Westropolis, muss ich jetzt grad lesen, zieht den Stecker. Das finde ich ja …ja wie find ich denn das? Gar nicht gut! Das war ein Kulurblog wie ein Kulturbolg sein sollte. Querbeet durch alle Sparten und man konnte immer neue Dinge entdecken, sei es Filme, Bücher, Ausstellungen, die nicht unbedingt in den großen Medien zu finden waren. Zudem schrieben eine Reihe recht bekannter Autoren für das Blog. Schade Schade Schade.
Kategorie: Allgemein
Welcome Back
Ich habe es bei Thierry gefunden.
Das ist sooo genial.
Da ist die schlechte Laune sofort weg.
Und wer das Making of davon sehe möchte, bitte schön. Es ist fast genau so uplifting.
Making of the Welcome Back
Looking for Siddhartha
Erinnert sich noch jemand ,dass ich vor geraumer Zeit mal die Frage an die Runde stellte, welches Blogsystem für Anfänger wohl am besten geeignet sei?
Es ging dabei um eine Freundin, die ein Blog starten wollte ohne jegliche Vorkenntnisse.Wir entschieden uns für WordPress.
Seit vorgestern ist sie online. Looking for Siddhartha
Glückwunsch!
2010 Rückblick
Ich mache das hier zum ersten mal, andere schon seit Jahren.
1. Zugenommen oder abgenommen?
Definitiv zugenommen…*seufz*
2. Haare länger oder kürzer?
Das ändert sich immer wieder, aber seit ein paar Jahren komme ich immer wieder auf einen ziemlich kurzen Haarschnitt zurück.
3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich bin noch kurzsichtiger geworden, seltsamerweise. Vor allem das rechte Auge hat zugenommen. Dabei nimmt in der Regel die Weitsichtigkeit im Alter zu…
4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr aber nicht sehr viel mehr.
5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr…und das ist nicht gut. An den fortlaufenden Kosten muss ich 2011 etwas ändern.
6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Aber das unfreiwillig.
7. Der „hirnrissigste“ Plan?
Ob er hirnrissig ist wird sich noch herausstellen. Ich habe zumindest dieses Jahr ausgeheckt und werde in bis 2012 in die Tat umsetzen. Es wird etwas ganz großartiges werden, wenn alle mitmachen.
8. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich bin unbeirrbar die letzten Wochen trotz Schneemassen und Glatteis immer nach hause gefahren vorbei an quer liegenden Autos links und rechts im Straßengraben. Ich hätte auch einer von denen sein können.
9. Der beste Sex?
Ein Gentleman schweigt und genießt…oder schweigt und absolviert…na ja.
10. Die teuerste Anschaffung?
…war schon letztes Jahr an der ich aber dieses Jahr noch zu knabbern habe. Mein Peugeot 308CC.
11. Das leckerste Essen?
Wenn es was hausgemachtes sein soll waren es erst kürzlich die Cannelloni à la Jamie Oliver
12. Das beeindruckendste Buch?
Da muss ich passen. Ich habe nichts gelesen was mich wirklich von Hocker gehauen hat.
13. Der ergreifendste Film?
Des Hommes et des Dieux. Auch wenn ich im Nachhinein nicht mehr so ganz überzeugt bin. Der Film strahlt jedoch eine Ruhe aus und ist nicht mit massenhaft Hintergrund Musik versehen, dass es eine wahre Wohltat ist. Er erinnerte mich an die Zeit als ich noch jedes Jahr nach Cannes fuhr…
14. Die beste CD?
Chapelier Fou – 613
15. Das schönste Konzert?
Leider habe ich nichts gesehen was wirklich erwähnenswert wäre.
15a. Das schönste Theaterstück?
Monocle
16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Arbeit…Arbeit…Arbeit.
17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
Nathalie an einem einem Sonntag im September.
18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
Müdigkeit, Arbeitsstress
19. 2010 zum ersten Mal getan?
Showschminken.
20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Da fällt mir nichts ein.
21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Mich mit Firmen und Leuten herumschlagen die nicht rechtzeitig bezahlen.
Gezwungenermaßen Statements abgeben, bei denen ich schon im Voraus wusste dass es zu bösen Auseinandersetzungen kommen würde.
Mich mit dem Gesundheitszustand anderer beschäftigen, die nicht erkennen was für sie gut oder nicht, um dabei festzustellen, dass ich nichts daran ändern kann.
22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Meine oben genannte „hirnrissige“ Idee weiterzuverfolgen.
23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Das kann ich nicht beurteilen, das liegt im Auge das Beschenkten.
24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zwei wundervolle Einladungen zum Abendessen zu meinem Geburtstag mit Freunden die ich sehr schätze.
25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Warum glaubst du dass du so viele Aufträge hast? Weil du gut bist!“
26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Schwierig. Kann ich nicht beurteilen.
27. 2010 war mit einem Wort …?
Arbeitsreich.
28. Noch Fragen?
Die könnt ihr in den Kommentaren hinterlassen.
Der kleine Feigling
Heute möchte ich euch die Geschichte vom Kleinen Feigling erzählen.
Es geht um einen Beitrag den ich vor über 3 Jahren geschrieben habe, ich betone VOR ÜBER 3 JAHREN.
Es ging dabei um ein Schild am Wegrand.
Der Kleine Feigling surfte fröhlich im Internet herum auf seinem Mac Computer mit dem Firefox Browser (Version 3.6.8) und fand über Google den Beitrag zwischen 12:54 und 13:16 am Mittwoch den 29. Dezember 2010.
Der kleine Feigling echauffierte sich so sehr, dass er mir über die Kontakt Seite eine Mail schickte, da er keinen Kommentar hinterlassen konnte. Die werden nämlich nach 3 Monaten automatisch geschlossen. Sein Vorname (oder Familienname) ist „Killer“ und seine Mail Adresse lässt darauf schließen zu welchem Zweck er das Internet vor allem gebraucht…. wixdereendufull@wixdereen.lu
Hey
Hues du e Problem`…
Ech kann der dobäi hellefen…ganz séier
ech erwarden dass deen Artikel bis muer geläscht as
Ordungshalber hätte er noch mit Killer unterschreiben können… aber, na ja…
Ob ich ein Problem habe, fragt er?
Ja in der Tat!
Zu dem Beitrag gehörte nämlich noch ein Foto dessen URL falsch war. Der Fehler wurde behoben. Danke für den Hinweis.
Außerdem erwartet er die Löschung des Artikels.
Tja, mein kleiner Feigling, auf Erwartung und Hoffnung folgt meistens Enttäuschung.
So auch hier.
Was der Kleine Feigling nicht bedachte, ist, dass ich alles über ihn weiß! Ich kenne seine IP Adresse und dass sein Provider die Post ist. Der nächst größere DSL Kontenpunkt seiner Internetanbindung ist Kehlen. Mit all den Angaben und der Uhrzeit und ist ein Leichtes seine genaue Adresse heraus zu finden.
(Ich erinnere mich dass, mein Namensvetter Joël einmal sagte: „Wenn es mit Beleidigungen und Drohungen losgeht, macht es erst richtig Spaß.“ Recht hat er!)
Carnaval Baroque
Es ist eine der schönsten Vorstellungen in diesem Jahr, die das Große Theater zu bieten hat. Das Publikum ging heute Abend wie verzaubert aus dem Saal.
Und wenn ihr heute Donnerstag noch nichts vorhabt, solltet ihr euch den Carnaval Baroque auf keinen Fall entgehen lassen. Man taucht für 90 Minuten in eine andere Welt ab, lässt sich verzaubern von der Musik, den Sängern und Zirkusartisten.
Ich selbst war vorgestern bei der Generalprobe hin und weg davon.
Hier ein paar Bilder als Vorgeschmack, mit Dank an Anne.




Ihr könnt es NUR heute Abend sehen, die Vorstellung vom 31. ist restlos ausverkauft.
E10
Neie Bensin „E10“ soubal nach net zu Lëtzebuerg disponibel
Gut so!
Solange es auf dieser Erde Menschen gibt die sterben weil sie nichts zu fressen haben, werde ich das Zeug nicht tanken. Hat man denn jeglichen Bezug zur Realität verloren? Ein Menschenleben ist immer noch wichtiger als irgendeine hippe Idee von vermeintlich grüner Mobilität! Was denkt sich die EU dabei solche Projekte zu unterstützen?
…

An mich
…als Erinnerung an einen Winter.

Fundstück

Mißmut & Lebenslust
Wie verbringt man eine Nacht in einer Kirche in der eine Szene abgedreht wird, bei der ein klassisches Konzert stattfindet?
Ganz gut sollte man denken, lasst man mal die Müdigkeit und die Kälte außer acht.
Was aber wenn man sich mindestens zwanzig mal folgendes Stück von Chales Ives – The unanswered Question anhören muss? Das Stück an sich ist eigentlich sehr schön, wenn auch leicht beunruhigend und stellenweise düster. Ein paar Mal kann man es sich schon anhören, aber beim zwanzigsten Mal wird man ganz… ich weiß nicht…energetisch aufgeladen sich das Leben zu nehmen…?
(Stellt den Ton etwas lauter den das Werk ist ziemlich leise)
Am Morgen getanzt
Starkult
Sich selbst inszenieren ist immer ein wenig problematisch und wird gerne belächelt im Schauspielgewerbe.
Dass einige es doch können zeigen diese Videos. Das New York Time Magazine ließ 14 Hollywood Schauspieler sich selbst inszenieren. Mache sind sehr gelungen andere etwas weniger.
Am besten gefällt mir Javier Bardem, James Franco, Natalie Portman, Noomi Rapace (allein schon der altmodischen Fingernägel wegen), Vincent Cassel (als Fred Astaire…herrlich), Robert Duval (was für ein tolles Gesicht!!!) und die einmalig fabelhafte und traumhaft schöne Tilda Swinton.
Hier geht es zu den Videos.
(Ich habe sie nicht eingebettet da man sie dort alle am Stück sehen kann wenn man beim ersten, also Javier Bardem, beginnt)
Integration pur
Neulich in der Konditorei:
Die Mädels hinter dem Tresen sind alle schon seit ewigen Zeiten da. Ein gutes Zeichen.
Eine davon ist von einer undefinierbaren Nationalität, ich könnte es wissen, habe sie aber nie danach gefragt. Sie spricht ein sehr gebrochenes Luxemburgisch das ich keiner bestimmten Sprache zuordnen kann, und wenn, dann einer südländischen. Vor dem Tresen steht eine Holländerin die ein Luxemburgisch redet das sehr von holländisch durchwachsen ist.
Die Verkäuferin berät die Kundin über Schokolade und sonstiges. Beide sprechen Luxemburgisch jeder in seiner eigentümlichen Weise. Den Grammatikren würden die Haare zu Berge stehen. Wilde Satzkonstruktionen kommen zustande bei denen ich auch kurz auseinanderzummseln muss was damit gemeint ist. Doch keiner von beiden verfällt in eine Sprache die beiden geläufiger wäre, wie englisch oder deutsch. Es bleibt dem wilden Kauderwelsch.
Und beide verstehen sich blendend. Die Kundin gibt am Ende sogar ein Trinkgeld.
Als ich dann Laden verließ dachte ich; SO funktioniert Integration, so und nicht anders.
Auf der Suche
Else Buschheuers Podcast von letzter Woche: Einsame Herzen
Schön, betrüblich, traurig und so wahr.
Hier ist der Wurm drin
Alle Jahre wieder schreibe ich so ungefähr um die gleiche Zeit, dass ich keine Lust auf Weihnachten habe. Dieses Jahr kommt noch hinzu, dass ich mir mein Arbeitspensum langsam über die Hutschnur wächst. Ich arbeite jetzt in der dritten Woche toujours durch ohne freien Tag und frage mich war das soll. Ich hacke die Aufträge einen nach dem anderen ab ohne mich an den Ergebnissen zu freuen, weil ich mich jeden Tag hin schleppe und das immer nur mit halber Energie, weil ich zu mehr nicht fähig bin. Natürlich kann und darf ich mir das nicht anmerken lassen und das scheint auch hablwegs zu klappen.
So arbeite ich dieser Tage an dem blutigsten Theaterstück das ich je hatte. Es ist ein kleine Herausforderung für mich, da ich Blut in dieser Größenordnung noch nie hatte. Hinzu kommt dass ich für die beiden Regisseure sehr gerne arbeite und ich sehr froh bin, dass sie mich nach ihrem letzten Stück noch einmal für eine Zusammenarbeit gefragt haben.
Und doch kann ich mich nicht freuen…
Ich brauche Urlaub, ganz dringend…
Guy Helminger
Es muss schon was dran sein wenn der neue Roman von Guy Helminger Neubrasilien es schafft beim Deutschlandfunk als Buch der Woche vorgestellt zu werden.
Ich denke ich werde es mir kaufen, denn die Buchbesprechung hier im Podcast zu hören macht Lust auf mehr.
Schnee
Das erste Schneegestöber für dieses Jahr und die Straßen in Luxemburg sind lahmgelegt. Die Verkehrsmeldungen im Radio nahmen heute morgen kein Ende. Ich musste glücklicherweise nicht so früh los. Das Video ist von heute Nachmittag gegen 16:00 auf den Rückweg.
Für alle die die sich an der weißen Pracht erfreuen können; bitte schön.
Ich HASSE Schnee!
Werbung
Die folgende Werbung erregte bei ihrem Erscheinen für großes Aufsehen zumal nur sehr sehr wenig CGI verwendet wurde. In Europa war sie nie zusehen aber im Internet kursiert sie schon seit langem. Ich fand sogar mal vor geraumer Zeit ein Videoblog drüber in dem die Macher darüber interviewt wurden.
Hier nun die Sesamstraßen Version davon.
Fatale
Das ist Sascha Ley.

Ich traf sie heute für ein paar Schminktipps und Utensilien. Ich verwandelte mich anschließend in ein kleine Maus und durfte während den Proben zu ihrem neuen Programm „Femme Total“ anwesend sein. Ich denke es wird ein insgesamt spannendes Programm werden. Drei der Lieder die später im Programm zu hören sind bekam ich probeweise mit.

Mit ihren Musikern Geogre Letellier, Jeannot Sanavia und dem absoluten Multitalent Eugene Bozetti und meiner Meinung nach einer der besten Musiker in Luxemburg, ist sie ab dem 1. Dezember im Inoui zu hören und zu sehen. Und dem Plakat nach zu urteilen gibt es auch was für’s Auge…
She’s Come Undone
Vor sehr langer Zeit las ich die Geschichte von Dolores Price im dem Debutroman Die Musik der Wale von Wally Lamb. Im Original heißt der Roman She’s Come Undone.
Es ist die Lebensgeschichte von Dolores von ihrem vierten Lebensjahr bis zu ihrem Vierzigsten, die mach damals sehr berührt hat wegen ihrer Höhen und Tiefen.
Der englische Titel bezieht sich auf ein Lied, dessen Text und Melodie sich irgendwo in meinem Unterbewusstsein fanden ohne dass ich jemals richtig heraus fand um welches Lied es sich genau handelt und von wem es stammt. Zudem las ich das Buch zu einer Zeit als Robbie Williams mit einem gleichnamigen Titel die Charts besetzte und es war ein Ding der Unmöglichkeit den Vorgänger davon zu finden.
Bis heute:
The Guess Who – Undun
Und ich mag den Song immer noch.
Fundstück
Heute:
Die Fotographin Desriée Dolron.

Ich werde ihre Arbeit nicht weiter kommentieren, doch die bizarre Schönheit ihrer oft makaberen Werke ließ mich nicht gleichgültig.
0651 / 43670
Der Titel ist eine Telefon Nummer von der ich letztens angerufen wurde. Nach einer kurzen Recherche fand ich heraus dass sie zu einem Meinungsumfrage Institut mit Sitz in Trier führt.
Ich fragte mich was die von Luxemburg wissen wollen.
Ein paar Klicks weiter fand ich dann ein Forum, mit der genauen Adresse der Firma und einer Homepage.
T.I.P. BIEHL & WAGNER
Trierer Institut für angewandte Psychologie
Dipl.-Psychologen Eberhard Biehl & Joachim Wagner
Web: www.tip-web.de
Auf der steht zu lesen, dass sie im Auftrag der STATEC eine Umfrage über das Reiseverhlaten der Luxemburger durchführen.
Ich finde das etwas seltsam, dass die STATEC ein ausländisches Unternehmen anheuert, wo wie doch in Luxemburg die ILRES dafür haben. Zudem geht das niemanden etwas an wie, wo und wann ich verreise, da ich gerne aus dem Urlaub zurück komme und dabei nicht feststellen möchte dass der ganze Hausrat entwendet wurde.
Frage an die Runde
Kennt jemand von euch root.lu?
Hat jemand Erfahrungswerte?
Fundstück
Stephanie Valentin kann das was ich nicht kann aber gerne könnte. Denn wenn ich das in echt könnte, wäre ich steinreich. Vielleicht irgendwann mal in ferner Zukunft wird es möglich sein.
Stephanie gibt uns einen Einblick in ihre Arbeit mit Photoshop. Da wird sogar Mr.Bean sexy.
Via stval.fr
From Shanghai With Love

Die Fahrt hinaus
Zugegeben ich habe den Titel bei Virginia Woolf geklaut, aber er passt so gut.
An einem der letzten schönen Sonntage im September, fuhr ich mit meiner guten Freundin Nathalie und einer einer Gruppe mir völlig fremden Leuten hinaus ins Grüne. Voraussetzung war, dass wir alle wie in den fünfziger Jahren gekleidet sein sollten, passend zum Retro Bus, der uns durch die Lande fuhr.
Es war einer der schönsten Tage in diesem Jahr…






Ah…ich kann gar nicht hinsehen
Monocle… WOW
Letztendlich zieht es mich dann doch immer wieder an meine Tatorte zurück. Ich war gestern Abend im Theater im TNL.
Monocle
Ein Portrait von Sylvia von Harden

Das berühmte Bild von Otto Dix wurde Vorlage zu einem Theaterstück, geschrieben von Stéphane Ghislain Roussel, der ebenfalls Regie führte.
Sylvia von Harden wird gespielt von Luc Schiltz
Das Stück ist einer der absoluten Höhepunkte dieses Jahres. Ich sehe weiß Gott viele Stücke im Jahr von denen ich die meisten hier im Blog nicht erwähne. Aber das hier ist ein kleines Meisterwerk.
Ich habe schon lange nicht mehr eine so schöne Regiearbeit gesehen, so präzise und sauber gearbeitet. Luc Schiltz ist so unglaublich gut…es gibt keine Worte dafür.


Schon als ich die ersten Fotos davon sah, dachte ich…WOW!
Da das Stück im Rahmen eines Festivals läuft, wird es nur heute Abend noch einmal im TNL zu sehen sein. Ihr solltet also all eure Pläne für heute Abend über den Haufen werfen und euch das Stück ansehen!
Weitere Spieldaten sind dann weiter weg, im Centre Wallonie-Bruxelles in Paris vom 29.11 bis 3.12
und auf dem Festival 30“30′ in Bordeaux am 21 und 22 Januar 2011.
Wie der Zeiger einer Uhr
Tage drehen sich im Kreis, wie der Zeiger einer Uhr. Sie sind alle gleich und doch ähneln sie sich kein bisschen. Hinzu kommt der Dauerregen, der, wie ich schon so oft geschrieben habe, für mein Gemüt nicht förderlich ist.
Dabei wäre es grade jetzt da ich in der Arbeit regelrecht versinke, nicht schlecht wenn ich etwas mehr Energie hätte.
Ich sehne mich nach Sonne und Wärme, Sand und Meer….
2raumwohnung – Wir sind die anderen
Es war während meiner Berliner Zeit. Dort lernte ich die Gruppe kennen und lieben.
Ein Freund von mir sagte einmal, Ingas Stimme klingt in dem Lied wie jemand der grad von Straße ins Studio herein schneit, sich ans Mikrofon stellt und singt und danach gleich wieder geht.
Irgendwie stimmt das schon, aber es ist auch der Text der das Gefühl hervorruft.
Wir sind die anderen.
Ich bin der andere.
Ich war so oft der andere, dass es schon fast nicht mehr wahr ist…
Und jedes mal wenn ich das Lied höre entdecke ich es immer wieder neu.
Und dann wünsche ich mir die Zeit zurück an dem ich wirklich der andere war…