Wenn ich etwas nicht will

Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß dass ich ein Fan von Tracey Trunblad Thorn bin. Tracey ist die eine Hälfte der leider nicht mehr existierenden Gruppe Everything But The Girl. (Obwohl das auch nur zum Teil stimmt, denn beide sind miteinander verheiratet und haben Kinder)
Über einen Mail Verteiler von Virgin erhalte ich ab und zu News von Tracey. Hier zum Beispiel erklärt sie hier wie es zu einem Remix von einem Song zusammen mit Neil Tennant kam…

The previously unreleased Hot Chip mix of Tracey’s gorgeous cover of ‚King’s Cross‘ is now available digitally.
Tracey explains why Neil Tennant and Christmas go hand in hand for her…

What is it with Christmas, and Neil Tennant, and me? I have no idea, but it’s all turning into something of a long-running saga, with a little whiff of panto thrown in for good measure.
All started at the EMI Christmas Artists‘ Party three years ago. (Christmas Artists‘ Party? I’m getting images of Wizard sharing a glass of egg-nog with Cliff Richard, Jonah Louie, Shakin Stevens, and…) I should rephrase that – the Artists‘ Christmas Party, an altogether less bizarre event, where you get to hang out with other people on the label, at Christmas.

Anyway, three years ago, at the height of my „I have retired from the music business“ phase, I went along to one of these parties and during the course of it got asked by Neil Tennant „What are you doing with that beautiful voice of yours at the moment?“ „Hah! “ I blurted out, „Shouting at the kids mostly!“, thinking it would sound dark and witty, though it came out sounding a bit more like Waynetta Slob than I would have liked. He gave me a look of slightly withering pity as only Neil Tennant can do, and on the way home I started wondering whether he might have a point.
Well, you know the rest, I got off my arse and decided to make a record, and rounded up all the loveliest DJ-producers I could find and made Out Of The Woods. I bonded especially well with Ewan Pearson, not least through our shared love of Dusty Springfield, Gene Kelly, extremely camp disco records, not-at-all-camp finger-in-the-ear folk records, Rufus Wainwright, and of course, the Pet Shop Boys.

„I wanna do a cover of Kings Cross played on the harmonium“, I announced, to which he retorted, „Good idea. Let’s put a brass band on it as well“. You can see why we got on.

Last year there was another Christmas Party, so I took Ewan along, and lo and behold, there was Neil Tennant again, clearly as much a fixture at these events as the tree and the vodka luge. I introduced them to each other and told Neil we had done a cover of Kings Cross with a harmonium and a brass band. He raised an eyebrow and expressed polite but distant interest, as only Neil Tennant can do. Then Ewan and I got over-excited about meeting Cathy Dennis, and I think I probably forgot to tell Neil T that he was semi-responsible for me even making a record again, and that I could quite happily sing the entire Pet Shop Boys back catalogue around the Christmas tree every year, with or without the vodka.

So here we are, another year later. No invitation to an EMI Christmas party yet, which I hope doesn’t signal some ominous new banning of festivities (har har, I am joking record company people…). But just to celebrate the season, and round off what has been for me an amazing year of good reviews for Out Of The Woods, a fantastic set of remixes which have torn up the dancefloors of the world, and my discovery via MySpace of a whole world of fans and „friends“ who still seem after all this time to be interested in what I’m up to, and not all of whom could be classified as stalkers – I am delighted to announce the release of Hot Chip’s characteristically bonkers remix of King’s Cross. It chops up my voice, it goes boink and bleep, it speeds up, it slows down! It starts out all mournful, goes all celebratory and a little bit off its head in the middle, and fininshes up a bit melancholy and hang-overy at the end. What could be more Christmassy? Bring on the tinsel! Lights! Reindeer! Snow!

Und dann war da noch ein Link der mir wieder alles vermiest so schön und lustig der Text davor auch war.
Der Links führt zu iTunes! Das Problem aber ist dass ich iTunes hasse! Ich wehre mich vehement gegen dieses System in dem eins zum anderen passt und keinen Spielraum lässt für irgendetwas anderes. Ich sehe und höre von Anderen immer nur wie viele Probleme sie damit haben und dass die iPods alles andere als sicher und perfekt sind. Nicht selten habe selbst miterlebt wie die Dinger abstürzten und anschließend entnervt von deren Besitzern in die Ecke gepfeffert wurden.
Das hat aber leider zum Nachteil dass mir solch kleinen Juwelen wie z.B. von Tracey oder letztens von der Seite h69.net bei der Thierry netterweise den Link in den Kommentaren postete, nicht downloaden kann.
Schade, schade, schade.

Zwischen Himmel und Erde

18.15
Ich muss grade selbst über mich lachen. Ich sitze am Flughafen Tegel im Starbucks. Es ist noch viel zu früh um einzuchecken. Ich höre grad Radio übers Handy und schreibe gleichzeitig. Ich habe mich eigentlich ausgeklingt aus dem ganzen Trubel um mich herum.
Früher als ich noch ein Teenager war habe ich das beständig gemacht. Walkman auf die Ohren und weg…

Zwei ziemlich endgültige Entscheidungen habe ich heute getroffen. Es war das letzte mal dass ich Berlin im Winter besucht habe. Ich habe mal meine ganzen Berliner Winterbesuche gezählt. Wenn ich den hiesigen mitrechne, sind es vier. Das reicht. Ich kenne Berlin nun mehr als zur Genüge im Winter. Die andere Entscheidung ist eine die ich ab jetzt auf allen Reisen anwenden werde. Den Rückflug werde ich in Zukunft, wenn es irgendwie geht, am Morgen oder am frühen Nachmittag antreten. Die Rückreise ist eigentlich immer ein verlorener Tag, den man aber besser nutzen kann, wenn man früh zurück fährt. Sonst hängt man mit den Koffern rum und weiß nicht so richtig was man noch anstellen soll. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung.
Die rüstige Rentnerin sitzt mir gegenüber und ist in ein Krimi vertieft. Um uns herum brodelt das Leben, es kommen und gehen bisweilen sehr genervte Menschen, die noch schnell einen Kaffee hinunterwürgen bevor sie ihren Flieger nehmen. Nur wir sitzen hier ganz still…

21.55
Im Flugzeug.
Der Flug hat Verspätung. Wir sind im Landeanflug. Mir gehen die Ohren zu, weil der Luftdruck sich beständig ändert. Ein unangenehmes Gefühl. Als wir herkamen hatte ich beim Landeanflug Ohrenschmerzen…
Ich mag fliegen, aber nicht in solchen kleinen Maschinen wie diese hier…

Tiere

Heute morgen an der Kasse beim Berliner Zoo. (Es war übrigens nicht meine Idee den Berliner Zoo zu besuchen. Das möchte ich nur gesagt haben.)
Tourist vor uns in der Schlange: Ist ER da?
Kassiererin: Aber natürlich ist ER da.
Tourist: Kann man IHN auch sehen.
Kassiererin: Aber sicher.
Wer mit ER gemeint ist muss ich ja wohl nicht sagen.
Wenn ihr es nicht wisst könnt ihr die Frage ja mal in den Kommentaren stellen…

Ich war vor Jahren mal im Berliner Zoo. Er ist größer als ich dachte. Wir haben heute knapp die Hälfte davon geschafft. Es sei aber auch gesagt, dass wir ebenfalls das ganze Aquarium besichtigt haben, das auch ziemlich groß ist und sich über drei Etagen zieht.
Und bevor jemand die Frage stellt wie ER denn so war, ich habe ihn NICHT gesehen. Als wir nämlich an seiner Außenanlage vorbei kamen war er schon nicht mehr da und seine Artgenossen tummelten sich herum.

Das war der letzte Beitrag aus Berlin. Ab morgen Abend bin ich wieder in Luxemburg.

Couch mit…

…Hut. Die Couch hat genau den gleichen Farbton wie der Hut. Ein Umstand uns oft zum Lachen bringt weil er immer wieder in der einen oder anderen Gesäßspalte verschwindet.

Blau

Die Blaumänner sind umgezogen in ein anderes Theater, zwar immer noch am Marlene Dietrich Platz aber gegenüber dem ganz großen Theater wo sie davor waren, ins Blue Max Theater. Die Show ist immer noch unbeschreiblich. Wie erklärt man jemandem die Show der sie noch nie gesehen hat? Es ist eine Mischung aus einem Rock Konzert mit Show Einlagen und unglaublichen Effekten.
Die rüstige Rentnerin hat sie heute zum erstem mal gesehen und war begeistert, pflichtete mir aber bei dass man es nicht erklären kann.
Ich habe heute eine CD der Show gekauft und mir anschließend ein typisches Blue Man Autogramm darauf machen lassen. Wer die Show schon mal gesehen hat weiß das die Herren keinen Stift in die Hand nehmen sondern einen blauen Farbklecks machen.

Olympia & Blaumänner

So strahlend schön wie es gestern war, so trüb und trist ist es heute. Wir waren im Olympiastation, das jeder mindestens einmal gesehen haben sollte.
Aber der Nebel hing so tief, dass man Mühe hatte alles in seiner Größe zu erkennen, denn das Bauwerk ist unglaublich groß.
Ach ja, mir fällt grad ein, dass Helmut mich fragte in welcher wir Pension sind. Es ist die Pension in der ich immer bin.
Hier geht es zu ihrer Homepage.

Heute Abend stehen die Blaumänner auf dem Programm.

Abendgedanken

Jedes Mal wenn ich in Berlin bin wird mir immer wieder auf’s neue bewusst wie unsagbar anstrengend diese Stadt ist, wie viel Kraft sie mir jedesmal abverlangt. Andererseits gibt sie mir auch sehr viel zurück. Ob die Rechnung von Geben und Nehmen aufgeht ist ein anderes Thema.
Trotz allem liebe ich diese Stadt nach wie vor, wenn auch anders als vor 4 Jahren als ich zum erstem Mal hier war. Ich glaube, dass es noch härter geworden ist, in diesem Dschungel jeden Tag zu überleben und dass sie noch mehr Tribute fordert, als sie es vor ein paar Jahren tat.
Schön für mich ist, dass ich hin und her pendeln kann, dass ich in Luxemburg mein Cocon besitze, in dem ich mich wohlfühle, in dem ich weiß wie alles funktioniert und auf der anderen Seite eine Stadt die mich fasziniert und immer wieder mit neuen Ideen und kreativer Energie auffüllt.

Ohne Sorgen

Strahlend schönes Wetter, den ganzen Tag. Ideal um nach Potsdam zu fahren und sich Schloss Sans Souci anzusehen.
Die rüstige Rentnerin war begeistert. Das Seltsame dabei ist, dass ich das Schloss, den Park und das Palais bereits zum zweiten Mal im Winter sehe. Die ganzen Statuen die im Park stehen sind wegen dem Frost, eingepackt in kleine graue Häuschen.
Irgendwann werde ich sie doch einmal im Sommer zu sehen bekommen….

Kultur & Sushi

Wir ließen das Wetter über unsere Unternehmungen entscheiden. Es regnete als wir aus der Pension kamen. Potsdam wurde vom Plan gestrichen und wir nahmen uns die Museumsinsel vor. Aber unsere Entscheidung war nicht die beste. Der RBB hatte ganze zehntausend Freiticktes für den Nachmittag verlost um die Museumsinsel zu besichtigen. Ab zwei Uhr war die Hölle los. Es reichte so grade um die alte National Galerie zu besichtigen. Ab dann war ein unglaubliches Gewühl zwischen den Museen.
Meine Lieblingsbilder von Caspar David Friedrich waren da, aber die Stillleben von denen meine Mutter Kopien hat, waren nicht mehr da.
Ich habe eine Reihe Fotos gemacht die ich noch in eine kleine Diashow umwandeln werde, das mache ich aber erst wenn ich zuhause bin.
Heute Abend ist Sushi im Kuchi angesagt, der tollste Sushiladen in Berlin.

Ich bin

…in Berlin.
Und grade eben habe ich mir restlos die Kanne gegeben mit der rüstigen Rentnerin.

Fotos habe ich keine gemacht. Und das ist auch ganz gut so….hic

Zufall & Ruhe

Vor 2 Jahren, am 5. Dezember 2005 habe ich diese Seite schon mal verlinkt. Heute fand ich sie durch Zufall wieder, jedoch nicht über den eigenen Eintrag, sondern durch die verschlungenen Pfade der Links.

null

Sie ist immer noch so schön, geheimnisvoll und beruhigend wie damals.
Ich kann mich erinnern dass ich damals krampfhaft versucht habe die Musik von Kasule zu finden und zu bestellen. Es war ein ziemlich aussichtsloses Unternehmen. Wenn jemand dabei erfolgreicher sein sollte, bitte sofort melden!!!

Unschlüssig

Ab morgen mittag bin ich für 5 Tage in Berlin. Im Prinzip habe ich alles vorbereitet um das Notebook mitzunehmen. Doch jetzt wo alles im Koffer ist, bin ich unschlüssig. Ich entscheide das morgen einfach mal ganz spontan.

Ausgesperrt

Heute nachmittag sperrte mich mein eigenes Blog aus. Es ließ nicht mehr zu dass ich selbst einen Beitrag verfasse geschweige denn veröffentliche. Ich hätte eine IP Adresse die als bösartige Spam IP eingestuft wäre und hätte keinen Zugang mehr.
Das Gefühl im eigenen Haus nicht mehr der Chef zu sein ist äußerst bescheuert. Ich kam mir vor, als ob man mir fristlos gekündigt hätte.
Nach wenigen Minuten hatte ich aber das Problem im Griff. Der Missetäter war das Plugin ‚Bad Behavior‘ das normalerweise sehr effizient arbeitet, aber in diesem Fall doch etwas übereifrig war.
Kommt das des öfteren vor?
Gibt es Leidensgenossen?

Tour de Krippe & Dinner

Im Rahmen des Echternacher Weihnachtsmarktes (der aber nur 2 Tage dauert), wird während der ganzen Adventszeit eine Krippenwandertour angeboten. Zu sehen sind die Krippen in den Schaufenstern der Geschäfte.

Das sind alle die Krippen die ich vom Café de la Sure bis zu meinem Haus gesichtet habe. Da der Nikolaus gestern unterwegs war, war dieses Foto obligat. Es ist leicht verwackelt, aber das ist vielleicht ganz gut so.

Bekommen habe ich nichts von ihm es denn eine Rute.

Früher am gestrigen Abend speiste ich mit der rüstigen Rentnerin in Bitburg in der Gaststätte „Zagreb“. Die Portionen sind enorm aber lecker. Als ich nach dem Mahl einen doppelten Espresso bestellte, bekam ich ein !!halbes!! Stück Zucker dazu.

Ich traute meinen Augen nicht. Gesagt habe ich nichts, da ich eh kein Zucker in den Kaffee nehme. Aber eine Frechheit ist das schon.

Menu du jour

Bereits vorgestern ging die Glühbirne der Nachttischlampe kaputt. Als ich eine neue Birne einschraubte ging sie auch nach zweimal an- und ausschalten flöten.
Es musste eine neue Nachttischlampe her. Also marsch zu Ikea…
Das schlimme bei Ikea ist, dass man nie dort rauskommt ohne etwas zusätzlich etwas gekauft zu haben.
In der Ikea Food Abteilung bekam ich einen Lachanfall und es entstand sofort die Idee eines neuen Kochrezeptes geboren.

Hirschpasta

Man nehme:

Eine Packung dieser Nudeln von Ikea

Diese Nudeln sehen bei genauer Betrachtung so aus.

Einen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Eine Tube blauer Lebensmittelfarbe (z.b. von Schwartau) in das kochende Wasser geben und umrühren bis die Farbe sich ganz im Wasser gelöst hat. Die Nudeln in den blauen Wasser bissfest kochen.
Als Beilage zu diesem Hirsch reichen.

Ja ja, wenn ich bis auf ein Thema einschossen bin….

Trance & Koffer

So früh wie heute musste ich schon seit langem nicht mehr aufstehen. Es war 4 Uhr als der Wecker unerbittlich klingelte. Wie in Trance stand ich auf und bewegte mich ins Badezimmer.
Doch es war ein guter Tag, auch wenn er lang und die Arbeit unerbittlich war.

Ab morgen heißt es Koffer vom Dachboden holen, alles an Klamotten waschen was ich mitnehmen will, Termine mit Freunden festsetzen, je alles vorbereiten um am Samstag nach Berlin zu fliegen.

Fernweh

Tage wie heute haben nichts erleuchtendes nichts wirklich erwähnenswertes. Den Tag am Set eines belgischen Films verbracht, mit einem recht betulichen Filmtitel der übersetzt soviel heißt wie; Der Unterschied ist, dass es nicht das selbe ist
Kommentar überflüssig.

Warum haben sind wir noch nicht Samstag? Oder zumindest Mittwoch? Am Samstag steige ich nämlich mit der ‚rüstigen Rentnerin‘ in den Flieger nach Berlin…
Somit werde ich die Abschlußfeierlichkeiten, wenn Octavie’s Jängi den blauen Hirsch abknallt nicht mitbekommen.
Sei’s drum!

Kreativ

Es stürmt und wütet draußen. Die angekündigte Wanderung in Plastik eingewickelt habe sein lassen.
Stattdessen war ich kreativ:

Octavie Modert in 40 Jahren.

…..weile

Ich bin zuhause an einem Sonntag Nachmittag und habe für heute alles abgesagt was irgendwie verpflichtend gewesen wäre. Nun sitze ich hier und habe an und für sich nichts wirklich interessantes zu berichten.
Die zwei letzten Tage waren zwar schon etwas außergewöhnlich, da ich Maskenarbeit verrichten mußte, die ich nur sehr selten habe. Es ging in Grunde nur um reines Schönschminken, was ich verhältnismäßig wenig mache. Ab und zu macht es schon Spaß, doch wenn ich überlege, dass es Kolleg(-inn)en gibt, die nichts anderes tun als jeden Tag die gleichen Gesichter für die gleiche Fernsehsendung zu schminken, dann bin ich heilfroh nicht in diese Sparte gerutscht zu sein.

Gerne würde ich ein wenig nach draußen gehen, aber das Wetter ist….lassen wir das.
Dabei dachte ich grade ob ich mich doch nach draußen bewegen soll und mich in Plastik einpacken…

Eurojango 2007

Ich glaube ich hatte gestern so viele bekannte Jazzmusiker auf meinem Stuhl in der Maske sitzen wie noch nie zuvor.
Das witzige dabei war, dass ich, der Jazz eigentlich mag, nicht einen davon kannte. Erst als ich das Programmheft las wurde mir bewusst, wer da alles an mir vorbeizog.
*Ich versuche grad einen Link dieser Preisverleihung zu finden, aber finde ich nichts Brauchbares*

Lëtzebuerger Filmpräis 2007

Es war einer dieser Abende an denen ich unglaublich viele Leute kannte, so viele, dass ich selbst überrascht war. Es ist ganz angenehm wenn sich eine Berufsgruppe alle 2 Jahre einmal trifft.
Am Ende war es beinahe unwichtig, wer die Preise bekommen hat. Schön war dass man unzählige Leute wiedergesehen hat.
Ich war eigentlich engagiert worden, um die Maske des Moderators zu machen.
Ein schöner Abend.

Nach YouTube

…kommt Sketchcast. Aber das lass ich mal lieber bleiben. Ich kann schminken, ich kann Haare schneiden und frisieren, aber malen kann ich nicht.
Das hier ist übrigens ein Quiz den ich bei Pianocktail gefunden habe. Ein Bilderrätsel in dem es einen Filmtitel zu erraten gilt.

Emma Clarke

Wenn ihr schon mal in London wart kennt ihr sie. Nicht vom Aussehen her sondern von ihrer Stimme. Emma Clarke ist die Stimme der U-Bahn, des „Tube“. Der berühmte Satz ‚Mind the Gap‘ kennt jeder und hat bestimmt jeder schon mal von Emma gehört. (Obwohl es gibt da noch eine weitere resolute Männerstimme ,Peter Lodge, mit dem gleichen Satz gibt. Soundfile davon gibt es hier (realplayer).)
Emma Clark hat ein Blog. Darauf findet man viele lustige Dinge, wie z.B. eine Reihe von Sätzen die man durchaus im Tube hören könnte, aber nie hören wird.

Would the passenger in the red shirt pretending to read a paper, but is actually staring at that woman’s chest, please stop. You are not fooling anyone. You filthy pervert

Ich fand im SpOn einen kleinen Artikel über Emma. Eben wegen dieser lustigen Sätze, hat die U-Bahn Gesellschaft jede weitere Zusammenarbeit mit ihr abgesagt.
Natürlich wird nun ein riesen Tam Tam deswegen veranstaltet.

KIK

Ich war heute zum ersten mal in einem KIK Textildiskont. Ihr wisst schon, das rote T-Shirt mit der quäkenden Stimme aus der Werbung. Die Ware die dort angeboten wird hat einen proletarischen Schick der nicht zu übertreffen ist. Ich wandelte an den übervollen Kleiderständern vorbei, zusammen mit der „rüstigen Rentnerin“ und wir lachten uns halb tot über manche arg ausgefallene Modelle. Es ist der reine Wahnsinn. Fast kein Kleidungsstück kostete über 10 Euro. Ein Herrenhemd schon für 3 Euro. Schnäppchen über Schnäppchen. Da fragt man sich echt was die im Einkauf dafür bezahlen und wo das Zeug hergestellt wird.
Ein grün kariertes Hemd mit schwarzen Schulterteilen aus fein geripptem Samt hatte es mir ganz besonders angetan. Es war so hässlich, dass es schon wieder schön war. Da es nur 4.99 kostete war ich sehr versucht es zu kaufen. Die rüstige Rentnerin bog sich vor Lachen, als sie sah, dass ich den Mantel auszog um das Hemd anzuprobieren. Aber leider, leider passte es nicht und es waren auch keine anderen Größen mehr da.
Als wir merkten dass in diesem Schnäppchenparadies leider kein einziges davon für uns bestimmt sein sollte gingen wir.
Als wir auf der Straße waren, wurde mir bewusst, dass es viele Menschen in Deutschland gibt, die froh sind, dass es solche Läden gibt, weil sie sich schlichtweg nichts anderes leisten können. Oder wie es sonst zu erklären, dass die Kette schon 2500 Läden hat und auf ihrer Homepage einen Aufruf macht dass sie weitere 1000 Lokale sucht?

Winterputz

Ich habe ein wenig aufgeräumt in den Links der Blogroll. Es sind ein paar neue hinzugekommen(z.B. Hofgeschnatter), andere definitiv raus geflogen, weil ich die Seiten kaum bis gar nicht mehr besichtige. Eine davon ist Ehrensenf. Es fing schon damit an, dass ihre Kultmoderatorin, Katrin Bauerfeind zum echten TV überwechselte und ich bei den zwei neuen Moderatoren mit den Gedanken immer wegrutschte beim Ansehen der Sendung weil,…ich weiß nicht,…sie die Sache einfach nicht so gut rüberbringen?!? Seit dem sie das Layout der Homepage gewechselt haben, habe ich mir noch gar keinen Beitrag angesehen, weil die Seite mich jetzt gar nicht mehr anspricht. Zu viel und zu unübersichtlich.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich mache den Machern von Ehrensenf keinen Vorwurf, jeder muss seine Entscheidungen treffen die er für richtig und gut empfindet, aber was nicht ist, ist nicht.

Ich habe ebenfalls beschlossen Buch und CD Titel nicht mehr per se über Amazon-Partnerschaft zu verlinken. Ich mache das schon fast seit Anbeginn meines Blogs und es hat mir bis jetzt nicht einen roten Heller gebracht.

Am Morgen getanzt 14

Climie Fisher – This is me

Ich habe das Lied bis jetzt eben bestimmt seit 15 Jahren nicht mehr gehört. Dabei gehört es zu einem Lebensabschnitt. Schön, dass es Musik gibt die eine Ära wieder zurückbringt, die man schon fast vergessen hatte. Mit Gesichtern und Geschichten die schon so weit weg sind und dann plötzlich wieder so nah.

Waitress

Filme zwischen Freunden ausleihen und tauschen war noch nie so richtig mein Ding. Aber hier gab mir eine Bekannte einen kleinen Film den sie aus den Staaten mitgebracht hatte. Waitress. Als ich die Kurzbeschreibung las, machte ich mich auf eine triefende Liebesgeschichte gefasst.
Doch was ich sah war eine recht unverhoffte lustige und zugleich sehr traurige Geschichte. Sie ist nicht vorhersehbar, denn immer wenn man glaubt man könnte ein Teil der Story voraussehen, macht sie einen Schlenker in eine völlig andere Richtung. Ich weiß nicht ob der Film schon irgendwo hier lief, aber wenn ihr die Gelegenheit habt euch den anzusehen, tut es. Der Film selbst hat zudem noch einen weiteren sehr traurigen Hintergrund, da die Regisseurin Adrienne Shelly, die ebenfalls eine Rolle im Film spielt, kurz nach der Fertigstellung des Films ermordet wurde.
Die New York Times schreib in ihrer Kritik, dass der Film das Zeug hätte einen Kultstatus zu bekommen wie Little Miss Sunshine ihn auch hat. Doch hinterlässt der Film einen etwas bitteren Nachgeschmack, der zwar absolut vertretbar ist, ihm aber den Kultstatus verwehrt.
Brillant ist auf jeden Fall die Hauptdarstellerin Keri Russell.

Riss

Komme grad zurück vom sonntäglichen Mittagstisch meiner Mutter, als ich, trotz des miesen Wetters, vergnügt meine Haustür aufsperre, mich auf ein gutes Buch, eine große Tasse Kaffee und meine Couch freue, und (jetzt kommt’s) Last Christmas von Wham vor mich hin trällere.
Hallo? Wham? Last Christmas?
Manchmal habe ich doch einen gewaltigen Riss in der Schüssel!