Auckland: Erkundungen mit Bus, Weta Unleashed & Feuerwerk

Der letzte Tag des Jahres.
Am Morgen fuhr ich mit dem Bus raus zur Mission Bay.

Einerseits wollte ich ein wenig wandern und mit auch einmal in meinem Leben ein Sea Life ansehen. Jetzt weiß ich wie das aussieht und nur sehr bedingt für Erwachsene ist. Sea Life ist vor allem für Familien mit Kindern gedacht, es gibt sehr viel didaktisches Material und alles ist sehr kindgerecht aufgearbeitet. Nicht wirklich für mich.

***

Wieder in der Stadt fand ich eher durch Zufall den Eingang zu der neuen Weta Workshop Ausstellung. (Ihr wisst schon die Macher hinter Herr der Ringe und zahlreichen an deren Film unter anderem auch der neue Avatar)
Im Grunde hätte ich die Ausstellung Unleashed nicht sehen müssen, denn ich weiß ja was sie tun und ich mache das ja zum Teil auch. Zudem hatte ich mir ja auch die Werkstätten in Wellington schon vor der Pandemie angesehen.
Doch ich kann die Ausstellung hier nur wärmstens empfehlen . Sie zeigt sehr viel mehr als in Wellington und geht auch wesentlich mehr ins Detail. Alle Räume sehen aus wie Werkstätten und zeigen alle Schritte die es braucht um Masken herzustellen so wie kleine und überlebensgroße Figuren, so wie ganze Miniaturlandschaften.

Das Foto gab es schon auf Insta zu sehen.
Der ist nicht echt.
Ja, das bin ich.

***

Am Abend im Hafen zu großen Jahresendfeier. Der C und die A. hatten Tickets für eine Party mit Salsa und Merengue Musik bekommen. Doch zuvor ergatterten wir noch einen Platz in einem sehr leckeren Restaurant, wo ich seit sehr lange Zeit mal wieder eine Tajine hatte. Sehr sehr gut.

Das letzte Foto entstand erst weit nach Mitternacht, als vom Hafen aus zurück ins Hotel ging. Das Feuerwerk könnt ihr hier sehen.

Ich wünsche euch allen frohes neues Jahr und auf dass es dieses Jahr endlich mal wieder bergauf geht und es auch wieder erfreuliche Nachrichten gibt. Ich habe vorhin ein wenig durch letzten Neujahrswünsche der vorigen Jahre gescrollt und war baff, wie falsch ich immer mit meinen Hoffnungen lag. Doch die stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Alles Liebe euch allen.

Der Fotorückblick 2022

Es ist wieder soweit, der Fotorückblick geht in seine bereits dritte Runde. Ihr könnt gerne mitmachen und wie das genau geht, findet ihr hier. Am Ende dieses Postings findet ihr wie gewohnt Mr. Linky bei dem ihr euch gerne eintragen könnt wenn ihr mitmacht.
Der Beitrag wird bis um den 10. Januar oben angeheftet bleiben. Alle neueren Beiträge befinden sich logischerweise darunter.

Januar

Neujahr in St.Jean mit viel Sonne
Es hat immer noch ein bisschen was von Disney, aber es ist und bleibt die Sparkasse.

Februar

Schlafmütze Blue
Die sagenhafte Aussicht von der neuen Wohnung der A.

März

Der stolze Wilhelm hoch zu Pferd, eingeschlossen in der Baustelle.
Der neue E-Wagen ist da.
Burgbrennen im Kulturjahr Esch2022

April

Eine Ausstellung in der Metzeschmlez in der ich dieses Jahr noch häufig sein sollte.

Mai

San Sebastian am Strand

Juni

Nationalfeiertag
Nach zwei langen Jahren endlich wieder in Berlin auf der Re:publica (und hier im KaDeWe)

Juli

Boy George auf der Pride.

August

San Sebastian

September

Schueberfouer
Die Innenstadt vom Flugzeug aus. Umgeben von Parks auf der einen Seite und vom Alzette- und Petrustal auf der anderen. Und alle drei Brücken sind zu sehen.

Oktober

Das erste Mondfoto mit dem neuen Smartphone.
Freiburg

November

Am See in der Alten Heimat.

Dezember

Der Kaktusgarten im Changi Flughafen
Rooftop Bar in Melbourne
Auckland Sky Tower

Unten könnt ihr euren Fotorückblick eintragen. Mister Linky kann aber nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häckchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Der Fotorückblick 2022

Es ist wieder soweit, der Fotorückblick geht in seine bereits dritte Runde. Ihr könnt gerne mitmachen und wie das genau geht, findet ihr hier. Am Ende dieses Postings findet ihr wie gewohnt Mr. Linky bei dem ihr euch gerne eintragen könnt wenn ihr mitmacht.
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Januar

Neujahr in St.Jean mit viel Sonne
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Februar

Schlafmütze Blue
Die sagenhafte Aussicht von der neuen Wohnung der A.

März

Der stolze Wilhelm hoch zu Pferd, eingeschlossen in der Baustelle.
Der neue E-Wagen ist da.
Burgbrennen im Kulturjahr Esch2022

April

Eine Ausstellung in der Metzeschmlez in der ich dieses Jahr noch häufig sein sollte.

Mai

San Sebastian am Strand

Juni

Nationalfeiertag
Nach zwei langen Jahren endlich wieder in Berlin auf der Re:publica (und hier im KaDeWe)

Juli

Boy George auf der Pride.

August

San Sebastian

September

Schueberfouer
Die Innenstadt vom Flugzeug aus. Umgeben von Parks auf der einen Seite und vom Alzette- und Petrustal auf der anderen. Und alle drei Brücken sind zu sehen.

Oktober

Das erste Mondfoto mit dem neuen Smartphone.
Freiburg

November

Am See in der Alten Heimat.

Dezember

Der Kaktusgarten im Changi Flughafen
Rooftop Bar in Melbourne
Auckland Sky Tower

Unten könnt ihr euren Fotorückblick eintragen. Mister Linky kann aber nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häckchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Der Fotorückblick 2022

Es ist wieder soweit, der Fotorückblick geht in seine bereits dritte Runde. Ihr könnt gerne mitmachen und wie das genau geht, findet ihr hier. Am Ende dieses Postings findet ihr wie gewohnt Mr. Linky bei dem ihr euch gerne eintragen könnt wenn ihr mitmacht.
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Mai

San Sebastian am Strand

Juni

Nationalfeiertag
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Juli

Boy George auf der Pride.

August

San Sebastian

September

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Die Innenstadt vom Flugzeug aus. Umgeben von Parks auf der einen Seite und vom Alzette- und Petrustal auf der anderen. Und alle drei Brücken sind zu sehen.

Oktober

Das erste Mondfoto mit dem neuen Smartphone.
Freiburg

November

Am See in der Alten Heimat.

Dezember

Der Kaktusgarten im Changi Flughafen
Rooftop Bar in Melbourne
Auckland Sky Tower

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Der Fotorückblick 2022

Es ist wieder soweit, der Fotorückblick geht in seine bereits dritte Runde. Ihr könnt gerne mitmachen und wie das genau geht, findet ihr hier. Am Ende dieses Postings findet ihr wie gewohnt Mr. Linky bei dem ihr euch gerne eintragen könnt wenn ihr mitmacht.
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Januar

Neujahr in St.Jean mit viel Sonne
Es hat immer noch ein bisschen was von Disney, aber es ist und bleibt die Sparkasse.

Februar

Schlafmütze Blue
Die sagenhafte Aussicht von der neuen Wohnung der A.

März

Der stolze Wilhelm hoch zu Pferd, eingeschlossen in der Baustelle.
Der neue E-Wagen ist da.
Burgbrennen im Kulturjahr Esch2022

April

Eine Ausstellung in der Metzeschmlez in der ich dieses Jahr noch häufig sein sollte.

Mai

San Sebastian am Strand

Juni

Nationalfeiertag
Nach zwei langen Jahren endlich wieder in Berlin auf der Re:publica (und hier im KaDeWe)

Juli

Boy George auf der Pride.

August

San Sebastian

September

Schueberfouer
Die Innenstadt vom Flugzeug aus. Umgeben von Parks auf der einen Seite und vom Alzette- und Petrustal auf der anderen. Und alle drei Brücken sind zu sehen.

Oktober

Das erste Mondfoto mit dem neuen Smartphone.
Freiburg

November

Am See in der Alten Heimat.

Dezember

Der Kaktusgarten im Changi Flughafen
Rooftop Bar in Melbourne
Auckland Sky Tower

Unten könnt ihr euren Fotorückblick eintragen. Mister Linky kann aber nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häckchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Auckland: Museumsbesuch & ein Abendessen in Avondale

Ich jetlage immer noch ein wenig. Ich bin immer noch sehr früh wach und Abends schleppe ich mich ein bisschen dahin. Hier in Neuseeland bin ich, was die Zeitverschiebung angeht auf dem höchsten Level. 12 Stunden.

Um 7:00 Frühstück im Hotel. Es gab ein ausführliches Buffet mit englischem Breakfast, für den Rest war es spärlicher.

Ich rief kurz in Luxemburg an. Dann erinnerte ich mich daran, dass man mir in der Rezeption am Abend davor gesagt hatte, dass es ein Schwimmbecken im Hotel gibt. Ich schwamm ein knappe Stunde in recht kaltem Wasser, was aber nicht unangenehm war. Danach kamen grölende Kleinkinder und die Freude war vorbei.

Ich machte mich auf zur Auckland Galery um eine Frida Kahlo und Diego Riviera Ausstellung zu sehen. Der C. hatte mir gestern sehr davon geschwärmt.

Der Kurator hatte eine völlig andere Herangehensweise gewählt wie die, die ich mir vorgestellt hatte. Es war keine Retrospektive im eigentlichen Sinn, sondern mehr eine Bestandsaufnahme aus der Zeit in der die beiden aktiv waren, welche Einflüsse auf sie wirkten und wie sie auf andere Künstler und Mäzenen wirkten. Es gab somit sehr viele Kunstwerke auch von anderen Künstlern, sei es Fotografien oder Ölbilder. Ein Mäzenenpaar, Jaques und Natasha Gelman wurden besonders berücksichtigt. Es gab ein Porträt von Natasha vom Maler Rafael Cidoncha mit einen Bild von Frida im Hintergrund …

…das dann gleich neben dem Original hing.

Enttäuschend fand ich dass es halt wenig aus deren Leben gab. Den kaputten Fuss von Frida und später der fatale Unfall wurden nur am Rande behandelt. Aber ich wurde vor etlichen Jahren auch einmal gründlich verwöhnt in Sachen Frida Kahlo mit einer Ausstellung in Berlin, die so nahtlos war wie selten eine davor.

Sehr viel spannender fand die Retrospektive von der Neuseeländischen Künstlerin Robin White. Ihre Schaffensperiode, geht von den 60ern bis heute, denn die Dame lebt und arbeitet immer noch.

Ich habe versucht ihre Bilder chronologisch zu zeigen. Ihre Anfangswerke sind sehr klar in den Linien und erinnern manchmal ein wenig an Edward Hopper. Dann werden ihre Bilder graphischer und monochromer. Eine sehr spannende Künstlerin.

Später holte ich mir eine Bezahlkarte um die öffentlichen Transporte nutzen zu können. Ich freute mich in gewisser Weise denn das letzte mal hatte ich sie nicht benutzt. Aber ich sollte enttäuscht werden, denn die Züge fahren nicht bis zum 15 Januar, „because of meintenece“. Aber ich fand ein Bus der mich nach Avondale fuhr.

Der C. und die N. hatten mich zu Abendessen eingeladen und hinzu kam noch ein weiteres Paar, er Schwede sie finnischer Abstammung aber aufgewachsen in Neuseeland. Es war ein wunderbarer Abend mit vielen sehr lustigen und anregenden Gesprächen.

Zu trinken gab es unter anderem etwas das ich mitgebracht hatte.

Später machte ich noch ein Foto, für das de C. auf IG und FB bekannt ist. Immer wenn es einen schönen Sonnenuntergang gibt, lichtet er in ab mit dem Untertitel „Good Evening Avondale“

Auf seiner Seite könnt ihr viele davon finden.

Von Melbourne nach Auckland

Ich schlief die Nacht über sehr schlecht und war bereits um 4 Uhr nicht mehr in der Horizontalen zu halten. Also stand ich auf, duschte und packte den Koffer. Ich las noch ein wenig döse einmal kurz weg und dann war es auch schon Zeit sich zu verabschieden. Ich werde den H. und seine Familie noch einmal sehen wenn ich zurück fliege.

Der H. ist übrigens jetzt Konsul für Luxemburg in Australien. Das Schild mit dem Landeswappen hängt über der Haustür.

Ich hatte vorab ein paar Schauergeschichten über Quantas gehört, aber außer dass wir eine Stunde Verspätung hatten, weil der Flieger von der Tour davor zu spät ankam war alles ok.

Die Küste Neuseelands:

Die Einreise in Neuseeland ist noch um ein paar Grad strenger gestaltet als in Australien. Es wird wirklich sehr darauf geachtet dass man nichts einführt, was man nicht soll.

Große Wiedersehensfreude dann am Flughafen mit dem C. der mich abholte.

Der C. und ich sehen uns wahrlich nicht oft oder haben sehr viel Kontakt und trotzdem rechne ich ihn zu einem der engeren Freunde. Es braucht manchmal nicht vieler Worte oder beständigen Kontakt um etwas am Laufen zu halten was mehr bedeutet als man es manchmal für möglich hält.

Ich hatte ihm eine Flasche Alice Hartman eingepackt über die er sich sehr freute. Jetzt gilt es einen Weg zu finden ihm eine Kiste davon zu schicken für seine Hochzeit im März, ohne das es mich „ la peau des fesses“ kostet.

Er brachte mich ins Hotel, das Millenium :

Am Abend dann in das Restaurant von dem schon vor der Pandemie so begeistert war und ich innerlich hoffte dass es dem Virus nicht zu Opfer gefallen ist. Doch es ist immer noch da! Depot!

Das Essen ist gar nicht so raffiniert, eher einfach, aber dafür perfekt.

Amen.

Es wurde nicht sehr spät. Ich machte noch ein paar Fotos bevor ich zurück in Hotel ging:

Melbourne: Yum Cha

Ich wurde dann sehr früh wach. Ein klein wenig Jetlag ist ja immer. Ich schrieb das Posting in einem Wisch runter und da es so früh war, rief ich die A. an, die zur Zeit in Nizza auf „Geschäftsreise“ ist.

Von Melbourne sagt man dass hier die vier Jahreszeiten an einem Tag sein können. Nun heute war fast so ein Tag. Als ich erwachte stand die Luft wie Wand, schwül und sehr warm. Und dann langsam kam ein ungewöhnlicher Wind auf. Die Vorreiter einer Schauer, wie der h. mir später sagte.
Das hielt uns aber nicht davon ab uns noch einmal in die Aqua Profonda zu stürzen. Kurz nach 10:00 gingen wir hin und schwammen im Regen. Ich schaffte auch ein paar Längen mehr als gestern. Danach war die Temperatur von gestern 37 Grad runter auf 17!

Zu Mittag aßen wir im Zentrum im Shark Fin Inn, ein Restaurant im Chinesischen Viertel. Wir gingen zu Fuß hin und ich machte ein paar Fotos.

In Shark Finn Inn gibt es Mittags Yum Cha (es wird aber yamcha ausgesprochen) , was ähnlich wie ein Chinisches Buffet ist aber anstatt dass man aufsteht und sie die Sachen von einem Buffet holt, kommen hier die Kellner immer wieder mit Wägelchen vorbei und man nimmt das was auch dem Wagen steht. Man kann aber Dinge separat bestellen. Man isst so lange bis man platzt. (Ihr dürft raten was ich getan habe.)

Hier gibt es chinesische Küche wie es sie Europa nicht gibt. Die Springrolls waren ausgesprochen lecker, bei uns lasse ich sie immer weg weil sie eine seltsame Füllung hatten. Es gab aber auch ein paar gewöhnungsbedürftige Sachen, wie Hühnerfüße, die wir aber nicht nahmen.

Wir gingen den ganzen Weg nicht zu Fuß zurück sondern nahmen die Tram. Als Absacker gab es noch ein Eis.

Am Abend machten wir dann einen auf gemütlich mit einem Negroni auf der Terrasse vom H. Zu essen wollten wir nichts mehr. Und morgen geht es sehr früh raus denn es geht weiter zu den Kiwis.

Melbourne: Aqua Profonda & Lammschulter

Ich war dann doch sehr früh wach, zum ersten mal um 3:00 Uhr in der Früh. Aber ich schlief noch einmal ein. Gegen 6:00 hielt mich dann nichts mehr im Bett und ich schrieb den restlichen zweiten Feiertag. Ich schlafe ja bei den Nachbarn auf einem für aufgestellten Futon, das angenehm hart ist.

Was übrigens von gestern noch zu berichten ist, ist dass ich erst jetzt gemerkt habe dass ich die Melbourne Karte für die Öffis in Luxemburg habe liegen lassen. Mist. Ich kann mich erinnern dass da noch für mindestens 20 AU$ drauf war.

Bild von 2019

Am Morgen mit H. auf ins Aqua Profonda. Wer die Geschichte dazu nicht kennt, der lese bitte den Post den ich dazu 2019 geschrieben habe. Das ist schon eine ziemlich interessante Geschichte, warum das damals ausgerechnet auf italienisch geschrieben wurde. Zudem erzählte mir der H. dass das Schwimmbad als eines der besten öffentlichen Schwimmbädern in Australien gilt.

Später ging ich mit der M. durch die Stadt. Es wurde irrsinnig heiß. Die Temperatur ging bis auf 37 Grad hoch.

Ich erstand ein paar neue Flipflops der neuseländischen Marke Rodd & Gunn. Die die ich mit gebracht habe sind zwar noch einwandfrei aber die neue sind ein gutes Stück fester in der Sohle, (obwohl ich jetzt nicht unbedingt Flipflpos als festes Schuhwerk bezeichnen würde) Ich bekam auch nun endlich eine neue Sim Karte, weil es mich sonst sehr teuer zu stehen kommt. Interessant war auch zu erfahren dass die Australier Feiertage die auf einen Sonntag fallen nachholen, so wie in Luxemburg auch. Es war somit einiges geschlossen.
Ich fand ein Massagesalon und ließ eine thailändische Depp Tissue Massage im Rücken und Schulterbereich verpassen. Ich hatte bereits am Morgen gemerkt, dass ich beim Schwimmen nicht so fit war und jede Bewegung schmerzte. Stundenlanges ruhiges Sitzen im Flieger hatte doch alles sehr versteift.

Am Abend noch ein bekanntes Ehepaar vorbei, die ich auch schon bei meinen letzten Besuchen gesehen hatte und die M. hatte eine Lammschulter über Stunden im Ofen gebacken.

Das Essen war hervorragend und ich hatte eine Idee zu viel Wein.

Der Rest des zweiten Weihnachtstages & Ankunft in Melbourne

Nach der Ankunft in Melbourne, hätte ich langsam machen sollen , doch der Hype war so groß endlich wieder da zu sein.

Riesengroße Wiedersehensfreude mit dem H., der M. und kleinen R. Ich wurde dieses mal im Nachbarhaus untergebracht, weil der H. bis gestern noch Covid positiv war aber fast keine Symptome hatte.

Ein Foto vom Rooftop mit der Skyline im Hintergrund

Am Nachmittag zog ich mit der M. und der kleinen R in die Stadt, die übrigens proppenvoll war, weil hier am zweiten Weihnachtsfeiertag der SSV losgeht. Wir machten uns auf zum National Galerie in der zur Zeit ein irre Ausstellung über Alexander McQueen stattfindet. Sie elektrisierte mich regelrecht.

Später gingen wir zu Yarra River in eine Bar in der ich schon einmal war auf ein Espresso Martini. Das Getränk, das ich hier vor Jahren kennenlernte und innig lieben.

Auf dem Foto sieht man mir schon an dass ich sehr müde bin. Später ging es ins Cookie, ein Restaurant das ausgeprochen urig ist mit einer sehr sehr leckeren Asiafusion Küche wie man sie bei uns nur selten findet. Fotos gibt es leider keine davon.

Im gleichen Haus in dem sich das Cokkie befindet, gibt es auch eine sehr schöne Rooftopbar mit Kino.

Danach war bei mir der Ofen aus. Ich war so müde, dass mir die Augen in der Tram auf dem Weg zurück zufielen. Der H. meinte noch ich hätte mich für den ersten Tag trotzdem wacker gehalten.

Ich fiel kurz nach 21:00 wie ein Stein ins Bett.

Luxemburg- Zürich – Singapur – Melbourne. Ein Liveposting

Dieses Posting könnte sich fast über 36 Stunden ziehen, wenn ich die Gegenbewegung der Erdkugel miteinbeziehe. Aber es werden so um die 26 werden.

Ich habe übrigens beschlossen dass ich ein Liveposting daraus mache. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Da ich sowieso viel warten werde, ergibt das ja Sinn. Hochladen werde ich immer dann wenn ich Netz oder Wifi habe.

Koffer packen

19:37 An Heiligabend fliegen ist gar nicht so verkehrt. Ein schöner ruhiger Flughafen. Kein Chek-in Stress. Und dann doch ein kleines bisschen Stress. Der Anschlussflug ist überbucht. Es bleibt spannend. Vielleicht verbringe ich Weihnachten ja in Zürich mit Raclette und Fondue. Wir werden sehen. Zwischendurch kommen hier scharenweise Weihnachsgrüße mit festlich gedeckten Tischen und frohlockenden Weihnachtsbäumen. Ich könnte ja so. ein trauriges Weihnachtsbäumchen vom Flughafen zurück schicken:

Aber am Ende hat noch jemand Mitleid mit mir und das will ich ja nicht.

20:20 Bording beendet. Der Flug ist sehr leer:

Tschüss verregnetes Luxemburg.

22:45 Uff, ich habe einen Sitzplatz und ich bin Flieger:

22:50 Das war dann jetzt doch ein bisschen viel Hektik. Der Flug ist proppenvoll. Schön ist das hier:

Ein Weihnachtsmenü. Wie es geschmeckt hat erfahrt ihr dann in 11Stunden.

3:43 Schlafen wäre schön, ist aber nicht. Ich schaute bis jetzt die Serie The Flight Attendent, die ich auch schon mal hätte daheim sehen können. Sie ist gar nicht so schlecht. Ich habe ein paar MB für viele Schweizer Fänkli gekauft. Somit wird das Liveposting auch noch teuer. Und jetzt eben machte ich ein Foto kurz vor 4:00 Uhr in der früh. Die Sonne geht schon auf:

Das Weihnachtsmenü war übrigens ganz hervorragend.

7:30 Ich schlief dann doch ein wenig. Und jetzt da wir knappe drei Stunden vor dem Ziel sind, muss ich mich wach halten, sonst schlafe ich nicht auf dem dritten Anschlussflug

18:12 Willkommen in Singapur:

Ab jetzt schreibe ich die Singapurzeit hin. Mein erster Gang war den letzten Bordingpass abholen den ich in Luxemburg noch nicht bekam. Alles keine Problem. Dann wanderte ich ein bisschen umher und machte Fotos.

Schmetterlingsgarten.
Endlos lange Gänge bei denen man das Ende nicht ausmachen kann.

19:56 Ich fand den Kaktusgarten wieder, den ich das letzte mal so schön gefunden hatte. Außerdem wollte ich ein wenig raus um „frische“ Luft zu bekommen. Warme und sehr feuchte Luft wohlgemerkt. Aber das war mir egal. Endlich keine Kälte mehr.

21:20 Das Restaurant das ich mir vorab ausgesucht hatte, kann man nur von außerhalb betreten, also nicht vom Transit aus. Ich ass eine Kleinigkeit im Foodcourd. Im Flieger werde ich sowieso noch mal gefüttert.

23:07 Uff. Der Flieger ist zumindest schon mal am richtigen Gate angeschlagen.

13:36 Australische Zeit. Noch einmal sechs Stunden Flug und ich war endlich da. Der H. holte mich vom Flughafen ab und schwuppdiwupp war ich auch schon im Viertel Fitzroy.

Willkommen in Melbourne! Und damit endet das Posting das dann doch sehr lang war. Den Rest des zweiten Weihnachtsfeiertages verblogge ich morgen.

Noch eine letzte Runde Häuslichkeit

Ich hatte mir extra den Wecker gestellt. Am Abend davor hatte ich auf die Strichliste geschaut und früh raus war einfach unumgänglich.

Aus dem Briefkasten zog ich ein paar Weihnachtsgrußkarten:

Eine davon kam aus München. Vielen Dank!

Es trudelten überhaupt viele Wünsche für die Feiertage ein. Feiertage die ich ja nicht mehr auf die klassische Art und Weise begehe. Schon lange nicht mehr…

Gegen 11 kam die Putzhilfe. Ich tat was ich noch konnte und flüchtete dann in den Nieselregen. Draußen waren viele unterwegs, hechteten umher und waren grantig. Ich tat das Nötigste und war schnell wieder in den eignen vier Wänden.

Am späten Nachmittag ging kurz hinüber zur A., nachdem eine Art Sturm durchgezogen war. Ich blieb jedoch nur auf einen Kaffee und half ihr Servietten einrollen, für den schon fast fertigen dekorierten Tisch.

Die D. schickte mir ein paar Fotos aus Bayonne:

Letztes Jahr im fast die gleiche Zeit machte ich fast die gleichen Aufnahmen.

Irgendwann schlug die Müdigkeit dann doch sehr zu und ich begab mich früh ins Bett.

***

Bei der Kaltmamsell die schreckliche Nachricht gefunden, dass Thomy Senf nicht mehr in Trinkgläser abgefüllt werden wird. Da gibt es nur eine Lösung! Ihr müsst ab jetzt alle Luxemburger Senf kaufen! Da gibt es sogar ZWEI verschiedene Trinkgläser!

Letzte Vorstellung & der Rest

Interessanterweise dann doch recht früh wach geworden obwohl es gestern heftig war.

Die letzte Vorstellung, von diesem Stück und die letzte für dieses Jahr. Alles klappte hervorragend im Gegensatz zu vielen Vorstellungen davor wo so manches schief ging. Ich musste noch einmal früher ran weil dann doch mehr Nervosität herrschte.
Und damit ist auch die letzte Baustelle für dieses Jahr zu!

Auf der kleinen Feier sagte ich allen Lebewohl und fuhr zeitig heim denn ich war hundemüde. Doch zuvor, weil das ein Lacher war und mich gerne späte daran erinnern möchte.
„Ein Reh mit Rouge.“ Ein Tanztheaterstück in drei Akten.

Erstellt mit Dall-E

***

Der Donnerstag war gekrönt von mehr Büroarbeit als ich dachte. Die Strichliste, die neben der Tastatur liegt habe ich zu einem großen Teil abgearbeitet, aber das Gesetz will dass nochmal ordentlich was dazu kommt. Am Ende des Tages ist es dann mehr statt weniger.

Den letzten Friseurtermin des Jahres wahrgenommen und gegen Mittag dann ein Termin mit der K. im Wëllem. Es war schön sie noch einmal vor den Feiertagen zu sehen. Ein Hauptgesprächsthema war des Marionettenfestival das nächstes Jahr endlich wieder in Tadler stattfinden wird. Ich bin schon seit etlichen Jahren ein Fan davon und freue mich jedes mal wenn ich als Freiwilliger mithelfen darf.

Einen letzten Kaffee im Renert in den ich auch eine Flasche Köstliches erwarb, nebst einer anderen Flasche Alice, die aber weitgehend bekannt sein dürfte.

Ich kam ziemlich durchnässt zuhause an. Seit zwei Tagen regnet und nieselt es fast ununterbrochen. Ja ich weiß das es gut für Natur ist und den Grundwasserspiegel.

Recht spät zu Bett am Abend.

(Das Foto oben ist die Lichtinstallation aus dem Esszimmerbereich, die ich immer sehr mag und mich nie daran satt sehe. Und bevor jemand fragt, sie ist von Cattelani & Smith.

Zwei Tage Allerlei mit Dekadenz

Zwei Vorstellungen wurden abgesagt. Rums.

Eine letzte soll jedoch am Mittwoch stattfinden, was aber bedeutet dass ich noch mal richtig ran muss.

Ich begab mich also am Montag auf die Suche nach Perücken und wurde gottlob sehr schnell fündig. Das verkürzte die Arbeitszeit gewaltig. Uff.

***

Am Dienstag dann Beiwohnen der Probe und Umbauarbeiten.

Gegen Mittag hatte ich für mich und meine zwei Assistentinnen einen Tisch in der Skybar bestellt. Weihnachtsfeier der Maskenabteilung. Wir hatten alle drei die gleichen Gerichte.

Scampis mit zwei verschiedenen Soßen und frischem knackigen Kohlsalat.

Parmentier von Lachs und Sandgarnelen mit Kartoffelpüree, Lauch und Kürbispüree.

Ein Mont Blanc mit eine überraschend frischen Kern aus Passionsfrucht.

Wieder daheim legte ich mich eine Weile hin. Dass dem ersten Fressgelage noch ein weiteres folgen sollte, war so nicht geplant, aber es ging nicht anders, denn das zweite war von sehr langer Hand geplant und das erste war durch die ganzen Umstände des Theaterstückes am gleichen Tag.

Mir war schon sehr bewusst was ich mir antat und hier zeigt sich meine Dekadenz in vollem Ausmaß wenn es ums Essen geht. Ich bin ein unglaublich verfressenes Schwein und wenn es sein muss, kann ich auch zweimal am Tag.

Am Abend war ich mit der A. und der N. verabredet zu Einlösung meines Geburtstagsgeschenkes. Ein Abendessen bei Ryodo. Es ist das erste japanische Restaurant in Luxemburg das von Michelin einen Stern bekam. Die N. und ich wählten das Sushi Munü, die A. hatte das Vegetarische. Und es ist unfassbar gut. Es ist ein Abfolge von zehn kleinen Gängen. Fotos davon habe ich keine gemacht weil ich es irgendwie nicht angemessen fand. Man gibt sich dem Genuss hin, schwelgt in Geschmäckern und Gerüchen…hach!

Kurz vor Mitternacht daheim.

***

Eine Podcastempfehlung:

Erstmals ist die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel Gesprächsgast in einem Podcast-Format. Drei Sonderfolgen „Sprechen wir über Mord?!“ über strafrechtliche Zusammenhänge und Motive in Richard Wagners „Ring des Nibelungen“.

Ich war sehr neugierig was Frau Merkel zu sagen hat. Ich finde die Nibelungensage ja an sich eine großartige Geschichte, wäre da nicht Wagner dessen Musik mich nur schüttelt. Zu pompös, zu viel von allem und insgesamt löst sie bei mir Verdauungsstörungen, aus wie nach einem viel zu fettigen Mahl. Aber da es ja nicht um die Musik geht sondern um die Sage, die alles zu bieten hat, was ein guter Krimi auch hat, fand ich das sehr spannend.

Teil 1 / Teil 2 / Teil 3

Vorstellungen, Vorstellungen & … ups, keine Vorstellung

Die Tage waren lang, eiskalt und, da es ein Märchen ist, gab es auch Vorstellungen schon morgens um 10:00. Nachts fielen die Temperaturen auf -9 Grad hier in der Stadt. In anderen Ecken des Landes gingen runter bis auf -13.

***

Am Samstag verabschiedete ich mich von Renert Social Club. Ich werde sie bis nächstes Jahr nicht mehr sehen.

Den Nachmittag mit Arbeit verbracht. Abends dann fielen mir die Augen zu vor Müdigkeit und ich lag früh in den Federn.

***

Sonntag in aller Frühe raus wegen einer Matinee. (Ein grausames Unding, wenn man sonst nur gewöhnt ist abends zu arbeiten) Die Straßen waren kalt und leer und es fühlte sich so falsch an jetzt schon unterwegs zu sein. Und weil es ein Kinderstück ist wurde es gleich um 15:00 noch einmal gespielt. Dabei gab es einen Unfall mit einer Verletzung. Das Stück wurde nicht abgebrochen und halbwegs fertig gespielt. Aber für den Tag danach ist erstmal abgesagt.

Am Abend dann bei der A. zum Testessen für Weihnachten, bei dem ich nicht anwesend sein werde.

Ein Allerlei Salat, der sehr gut schmeckte und mit ein zwei kleinen Änderungen perfekt wird.

Recht früh zu Bett.

Kleine Erinnerung

Die, die täglich hier mitlesen wird es wahrscheinlich auf den Wecker gehen. Doch möchte ich noch einmal an den Fotorückblick erinnern, weil das ein wenig Zeit in Anspruch nimmt je nachdem wie viele Fotos ihr gemacht habt in einem Jahr. Meiner ist bis auf zwei Fotos für Dezember fertiggestellt und wird pünktlich am 1.Januar erscheinen. Wie das geht und wie ihr mitmachen könnt erkläre ich hier.

***

Die Nacht mit gutem Schlaf inklusive der Ibu hatten geholfen und ich fühlte mich morgens wieder einigermaßen fit. Ich kann und darf es mir jetzt nicht leisten krank zu werden.
Am Morgen wollte ich Geschenke einpacken. Ich hatte seit ein paar Tagen endlich alles zusammen und wollte loslegen, doch die Klebestreifen Rolle war unauffindbar. Mist!
Zudem vervollständigte ich noch einmal die Liste von gestern. Anrufe und Termine konnten gestrichen werden, aber dafür kam anderes dazu.

Folgendes Foto ist übrigens nur damit ich mich irgendwann daran erinnere dass ich das Ding aufgehängt habe.

Die Rauchmelder werden dem 1.Januar hier in jeder Wohnung Pflicht. Mitten in den Flur konnte ich ihn nicht hängen, da ist er zu nahe an dem Beleuchtungsspots und es sieht sch….. aus.

Den Rest des Tages verbrachte ich damit:

Das ist die A. (Nein, nicht DIE A. sondern eine andere A.) sie hat eine vorher/nachher als Instastory gemacht und durfte mich auch taggen.

Reichlich früh zu Bett denn morgen muss ich schon wieder um 10:00 an gleichem Ort sein.

Liste & Indisch

Die nächsten Tage werden etwas ruhiger werden, es sei denn ich habe noch etwas mit Freunden vor, von dem ich jetzt noch nichts weiß. Es sind eine Reihe von Vorstellungen angesagt, an manchen Tagen auch zwei pro Tag. Aber dafür es im Anschluss sehr spannend und es gibt wieder viel zu lesen.

Der Tag begann mit einer langen Liste die ich komplett vor den Feiertagen abarbeiten muss/soll. Von Bankangelegenheiten über Einkäufe bis hin zu Anweisungen an die Haushaltshilfe, was alles noch gemacht werden soll. Wie viel ich davon schaffe… nun ja.

Gegen Mittag im Theater, wo diesmal nichts so geht wie es soll. Aber es war nichts dabei was ich nicht schon einmal gehabt hätte. Es ging alles seinen Weg, wenn auch etwas holperig.

Wieder daheim hatte ich nicht der geringste Lust zu kochen und bemühte den Lieferdienst. Ich hatte Lust auf Indisch.

Aus dem Bengal Royal. Chicken Tikka Masala.

Mit heißem Tee und einer Ibu zu Bett, denn mir war sehr kalt. Es wird doch nicht etwa wieder von vorn losgehen?

Häuslicher Mittwoch

…der bitter nötig war.
Es war nicht mehr so kalt wie gestern, aber es war wieder dieses triste Wetter und ich hatte genug daheim zu tun.

Am Abend gab es ein Gericht das für andere ein Heiligabendessen ist. Selbstgemachter Kartoffelsalat mit Würstchen. Zugegeben das Gericht gab es in unserer Familie auch, aber nicht an Allerheiligen. Ich weiß nicht einmal mehr so genau was es da gab. Das hing wahrscheinlich weitgehend von der Lust und Laune meiner Mutter ab.

Die N. kam vorbei weil ich ihr in der Wohnung eine paar Besonderheiten zeigen musste. Sie wird eine Weile hier wohnen während meiner Abwesenheit.

Früh zu Bett.

***

Die Musik vom Luxemburger DJ Maximillion ist absolut tanzbar aber nicht nervig. ‚Butter‘ erinnert mich ein wenig an Kevin Yost, den ich am Anfang der 2000er viel hörte.

Mich fragt ja niemand

Die weißgepuderten Dächer der Stadt sind recht hübsch, bei blauem Himmel und -7 Grad, aber mir ist das viel zu kalt und überhaupt MICH FRAGT JA NIEMAND!

Am Morgen die Fotos für den Fotorückblick bis Ende November ausgesucht.

Gegen Mittag trotz schneidender Kälte nach draußen für ein wenig Arbeit.

Am Abend mit der D. ein letztes Abendmahl im Bovary. Wir werden und nicht mehr bis nächstes Jahr Februar sehen. Aber dafür gibt es ja Internet und mein Blog und wir werden uns zwischendurch anrufen.

Es war ruhig im Bovary. Da die Gaststätte ja vollgestopft ist mit Büchern, amüsierten wir und mit dem Klappentext von Seelen von Stephenie Meyer, der so schwülstig war, dass wir beide in lautes Gelächter ausbrachen. Bei Amazon kann man ihn nachlesen. Es erstaunte mich dass das Buch von der Jugendbuch Jury ausgewählt wurde. Mag sein dass es gar nicht so schlecht ist. Aber der Klappentext war echt keine Werbung dafür.

Wir machten recht früh Schluss.

Kurz und knapp

Es gab gestern viele die sich besorgt zeigten um den Mann den wir im Keller liegen hatten. Ich weiß auch dass ich das alles ziemlich emotionslos erzählt habe, aber das mehr aus dem Umstand heraus, dass ich in Eile war und weg wollte.

Es ist nicht zum ersten mal. Als ich noch in der kleinen Wohnung lebte, hatten wir oft Menschen in Keller hausen. Hier im Haus ist es jetzt das zweite mal. Ich fragte mich später was ich noch hätte tun können außer die Polizei rufen…

Der Sonntag war dann verhältnismäßig ruhig. Ich absolvierte noch eine Nachmittagsvorstellung und dann war der Tag für mich durch.

Eine Aktion im Keller & Herringer Millen

Aber bevor ich zur gewohnten Tagesberichterstattung übergehe, noch ein Foto vom Freitag:

Immer wenn der A. bei den Bärentreffen mitgeht, macht er Fotos. Und irgendwie bringt er es immer fertig mich besonderes zu gut zu treffen.
Und dann noch ein Foto dass durch die Spiegelung einen besonderen Touch bekommt.

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Ich wollte alles ganz langsam angehen am Samstag. Ich hatte in aller Ruhe den ersten Kaffee getrunken und gebloggt, als es oben Wohnungstür klingelte. Das kommt eher selten vor. Es war die Nachbarin unter mir. „There is someone in the basement!“

Ach nee, dachte ich, schon wieder jemand der sich im Keller eingenistet hat. Er kann höchstens im Vorraum sein, denn die Türen sind alle verschlossen. Ich zog mich fix an, und ging hinunter. Es hatte sich jemand ein Bett aus den blauen Säcken mit den Recyclingflaschen gemacht. Er stank nach Alkohol und Urin. Als ich ihn ansprach, regte er sich nicht. Doch er schien noch zu atmen. Ich rief die Polizei an, erklärte den Fall und sie schickten eine Patrouille los. Als ich dann wieder hinunter in den Keller ging, entdeckte ich Blut auf dem Boden und eine Spritze.

Ich versuchte die Hausverwaltung zu erreichen dass sie die Haustür überprüfen, denn irgendwie muss er ja reingekommen sein. Inzwischen war auch die Polizei da. Da er sich noch immer nicht regte riefen sie einen Krankenwagen und ich schloss ihnen die Hintertür zu Hof auf, denn durch das schmale Treppenhaus hätte die Bahre nicht gepasst. Ich ging derweil wieder hoch in die Wohnung und ließ die Polizei gewähren, während ich mich fertig anzog.

Es wurde dann eine größere Aktion daraus, denn der Mann war in einem kritischen Zustand. Bis alles fertig war, die Polizei und der Krankenwagen abgefahren waren, war fast eine Stunde vergangen. Das wäre die Zeit gewesen in der ich mich hätte zurecht machen sollen, denn ich war zum Mittagessen in der Herringer Millen verabredet. Es musste also alles sehr schnell gehen.

Ich kam mit ein wenig Verspätung an. Aber es wurde ein wunderschöner Mittag und Nachmittag. Der A. aus der Alten Heimat zum Geburtstag geladen. Wir sollten schon einmal im Sommer Essen aber ging leider terminlich nicht auf.

Ich hatte Champignons mit Blätterteig.

Ein Enten Confit

Alles sehr sehr gut mit einem Glas Alice Hartman und einem großartigen Rotwein von der ich leider den Namen vergessen habe.

Wieder daheim machte ich mich auf zum zweiten Termin, Arbeitstermin diesmal, im hohen Norden, bei dem alles glatt lief und ich war kurz vor 23:00 Uhr wieder zurück.

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… und gib uns unsere tägliche Dosis Emma Thompson.
Na gut, ich mochte Mathilda nie so sehr dass ich mir den Film anschauen wollte. Aber jetzt als Musical mit Emma, muss ich ja wohl!

Zwei Tage im Norden & Weihnachtsmarkt

Das Bäumchen steht in Ettelbrück auf dem Marktplatz.

Generalprobe und Premiere. Die eine spät am Abend, die andere morgens um 10:00 für eine Schulvorstellung.

Zur berichten bleibt noch, dass ich erst am Freitagmorgen auf der Fahrt in den Norden zum ersten mal in diesem Jahr gewhamt wurde durch das Radio. Klickt auf den Link wenn ihr es noch nicht seid, dann habt ihr es hinter euch.

Gegen Mittag wieder in der Stadt für einen Friseurtermin, der vorletzte für dieses Jahr.

Sehr viel kürzer und wuschelig.

Und wenn ich schon gewhamt wurde kann ich auch gleich auf den Weihnachtsmarkt gehen. Ich gehe zwar fast jeden Tag daran vorbei aber nicht drüber. Der frischgebackene Mr. Bear 2023 hatte eingeladen.

Auf dem Bild oben entdeckte ich etwas was mir so mit bloßem Auge nicht aufgefallen war. Es waren Sterne zu sehen! Zuerst glaubte ich an Staub in der Luft, doch dann erklärte mir der A., der Berufsfotograf ist, dass es Sterne sind und die Kamera inzwischen so gut, dass sie Dinge sieht, die ich nicht sehe. Ich wollte ihm nicht glauben und machte das Foto nochmal.

Tatsächlich, es sind Sterne!

Als wir genug gefroren hatten ging es zum Lentz.

Viele neue Menschen kennengelernt.
Und was dann folgte war eine Art „When Harry Met Sally“ Moment. Das war sehr schön und ich hoffe innerlich sehr, dass wir nicht so lange brauchen wie Harry und Sally.

Ein langer Tag

Es passierte heute sehr viel Menschliches um mich herum, über das ich gerne berichten würde, aber nicht kann, weil es zu Viele um mich herum betrifft.

Schön war die Aufzeichnung der Sendung und ich denke sie ist recht gut geworden. Am Samstag seht ihr mehr davon und am Sonntag verlinke ich sie.

Anschließend fuhr ich zu Concorde. Dort befinden sich ein paar Ladestationen, die das Auto wesentlich schneller laden, als wenn ich das daheim mache. Und ich brauchte den Wagen noch am Abend für eine etwas längere Fahrt in den Norden.

Zwischendurch las ich bei Oberweis die Zeitung und schrieb hier schon Teile vor.

Nach der Fahrt in den Norden war ich beizeiten wieder daheim und eine bleierne Müdigkeit überfiel mich. Ich hörte noch ein wenig Emily D. Baker zu, die über die Hoden von Harvey Weinstein berichtete (ja ihr habt richtig gelesen!) und die Klage gegen Ticketmaster, die sich ein Monopol aufgebaut haben was den Eintrittskartenverkauf angeht und den ganzen Resale Bereich vereinnahmt haben, dass sie mehrfach Einnahmen einstreichen auf einem einzelnen Sitzplatz. Sehr ersichtlich wurde das jetzt bei der Tour von Taylor Swift.

Abendessen zum Wucherpreis

Am Morgen fix fix fix, das Blogposting fertiggestellt und anschließend mit der D. nach Völklingen gefahren, zur Völklinger Hütte. Was ich dort gemacht habe, gibt es am Samstag zu sehen.

Wieder zurück hatten wir beide große Lust auf einen Warmen Apfel, ein Heißgetränk aus den Renert. Ein naturtrüber Apfelsaft mit ein paar Gewürzen und einem Schuss Calvados. Sehr sehr lecker und wärmend.

Für den Abend hatte die D. eine kleine Bar ausgesucht die sich Pas Sage nennt. Sie wäre zum ersten mal dort gewesen noch vor der Pandemie und das wäre gar nicht so schlecht.
Nein, schlecht war es nicht. ABER! Ich hatte mir ein Hachis Parmentier mit Ente bestellt mit einem Glas Wein. Als das Gericht auf den Tisch kam verschlug es mit die Sprache. Es war eine Minischale mit einem Durchmesser von knapp acht Zentimeter, wie eine kleine Schale für eine Creme brulée. Geschmeckt hat sie gut, doch es war eine Kleinkind Portion und das ohne jegliche Beilage. Kostenpunkt zusammen mit dem Glas Wein: satte 40€! Und das sollte dann ein Abendessen sein!
Wir waren genau drei mal dort: zum ersten mal, zum letzten mal und nie wieder.

Da ich noch immer Hunger hatte gingen wir weiter zur Barsserie Beim Lentz, von der ich weiß sie angemessene Portionen hatten zu bezahlbaren Preisen.

Noch ein paar Fotos vom Tag.

Die Grossgasse mit Vollmond

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Es kommt nicht alle Tage vor dass ein großer Artikel in der NYT über einen luxemburgischen Künstler erscheint. Der Anlass ist eine Ausstellung in Miami.

Michel Majerus saw the future – 20 years ago

Ich hatte über seine große Werkschau hier im MUDAM berichtet 2007.

Montägliches

Heute ist ein WMDGDGT Tag. Aber der Tag war mit vielen Dingen gesegnet die nicht ins Blog gehören und somit wird der Eintrag sehr kurz.

Am Morgen eine Alarm SMS bekommen:

Zur Zeit laufen landesweit Tests, wo man auch versucht es regional einzugrenzen, zum Beispiel für Unwetterwarungen, Hochwasser, Feuersbrünste, Vulkanausbrüche, Killerbienen, UFOs und ähnliches.

Ein kurzes Telefonat am Morgen bestätigte meinen Tagesplan und den für die kommenden Tage. Das beruhigte mich, denn ich muss nicht wie befürchtet, einen dreifachen Salto schlagen um alles hinzubekommen. Wenn nichts schief geht wird die Woche arbeitsreich, doch es ist alles machbar.

Ich schaffte eine Menge im Büro weg. Es gibt noch so einiges was ich bis Ende des Jahres weg haben will.

Am späten Nachmittag fuhr ich in den Norden des Landes und bereitete einiges vor für die kommenden Tage. Das Wetter war gruselig die letzten Tage und trug nicht wirklich zu meiner guten Stimmung bei.

Wieder daheim beschloss ich kurz im Chinese King einzukehren. Erst dachte ich dass ich etwas bestellen sollte um daheim zu essen, doch dann bleib ich dort.

Früh zu Bett, nach einer Folge Barnaby, die ich aber schon gesehen hatte.

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Ich kann nicht anders als ihn immer wieder zu verlinken. Der Restaurator Julian Baumgartner. Zur Zeit bin ich beim dritten Teil einer Serie von einem Bild auf Holz gemalt, das regelrecht in der Mitte durchgebrochen ist, und sehr unfachmännisch wieder zusammen gesetzt wurde. Zudem ist es verbogen. Inzwischen hat Julian auch eine Auszubildende was die Serie um einiges aufpeppt.

Teil 1 / Teil 2 und unten der neueste Teil, der mich sehr faszinierte, weil er gegen sein eigenes Credo gehen musste, dass alle Restaurierungsmaßnahmen immer reversibel bleiben.

The Rainbow Charity Night

Am Mittag traf ich die J. und den A. aus der Alten Heimat. Ich hatte ihnen vom Six Seven erzählt und beide waren neugierig. Das schöne an der Gaststätte ist ja dass sie hoch oben auf dem Dach ist und man einmal ganz herum wandern kann. Ich machte zum ersten mal ein Foto der Großgasse aus einer Vogelperspektive:

Zu essen gab es ein Ceviche von der Dorade und anschließend Seelachs mit Sauerampfer.

Nach einer kurzen Pause daheim in der ich mich umzog für die Charity Night (Es gab kein Dresscode doch dachte ich dass eine Jacke vom Anzug nicht verkehrt wäre… war sie auch nicht)

Es ist das zum ersten mal, dass Rosa Lëtzebuerg eine Charity Night veranstaltet. Der Eintritt kostete 50€. Dann gab es drei verschiedene Methoden zum Spenden. Es gab eine Versteigerung von Kunstwerken, es gab eine Tombola, und es gab die simple Spende. Der Erlös des Abends ging an eine LGBTIQ+ Organisation in der Ukraine.

Ich hatte mit auf ein Kunstwerk geboten, doch da es DAS Kunstwerk war, das am meisten begehrt war, ging es weit über das hinaus was ich ausgeben wollte. Ich kaufte ein paar Tombola Lose.

Für die Unterhaltung sorgten der Präsident von Rosa Lëtzebuerg und Medusa Venom.

Ein schöner Abend an dem ich viele Bekannte Gesichter wiedersah.

Kurz vor Mitternacht war ich daheim.

Donnerstag und Freitag

Zwei eher ruhige Tage und dann auch wieder nicht.

Heute sollte ich zum ersten mal mit der Servicewüste Luxemburg Bekanntschaft machen. Ich brauche aus Gründen eine Bescheinigung von meinem Stromanbieter, dass ich Strom aus erneuerbaren Energien beziehe. Habe ich schon seit langen Jahren. Auf der Homepage fand ich keinen Link, wo ich das einsehen oder bestellen könnte. Es gab aber eine Telefon Nummer.
„Willkommen bei… Drücken sie die 1 , die 2…“ (setzen Sie sich mit dem nackten Hintern auf das gesamte Nummerncarré… oder so ähnlich)
Ich habe schon oft ausführlich über solche Telefonabenteuer im Internet gelesen, selbst hatte ich sie eher im Ausland als hier. Als ich dann nach einer halben Stunde endlich jemand an der Strippe hatte, war alles kein Problem und der Herr versprach mir das sofort per Mail zu schicken, sagte sogar es musste jeden Augenblick da sein, denn er hätte die Mail just abgeschickt. Doch es kam keine, auch der Spamfolder hatte nur den üblichen Mist.
Nochmal anrufen, dafür hatte ich den Nerv nicht.
Ich schreib eine Mail. Es bleibt weiterhin spannend.

Der späte Morgen des Donnerstag dann, fing mit einer Besprechung an für die ich mich an die Mosel begeben musste. Es ging um ein Projekt, das erst nächstes Jahr im Frühjahr stattfinden soll. Ich war gespannt, da davon nur ein paar Stichwörter gehört hatte, aber das reichte schon um mich neugierig zu machen. In der Besprechung stelle sich dann sehr schnell heraus, dass noch überhaupt nichts in die Wege geleitet wurde hinsichtlich Text, Personen, Ablauf und Vorrecherche. Ich und ein paar andere waren diesbezüglich sehr knatschig. Wir hatten den ganzen einen halben Tag damit verplempert, um nichts zu erfahren.

Ich fuhr, denn die Fahrt sollte wenigstens für etwas gut sein, weiter über die Brücke in deutsche Gefilde nach Perl, eine kleine Gemeinde im Dreiländereck mit einer erstaunlich großen Anzahl an deutschen Discountern und Supermärkten. Penny, Norma, Lidl, Aldi, DM, Rewe…alles da.
Ich kaufte ein was ich für das Wochenende brauchen würde und war dann kurz nach 15:00 Uhr wieder daheim. Dabei stellte ich fest dass man in der Woche schon nach 14:00 die französische Autobahn in Richtung Frankreich meiden sollte, denn durch die gewaltige Baustelle und ersten Feierabendverkehr, geht da schon gar nichts mehr.

Am Abend holte ich ein paar Folgen Murdoch Mysterie der dritten Staffel nach.

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Am Freitag gab es Schmuddelwetteralarm Stufe rot. Die ersten Schneekrümel fielen zwischen den Regentropfen. Bäh!

Den Tag über gab es keine nennenswerte Ereignisse.
Ich verbrachte noch einmal eine längere Warterunde an der Hotline meines Stromanbieters. Jetzt klappte auch alles und ich hoffe dass ich so schnell nicht noch einmal dort anrufen muss.

Am Abend ein Essen mit der D. im Parc Belair.

Königinnenpastete und ‚Bambi‘.

Es wurde nicht sehr spät.

Dall-E

Ein ruhiger Tag daheim. Ich hatte genug am Rechner zu tun. Und Schreiben ist auch grad wieder angesagt. Ich muss da dringend etwas fertig bekommen.
Zudem habe ich weiter an dem Fotorückblick 2022 gebastelt. Er geht mir dieses Jahr schneller von der Hand, weil ich die ganzen Fressfotos ausschließe. Inzwischen bin ich bei September. Meine geschätzten Leser mit Blog oder sonstigem sozialem Account dürfen gerne mitmachen. Auf dem Link oben erkläre ich wie es geht.

Darum gibt es heute eine Spielerei aus dem Netz.

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Ich hatte es schon bei ein paar YouTubern gesehen, vor allem bei Jazza, der sich ausgiebig damit amüsierte.

DALL-E ist ein Open AI Projekt, bei dem man Bilder anhand von präzisen Textbeschreibungen generieren kann. Ich hatte mich bereits sehr früh dafür angemeldet, weil es eine Warteliste gab, bekam aber nie eine Antwort. Seit einer Weile ist das Programm freigeschaltet für jeden und man kann es für eine limitierte Zahl von Generierungen benutzen. Oh, was für ein schönes Spielzeug!

Luxembourg City Apocalypse

Ja, das kommt dem schon sehr nahe. Das wäre ein Bild in der Nähe der Corniche aufgenommen, wo zugleich die Hochhäuser auf dem Kirchberg und das Pfaffental sieht.
Je genauer man beschreibt umso präziser wird das Bild was man haben möchte.

Ein leere Straße in Luxemburg Stadt am Abend:

Ja, das sieht schon sehr nach einer Straße im Stadtviertel Grund aus, eng und gepflastert.

Es ist erstaunlich was man damit machen kann. Ein ähnliches Motiv bekommt man auch als Ölgemälde von Matisse z.B. Das wäre jetzt aber eher in der Oberstadt:

Das AI Programm greift auf Millionen von Bildern aus dem Internet zurück und generiert sie neu. Manche davon, ( das sieht man auf der Seite selbst) sind so erschreckend gut, dass man glauben könnte sie wären von einem leibhaftigen Künstler erstellt worden.
Probiert es es selbst aus. Ich bin da ziemlich begeistert davon.

Dienstag as Dienstag can be

Ein langer Morgen und Nachmittag mit Besprechungen und Nachholen der Arbeit verbracht, die am Sonntag den Bach runter ging. Gegen 16:00 Uhr war alles wieder im Lot. Danach fuhr ich zur Concorde, setzte mich dort zu Oberweis uns schrieb den Blogeintrag von gestern fertig, weil ich den unbedingt als Einzelposting haben wollte und nicht in einem Doppeltag. Ich kaufte noch ein wenig Zeug für den Haushalt ein.

Am Abend, nebst höchst Belanglosem, ein Video entdeckt, das mir augenblicklich eine wohlige Schauer über den Rücken laufen ließ. Ich hatte bis jetzt nicht mitbekommen, dass Eurythmics in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurden. Allein schon die Lautdatio von The Edge war großartig. Mir wurde bewusst dass ich mal ein sehr großer Fan der Band war, vor allem aber von Annie Lennox. Cate Blanchett bringt es in einem kurzen Statement im Video auf den Punkt. „Annie Lennox is fucking awsome!“

Six Seven

Es war der letzten Abende dass wir uns in dieser Konstellation für dieses Jahr sahen. Und da es. durch Umstände fast immer auf einen Montag fällt, ist die Auswahl halt nicht so gewaltig wie sonst in der Woche. Doch diesmal hatte ich den richtigen Riecher und bestellte einen Tisch im niegel nagel neuen Restaurant auf dem Dach der Galerie Lafayette, das Six Seven. Es hatte erst vor knapp zwei Wochen eröffnet.

Mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt.

Es gibt zwei Bereiche in denen man essen kann. Die Bar und die Brasserie im sechsten und im siebten Stock, das Restaurant. Ich hatte einfach mal das Restaurant gewählt. Das wurde dann um einiges teurer, aber da wir es als unser Weihnachtsessen ansahen, war es uns recht.

Ich muss sagen, das ich nur sehr selten ein so perfekt gebratenes Rinderfilet auf dem Teller hatte, das war schon ziemlich große Klasse.

Fotos im Innenbereich habe ich leider keine gemacht, es waren einfach zu viele Gäste da.

Eine neue sehr feine Adresse.