Gehört

Meine Eltern waren sehr jung als sie heirateten; mein Vater war achtzehn, meine Mutter sechzehn und ich war drei.

So beginnt die Autobiografie der Billie Holiday. Den Satz hörte ich heute in der Sendung Feature im Deutschlandfunk, in einem Portrait über die Jazzsängerin. Und obwohl der Satz hinten und vorne nicht stimmt, beeindruckte er mich irgendwie. Ich hörte ihn auf der Fahrt von Echternach nach Redange ins Inoui. Ich wäre gerne noch eine Weile weitergefahren nur um die Sendung zu Ende zu hören…

(Schade, es gibt auch kein Podcast davon)

Fresslust per Film

Ein wenig gebastelt. In der Sidebar sind ein paar kleine Dinge verschwunden. Der Counter steht jetzt unten im Footer. Das ist aber für euch die das hier lesen nicht weiter von Belang, denn die Zahlen kann eh nur ich sehen.

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Eben einen Film gesehen den ich mir letzte Woche im ZDF aufgenommen habe. Eat Drink Man Woman. Ich habe ihn vor langen langen Jahren im Kino gesehen, konnte mich aber kaum noch an die Geschichte erinnern. Das einzige was ich noch wusste, war dass ich zum Schluss eine unwahrscheinliche Lust verspürte mir in einem Chinesischen Restaurant den Bauch vollzuschlagen. Jetzt da ich ihn ein zweites Mal gesehen habe, ist das Gefühl wieder da. Es wird Gekocht in dem Film was Zeug hält. Und alles sieht so lecker und köstlich aus, dass wenn man keinen Hunger verspürt, mann trotzdem Hunger bekommt. Es ist die Geschichte eines Kochs der in Rente ist mit seinen drei erwachsenen Töchtern. Ein schöner Film und ich habe Heißhunger auf lackierte Ente!!!

Teenager

Freitag Abend. Fotoshooting in einer Disco mit 2 Models, die ich vorher zurecht gemacht habe. Gefragt waren 2 Frauen mitte 30. Insgesamt waren wir zu sechst, alle Mitte bis Ende 30 und wahrscheinlich die Ältesten in dem Schuppen.

An dem Abend sah ich eine wahre Flut von ästhetischen Scheußlichkeiten. Da ich mich tagtäglich damit beschäftige, und einen weitaus komplexeren Bezug dazu habe, störte es mich umso mehr als die andren. Die meisten der Besucher der Disco waren alle im Alter von 18, (wenn nicht darunter) bis maximal 20. Die Mädchen alle im Einheitslook. Alles musste knalleng sein selbst dann, wenn die Figur es mehr als verbat. Der Speck quoll dann gezwungenermaßen zwischen Hose und T-Shirt raus. Bauchfrei hätte man auch speckfrei nennen können. Miniröcke zeigten genau dass was man eigentlich cachieren sollte. Beine wie Litfaßsäulen in hohe Stiefel gezwängt. Es war grauenvoll.
Versteht mich nicht falsch. Ich selbst habe auch einige Pfunde zuviel, aber versuche sie zumindest so zu verstecken dass sie nicht hinten und vorne durch die Nähte bersten.
Aber hier sah ich reihenweise Opfer eines Modediktates deren ästhetisches Verständnis auf dem Nullpunkt ist.
Dabei stellte ich mir die Frage ob es zu meiner Zeit Teenezeit auch so war…

Reminder

Es ist schon eine Weile her, dass ich während einer Vorstellug gebloggt habe. Dieses Posting gilt aber nur als Erinnerung für ein Thema das ich unbedingt noch hier behandeln möchte. Thema: Der Teene-Discolook.  Was ich da nähmlich gestern Abend gesehen habe, ist es Wert dass ich darüber berichte.

Anleitung

Ich möchte euch mal etwas über meinen Beruf zeigen. Das was man im Video sieht geht noch einen Schritt weiter, als das was ich mache. Die Herstellung von Prothesen ist eine unglaublich aufwendige Prozedur und dafür werden meistens sogenannte FX Spezialisten angeheuert. Das Anlegen und Schminken der Prothesen macht aber dann meistens der Maskenbildner. Ich habe es bis heute leider nur einmal ein einem Film mitgemacht. Aber es reizt mich ungemein.

 

Bizzares, Endliches und eine Mail

Gestern Abend war ich auf der Generalprobe des Theaterstücks Lumouxe das heute in Esch in der Kulturfabrik Premiere haben wird. Ein sehr seltsames Stück, das in eine Art Parallelwelt vom Herr der Ringe führt. Mit huderten von Namen mit denen man zu Anfang nichts anzufangen weiß, man nur langsam begreift, um was es geht, wird die Geschichte der Stadt Lumouxe erzählt. Eines der bizarrsten Stücke das ich seit langem gesehen habe.

Mir geht es blendend vor allem seit ich weiß, dass ich ab heute definitiv etwas abschließen werde, das mich schon seit Wochen belastet. Schön! Der Produktionsjob endet mit einem letzten Fotoshooting in einer Disco.

Eine Mail ist noch von Belang. Ein Fragebogen von Blogdelux den ich gestern erhielt, solle ich bitteschön beantworten, er würde dann bei Bolgdelux veröffentlicht. Aha!

Zen

Seit dem ich gestern endlich für Klarheit gesorgt habe, fühlte ich mich heute so leicht wie eine Feder. Es war für heute ein Projekt vorgesehen, das in letzter Minute vom Konzept her noch einmal völlig verändert wurde. Ein Großteil meiner wochenlangen Vorbereitung war für die Katz. Normalerweise wäre ich kurz vor dem Zusammenbruch gewesen, doch ich blieb absolut gelassen und hatte die Ruhe weg.
Man könnte auch sagen es war mir sch…egal. Morgen schließe ich alle noch offenen Dinge die Büro so rumliegen ab und Freitag Abend betreue ich dann die allerletzte Sache.
Ich werde heute Nacht herrlich schlafen.

Tourner la page

Als ich vor über einer Stunde nach hause kam, hatte ich mir fest vorgenommen über Dinge zu schreiben, die eigentlich nicht ins Blog gehören. Aber das lass ich mal schön bleiben. Nur so viel dazu. Ich hatte heute einen furchtbaren Tag mit unendlich viel Streit, Geschrei und Hetzerei. Es endete alles im Desaster, bis ich mich gezwungen sah die Notbremse zu ziehen.

Ich habe meine Konsequenzen gezogen und den Job als Produktionsassistent geschmissen. Es reicht. Ich werde noch ganz genau 2 Projekte betreuen, die ich noch in die Wege geleitet habe, (eines davon ist morgen, das andere hoffentlich am Freitag oder Samstag) und dann ist Schluss. Wenn etwas anfängt mich krank zu machen und ich dadurch nachts nicht mehr schlafen kann, aus Angst ich hätte etwas vergessen oder es könnte schief gehen,allein der Gedanke daran Stress- und Panikattacken auslöst, wird es höchste Zeit es über Bord zu werfen.

Schluss, aus, Klappe zu, Affe tot!

Das ALDI-Syndrom

In Luxemburg gibt es Schamgrenzen von denen man annehmen möchte, dass sie im letzten Jahrhundert ausgestorben wären.
Die ALDI Supermarkt Kette in Luxemburg läuft unter belgischer Flagge und wird demnach auch aus Belgien beliefert mit deren Produkten. Da die Produktpalette aber bei weitem nicht an die original deutsche Produktpalette heranreicht, wandern viele Luxemburger ins benachbarte Deutschland ab zum Beispiel nach Perl, gleich neben Schengen oder in der Echternacher Gegend, nach Irrel. Der Irreler ALDI Parkplatz ist bisweilen mit mehr luxemburger Autos zugeparkt als mit deutschen.
Als ich am Freitag hin ging, war dort die Hölle los. So wunderte es mich nicht, dass der Laden an diesem Nachmittag fest in Luxemburgischer Hand war. Doch obwohl er brechend voll war, war der Lärmpegel verhältnismäßig tief. Mir kamen viele Gesichter bekannt vor. Alle waren übertrieben beschäftigt mit dem Studieren der Waren. Niemand schaute den anderen an. Als ich den Versuch wagte jemanden zu grüßen bekam ich kaum eine Antwort. Im Gegenteil, man schaute betreten auf den Boden, so als ob man erwischt worden wäre. Allen voran war es eine Frau die ich aus meinem früheren Leben als Friseur kannte, die mich sonst immer etwas zu überschwänglich in Echternach begrüßt. Es war fast so als ob sie mich meiden würde.
„Nein“, dachte ich. Ich steuerte auf sie zu und Begrüßte sie eine Spur zu laut, um sicher zu gehen, dass sie es nicht überhören kann.
Moien.
Sie zuckte sichtlich zusammen und lief leicht rot an.
Moien Joel.
Normalerweise plappert sie gleich los wie ein Wasserfall, aber es folgte eine Peinlichkeitspause.
Kommt dir och heihin?
Jo.
Sie lachte leicht verlegen.
Ech muss viru maan. Bis eng aner Keier.
Sie drehte sich um und versuchte schleunigst zur Kasse zu kommen.
Ich hatte sie, die eine Grande-Dame sein möchte, beim billig einkaufen erwischt.

Gleichgültigkeit

Es gab einen einzigen Lichtstrahl heute. Ich verabredete mich für Sonntag, mit einer Freundin aus Berlin die mittlerweile nach Saarbrücken gezogen ist.
Den Rest des Tages sollte ich schleunigst vergessen. Denn wenn ich es nicht tue, wird sich eine Gleichgültigkeit breit machen, die ich eben schon spürte, als ich darüber nachdachte. Und das ist schlecht. Sehr schlecht.

S1M0NE

Vorgestern lief im ZDF sehr spät ein Al Pacino Film den ich bis dahin nie gesehen hatte. S1M0NE. Ich müsste mal nachsehen ob er überhaupt in Luxemburg lief…obwohl es da eine Zeit gab in ich recht wenig im Kino verkehrte schlicht und einfach aus Zeitgründen.(und nicht aus der vorhin genannten Reduktion) Der Film reisst keine Welten ein, aber schlecht ist er auf keinen Fall. Er hat mich an 2 Filme erinnert mich an zwei andere Film die weitgehend das gleiche Thema behandeln. Man erfindet einen Menschen und läßt jeden glauben, dass es ihn tatsächlich gibt. The Associate mit Whoopi Goldberg und einen französischen Film mit Michel Serrault von dem mir der Titel nicht mehr einfällt. Ähnliche Story wie von Whoopi aber um Längen besser.

In S1M0NE Al Pacino creiert eine Schauspielerin am Computer und setzt sie in einen Film ein. Da sie so echt und real aussieht, glaubt jeder daran…

Die neue Reduktion

Eben bei Polylux einen äußerst interessanten Beitrag gesehen über die neue Reduktion. Die Reduktion der Sprache, des sich-knapp-kurz-und-prägnant-Fassens. Darin stellten sie ein Spiel vor dessen Namen ich leider vergessen habe, das aber aus Japan kommt und Leuten eine Gelegenheit gibt ein Produkt oder eine Idee in einer sehr kurz bemessenen Zeit vorzustellen. Leute die nicht auf den Punkt kommen, haben von vornherein verloren. Im Saal befinden sich ebenfalls Investoren und wenn man Glück hat ist einer davon an diesem oder jenem interessiert. Auf den ersten Blick eine gute Idee möchte man meinen. Die Information so kurz und knackig zu verpacken dass sie prägnant rüberkommt und möglichst hängen bleibt. In einer Zeit in der es darum geht Zeit zu sparen, weil Zeit kostbar ist. Information wie Nachrichten werden immer kürzer und beinhalten nur noch die wichtigsten Wörter um das Notwendigste dass man über eine Meldung wissen muss, an den Mann/Frau zu bekommen.
Ein Autor aus der Schweiz beschäftigt sich damit, große literarische Werke wie zum Beispiel Die Blechtrommel von Grass auf einen Text von grade mal 8 Seiten zu reduzieren. Für all die Leute die keine Zeit zum lesen haben und trotzdem an der literarischen Bildung nicht vorbeischlittern wollen.
Schlimmer noch fand ich die geschrumpften Lebensschicksale!
Der Beitrag erinnerte mich unweigerlich an Momo von Michael Ende und an 1984 von George Orwell. Vor allem der erschreckende Roman von Orwell war mir gegenwärtiger den je. Mir macht sowas Angst.
Wann fangen wir Bewertungen wie gut und schlecht, mit ihren Steigerungen in plus gut und doppel plus gut zu verwandeln?
Ist der Häppchenjournalismus à la Focus (den ich übrigens nie lese!) nicht schon der erste Schritt dazu? Warum Zeit sparen? Um in dieser Zeit Dinge zu erledigen, die genauso wenig Zeit in Anspruch nehmen dürfen?

Via Polylux
Videocast des Beitrags „Die Kunst der Verknappung“

Tracey Thorn

Etwas verstehe ich nicht bei diesem neuen BlogDesk . Er greift beständig auf Word zurück. Ich muss es jedesmal abbrechen, denn es klappt nie. Das Programm ist mir äußerst suspekt.

Ein seltsamer Nachmittag. Ich die habe Shoppingtour sein lassen. War auch besser so. Stattdessen landete die neue CD von Tracey Thorn in meinem Briefkasten. Out of the Woods. Für mich eine schönsten Stimmen der Popgeschichte. (Der Amazon Link geht zur deutschen Seite wo die CD noch nicht erhältlich ist. Ich habe sie über Amazon.co.uk bestellt wo sie fast einen Monat früher zu bekommen war)

Es hat sehr lange gedauert bis endlich wieder etwas von Tracey auf dem Markt erscheint. Mich erinnert es vor allem an eine Zeit zurück an der ich an einer Weggabelung in meinem Leben stand und mir noch nicht ganz klar welche Richtung ich einschlagen sollte. Das war 1995, Luxemburg war zum ersten Mal Kulturhauptstadt von Europa und „Everything but the Girl“ hatte einen Riesenhit mit Missing.

BlogDesk

Da der WYGISWYS Editor in WordPress seit dem Update 2.0 auf 2.1 verschunden ist, (keine Ahnung warum, denn im Prinzip sollte er vorhanden sein) habe ich mir jetzt ein Programm heruntergeladen das den selben Zweck erfüllt. Blogdesk.org

Dies ist der erste Beitrag den ich damit schreibe.

Die Qual der Wahl

Ein unverhofft freier Tag. Heute sollte ich einem Fotoshooting beiwohnen, für das ich bereits vor Wochen alles vororganisiert hatte. Vorgestern Abend viel alles wie ein Kartenhaus zusammen, weil es einen Sterbefall in der Familie des Models gab. Also musste ich gestern ran und alles umorganisieren auf ein Datum das allen in dem Kram passt. So geschehen und damit habe ich unerwartet einen vollen Tag frei.
Ein Tag an dem ich endlich ein paar Dinge erledigen könnte die schon lange darauf warten. Ein Tag an dem man sich aber auch etwas Gutes antun könnte. Ein Tag an dem einen großen Spaziergang machen könnte wenn es denn nicht in Strömen regnen würde…grrr. Ein Tag an dem man endlich ein Buch fertiglesen könnte, das schon seit Wochen darauf wartet. Ein Tag an dem man sich ins Auto setzen könnte um eine dekadente Shoppingtour zu machen. Dekadent bedeutet in diesem Fall Geld zu verpulvern das ich (noch) nicht habe.
Ich tendiere zu letzterem wenn das schlechte Gewissen nicht wäre.

Kurz nach 2

Warum ich noch nicht schlafe? Weil ich irgendwann heute Nachmittag auf den Sofa eingedöst bin. Ein Text wartet darauf fertig geschrieben zu werden. Aber so richtig Lust dazu habe ich nicht. Ich werde mich hinlegen und lesen.

Letters from Iwo Jima

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Der Krieg um die Insel ist weitgehend bekannt. Clint Eastwood erzählt demnach nichts völlig neues. Aber er erzählt die Geschichte diesmal aus der japanischen Sicht, mit japanischen Schauspielern auf japanisch. Ein zweieinhalb Stunden Epos, das meiner Meinung nach auf unter zweit Stunden hätte gekürzt werden können. Dass der kleine armselige Haufen an Japanern der U.S. Monsterflotte nicht stand halten würde, war von vornherein klar. Dass das ganze in einem Selbstmordkommando enden würde auch.
Der Film ist gut gemacht, aber bringt keine neuen Erkenntnisse. Der Film hat allein durch seinen Vorgänger Flag of our Fathers, eine Reihe von Vorschusslorbeeren erhalten, die er nur zum Teil verdient. Ehrenhaft und lobenswert sind die Versuche die Geschichte aus japanischer Sicht verständlicher zu machen. Geglückt ist es nur zum Teil. Clint Eastwood ist nichts vorzuwerfen, aber ein wirklich guter Film ist es nicht.

Kein Abstand

2 volle Wochen im Inoui sind überstanden, und eigentlich wollte ich die Sache die nächsten Tage etwas ruhiger angehen lassen, weil ich irgendwann auch mal Abstand brauche. Doch es geht munter weiter. Wenn ich glaube dass ich ein Projekt für eine Weile abschließen kann, steht schon das nächste vor der Tür. Heute Abend übernehme ich die Maske von einer Kollegin in einem Stück im TNL.

„Warum jammerst du? Sei doch froh dass du soviel Arbeit hast.“

Ich jammere nicht ich hätte nur gern dass ich endlich mal sagen könnte ich fahre nicht drei- oder gar viergleisig.

„Dann lehn doch ab.“

Tja, das ist das Problem. Ablehnen geht schlecht, weil meine Finanzen zwar nicht unbedingt schlecht sind aber gut sehen auch nicht aus.

Ich frage mich grad, ob eine totale Mondfinsternis, wie ich sie gestern Nacht sah, eine Wende im Leben hervorrufen kann. Es wäre sehr willkommen.

Updaten, updaten

Das mit dem updaten scheint eine Gewohnheit bei WordPress zu werden. Kaum dass die ersten Bugfixes erledigt sind, kündigt sich bereits das nächste Update an, das umso dringlicher ist weil ein Hacker die Dateien von Wordprss 2.1.1 umgeschrieben hat, und damit verwundbar machte. Obwohl die ganze Misere nur den US Server betraf und nicht die deutsche Version, sollte man trotzdem updaten, der Sicherheit Willen. Na dann wollen wir mal schön artig sein und gehorchen, inzwischen habe ich den Dreh ja raus wie man es richtig macht.

Heute Nachmittag steht ein Film Von Clint Eastwood an. Letters from Ivo Jima. Ich hatte den Film schon mal hier kurz angedeutet, da es sich um den gleichen Kampf handelt wie in Flag of our Fathers.

Musik aus der Dose

Kennt sich jemand aus in sämtlichen Stilrichtungen der elektronischen Musik? Ich dachte immer ich könnte da eigentlich ganz gut mitreden. Ich fand aber eben heraus, dass mein Wissen doch sehr spärlich ist. Ambient Trance, Glitch, Illbient, Techstep, Neurofunk, New Jack Swing, 2 Step Garage…ehrlich, ich habe keinen davon erfunden. Wie das alles zusammenhängt, von wo es herkommt, zu welcher Zeit es in Mode war gibt es bei Ishkur’s Guide to Electronic Music zu sehen und an hunderten von Beispielen zu hören.
Und ich dachte immer ich wär da weitgehend abgeklärt…ha!
Ach ja, schaut mal was die über Electronica schreiben, da war ich echt baff. (findet ihr unter Downtempo)

Während der Vorstellung

Es mag seltsam erscheinen, dass ich die Zeit finde während einer Vorstellung zu bloggen. Da ich das Stück aber fast auswendig kenne und für die Technik eingeteilt bin, und nicht so viele Änderugen im Stück sind, und mich eigentlich (etwas) langweile,ist bloggen eine willkommene Abwechslung.
Das Stück von Jemp Schuster ist ein, wie ich schon einmal sagte, Dauerbrenner. Jede Vorstellung ist bis auf den letzten Platz ausverkauft.
…wir sind grade bei den sexuellen aktiven und passiven Phasen…
Da ich mit einem Ohr die Vorstellung verfolgen muss, ist es jedoch schwierg einen klaren Gedanken zu fassen und niederzuschreiben.
…später mehr…

Ron Mueck

Ich hatte schon mal vor Monaten über ihn berichtet. Auf meiner Wunschliste steht immer noch ein Kunstband über seine Arbeiten *räusper* aber das nur am Rande. Heute hatte Ehrensenf einen absolut sehenswerten Film über ihn in den Links. Ich habe seine Skulpturen noch nie live gesehen, frage mich aber grade was sie dann erst in mir auslösen, wenn sie mich schon auf dem kleinen PC Bildschirm in den Bann ziehen.

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Ron Mueck’s residency at The National Gallery, London (Film)

Via Ehrensenf

Update

Es geht also doch.
Ich habe das WordPress Update von 2.0 auf 2.1 vollbracht. Warum es dieses Mal klappte und letztes mal nicht verstehe ich immer noch nicht. Aber ein paar Dinge gehen nicht mehr. Der WYSIWYG Editor ist weg und die Sidebar Widges sind zwar eingeschaltet aber als Funktion nirgends mehr auf dem Panel zu finden. Schade, denn den Editor mochte ich ganz gerne.

Aaaaah!

Es reicht! Das Quiz macht süchtig! Man muss um die Ecke denken und Tricks anwenden auf die ein Normalo erst gar nicht kommen würde. Ich bin bis zur Frage 56 gekommen, habe dafür aber fast eine Stunde gebraucht. Aber wie gesagt, man muss dafür leicht bescheuert sein.
Hier gehts zum Impossible Quiz

Via Ehrensenf

Geträumt

Ich saß in einem Grafikstudio neben einer Frau die dabei war das Cover für das neue Album von Abba zusammen mit der Gruppe Nazareth zu entwerfen. Die Frau hatte sehr große Ähnlichkeit mit der französischen Künstlerin Niki de St.Phalle. Sie war dabei das Album schon gleich mit dem Nice Price Schild zu versehen. Abba und Nazareth, die Kombi ist äußerst skurril. Dabei musste ich eben noch mal nachgoogeln was Nazareth herausgebracht hat.
Und dann geschah etwas was mir eine Gänsehaut bescherte. Ich fand eine Seite von einem Muiskladen in Neu Seeland auf der ein Album von Nazareth stand, das am Dienstag herauskam. Nazareth: 30th Anniversary Edition. Auf der gleichen Seite Stand ein Link unter Hot Product mit dem Number ones Album von…Abba.

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Es fällt mir schwer solche Dinge dem Zufall zuzuordnen.

Unnötiger Nervenkitzel

Mir wurde eben schlecht. Ich habe grade versucht WordPress auf die Version 2.1 zu upgraden. Es schlug wie erwartet fehl. Irgendwas mach ich immer falsch. Als ich dann das Back-up hochladen wollte, schlug dies ebenfalls fehl. Mir wurde kurzerhand schwarz vor Augen. Das ganze Blog mit allen Einträgen von drei Jahren futsch. Zum Glück habe ich den Fehler (ich hatte den ACSII Modus übersehen) sofort entdeckt und lud noch einmal alles hoch. Jetzt klappt es wieder sonst könntet ihr das hier nicht lesen.

Ich bin definitiv für solche Aufregungen nicht mehr zu gebrauchen. Muss wohl am Alter liegen.

Mea culpa, mea maxima culpa

Ein Wochenende das tragischer nicht sein könnte. Und zu guter letzt gab der Server bei dem ich Joel.lu untergebracht habe, den Geist auf. Das scheint aber jetzt wieder soweit in Ordnung zu sein.

Alles fing damit an dass ich seit letzter Woche Freitag Katzensitter war bei einer Freundin die für eine Woche verreist war. Sie hat zwei Kater, nach denen ich täglich morgens und abends sehen sollte, sozusagen als ambulanter Dosenöffner. Schon während den ersten Tage merkte ich, dass etwas mit einer der Katzen nicht stimmte. Die Freundin, hatte mir dies bereits vor ihrerer Abreise mitgeteilt, dass sie leicht kränkeln würde. Es schien aber weiter nicht schlimm zu sein. Als ich am Freitag morgen hin ging, war der Kater lethargischer als sonst und ich machte mir wirklich Sorgen. Da die Freundin nachmittags wieder zuhause sein sollte, legte ich ihr einen Zettel hin, sie sollte mit ihm unbedingt zum Tierarzt gehen. Als die Freundin dann nach hause kam lag der Kater tot im Eingangsflur….

Eine schreckliche Situation. Ich machte mir die größten Vorwürfe. Ich wäre am liebsten selbst gestorben. Man übergibt mir die Verantwortung für zwei heiß und innig geliebte Kater, und nach einer Woche ist eine davon über den Jordan. Ich fühlte mich wie das allerletzte Stück Dreck.

Als ich dann kurz vor Mitternacht aus den Inoui kam und zu ihr fuhr, war mir als ob ich zur Kreuzigung ging. Ich hätte alles mögliche in Kauf genommen um es wieder rückgängig zu machen. Wir haben lange darüber gesprochen und sie gibt mir nicht die Schuld, weil die der Kater ja schon krank war bevor sie weg fuhr. Unserer Freundschaft hat es zumindest keinen Abbruch getan.

Uff… Aber das Gefühl, dass ich Schuld bin lässt mich trotzdem nicht los.

Stille?

Die Tage rattern nur so dahin, atemlos ohne einen einzigen Moment der Stille. Ich hasse solche Tage. An socializing ist nicht zu denken. Ich musste mir den Freitag Morgen regelrecht erkämpfen, den es werden die einzigen freien Stunden der ganzen Woche sein.

Dauerbrenner

Es kommt so vor als ob ich schon eine Weile nichts mehr vom Inoui erzählt hätte. Ab heute ist es wieder soweit. Von Dienstag bis Samstag. Eine Kabarett One-Man-Show mit dem Titel Vulltime. Es gibt ein Theaterstück das schon vor etlichen Jahren herauskam mit dem Titel Die Vaginamonologe. Vulltime ist sozusagen das männliche Gegenstück. 95 Minuten wird nur über das Beste Stück vom Manne sinniert.

Das Stück wird voraussichtlich bis Ende des Jahres laufen. Freie Plätze gibt es erst wieder im Oktober, denn bis zur Sommerpause ist alles ausverkauft. Für Oktober kann aber schon vorbestellt werden.

Ausgestorben & Abschied

Die ersehnte Bratwurst war nicht. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr und ging ins Bett. Heute ist Echternach aber nicht nur Echternach sondern das ganze Land wie ausgestorben. Als ich heute morgen ins Büro fuhr, war ich quasi allein auf der Straße. Dabei ist der Fasnachtsmontag im Prinzip kein Feiertag, wird aber irgendwie doch als solcher gehandhabt.

Trist und grau ist es draussen.

Ich bekam gestern Abend eine Mail von Sybille Berg, die ein neues Projekt startet und dem Titel „Dann eben nicht“. Eine Sammlung von Abschiedsbriefen von Männern. Da sie das Ganze schon mal mit Frauen- Abschiedsbriefen gemacht hat, und weil das so lustig war, nimmt sie sich jetzt sie Männer vor.

Abschiedsbriefe von Männern gesucht!
«Na dann nicht» ist der Arbeitstitel eines Projektes, das im Frühling/Sommer 2007 realisiert und im Frühjahr 2008 als Buchbeim Verlag DVA erscheinen soll. Herausgeberin des Buches ist die Autorin Sibylle Berg
Neben Briefen von unbekannten Männern werden für dieses Buch auch Briefe von Schriftstellern, Künstlern und anderen bekannten Persönlichkeiten gesucht. Briefe von Persönlichkeiten wie Friedrich Dürrenmatt, Erich Maria Remarque, Alexander Schmorell oder Alain Delon haben wir bereits aus verschiedenen Archiven und Büchern zusammengetragen. Und darum wenden wir uns mit einer Bitte an Sie.
Haben Sie sich mit einem Brief von Ihrer ersten grossen Liebe verabschiedet? Sich nach einem finalen Krach mit einem entsprechenden Brief an Ihren damaligen Vorgesetzten oder an Ihre Mitarbeiter gewandt?
Vielleicht haben Sie auch von einem bestimmten Lebensabschnitt, einer Gewohnheit, einem besonders liebgewonnen Gegenstand gar, schriftlich Abschied genommen? All das interessiert uns!
Es gibt kaum einen Grund für Sie, uns diese persönlichen Dokumente zur Verfügung zu stellen ausser: Sie haben Spass daran, jemandem, der Sie verletzt hat, ein Denkmal seiner Unfähigkeit zu setzen. Ausser: Sie möchten den Leserinnen und Lesern eine Kostprobe männlicher Verabschiedungs-kunst geben. Und zeigen wie Sie es geschafft haben, sich in Würde z.B. vom Porsche oder vom Traum, irgendwann mal eine eigene Yacht zu haben, zu verabschieden.
Falls Sie sich also entschließen können, an diesem Projekt mitzuwirken – dann freuen wir uns, wenn Sie uns Kopien dieser Briefe schicken oder mailen, zusammen mit einer kurzen Beschreibung der Situation, in der Sie
sich damals befunden haben. Falls vorhanden ist auch Bild-/Fotomaterial sehr willkommen.
Wir garantieren für einen absolut vertraulichen und sorgfältigen Umgang mit dem uns zur Verfügung gestellten Material. Vor der Veröffentlichung der Briefe werden Sie nochmals von uns kontaktiert und um eine entsprechende Einwilligung gebeten. Als „Honorar“ gibt es für alle, deren Briefe in das Buch aufgenommen werden, ein Freiexemplar des Buches.
Bitte schicken Sie die Briefkopien plus einen Kurzbeschrieb der Situation und allfälliges Bild- und Fotomaterial bis zum 30. März 2007 an:

Literaturagentur Hermes Baby
Anne Wieser
Wagnergasse 6
CH 8008 Zürich.
E-Mail: hermesbaby@hispeed.ch
Telefon: 0041 44 212 78 12

Seltsam, ich kann nicht mitmachen, weil…weil ich nie einen Abschiedsbrief geschrieben habe. Ich bin bis heute immer nur der Empfänger solcher Briefe gewesen.

*5 Minuten später*
Doch! Ich HABE einen Abschiedsbrief geschrieben und es ist noch gar nicht so lange her…