Eastern Promises

Zugegeben, ich bein kein Freund von Gangsterfilmen und auch nicht unbedingt von David Cronenberg, obwohl ich ihn als Regisseur sehr schätze, weil er sein Handwerk versteht und genau das zu vermitteln weiß, was er vermitteln will. Und da liegt der Knackpunkt zwischen ihm und mir, denn das er mir zeigt will ich nicht unbedingt sehen, in vielen Fällen zu spüren bekommen. Die Welt von Cronenberg ist explizit, quälend und erdrückend. Ich kann mich noch sehr gut an den Film Crash erinnern, den ich in Cannes auf den Filmfestspielen sah. Es lag eine unbequeme bleierne Stimmung über dem ganzen Saal und man fragte sich wann das endlich aufhört. In der anschließenden Pressekonferenz sagte Cronenberg dass er sich darüber im Klaren war und er den Zuschauer vor die Wahl stellt, entweder den Kinosaal zu verlassen oder mit ihm bis zum bitteren Ende zu gehen. Diese Aussage machte ihn mir sofort wieder sympathisch, weil sie ehrlich ist und nicht beschönigt.

Cronenberg scheint einen Lieblingsschauspieler gefunden zu haben in der Person von Viggo Mortensen, der bereits in seinem Film davor A History of Violence mitspielt. Eastern Promises spielt sich im Milieu der russischen Mafia in London ab in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, den je weniger man vorab über den Film weiß, umso besser ist es.
Die Hauptdarsteller des Films (Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl, Vincent Cassel) sind ohne Ausnahme alle genial, allen voran Viggo Mortensen, der so gut ist wie noch nie zuvor.

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So wie ich vor einem Jahr angefangen habe die Kommentare zuzulassen, so werde ich dieses Jahr eine weitere Neuerung einführen. Aber jetzt werde ich Tags einsetzen.

Kino

Gehe heute nachmittag seit eeeeewigen Zeiten mal wieder ins Kino. Ich kann nicht mal genau erklären was mich immer davon abhält, von der Maloche mal abgesehen. Ich sollte mal darüber nachdenken. Ist es der Umstand dass ich selbst an Herstellung der Filme mitarbeite? Ich kanns nicht sagen.

Später mehr darüber und wenn mir danach ist, eine Besprechung des Films.

Follow up

Könnt ihr euch an den Text von Sebastian Glubrecht erinnern, „Bis dass der euch scheidet“ ? Ich hatte ihn an einem Sonntag Morgen in der SZ Magazin gefunden und war anschließend nicht mehr ansprechbar. Ich glaube sogar dass Thierry mich damals zum erstem Mal verlinkt hat.

Eben habe ich gesehen dass Herr Glubrecht mehr als zurecht einen Preis dafür bekam. Er erhielt eine Sonderauszeichnung vom Vattenfall Journalistenpreis dafür. Wer den Text noch nicht kennt aber mal etwas lesen will, was wirklich unter die Haut geht, hier ist der Text fein säuberlich im pdf Format.

Aha!

Dieser Beitrag bzw. der Link dümpelt schon eine Weile in der Abspeicherung herum. Es ist eine Frage die sich die Männerwelt immer weider stellt und deren Beantwortung man tagtäglich mit tausenden Spam Emails bekommt. Es geht um die Frage der Größe der Genitalien.

Ass mei wirklech grouss genuch? (Ist meiner wirklich groß genug?)

Die Frage kommt immer wieder und viele Männer sind der festen Meinung, dass dem NICHT so ist. Oder dass man zwar irgendwie zufrieden damit ist, aber wenn es etwas mehr sein könnte wäre man nicht abgeneigt.

Nun gibt es hier ein Probant der sich mit dem Thema für ein paar Monate beschäftigt hat. Seine Erfahrungen und Schlussfolgerungen könnt hier lesen und in einem Video anschauen.( in englisch)
Und für alle die, die jetzt glauben es wäre was zu SEHEN…Pech gehabt. Er behandelt das ganze Thema von einem eher wissenschaftlichen Standpunkt, aber nicht ohne das fehlende Quäntchen Humor.

2008

Meine Zweifel waren so was von unbegründet dass ich mich dafür schäme.
Mir geht es gut. Ich bin Tétange, einem Kaff im Süden von Luxemburg, in dem ich noch nie war.
Die Stimmung steigt, die Gläser leeren und füllen sich immer wieder….

Alles Gute euch allen!
Prost!

Jahresendzeitgedanken

Eben aufgewacht. Mein erster Gedanke war: setz die hin und schreib was, dann hast du das hinter dir. Als ob es eine lästige Pflicht wäre heute zu schreiben…

Das seltsame ist dass ich noch nicht weiß wo ich heute Abend sein werde. Offiziell bin ich über Fabrice zu einer privaten Party eingeladen. Doch stand vorgestern noch nicht ganz fest wie, wo und was. Fabrice versprach mich anzurufen, hat er aber nicht. Nun habe ich seit gestern Abend das dumpfe Gefühl im, dass die Chose nicht stattfinden wird, oder ich unbekannterweise ausgeladen wurde, ohne dass ich es weiß.
Ich könnte mich selbst ohrfeigen immer gleich das Schlimmste anzunehmen.
Also dachte ich gestern vor dem Einschlafen über Alternativen nach. Eine davon wäre zu hause zu bleiben und zu versauern. Doch das richt verdächtig nach einem Déjà-vu (siehe hier) Eine andere wäre spontan bei einem Bekannten in Trier anzurufen und den Abend dort zu verbringen. Im Schmit-Z, von denen ich immer die Newsletter bekomme, ist eine Party ab 23:00 Uhr. Das wäre die zweite Alternative.

Ich hoffe ihr seit nicht in einer solch doofen Lage. Wenn jemand noch eine Alternative anzubieten hat immer her damit.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Eh oui!

Fühle mich grade „très français“ nachdem ich Amélie bei RTL TVI gesehen habe. Ich glaube ich habe noch ein Stück Roquefort im Kühlschrank…das würde jetzt passen…und ein Glas Merlot.

Resteverwertung

Ich habe im Vorfeld zu Weihnachten mehrfach über Geschenke berichtet. Nun da alles vorbei ist fand ich eben das Geschenk der Geschenke via SZ.

Geschlossen sieht es aus wie eine viktorianische Spieldose. Geöffnet ist es….

ein HP Notebook.

Weitere Fotos davon beim Hersteller.

Seufztag

Heute ist Seuftztag. Es bietet sich nichts an, was sinnvoll wäre in Angriff genommen zu werden. *seufz*

Eben überlegt ob ich nicht einer Bekannten die ein Juweliergeschäft hat, einen Besuch abstatten soll. Ich habe sie in den letzten Wochen schändlich vernachlässigt. Das hieße aber dass ich aus den Gammelklamotten steigen und mich tageslichttauglich fertig machen müsste. Schon der Gedanke daran hört sich nach viel Arbeit an. *seufz*

Das bringt mich auf die Idee ein Beitrag über den täglichen Kampf gegen Krähenfüße und Falten zu schreiben. Dabei würde ich dann ein schlechte gewissen bekommen, weil ich heute diesbezüglich noch rein gar nichts unternommen habe. Also lassen wir das mal schön bleiben. *seufz*

Ich könnte aber auch meine ganzen Kisten und Kasten mit Arbeitsmaterial (u. a. Cremes gegen Falten und ungesunde Gesichtsfarbe) mal wieder gründlichst durchforsten nach nutzlosen und unbrauchbaren Dingen und alles neu einräumen. Aber das ist noch schlimmer als der Aufbau der eigenen Tageslichttauglichkeit. *seufz*

Ich bin unmöglich. *seufz*

Die ‚wilden‘ Melancholiker

Heute nachmittag erhielt ich eine Mail per Facebook von Thierry, dass das Blog der Jeunes Melancoliques online sei. Da heute heute Abend die erste Bloggerlesung dieser Gruppierung stattfinden sollte, war ich umso neugieriger.
Aber als aber ich das Manifest der Melancholiker las sträubten sich mir die Nackenhaare…., aber dazu komm ich noch.

Als ich im D:qlic ankam, schien es mir, als ob sich ganz viele Leute dort eingefunden hätten, die sonst nicht dort verkehren. Da ich 20 Minuten vor Beginn der Lesung dort war, hatte ich genug Gelegenheit dazu mir die Leute genauer anzusehen. Es war manchmal recht lustig zu sehen wie die einer den anderen durchscannte und versuchte ihn irgendwie in ein Blog einzuordnen. Ich kann das ziemlich gut beurteilen, denn ich tat genau das gleiche. Ich traf ein paar Studenten, die ich von der Schultheatertruppe aus Echtenach her kannte. Irgendwann stand eine etwas schüchterner junger Mann neben mir, der mich offensichtlich zu kennen schien, er traute sich aber nicht mich anzusprechen.
Das Durchschnittsalter lag seeeehr weit unter dem meinem und ich kam mir nach einer Weile steinalt vor. Als das Publikum in den oberen Saal gelassen wurde staunte ich wie leer die Kneipe in Erdgeschoss wurde und wie voll es oben dann war. Pi mal Daumen waren es um die 50 Zuhörer.

Als Einführung in den Abend las Thierry das Manifest vor das auch im Blog der Jeunes Melancoliques zu finden ist. Und wieder sträubten sich mir die Nackenhaare.
Es tut mir leid Thierry (den ich weiss dass du den Text geschrieben hast) aber du schmeißt den doch sehr weit gefächerten Begriff Kultur in einen Topf, rührst zweimal um, ziehst dir dann die Dinge heraus die dir passen, bzw. nicht passen und klagst sie an. Die kommerzielle Kultur ist dir zuwider und plädierst für mehr Kreativität. Das mag gut und edel sein aber du nimmst die falschen Beispiele dafür. Am Ende des Plädoyers stellt sich dann heraus dass du vor allem den Literatur- uns Schriftstellerbetrieb meintest.
Zudem finde ich dass Kultur mit Kommerz gekoppelt an sich nichts Verwerfliches hat. Ich selbst lebe seit über zehn Jahren davon. Auch populäre Kunst und Kultur ist an sich nichts schlechtes und kann zugleich durchaus einen hohen Anspruch haben. Ich kann dir viele Beispiele nennen in denen das fabelhaft harmoniert. Sie hier aufzuzählen würde aber den Rahmen sprengen. (Das können wir ja mal bei einem Drink in aller Ruhe ausdiskutieren)
Es wäre wünschenswert wenn du den Text noch einmal neu überdenken würdest, denn im Gegensatz zu dem was ich an dem Abend an Texten, Gedanken und Ideen geboten bekam, müsst ihr euch eine solche Anklageschrift nicht auf die Brust schreiben. Das habt ihr, und das meine ich ganz ernst, bei der Qualität an literarischen Texten nicht echt nötig. (Daher auch meine etwas widersprüchliche Überschrift)

Die meisten Texte von Thierry und Joel kannte ich, da ich sie bereits in ihren Blogs gelesen hatte. Erfrischend neu für mich war Sara, deren Blog ich beschämenderweise bis dato noch nicht kannte. Vor allem ihr letzter Beitrag war einer ihrer persönlichsten und zugleich einer der schönsten Texte des Abends.

Insgesamt ein gelungener Auftakt der allerersten Bloggerleseung in Luxemburg. An sich war der Abend etwas zu lang, aber das sei dem Trio verziehen. Es bleibt zu hoffen, dass es keine einmalige Angelegenheit war.

Die Stunden

Eben im ZDF The Hours gesehen. Ein Film der mir jedesmal eine schallende Ohrfeige verpasst. Als ich ihn das erste mal im Kino sah, lag ich abends noch lange wach. Der Film bringt durch seine drei wunderbaren Hauptdarstellerinnen, Dinge zum Vorschein die ich bisweilen Untertext nenne. Das Unsichtbare, das nicht Gesagte, das was das Leben unbequem und schmerzhaft macht, manchmal so sehr, dass man daran erstickt.

Virginia Woolf sagt im Film einen Satz:

Es muss einer sterben, damit wir anderen das Leben wieder mehr schätzen. Das ist der Gegensatz.

Ein Satz den ich blind unterschreiben kann. Genauso.

Dunkle Weihnachten

Was ist das in letzter Zeit? Man liest, hört und sieht sehr viel von Kindstötungen. Heute am zweiten Weihnachtstag (ich sehe grade die Tagesthemen) gab es wieder einen Fall in Regensburg bei der eine Mutter ihre beiden kleinen Söhne umbrachte.
Versuche solche Taten zu verstehen sind zwecklos. Mir fällt nur auf, dass es seit ein paar Monaten Kindstötungen verstärkt vorkommen. Nun bin ich ein Mensch der der Berichterstattung stehts mit einem gesunden Maß an Skepsis entgegen tritt.
Machen wir uns nichts vor. Kindstötungen, so schrecklich sie auch sein mögen, gab es immer und es wird sie immer geben. Was ich aber nicht verstehe, ist diese Anhäufung von solchen Taten in den letzten Monaten. Anhören tut es sich als ob es jetzt urplötzlich öfter vorkommt, wie eine Epidemie, was es aber mit Sicherheit nicht ist. Es ist eine verstärkte Berichterstattung dieser Taten. Es scheint so als ob die Presse daran Geschmack gefunden hätte, denn als Schlagzeile lässt es sich allemal gut verkaufen.
Was ist perfider? Die Tat oder die Berichterstattung davon?

Das beste Geschenk

Die besten Geschenke macht man sich bekanntlich selbst.
Meines macht da keine Ausnahme.

Es ein Tumbler von Starbucks. Ideal für mit an Set zu nehmen, weil man nichts verschüttet und der Kaffee länger heiss bleibt.

Wenn man es genau nimmt, ist das beste Geschenk nur ein Stück Plastik.

Wir sind die anderen

Die Heiligabend war seit 20 Jahren immer der Abend an dem man nach dem Essen statt in die Mette, ins Philo ging. Es war einer der seltenen Abende an dem das Café bis morgens um drei geöffnet hatte und es war immer brechend voll. Die Leute die dort waren, waren Stammkunden, die dem familiären Horror entfliehen wollten, ober allein zuhause rumsaßen und froh waren, dass es einen Ort gab in dem sie nicht alleine waren.
Gestern war es zum ersten mal nicht so…
Es war auch keine anderer Kneipenbesitzer in Echternach so schlau die Nachfolge davon anzutreten. Er hätte an diesem Abend eine seht gut gefüllte Kasse gehabt.

Jedoch hatte der ‚harte Kern‘ der Stammkundschaft sich bei der rüstigen Rentnerin* zuhause eingefunden. Es war eine lustige Runde die halb zwei Uhr morgens tagte…

*falls das jemand noch nicht verstanden haben sollte, die rüstige Rentnerin, von der immer ich immer schreibe war die Besitzerin des Philo.

Unausgestanden

Das mit der Heizung ist noch nicht ausgestanden. Es sind Räume im Haus wie z.B. die Küche, die gut beheizt sind. Dafür sind andere eiskalt.
So werde ich dann wohl einen leicht gechillten Heiligabend verbringen.
Ich hoffe ihr nicht.

Merry X-mas

Das fehlte auch noch

Der Installateur war schon hier und ist auch schon wieder weg. Die Heizung hat, weil sie überheizt hat, sich selbst ausgeschaltet, weil die Pumpe blockierte. Sie macht es wahrscheinlich nicht mehr lange. Ich soll nach den Feiertagen anrufen dann bekomme ich eine neue Pumpe eingebaut.
Na das ist doch ein schönes Weihnachtsgeschenk….

Das fehlte noch

Das hat mir grade noch gefehlt. Die Heizung streikt.
Als ich eben die Fensterläden schloss, wunderte ich mich, als ich mich zum Fenster hinauslehnte und gegen den Heizkörper kam, dass dieser nur lauwarm war. Als ich dann im Keller nachschaute gab der Brenner und die Pumpe keinen Laut von sich. Ich habe Gott sei Dank einen Vertrag mit einer Firma, die sie regelmäßig wartet und auch einen Notdienst hat. Die haben gesagt dass sie sofort jemand vorbei schicken.
Welch schönes Weihnachtsgeschenk! Ist das der Geist der Weihnachten der mich bestraft, dafür dass mir nicht nach Weihnachten zumute ist?

Rastlos

Mann, Mann, Mann. Morgen ist schon Heilig Abend und ich mir ist eigentlich nach Sommer, Sonne, Strand und Cocktail zumute. Nicht mal im Fernsehn kommt was gescheites obwohl man annehmen möchte dass die zur Weihnachtszeit sich doch etwas mehr Mühe geben würden. Pffff.
Könnt ihr euch erinnern dass ich vor Jahren mal Weihnachtsgeschichten verfasst habe? Wenn ich jetzt eine schreiben müsste hätte ich ein großes Problem…

Morgen muss ich früh raus, weil ich nochmal ins Filmstudio muss, wegen Papierkram. Somit habe ich wenigstens was zu tun.

Texte

Und wer ist schon wieder wach obwohl er schlafen könnte? Es grade mal 7 Uhr!

Mir fällt grade ein dass ich total vergessen habe auf die erste Bloggerlesung in Luxemburg hinzuweisen.

Und um gleich den Missverständnissen vorzubeugen, meine Name steht zwar auf dem Plakat aber damit ist mein Namesvetter Joel gemeint der das Blog Where The Dragons Fly betreibt. Ich werde auch dort sein, aber vorlesen werde ich nicht.

Musik

Ich habe eine unbändige Rastlosigkeit in mir. Doch könnte ich die jetzt so langsam ablegen, denn Arbeit ist keine mehr bis nächstes Jahr. Mein Kopf weiß es aber mein Körper will noch nicht so richtig.

Im Beitrag ‚Wenn ich etwas nicht will‘ hinterließ Heike ein Kommentar mit einem Link.

Songza.com
Eine tolle Seite. Besser als Last FM oder Youtube oder andere Musikseiten. Hier kann man ohne sich anzumelden gleich nach ganz bestimmten Musikstücken suchen und sie sich sofort anhören. Das Prinzip ist denkbar einfach. Songza greift als Suchmaschine auf andere Musikserver zurück, ohne diese aber selbst anzuzeigen oder in Popups zu öffnen. Man kann eine Playliste erstellen die bestehen bleibt auch wenn man die Seite verlässt. Eine rundum feine Sache.

Sofort

Gestern verschickte ich meine Weihnachtsgrüße. Dabei fällt mir ein dass ich schändlicherweise eine ganze Reihe von Leuten vergessen habe. Das kommt wahrscheinlich durch die beiden Abstürze der Computer. Muss ich unbedingt nachholen. Und zwar jetzt sofort bevor ich es wieder vergesse…
*2Minuten später*
Geschafft. Wenn ich jetzt noch jemand vergessen haben sollte, ( dabei fällt mir noch jemand siedend heiß ein!!!!) der kann sich die Karte hier abholen.

null

Von Dingen und Novellen

Weihnachten rückt immer näher und mir ist trotz der Kälte noch so gar nicht nach danach. Wenn ich im Blog zurückblättereklicke, ist es im Grunde jedes Jahr das gleiche, mit Ausnahme in dem Jahr als ich einen ganzen Monat lang in Berlin war. Aber damals waren auch noch ein paar andere Dinge in meinem Leben anders…

Das bringt mich auf einen Artikel den ich eben bei Westropolis gelesen habe. Else Buschheuer schreibt eine Kritik über Stanley Kubriks‘ letztem Film Eyes Wide Shut.(…womit die oben genannten ‚anderen Dinge‘ hinreichend erklärt sein dürften…) Ein Film der so gründlich durchanalysiert und kommentiert wurde wie nur wenige andere. Ich selbst habe den Film ’99 im Kino gesehen und vor kurzem nochmal auf TCM. Ich fand ihn damals nicht so berauschend, da wir auch schon 1999 auf einer gänzlich anderen Welle schwammen, als Arthur Schnitzler in seiner Traumnovelle, die als Vorlage für den Film galt. Der Film versucht die Moral- und Treuevorstellungen der zwanziger Jahre in die späten Neunziger zu transportieren. Ein Umstand mit dem ich immer meine Probleme mit dem Film hatte. Als ich ihn vor kurzem wieder auf TCM sah, fand ich es fast noch absurder.
Aber die Kritik von Else ist lesenswert.

Konstante

Es hat schon sein Gutes dass man immer wieder mit Leuten, die ein gewisses, sagen wir mal, ‚Gewicht‘ in der Film- und Kulurbranche haben, regelmäßig verkehrt…
Manche nennen es klüngeln gehen, ich nenne es Beziehungen pflegen.
Aber das verlangt auch eine große Verschwiegenheit, denn Neider und Möchtegerne gibt es überall.

Ihr werdet euch wahrscheinlich fragen, was dieses Statement soll. Es ist wahrlich nichts neues was ich oben geschrieben habe und in anderen Berufssparten verhält es sich genau so.
Man hat mir heute dringlichst dazu geraten etwas verschwiegener zu sein. Das gilt ab heute auch für das Augenblicke Blog.
Es wird mir schwer fallen, zumal dann, wenn meine Tage mit nichts anderem als mit Arbeit angefüllt sein werden. Es kann unter Umständen sogar sein, dass ich wieder eine Pause im Blog einlegen muss, wie ich es schon einmal vor 2 Jahren gemacht habe. Brrr… schon der Gedanke daran lässt mich erschaudern. Denn mein Blog ist, so seltsam das klingen mag, die einzige Konstante in meinem Leben. Der Rest, vor allem der Job, ändert sich ohne Unterlass.

Ich werde mir also in Zukunft wieder mehr den Kopf zermartern müssen um einigermaßen lesbare Beiträge zu schreiben, denn über das Wetter und mein dazu passender Gemütszustand sowie über Stuhlgang, Wehwehchen und andere gesundheitliche Befindlichkeiten mag ich nicht mehr schreiben.

Oh du fröhliche…Unterwäsche

Kennt ihr Christine? Christine von HappySlip?
Ich kenne ihre Videos seit einer ganzen Weile und schau immer wieder bei ihr vorbei ob sie was neues hat.
Christine ist von Beruf Krankenschwester, hat aber seit einer Weile den Job aufgegeben und widmet sich nur noch ihrem Kind und ihrerer Internetseite. Sie macht kleine Videos in denen sie Szenen spielt die sich fast so in ihrer Familie zugetragen hätten. Ich nehme aber mal an dass die Geschichten zum größten Teil fiktiv sind. Sie spielt alle Rollen in ihren Videos selbst, und zwar so gut dass man daran glaubt.

Ich habe hier nur 2 Videos rausgesucht stellvertretend für fast 40 Stück.

Der Frau wünsche ich, dass sie eine steile Karriere im Showbuisness macht.

Taub

Gestern Abend ein Migräneanfall und Schüttelfrost. So elend fühlte ich mich schon lange nicht mehr. Heute morgen bin ich einigermaßen wieder hergestellt, obwohl sich eine Hälfte des Schädels leicht taub anfühlt.
Jetzt nur nicht krank werden! Ab Samstag kann ruhig was ausbrechen und mich flachlegen aber nicht davor!!!

Denkste

Ich dachte lange Zeit die Arbeit würde sich im Dezember beruhigen, ich hätte etwas weniger Arbeit und könnte die Feiertage still an vorbei ziehen lassen mit lesen, Filme kucken, spazieren gehen, schreiben…
Denkste.
Es war gut, dass ich die Berlin Reise in gewisser Weise forciert habe, sonst wäre auch daraus nichts geworden.
Ich muss heute arbeiten, morgen, am Mittwoch steht eine längere Autofahrt an und am Freitag muss ich nochmal so richtig ran, wegen einem Filmtag mit einer Unzahl an Statisten.
Ich beklage mich ja nicht, denn die Kasse klingelt und das ist gut so.

Zu früh

Ich bin schon wach. 5:30 an einem Sonntag. Es ist unmenschlich. Zumal man im Radio nichts gescheites hört. In 2 Stunden steh ich am Set. Gääääähhhhn.

Same procedure as every year

Brot für die Welt, die Wurst bleibt hier!

Letzter Beitrag für Berlin, den ich eigentlich noch dort schreiben wollte, aber zeitlich nicht mehr geschafft habe.

Da ich kreuz und quer durch die Stadt mit der rüstigen Rentnerin alles besichtigte was man in Berlin gesehen haben soll, fuhren wir dementsprechend viel mit dem Bus, der S und der U-Bahn. Dabei fiel mir auf, dass an vielen Haltestellen wieder die üblichen Plakate der Wohlfahrtsorganisationen hingen man jedes Jahr pünktlich zu den Festtagen sieht. Pünktlich zur Völlerei und zum Geschenkerausch wird einem noch schnell an das schlechte Gewissen appelliert, dass man ja auch spenden soll für den Hunger in der Welt, und und und. Es ist schon fast lächerlich. Manchmal frage ich mich was so ein Plakataktion kostet, denn für lau werden die Werbefirmen das nicht machen. Hinzu kommt noch der Plakatdruck und die Mietgebühr der Wände an denen sie hängen. Ich selbst habe Anfang dieses Jahres an einem Fotoshooting für eine Werbeaktion von einer gemeinnützigen Organisation gearbeitet und bin dafür gebührend bezahlt worden.
Für lau ist es also nicht.
Ich spende grundsätzlich nichts in dieser Zeit, eben weil grade jeder die Hand aufhält. Zudem habe ich für mich entschieden und das schon seit langem, nur noch einer einzigen Organisation etwas zu spenden und nicht kreuz und quer. Die Spende geht an eine Forschungsorganisation die nach Medikamenten und einem Impfstoff gegen Aids suchen. Zudem machen die sich stark für die Aufklärung und Prävention in Afrika.
Es gibt aber auch noch eine andere Stiftung hier in Luxemburg für die ich mich auch gerne einsetzen würde wenn ich etwas mehr Zeit hätte. Sie kümmert sich um todkranke Patienten und deren Angehörige. Aber das mache wenn ich etwas mehr Zeit habe.