Ein sonniger Samstag

Die D. hatte den Blogeintrag von Freitag gelesen und war bereits überzeugt, dass ich wegen dem Sauvignon nicht auf dem Wochenmarkt erscheinen würde. Denkste.
Im Renert jedoch war es laut, sehr laut. Ich berichtete ja schon bereits vor ein paar Wochen, dass man Café eine hässliche Baupalisade vor die Terrasse gesetzt haben.  Beim schönem Wetter platzte die Terrasse aus allen Nähten und alle schrien sich an weil der Luftkompressor nonstop ratterte…AUCH am Samstag.

Anschließend machte ich meine Besorgungen und entdeckte eine neue Verpackung von dem Saft meines Vertrauens. Zugegeben ich kaufe ihn nicht immer, aber wenn Saft, dann den von Tropicana. Auf den letzten Tertapacks stand bereits dass sie demnächst PET Flaschen einsetzen würden. Umwelttechnisch ist das ein Schritt in die falsche Richtung. Und am Samstag dann, standen die ersten Flaschen im Kühlregal. Nebst noch ein paar Sorten im Tetrapack. Die Flaschen werden nicht nur umweltschädlicher es ist auch noch weniger drin, zum gleichen Preis wie davor!
Tja, dann werde ich wohl in Zukunft darauf verzichten!

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Am Abend hatte ich zum Apéro zu mir in die Wohnung geladen. Ich hatte den Balkon auf Vordermann gebracht. Die A. und die N. kamen und die A. brachte Pablo mit. Wir sahen dem Sonnenuntergang zu:

 

Anschließend gingen wir ins Mont Saint Lambert, (FB Link) das asiatische Restaurant, das sich vom Namen her nicht so anhört und auch innen nicht so aussieht, aber doch sehr lecker ist und immer sehr gut besucht.
Pablo setzte alle daran und quietschte und wimmerte um am Ende DOCH auf der Bank zu sitzen, war dann aber sehr enttäuscht dass die Teller bereits abgeräumt waren.

Die Rituale der Heimkehr

Es ist immer das selbe Ritual wenn ich nach ein paar Tagen wieder Zuhause bin. Auspacken, Wäsche waschen, Mitbringsel ablichten fürs Blog.

Am Vortag ging ich noch kurz über den Freiburger Markt, der dort täglich stattfindet. Als die C. das letzte Mal in Luxemburg war hatte sie mir Münster Kirschen mirgebracht, die sagenhaft lecker waren. an dem gleichen Stand kaufte ich noch ein paar andere leckere Dinge.

Zitrone Tymian Marmelade, Syrup aus Zitronen mit Basilikum, ein Fond Konzentrat, Quitten-Orangen Marmelade und Freibuger Münster Kirschen natürlich, alles von Ireneus Frost.

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Kennt ihr das, wenn ihr ein Bild seht und es spricht euch sofort an? So ging es mit mit dem letzten Cover des letzten New Yorkers, den ich bei der Rückkehr aus dem Briefkasten zog.

So schön. Ich bin sehr versucht es als großes Bild zu bestellen.

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Am Abend traf ich mich mit der A. im Bovary und wir hatten ein längeres Debrifing.  Sie erzählte mir von ihre Stippvisite in Maastricht und ich ihr von Freiburg. dazu gab es ein Salat mit Ziegenkäse, Tagliatele mit Lacks und etwas zu viel Sauvignon Blanc…

1000 Fragen 921-940

Eine etwas längere Fahrt zurück nach Luxemburg. Ansonsten wenig was blogtauglich wäre, darum eine Runde 1000 Fragen.

 

OyeHaHa / Pixabay

921: Bist du in Internetforen aktiv?
Nein, nicht mehr.

922: Kannst du gut Häppchen zubereiten?
Ich denke ja.

923: Was hast du vor Kurzem ganz allein geschafft?
Eine Oper in der Maske zu bewerkstelligen, die mich den letzten Nerv gekostet hat.

924: Inwiefern gleicht dein Leben einem Märchen?
Gar nicht, das ist alles sehr real mit allen Höhöen und tiefen. Das hat absolut nichts Märchenhaftes.

925: Was verstehst du manchmal immer noch nicht?
Heimtückischkeit und absichtliche Boshaftigkeit.

926: Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen?
Wenn das Haus brennt.

927: Trägst du täglich Make-up?
Nein, nicht mehr. Außer vielleicht ab und an ein paar Tupfer Abdeckstift auf einem Pickel.

928: Welche Meditationsübung machst du am liebsten?
Gar keine.

929: Was würdest du tun oder hättest du getan, wenn die Menschen im Durchschnitt nur 40 Jahre alt werden würden?
Keine Ahnung. Wie verhält man sich wenn man weiß dass das Ableben mit 40 kommt?

930: Worüber ärgerst du dich bei anderen, obwohl du es selbst auch tust?
Da musste ich lange überlegen, aber mir fällt nichts Konkretes ein.

931: Hast du jemals Zweifel an deinem Charakter gehabt?
Nein.

932: Welcher Cocktail beschreibt dich am besten?
Espresso Martini.

933: Welche der Hochzeiten, die du besucht hast, war am schönsten?
Ich war erst auf zwei Hochzeiten und keine davon fand ich besonders.

934: Auf welcher Seite im Internet bist du am liebsten?
Hä? Ich verstehe die Frage nicht.

935: Hattest du schon mal ein Blind Date?
Ja.

936: In welchen Gang im Supermarkt würdest du gehen, wenn du eine Minute lang kostenlos Waren mitnehmen dürftest?
Wein und Spirituosen

937: Hast du mal jemanden verführt?
Ja.

938: Gehst du gern zum Friseur?
Ja. Alle drei Wochen.

939: Kommst du mit der Familie deines Partners gut aus?
Wenn der Ex Partner gemeint ist, ja.

940: Welcher Songtext hat dich begleitet, als du mal Liebeskummer hattest?
Seltsamerweise, keinen.

Flanieren im Freiburg

Ich war dann doch ziemlich früh wach. Ich bloggte alles weg von dem beiden Vortagen und ging zum Frühstück.
Eigentlich war ich mit der C. verabredet, doch sie war leider verhindert.
Ich machte mich auf den Weg in Günthertal um von dort aus mit dem Bus weiterzufahren um die Schauinsland Bahn zu nehmen. Doch als ich dort ankam sah ich das hier.

Es war nirgendwo sonst angeschlagen dass die Bahn wegen Wartungsarbeiten geschlossen wäre.
Na gut. Dann eben nicht.
Ich fuhr mit Bus und Tram zurück ins spazierte in den Stadtgarten. Dort gibt es eine kleine Seilbahn die hinauf auf den Schloßberg zum Restaurant Dattler führt.

Das Restaurant hat eine herrliche Aussicht und ich bekam einen wunderbaren Tisch direkt am Fenster.

Es ist, so sagte mir die C. später, ein Traditionshaus das es schon sehr lange gibt, mit vielen klassischen Gerichten auf der Karte.

Ich verspeiste ein leckeres Rehnüsschen, klassisch zubereitet mit Wirsinggemüse, Pilzen und Kroketten.

***

Später am Abend zog ich dann noch vorletztes Mal mit der C. um die Häuser und wir waren zusammen mit dem M., der den ersten Abend in der Gaststube am Kreuz organisiert hatte, ins One Trick Pony, eine ganz herrliche Cocktailbar in der ich den besten Bloody Mary meines Leben trank.

Hallo Freiburg

Dass ich mal zwei Tage nichts schreibe ist eher ungewöhnlich. Das hatte aber damit zu tun, dass der erste Tag prall gefüllt war und ich abends nicht mehr fähig war noch ein Wort zu schreiben.

Ich fuhr in Luxemburg zeitig weg, nachdem ich noch schnell die kleine Handkamera im Studio abgeholt hatte.  Kurz nach 14:00 war ich bereits in Freiburg.

Ich schlenderte  ein wenig durch die Innenstadt, stolperte über einen Wassergraben, trat aber nicht rein!*

Ich hatte bereits mit der C. telefoniert, die  mir sagte ich soll ins Strasscafé gehen, dort wäre der Kaffee gut. Warum das „Strass“ heißt sieht man im nächsten Bild:

Hier gibt Kaffee, Kuchen UND Strass Schmuck

Ich wanderte am Freiburger Münster vorbei und bewunderte die tollen Gorgonen, eine schöner als die andere.

Großes Hallo dann mit der C. und ich lernte auch ihren Mann den R. kennen. Wir fuhren nach St. Märgen zum Abendessen ins Gasthaus zum Kreuz. Dort hatte ein Freund der C. noch eine ganze Bande von Bekannten und Unbekannten eingeladen und es war ein sehr vergnüglicher Abend weil unter anderem auch einer der jüngsten Sterneköche Deutschlands dabei war, mit dem ich  ein sehr angeregtes Gespräch hatte über Gastronomie.

Unter anderem bestätigte er mir meine Vermutung dass in großen gastronomischen Menüs die Vorspeisen alle sehr toll sind, eine besser als die andere, der Hauptgang jedoch, immer irgendwie abrutscht, während der Nachtisch wieder ein Knaller ist.

Das gab es zu Essen, und das sah so aus.

Es gab herrlichen Wein der aber daran Schuld war dass ich später wie ein abgesägter Baum ins Bett fiel.

***

Am Dienstag Morgen dann fuhr ich nach St. Georgen im Schwarzwald worüber ich aber hier nichts erzählen kann. Was ich da genau gemacht habe, erfahrt ihr wenn die Sendung NO ART ON AIR ausgestrahlt wird, bzw, wenn ich den Link aus der Mediathek hier einsetze.

Am Abend traf ich dann die C. noch einmal und wir besuchten den Laden ihres Mannes, dem R.
Anschließend gingen wir zum Italiener mit der hässlichsten Deko von Freiburg.  Sie ist so 80er dass sie schon fast wieder schön ist. Aber dort gibt es die beste Pizza aus ganz Freiburg.
Diesmal hatte die C. andere  Freunde eingeladen und es wurde wieder ein herrlicher Abend an dem ich aber dieses Mal zeitig im Bett lag und  zeitig wieder erwachte, sonst würdet ihr das hier nicht lesen. 🙂

Einen hab ich noch:

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*In Freiburg sagt man, wer in einen der Wassergräben tritt wird noch im selben Jahr in Freiburg heiraten!

 

Ein gemütlicher Sonntag

Eigentlich habe ich ja keine Lust mehr über das schlechte Wetter zu reden. Und siehe da, es gibt noch einen blauen Himmel! Auch wenn er eine viertel Stunde später wieder verschwunden war und es wieder anfing zu regnen.

Ich stand recht spät auf. Es tat gut endlich mal wieder auszuschlafen ohne früher wach zu werden und den Rest des Morgens nur rumzugammeln, eine wenig zu bloggen und sonst überhaupt nichts zu tun. Zum Mittagessen war ich mit der D. verabredet und wir gingen ins Spora Clubhaus von dem ich schön ein paar mal berichtet habe.

Am Abend dann bereitete ich alles vor, denn ich fahre für drei Tage weg.
Diesbezüglich updatete ich das Navi, das schon seit seeehr langer Zeit kein Update mehr bekommen hat. Es passiert übrigens während ich das hier schreibe. Langjährige Leser können sich vielleicht noch an die große Havarie 2014 in Recklinghausen erinnern. Seit der Zeit habe ich das Teil und es klappt immer noch einwandfrei.
Ich werde die C. besuchen , die ja auch vor eine Weile hier in Luxemburg war. Und dann werde ich auch noch etwas für eine kommende NO ART Sendung machen, aber das seht ihr wenn die Sendung ausgestrahlt wird.

 

Die neue Brille

Irgendwie hört das mit dem stürmischen Wetter nicht auf. Wahrscheinlich schlafe ich deswegen so schlecht. Ich strich schon mal den Wochenmarkt da es ununterbrochen nieselte mit kräftigen Windstößen.

Ich musste dann doch raus wegen was anderem. Die, die mir auf Twitter folgen haben es bereits gesehen.

Die neue Brille ist da.

Ich schaute noch schnell beim Computerladen vorbei ob die Datenrettung schon vollzogen ist. Nein, erst Anfang nächster Woche.
Schließlich fiel mir noch siedend heiß ein, dass ich ein Geschenk kaufen müsste für eine Feier am Abend.  Ich wusste nicht richtig was ich kaufen sollte. Mir fiel ein neuer Laden ein den ich vor ein paar Tagen in der Auchan Galerie entdeckt hatte. eine Geschenkeladen nur für Männer, Emporio del Uomo. Ich hatte auch einen Blick hineingeworfen, doch letztendlich sah ich nichts das preislich angemessen war. Es gab viel Cognac und Whisky von sehr edlen Marken, was aber hier nicht in Frage kam. Der zu beschenkende ist Restaurant Besitzer…
Als ich dann am Swarovski Laden vorbei ging, dachte ich an meinen recht edlen Bling-bling Kugelschreiber und kaufte dann diesen hier.

***

Wieder Zuhause fing ich eine neue Serie auf Netflix an. The Umbrella Academy. Sehr schön bis jetzt. Näheres darüber folgt in einem späteren Post.

***

Am Abend ging ich dann los zu der Geburtstagsfeier.
Der F. wurde 40.

Die Ballons erinnerten mich an eine andere Feier:

Das waren meine Ballons vor zwei Jahren.

Die Feier fand im zweiten Charles statt, den es ja noch nicht lange gibt. Es war eine ausgelassene Feier, ich ging jedoch zeitig nach hause, denn ich war hundemüde.

***

Via Fräulein Read On

The Big A, ein mutiger und sehr offener und langer Text von Isabella, der nicht spurlos an mir vorbei ging und noch lange nachhallte.

Beleuchtung, Fotos und ein Monolog

Hier ist sie! Die neue Stehlampe die dich vor 3 Wochen geordert habe. Sie heißt FuniculÍ Fabric und ist im Programm von Marset.
Da ich immer eine Leuchte vermisste an meinem Lieblingsplatz in der Sofaecke, suchte ich schon seit längerem nach einer geeigneten Leuchte, die sich in den ganzen Stil des 60er Jahre angehauchten Wohnzimmer problemlos einfügt.
Ich hatte eine gefunden auf in dem Magazin vom Möbelgeschäft meines Vertrauens.
PDF Link zu Magazin
Diese kleine Leselampe auf dem Cover neben dem Sessel sollte es zu Anfang werden, doch der breite Dreifuß gefiel mir nicht. Und so wurde es die oben.

***

Am Nachmittag kam der P. vorbei. Ich hatte ihn gebeten eine paar neue Fotos von mir zu machen. Er war es auch der die Fotos damals für die Einladungen zum 50. Geburtstag gemacht hatte.
Und das Foto hier im Blog auf der „Über Mich“ Seite ist auch von ihm.

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Die A. hatte mich eingeladen am Abend für in eine Theatervorstellung im Kinneksbond in Mamer. Es ist ein Projekt das zusammen mit Schülern gemacht wurde und der Abend war eine erste Vorstellung für Freunde und Bekannte.
Das Stück ist der Monolog l’Ile von Angelika Liddell gespielt vom Schauspieler Nicolas Givran. Das ganze findet an einer großen Tafel während einem Dinner statt.
Es wird noch einmal heute Abend gespielt und es gibt noch ein paar wenige freie Plätze.

Da der Fotograf B. zugegen war, bat ich ihn mir doch bitte ein Foto zu schicken für’s Bolg

© by boshua

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Stürmischer Donnerstag

Stürmisches Wetter. So eklig und non-stop Regen, dass ich keine Lust verspürte auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen. So sehr dass ich nicht mal Lust hatte, die Kisten aus dem Auto zu nehmen, und euch zu zeigen was ich da neues erworben habe.

Doch am späten Nachmittag musste ich dann doch raus. Eine letzte Vorstellung des Saarbrücker Gastspiels. Es regnete so sehr dass ich das Auto mitnehmen musste. Zudem musste ich ja all mein Material wieder mitnehmen. Am Abend beruhigte es sich dann doch einigermaßen und der Sturm und der Regen ließen nach und konnte alles trocken verstauen.

Ich brauchte lange zum Einschlafen denn ich hatte zu spät Kaffee getrunken. Selber schuld. Ich daddelte bis weit nach Mitternacht. Runescape ist über all die Jahre immer noch mein Favorit.

Der lange Tag

Der ganz kleine Schwipps hatte es in sich, denn er rief am folgenden Tag einen beachtlichen Kater hervor. Für gewöhnlich habe ich kein Mitleid mit anderen die mir vorjammern dass sie eine dicke Birne haben. Und so schalt ich mich selbst aus dem Bett und in die Dusche. Ich musste los ins benachbarte Ausland ein paar Haarteile abholen die ich für ein zukünftiges Kinderstück.

Doch es zog sich dann doch alles etwas in die Länge und ich sagte den Kinobesuch mit der D. ab. Vielleicht hole ich ihn morgen nach.

Das Wetter ist wieder klassisches Schmuddelwetter für Fortgeschrittene.

Auf dem Rückweg fiel mir siedend heiß ein dass ich noch etwas anderes Bestelltes abholen muss, aber was das genau ist erzähle ich euch morgen.

Am Nachmittag traf ich mich dann doch mit der D. im Renert die mir von den Filmen erzählte die sie schon alle im Luxfilm Festival gesehen hat.

***

 

Anschließend ging es dann ins Theater und es fiel mir zum zweiten mal siedend heiß ein dass ich ein wichtiges Teil Zuhause vergessen hatte.
Ich musste dann noch mal los und es holen, denn ohne ging nicht.
Nach gestriger Anleitung schminkte ich dann die Gastspieltruppe aus Saarbrücken. Eine ausgesprochen nette Truppe übrigens. (Im Gegenteil zu den fürchterlichen Diven auf dem nicht optimalen Stück)

Zuhause fiel ich dann wie ein Stein ins Bett.

Die Übergabe eines Stückes

Ich wollte nochmal ein Update posten von meinem kleinen Souvenir vom Coq au Riesling:

Es sieht inzwischen sehr böse aus tut aber nicht mehr weh. Man sieht sehr schön die die Breite der Teleskoparme wo der Rost darauf stand.

Den Morgen verbrachte ich mit bloggen und Material vorbereiten für das nächste Stück im Kapuziner. Ein Gastspiel aus Saarbrücken das ich ab heute übernehme.
Ich fuhr zeitig hin um noch den alten PC zu einer Spezialfirma zu bringen die die Daten rettet. Zwischenzeitlich habe ich auch die Papiere von der Versicherung bekommen.

Eine sehr nette Truppe aus Saarbrücken. Ich werde versuchen für morgen ein paar Fotos zu machen. Da das Stück für Luxemburg Premiere hatte, gab es anschließend eine kleine Feier. Da aber am gleichen Abend die Premiere des Molière Stückes stattfand (ich sprach darüber, wir erinnern uns) ging ich anschließend noch hurtig zur der anderen Feier.

Mit einem ganz leichten Schwips trat ich den Heimweg an…

1000 Fragen 901-920

Das der gestrige Tag tagebuchtechnisch sehr wenig hergab, hier eine Runde 1000 Fragen.

OyeHaHa / Pixabay

901: Hast du schon mal eine Rede gehalten?
Ja. Die letzte war an meinem 50. Geburtstag.

902: Welche Art von Restaurants bevorzugst du?
Alle Arten von Restaurant wo man noch am Tisch bedient wird.

903: Welchen großen Vorteil hat es, wenn man als Single lebt?
Man muss niemanden in die eigenen Entscheidungen miteinbeziehen.

904: Welchen großen Vorteil hat es, wenn man in einer Beziehung lebt?
Man ist nicht allein.

905: Findest du dich selbst schön?
Ich überlege gerade was es über mich aussagen würde, wenn ich ja sage…mal davon abgesehen dass ich nein sage.

906: Welche Gefühlsregung erlebst du mindestens einmal am Tag?
Gleichgültigkeit.

907: Wann hast du zuletzt Champagner getrunken?
Letzte Woche.

908: Bist du ein Sonntagskind?
Nein. Ich wurde an einem Samstag geboren.

909: Wie würde das Gemälde aussehen, das dein Leben darstellt?
Es wäre ein metergroßes Suchbild mit Fehlern darin.

910: Mit welchem Kleidungsstück von früher verbindest du gute Erinnerungen?
Es gibt viele Teile, die Erinnerungen an bestimmte Tage oder Jahreszeiten hervorrufen, aber kein Teil  ist per se an eine guten Erinnerung gekoppelt ( was nicht hießen will das sie alle schlecht sind; sie sind einfach neutral.)

911: Was würde in einer Kontaktanzeige über dich stehen?
Gute Frage. Da ich nie eine geschrieben habe und das auch nie vorhatte, habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht. Sie wäre wahrscheinlich sehr banal:
Mitfünfziger, selbstbewusst, sucht Spielkameraden…..oder so ähnlich.

912: Mit wem hast du zuletzt laut gelacht?
Mit der C. im Theater.

913: In welchen Sprachen kannst du dich verständlich machen?
Deutsch, englisch, französisch, luxemburgisch, und zur Not auch in flämisch und holländisch.

914: Wozu hast du immer wieder keine Zeit?
Papaierkram, obwohl sich das für meine Verhältnisse sehr gebessert hat.

915: Kommt Weisheit mit den Jahren?
Ja.

916: Was ist das schlimmste Schimpfwort, das du jemals jemandem an den Kopf geworfen hast?
Ein Satz wohl eher. „Lass dich zurückentwickeln und abtreiben!“

917: Was war die spontanste Aktion deines Lebens?
Spät in der Nacht ein Hotel buchen die Koffer packen und früh am Morgen losfahren.

918: Findest du, dass das Leben erst durch Kinder ein erfülltes wird?
Nein.

919: Wie verhältst du dich in einem Haus, in dem es zu spuken scheint?
Ich würde bleiben und dem Spektakel zuschauen. Das wäre doch mal etwas neues.

920: Mit wem würdest du gern einen Tag das Aussehen tauschen?
Chris Hemsworth. Aber wirklich nur für einen Tag.

Wochenende, Wochenmarkt & windiger Sonntag

Der Samstagmorgen war für den Wochenmarkt vorgesehen, obwohl das Wetter alles andere als besonders war. Ich nahm die leeren Gläser für die Marmeladenfrau mit, die war aber nicht da war. „Na gut dann wandern die Gläser eben in den Glascontainer.“
Ich kaufte den ersten Tulpenstrauß für dieses Jahr.

Am späten Nachmittag ging ich noch einmal los ins Theater um einer Probe beizuwohnen, doch dann kam ein Anruf der alles über den Haufen schmiss. Ich kann hier nicht viel darüber erzählen, da es wirklich ein Notruf war, und ich sauste nach hause und holte den Wagen aus der Garage…

***

Am Sonntag stürmte es sehr kräftig am Morgen. Ich musste verschiedene Dinge auf dem Balkon umsetzen, da sie sonst weggeflogen wären und es vermasselte mir den Vorsatz ins Schwimmbad zu gehen. Also blieb ich Zuhause, bloggte ein wenig und zog das Hauswellnessprogramm durch. Später las ich dann dass viele Burgbrennen abgesagt waren.

Am Abend ging ich dann in die Probe die ich am Tag davor nicht gesehen hatte. Ein sehr schöner gut entstaubter Molière, herrlich schräg und kurzweilig. Ab Dienstag im Théâte du Centaure: George Dandin.

Mit der A. ging ich anschließend noch ins Batucada, eines der seltenen Restaurants das am Sonntag Abend in der Stadt geöffnet hat.

***

Ich verfolge nun schon seit einer Weile den YouTube Kanal von Baumgartner Restauration. Es ist sagenhaft wenn unter all den Staub und Dreck der Zeit ein Bild hervorkommt mit all seinen leuchtenden Farben.
Die neueste Serie ist ein Bild von Guy Higgins aus den den 60er Jahren das schon einmal eine eher schlechte Restaurierung durchlaufen hat. In einer Serie von 6 kleinen Filmen zeigt Baumgarnter wie er Schritt für Schritt das Bild wieder herstellt.
Aber seht euch auch seine anderen Videos an, in der die einzelnen Schritte etwas kürzer gehalten ist, aber es ist wunderschön zu sehen was der Künstler ursprünglich gemalt hat, und all die kleinen Details die wieder sichtbar werden.
Wunderschön.

1000 Fragen 881-900

OyeHaHa / Pixabay

881: Fühlst du dich wohl in deiner Haut?
Mit ein paar wenigen Abstrichen, hinsichtlich der kleinen Wehwehchen die man ab 50 hat, ja,

882: Was würdest du tun, wenn du dein gesamtes Geld verlieren würdest?
Mich einschränken bis zu einem Minimum und wieder von vorn beginnen. Was anderes bleibt mich ja nicht übrig.

883: Mit welchem Material bastelst du am liebsten?
Ich habe keine Materialpräferenzen.

884: Welche TV-Sendung könnte, wenn es nach dir ginge, sofort wiederholt werden?
Im heutigen Zeitalter kann man alles zu jeder Zeit sehen, und mir fällt auch nichts ein was unbedingt noch einmal sehen möchte.

885: Hast du gern mehrere Eisen im Feuer?
Berufsbedingt habe ich das ständig.

886: Führst du in Gedanken häufig Fantasiegespräche?
Ja, aber nicht häufig.

887: Könntest du ein Geheimnis mit ins Grab nehmen?
Ja.

888: Welchen Comedian magst du am liebsten?
Zur Zeit ist es Melissa McCarthy

889: Welche Blumen verschenkst du gern?
Das hängt von der Jahreszeit ab.

890: Was raubt dir den Schlaf?
Wenn ich zu spät zu viel Kaffee getrunken habe.

891: Was machst du an einem regnerischen Sonntagnachmittag am liebsten?
Lesen, daddeln, Internet.

892: Sagst du lieber „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“?
Guten Morgen.

893: Liest du gern vor?
Ja.

894: Wie würdest du dein Leben anpacken, wenn du noch mal von vorn anfangen dürftest?
Ich würde wahrscheinlich noch früher von Zuhause wegziehen.

895: Hast du jemals einen lQ-Test gemacht?
Ich weiß nicht mehr ob das ein richtiger IQ-Test war. Es war als wir das Thema in der Schule hatten. Und die Fragen waren auf Rechnungen begrenzt da wir das in Mathe durchnahmen.

896: Beherrschst du Standardtänze?
Ja, aber nur ein paar wenige.

897: Auf welcher Seite des Bettes liegst du am liebsten?
In der Mitte.

898: Welches ist dein peinlichstes Lieblingslied?
Mein Gute-Laune-Lied von Van McCoy „The Hustle“? Aber eigentlich ist mir das gar nicht peinlich.

899: Hast du schon mal ein Weltwunder gesehen?
Ich war mal an der Stelle wo der Koloss von Rhodos gestanden hätte.

900: Hast du gern recht?
Wenn es keine bösen Vorahnungen oder Schlussfolgerungen sind, ja.

Die verbrannte Hand

Der Tag begann damit dass meine Hand  brannte. Ich merke es aber erst als ich in der Dusche stand und das warme Wasser die über die Hand lief.

Es erinnerte mich schmerzhaft an den Vortag an dem ich mir die Hand am Ofen während der Zubereitung des Coq au Riesling verbrannt hatte…

Um 11:00 Friseurtermin. J-P. hat mir den Scheitel schon das letzte mal etwas tiefer gesetzt und er befindet sich jetzt genau in der Geheimratsecke. Davor war er ein paar Zentimeter höher.

Anschließend fuhr ich zum Computerladen um den Asus abzuholen (wir erinnern uns)
Die Autopsie ergab dass er nicht mehr zu retten ist und das Mainboard wahrscheinlich durch eine Stromschwankung restlos gegrillt wurde. Ich versuche nun den Schaden wenn auch nur teilweise über die Hausratversicherung gehen zu lassen und muss ihn in den nächsten Tagen zu einem anderen Speziallisten bringen damit die die Daten retten können.
Dabei hatte ich insgeheim gehofft dass doch noch etwas zu machen sei.

Ich seufzte tief, fuhr los und besorgte einen neues großes Laptop. Der Riss im Geldbeutel wird mindestens so weh tun wie die Hand.
Es wurde ein Acer Predator. Zugegeben es ist ein Gamer Teil, und sieht ein wenig kitschig aus, doch ich wollte etwas mit ein mehr Wums haben, da ich ab und an auch der Daddelleidenschaft fröhne und mich seit einer Weile in das Editing von Filmen einarbeite und ein 300€ Teil wird das nicht hergeben.

***

Am Abend dann große Eröffnung des Lux Film Festival. Ich fuhr mit der Tram hin und machte noch eine schöne Aufnahme des Sonnenuntergangs an der Place de l’Étoile, auch wenn die Sonne sich tagsüber weiter nicht blicken ließ.

***

Der Saal war proppenvoll mit allen möglichen wichtigen und unwichtigen Leuten und es wurden ein paar Reden geschwungen, wie es halt so üblich ist bei Eröffnungen.

Der Eröffnungsfilm ließ außer Konkurrenz. Gloria Bell mit Julian Moore.

Ein amerikanisches Remake des gleichnamigen argentinischen Films.
Ein Film der sich ansehen lässt aber mehr auch nicht, große Spuren wird er keine hinterlassen.

Coq au Riesling

Ich musste heute dann noch einmal ins Theater wenn auch nur für eine knappe Stunde, den Rest des Materials abgeben mit dem dazugehörigen Erklärungen. Die Stimmung war nicht die allerbeste, aber das lang nicht an mir. Anschließend kaufte ich noch ein paar Dinge für den Abend ein, denn ich hatte Gäste geladen.

Es gab Coq au Riesling.

Ich hatte letzte Woche die K. in der Stadt getroffen. Mitten während den Proben zu dem unsäglichen Stück, über das ich ja mehrfach geschrieben hatte. Es war ein Lichtblick an dem Tag. Da wir uns schon lange nicht mehr gesehen hatten bat ich sie mir doch bitte ihre freien Tage von dieser Woche per SMS zu schicken und wir verabredeten uns für Mittwoch.

Ich wusste auch schon auf was ich Lust hatte. Auf einen deftigen Coq au Vin. Ein Gericht was ich mir alleine nicht koche da es schwierig ist das nur für ein Person zu kochen. Ich lud ebenfalls die D. ein, die am Tag davor aus St. Jean zurück gekommen war.

Das Rezept zum Coq au Riesling (das letzte mal kochte er im Rotwein) kommt von Essen und Trinken und sensationell lecker. Das Rezept findet ihr hier. Und ich muss gestehen dass es mir ganz besonders gut gelang. Ich war kurz davor mich hoffnungslos zu überfressen.

Die K. brachte den Wein mit, die D. den Nachtisch. Ein Gateau Basque au Chocolat, den sie extra aus St. Jean mitgebracht hatte. Und vom Konditor Henriet ist er ganz besonders lecker. Man er erwartet sich eine unglaubliche süße Magabombe, doch das ist nicht der Fall. Er schmeckt nach kräftiger Schokolade ist aber nicht sehr süß sondern samtig leicht und weich im im Mund. Es ist nicht wie Moelleux au chocolat ein einziger Teig der dann nicht druchgebacken wird und der Kern bleibt flüssig, sondern ein Mürbeteig mit einer Füllung.

Es war ein sehr schöner Abend auf den ich mich schon seit Tagen gefreut hatte.

Schmuddelwetter für Fortgeschrittene

Wenn die Fassade gegenüber eine extra hässliche Senffarbe hat kann das nur eines bedeuten:

Schmuddelwetter für Fortgeschrittene und Profis.
Am liebsten hätte ich mich mit einem Buch unter der Decke verkrochen.

Doch es half nichts. Ich musste trotzdem raus. Die Liste vom Vortag mit dem Arbeitsmaterial war nur zum Teil abgearbeitet.

Ich fuhr zum Friseurbedarf und machte ebenfalls kurz bei Auchan in Kirchberg halt, da sich dort ein Yves Rocher Laden befindet. Es muss nämlich alles sehr Budget freundlich sein was ich kaufe.

Wieder zurück werkelte ich noch ein wenig im Haushalt und stellte dann erstaunt fest dass ich dann doch noch ein Termin am Abend hatte, den ich fast vergessen hatte. Generalversammlung vom Künstlerkollektiv Maskénada.

Ich ging schon mit dem Gefühl hin dass ich, wenn man mich fragen würde, wieder einen Sitz im Vorstand annehmen würde. Und irgendwie merkte dass man darauf wartete, als man in der Tagesordnung an dem Punkt ankam dass der neue Vorstand gewählt werden sollte, dass ich mich melden sollte. Es traute sich niemand so recht mich zu fragen und dann kam die Frage doch.
Und was soll ich sagen: Ich gehöre wieder dem Vorstand an! Und eigentlich bin sehr froh darüber denn es hat mir nach all den Jahren doch gefehlt. Ich war, bevor ich die Auszeit nahm, 12 Jahre dabei.

 

Schreiben im Zug nach Luxemburg

Dass das Bild leicht verschwommen ist, hat wahrscheinlich mit der nicht so ganz sauberen Linse zu tun und dem absolut nicht sauberen Schminkspiegel aus dem Theater. Aber eigentlich wollte ich euch meine neue Errungenschaft zeigen.  Es geht um den Schal, besser gesagt den Snood. Die Ankleiderin strickt in wenigen Stunden ein solches Teil als Hobby und verkauft sie dann an eine Boutique. Ich probierte den letzten den sie fertiggestellt hatte an, und er stand mir gut. Also kaufte ich ihn.
Die Ankleiderin war etwas perplex, freute sich aber sehr dass sie so schnell einen Snood losgeworden war.

Zudem wird es ein schönes Souvenir an eine an eine Produktion sein, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Das Hotel war übrigens ganz in Ordnung. Ich habe schon schlimmere Hotels in Paris gehabt und werde es mal für den nächsten Paris Besuch vormerken. Wer wissen will welches es war: Hôtel du Pré

***

Dann wäre da noch die letzte Vorstellung die eine Nachmittagsvorstellung um 16:00 Uhr war zu berichten. Es lief Gott sei Dank alles glatt. Eine weitere Krise oder Änderung hätte ich nicht verkraftet.  Ich hatte einen viel späteren Zug gebucht weil ich nicht wusste ob ich bei Zeiten aus dem Theater wäre. Doch einpacken geht immer sehr fix und ich buchte das Ticket  um, um früher wegzukommen. Das machte Sinn denn, morgen bin ich ja schon auf einer anderen Produktion.

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Via Kaltmamsell:
30 „wunderschöne“ Bilder von Immobilien.
30 terrible picture taken by real estate agents

Ganz besonders Bild Nr.3 hat von der Komposition mit rotem Fahrrad und dem Lichteinfall etwas sehr Kunstvolles.
Total irreal sieht auch das Schlafzimmer in Bild Nr.11 auch wegen dem wuchtigen Weitwinkel.
Ganz schön auch der traurige Ventilator (15), das Madame Pompadour Zimmer (16), und der Schimmelbefall (29) der aussieht als ob das Muster gemalt worden wäre.

Schreiben im Zug nach Paris

Letztendlich habe ich denn Rechner doch mitgenommen.

Wieder habe ich hin und her überlegt ob ich hier weiter über das Projekt schweigen soll, oder mehr davon erzählen. Die beiden Vorstellungen in Paris sind noch immer vom gleichen Projekt wie die ganze Woche davor, und wer hier aufmerksam mitliest weiß, dass es nicht optimal verlaufen ist.

Andersherum gesehen hat es, eben weil ich mich ja von einem Projekt zum nächsten hangele, auch sein gutes. Ich bin nicht bis zur Rente an diese eine Arbeit gebunden, und wenn ich diese zwei letzten Vorstellungen in Paris hinter mir habe, ist Schluss und es kommt etwas neues. (Bei mir übrigens gleich am Montag)

Das letzte mal dass es so heftig war, war ein deutsches Stück in Koproduktion mit Mainz. Die Regisseurin des Stückes hatte einen Oberknall….
Aber das war noch zu einer Zeit in der ich fast gar nichts über meine Arbeit hier schrieb.

***

Habe ich euch schon einmal erzählt warum ich Paris NICHT mag?
Ich bin in meinem Leben erst sehr spät nach Paris gekommen. Das erste mal war ich 12 oder 13 Jahre alt und ich fuhr mit meinem Eltern in die Bretagne. Es war mitten in der Nacht und wir fuhren über den Peripherique. Von weiten sah ich den Eifelturm.
Das nächste mal war, als  ich dort Maskenbildnerkurse hatte. Es waren Intensivkurse mitten im Winter, mit einer Stunde Pause am Mittag bis in den frühen Abend hinein. Ich kam mir wie eingesperrt vor, ich sah fast kein Tageslicht. Zudem war das Hotel eine Zumutung, aber etwas besseres konnte ich mir damals nicht leisten.  Das Personal war extrem unfreundlich und das Frühstück…na ja. Es war eine alte Dame die das Hotel führte und an allem auszusetzen hatte, sogar an sich selbst. Ich habe selten einen Menschen erlebt der so verbittert war.

Überhaupt sind Pariser eher grantiger Natur, aber das ist wieder so eine pauschale Aussage.

Das nächste mal dass ich dort war, war wegen der Preproduktion eines Films der aber in Luxemburg und in der Schweiz gedreht werden sollte. Da die meisten Darsteller in Paris wohnten, war es einfacher mich nach Paris kommen zu lassen als alle nach Luxemburg. Die Fittings fanden in einer Friseurschule statt, was a priori gut gewesen wäre, wenn man mich nicht mit einer ganzen Schulklasse  in einen Raum gesteckt hätte. Es war ein heilloses Durcheinander und irgendwann verlor einer der Darstellerinnen die Geduld und schrie nur noch rum….
Die anschließenden Dreharbeiten waren mit das Schlimmste das ich erlebt habe, und ich stellte zum ersten mal meine Berufswahl, die Umschulung und überhaupt alles in Frage…

Dann kam nochmal ein etwas längerer Aufenthalt wegen einem Zusatzkurs für Airbrush Makeup.

In den Folgejahren fuhr ich immer ganz schnell hin und zurück, um Arbeitsmaterial zu kaufen. Es gibt ein TGV Luxemburg-Paris, der etwas mehr als zwei Stunden dort ist. (in dem ich auch jetzt sitze)

Inzwischen habe ich mich wieder etwas mit Paris versöhnt, aber meine Lieblingsstadt wird es in diesem Leben nicht mehr werden.

***

Die Vorstellung verlief erstaunlich unspektakulär, zwar nicht ganz ohne Zwischenfall, aber es ging eigentlich gut.
Und morgen ist eine letzte Vorstellung.

Wenn der Computer den Operntod stirbt

Und dann starb der PC doch. Denn nachdem ich mit ihm den gestrigen Beitrag geschrieben hatte, schaltete ich ihn aus und rückte ihn behutsam wieder an seinen Platz. Doch als ich ihn dann noch einmal einschalten wollte, war er tot. Es war so als ob er sich ein letztes Mal aufgebäumt hätte um, wie ein einer Oper, eine letzte Arie zu singen bevor er ins Gras beißt. Das ist er:

Ich fuhr bis in die Alte Heimat, da ich ihn dort beim PC Spzialist gekauft hatte. Sie bieten auch Datenrettung an.
Ich sah extra auf  ihrer Homepage nach ob es sie noch gibt und nicht umgezogen sind. Als ich jedoch dort ankam sah ich, dass sie über die närrische Zeit hinweg geschlossen sind. Mist!!! Das hätte man auch auf der Homepage vermerken können, oder?  Dann hätte ich mir die 70 km hin und zurück erspart!

Auf den Rückweg überlegte ich krampfhaft wo den noch so ein Laden sei, aber mir viel keiner ein.
Ich beschloss in Junglinster in die Langwiss zu fahren als ich dort einen PC Laden auf der Kreuzung entdeckte, der mir bis dato nie aufgefallen war.
Zudem kannte ich die Jungs auch noch!

Am Montag bekomme ich Bescheid ob die Autopsie was gebracht hat.
Vielleicht ist tatsächlich alles nur Oper und sie erwecken ihn wieder zum Leben.

Bis dahin muss das das kleine MS Tablet das ich immer mit auf Reisen habe, genügen.

***

Zum Schluss noch etwas zum Lachen. Olivia Coleman mit ihren besten Momenten über die Jahre hinweg in der Graham Norten Show.

***

Ab morgen werde ich für zwei Vorstellungen in Paris sein und komme schon am Sonntag Abend spät zurück. Weil ich ja meistens vorschreibe, weiß ich jetzt noch nicht ob ich Rechner mitnehme oder nicht. Ich weiß auch nicht ob viel Zeit zum schreiben finde.
Wenn nicht lesen wir uns am Montag.

Drei Tage lang Pleiten, Pech und Pannen

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Ich muss zwar immer noch schweigen beruflicher Sicht aber zumindest ist jetzt mal bis Samstag Ruhe.

Selbst wenn ich weiß dass das Projekt an dem ich arbeite alles andere als optimal ist, so ist es doch immer auch eine Herzensangelegenheit und es macht mich schier wahnsinnig, wenn ich jeden Tag versuche meins Bestes zu geben und es wird mir doch ein keiner Hinsicht vertraut. Es ging soweit dass es mir schlaflose Nächte bereitete und ich den Appetit verlor. Und das will was heißen!!!

Mich plagten zusätzlich die letzten beiden Tage irre Rückenschmerzen. Zumal am Mittwoch war es so unerträglich wie noch nie zuvor.

Dann wäre da noch das Auto das mir ständig mitteile dass die Batterie im Zündschlüssel ausgewechselt werden muss. Es zeigte mir ständig in der Anzeige eine fette leere Batterie an und piepste bei jeder Gelegenheit.

Der einzige Lichtblick den ich hatte, waren die Vorbereitungen für die NO ART Sendung wegen der ich Mitte März ein paar Tage verreisen werde.

Der absolute Knaller kam dann am Donnerstag in der Frühe, als der PC mir einen schwerwiegenden Fehler meldete und sich anschließend nicht mehr hochfahren ließ. Dabei hatte ich gerade super wichtige Dokumente per Mail erhalten,… nix! Der PC wollte nicht mehr. Ich sah alle Fotos der letzten sieben Jahre vor meinem geistigen Auge im Nirwana verschwinden.

Zudem kam dann noch ein Anruf bezüglich des oben erwähnten Projektes, der mich dann völlig aus der Fassung brachte.

„So Joël, jetzt mal mit der Ruhe, was stimmt hier nicht? Das ist doch alles nicht mehr normal!!“

Ich zog mein Tablet hervor und arbeitete zumindest das alles ab was ich konnte. Ich schrieb noch eine Abrechnung fürs Theater, die ich am Tag zuvor schlichtweg vergessen hatte und entschied mich alles sein zu lassen und raus zu gehen. Da ich auch noch ein paar Besorgungen machen wollte nahm ich das Auto mit.

Und siehe da! Das Auto hatte sich dafür entschieden nicht mehr zu melden dass die Batterie leer sei.

Und als ich nach meiner Rückkehr einen letzten Versuch startete den PC wieder zum Laufen zu bringen, fuhr er ,Oh Wunder, wieder hoch und ich konnte ihm im abgesicherten Modus wieder auf Vordermann bringen in dem ich mal alle unnötigen Apps und Zusätze runterschmiss.

Und siehe da! Er läuft wieder als ob nichts gewesen wäre. Denn dieses Posting schreibe ich damit.

1000 Fragen 861-880

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861: Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen?
Kultursendungen, intelligente Dokus, Spielfilme und Nachrichten.

862: Was motiviert dich zum Sporttreiben?
Die Hauptmotivation zur Bewegung ist, dass ich dann im Kopf abschalten kann.

863: Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus?
Wenn der Himmel im religiösen Sinne gemeint ist; davon mache ich mir kein Bild.

864: Was nimmst du dir mindestens zweimal im Monat vor?
Kinobesuche.

865: Wann hast du zuletzt in einer Hängematte gelegen?
Das weiß ich nicht mehr. Hängematten sind nicht so meins. Ein bequemer Sessel oder eine kuschelige Couch schon eher.

866: Was findest du an einer Wellnessbehandlung am angenehmsten?
Das Abschalten.

867: Schaust du ausländische Filme gelegentlich im Original?
Wenn es nur geht und ich bin der Sprache des Films mächtig schaue ich sie immer im Original.

868: Machst du es dir manchmal unnötig schwer?
Nein.

869: Welches Wort hast du jahrelang falsch ausgesprochen?
Ungewohnte Vornamen, wie z.B. Soarise oder Sioban.

870: Was ist wichtiger: der Weg oder das Ziel?
Der Weg.

871: Lässt du dich manchmal ausnutzen?
Ja, leider.

872: Hörst du oft Radio?
Jeden Tag.

873: Was ist schlimmer: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?
Weder noch. Gute Vorbereitung und Bedacht davor sind wichtig!

874: Was hätten die anderen nie von dir erwartet?
Das muss man die anderen fragen.

875: Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr?
Ganz ganz ganz viel früher war das Weihnachten. Heute gibt es keinen mehr.

876: Welche Farbe würdest du deinem Leben zuordnen?
Blau.

877: Wer beschützt dich?
Niemand.
Und das mit den Schutzengeln ist ja nicht überprüfbar.

878: Betrachtest du manchmal die Sterne am Himmel?
Ja, wenn es nicht bedeckt sind, jeden Abend.

879: Wovon wirst du ruhig?
Mit dem einfachsten Trick der Welt.
Dreimal ganz tief druchatmen.
Funktioniert immer!

880: Kannst du Stille gut aushalten?
Ja.

Ein Montag mit Generalprobe und einer traurigen Nachricht

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Ich überlege mir schon seit einigen Tagen, weil ich ja immer wieder hier betone, dass ich arbeitstechnisch schweigen muss, wie das umgehen könnte…
Ich möchte nur festhalten dass ich einer der unmöglichsten Generalproben durchlaufen habe, mit Leuten die ihn ihrem Fach sicherlich große Meister sind, doch von Theater keine Ahnung haben und, schlimmer noch, mir in keiner Hinsicht vertrauen.
Dienstag ist Premiere…ufff

***

Im Bloomberg Gesundheitsreport 2019 rutscht Luxemburg aus den 10 runter auf Platz 11. Streitig macht uns dem Platz Norwegen die uns überholen.
Wenn ich das auf mich beziehe kann das gar nicht sein. Ich habe seit dem letzten Sommer 9 Kilo abgenommen und bin jetzt wieder fast auf meinem Gewicht vor der akuten Blinddarm OP.  Warum ich anschließend so zulegte ist immer noch ein Rätsel.
Der Witz dabei, man sieht mir das fast nicht an. Ich merke aber dass der Bauch flacher ist und mein Gesicht auch um einiges schmaler.

***

Heute nach Probe die sehr traurige Nachricht gelesen, dass Mark Hollis verstorben ist. Er war der Leadsänger der Band Talk Talk und ein absolutes Ausnahmetalent mit einer Ausnahmestimme.
Ich war ein Riesenfan über lange Jahre hinweg.
Das bekannteste Lied von ihnen war wahrscheinlich It’s My Life weil es vor Jahren von No Doubt gecovert wurde.

Meine liebsten Songs waren aber Happiness is easy…

…und Pictures of Bernadette.

Freier Samstag & Links 2,3,4

Wunderbares Wetter!

Zum Wochenmarkt zog ich nur eine Strickjacke an, was dann doch ein wenig hochgegriffen war in der Frühjahrskleidung, denn im Schatten war es dann doch noch sehr kühl.
Des Renert hatte geschlossen, wie immer während der Faschingsferien, (obwohl die vorverlegt wurden und dieses Jahr nicht auf die Feiertage selbst fallen*) Es war auch weitaus ruhiger in der ganzen Stadt als sonst, denn viele sind sind noch irgendwo im Wintersport und brechen sich frohgemut die Knochen oder lassen sich von Schneelawinen begraben…
Ich traf mich der D. auf der Terrasse gleich nebenan bei Keampf-Kohler. Der Kaffee ist dort genauso gut wie im Renert aber die Bedienung um einiges langsamer.
Ich kaufte nur das Nötigste ein, da ich ja morgen schon wieder Theater arbeiten muss und beim besten Willen keine Zeit zum ordentlich Kochen haben werde.
Ein kleiner Umweg führte mich auch zum Optiker da meine Brille leicht krumm war und ein Bügel lose. Ich war vor ein paar Tagen mit dem Ding auf der Nase eingeschlafen und hatte den Kopf auf dem Sofa schön in ein Kissen eingegraben. Es war klar dass das Gestell dem Druck nicht standhalten würde.

Den Nachmittag verbrachte ich mit ein wenig Papierkram und Recherche für die nächste Sendung.

***

Folgernder Link ist mehr für mich gedacht und dass ich das auch irgendwann mal wiederfinde.

Das Techniktagebuch wurde am 17. Februar fünf Jahre alt und hat eine neue pdf Ausgabe mit dem besten Artikeln herausgebracht.
Da ich vor fast zwei Jahren auch mal einen Text für die verfasst habe, war ich natürlich neugierig ob er es überhaupt ins Buch geschafft hat. Ich lud mir das bleischwere 148MB Teil herunter.
Und ja!
Er steht drin!
Auf Seite 7778! (Fast eine Schnapszahl!)
Und wer das nicht tun will, kann ihn auch hier nachlesen.

***

Christelle McKillen ihres Zeichens Bloggerin von Girls On A Train und Mitarbeiterin vom RTL Group zählt 20 Dinge auf die sie nie davor sah und tat bis sie in Luxemburg war. Dabei sind es Dinge wirklich Alltag sind.
20 things I never did until I lived in Luxembourg

***

*…was vor zwei Jahren eine gewaltige Polemik auslöste, als es entschieden wurde. Aber Luxemburg ist nun mal nicht Düsseldorf oder Köln.

 

 

Ein stürmischer Montag

Ich fiel nach der Zugreise wie ein Stein ins Bett und schlief fast bis 9 Uhr durch. Gegen 10 öffnete sich bereits die Wohnungstür und meine Haushaltshilfe, die F. war bereits da. Ich bereitete mich vor so gut es ging und hüpfte zwischen Wischmob und Staubsauger umher und packe mein Arbeitsmaterial um für um im Théâtre du Centaure ein Molière Stück zu fitten.
Denn ganzen Morgen hindurch stürmte es was das Zeug hielt. Es war unheimlich.
Als ich jedoch kurz nach 1 ins Theater fuhr hatte es sich ein wenig beruhigt und ich kam fast trocken an.

Es war ein langer Nachmittag, der noch einmal diese irrsinnige Rückenschmerzen hervorrief, die ich schon letzte Woche hatte. Es wird Zeit dass ich da was unternehme.

Anschließend sauste ich schnell zu Sephora um weiteres Arbeitsmaterial zu kaufen, da die Schauspieler anschließend die Maske allein machen müssen. Ich erstelle das lediglich das Konzept und bringe ihnen bei wie das selbst machen können.

Ich überlegte noch was ich am Abend machen könnte, es fiel mir aber nichts Gescheites ein und ich fuhr nach hause.

***

Es löst immer wieder ein seltsames Gefühl in mir aus wenn ich höre dass jemand stirbt der im gleichen Alter ist wie ich.
Luke Perry starb heute mit 52 an den Folgen eines Herzanfalls.
Er hatte immer ein kleines bisschen was von James Dean, zumindest in Rolle des Dylan McKay in Beverly Hills 90210, wodurch er bekannt wurde.

Die länderspezifischen Unterschiede im Arbeitsbereich

Wounds_and_Cracks / Pixabay

 

Habe ich da schon mal etwas drüber geschrieben? I don’t think so. Zugegeben der Titel klingt als ob jetzt ein Magisterarbeit folgen würde.

Da wir in Luxemburg Künstler aller Länder betreuen und ich schon so einige Produktionen hinter mir habe in Schauspiel, Oper und Tanz, kann ich sagen, dass es wirklich länderspezifische Unterschiede an die Herangehensweise gibt, ohne die ‚Macken‘ der jeweiligen Regisseurs zu berücksichtigen. In Luxemburg funktionieren die meisten Produktionen nach dem deutschen System, das meiner Meinung nach das effizienteste ist.

Ich werde es versuchen anhand der Endproben zu erklären.

Meistens bleibt gegen Ende einer deutschen Produktion nie sehr viel Zeit das ganze auf der eigentlichen Bühne zu proben. Es findet dann eine sogenannte erste Begehungsprobe statt, in der die Gänge und  Plätze abgeklärt werden. Schauspielerisch geht der erste komplette Durchlauf meistens voll in die Hose, denn die eigentliche Bühne mit Kostüm und Deko ist neu und ungewohnt doch im zweiten Durchlauf ist das schon sehr viel besser. Nach dem Durchlauf erfolgt dann die Kritik, in der alles durchgesprochen wird was nicht klappte.

In den englischen Endproben gibt es einen schier endlosen Stop & Go Durchlauf, bei dem alle präsent sein müssen und bei der geringsten Kleinigkeit gestoppt wird und das Problem gelöst wird. Das geht vom Darstellerischen über technische Probleme wie Beleuchtung, Kostüm, Maske und den ganzen Rest. Das ist sehr sehr langwierig, anstrengend und nach etlichen Stunden lässt die Konzentration sehr nach.

Die französischen Endproben funktionieren weitgehend wie die deutschen. Doch, (jetzt kommt’s) jeder nimmt für unwahrscheinlich wichtig und unabdingbar und das macht das Zusammenarbeiten bisweilen sehr schwierig. Ich weiß das klingt sehr pauschal, doch habe ich  in meiner langen Karriere keine französischen Stücke oder Opern erlebt die nicht mit extra viel Getue und Tamtam von statten gingen.

Und was das Stück angeht das ich zur Zeit betreue muss ich leider schweigen…

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Und privat so?
Na ja, durch die Arbeit ist da zur Zeit wenig los.
Dass ich aber so schnell nach einem Kochvideo aufspringe und nachkoche ist auch noch nicht dagewesen.

Die Zeitung ‚Bon Appétit‘ vom Verlag Condé Nast, bringt regelmäßig auch Youtube Videos die sich zusehends großer Beliebtheit freuen.

Und diese Mac and Cheese baute ich sofort nach aber mit tasmanischem Pfeffer (den vor fast einen Jahr kaufte) und roten Beeren. Statt Parmesan nahm ich was im Külschrank war; ein Stück Conté und ein Stück Emmentaler. Es war HAMMER!

Besuch

Die D. besuchte mich am Morgen. Wir hatten uns seit sie in Berlin auf der Berlinale war, nicht gesehen.Da ich schon um 13:00 wieder im Theater sein musste, viel der Besuch etwas kurz aus.

Im Theater dann sehr viele Laufereien, zum Teil unnötig. Doch das vermittelt ein Eindruck von Geschäftigkeit auch wenn nicht wirklich was passiert. Manche Leute scheinen das zu mögen. Nun ja…

Und für den Rest muss ich schweigen.

So sieht das übrigens aus.

 

Am Abend dann hatte ich überraschenderweise frei. Da die D. mir am Morgen gesagt hatte sie würde sich mit der V. in der Réserve treffen stieß ich einfach dazu. Großes Hallo und Wiedersehen mit der V., die ich seit Weihnachten nicht mehr gesehen hatte.

***

Ich hatte schon einmal ganz kurz auf Tati Westbrook hingewiesen. Eine Beauty Youtuberin, die sich ausschließlich auf das Bewerten von Kosmetik Produkten beschränkt, vor allem Make-Up. Wenn man wie ich im stillen Kämmerlein vor sich hin kreiert, dann sind solche Videos bisweilen sehr hilfreich, denn sie hält mich auf dem Laufenden was es neues gibt. Und es ist seeeeeehr viel.

Ich schaue schon lange ihre Videos und man kann sich im Prinzip auf ihr Urteil verlassen. Hier einer ihrer letzten Videos in der sie eine Öl Grundierung testet.

Links 2,3,4 & Der erste Probentag

… zumindest für mich.

Es ist für diese Produktion sehr schwer etwas darüber zu schreiben ohne jemand in Bedrängnis zu bringen, ohne Dinge zu verraten die ich nicht darf.

Also werde ich nichts darüber schreiben.

Nur soviel: es werden sehr lange Tage werden.

***

Also gibt es heute mal ein paar Links.

Ich habe vor kurzem eine sehr fröhliche und tolle Köchin  entdeckt. Sie heißt Maangchi und kommt aus Korea. Sie wohnt aber in New York und spricht ein herrliches gebrochenes Englisch.

Mir läuft bei fast jedem Rezept das sie kocht das Wasser im Mund zusammen.

In der selben Kategorie aber diesmal aus Thailand gibt es Run Away Rice die immer sehr genau erklärt und tolle Desserts zaubern kann.

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Den New Yorker gibt es ja schon etwas länger als gestern. Sie hatten auch eine der ersten Cartoonistinnen, Barbara Shermund und das schon in den 20er Jahren.

Die selbe Zeitung erinnert an sie.

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Jane Curtin, die ich lange nicht auf dem Bildschirm hatte und die ich im Film Can You Ever Forgive Me (ich berichtete über den Film) als knallharte Verlegerin wiederentdeckte, erzählt über ihre Anfänge bei Saturday Night Live.

… nothing prepared her for the breakout success of “S.N.L.”—or for its aggressive, drug-filled atmosphere, which could be unfriendly to women. ( Belushi would openly declare his belief that women aren’t funny.) 

Jane Curtin is playing it straight.

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Ich hatte es die letzten Wochen schon mehrfach angedeutet. Ich habe das Verb googeln durch qwanten erzetzt. Qwant.com ist neben DuckDuckGo eine der Suchmaschinen die die Privatsphäre schützt. Allerdings lässt DuckDuckGo was die Suchresultate angeht sehr zu wünschen übrig. Anders bei Qwant die wirklich gute Ergebnisse erzielen.

***

War es auf 3sat oder Deutschlandfunk Kultur? Ich weiß es nicht mehr. Sie stellten Jonathan Jeremaiah, der an den Flower Power der 70er erinnert.

Sein letztes Album ist ist mein derzeitiger Ohrwurm.

Schwefel, Scholle & Wolfsbarsch

Erst mal ein wenig zurückrudern.

Das hier groß angekündigte Word in Progress wird leider ohne mich stattfinden weil ich mich in den Daten vertan habe. Ich habe nämlich am selben Tag eine Vorstellung.  Und der nächste WIP auf  Deutsch und Luxemburgisch läuft erst wieder Ende des Jahres. Nun ja.  Ob der Text so lange warten kann…? Wir werden sehen. Vielleicht mache ich auch etwas anderes damit.

***

Am Freitag kam ich aus dem hohen Norden nach der Vorstellung zurück und folgte der Einladung zu einer Anti-Valentinsparty im Soho. Es war sehr lustig und ich habe schon lange nicht mehr so gelacht. Die vier Gläser Chardonnay die ich sehr verteilt über den ganzen Abend trank waren nicht besonders.

Fazit: Am Samstag musste ich einen gewaltigen Kater pflegen. Das kommt meistens daher wenn der Wein geschwefelt wurde. Nun ja. Doch nach dem Motto, wer feiern kann auch arbeiten, schritt ich, wenn auch nicht so früh, zum Wochenmarkt.
Mittagstisch bei Namur. Das es Samstags dort kein Tagesgericht gibt nahm ich die Scholle mit einem Rohkostsalat. Schmeckte wunderbar.
Den Nachmittag verbrachte ich weitgehend mit Vorbereitungen für die Arbeit.

Am Abend war ich dann zu der Geburtstagsfeier von J. eingeladen. Ich ging hin, doch ich fühlte mich schaumgebremst. Mit den Jahren  steckt man die Exzesse dann doch nicht mehr so einfach weg.

***

Am Sonntag entschloss ich spontan einen Ausflug in die alte Heimat zu machen. Ich rief den A. an und ich bestellte einen Tisch in Petit Poête, dass das Lieblingsrestaurant meiner Mutter war. Großes Hallo als ich ankam.
Ich aß einen vorzüglichen gegrillten Wolfsbarsch.
Ich wanderte anschließend eine wenig durch die kleine Stadt. Ich bin ja nicht sehr oft dort und ich bemerkte dann dann doch viele Neuerungen. Der gewaltige Schandfleck auf dem Marktplatz ist endlich abgerissen. Oben an der Hauptkreuzung wurde ebenfalls ein ganzes Gebäude platt gemacht. Dort befand einst ein Jeansladen in dem ich mit 13 oder 14 meine aller erste Jeans selbst kaufte.
Langsam merkt man dann doch dass die alten Lorbeeren vertrocknet sind und man sich nicht mehr darauf ausruhen kann. Schön dass der Worte endlich Taten folgen.

 

Neuer Text

Es wird hier für ein paar Tage etwas ruhiger werden. Das hat vor allem mit einem arbeitstechnischen Umstand zu tun. Ich arbeite ab nächster Woche an einer Oper die mich sehr in Anspruch nehmen wird und so wie es jetzt aussieht wird das kein Zuckerschlecken.

Zudem schreibe ich an einem größeren Text, den ich für nächsten Monat brauche, denn ich bin Gast bei WIP (Word in Progress)  bei dem ich schon mal etwas vor über 2 Jahren (fast 3 Jahren) vorgelesen hatte. Wir erinnern uns.
Auslöser dafür war eine Anfrage, ob ich nichts Neues in Arbeit hätte. Ich hatte hier einmal beschrieben wieso, wesahlb, warum
Der Text muss halt brandneu und unveröffentlicht sein. Also ein Work Word in Progress, daher der Name.
Ich hatte kein Text in Arbeit und darum werde ich mich die nächsten Tage hinter meine Tastatur klemmen und schreiben.
Ihr könnt euch das Datum gerne schon vormerken; es ist 12. März um 20:00 in der Kulturfabrik in Esch im Ratelach. (Rattenloch)

***

Für heute steht nochmal eine Vorstellung von dem luxemburgischen Stück an, „Déi bescht Manéier aus der Landschaft ze verschwannen“ in hohen Norden in Marnach im Cube. Vorletzte Gelegenheit sich das anzusehen.

1000 Fragen 841-860

OyeHaHa / Pixabay

841: Bist du schon mal nachts geschwommen?
Ja. Aber im Schwimmbecken, nicht im Meer.

842: In welchen sozialen Netzwerken bist du aktiv?
Konten habe ich bei Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram. Aktiv bin ich bei Twitter und so halbwegs bei Instagram. Alle die anderen werden vernachlässigt. Bei Facebook ist das ganz bewusst. Pinterest benutze nur für Recherche für die Arbeit die ich dann mit Kollegen teile.

843: Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Da ich Entlohnung für Arbeit als wichtig betrachte und die nun mal in Form eines Zahlungsmittels wie Geld erfolgt, kann ich mich das nicht vorstellen.
Wenn die Frage aber so gemeint ist, dass Geld keine Rolle spielt weil ich mehr als genug davon habe, dann würde ich wahrscheinlich nur noch auf Reisen sein.

844: Was ist deiner Einschätzung nach lästig, wenn man alt ist?
Die Wehwehchen.

845: Wer trifft die meisten Entscheidungen in deinem Leben?
Ich selbst.

846: Welches Lebensalter hättest du gern für immer?
Es gab lange eine Zeit einen Moment, an einem ganz bestimmten Tag in meinem Leben, der ewig hätte so weitergehen können. Damals war ich 19. (Rückblickend gesehen verkläre ich den Moment wahrscheinlich, doch damals war zum ersten Mal in meinem Leben alles perfekt)

847: Welche Obstsorten verwendest du am liebsten für einen Obstsalat?
Apfel, Birne, Kiwi, Ananas, Pfirsich, Mandarine. (Ja, ich weiß, Mandarine und Pfrisich sind jahreszeilich nicht kombinierbar.)

848: Gelingt es dir gut, ein Pokerface aufzusetzen?
Es kommt auf die Situation an.

849: Hast du schon mal selbst ein Schmuckstück hergestellt?
Ja. In meinem früheren Leben als Friseur, stellte ich relativ viel Kopfschmuck wie z,B. Ornamente her für Hochzeiten und sonstige Anlässe.

850: Wie siehst du dich selbst am liebsten?
Wenn die Frage auf mein äußeres Erscheinungsbild abzielt und meine Bekleidung, dann ist es immer eine Kombi zwischen chic und leger mit bisweilen ausgefallenen Teilen.

851: Bedeutet Fremdgehen das Ende der Beziehung?
Wenn es in der Beziehung nicht klargestellt wurde dass es erlaubt ist, dann ja.

852: Würdest du das Gesetz übertreten, um jemanden zu retten, den du liebst?
Ja.

853: Bist du jemals wegen deiner Ansichten zurückgewiesen worden?
Ja.

854: Welches Urlaubssouvenir bereitet dir immer noch Freude?
Das hier. Ein Bild das ich mir nachträglich aus Australien schicken ließ.

855: Hältst du an etwas fest, was du eigentlich schon längst hättest loslassen müssen?
Nein, ich glaube zur Zeit ist in der Hinsicht alles entsorgt.

856: Ist irgendwann mal deine größte Befürchtung eingetreten?
Ja. Als mein Blinddarm in Neukaledonien platzte.

857: Was hat dir vor fünf Jahren den Schlaf geraubt?
Die Sorgen die ich mir damals beständig um meine meine Mutter, Großmutter und Tante machte.

858: Hast du manchmal das Gefühl, dass du „heute“ schon häufiger erlebt hast?
Ja, wenn die Tage einen sogenannten Alltagstrott haben, an denen nichts besonderes passiert.

859: Wer macht einen besseren Menschen aus dir?
Die Liebe zu den Nächsten.

860: Was bringt dich zum Lachen?
Alles was lustig und geistreich ist.