Eine Aktion im Keller & Herringer Millen

Aber bevor ich zur gewohnten Tagesberichterstattung übergehe, noch ein Foto vom Freitag:

Immer wenn der A. bei den Bärentreffen mitgeht, macht er Fotos. Und irgendwie bringt er es immer fertig mich besonderes zu gut zu treffen.
Und dann noch ein Foto dass durch die Spiegelung einen besonderen Touch bekommt.

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Ich wollte alles ganz langsam angehen am Samstag. Ich hatte in aller Ruhe den ersten Kaffee getrunken und gebloggt, als es oben Wohnungstür klingelte. Das kommt eher selten vor. Es war die Nachbarin unter mir. „There is someone in the basement!“

Ach nee, dachte ich, schon wieder jemand der sich im Keller eingenistet hat. Er kann höchstens im Vorraum sein, denn die Türen sind alle verschlossen. Ich zog mich fix an, und ging hinunter. Es hatte sich jemand ein Bett aus den blauen Säcken mit den Recyclingflaschen gemacht. Er stank nach Alkohol und Urin. Als ich ihn ansprach, regte er sich nicht. Doch er schien noch zu atmen. Ich rief die Polizei an, erklärte den Fall und sie schickten eine Patrouille los. Als ich dann wieder hinunter in den Keller ging, entdeckte ich Blut auf dem Boden und eine Spritze.

Ich versuchte die Hausverwaltung zu erreichen dass sie die Haustür überprüfen, denn irgendwie muss er ja reingekommen sein. Inzwischen war auch die Polizei da. Da er sich noch immer nicht regte riefen sie einen Krankenwagen und ich schloss ihnen die Hintertür zu Hof auf, denn durch das schmale Treppenhaus hätte die Bahre nicht gepasst. Ich ging derweil wieder hoch in die Wohnung und ließ die Polizei gewähren, während ich mich fertig anzog.

Es wurde dann eine größere Aktion daraus, denn der Mann war in einem kritischen Zustand. Bis alles fertig war, die Polizei und der Krankenwagen abgefahren waren, war fast eine Stunde vergangen. Das wäre die Zeit gewesen in der ich mich hätte zurecht machen sollen, denn ich war zum Mittagessen in der Herringer Millen verabredet. Es musste also alles sehr schnell gehen.

Ich kam mit ein wenig Verspätung an. Aber es wurde ein wunderschöner Mittag und Nachmittag. Der A. aus der Alten Heimat zum Geburtstag geladen. Wir sollten schon einmal im Sommer Essen aber ging leider terminlich nicht auf.

Ich hatte Champignons mit Blätterteig.

Ein Enten Confit

Alles sehr sehr gut mit einem Glas Alice Hartman und einem großartigen Rotwein von der ich leider den Namen vergessen habe.

Wieder daheim machte ich mich auf zum zweiten Termin, Arbeitstermin diesmal, im hohen Norden, bei dem alles glatt lief und ich war kurz vor 23:00 Uhr wieder zurück.

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… und gib uns unsere tägliche Dosis Emma Thompson.
Na gut, ich mochte Mathilda nie so sehr dass ich mir den Film anschauen wollte. Aber jetzt als Musical mit Emma, muss ich ja wohl!

Zwei Tage im Norden & Weihnachtsmarkt

Das Bäumchen steht in Ettelbrück auf dem Marktplatz.

Generalprobe und Premiere. Die eine spät am Abend, die andere morgens um 10:00 für eine Schulvorstellung.

Zur berichten bleibt noch, dass ich erst am Freitagmorgen auf der Fahrt in den Norden zum ersten mal in diesem Jahr gewhamt wurde durch das Radio. Klickt auf den Link wenn ihr es noch nicht seid, dann habt ihr es hinter euch.

Gegen Mittag wieder in der Stadt für einen Friseurtermin, der vorletzte für dieses Jahr.

Sehr viel kürzer und wuschelig.

Und wenn ich schon gewhamt wurde kann ich auch gleich auf den Weihnachtsmarkt gehen. Ich gehe zwar fast jeden Tag daran vorbei aber nicht drüber. Der frischgebackene Mr. Bear 2023 hatte eingeladen.

Auf dem Bild oben entdeckte ich etwas was mir so mit bloßem Auge nicht aufgefallen war. Es waren Sterne zu sehen! Zuerst glaubte ich an Staub in der Luft, doch dann erklärte mir der A., der Berufsfotograf ist, dass es Sterne sind und die Kamera inzwischen so gut, dass sie Dinge sieht, die ich nicht sehe. Ich wollte ihm nicht glauben und machte das Foto nochmal.

Tatsächlich, es sind Sterne!

Als wir genug gefroren hatten ging es zum Lentz.

Viele neue Menschen kennengelernt.
Und was dann folgte war eine Art „When Harry Met Sally“ Moment. Das war sehr schön und ich hoffe innerlich sehr, dass wir nicht so lange brauchen wie Harry und Sally.

Ein langer Tag

Es passierte heute sehr viel Menschliches um mich herum, über das ich gerne berichten würde, aber nicht kann, weil es zu Viele um mich herum betrifft.

Schön war die Aufzeichnung der Sendung und ich denke sie ist recht gut geworden. Am Samstag seht ihr mehr davon und am Sonntag verlinke ich sie.

Anschließend fuhr ich zu Concorde. Dort befinden sich ein paar Ladestationen, die das Auto wesentlich schneller laden, als wenn ich das daheim mache. Und ich brauchte den Wagen noch am Abend für eine etwas längere Fahrt in den Norden.

Zwischendurch las ich bei Oberweis die Zeitung und schrieb hier schon Teile vor.

Nach der Fahrt in den Norden war ich beizeiten wieder daheim und eine bleierne Müdigkeit überfiel mich. Ich hörte noch ein wenig Emily D. Baker zu, die über die Hoden von Harvey Weinstein berichtete (ja ihr habt richtig gelesen!) und die Klage gegen Ticketmaster, die sich ein Monopol aufgebaut haben was den Eintrittskartenverkauf angeht und den ganzen Resale Bereich vereinnahmt haben, dass sie mehrfach Einnahmen einstreichen auf einem einzelnen Sitzplatz. Sehr ersichtlich wurde das jetzt bei der Tour von Taylor Swift.

Abendessen zum Wucherpreis

Am Morgen fix fix fix, das Blogposting fertiggestellt und anschließend mit der D. nach Völklingen gefahren, zur Völklinger Hütte. Was ich dort gemacht habe, gibt es am Samstag zu sehen.

Wieder zurück hatten wir beide große Lust auf einen Warmen Apfel, ein Heißgetränk aus den Renert. Ein naturtrüber Apfelsaft mit ein paar Gewürzen und einem Schuss Calvados. Sehr sehr lecker und wärmend.

Für den Abend hatte die D. eine kleine Bar ausgesucht die sich Pas Sage nennt. Sie wäre zum ersten mal dort gewesen noch vor der Pandemie und das wäre gar nicht so schlecht.
Nein, schlecht war es nicht. ABER! Ich hatte mir ein Hachis Parmentier mit Ente bestellt mit einem Glas Wein. Als das Gericht auf den Tisch kam verschlug es mit die Sprache. Es war eine Minischale mit einem Durchmesser von knapp acht Zentimeter, wie eine kleine Schale für eine Creme brulée. Geschmeckt hat sie gut, doch es war eine Kleinkind Portion und das ohne jegliche Beilage. Kostenpunkt zusammen mit dem Glas Wein: satte 40€! Und das sollte dann ein Abendessen sein!
Wir waren genau drei mal dort: zum ersten mal, zum letzten mal und nie wieder.

Da ich noch immer Hunger hatte gingen wir weiter zur Barsserie Beim Lentz, von der ich weiß sie angemessene Portionen hatten zu bezahlbaren Preisen.

Noch ein paar Fotos vom Tag.

Die Grossgasse mit Vollmond

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Es kommt nicht alle Tage vor dass ein großer Artikel in der NYT über einen luxemburgischen Künstler erscheint. Der Anlass ist eine Ausstellung in Miami.

Michel Majerus saw the future – 20 years ago

Ich hatte über seine große Werkschau hier im MUDAM berichtet 2007.

Montägliches

Heute ist ein WMDGDGT Tag. Aber der Tag war mit vielen Dingen gesegnet die nicht ins Blog gehören und somit wird der Eintrag sehr kurz.

Am Morgen eine Alarm SMS bekommen:

Zur Zeit laufen landesweit Tests, wo man auch versucht es regional einzugrenzen, zum Beispiel für Unwetterwarungen, Hochwasser, Feuersbrünste, Vulkanausbrüche, Killerbienen, UFOs und ähnliches.

Ein kurzes Telefonat am Morgen bestätigte meinen Tagesplan und den für die kommenden Tage. Das beruhigte mich, denn ich muss nicht wie befürchtet, einen dreifachen Salto schlagen um alles hinzubekommen. Wenn nichts schief geht wird die Woche arbeitsreich, doch es ist alles machbar.

Ich schaffte eine Menge im Büro weg. Es gibt noch so einiges was ich bis Ende des Jahres weg haben will.

Am späten Nachmittag fuhr ich in den Norden des Landes und bereitete einiges vor für die kommenden Tage. Das Wetter war gruselig die letzten Tage und trug nicht wirklich zu meiner guten Stimmung bei.

Wieder daheim beschloss ich kurz im Chinese King einzukehren. Erst dachte ich dass ich etwas bestellen sollte um daheim zu essen, doch dann bleib ich dort.

Früh zu Bett, nach einer Folge Barnaby, die ich aber schon gesehen hatte.

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Ich kann nicht anders als ihn immer wieder zu verlinken. Der Restaurator Julian Baumgartner. Zur Zeit bin ich beim dritten Teil einer Serie von einem Bild auf Holz gemalt, das regelrecht in der Mitte durchgebrochen ist, und sehr unfachmännisch wieder zusammen gesetzt wurde. Zudem ist es verbogen. Inzwischen hat Julian auch eine Auszubildende was die Serie um einiges aufpeppt.

Teil 1 / Teil 2 und unten der neueste Teil, der mich sehr faszinierte, weil er gegen sein eigenes Credo gehen musste, dass alle Restaurierungsmaßnahmen immer reversibel bleiben.

The Rainbow Charity Night

Am Mittag traf ich die J. und den A. aus der Alten Heimat. Ich hatte ihnen vom Six Seven erzählt und beide waren neugierig. Das schöne an der Gaststätte ist ja dass sie hoch oben auf dem Dach ist und man einmal ganz herum wandern kann. Ich machte zum ersten mal ein Foto der Großgasse aus einer Vogelperspektive:

Zu essen gab es ein Ceviche von der Dorade und anschließend Seelachs mit Sauerampfer.

Nach einer kurzen Pause daheim in der ich mich umzog für die Charity Night (Es gab kein Dresscode doch dachte ich dass eine Jacke vom Anzug nicht verkehrt wäre… war sie auch nicht)

Es ist das zum ersten mal, dass Rosa Lëtzebuerg eine Charity Night veranstaltet. Der Eintritt kostete 50€. Dann gab es drei verschiedene Methoden zum Spenden. Es gab eine Versteigerung von Kunstwerken, es gab eine Tombola, und es gab die simple Spende. Der Erlös des Abends ging an eine LGBTIQ+ Organisation in der Ukraine.

Ich hatte mit auf ein Kunstwerk geboten, doch da es DAS Kunstwerk war, das am meisten begehrt war, ging es weit über das hinaus was ich ausgeben wollte. Ich kaufte ein paar Tombola Lose.

Für die Unterhaltung sorgten der Präsident von Rosa Lëtzebuerg und Medusa Venom.

Ein schöner Abend an dem ich viele Bekannte Gesichter wiedersah.

Kurz vor Mitternacht war ich daheim.

Donnerstag und Freitag

Zwei eher ruhige Tage und dann auch wieder nicht.

Heute sollte ich zum ersten mal mit der Servicewüste Luxemburg Bekanntschaft machen. Ich brauche aus Gründen eine Bescheinigung von meinem Stromanbieter, dass ich Strom aus erneuerbaren Energien beziehe. Habe ich schon seit langen Jahren. Auf der Homepage fand ich keinen Link, wo ich das einsehen oder bestellen könnte. Es gab aber eine Telefon Nummer.
„Willkommen bei… Drücken sie die 1 , die 2…“ (setzen Sie sich mit dem nackten Hintern auf das gesamte Nummerncarré… oder so ähnlich)
Ich habe schon oft ausführlich über solche Telefonabenteuer im Internet gelesen, selbst hatte ich sie eher im Ausland als hier. Als ich dann nach einer halben Stunde endlich jemand an der Strippe hatte, war alles kein Problem und der Herr versprach mir das sofort per Mail zu schicken, sagte sogar es musste jeden Augenblick da sein, denn er hätte die Mail just abgeschickt. Doch es kam keine, auch der Spamfolder hatte nur den üblichen Mist.
Nochmal anrufen, dafür hatte ich den Nerv nicht.
Ich schreib eine Mail. Es bleibt weiterhin spannend.

Der späte Morgen des Donnerstag dann, fing mit einer Besprechung an für die ich mich an die Mosel begeben musste. Es ging um ein Projekt, das erst nächstes Jahr im Frühjahr stattfinden soll. Ich war gespannt, da davon nur ein paar Stichwörter gehört hatte, aber das reichte schon um mich neugierig zu machen. In der Besprechung stelle sich dann sehr schnell heraus, dass noch überhaupt nichts in die Wege geleitet wurde hinsichtlich Text, Personen, Ablauf und Vorrecherche. Ich und ein paar andere waren diesbezüglich sehr knatschig. Wir hatten den ganzen einen halben Tag damit verplempert, um nichts zu erfahren.

Ich fuhr, denn die Fahrt sollte wenigstens für etwas gut sein, weiter über die Brücke in deutsche Gefilde nach Perl, eine kleine Gemeinde im Dreiländereck mit einer erstaunlich großen Anzahl an deutschen Discountern und Supermärkten. Penny, Norma, Lidl, Aldi, DM, Rewe…alles da.
Ich kaufte ein was ich für das Wochenende brauchen würde und war dann kurz nach 15:00 Uhr wieder daheim. Dabei stellte ich fest dass man in der Woche schon nach 14:00 die französische Autobahn in Richtung Frankreich meiden sollte, denn durch die gewaltige Baustelle und ersten Feierabendverkehr, geht da schon gar nichts mehr.

Am Abend holte ich ein paar Folgen Murdoch Mysterie der dritten Staffel nach.

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Am Freitag gab es Schmuddelwetteralarm Stufe rot. Die ersten Schneekrümel fielen zwischen den Regentropfen. Bäh!

Den Tag über gab es keine nennenswerte Ereignisse.
Ich verbrachte noch einmal eine längere Warterunde an der Hotline meines Stromanbieters. Jetzt klappte auch alles und ich hoffe dass ich so schnell nicht noch einmal dort anrufen muss.

Am Abend ein Essen mit der D. im Parc Belair.

Königinnenpastete und ‚Bambi‘.

Es wurde nicht sehr spät.

Dall-E

Ein ruhiger Tag daheim. Ich hatte genug am Rechner zu tun. Und Schreiben ist auch grad wieder angesagt. Ich muss da dringend etwas fertig bekommen.
Zudem habe ich weiter an dem Fotorückblick 2022 gebastelt. Er geht mir dieses Jahr schneller von der Hand, weil ich die ganzen Fressfotos ausschließe. Inzwischen bin ich bei September. Meine geschätzten Leser mit Blog oder sonstigem sozialem Account dürfen gerne mitmachen. Auf dem Link oben erkläre ich wie es geht.

Darum gibt es heute eine Spielerei aus dem Netz.

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Ich hatte es schon bei ein paar YouTubern gesehen, vor allem bei Jazza, der sich ausgiebig damit amüsierte.

DALL-E ist ein Open AI Projekt, bei dem man Bilder anhand von präzisen Textbeschreibungen generieren kann. Ich hatte mich bereits sehr früh dafür angemeldet, weil es eine Warteliste gab, bekam aber nie eine Antwort. Seit einer Weile ist das Programm freigeschaltet für jeden und man kann es für eine limitierte Zahl von Generierungen benutzen. Oh, was für ein schönes Spielzeug!

Luxembourg City Apocalypse

Ja, das kommt dem schon sehr nahe. Das wäre ein Bild in der Nähe der Corniche aufgenommen, wo zugleich die Hochhäuser auf dem Kirchberg und das Pfaffental sieht.
Je genauer man beschreibt umso präziser wird das Bild was man haben möchte.

Ein leere Straße in Luxemburg Stadt am Abend:

Ja, das sieht schon sehr nach einer Straße im Stadtviertel Grund aus, eng und gepflastert.

Es ist erstaunlich was man damit machen kann. Ein ähnliches Motiv bekommt man auch als Ölgemälde von Matisse z.B. Das wäre jetzt aber eher in der Oberstadt:

Das AI Programm greift auf Millionen von Bildern aus dem Internet zurück und generiert sie neu. Manche davon, ( das sieht man auf der Seite selbst) sind so erschreckend gut, dass man glauben könnte sie wären von einem leibhaftigen Künstler erstellt worden.
Probiert es es selbst aus. Ich bin da ziemlich begeistert davon.

Dienstag as Dienstag can be

Ein langer Morgen und Nachmittag mit Besprechungen und Nachholen der Arbeit verbracht, die am Sonntag den Bach runter ging. Gegen 16:00 Uhr war alles wieder im Lot. Danach fuhr ich zur Concorde, setzte mich dort zu Oberweis uns schrieb den Blogeintrag von gestern fertig, weil ich den unbedingt als Einzelposting haben wollte und nicht in einem Doppeltag. Ich kaufte noch ein wenig Zeug für den Haushalt ein.

Am Abend, nebst höchst Belanglosem, ein Video entdeckt, das mir augenblicklich eine wohlige Schauer über den Rücken laufen ließ. Ich hatte bis jetzt nicht mitbekommen, dass Eurythmics in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurden. Allein schon die Lautdatio von The Edge war großartig. Mir wurde bewusst dass ich mal ein sehr großer Fan der Band war, vor allem aber von Annie Lennox. Cate Blanchett bringt es in einem kurzen Statement im Video auf den Punkt. „Annie Lennox is fucking awsome!“

Six Seven

Es war der letzten Abende dass wir uns in dieser Konstellation für dieses Jahr sahen. Und da es. durch Umstände fast immer auf einen Montag fällt, ist die Auswahl halt nicht so gewaltig wie sonst in der Woche. Doch diesmal hatte ich den richtigen Riecher und bestellte einen Tisch im niegel nagel neuen Restaurant auf dem Dach der Galerie Lafayette, das Six Seven. Es hatte erst vor knapp zwei Wochen eröffnet.

Mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt.

Es gibt zwei Bereiche in denen man essen kann. Die Bar und die Brasserie im sechsten und im siebten Stock, das Restaurant. Ich hatte einfach mal das Restaurant gewählt. Das wurde dann um einiges teurer, aber da wir es als unser Weihnachtsessen ansahen, war es uns recht.

Ich muss sagen, das ich nur sehr selten ein so perfekt gebratenes Rinderfilet auf dem Teller hatte, das war schon ziemlich große Klasse.

Fotos im Innenbereich habe ich leider keine gemacht, es waren einfach zu viele Gäste da.

Eine neue sehr feine Adresse.

Samstag und Sonntag

Am Samstag kurz über den Wochenmarkt, anschließend mit dem B. und der D ein Kaffee im Torrino und danach mit einer anderen Gruppe dann im Renert auf einen Teller Spätzle.

Nein, das ist nicht Blue, das ich ein Rauhaardackel, dem ich auch jeden Samstag begegne und der unbedingt im Blog verewigt werden wollte.

Nachmittags dann ein wenig Unverblogbares. Der Abend war auch mit Dingen gekrönt, die es nicht wert sind dass ich sie verblogge.

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Am Sonntag dann gab es eine Verkettung unglücklicher Umstände, die über Stunden hinweg anhielt, dass ich glaubte ich würde gefilmt werden für eine Techversion von „Verstehen Sie Spaß?“ In allen Details kann ich es nicht beschreiben, aber ich versuche es.

Ich sollte aus Gründen am frühen Sonntagnachmittag im Sender einen kurzen Beitrag zusammenschneiden. Ich hatte alle nötigen Infos bekommen. Es war an und für sich ein Kinderspiel, denn er sollte nur zwei Minuten lang werden. Als ich dann auf den Hauptserver das Rohmaterial suchte, fand ich es nicht. Für gewöhnlich hat das mit einem Tippfehler zu tun. Ich fragte noch einmal nach und versuchte andere Kombis und sichtete zu Sicherheit auch noch einmal all das Rohmaterial das an dem dem besagten Tag im Filing angeliefert wurde. Doch da kam nichts, es war weg. Dann kann durchaus schon mal passieren. Ich recherchierte mit Hilfe einer Kollegin welche Kamera das aufgenommen hatte, holte mir die Genehmigung vom Kameraverteilungsdienst um den Wagen als auch den Schrank durchsuchen zu können. Nebst der Kamera gibt es nämlich auch immer eine mobiles Backup auf das jeder Kameramann gleich nach den Aufnahmen ein Backup macht, bevor er die Bilder ans Filing liefert. Eine Sicherheitsmaßnahme.
Ab jetzt wird es skurril. Die Kamera war nicht da, weil sie auf der anderen Seite des Erdballs im Einsatz ist, für eine größere Reportage. Wir riefen den Reporter dort an, den wir Gott sei Dank erwischten und er versprach uns das Material binnen einer Stunde zu schicken. Aber es würde schon ein Weile dauern, denn die Leitung wäre nicht so toll. Ich brütete also vor mich hin ging ab und an immer wieder ins Filing ob nicht etwas angekommen wäre. Derweil meldete sich der an Repotrer von der anderen Seite der Erde und teilte mit, dass das Bildmaterial gefunden hat, (UFF!) aber wahrscheinlich korrumpiert sei (NAAAAIN!), da er immer wieder Fehlermeldungen bekomme, wenn es schicken wolle. Er würde es noch weiterhin versuchen, aber es würde dauern. Von oben bekam ich dann die Anweisung dass ich es heute gut sein lassen solle, die Schneidekabinen wären eh nur spärlich besetzt und es wäre genug Material für die Abendnachrichten da. Das rettete mich in gewisser Weise.

Ich fuhr nach drei Stunden unverrichteter Dinge wieder heim. Es war als ob ich eine Achterbahnfahrt hinter mir hätte.

Ein Bild aus dem Esszimmerbereich. Ich noch immer geflasht, von der Lichtinstallation, die immer noch aussieht als ob sie ein teueres Kunstwerk wäre.


Ein gewöhnlicher Freitag

Ich hatte einen großen Fehler am Abend zuvor gemacht. Ich hatte zwei Kaffee nach dem Essen getrunken. Mist! Das hatte zur Folge dass ich bis spät nicht einschlafen konnte und darum umso später wach wurde. Ich wollte noch einiges weghaben bevor die Putzfrau kommt, also musste raus und sofort Gas geben, was ich ja wie die Pest hasse.
Selber schuld, Joël.

Ich fuhr nach Trier. Einmal schnell hin und zurück. Das ging nur so halbwegs wie ich dachte, denn Weihnachten rückt näher und für einen Freitag war Trier sehr voll. Ich wollte eine neue Tastatur für das iPad. Nun ist es aber so dass die Elektronikgeschäfte in Luxemburg keine QWERTZ Tastaturen haben sondern immer die QWERTY Doppeldinger die die Umlaute nur sehr mühsam schreiben. Wenn ich also eine andere will muss ich entweder im Internet bestellen oder ich kaufe sie ‚drüben‘.

Die Tastatur ist von Nöten weil ich Ende des Jahres das Laptop für eine Reise nicht mitnehmen werde, sondern nur das iPad und das iPhone.

Und zum Schreiben sieht das jetzt so aus:

Am Abend, weil mir nichts gescheiteres einfiel, nich ein paar Folgen von Private Eyes.

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Frage an die geschätzten Leser*innen aus Gründen. Wenn ihr so mehr oder weniger im gleichen Alter wie ich seid, also so um die 50, 50+, gibt es in euerm Leben ein Abschnitt, von dem ihr sehr wenige Erinnerungen habt? Ich meine jetzt nicht die allerersten Jahre als Baby, sondern so ab der Teenagerzeit.

Vernissage & Wiedersehensfreude

Ein eeeeeelend langer Tag am Schreibtisch, eeeeelend lang. Anschließend war ich aber froh dass ich so viel Zeig weggeschafft hatte. Ich fing auch an die ersten Monate des Blogs nach Fotos zu durchforsten für den Fotorückblick, damit ich das nicht alles auf einmal am Ende des Jahres tun muss.

Kurz nach 17:00 brach ich auf zu einer Vernissage eines Nachbarn. Ja, er ist regelrecht mein Nachbar.

Yann kenne ich seit sehr langer Zeit. Er arbeitet vor allem als Filmschaffender. Da liegt die Fotographie nicht weit. Die Ausstellung ist eine Mischung aus Urbex und Straßenfotographie. Ein Foto gefiel mir sehr gut, das eine abgetragene Wand aus Lehm und Stein zeigte. Man konnte darin Gesichter und Schriftzeichen erkennen. Zudem war das Bild so plastisch und scharf in den Konturen, dass man hätte glauben können es wäre 3D.

Auf dem Weg durch die Innenstadt zurück machte ich dieses Foto:

Später dann fuhr ich nach Esch zur N. in die Kulturfabrik. Wir sehen uns in letzter Zeit sehr wenig weil sie halt aus der Stadt gezogen aufs Land ist, in dieses kleine Dörfchen, von dem ich ja schon berichtet habe.

Wir speisten im K116 das an die Kulturfabrik angeschlossen ist. Ein schönes Restaurant mit einer Speisekarte die zu einem Teil aus luxemburger Gerichten besteht. Foto gibt es leider keines von der Entrecôte die ich hatte und die sehr lecker war. Es gab viel zu erzählen und die Zeit flog regelrecht davon. Wir schmiedeten Pläne fürs kommende Jahr.

Kurz vor Mittnacht war ich daheim und fiel ins Bett.

Wetterumschwung

Aufgewacht mit brüllenden Kopfschmerzen, die sich aber nicht wie Migräne anfühlten. Das konnte nur eines bedeuten:Wetterumschlag. War auch so. Nach mehreren Tagen trübem Wetter schien die Sonne bei blauem Himmel.

Ich schmiss eine Kopfschmerztablette ein und fuhr zum ersten Termin des Tages der sehr früh war. Ich hatte übers Wochenende festgestellt, dass ich einen Riss in der Frontscheibe habe. (Also mein Auto, nicht ich, obwohl…?) Ich weiß auch noch genau wann es passierte und das Steinchen mir in die Scheibe flog. Doch da hatte ich die Stelle nicht gesehen, ich entdeckte sie erst später. Also ein Termin bei Carglass.

Das ging alles wie geschmiert. Ich kam an, kam sofort nach dem Papierkram dran und keine halbe Stunde später, nach einem Kaffee und Blogschreiben, war ich wieder weg.

Mittagstisch im Renert:

Spätzle mit karamellisierten Zwiebeln und frischen Frühlingszwiebeln. Sehr gut und sehr wärmend.

Büroarbeiten am Nachmittag, für die ich aber nicht wirklich Lust hatte. Ein paar andere häusliche Arbeiten war auch von Nutzen, die ich dann in Angriff nahm.

Das Wetter wechselte wieder auf kalt und regnerisch. Bäh!

Am Abend drei weitere Folgen von Private Eyes. Gibt es übrigens auf Amazon Prime.

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Ein lustiges Foto noch von vor ein paar Tagen.

In meinem „Wintergarten“ gibt eine ziemlich geniale Tischbeleuchtung die wie ein Korken auf eine leere Weinflasche gesetzt wird und bei Bedarf wieder aufgeladen werden kann. Ich nahm eine raus um zu sehen welche Marke es ist umd ob das nicht ein Idee mein eigenes Heim wäre. Dabei entstand dieses teuflische Foto:

Besprechungen

Gleich früh am Morgen eine Besprechung im Sender. Nächstes Wochenende werde ich Arbeit haben.

Über die Mittagsttunde hinweg fuhr ich nach Perl in einen deutschen Discounter. Es ist nicht so dass wir keine hätten, doch werden sie in Luxemburg von Belgien aus beliefert und die Produktpalette ist völlig anders und weitaus weniger vielfältig.

Ein insgesamt scheußlicher Tag, es regnete ohne Unterlass. Es war anstrengend über die Autobahn hinzufahren und manchmal zwischen zwei Lastern zu fahren. Ich kam mir mit meinem Minigefährt vor als ob ich permanent unter Dusche stehen würde.

Wieder daheim packte ich alles aus und dann war es auch schon an der Zeit zur alljährlichen Eigentümerversammlung zu fahren. Als ich dort ankam, war ich sehr erstaunt, denn ich war der einzig Anwesende. Die Nachbarin über mir hatte mir eine Vollmacht erteilt weil sie nicht konnte, von den anderen Eigentümern erschien niemand. Eine Eigentümerin hatte nach eigener Aussage überhaupt keine Vorladung bekommen und wegen den anderen wurde die Versammlung extra auf später verlegt und doch es erschien trotzdem niemand. Ich nehme mal an dass, es weil sie aus anderen Ländern stammen, nicht so gehandhabt wird oder weniger ernst genommen wird.

Also saß ich alleine da, nahm alle zu nehmenden Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen selbst und fuhr nach einer knappen halben Stunde wieder heim.

Am Abend schaute ich mir die ersten Folgen einer Serie an die ich vor etlichen Jahren einmal begonnen hatte. Private Eyes mit Jason Priestley, der so alt wie ist wie ich, in Würde gealtert ist und nichts von seinem Charme verloren hat.

Es ist eine Detektivserie die mir so mittelgut gefällt. Sie bedient ein Reihe von Clichés was nicht so toll ist und die Kriminalfälle an sich sind auch nicht in Raffinesse gebadet worden. Was mir aber nach drei Folgen außerordentlich gut gefiel, waren die kleinen Zwischenaufnahmen von Toronto, in der die Serie spielt. Boah, ist das eine schöne Stadt! Die hatte ich nie auf dem Radar als Reiseziel. Vielleicht etwas für die kommenden Jahre.

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Der Tröt fiel mir gestern bei Kiki auf. Was an dem Satz ja sehr stört, ist das Wörtchen ‚noch‘. Denn es wird weiterhin Bücher geben, davon bin ich felsenfest überzeugt. Wartet es nur ab. Es werden noch Jahre kommen in denen wir froh sein werden wieder auf das alte Handwerk des Druckverfahrens auf Papier zurückgreifen können, weil alles andere kaputt ist und durch die Menschheit zerstört wurde. Machen wir uns mal keine Illusionen!

Regulärer Montag

Ein Montag an dem am Morgen nichts geplant war und so ich schlief aus so gut es ging. Den Post von gestern fertig gestellt und ein wenig im Internet gelesen. Leerlesen geht anders aber dazu hatte ich keine Lust. Am Nachmittag einmal kurz fürs Theater raus in die Stadt.

Am Abend dann eine Vorstellung, aus der ich mich aber bei Zeiten verabschiedete, denn es war bereits die letzte und ich hatte genug zu tun im alles sorgsam einzupacken. Ab Ende der Woche wird das Stück auf Tournee gehen, aber ohne mich.

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Wenn Bloggerfreundinnen von mir träumen. Und wie das nun mal so ist bei Träumen, erwachte sie als es spannend wurde. Warum erzeugen Träume immer Cliffhanger?

Gedanken über Twitter, Bücher & Theater

Der Tag fing mit dem Beschluss an, dass ich Twitter definitiv den Rücken kehre. Dort wird nicht mehr getwittert sondern nur noch gemuskt. Nächste Woche werde ich das ganze Archiv herunterladen und auch die automatischen Beiträge vom Blog stoppen. Alle die mir bis dahin nur über diesen Weg gefolgt sind, es gibt mich auch bei IG und Mastodon. Es ist schade und es tut weh, aber es sind nur solche konsequenten Handlungen, die etwas bewirken. Was mich jedoch am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass es Musk nicht einmal wehtun wird, wenn Twitter in Konkurs geht.

Inzwischen jedoch (und das schreibe ich kurz bevor der Blogpost rausgeht) bin ich hin- und hergerissen, nachdem ich diesen Artikel in der NYT gelesen habe via Hotelmama. Nicht dass er etwa Hoffnung machen würde, doch der Author Yoel Roth arbeitete selbst dort und erklärt ein paar Dinge aus seiner Sicht.

There is one more source of power on the web — one that most people don’t think much about but may be the most significant check on unrestrained speech on the mainstream internet: the app stores operated by Google and Apple. ]…[While Twitter has been publicly tight-lipped about how many people use the company’s mobile apps (rather than visit Twitter on a web browser), its 2021 annual report didn’t mince words: The company’s release of new products “is dependent upon and can be impacted by digital storefront operators”_

NYT

Das bedeutet dass man Elon durchaus an höher Stelle auch den Saft abdrehen kann, indem man die Apps verbietet. Seltsamerweise beruhigt mich das irgendwie.

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Der J. hatte sich am Abend davor gemeldet. Ich schlug ihm vor mit zu den Walfer Büchertagen zu gehen und das gleich früh am Morgen wenn die Türen geöffnet sind. Ich sah jede Menge bekannte Gesichter und wurde nicht fertig mit grüßen umarmen und küssen.

Ich kaufte ein Buch:

Germaine Goetzinger war auch zugegen und signierte mir das Buch. Für alle meine Deutschen Leser: Aline Mayrisch heißen hier in Luxemburg so einige Dinge. Es gibt eine Schule sowohl als auch eine Straße die nach ihr benannt sind.

Ein wenig später, als ich wieder daheim war, zogen endlos viele Schneegänse zu Hause über Stunden hinweg am Himmel vorbei. Eine Gruppe konnte ich gut fotografieren:

Und so einigermaßen freundlich wie der Tag begann, so kalt und ungemütlich wurde es. Kurz nach drei musste ich los zum Theater. Ich wäre liebend gerne auf dem Sofa liegengeblieben.

Nach einer Vorstellung ohne Vorkommnisse traf ich die A., die in der Vorstellung gewesen war. Da ich noch nichts weiter gegessen hatte gingen wir hinüber zu „unserer Terrasse“ die wir im Winter zu „unserem Wintergarten“ umtaufen.

Ein urgemütlicher kleiner Zeltanbau an der Vorderseite. Das nächste Mal zeige ich das ein wenig genauer in Fotos. Diesmal ging es nicht, es waren zu viele Menschen da.

Ich lag später als geplant im Bett.

Elender Tag

Als ich das hier kurz vor 10:00 entdeckte, war der Tag für mich gelaufen:

Ich las bei ein paar Bekannten dass sie dabei sind sämtliche DMs zu löschen. Der Grund hierzu erschließt sich mir nicht. Ich bitte um Erklärung.

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Ein langer Tag Arbeit über die ich ja wie gewohnt schweige. Aber es zog sich alles endlos lange hin. Eine nicht enden wollende Warterei und sich dabei dumme Bemerkungen gefallen lassen, von Darstellern die… ach, lassen wir das.

Zwischendurch musste ich eine kurze Einkaufsrunde bewältigen, für die Arbeit, weil es an Dingen fehlte. Angedacht war, dass ich das mit dem Wagen recht fix erledigen könnte. Das war nicht ganz im Sinne der Ökologie aber der Zeitfaktor war wichtig und ich wäre im Nu zurück. Nicht bedacht hatte ich, dass es die Blackfriday Woche (ein Tag reicht schon nicht mehr) UND der Weihnachtsmarkt seit dem Tag davor geöffnet ist und alle Glühwein kippen müssen. Ich fuhr das Auto zurück und marschierte zu Fuß los. In den Läden selbst dann ein Gewühl als ob es nie wieder etwas kaufen gäbe.

Ein elender Tag. Dafür gibt es morgen mehr und hoffentlich Erfreulicheres zu berichten.

Die vielen bunten Lichter

Ich musste mir den Wecker stellen um noch alles zu schreiben was ich schreiben sollte und nei Zeiten im Theater zu sein.

Aber ich hätte auch später aufstehen können, weil die DB zwei Kollegen um Stunden zu spät ankommen ließ.

Am Abend dann ein Dinner mit der D. die sich Raclette gewünscht hatte. Wir gingen zum F. ins Vins Fins. Unterwegs ging es am Weihnachtsmarkt vorbei der heute schon seine Türen geöffnet hatte.

Weiter ging es hinab in den Grund über die Brücke:

Weiter zu dem kleinen Lokal das an der malerischsten Straßengablung Luxemburgs liegt.

Es war ein wunderbarer Abend. Der F. freute sich sehr uns zu sehen. Es gab Raclette wie gewohnt auf den kleinen mit Teelichtern betriebenen Kisten.

Ein Foto vom letzten Jahr

Das ist stromsparend und anschließend riecht nicht das ganze Lokal nach gebratenem Käse.

Nicht so heftig wie die dritte Dosis

Die Überschrift sagt es bereits und keiner ist glücklicher darüber als ich. Die leichten Kopfschmerzen vom Tag davor hatte ich sofort niederkenüppelt mit 1000mg Paracetamol. Ich erwachte dann morgens schweißgebadet aber unwohl fühlte ich mich nicht.

Ein Erinnerungsfoto an das Pflaster:

Kurz vor Mittag einen Termin beim Friseur, den ich so oder so wahrgenommen hätte. J.-P. War in der Laune etwas anderes auszuprobieren und er schnitt am Oberkopf sehr viel mehr weg, als üblich. Das sieht jetzt so aus:

Das muss jetzt oben mehr nach vorne gekämmt werden und der Seitenscheitel, der sonst immer einrasiert wurde, ist nicht mehr vorhanden. Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen dass die Vorderhaare demnächst auch noch kürzer werden und ich dann den diesen George Michael Schnitt haben werde. Den hatte ich Anfang der 2000er auch schon mal aber in Weißblond.

Am Nachmittag dann eine Arbeitstermin, den ich bewusst sehr kurz hielt und anschließend eine Einkaufsrunde für die Arbeit. Weil es fast ununterbrochen regnete, machte ich die Einkäufe in der Cloche d‘Or, wo ich trockenen Fußes rein und rauskam.

Und irgendwann gab der Regen nach und nach Tagen schien plötzlich die Sonne. Huch! Ich hatte fast vergessen wie sie aussieht und es hob meine Stimmung beträchtlich.

Am frühen Abend dann daheim eine Miniserie angeschaut, die ich schon lange wieder einmal sehen wollte. Die DVD dazu hatte ich mal aber ich hatte sie ausgeliehen und nie wieder zurückbekommen, ich weiß bloß nicht mehr an wen. Also bestellte ich sie gebraucht für ein wenige Euro.

Angels in America von Tony Kushner ist ein vielfach mit Preisen ausgezeichnetes Theaterstück das auch von HBO verfilmt wurde. Es spielt in den 90er während der Reagan Ära, als für das HIV Virus noch keine wirklich guten Medikamente gab. Die Verfilmung ist so starbesetzt, dass sie fast platzt. Emma Thompson, Merryl Streep, Al Pacino, James Cromwell, sind nur ein paar wenige. Ich weiß noch, als ich sie das erste mal sah, konnte ich nicht aufhören und sah sie in einem Wisch durch, die vollen 6 Stunden. Das tat diesmal auch wieder weil ich ja spät am Nachmittag begonnen hatte. Da seit damals aber ein paar Jahre ins Land zogen, ich das Stück einmal selbst im Theater betreut habe, ( eine meiner schönsten Erinnerungen) hatte ich diesmal die nötige Distanz dazu, dass ich nicht beständig in Tränen ausbreche.

Ja, es erinnerte mich viel an meine damalige Situation, die so ganz anders war als heute. Und ich verstand auch zum ersten mal den Kritikpunkt eines Kollegen, dass es eine Seifenoper sei. Ich wies es damals weit von mir, aber heute denke ich auch so. Es ist tatsächlich wie eine Seifenoper aufgebaut, aber dafür eine sehr gute, auch wenn sie ein wenig Staub angesetzt hat. Der Film ist immer noch sehr sehenswert schon allein für die tägliche Dosis Emma Thompson. Aber auch Al Pacino ist umwerfend gut, weil er hier die antipathischste Rolle des ganzen Stücks hat.

Vierte Dosis

Es gibt nicht sehr viel zu berichten. Aber eine Begebenheit möchte ich doch festhalten. Ich bekam heute meine vierte Impfdosis gegen Covid. Den Termin hierzu hatte ich von meiner neuen Hausärztin vor zwei Wochen bekommen, als ich diesen Ausschlag in den Ohren hatte über Wochen, der einfach nicht wegging. Damit wäre das auch vollbracht. Den Donnerstag hatte ich mir extra freigeschaufelt, dass wenn ich flach liegen würde, ich auch keine super wichtigen Termine hätte. Denn bei der dritten Impfung hatte ich fast eine Woche lang sehr heftige Symptome und war nicht zu gebrauchen.

Am Abend dann kurz vom Schlafengehen spürte ich einen leichten Schmerz im Schädel. Die Ärztin hatte mir geraten sofort mit Paracetamol dagegenzuhalten und den Schmerz gleich am Anfang zu bekämpfen. Tat ich dann auch. Und morgen sehen wir weiter.

Neue Fotos & Koeppchen

Es wird jetzt nach dem Generation Art Sendung wieder weitergehen mit No Art On Air. Die Sendung bekommt einen neuen Anzug bzw. ein neues Intro mit neuem Logo und neuen Fotos von allen Moderatoren. Hierzu hatte ich gestern einen Termin im Greenroom:

Wie das später aussehen wird bekam ich erklärt und ich musste mich dann auch dementsprechend bewegen. Anschließend gab es noch ein schönes Gruppenfoto, dass ein wenig aussah wie Berverly Hills 90210. Zeigen kann ich es leider nicht.

Als ich aus den Studios raus war fing es an zu regnen. Und das ging dann ziemlich ununterbrochen bis in die späte Nacht.

Das machte den Ausflug den ich mit der A. und D.K. an die Mosel geplant hatte, nicht zum Vergnügen. Schon seit jeher wollten wir immer einmal in der Brasserie Koeppchen speisen, die in Wormeldange sehr hoch über dem Moseltal thront. Tagsüber hätten wir eine tolle Aussicht über die ganzen Weinberge gehabt, aber nach 19:00 Uhr war natürlich nichts mehr davon zu sehen.

Und all die wohlwollenden Kritiken sollten recht behalten. Es ist ein schönes kleines Restaurant mit viel Liebe eingerichtet und (die Mosel lässt grüßen) mit einer feudalen Weinkarte.

Ich hatte Rehragout klassisch mit Spätzle, Rotkohl, Birne und Preiselbeeren. Das Foto entfiel durch das angeregte Gespräch.

Der Abend endete früh.

Schlemmereien & Häuslichkeit

Am Sonntag hatte ich ein Mittagessen das wie so viele der letzten Essesnsverabredungen, von langer Hand geplant war. Ich war mit J.-P. im Gillou Campamgne. Das letzte mal war vor sehr langer Zeit, ich müsste im Blog weit zurückblättern.

Teigtaschen mit Rinderhaxenfleisch gefüllt in einer halb Bouillon halb Rahmsoße aus Pilzen.

Barschfilet auf der Hautseite gebraten in einem kräftigen Sud mit Gemüse und frittieren Rahmennudeln.

Vacherin mit Himbeeren zusammengehalten von hauchdünnen Baiserstangen.

Es war nicht ein außergewöhnliches Gericht dabei mit einer sehr exotischen Zutat. Das was auf dem Teller war, schmeckte sehr sehr gut und stellte die Handwerkskunst der Köche in den Vordergrund und nicht irgendein Firelfanz. Zudem ein perfekter Service und eine gute Flasche Riesling von Schmit-Fohl.. es hätte nicht besser sein können.

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Den Montag verbuche ich unter extremer Häuslichkeit. So schön wie das Wetter am Sonntag war, so grauselig, dunkel und kalt war es am Montag. Ich stellte mein Outfit für das Fotoshooting am Dienstag zusammen. Die No Art Sendung bekommt ein neues Intro. Gefragt waren Herbstfarben, die ich so in meiner Garderobe nicht zu Verfügung hatte. Aber ich fand dann doch etwas das passte. Ein Foto davon sehr ihr morgen.

Migräne, Art Week & Tajine

Ich erwachte mit elenden Kopfschmerzen, die sich zu einer gewaltigen Migräne entwickelten, so heftig wie schon lange nicht mehr. Hui…
Eigentlich hätte ich zum Markt gehen sollen und anschließend im Renert Social Club ein Glas mit einer der Mitwirkenden trinken, auf ihren runden Geburtstag. Ich schickte einen Gruß per Sims, entschuldigte mich, und legte mich bis in den frühen Nachmittag ins Bett, mit Schmerztabletten. Ich schlief noch einmal tief und fest ein. Als ich dann erwachte fühlte ich mich sehr nebelig und wattig im Kopf aber zumindest waren die Schmerzen weg.

Ich wollte das Eintrittsticket für für die Art Week, aber nicht verstreichen lassen. und so machte ich mich ausgehtaugleich und ging hinüber zum Glacis wo wieder die große Zeltstadt aufgebaut worden war, mit Galleristen aus allen Ecken der von Europa.

Es gab ein paar wenige Dinge die mir durchaus gefielen, aber nichts wo ich gewillt gewesen wäre zu investieren.

Wieder daheim, kaufte ich noch schnell ein Präsent für den Abend bei der M. im Walferdange, die zu einem Abendessen zu sich heim eingeladen hatte. Das Datum war schon vor Monaten festgelegt worden. Die M. hatte eine Fisch und eine Hühnchen Tajine gemacht. Es war sehr lecker und Tajine hatte ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr.

Ich sah Bekannte aus der Alten Heimat, die mich schon sehr lange nicht mehr gesehen hatte und lernte auch sonst den festen Freundeskreis der M. kennen. Es wurde spät und ich war erst gegen 1:00 in der Früh daheim.

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Ich finde es nicht wieder, doch ich hatte schon einmal über das Phänomen Fast Fashion berichtet und dass das Problem schon seit sehr langer Zeit gibt. Bernadette Banner zeigt in einem Interview mit einer Mode Historikerin, wo das Problem herkommt und wer heute die größten Missetäter sind.

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Mir macht das schon was aus dass Twitter zu etwas völlig anderem werden wird als das was es war. Dass Elon Musk versucht einen Betrieb, der rote Zahlen schrieb, wieder auf Trapp zu bekommen kann ich durchaus nachvollziehen. Aber das WAS er damit vorhat… Es wird nie mehr das Twitter sein, dass wir alle kannten und schätzen gelernt haben. Via die Kaltmamsell fand ich diesen Bericht von The Verge über eine Q&A Versammlung mit dem verbliebenen Mitarbeiter*innen.

Zwei Tage mit Theater & Fotoausstellung

Für Donnerstagabend hatte die A. mir eine Karte besorgt zu ihrer Premier des englischen Theaterstücks Bye Bye Blackbird im Centaure bei dem sie die Bühne gestaltet hat.

Ein Stück, das ich vor zehn Jahren einmal in Deutsch mitbestritten hatte, ist vom Thema her wahrlich kein Zuckerschlecken. Eine junge Frau Anfang 20 sucht den Mann auf, der sie mit zwölf Jahren missbraucht hat. Das Tolle dem Stück ist dass es kein Betroffenheitstheater ist, sondern ein massive Auseinandersetzung mit dem Thema an sich und dass nicht alles schwarz und weiß ist. Ein Zweipersonenstück und beide Rollen nicht einfach. Das Stück wird noch eine Weile gespielt werden. Aber haltet euch trotzdem ran um Karten (Link ist oben)zu bekommen.

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Am Freitag flüchtete ich nach Trier, weil die Putzhilfe in der Wohnung wütete und ich ihr aus dem Weg gehen wollte. Was ich nicht bedacht hatte, es war der 11.11. :

Jedem Tierchen sein Pläsierchen, aber mir geht das sowas vom am Allerwertesten vorbei…

Dafür freute ich mich aber um so mehr am Abend auf die Eröffnung der Frisch Photography Ausstellung.

Es gab aber gleich zu Anfang eine sehr unschöne Begegnung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Es kam ein ältere Herr auf mich zu. „Kann ich sie etwas fragen?“ Wenn man mich „so“ fragt ohne Entschuldigung, ohne Hallo, ohne sich selbst vorzustellen, war mir schon klar, dass es sich um meine Präsenz im Fernsehen drehen würde. „Morgen ist ja das Finale.“ Jetzt hätte ich mich sehr doof stellen können und fragen von was. Aber ich blieb höflich und sagte ja, denn am Samstagabend kommt tatsächlich der zweite und letze Teil des Finales von Generation Art. Und dann verstand ich nicht richtig was er sagte und er murmelte den Namen einer der Kandidaten und druckste rum. Mir war da schon klar, dass er mehr von mir wissen wollte. Um seiner Verlegenheit eine Ende zu bereiten, meinte ich lachend: „Wenn Sie von mir wissen wollen wer gewinnt, es tut mir leid, aber das kann und darf ich Ihnen nicht sagen.“ Ab da wurde er unflätig und pöbelte mich, dass ich mich schämen sollte bei einem solchen „billigen“ Verein mitzumachen wie dieser Fernsehsender und… Ab da hörte ich ihm nicht mehr zu, drehte ich mich um, ging in eine andere Richtung und ließ ihn stehen. Ich hatte nicht geringste Lust mich mit einem jemandem auseinanderzusetzen, der einerseits nicht das aus mir herausbekommen hatte, was er wissen wollte und deshalb dumm und frech wurde.

Ich traf viele Bekannte und Freunde und es wäre eigentlich ein perfekter Abend gewesen, hätte es diesen dummen Hanswurst nicht gegeben.

(K)ein guter Tag

Es fing mit wilden Träumen, die mich sehr früh aus dem Schlaf rissen. Ich schlief aber Gott sei Dank wieder ein. Als ich dann kurz nach 7Uhr doch nicht mehr schlafen konnte stand ich auf. Die Träume hatten um meine Familie gedreht. Hatten die Familiengeschichten gestern im Word in Progress dann doch mehr Spuren hinterlassen als mir lieb war?

Und dann lief das Lied Mensch von Herbert im Radio. Ab da war der Tag gelaufen. Es ist eines dieser Lieder in das ich sehr viele Emotionen drei Jahre nach dem Tod meines Bruders hineinpackte, als ich es endlich konnte. Es war nämlich lange nicht machbar weil es einfach zu viel war. Und als ich es dann am Morgen nach vielen Jahren wiederhörte, war er urplötzlich so präsent wie schon lange nicht mehr. Nun weiß ich auch, dass der November immer mit seinen kurzen Tagen, seiner Kälte und dem miserablen Wetter, das immer wieder hervorbringt und solche Tage einfach unangemeldet kommen, ob ich sie will oder nicht.

Am liebsten hätte ich mich in eine dunkle Ecke verkrochen um nichts mehr zu sehen und zu hören, doch das war nicht machbar. Ich musste raus zu einem unverschiebaren Termin bei meiner Bank. Und was soll ich sagen, es riss mich ein wenig aus dem Drögen und es tat gut mich mit leidlichen Dingen zu beschäftigen. Ein Arbeitskollege war mit dabei, dem ich allerlei Aufgaben und Pflichten übergab, für die ich in Zukunft nicht mehr zuständig sein werde. Das alles besprachen wir über einem Mittagessen im Renert.

Anschließend fühlte ich mich wohler. Den Rest des Tages verbrachte ich dann daheim mit Wellness (Entspannungsbad, Gesichtspeeling und Maske) und später mit Tee und zwei Folgen der dritten Staffel Murdoch Mysteries. So heftig wie der Tag angefangen hatte, so entspannt klang er aus.

Zwei Tage mit Puddingkuchen und neuer Lektüre

Am Montag viel Zeit am Schreibtisch verbracht. so viel weggeschafft dass mir der Kopf rauchte.

Dann musste och handwerklich tätig werden und bug einen französischen Puddingkuchen, weil ich alles zur Hand hatte was man dazu braucht.

Er wurde köstlich.

Später schaute ich mir eine Folge von Midsummer Murder an, die ich soso lala fand und ging sehr früh zu Bett. Das brachte mit sich dass ich nicht einschlief und ich hörte zwei Teile eine großen Klassikers aus den Podcasts vom WDR5. Der Schimmelreiter, den ich vor so langer Zeit gelesen hatte dass ich nichts von der Geschichte des Deichgrafens und Hauke Hein wusste. (Verlinken ist gard schwierig, am besten ihr schaut beim WDR5 vorbei.)

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Am Dienstagmorgen eine längere Besprechung, was alles in den nächsten Tagen und Wochen auf mich zukommt. Lacher des Tages: „Na gut, ich muss bis nächsten Dienstag 5 Kilo abnehmen.“

Am Abend wohnte ich dem Word in Progress bei, wo ich ja auch schon selbst vorgelesen hatte. Illustre Schriftsteller waren diesmal dabei. Jemp Schuster, der mit seiner letzen großen Familiensaga einen großen Erfolg hatte, las aus seinem neuesten Text vor. Insgesamt ging es in allen vorgestellten Texten um Familiengeschichten. Es beflügelte mich wieder dazu weiterzumachen, in die Tasten zu hauen und meine Familiengeschichte weiter zu verarbeiten.

Ruhiger Sonntag mit Links 2,3,4

Am Morgen ein kurzer Trip zu REWE in die alte Heimat, weil ich dort ein paar Dinge bekommen die ich sonst in Luxemburg nicht kriege. Für den Abend kaufte ich paar Scheiben Raclette. Ich fand einen großartigen Morbier, der sich auch sehr gut für Raclette eignet.

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Seit einer Weile schon folge ich Cecilia Blomdahl, die auf Svalbard (Spitzbergen) wohnt. Sie berichtet über ihr Leben mit ihrem Mann und den Hunden. Sie wohnt in einem Haus am Meer ungefähr 15 Minuten von der nächsten kleinen Stadt entfernt. Ich könnte so nicht leben, mit zwei mal zwei Monaten im Jahr normalen Tag- und Nachtzyklen, vier Monaten völliger Dunkelheit und vier Monate beständigem Tageslicht. Zudem in einer absoluten Einsamkeit ohne kulturelle Events wie Konzerte oder Theater. Aber genau das fasziniert mich an ihrem Lebensstil, weil ich ihn nicht verstehe. Zudem macht sie atemberaubend schöne Aufnahmen mit einer Drohne von der Insel die mich dann doch einmal dazu verleiten würden, mir das in Echt anzusehen. Im den zwei Videos unten berichtet sie von einem Ausflug mit dem Boot in eine andere Bucht, der aber durch einen Sturm anders verlief als geplant.

Eines der letzten Videos auf ihrem Kanal war ein Q&A wo sie zusammen mit ihrem Mann eine Reihe Dinge von der Insel erklärt. Ein Gesetz z.B. erlaubt keine Katzen auf den Insel. Ein anderes Gesetz fordert, die alten Menschen, die anfangen gebrechlich zu werden und sich nicht mehr selbst helfen können, die Insel zu verlassen und wieder aufs Festland zu ziehen. Es gibt dort weder ein Altenheim noch Pflegedienste. Es gibt nur eine kleine Klinik die die Menschen mit dem nötigsten versorgt. Das weiß man im voraus wenn man auf die Insel zieht und daran muss man sich halten.

Noch ein kleiner Tipp beim schauen der Videos. Wenn ihr sie auf meinem Blog anschaut, haut YT keine Werbung rein, damit sie keine Probleme bekommen.

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Wer gerne gerne die Geschichte eines sehr ruhigen niederländischen Auswanderers mag, der in die italienischen Alpen zog und dort langsam eine Hütte umbaut.

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Der Tweet lief gestern mehrfach als Retröt durch meine Timeline:

Ja, das hätte mich weniger gestört.

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Mit Blue in der Stadt (ein halbwegs WMDEDGT*)

* Das mit dem WMDEDGT fiel mir natürlich erst am Morgen danach auf und da es auch Unverblogbares gab, ist das nur so halbwegs gelungen. Wer nicht weiß was WMDEDGT bedeutet, der schaue bitte hier nach.

Die A. ist fürs Wochenende verreist, also musste ich mich um die Borderterrier Dame Blue kümmern. Ich ging mit ihr am Morgen in die Stadt. Blue ist immer wieder begeistert, denn sie liebt es durch die Stadt zu spazieren. Es gab einen Espresso Dopio am Bravo Café Stand, da ich nicht so richtig wach war.

Interessanterweise haben Menschen denen ich begegne weitaus weniger Hemmungen mich anzusprechen mit Blue als ohne, nach dem Motto: „Wenn du jemand kennenlernen willst, schaff dir einem Hund an.“

Im Renert war ich Blue dann im ‚Renert Social Club‘ die Attraktion des Tages. Sie wurde gekrault, gestreichelt und bewundert und war voll in ihrem Element.

Ic kaufte nich ein paar Dinge auf dem Markt und wanderte mit Blue zurück durch den unteren Park. Ich sollte nich erwähnen, dass es den ganzen Tag schneidend kalt und feucht war…brrr.

Ich setzte sie daheim ab und ein paar Stunden später holte die Mutter der A. sie ab.

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Am Abend als ich wieder daheim war, hatte ich nicht die geringste Lust etwas zu kochen und reservierte einen Tisch nebenan in der Rottisserie Ardennaise.

Ich war jetzt eine Weile nicht dort. Aber es hat in allem nachgelassen, und die Preise haben angezogen. Ich entschuldigte mich vorab beim Kellner, der natürlich der erste Ansprechpartner der Gäste ist, und erklärte ihm dass, wenn die Preise derart angehoben werden, dann muss aber auch wirklich alles stimmen und es wird nicht ein Patzer mehr verziehen. Einer, wenn nicht zwei passierten aber. Versteht mich nicht falsch, ich bin für gewöhnlich sehr verständnisvoll in solchen Dingen, aber mit dem Preis steigt die Anforderung und die wurden leider nicht mehr erfüllt. Der Kellner war untröstlich, zumal ich ihn seit Jahren kenne und ich ihn immer wieder in meiner Straße sehe und wir uns immer grüßen. Ich bekam ein zweites Glas Wein, ein Espresso und ein Digestiv auf Kosten des Hauses.

Leicht angesäuselt wackelte ich um die Straßenecke heim und leg früh im Bett.

Fotos der letzten Tage

Ein Abendessen in der Nachbarschaft mit der A. und der D2.
Le Fin Gourmand ist ein alteingesessenes Restaurant bei mir um die Ecke. Der Sohn hatte es schon länger vom Vater übernommen, aber es war ein langsamer Prozess. Es war auch ein Weile wegen Renovierungen geschlossen. Die A. wollte unbedingt hin.

Dreierlei Kürbis als Vorspeise

Kalbsbäckchen auf eine leicht asiatische Art. Sehr sehr gut.

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Der Freitag war als Datum von sehr langer Hand geplant, weil es einfach sehr schwer ist und alle auf ein Datum zu bekommen. Zwei Historiker, eine Bühnenbildnerin, eine Schriftstellerin und ich.

Es gab Käse Fondue.

Mit einem ganz lieben Gruß nach München, weil wir fast genau in der Kombi vor Jahren einmal dort waren.

Mein Beitrag was ein Wunsch der A. gewesen. Selbstgemachtes Vanille Eis. Also bemühte ich die Eismaschine am Nachmittag.

Wenn das Eis anfängt diese Konsistenz zu bekommen, dass es „Fäden“ zieht, dann ist es genau richtig umgefüllt zu werden.