Gedanken an einem 1.Mai

Trübes Wetter.

Der Kühlschrank gibt nichts her.

Ich muss raus, trotz des Wetters, denn irgendetwas essen muss ich ja.

Der 1.Mai und das Oro e Argento hätten gut zusammengepasst, aber das hatte geschlossen. Geschlossen wie so vieles an einem 1.Mai. Und wenn man wie ich freischaffend ist, geht man auch nicht auf Kundgebungen der Gewerkschaften. Denn davon gibt es jede Menge in Luxemburg am 1.Mai. Es sind aber weitgehend lustige Familientreffen mit Hüpfburg und Kinderschminken. So oder so ähnlich gestern in Remich gesehen, gleich neben dem Tapas Street, wo man schon die ersten Vorbeireitungen traf.  (Nein, solche Schminkaufträge nehme ich nicht mehr an)

Da mir nichts besseres einfiel, fuhr ich in die alte Heimat ins Petit Poète. Ich hatte Glück und bekam den letzten freien Tisch. Das Restaurant war proppenvoll mit großen Familien. Ich bekam einen Tisch im oberen Teil, wo ich einen Ausblick auf die Eingangstür hatte. Es wurden immer wieder Leute abgewiesen die es ohne Reservierung versuchten.

1.Mai

***

Ich ließ den Gedanken freien Lauf…

Was wäre wenn man den 1.Mai zum Tag der guten Vorsätze erklären würde, anstatt dem 31. Dezember? Es spricht doch alles dafür! An einem 31. Dezember feiert man das neue Jahr mit Feuerwerk und Schampus und hat alles andere als Lust, sich dann noch an gute Vorsätze zu halten. An einem 1. Mai hingegen, sind die kalten Tage soweit ausgestanden. Es grünt und blüht, und irgendwie herrscht eine Aufbruchstimmung.

Warum also nicht der 1.Mai?

Und jetzt, meine Damen und Herren, kommt die Fangfrage. War wären denn meine guten Vorsätze?

Nach meinem gesundheitlichen Purzelbaum vor ein paar Wochen, ist der Vorsatz nicht schwer, aber wahrscheinlich nicht so einfach umzusetzen. Ich werde die Handbremse in punkto Arbeit anziehen. Ich werde keine Projekte mehr parallel laufen lassen. Eins nach dem anderen. Ich möchte wieder mehr schreiben (was ich durch mein Blog die letzten Tage schon tue) weil ich merke, dass es mir gut tut. Es gilt Platz im Kopf zu schaffen für neue Ideen, Gedanken und Pläne. Wenn ich auch nicht viel über die Welt an sich schreibe und wie das Weltgeschehen mich berührt (Trump, französische Wahlen, und überhaupt die globale Rückwärtsrolle in Sachen Offenheit und Akzeptanz) so möchte ich mich mehr engagieren, weil ich meine eigene Machtlosigkeit müde bin.

Zudem gibt es noch immer eine Baustelle in der neuen Wohnung die auch versorgt werden will.

Und was wären eure Vorsätze für den 1.Mai?

Ein Restauranttest und ein Ausflug an die Mosel

Mosel
Am Freitag nach einem tristen und wolkigen Tag, brach später am Abend die Sonne durch und hüllte die Wohnung urplötzlich in ein tiefes rosa gelb.

 

Man sollte nicht meinen, dass ich vor über einer Woche noch völlig antriebslos und ohne Kraft war.

Eine Geburtstagsfeier am Samstag sollte mich ein wenig auf die Probe stellen, wie partyerprobt ist wieder bin. Es war die Geburtstagsfeier des S. und sie hatte auf Facebook einen lustigen Titel: I’m not turning 42. I’m an 18 year old with 24 years of experience. Es waren noch ein paar andere Bekannte da und es wurde ein lustiger Abend im Dipso.

Da es jedoch sehr wenig zu essen gab und ich nicht nur Wein trinken konnte, beschlossen der H., der A. und ich zu etwas später Stunde, uns auf die Suche nach einem Restaurant zu machen. In einer europäischen Hauptstadt wie Luxemburg sollte man meinen, dass es kein Problem sein sollte. Es war schon nach halb elf als wir loszogen. Bei einem naheliegenden Chinesen und in einer Pizzeria beim alten Gerichtsgebäude wurden wir abgewiesen. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben und mich an den trüben Gedanken gewöhnt,  zu Mc Donalds oder Quick zu müssen. Dann fiel dem H. jedoch ein, dass das Grand Café auf der Place de Paris bis Mitternacht die Küche geöffnet hätte.

Eine gute Gelegenheit das Grand Café zu testen, da ich seit der Eröffnung noch nicht dort war. Ausgesprochen freundliches Personal (was in Luxemburg nicht unbedingt immer der Fall ist) Die Karte jedoch ist etwas ernüchternd. Es steht zwar alles drauf was man von einer Brasserie Karte erwartet, aber das was letztendlich auf dem Teller landet ist dann doch eher lieblos präsentiert. Wir hatten zu dritt je ein Filetsteak mit Pfeffersauce bestellt. Am Fleisch selbst war nicht auszusetzen, es war von einwandfreier Qualität. Die Sauce hatte ordentlich Wumms, was ich zwar mag, aber wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack sein wird. Die Pommes waren tiefgefroren. Der Salat war so so la la. Es schmeckte alles, aber ich hatte mir mehr erwartet. Die Deko im Erdgeschoss ist auch etwas enttäuschend, was ich aber schon von mehreren gehört hatte. Wenn, sollte im ersten Stock platz nehmen.

***

Am Sonntag hatte die befreundete Nachbarin beschlossen, dass wir doch mal wieder an die Mosel fahren sollten. Eine Idee die mit großem Hallo von der S., der P. und von mir angenommen wurde. Wir fuhren nach Remich in die Tapas Street, von der ich schon einmal berichtet hatte. Remich ist an Sonntagen ein enormer Anziehungsmagnet mit seinen großen Wiesen an der Mosel entlang und lädt regelrecht dazu ein, ein Picknick dort zu veranstalten.

Die Fahrt dorthin taten wir im Cabrio mit offenem Verdeck.

Wir aßen auf der Terrasse und ich kann nur noch einmal bestätigen dass der Umweg nach Remich in dieses spanische Restaurant gleich neben dem Schwimmbad sich wirklich lohnt.

Die Aussicht vom Tapas Street über die Mosel.

Merken

Merken

Merken

Stippvisite Kaiserslautern

Es ist nicht das erste mal dass ich dort bin. Vor zwei Jahren hatte ich schon mal ein Theaterstück das in Koproduktion mit dem Pfalztheater in Kaiserslautern stattfand. Damals fuhr ich einmal schnell hin und zurück um eine Übergabe zu machen. Ich hatte das Stück maskentechnisch relativ einfach gehalten, dass ein kurzes Gespräch reichte.

Dieses mal wird es etwas aufwendiger. 12 Herren und eine Dame. Nachkriegszeit 1945. Ich bin immer bemüht es einfach zu halten wenn das Stück späterhin noch von anderen MaskebildnerInnen betreut wird. Doch da es sich um historische Personen handelt, die es tatsächlich gab, muss ich mich an Vorlagen halten. Mehr möchte ich noch nicht verraten, es wird spannend.

Die Fahrt dorthin dauert ein dreiviertel Stunden und ist locker zu bewältigen, da es nur Autobahn ist, allerdings mit ein paar ekligen Baustellen. Nach dem Konzeptionsgespräch, wollte ich nicht gleich wieder los, sondern mir ein wenig die Altstadt ansehen und auch was essen.

Kaiserslautern
Schillerplatz

 

Haus am Schillerplatz

Da es zwischendurch immer wieder nieselte, hatte ich keine große Lust viel herum zu wandern und kehrte in ein Extrablatt ein, dass sich mitten im Zentrum befindet. Die Extrablatt Cafés sind eine Kette und von Stil her wie eine Brasserie angelegt. Ich kannte die Kette, weil ich vor Jahren in Recklinghausen in einem dieser Lokale war. Gegessen hatte ich dort nichts, als so war es heute eine Premiere. Die Speisen sind einfach gehalten. Ich hatte ein Schweizer Burger. Ziemlich lecker und sehr groß. Der aufmerksame Leser wird erstaunt sein, da ich ja jetzt Brot gegessen habe. Ja stimmt, ich hab nicht aufgepasst. Asche auf mein Haupt. Auf dem Heimweg bekam ich prompt die Rechnung präsentiert, in Form von Blähungen und leichten Magenkrämpfen mit einer Müdigkeit die sonst immer als Fressnarkose abgetan habe.

Fazit: Brot werde ich Zukunft meiden. Doch ein paar Unverträglichkeitstests werde ich auch machen lassen.

Merken

Merken

Kino am Mittag – Guardians of the Galaxy 2

 

Guardians
Es ist so seltsam das Logo vom Utopolis nicht mehr auf den Eintrittskarten zu sehen ist. Ein weiteres Stück meiner Geschichte das der Vergangenheit angehört…

Es war Mittwoch und nach einer kleinen Pause über Ostern, ging es heute wieder mit der D. ins Kino. Sie hatte die zweite Folge von Guardians of the Galaxy ausgewählt. Ich war sehr erfreut, weil ich den ersten Film vor nicht allzu langer Zeit bei Netflix gesehen hatte. (Er ist übrigens nicht mehr bei Netfilx verfügbar)

Die meistgestellte Frage wenn ein Kinofilm zur Serie wird: Kann man sich den zweiten Film ansehen, ohne dass man den ersten gesehen hat? Ja und Nein. Ja, weil die Geschichte eine in sich abgeschlossene und runde Geschichte ist. Nein, weil die einzelnen Guardians so schräg sind, dass man ihre Macken und Beweggründe nicht immer nachvollziehen kann.

Doch insgesamt ist es ein schöner Unterhaltungsfilm mit viel Action und Humor. Gerade durch den Humor ist er nicht pathetisch und schwülstig, was ja gerne bei Heldenfilmen der Fall ist. Der Schluss ist sogar ziemlich traurig. Die Musik ist ein ziemlich wichtiger Baustein der Geschichte. Es sind (mit Ausnahme der Hintergrundmusik) alles Songs, aus den 70er und 80er. Sie wurden herzerfrischend über verschiedene Action Szenen gelegt, dass sie dann fast lustig aussehen.

Es schon lange her, dass ich mir wieder ein Film in 3D ansah, da er in keiner 2D Fassung lief. Es lässt mich immer aufstöhnen, da 3D für mich den Genuss nicht steigert, sondern mindert. Seitdem ich eh eine Brille tragen muss, ist es ein Unding über die erste Brille noch eine zweite zu ziehen, und nach einer Stunde, tränen mir die Augen.

***

Via die Kaltmamsell die eine Buchbesprechung über A Handmaid’s Tail von Margret Atwood postete, las ich gestern einen Artikel im New Yorker über die Schriftstellerin bei den es mir schon im ersten Absatz kalt über den Rücken lief.

When Margaret Atwood was in her twenties, an aunt shared with her a family legend about a possible seventeenth-century forebear: Mary Webster, whose neighbors, in the Puritan town of Hadley, Massachusetts, had accused her of witchcraft. “The townspeople didn’t like her, so they strung her up,” Atwood said recently. “But it was before the age of drop hanging, and she didn’t die. She dangled there all night, and in the morning, when they came to cut the body down, she was still alive.” Webster became known as Half-Hanged Mary…

Lesenswert. Margaret Atwood, the prophet of Dystopia

Merken

Dixi mit Aussicht

Als ich am Montag aus der ‚alten Heimat‘ zurück kam, mit dann doch sehr gemischten Gefühlen, war es mir nicht danach allein zu sein und ich simste der V. ob sie in der Mittagsstunde keine Zeit hätte. Hatte sie leider nicht.

Also beschloss ich allein ins Restaurant zu gehen. Wenn mir nichts einfällt, ist das Annexe immer ein gute Alternative, weil das Mittagsmenü, neben der regulären Karte, jeden Tag wechselt und auch günstiger ist.  Ich saß zum ersten mal dieses Jahr draußen in der vollen Sonne und es war wunderbar.

Das Annexe hat das Glück genau gegenüber einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt zu sein, bei dem mich aber schon seit geraumer Zeit etwas sehr stört. Wenn ich zurückdenke sind es glaube ich fast zwei Jahre, wenn nicht noch länger. Ich hatte schon mal diesen Aussichtspunkt gepostet, weil man dort drei verschiedene Epochen der Stadt auf einmal sieht. Allerdings stand ich da neben den Zaun damit ich das Dixiklo nicht mit aufs Bild bekomme. Heute nahm ich mal ein Bild von etwas weiter, und sieht dann so aus.

Dixi

Dieses Klo steht, samt den Sandhaufen, nun schon gute zwei Jahre an den gleichen Ort und nichts passiert. Das verwundert mich dann doch, denn am gleichen Ort sind Parteibüros der Demokraten und der Grünen, und keiner beschwert sich. Zudem ist nicht ersichtlich wo denn da gebaut oder saniert wenden soll, denn es gibt keine Baustelle.

Würde das bitte mal jemand wegräumen?

Merken

Merken

Merken

Veränderte Besitzverhältnisse

Es hat zu lange gedauert. Der Termin wurde so oft verschoben, dass ich schon nicht mehr daran glaubte. Geplatzte Termine und Vorverkaufsverträge machten mich mürbe. Doch gestern morgen war es endlich soweit. Meine Besitzverhältnisse ändern sich.

Besitzverhältnisse

Am Sonntag machte ich auf in die ‚Alte Heimat‘ ein letztes mal. Ein letztes mal durch das Elternhaus gehen, ein letztes mal alle Räume betreten, die Zählerstände von Wasser und Strom ablesen und ablichten. Ich hatte den A. mitgenommen weil ich nicht mehr allein ins Haus gehe. Doch hätte ich es nicht gebraucht. Die Geister die das Haus so lange bewohnt haben, sind ausgezogen. Die Wände sind leer. Es war nicht so schlimm wie bei dem Haus der Großmutter davor.

Am Montag in aller Frühe war der Termin beim Notar mit den neuen Besitzern.

Es war gut dass ich mir gleich einen weiteren wichtigen Termin dahinter gelegt hatte. Es ging um die Möbel für die neue Wohnung aber davon berichte ich ein anderes mal.

12 von 22

Ich würde ja gern bei der Aktion 12 von 12 mitmachen WENN ICH ES NICHT BESTÄNDIG VERGESSEN WÜRDE! Dabei habe ich schon alles ausprobiert. Ich habe mir das Datum im Agenda groß angekreuzt und im Smartphone als Termin mit Klingelton eingetragen. Hilft alles nichts.

Darum 12 vom 22.
Wer sagt denn, dass das nicht möglich sei?
ICH bin schließlich hier der Boss!

Apropos Termine:

Die Agenda Seite der kommenden Woche sieht ziemlich leer aus. Das kommt daher weil ich ja ein Projekt abgesagt hatte.

Irgendwas piept hier!
Ach so.
Das Festnetztelefon will zurück auf die Ladestation.
Schon seltsam wenn dir leblose Dinge Befehle erteilen.

Der erste Kaffee des Tages.

Auf zum Wochenmarkt!
Frisches Obst und Gemüse.
Mein heiß geliebter eifeler Bäcker wird dieses mal leer ausgehen.
Es gibt ja kein Brot diese Woche.
Er wird es überleben.
Und ich auch.

Die Shoppingausbeute.

Es war schweinekalt auf dem Markt. Doch später am Nachmittag spielte die Sonne Katz und Maus. Mal schien sie so grell, dass ich die Rollläden herunterlassen musste…

…kaum draußen, zog sich der Himmel wieder zu.

Auf meine Weg zurück in die Oberstadt machte ich noch mal ein Foto des atemberaubenden Skaterpark, der von unten weitaus weniger spektakulär aussieht als von oben.

 

Das gleiche Foto nochmal, ohne Markt. Ich war mit einer Bekannten im Renert verabredet, die aber schon seit 3 Uhr nachmittags dem Apérétif frönte. Als ich dann gegen halb sieben erschien, war sie nicht mehr zu gebrauchen, und ich brachte sie umgehend nach hause. Das hinderte mich aber nicht daran den bestellten Tisch im Annexe abzusagen. Im Gegenteil!

 

Auf dem Weg dorthin entdeckt ich große bunte Blumen in der rue de la Boucherie. Ein Überbleibsel von Ostern?

 

Ein weiteres Foto schoss ich beim Palais, der Magnetpunkt schlechthin für Touristen.

 

12 von 22

Und das letzte Foto im Annexe ist mit einem kleinen Augenzwinkern nach München zur Kaltmamsell, die genau weiß, was ich hier trinke. Prost!

Merken

Merken

Merken

Die Welt von Fragonard

Nein heute gibt es kein Buch. Der gestrige Tag beinhaltete dann doch einige Vorbereitungsmaßnahmen hinsichtlich der nächsten großen Theaterproduktion. Das letzte Stück für diese Spielzeit.

Heute möchte ich euch eine Marke vorstellen. Nein, dieser Beitrag ist nicht gesponsort. (Ich wünschte er wäre es.)
Gestern kam ein Päckchen an mit einer Fragonard Bestellung.

Fragonard ist ein Parfümhersteller aus Grasse in Frankreich. Es stellt nicht nur die Grunddüfte für viele andere Parfümfirmen her, sondern hat auch eine eigene Serie an Düften. Das sind Damen und Herrenparfüms sowie Raumdüfte. Es gibt auch zwei Pflegeserien mit Cremes sowie Seifen fest und flüssig.

Neben den Düften gibt es auch immer wieder Zusatzgeschenke, die sich sehen lassen. Das waren dieses mal sechs Espresso Tassen, vier Löffel und vier Teller. Ich habe davon schon so viele bekommen, dass ich auch manches verschenkt habe.

Fragonard

Ganz toll sind auch die Raumdüfte. Es gibt sie Form von Duftkerzen und Flaschen mit Holzstäbchen, sogenannten Diffuser. Grad die Kerzen aus der Serie „Jardin de Fragonard“ in den Metalldosen sind zu schade zum wegwerfen. Deshalb kaufe ich sie nur noch zum verschenken. Ich selbst benutze nur die Diffuser.

***

Gesundheitlich geht es wieder bergauf. Zudem habe ich festgestellt, dass ich wahrscheinlich ein oder mehrere Lebensmittel nicht so vertrage wie vorher. Das würde auch meine konstante Mattigkeit erklären. Ich werde jetzt eine Woche konsequent jegliches Brot und Nudeln weglassen, da ich die Vermutung habe, dass ich eine Unverträglichkeit auf Gluten oder Hefe entwickelt habe.

Wenn das nicht hilft, werde ich einige Tests machen lassen.

Merken

Merken

Merken

Merken

Catching up on Netflix

Oh ja! Ich sagte ja, dass ich genau das tun würde.

Gestern Abend sah ich die letzten Episoden der 2. Staffel „How To Get Away With Murder“ mit der großartigen Viola Davis auf Netflix. Die Serie ist nervenaufreibend. Schon bei ersten Staffel war ich so angefixt, dass ich kurz davor war, mir die 2 Staffel illegal zu verschaffen. (Nein, ich werde mich nicht noch einmal über Urheberrechte aufregen. Ich hab es oft genug getan!)

Es geht um die Anwältin Annalise Keating, die ebenfalls Dozentin an einer Universität ist. Sie ist eine gefürchtete Strafrechtsanwältin und geht für ihre Klienten mitunter über Leichen, nur um den Prozess zu gewinnen.

Die Serie erinnerte mich an  Damages mit Glenn Close, und die Erzählstruktur ist ähnlich. Aber genau das macht sie spannend dass man es zeitenweise kaum aushält und ganz hibbelig auf dem Sofa hin- und herrutscht. Im Gegensatz zu Glenn Close, die wirklich zum fürchten war, ist Viola Davis etwas facettenreicher und zeigt sich  manchmal derart blank und verletzlich, dass man nur staunen kann.

Und morgen stelle ich ein Buch vor.

Merken

Merken

Neues Make-Up von Ofra

Dieses Posting hätte schon vor fast zwei Wochen online gehen sollen. Doch bis vor zwei Tagen war nicht klar, ob ich hier über etwas schreibe, das schon nicht mehr zu haben ist, oder ob es noch mal auf den Markt kommt.

Und tatsächlich kündigte Nikkie an, dass es ab Ende April wieder verfügbar sein wird.

Wenn ihr, wie ich, verschiedenen Make-up Influencer folgt, werdet ihr schon gemerkt haben, dass viele von ihnen mit verschiedenen Marken zusammen arbeiten, und diese es ihnen ermöglichen, eine eigene Kollektion an Farben herausbringen.  Das können Lippenstifte, Lidschatten oder sogar Pinsel sein. Bei manchen Influencern gehen diese limitierten Auflagen weg wie warme Semmel.

Nikkie Tuorials, (ich hatte bereits über sie berichtet) hat vor kurzem zusammen mit Ofra, drei neue Liquid Lipsticks und ein Highlighter Wheel herausgebracht. Als sie es auf ihrem Youtube Kanal vorstelle, nahm ich es zum Anlass mir auch mal etwas von Ofra zu kaufen, da es durch einen spezial Discount Code sehr günstig war.

Ofra

Ofra ist eine Marke aus den Staaten die es in Europa nur online zu kaufen gibt, und das auch nur auf deren Seite. Das hat leider zur Folge, dass die Versandgebühren ziemlich hoch ausfallen. Aber da alle Make-Up Junkies immer davon schwärmen, und ganz besonders die Highlighter in den Himmel loben,…

Da ich bis jetzt nur die Liquid Lipsticks von Sleek, Kat von D. und Too Faced kannte, war ich gespannt auf die Neuen. Sie sind im Gegensatz zu Kat von D. nicht so schnell trocken. Das erlaubt ein langsameres, präziseres Auftragen und sie fühlen sich auch nicht ganz so trocken an. Wie Milani haben sie auch fertig gebracht Liquid Lipsticks zu produzieren, die einen perlmutt Effekt haben, das sie nicht so supermatt aussehen lässt.  Die drei Farben von Nikkie sind aber ungewöhnlich. Der sogenannte Nude Ton ist eine Art Rosa/Grau und nicht für jedermann tragbar. Der dunkle Ton ist ein kaltes Braun mit gold Glanz. Er ist aber super pigmentiert, dass er nur dann passt, wenn man der Rest des Make-Up’s auch kräftiger ausfällt. Der Orange Ton geht ein klein wenig in eine Neon Richtung, was ich so bei Liquid Lipsticks noch nicht gesehen habe. Der Ton wäre vor ein paar Jahren super trendy gewesen, als man wieder versuchte, Neon Farben in Mode kommen zu lassen.

Der Highlighter hingegen ist nach der Aussage von Nikkie etwas für jedermann. Sie hat ein weiß, ein gold und bronze Ton in einem Rad zusammengepresst, was mit sich bringt dass man, je nach Hautfarbe immer ein Ton als Highlighter nehmen kann. Die anderen kann man dann als Lidschatten verwenden. Eine sehr gute Idee wie ich finde.

Was ich bestätigen kann, ist diese butterige Konsistenz, die ich bei Highlightern so noch nie gesehen habe.  Auch die sehr hohe Pigmentierung ist außergewöhnlich.Die meisten Highlighter sind meistens sehr puderig und, wenn von schlechter Qualität, staubig. Da ich mir ja zur Zeit ein Arbeitsverbot verordnet habe, kann ich euch nur zeigen wie die Farben mit dem Finger aufgetragen aussehen.

Ich bin gespannt wenn ich sie zum ersten Mal im Einsatz sehe.

Merken

Merken

Eine Begegnung aus einer anderen Zeit

Begegnung
© Pixabay

Ihr kennt das mit den sozialen Netzwerken, wenn dich plötzlich jemand anschreibt und du hast keine Ahnung wer das ist. Man zermartert sich das Gehirn und kommt nicht drauf. Es hinterlässt ein seltsames ungutes Gefühl, dass dich da jemand kennt, den du auch so gut kennen müsstest, doch irgendwie will man sich partout nicht erinnern. So geschehen gestern.

-Einen schönen guten Abend. Wir kennen uns.

-Aha? An den Ohren kenne ich dich nicht wieder
(Profilfoto war ein Foto von den Ohren)

-Ach ja! Ich habe dich hier per Zufall gefunden.
(Schaltet ein Foto frei, das ein Lächeln mit Bart zeigt)
Und jetzt?

-Sorry kann nichts damit anfangen.
(Und ich war schon kurz davor ihn zu blocken, als es dann ein paar weitere Fotos freischaltet. Das Gesicht kam mir irgendwie bekannt vor.)

-Sorry irgendwie kenne ich dich, aber ich weiß nicht von wann und wo. Aber ich bin nicht gut in Namen. Es ist alles dass ich meinen Namen behalte. (Das ist einer meiner Srüche den ich immer dann anwende wenn es anfängt peinlich zu werden)

-Du hast mir immer die Haare geschnitten. Ich möchte dich immer sehr. Ich habe mich aber nie getraut dich anzusprechen.
(Aha, das wird eine Anmache)

-Ups! Das ist dann aber schon sehr lange her. Ich arbeite jetzt seit 19 Jahren nicht mehr in Friseursalons. Zu welcher Zeit war das denn? Als ich in A, in B oder in C arbeitete?

-In B. Ich habe dich auch später mal auf der Bühne gesehen im Inouï.
(Jetzt wird’s langsam unheimlich. Wer in Gottes Namen ist das?)

Ich schaute mir noch mal die Fotos an. Es kann doch nicht sein, dass ich ein Gesicht derart vergesse? Doch dann fällt der Groschen. Es ist der G. Aber er hat sich sehr verändert.

Wir verabreden uns auf einen Drink an frühen Abend. In der Tat kannte ich G. Noch besser kannte ich seine Mutter die jede Woche in zum Haare machen da war. Der G. schaute nur sporadisch vorbei. Er ist inzwischen in Rente. Er erzählte mir seine Krankengeschichte.
(Merke: wenn du jemand kennenlernen willst mit du vielleicht mal in der Kiste landen willst, ist es nicht von Vorteil, die ganze Krankengeschichte auszubreiten)
Was mich aber vor allem abstieß, war sein Körpergeruch, der mich an die süßlichen Ausdünstungen eines Diabetikers erinnerte. Doch er sprach nicht davon dass er diese Krankheit auch hätte.

Wir sprachen über gemeinsame Bekannte und seine und meine berufliche Karriere. Das üblich Geplänkel über das man so spricht, wenn man sich sonst nichts zu erzählen hat. Richtige Gemeinsamkeiten gab es keine. Wir beschlossen, dass wir uns dann ab und an treffen würden um uns besser kennenzulernen.  Aber ganz ehrlich; das war, wie alles andere, auch nur so daher gesagt.

Merken

Merken

Merken

Was von Ostern übrig blieb

Ostern

***

Als ich vorhin erwachte, galt mein erster Gedanke, dem Beitrag über das Hotel Pfalzblick, der sich heute morgen selbst publizieren sollte. Doch aus einem unerfindlichen Grund, hängte sich der Browser auf, und der Beitrag war futsch. 350 Wörter lösten sich in Luft auf. Das ist mir schon länger nicht mehr passiert. Und immer wenn ich dann gleich versuche den Text noch einmal zu schreiben, bekomme ich ihn nicht mehr so hin. Also ließ ich es gestern bleiben, bevor ich mich ärgere.

Fazit: Das Hotel Pfalzblick ist wirklich ein tolles Hotel in dem ich in den letzten Jahren mehrfach gewesen bin, einfach zum Ausspannen, Relaxen und Wandern. Ich kann es nur empfehlen. Hotel Pfalzblick in Dahn. Keine zwei Stunden von hier entfernt.

***

Aber eigentlich wollte heute über Ostern schreiben.

Ostern war nie das große Fest in der Familie und wurde dementsprechend auch nie groß oder größer gefeiert. Seltsam ist jedoch wie sich ganz verschiedene Ereignisse an diesen Feiertagen in meinem Gedächtnis eingegraben haben.

Es war kurz vor Ostern und ich war im ersten Schuljahr. Es war der letzte Schultag vor den Osterferien, als die S. ,die ein Jahr älter war als ich, mir beibrachte,  dass es keinen Osterhasen gibt. Schon seltsam, dass ich noch weiß, dass es die S. war. Sie arbeitete später lange Jahre in der luxemburgischen Botschaft in New York. Und somit ging mein Glaube an alle Fabelwesen, die all diese tollen Geschenke über das Jahr verteilt brachten, flöten.

Es gibt zwei Ostern an die ich erinnere, weil Großmutter Marie daraus ein Event machte. Beide fanden in ihrem Garten statt. Unsere Mutter musste meinen Bruder G. und mich extra hinfahren. Sie hatte jede Menge Ostereier und andere Süßigkeiten im Garten versteckt, und G. und ich mussten danach suchen. Meine Mutter war leicht genervt dadurch, weil der Rest der Familie im elterlichen Hause darauf wartete dass wir pünktlich zum Mittagessen zurück seien. Großmutter Marie hatte die bemalten Eier nicht gezählt. Ein paar davon hatte sie so gut versteckt dass, sie sie selbst nicht wiederfand. Erst Wochen später fand sie die farbigen Eierschalen im Garten. Es waren die Jahre als Großmutter Marie nicht mehr an den Familienfeierlichkeiten teilnahm, weil sie meiner Patentante Gritty unheilbare Vorwürfe gemacht hatte. In diesen Jahren war entweder Großmutter Marie oder Tante Gritty zu Besuch. Beide zusammen ging nicht.  In den Jahren war es mir immer schleierhaft, warum Großmutter Marie nicht so behandelt wurde wie all die anderen. Mein Vater (ihr Sohn) wies sie sehr oft harsch zurecht und er war nie richtig nett zu ihr.  Das sollte ich alles viel später erfahren… siehe „Großmutter Marie

Die meisten Ostertage war aber war zumindest ein Elternteil nicht anwesend weil er bzw. sie arbeiten musste. Großmutter Thérèse brachte aber immer etwas zu Ostern mit. Oft war es ein mit Pralinen gefülltes Schokoladenei.

Es waren Tage in denen es eine kindliche Unbeschwertheit gab, die ich heute manchmal schmerzlich vermisse, mit Wanderungen durch Felder und Wiesen, auf der Suche nach Schlüsselblumen und wilden Veilchen.

Merken

Merken

Merken

Merken

Ein Abend in Bertrange im B13

Ich war bereits vor ein paar Tagen dort. Und als gestern die N. anrief um zu fragen was ich denn noch so vor hätte an diesen, nicht produktiven Freitag, sagte ich zu, sie für einem Drink zu begleiten. Ich schlug vor, dass wir ins B13 gehen. Die A. hatte mir das Lokal in Bertrange  vor wenigen Tagen gezeigt und ich empfand es recht angenehm.

Das B13 liegt an einem nigelnagelneuen neu angelegten Platz mitten in Bertrange, über den man streiten kann ob man ihn schön findet oder nicht. Die N. fand ihn ganz besonders scheußlich. Sie hat ihre ganze Kindheit in Bertrange verbracht und war schon länger nicht mehr hier. Vor allem das Gemeindehaus, das gegenüber dem B13 liegt, wäre eine komplette Geschmacksverirrung, und sie versuchte per Google herauszufinden, welcher Architekt das Unding verbrochen hat.

Das B13 jedoch, ist von Optik innen wie außen sehr angenehm. Wir tranken als Apérétif ein Riesling Paradise-Chateau Pauqué des Winzers Abi Duhr. Ein Riesling wie ich noch selten einen in Luxemburg verkostet habe. Ich aß ein Filet Américan, an dem nichts zu beanstanden war. Die N. hatte eine Bouchées à la Reine, die leider etwas fade ausfiel, und  selbst mit Salz und Pfeffer nicht zu retten war.

Wir setzten uns nach dem Mahl auf die kleine offene Seitenterrasse die eine höhere Glasfront hat und tranken dort noch ein Glas des ausgezeichneten Riesling. Die N. erzählte mir von ihrer Kindheit in Bertrange und wie unglücklich sie dort gewesen ist. Als sie endlich von Bertrange wegzog, war sie mehr als erleichtert. Ich selbst kann Bertrange nicht richtig einschätzen, weil es kaum bis gar nicht kenne. Es war, oder ist immer noch, eine wohlhabendsten Gemeinden des Landes.

Ein sehr entspannter Abend und ich warte auf die wärmeren Tage, an denen man im B13 auch draußen speisen kann.

Merken

Merken

Merken

Frische Luft schnappen

Ich kann nicht den ganzen Tag zu hause sitzen, auch wenn ich viel schlafe. Also raus an die frische Luft! Ein Spaziergang durch das Pertusstal.

Und dann fiel mir ein, dass ich in München irgendwo eine Werbung für das neue Album von Jamiroquai gesehen hatte, den ich schon in 90ern sehr gemocht hatte. Es war sehr lange Zeit still um Jay Kay. Noch in München lud ich das Album augenblicklich runter. Doch dann vergaß ich dass ich das Album geladen hatte…bis gestern.

Die ersten drei Titel sind der absolute Hammer !!! Mir wurde wieder klar, warum ich seine Musik früher schon  sehr mochte. Es ist Funk pur. ‚Shake It On‘ ist meiner Meinung nach, die beste Nummer des ganzen Albums. Sie zwang mich quasi durch das Pertrusstal  zu tanzen. ‚Automaton‘, der Song der auch dem ganzen Album den Namen gab, ist hingegen ungewöhnlich. Durchsetzt mit vielen eiskalten Sythitönen, geht der Song eine etwas härtere Gangart und es erinnerte mich ein wenig an einen früheren Titel ‚Deeper Underground‘. ‚Cloud 9′ geht dann wieder einen gewohnten Weg. Der Rest das Albums katapultierte mich zurück in die 90er und  ich sah mich in einem knallroten Peugeot 309 GTI…eine Disco auf Rädern.

Die Musik ähnelt sehr der von Bruno…nein halt…Bruno Mars‘ Songs ähneln sehr den Stücken von Jamiorquai. Ich habe den Hype um Bruno Mars übrigens nie verstanden. Jamiroquai machte bereits in den 90ern ausgezeichent gute Funk Musik. Bisweilen verwechselte ich die Lieder von Bruno, wenn ich sie im Radio hörte, und schrieb sie Jay Kay zu.

***

Seit der Pont Adolphe wieder offen ist, ist die Plane weg. Man kann wieder in die Brücke sehen, aber ganz oben, dort wo die Fußgänger- und Radlerpassage hinkommt sieht man noch nichts.

Luft

Es wird langsam grün im Tal.

 

Tulpen, Osterblumen, und jede Menge Löwenzahn.

Am Ende des Tals, im Grund, kaufte ich mir am Minigolf Platz ein Eis am Stiehl. Das erste für dieses Jahr. Als ich dann mit den Lift wieder in die Oberstadt fuhr, merkte ich dass ich mir dann doch etwas zu viel zugemutet hatte, und trottete sehr gemächlich wieder nach hause, viel aufs Sofa, und schlief sofort ein.

Merken

Merken

Merken

Merken

Mach doch mal was mit Duft

Wenn ich schon nicht arbeiten darf, darf ich aber bloggen. Mein Körper ist krank, mein Kopf ist es nicht. Und somit gibt es heute eine weitere Folge der Reihe „mach doch mal was…“, angeregt durch Yaya’s letzten Beitrag.

Heute stelle ich euch die Düfte vor die mich über all die Jahre begleitet haben. Fangen wir mal in den in den jüngsten Jahren an, als ich begann mich für Düfte zu interessieren.

Das allererste Parfüm, das ich besaß, war eine kleine Probeflasche von Jacomo de Jacomo. Mein Vater, der Parfüm nicht leiden konnte, schmiss die kleine Flasche weg, und ich musste mich solange mit Naturseife schrubben bis der Duft weg war. Ich habe dann das kleine Fläschen aus dem Mülleimer gerettet und war froh dass er es nicht ausgeleert hatte. Ich versteckte sie ganz hinten in der Schublade vom Nachttisch.

Sehr viel später, als die Großmutter noch ein Bekleidungsgeschäft in einem Vorort von Luxemburg führte, hatte sie ebenfalls eine kleine Kosmetikecke. Sie wurde hauptsächlich von einem einzigen Großhändler beliefert, der die Lizenz für Ellen Betrix in Luxemburg besaß. Irgendwann standen auch zwei Herrendüfte in der Auslage. Henry M Betrix City und Country.  Als ich dann mit 14 ins Internat kam, wurde Country zu meinem Duft. Wir schrieben das Jahr 1980 und das eigene Beduften war nicht an der Tagesordnung, so wie heute. Und schon gar nicht für einen 14-jährigen. Also benutzte ich das Zeug in mikroskopisch kleinen Dosen, meistens Handgelenk damit ich es wenigstens roch.

In den Sommerferien, war mein allererster Ferienjob in einer kleinen Parfümerie bei Viviane in der alten Heimat. Ich arbeitete stundenweise dort, staubte Regale und Flaschen ab und lernte langsam die damals aktuellen Düfte kennen. Viviane hatte die Düfte von Halston und einer davon hatte es mir ganz besonders angetan, weil er sehr außergewöhnlich war.  Ich bekam von ihr eine volle Probierflasche des Duftes Z 14. (kein Pröbchen, eine 125ml Flasche!!) Wenn ich heute an den Duft zurück denke, kann ich ihn mir nicht mehr so richtig vorstellen. Es gab den Duft lange nicht mehr, zumindest nicht in Europa. Und wer die tragische Geschichte des amerikanischen Designers Roy Halston kennt, kann sich vorstellen warum. Erst im Zeitalter des Internet fand ich ihn wieder. Ich sollte ihn mir mal wieder kaufen und sei es aus reiner Nostalgie.

Dann folgte Duft auf Duft und an viele kann ich mich nicht mehr erinnern. Hier eine Auswahl von denen ich weiß, dass ich sie länger benutzt habe.

YSL / Jazz  das Original – nicht das was heute noch zu finden ist.
Christian Dior / Fahrenheit Jahrelang hab ich das genommen vom Erscheinungsjahr an.
Guerlain / Habit Rouge Benutzte ich nur kurze Zeit, hinterließ aber einen bleibenden Eindruck.
Chanel / Égoiste Könnt ihr euch noch an die grandiose Werbung von Jean Paul Goude erinnern?
Davidoff / Zino Der zweite Duft von Davidoff. War immer mein Liebling. Cool Water mochte ich nie.
Calvin Klein / Eternity (in den 80er gab es Clavin Klein noch nicht in Europa; ich bezog den Duft über Beziehungen zur US Base Bitburg)
Cartier / Santos Der erste Herrenduft der Marke sah aus wie die gleichnamige Uhr. So richtig mochte ich ihn nie. Es war eher ein Prestigefrage…

Das ist, wie gesagt, nur eine Auswahl,  auf die Zeit der 80er und Anfang 90er begrenzt. Wenn ich alle aufzählen müsste, würde das hier kein Ende nehmen.

Als ich dann meine ersten Ferien in Cannes beim Cousin meiner Mutter verbrachte, lernte ich die Stadt der Düfte und Essenzen Grasse kennen. Und ab da wurde mein Geschmack exklusiver und erlesener. Ich bin heute noch ein uneingeschränkter Fan von Fragonard und bestelle regelmäßig dort Seifen, Raumdüfte, Duftkerzen und vieles mehr.

Im Bild oben befinden sich die Parfüms die ich zur Zeit benutze. Einer davon (Pour un Homme de Caron) war ein Nostalgiekauf.

Von links nach rechts:

M. Micaleff /Gaïac,
Comme des Garçon / Black Pepper, (z.Z. mein absoluter Liebling)
Caron / Pour un Homme
Naturpark Uewersauer / Gëlle Fra
Marc Jacobs / for Men
Im Vordergrund sind zwei kleine Schachteln mit allen Herrenparfüms von Fragonard (inklusiv der Düfte die Fragonard nicht mehr führt!)

Um Yaya’s Frage zu beantworten was denn mein Sommerduft ist; es gibt zwei Stück für die richtig heißen Tage. Das wäre Eau de Vacances von Fragonard und Monsieur Balmain von Balmain. Beides Düfte mit sehr viel Zitrusessenzen wie Zitrone und Grapefruit.

Merken

Wenn nichts mehr geht

nichts

Angefangen hat es schon vor Wochen, Ende Februar, Anfang März, glaube ich. Im Blog seht nichts darüber da ich schlicht keine Zeit hatte.

Keine Zeit, sich keine keine Zeit gönnen, einfach weitermachen, alle Anzeichen ignorieren, es muss ja sein, bis zu einem Punkt. Der Punkt wenn der Körper nicht mehr mitmacht. Wenn der Körper dich zur Ruhe zwingt…

Das Schlüsselerlebnis fand am Flughafen statt, als ich von München zurück kam. Ich hatte durch die Bank weg in München sehr schlecht geschlafen, jeder Gang, jeder Aktion, kostete eine Menge Kraft. Dabei war im Nachhinein das ganze Gastspiel nicht so anstrengend, im Gegenteil. Als ich hier ankam, war mir so Hundeelend, dass ich am Tag danach morgens nicht mehr sagen konnte, wie ich vom Flughafen nach hause gekommen war. Letztendlich fiel es mir wieder ein, ich hatte den Bus genommen.

Daraufhin ging ich gleich zum Arzt, der eine Reihe Bluttests anforderte. Ich war kurz davor den kleinen Urlaubstrip nach Dahn abzusagen, doch der Arzt meinte, es könne aber nicht schaden ein paar Tage auszuspannen, und die Ergebnisse seinen auch erst am Montag da.

Fazit: Meine Blutwerte zeigen dass ich eine Infektion mir herumschleppe und mein Körper krampfhaft versucht dieser Herr zu werden. Es sei gar kein Wunder dass ich permanent müde bin.

Und jetzt habe ich das getan, was ich in meiner gesamten Karriere als freischaffender Maskenbildner noch nie getan habe. Ich habe ein Projekt abgebrochen. Wenn man, wie ich, mit jeder Faser seiner Körpers seinen Beruf lebt und ausübt, kommt das einem wie Scheitern und Versagen vor.

Doch um meiner Gesundheit Willen, werde ich die nächsten zwei Wochen keinen Pinsel, Schwämmchen, Kamm, Bürste und dergleichen anrühren. Und folgendes Bild , das ich schon einmal gepostet hatte, wird jetzt in die Tat umgesetzt.

nichts

Merken

Stadtbesichtigung Landau

Immer wenn ich ein paar Tage im Pfalzblick in Dahn bin, mache ich einen kurzen Abstecher nach Weißemburg (richtiger wäre Wissembourg, denn es liegt in Frankreich) Ich merke auch gerade, dass ich das Hotel Pfalzblick noch nie richtig beschrieben habe, obwohl ich schon sehr oft dort war. Das werde ich in den nächsten Tagen nachholen. Versprochen.

Meine Begleitung, die K., war neugierig auf Landau, das knappe 40km entfernt liegt, und so beschlossen wir die kleine Stadt, am gestrigen Nachmittag zu erkunden. Um dorthin zu kommen, fährt man von Dahn aus erst einmal durch den sehr hügeligen Pfälzer Wald um dann urplötzlich in ein völlig andere flache Landschaft zu gelangen. Landau ist ein kleiner Ort mit knapp 50.000 Einwohnern und einer sehr schönen und gepflegten Innenstadt. Es gibt viele alte sehr schön erhaltene und renovierte Gebäude.

Hier eine kleine Auswahl an Fotos die ich gestern Nachmittag im vorbeigehen schoss.

Landau
ich habe noch einmal ein 360° Foto auf dem Marktplatz versucht, klappe diesmal nicht so gut.

 

Insgesamt machte Landau einen sehr schönen Eindruck und ich denke, dass es dort noch so einiges zu entdecken gibt. So hat die Stadt zum Beispiel einen Zoo und ein Terrarium. Aber dafür war in dem paar Stunden, die wir dort waren, nicht genug Zeit. Das nächste Mal wenn ich in Dahn bin, gerne wieder.

 

Merken

Fotoausbeute & Warum ich kein Elektroauto habe

Das erste 360° Foto das mir gelungen ist. Ich stehe auf der Wiese vor dem Zimmer im Hotel Pfalzblick.

Elektroauto

***

Die Kaltmamsell verlinkte einen sehr interessanten Artikel in der ‚Zeit‘ über die Automobilindustrie.

Nun bin ich selbst schon ein Weile am überlegen, ob ich mir ein Elektroauto zulegen soll. Es gibst eine Menge Gründe die dafür sprechen:

Seitdem ich mitten der Hauptstadt, wohne, lebe und arbeite, brauche ich das Auto kaum noch um irgendwo hinzukommen. Das meiste erledige ich mit dem Bus. Wenn ich früher über 25.000 km im Jahr gefahren bin, so sind es jetzt nicht mal mehr 7.000 km. Ich brauche das Auto lediglich noch um mein Material von A nach B zu fördern, oder um an Orte zu gelangen die eine Buslinie nicht anfährt. Ansonsten bin ich viel zu Fuß unterwegs, weil es mitunter einfacher und manchmal sogar schneller ist.

Warum also kein Elektroauto?

Als freischaffender Maskenbildner werde ich für alles Mögliche gebucht, manchmal an unmöglichen Orten zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das kann mitunter auch weit weg im Ausland sein. So weit, dass eine Ladung der Autobatterie das nicht schafft.

Der Hauptgrund aber liegt bei Automobilherstellern selbst. Als ich mich vor ein paar Jahren ernsthaft dafür interessierte mir eventuell ein Elektrowagen zuzulegen, schreckte mich erstens der doch sehr hohe Preis ab, und der Umstand, dass mit mit dem Kauf, ob man will oder nicht, ein Leasingvertrag für die Batterie verbunden ist. Das war zumindest bei Renault so, von anderen Herstellern weiß ich es nicht.  Der Leasingvertrag kostete, glaube ich, 70.-€ pro Monat. 70×12= 840.-€ im Jahr! Mit diesen 840 Euro füttere ich eine Bank, und nicht das Auto mit Strom. Das war für mich der ausschlaggebende Punkt es nicht zu tun.

Leasingverträge mögen für Firmen von Vorteil sein. Leasing ist für Privatleute nur ein Mittel sich etwas anzuschaffen, das man sich eigentlich nicht leisten kann. Und in diesem Fall wird regelrecht dazu gezwungen wenn man der Umwelt etwas gutes tun will.

Nun weiß ich ich nicht ob das bei anderen Firmen auch so ist und ich müsste in diesem Punkt weiter recherchieren…

Ich werde berichten wenn ich mehr weiß.

München/Luxemburg Tag 3 – Shoppingwahn und ein Gespräch

Tristes Wetter gestern morgen über dem Viktualienmarkt und es war kalt wie S…

Ich wanderte nicht so lange durch bekannte und unbekannte Gassen, denn mir war kalt.

Was ist das für ein neuer seltsamer Trend, gesichtslosen Schaufensterpuppen Wimpern anzukleben? Ich habe es auch schon in Luxemburg gesehen. Doch da waren es wenigstens 2 pro Kopf. Hier ist es nur eine. Es sieht selten dämlich aus.

***

Ich setze mich zu Woerner’s auf die Terrasse für ein kleines Frühstück. Ihr sogenanntes Bayrisches Frühstück klang lecker. Es besteht aus aus einem Omelett mit Schinken und Tomaten und einer ein wenig Brot, mit einem Heißgetränk. Der Kaffee kam auch ziemlich prompt, doch das Omelett war nach geschlagenen 40 Minuten immer noch nicht da. Ich hatte zwischenzeitlich einen weiteren Kaffee bestellt (der übrigens aus dem großen Bottich kam und nicht besonders schmeckte) als ich dann erbost die Rechnung bestellte. Irgendwie stand der Teller mit dem Omelett schon lang da, man hatte es mir bloß nicht serviert.  Nee, Woerner’s! So nicht! (Und wenn ich mir die Bewertungen bei Google anschaue…kein Wunder)

***

Bei Ludwig Beck erstand ich dann doch noch ein Parfüm. Man hatte mir 2 Tage davor ein Papierstreifen mitgegeben mit dem Duft von Orto Parisi – Stercus. (wer des lateinischen mächtig ist wird sich jetzt wundern, denn Stercus bedeutet das hier) Der Duft zog mich magisch an.  Ich hatte ja schon von dem Black Pepper von Comme des Garçon geschwärmt. Nun, Stercus ist noch um ein Level außergewöhnlicher. Es hat etwas sehr animalisches, was ich unglaublich betörend finde. Zudem sind es die absoluten Essenzen und man braucht kaum einen Spritzer davon, was den irren Preis rechtfertigt.

***

Ich fuhr zeitig zum Flughafen um dort NOCH eine Shoppingsünde zu begehen, die ich nicht einkalkuliert hatte. Im Terminal 2 gibt es mitten im Wartebereich ein Uhrengeschäft. Es führt alle großen Marken aber die Vitrine von Rado ist ganz besonders groß. Vom meiner Mutter habe ich eine Rado Armbanduhr geerbt, die ich beständig trage. Da sie aus Keramik hergestellt ist, sieht sie immer noch aus wie neu, da sie nicht einen Kratzer hat und das nach über 20 Jahren.  Immer wenn ich an einer Virtine mit Rado Uhren vorbei komme bleibe ich stehen, und schaue mir an, was sie neues zu bieten haben.  Da ich Zeit hatte, probierte ich eine Uhr an, die mir ganz besonders gut gefiel… Und Rumms!

 Shoppingwahn

***

Im Bus vom Flughafen nach hause schnappte ich ein Gespräch zwischen ein paar Mädchen auf, die so um 16 oder 17 waren.

“ … Das Buch das wir in Französisch hatten, ich hab mir das extra nochmal auf deutsch gekauft, damit ich sicher bin bin, dass ich alles verstehe. Und als wir dann im Unterricht darüber sprachen war die Lehrerin so… ‚ja das Mädchen hat Depressionen, und so’…und ich wollt nur schreien, NEIN hat sie nicht! Das Mädchen ist einfach nur traurig. Wenn man traurig ist, sogar wenn man mega traurig ist, hat man keine Depression. Das Buch heißt schließlich ‚Bonjour Tristesse‘ und nicht Bonjour Dépression‘!!! „

Ich musste schmunzeln. Wo die Kleine recht hat, hat sie recht. Und die Französisch Lehrerin scheint nicht ganz auf der Höhe zu sein, was psychische Krankheiten angeht.

Merken

München Tag 2 – Was für eine Vorstellung

Vorstellung

Ein Tag, an dem ich ein bisschen in durch München lief und mir ein paar Ecken anschaute, die ich bis dato nur vom Vorbeifahren kannte. Dabei stellte ich fest, dass in München an verschiedenen großen Plätzen recht viel neu- und umgebaut wird. Das Sendlinger Tor zum Beispiel, aber auch am Stachus. Ich verkniff es mir bei Hugendubel ein Stapel Bücher zu kaufen, da mein Koffer schon zum Platzen voll ist.

Nachmittags war dann noch mal eine Durchlaufprobe, die mit einigen Pannen versehen war. Jedoch abends war die Vorstellung vor Publikum perfekt. Auch das Publikum schien sehr angetan, denn der Applaus wollte nicht enden.

Ich hatte die Kaltmamsell zur Vorstellung eingeladen und sie hatte auch prompt zugesagt. Sie war begeistert, aber dazu könnt ihr mehr in ihrem Blog lesen…

Abends viel ich dann wie ein Stein ins Bett.

Und heute nachmittag geht es schon wieder zurück nach Luxemburg.

 

Merken

In München. Ankunft und Tag 1

Der Flug und die Ankunft waren sehr angenehm. Wunderschönes Wetter. Dass der Flughafen so weit außerhalb Münchens liegt, ist ein Ärgernis mit dem man sich abfinden muss. Frage an die Münchner: Besteht die Chance, dass der alte Flughafen nochmal eröffnet wird?

Die Truppe der Schauspieler kam mit dem Bus und fuhr in Luxemburg satte anderthalb Stunden zu spät los, und kamen auch mit 2 Stunden Verspätung an. Da man uns einen Tisch im Paulaner am Nockherberg reserviert hatte, wurde es eng mit der Küche, die zeitig schließen wollte, doch sie warteten auf uns.  Ich hatte ein Wiener Schnitzel. Ein Gericht das ich zum letzten Mal….ich weiß es nicht mehr…gegessen habe.

Ankunft

Sehr müde und vollgefressen schritten wir zurück ins Hotel.

Das Hotel in dem wir untergebracht sind, ist übrigens eine Art besseres Jugendhotel, das auch zu Ausbildungszwecken genutzt wird. Sehr günstig im Preis, im achtziger Jahre Möbeln ausstaffiert (das Bett knarrt sehr wenn sich umdreht) und das WLAN ist es etwas dürftig. Aber reicht es um zu bloggen.

Gleich neben den Hotel befindet sich der Auer Hof, mit einem kleinen aber feinen Biergarten.

Da heute der Aufbau der Bühne stattfand und ich damit nichts zu tun habe, hatte ich Ausgang. Ich schlenderte ein wenig durch die Innenstadt und kaufte mir zwei neue schwarze Polohemden, die ich weitgehend für die Arbeit brauche. Ich schaute kurz bei Ludwig Beck rein, nicht ohne eine neue Flasche „Black Pepper“ von „Comme des garçon“ gekauft zu haben.

Ich ließ mir zudem noch einmal das Parfüm zeigen von ich das letzte mal schon sehr angetan war. Les Liquides Imaginaires – Peau de Bête. Und es riecht tatsächlich nach Leder und Tierfell. Ich hatte es aber wegen dem Preis (250.-!!!) nicht erworben. Seitdem ich es auf der Hand habe, rieche ich beständig daran.

Ich wanderte ein wenig auf Pfaden die ich schon mal mit der Kaltmamsell letztes Jahr im Dezember gewandert war. Beim alten Residenztheater, fand ich in Richtung Odeonspaltz, diese vier Löwen.

Ich ertappte mehrfach Leute dabei, wie sie unten im Vorbeigehen die Nase anfassten (die auf den Fotos so glänzend golden aussehen)

***

Riesengroße Wiedersehensfreude mit der Kaltmamsell. Wir hatten uns für den Abend verabredet, um in dem besten türkischen Restaurant aus München zu speisen. Es gab irrsinnig viel zu erzählen und wir taten dies bei bei einem tollen Mal.

Eine gemischte Vorspeisenplatte, hier schon leicht abgefressen.

 

Als Hauptspeise gab es Lammschulter.

Dazu einen passenden türkischen Rotwein. Hach, man braucht nicht viel um glückselig zu sein.

Die Kaltmamsell erklärte mir dann was es mit den Löwen auf sich hat. Es bringt schlicht und einfach Glück sie anzufassen, und als Tourist gibt e seinem die Gewissheit, dass man man nach München zurückkehrt.

Eine ganze Woche lang

…habe ich kein Wort gebloggt. Die Arbeit hat mich so fest im Griff wie selten. Ich schlafe schlecht und bin unsagbar müde. Zudem geht mir zur Zeit eine Produktion, die in etwa drei Wochen Premiere hat, gehörig auf die Nerven, nebst den anderen „regulären“ Vorstellungen.  Ich wünschte ich könnte kurz mal hier einkehren und sei es nur für einen Tag.

***

Woche

Doch ab morgen (bzw. heute schon) kommt ein kleiner Lichtblick. Es geht nach München zusammen mit dem Ensemble Dadofonic, einer Behinderten Theatergruppe, für eine Gastspielvorstellung auf dem Grenzgängerfestival.  Es wird das gleiche Stück sein über das ich schon einmal hier berichtet habe.

Wer sich die Vorstellung anschauen möchte: Sie ist am Dienstag im Theater HochX. Karten gibt es hier.

Da ich das Hotel nicht kenne in dem wir untergebracht sind, weiß ich nicht ob ich bloggen kann. Wir werden sehen…

Merken

Merken

Merken

Ein sonniger Samstag in Bildern mit einer Brücke

Das war an Abend davor, als ich an dem ARBED Gebäude vorbei, bei ziemlich kalten Temperaturen, nach hause ging. Da die Luft so kalt und klar war, wurde das Bild auch schön.

 

Der erste Blick zum Fenster hinaus, wenn ich im Bett die Augen aufschlage. Blauer Himmel und Sonne. Sehr schön.

 

Der erste Kaffee. Zum Glück reichten die Bohnen in der Maschine noch für eine Tasse, den die Kaffeedose (rechts) war leer. Uff…

 

Im Internet gelesen, dass die Gemeinde der alten Heimat endlich, nach 20 Jahren, die Bauruine mitten auf dem Marktplatz gekauft hat um etwas neues zu erschaffen. Es wurde auch Zeit…

 

Duschen, Anziehen, Foto im Spiegel des Aufzuges, und los !

Der Star des Tages war nicht ich, sondern eine Brücke. Heute nach gefühlten 100 Jahren Renovierung (aber es waren nur drei) wurde der Pont Adolphe* endlich wieder für den Verkehr freigegeben. Das erste Datum zur Wiedereröffnung sollte schon letztes Jahr im November sein und wurde dann auf den Februar verschoben, um dann noch mal auf Ende März verschoben zu werden.

Normalerweise nehme ich den Bus um in die Oberstadt zu fahren, doch heute ging ich zu Fuß.

Brücke
Einen kleinen Schlenker muss man noch fahren bis die Place de Metz wieder hergestellt ist.

 

Brücke
Vom Bahnhof aus ist erst einmal nur die linke Seite für Fußgänger freigegeben. Daneben befindet sich die Blaue Bücke, die bis heute Morgen kurz nach 7 Uhr noch in Betrieb war, und über die ich nur ungern zu Fuß ging.

 

Die Busse Richtung Oberstadt fahren über die bereits verlegten Gleise der späteren Trambahn.

 

Brücke
Da die Brücke ja insgesamt breiter geworden ist, wurden auch die Fußwege breiter, was sehr begrüßenswert ist.

 

Nach dem Einkauf auf dem Wochenmarkt auf der Terasse vom ‚Renert‘ in der Sonne um intensiv Vitamin D zu tanken.

 

Der erste Rosenstrauch für dieses Jahr.

Ein wundervoller sonniger Tag

***

*Der Pont Adolphe ist ja eine Brücke, also DIE Brücke, ergo weiblich. Es ist aber LE pont, also männlich im französischen. Da ich von Anfang an immer die französischen Namen gebraucht habe, (die rue de la Loge z.B.) war es bei Straßen immer klar, in beiden Sprachen ist die Straße weiblich. Ich habe ich jetzt „der“ gebraucht für die Brücke. Es klingt irgendwie richtig und doch fühlt es sich falsch an. Weiß jemand wie man das handhabt?

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Kino am Mittag – Beauty and the Beast

Vor zwei Wochen hatte ich mich mit der D. getroffen, um mit ihr in eine Mittagsvorstellung zu gehen. Das war schön und angenehm und ich dachte mir, dass ich das doch einmal die Woche machen könnte, zusammen mit der D., die die Filme ja berufsbedingt sehen muss. Zudem gibt mir das anderen Schreibstoff fürs Blog. Früher (sehr viel früher) habe ich Kinokritiken am laufenden Meter geschrieben und ich muss gestehen, dass es mir fehlt.

© Stock

Wer ein volle Breitseite Beauty Kitsch abbekommen will, bitteschön. Das kann man schön finden, muss man aber nicht. Die Magie des ursprünglichen Märchens von 1757 der Schriftstellerin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont, wurde ja schon mit dem ersten Film von Jean Cocteau aufs vortrefflichste verfilmt. Als Disney sich der Geschichte für einen Zeichentrickfilm 1991 annahm, war es klar, dass die  zauberhafte Geschichte auch bei den Amerikanern ankommen würde. Doch frage ich mich warum es noch einmal mit echten Darstellern verfilmt werden musste. Because CGI can?

Als ich aus dem Saal kam, war ich aber nicht so verzaubert wie ich es mir gewünscht hätte. Emma Watson als Belle kann, zugegeben, sehr gut singen. Äußerlich und schauspielerisch bringt sie auch alles mit, um eine Prinzessin zu spielen, doch das war es auch schon. Der Rolle eine Tiefe und dritte Dimension geben kann sie nicht.  Dan Stevens (den wir aus Downten Abbey kennen) ist als Biest hervorragend, als Prinz wirkt er blass. Kevin Kline, (mit dem ich vor etlichen Jahren das Vergnügen hatte ein paar Tage zu drehen), ist große Klasse als Vater von Belle. Auch all die anderen Stars, die man erst am Ende sieht wenn sie zurückverwandelt werden, (Stanley Tucci, Emma Thomson, Ian McKellan…) sind blendend besetzt. Auch sämtliche CGI Szenen sie Perfektion pur. Langweilig ist der Film nicht. Doch am Ende springt der Funke leider nicht über, und man fragt sich was das Ganze soll.

Das einzig positive und sehr lustige, sind die Liebesbezeugungen von LeFou (Josh Gad) zu seinem Kumpan Gaston (Luke Evans) Für Disney Verhältnisse ist das schlicht revolutionär.

Merken

Merken

Mach doch mal was mit Kleidung

 

© Pixabay

Als ich bei Kitty Koma den Beitrag Nie wieder Shopping Queen las, dachte ich plötzlich an meine lose Reihe „Mach doch mal was mit..“

Wenn man mich  in 80ern nach Kleidung gefragt hätte, wäre das Posting eine Doktorarbeit geworden. Heute sieht das etwas anders aus.

Der Satz „Ich hab nichts anzuziehen“ kenne ich nicht (mehr). Der Kleiderschrank ist recht voll. Ich habe zum anziehen für so ziemlich jede Gelegenheit. Lässig, Chic, extra chic, chic & lässig… Das einzige was ich nicht habe sind Gammelklamotten. Das wäre in dem Fall der Schlafanzug. Auch Sportzeug habe ich auffallend wenig. Badehosen ja, aber sonst sehr wenig.

Ich könnte jetzt auch über Schuhe reden, doch das Thema werde ich gesondert behandeln.

Was ich mit Sicherheit nicht bin, ist eine Shopping Queen. Ich gehe nie bewusst mit dem Ziel in die Stadt, dass ich mir jetzt und heute neue Kleidung kaufe. Das habe ich auch in 80ern nie getan. Wenn ich durch die Einkaufsstraßen schlendere, sehe ich mir die Schaufenster an, heute weitaus weniger als früher, aber regelmäßig. Wenn ich dann ein schönes Teil finde und es passt, in Punkto Größe und Geldbeutel, wird es erworben. Die Regelmäßigkeit macht’s, ohne Stress und Zwang. Darum kaufe ich mir auch die meisten Klamotten wenn ich auf Reisen bin und wenig Stress habe.

Ich bevorzuge ein paar Marken von denen ich weiß dass, dass sie zu mir passen. Das wäre zum Beispiel S.Oliver, Desigual und Signum. Weniger oft vor kommen, Baldessarini, Tommy Hilfiger, Wellensteyn und ganz selten Mise au Green. Wenn es sehr gehoben und chic sein soll ist es fast immer Emmanuelle Kahnh.

H&M, Zara, C&A, und andere Billigläden betrete ich schon länger gar nicht mehr.

Und wie ist das bei euch so?

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Lieblingssohn / Lieblingstochter

Lieblingssohn

Ich musste 50 Jahre alt werden um an einem Samstagmorgen aufzustehen und um endlich zu verstehen, warum ich nicht der Lieblingssohn war. Wahrscheinlich ist die Erklärung hanebüchen und jeder gelernte Psychologe könnte sie mir anhand von Statistiken in der Luft zerreißen, doch ich bin mir sicher, dass ich richtig liege. Ich glaube dass gewisse Muster sich in einer Familie über Generationen hinweg wiederholen, zum Beispiel in der Erziehung.

Wie in allen Familien die in den 60ern und 70ern gegründet wurden, oblag die Erziehung der Kinder ganz klar der Mutter. Das war bei uns nicht anders. Und meine Mutter erzog mich und meinen Bruder so, wie sie es von ihrer Mutter, also meiner Großmutter gelernt hatte.

Hier kommt der Knack- und Wendepunkt. Meine Großmutter war die Jüngste von fünf Geschwistern. Sie hatte eine ältere Schwester und drei Brüder. Ihre Schwester war die Erstgeborene und ihr standen alle Privilegien der Erstgeborenen zu. So gab es zum Beispiel den Umstand dass die große Schwester über die kleine bestimmen konnte und das wurde auch von den Urgroßeltern gebilligt.  Ich kann die Sätze heute noch hören, wenn meine Großmutter davon erzählte: „Du bist die Jüngste und du musst machen was ich dir sage!“ Natürlich kam es ihr so vor, als ob ihr Schwester die Lieblingstochter sei, und sie die weniger Geliebte.

Als Großmutter ihre eigene Familie gründete, drehte die ganz bewusst den Spieß um. Sie hatte zwei Töchter. Gritty, die Erste, meine Tante, (von der ich ja schon oft erzählt habe) und meine Mutter. Hier war es ganz klar, wer der Liebling war. Es war meine Mutter. Das war bis zum Ende offensichtlich, dass die Verbindung zwischen den beiden immer stärker und inniger war, als zwischen Großmutter und Gritty.

Also erzog Mutter mich und meinen Bruder genau nach dem gleichen Schema. Mein Bruder war der Lieblingssohn. Sie bestritt es immer vehement mir gegenüber, doch weiß ich dass es so war. Als mein Bruder dann in jungen Jahren verstarb, merkte sie dass sie etwas falsch gemacht hatte. Sie gab es mir gegenüber nie offen zu, doch ich merkte wie sie mich ab dem Moment in Fußstapfen bugsierte, die nicht meine waren…

Merken

Recap der letzten Tage

Wenn ich diese kleinen Bläschen auf dem Handballen bekomme, die sich bisweilen bis hinunter zum Handgelenk ziehen, dann ist es DAS Alarmsignal meines Körpers, jetzt endlich mal innezuhalten und Ruhe einkehren zu lassen.
Aber wenn man wie ich, selbstständig ist, ist das nicht so leicht umzusetzen. Die Arbeitsmenge kann ich nur sehr bedingt runterschrauben. Also muss anderswo geschraubt werden und da muss ich noch etwas einfallen lassen die nächsten Tage, wie ich das umsetze.

Die letzten Sonnentage trugen dazu bei, dass meine Stimmung nicht im Keller war. In der Sonne sitzen und Vitamin D tanken. Wunderbar.

Tage

***

Gestern fiel mir zum ersten mal ganz bewusst die Aussicht von der rue du St. Esprit auf, die auf einen Blick die ganze Zeitgeschichte der Stadt bietet. Oben in Hintergrund, die Hochhäuser von Kirchberg stellen die Gegenwart dar. Darunter die Kasematten der Montée de Clausen stellen den Beginn der Stadt dar und wie alles in Luxemburg begann. Im unteren Teil der Stadtteil Grund, der zeitlich zwischen den anderen beiden liegt.

***

A propos Stress:

Ich würde freiwillig hingehen. Eine Zeitlang zumindest…

***

Dieser Post wäre schon wesentlich früher online gewesen, wenn Photobucket nicht gestreikt hätte. Der Foto Hoster ist echt nicht mehr zuverlässig. Kennt jemand eine Alternative? (Bitte nicht Pinterest oder Instagram, sie sind für meine Zwecke ungeeignet)

Ich habe zwar schon eine Alternative gefunden, aber sie hat einen Nachteil. Imgur.com generiert eigenständige Kurzlinks, was zwar an sich ok ist, aber für einen Transfer der Bilder von Photobucket auf Imgur wären alle Links hin.

Und für 3238 Posts die Links per Hand ändern…. Ich kann mir schöneres vorstellen.

Merken

Sage mir was du YouTube ’st und ich sage dir…

Das hier wir ein etwas längerer Beitag werden. Dabei werde ich versuchen es möglichst nicht so aussehen zu lassen, als ob es reine Werbung  für YouTube wäre. (wird es aber wahrscheinlich werden)

Der Tutorial Wahn der nun schon seit Jahren anhält, brachte einige Youtuber hervor, denen ich jetzt schon seit langem folge und von denen ich so manches gelernt habe, sei er in puncto Kochen, Backen oder auch von Berufswegen, schminken. Ich konzentriere mich vor allem auf die, die wirklich was taugen, denn es gibt so viele, die endlos langweiligen Mist produzieren. Aber mit der Zeit lernt man das zu filtern.  Ganz schlimm sind die, die endlos lange belangloses Zeug von sich geben und nie auf den Punkt kommen. Wenn man diese Videos neu zusammenschneiden würde, würden aus 20 Minuten knappe 2 Minuten werden… Aber das ist ein anderes Thema.

***

Fangen wir mal mit den You Tubern an die mein privates Lieblingsthema behandeln; Kochen und Backen. Der absolute Star der deutschen Koch- und Backvideos ist Sally. Ihre Videos sind inzwischen sehr professionell gemacht und wenn ich Inspiration brauche, schaue ich immer wieder gerne bei rein. Durch sie weiß ich zum Beispiel, dass ich mich wahrscheinlich nie an Baklava herantrauen werde. Jedes mal wenn ich einer meiner türkischen Bekannte darauf ansprach, sah ich einen verzweifelten Gesichtsausdruck. Als ich dann Sally’s Video sah wusste ich warum. Es ist unsagbar anstrengend.
Sally’s Kanal
Sally’s Blog

Ein anderer Kochkanal, den ich erst vor ein paar Tagen entdeckte ist RunAwayRice.
Es geht ausschließlich um asiatische Küche. Trang, die Youtuberin hat kürzlich ein pdf Kochbuch zusammengestellt mit 10 asiatischen Desserts, das man sich hier kostenlos herunterladen kann. Ein Dessert das mich dabei ganz besonders ansprach war der Cotton Cheesecake. Den muss ich unbedingt selber backen. Ich werde berichten…
RunAwayRice Kanal
RunawayRice Blog

Dann gibt es noch ein paar denen ich nur sporadisch folge:
Thermosternchen: Sie kocht fast ausschließlich mit dem Thermo Mix. Dieses teure Gerät intrigiert mich schon seit langem. Aber so ganz überzeugt bin ich noch nicht davon.
Esslust: Einfache Rezepte ohne viel Bla Bla. Auch die Videos sind kurz und knackig nie länger als 10 Minuten.  Von der Off Stimme und vom Text erinnert es mich ein klein wenig an „Die Sendung mit der Maus“, was aber sehr sympathisch ist. Spannend finde ich hier, dass es eine zugehörige App mit dem gleichen Namen gibt.

***

YouTube

Und dann die Beautyvlogs. Davon gibt es so viele wie Sand an Meer. Es gibt ein paar Superstars, bei denen ich als Maskenbildner auch noch was dazugelernt habe. Die folgenden Vlogs sind allerdings ohne Gewähr.

Zabrena: Zur Zeit mein Liebling. Kurze Videos, und sie redet nicht über Gott und die Welt, sondern kommt gleich auf den Punkt und hat sich hauptsächlich auf Drogerieprodukte spezialisiert.

Jeffree Star: Eine völlig abgefahrene außerirdische Gestalt. Er brabbelt definitiv zu viel, aber weil er sehr viele Produkte aus den Highend testet, ist es immer Wert bei ihm reinzuschauen.

Tati Westbrook: Eine Brabbeltante der Mittelstufe, hat aber ein sehr breitgefächertes Wissen über Beautyprodukte und ihre Tests sind unerbittlich.

Nikkie Tutorials: Der große Star aus den Niederlanden. Sie KANN schminken. Bei ihr habe gelernt sogenannte Cutcrease’s supersauber hinzukriegen.

An Knook: Eine weitere Niederländerin und ein wahres Makeup Talent. Sie hat einen kleinen Onlineshop für falsche Wimpern, bei dem ich regelmäßig bestelle.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Samstagabende & die Erkenntnis dass sich nichts ändert

Wir hatten es schon vor über zwei Wochen geplant. Es sollte und musste an diesem Samstag sein. Der A. und der H. sind Freunde die ich vor etwas mehr als zwei Jahren kennengelernt habe. Beide flüchteten sozusagen von Paris nach Luxemburg. Es war eine ganz bewusste Entscheidung, die sie bis heute nicht bereuen. Sie haben sich hier in der kurzen Zeit, nach eigener Aussage, einen derart großen Freundeskreis aufgebaut, den sie in den fast 20 Jahren in Paris nie hatten…

Ich und ein paar andere Freunde haben es uns zur Aufgabe gemacht, sie ein wenig in Luxemburg herumzuführen. Ein Ort den sie noch nicht kannten, ist mein geliebtes Bovary, über das ich ja schon öfters berichtet habe.

Wir verabredeten uns zum Aperitif in ihrem Apartment, das ich zum ersten Mal sah. Es befindet sich in einer Sackgasse, die etwas abseits liegt. Die Wohnung hat zwei große Terrassen mit einer atemberaubenden Aussicht über das Paffental bis hinüber zum Kirchberg.  Während es dämmerte machte ich diese Fotos bei strahlendem Vollmond

***

Nach dem Bovary hatten wir noch Lust eine Runde um die Häuser zu ziehen. Wir landeten in der Bar Rouge. Zu meiner großen Beschämung war ich noch nie da. Eine kleine Nachtbar in der rue des Bains, die eigentlich sehr chic aussieht. Es lief die übliche Wumsmusik. Und ich erinnerte mich an die Zeit in den 80ern, in der ich in solchen Bars jedes Wochenende selbst arbeitete um mir das Gehalt aufzubessern. Es geht noch immer um das Gleiche. Sehen und gesehen werden, alles mit einem leicht sonbistischen Hauch. Zu meiner großen Überraschung war sogar die Musik quasi die Gleiche wie damals. Titel von Eurythmics und Madonna nachgesungen mit ordentlich Technowums unterlegt. Auch die Gäste waren von gleichen Art wie damals. Fein herausgeputzt, mit einem Cocktail- oder Weinglas nonchalant in an die Wand gelehnt, mit einem leicht gelangweilten Ausdruck. Ich bekam fast einen Lachanfall. Es ändert sich alles und doch so wenig.

ändert

Was nächstes Jahr wichtig wird

Ja ich weiß, 2017 ihat noch nicht richtig losgelegt, und ich mache schon einen Beitrag über das nächste Jahr. Doch muss ich mich damit beschäftigen, denn die Planung der ersten vier Monate nächsten Jahres will gut überlegt sein. Eigentlich wollte ich erst darüber sprechen, wenn es soweit ist, doch… hach… die Vorfreude übermannt mich gerade!

Anfang nächsten Jahres werde ich zwischen drei und vier Monaten auf eine Weltreise gehen. Es ist das Geschenk, für das alle Gäste an meinen runden Geburtstag, ein Geldgeschenk gemacht haben, und nächstes Jahr löse ich das sozusagen ein.

Die einzelnen Stationen sind inzwischen festgelegt und um euch das zu veranschaulichen habe ich da mal was vorbereitet.

Jahr

 

Die erste Station wird Singapur sein, entweder von Frankfurt oder London, oder einer anderen großen europäischen Stadt aus.

Danach geht es weiter nach Australien, Papua Neuguinea, Tasmanien, Neukaledonien und Neuseeland. Ob es genau diese Reihenfolge sein wird, hängt von den Flugverbindungen ab. Auch die Rundreisen der einzelnen Inseln sind noch nicht ganz festgelegt. Da lasse ich mal das Reisebüro meines Vertrauens machen.

Von Neuseeland (oder einer anderen Insel der Karte davor)  aus geht es weiter auf die französisch-polynesischen Inseln.

 

Anschließend geht es auf eine Insel weitab von alles und jedem. Die Osterinsel, oder auch noch Rapa Nui genannt. Sie hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Aber davon erzähle ich euch wenn es denn soweit ist. Ab da  geht es weiter nach Chile, als kurze Zwischenstation, und dann ganz südlich nach Feuerland (Terra del Fuoco). Von dort aus wieder nach Europa.

Ich habe ganz bewusst den indischen und asiatischen Raum weggelassen, da alle diese Ziele in der heutigen Zeit leichter erreichbar sind als früher und es auch einfach zu viel wird, die auch noch unterzukriegen. Wenn, dann sollen es Orte sein, die richtig weit weg sind und die ich wahrscheinlich nicht nochmal besuchen werde.

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich all die anderen Ziele schaffe, in den drei Monaten. Darum auch die lange Vorbereitung.

Hat jemand Lust mich zu begleiten?

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

An einem normalen Donnerstag

Das Cover des letzten New Yorker  will ich euch nicht vorenthalten. Ich habe noch nie eines gesehen, in dem das Logo zugunsten der politischen Lage in kyrillischer Schrift umgewandelt wurde.

Die Hefte scheinen auch wieder mit der gewohnten Regelmäßigkeit zu kommen, so wie ich es vor Weihnachten gewohnt war. Und somit ist der Donnerstag Nachmittag, wenn ich nicht gerade voll in der Arbeit stecke, der Nachmittag in dem ich mich ins Paname verziehe (weil meine Putzfrau in der Wohnung wütet) und die Nase in den New Yorker stecke.

A propos Paname:

Ein eher seltenes Motiv, denn die Tische sind meistens belegt.

Ich liebe diese Ananas Stehleuchten.