Wie war das mit dem Sommerjob?

Da es sonst nicht viel zu berichten gibt, beantworte ich die Montagsfrage.

Was war dein aufregendster oder schönster Sommerjob als Schüler oder Student?

Ich wollte schon mit 11 den ersten Sommerjob haben aber ich war definitiv noch zu jung dafür. Großmutter Thérèse erbarmte sich, und lud mich für eine Woche zu sich ein um ihr im Bekleidungsgeschäft zu helfen. Ich durfte dann, weil sie auch Kurzwaren führte, die große Schrankwand, die bis unter die Decke ging, mit Wolle wieder auffüllen. Ich musste nach ihrer Anleitung, diverse Wollsorten und Farben von einem Regal in ein anderes verlegen, neue Ware auspacken, einräumen, einzelne letzte Wollknäuel, von denen nur noch wenige da waren, umbeschriften und ins Regal der Sonderangebote packen. Zudem musste ich auf die Chargenummer der Einfärbung aufpassen, weil die Wolle und Farbe zwar die selbe war, aber im Farbbad konnte es manchmal Abweichungen geben. Ich stand über Stunden auf der Leiter, packte aus und ein und sortierte um.

Ich kann mich erinnern dass ich über die Pfingstferien einmal eine Woche lang in einer kleinen Edelparfümerie in der alten Heimat aushelfen durfte. Düfte sind heute noch ein großes Faible von mir.

Den ersten richten Job hatte ich dann in einer Frittenbude, wo meine Mutter den Besitzer kannte. Diese hatte nur im Sommer geöffnet, das ganze Jahr über führte er einen Feinkostladen gleich nebenan. Der Frittiergeruch, der auch nach dem Waschen nicht richtig aus den Klamotten rausging, machte mir erstaunlicherweise wenig aus. Gekündigt habe ich wegen der Tochter des Besitzers, die das Regiment in der Pommesbude führte, und alles und jeden herumscheuchte wie Ungeziefer. Ich hielt das ganze zwei Wochen aus, dann war es aus.
Meine Mutter schalt mich aus ich sollte mich nicht so anstellen. Doch als sie später mit dem Besitzer sprach, meinte dieser dass ich der einzige gewesen wäre, der es so lange mit seiner Tochter ausgehalten hätte. Alle anderen hätten schon nach maximal zwei Tagen das Handtuch geschmissen.

Ich fand ich gleichen Sommer dann glücklicherweise sofort eine weitere Anstellung hinter der Bar in einem Hotel. Ich bediente keine Kunden, sondern war zuständig für die Ausgabe der Getränke die am Tisch geordert wurden. Das ging am Mittagstisch und am Abendtisch sehr rund und ich lernte zum ersten mal was heißt in einer Crew zu arbeiten. Ich fand Gefallen den Job, so sehr dass ich mir kurz überlegte die Hotelfachschule zu besuchen.

Später jobbte ich noch viel in Bars, Kneipen und Diskotheken. Es waren schöne und zugleich harte Zeiten, aber ich bereue keine davon.

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Bei der Tagesberichterstattung gibt es nicht viel nennenswertes. Die Putzhilfe kam recht früh und ich machte mich vom Acker. Ich kaufte verschiedene Putzartikel die ihr fehlten und drehte eine Runde durch die Stadt. Gegen Mittag sah die, S. sich die kleine Wohnung an und war sehr angetan. Sie mochte sie auf Anhieb. Wieder in meiner Wohnung, merkte ich dass mein Smartphone weg war. Mist! Die Suchapp zeigte es in der alten Wohnung an. Ich hörte meine Mutter schon sagen, „Wat e net am Kapp huet muss een an de Been hunn!‘ Ja,ja,ja. Also nochmal zurück.

Ein Eis in der Bonomeria machte alles wieder wett. Und dann war es auch schon an der Zeit ins Theater zu gehen.

Da heute insgesamt sehr schönes Wetter war und ich nicht genug davon mitbekommen hatte machte ich mich auf ins Bovary auf einen letzten Absacker:

Prost.

Ein ruhiger Tag? Denkste! Wohnungsbrand!

Ja, der Montag war zu Anfang sehr ruhig. Am Morgen ein bisschen Haushaltszeug. Gegen Mittag hatte ich Besuch von einem der Darsteller aus dem Stück was ich zur Zeit betreue. Es war ein lange sehr anregende Unterhaltung und ich freute mich den D. um so vieles jetzt besser zu kennen und zu schätzen.

Später wollte ich mich hinsetzen und im aller Ruhe die Montagsfrage beantworten, hatte auch schon zu Teil begonnen als ich plötzlich Rauch roch. Nein kein Holzkohlegrill, sondern dieser beißende Geruch von brennendem altem Holz.

Ein Blick zum hinteren Fenster hinaus zeigte mir dicke ungewohnte weiße Rauchschwaden und dass es offensichtlich von Nachbarhaus kam. Ein Blick vom vorderen Balkon ließ mich sofort die Notrufnummer wählen, denn ich sah schon kleine Flammen unter dem Dach. Binnen 5 Minuten war die Feuerwehr da , mit großem Aufgebot.

Mir war zwischendurch heiß und kalt, weil ich genau die gleiche Situation schon einmal vor etlichen Jahren erlebt habe, als ich noch in der Alten Heimat wohnte und nebenan auch ein Haus, damals aber komplett in Flammen aufging.

Hinzu kam dass die ältere Nachbarin ein Stockwerk über mir, sehr aufgeregt war und die Treppe hinunter stürzte und sich massiv den Knöchel verstauchte bzw. wahrscheinlich sogar brach. Dafür musste dann ein weiterer Krankenwagen angefordert werden, Denn einer stand schon da im Falle dass man „jemand“ in der brennenden Wohnung findet.

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und gegen halb acht kehrte wider Ruhe ein in die Straße.

Die Montagsfrage kommt in den nächsten Tagen denn die Ruhe dafür war weg.

Am Abend schaute ich zweite Folgen der Serie Partners in Crime auf One. Es gibt nur zwei Geschichten über Tommy & Tuppence Beresford von Agatha Christie und vor etlichen Jahren wurde schon einmal eine Serie in der BBC dazu gedreht. Die neue (obwohl so neu ist sie nicht) scheint gut zu sein aber David Williams ist da irgendwie fehl am Platz.

Die Montagsfrage 15

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. Wie es dazu kam steht hier. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Was war dein aufregendster oder schönster Sommerjob als Schüler oder Student?

Ich gebe zu, ich habe die Frage aus den Friday Five stibitzt, weil mir selbst keine gescheite Frage für diese Woche einfiel.
Ich werde sie selbst in der Woche beantworten, denn das ist so Thema über das ich noch nie im Blog berichtet habe. Ich bin gespannt auf euere Antworten.

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Unten könnt ihr euren Link von eurem Post aus dem eigenen Blog eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Ein Sonntag mit Nachmittagsvorstellung

Am Morgen sehr früh wach geworden. Es war kurz nach 5:00 Uhr. Ich hatte einen Fehler gemacht und hatte mir gestern dann doch sehr spät noch einen doppelten Espresso gegönnt, der mich sehr unruhig schlafen ließ. Selbst schuld. Ich las ein wenig und schlummerte dann aber wieder weg bis um 8:00.

Ich bloggte den Tag in seiner Ausführlichkeit weg, weil es ein WMDEDG Tag war. Anschließend bereitete ich die Mopntagsfrage vor.

Es war überhaupt ein Tag der Ruhe und Gelassenheit die ich selten habe, weil immer irgendwas ansteht. Anstehen tat nur eine Nachmittagsvorstellung von Midsummer. Einmal Schönschmicken und Schönfrisieren und einmal Verwegenschminken mit verwischtem Augenmakeup und Augenbrauennarbe.

Anschließend gönnte ich mit einen Drink im Renert auf der Terrasse der Sonntags jetzt auch geöffnet hat und, zumindest nach deren Aussage auch weiterhin, im Sommer offen bleibt.

Ich überflog die Tageszeitungen der letzten Tag, weil ich dafür keine Zeit hatte. Später gesellte sich die A. mit Blue dazu und die C. sowie dem A.
(irgendwann muss ich mir etwas anderes einfallen lassen, als die Anfangsbuchstaben der Vornamen. Ich habe zu viele Bekannte und Freunde deren Namen mit A. anfangen)

Es gab noch einen letzten Absacker bevor das Renert schon um 20:00 schloss.

Früh ins Bett.

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Ich mag Rhabarber aber keine Mathematik. Was passiert wenn man beides verbindet? Es passieren wunderschöne visuelle Dinge. (Scrollt durch die Drukos, da kommen auch noch ein paar schöne Beispiele))

WMDEDGT in Juni: Eine Geburtagsfeier

Ich hatte den Post schon fast fertig als mich an den Aufruf von Frau Brüllen erinnerte: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Also schreib ich alles etwas ausführlicher und fügte hier und da noch ein bisschen etwas dazu.

Die dunklen Wolken am Morgen sahen nicht einladend aus mich auf den Markt zu begeben, doch so kurz vor Mittag ging ich dann doch. Die A. begleitete mich mit Blue, die ja nichts lieber tut, als durch die Stadt zu wandern. Zwischendurch rief die K. an, sie hätte einen Tisch im Renert bekommen. Später gesellte sich doch der J. hinzu und es wurde ein lustige Runde, obwohl es feucht und nicht sooo warm war.

Ich war am Abend auf einen Geburtstag eingeladen, und hatte immer noch keine Idee hatte was einem Mann mit 49 schenken soll, der in prinzipiell alles hat. Dann erinnerte ich mich dass es einen Laden in der Innenstadt gibt, der nur luxemburgische Produkte führt und ich erinnerte mich an eine Schnapsflasche die die A. mal dort gekauft hatte. Hondsaarsch Drëpp . Auf deutsch hat sie überraschenderweise in manchen Regionen den gleichen Namen; Hundsärsch Schnaps. Wiki klärte mich auf: es ist ein Mispelgewächs.

Am Nachmittag legte ich noch einmal für ein kurze Stunde hin, da die Müdigkeit zuschlug.

Der P. hatte ins Podenco geladen, über das ich schon vor ein paar Tagen berichtet hatte. Es gab Tapas a gogo. Ich konnte sie gar nicht schnell genug ablichten, Sobald die nächsten auf dem Tisch standen, griffen alle zu.

Ich lernte P.’s Schwester kennen, die mir auf Anhieb sehr sympathisch war. Wir redeten lange über die Häuserrenovierung und ich konnte ihr ein paar Tipps geben, da ich in dem Bereich auch schon einiges an Erfahrung habe.
Dann kam der obligate Geburtstagskuchen.

Sehr spät wurde es nicht da die Restaurants alle um 22:00 schließen müssen, doch das hat ja, ab dem 13 Juni endlich ein Ende.

Bis zum Zapfenstreich um Mitternacht war noch Zeit für einen Absacker bei P. zuhause und um genau 5 Minuten vor fuhr ich daheim in die Garage.

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Durch die Feier hatte ich die No Art Sendung nicht gesehen. Bitte schön! Mit Nathalie Ronvaux ( hier im Blog die N.) als Gast.

Donnerstag & Freitag

Der Tag begann früh mit einem letzten Termin bei Chiropraktiker, der mich noch einmal auseinander und neu zusammen setzte. Inzwischen weiß ich dass die Nachwehen erst am Folgetag beginnen also versuchte ich das Meiste heute zu schaffen.
Der Mann wirkte Wunder an meinem Arm. Auch wenn ich hier nur selten über Wehwehchen schreibe,; ich hatte seit Wochen schon einen Schmerz im rechten Ellenbogen, wo jeder mich davon überzeugen wollte, dass es eine Sehnenentzündung sei, woran ich aber nicht glaubte. Also versuchte ich es beim Chiro, zu dem die N. regelmäßig geht, wegen ihrem Knie. Und er meinte auch dass es nicht vom Ellenbogen herrührt sondern von einer Verspannung im Nacken und Halsbereich. Das überzeugte mich, weil ich schon so schlimme Verspannungen im Nacken hatte dass, sie zu einem gewissen Zeitpunkt mein Gleichgewichtszentrum in Ohr störten. Ich kann mich noch sehr gut an all die Tests erinnern wo ich mit dem Kopf von einer Seite zur anderen schleuderte, was aber zu keinem Ergebnis führte…

Ein kurzer Abstecher zum Bovary zum Mittagstisch. Anschließend in die Innenstadt um auf eine leider erfolglose Jagd nach Permierengeschenken zu gehen. Stattdessen landete ich in ein Laden, den ich noch nie betreten hatte und bestellte etwas, mit der Ausrede dass ich mir selbst ein Geschenk mache zu meinem diesjährigen Schnapszahl Geburtstag. Ob ich wirklich für meinen Geburtstag haben werde, weiß ich nicht und man konnte mir in Laden auch keine genaue Angaben dazu machen. Die Chancen dass es ein Weihnachtsgeschenk werden wird, sind weitaus größer.

Noch einmal schnell die Wohnung zum Umziehen und dann ging es schon ab in die Generalprobe. Ich möchte meinen Luxi Lesern das Stück noch einmal wärmstens empfehlen. Es sind nicht sehr viele Vorstellungen geplant, und wer gerne einen unbeschwerten Moment verbringen möchte mit viel Gelächter und englisch versteht, sollte sich ranhalten.

Recht früh zu Bett.

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Das mit Nachwehen war mir klar. Welche es ein werden war aber nicht klar. Und seltsamerweise war es das linke Bein.

Am Nachmittag dann die erste Anprobe des neuen Anzugs, den ich ja bekomme weil ich mich als Modell zur Meisterprüfung zur Verfügung gestellt habe. Oh, er wird wunderbar werden. Die Versuchung war groß ein Foto hier einzustellen. Doch ihr werdet ihn erst sehen wenn er fertig ist.

Am Abend dann die Premiere von Midsummer. Es ist die kleinste Produktion die ich betreue dieses Jahr, aber dafür eine der schönsten. Zum einen finde ich dass das Stück nicht nur gelungen, sondern wir haben nicht einen sogenannten faulen Apfel in der ganzem Crew. Somit war auch die kleine improvisierte Feier unter uns (mit Freunden und Bekannten geht ja noch nicht) am Abend sehr lustig und ausgelassen.

Impf, the day after & Brasserie Guillaume

Viele haben ja bei der zweiten Impfdosis ein paar Nebenwirkungen. Ich machte das keine Ausnahme. Als ich erwachte, fühlte ich mich zwar einigermaßen fit, aber als ich mich dann bewegte, hatte ich Gliederschmerzen. Nichts was ich nicht schon gehabt hätte, nach einem überlangen Arbeitstag mit anschließender Feier und ein wenig zu viel Alkohol. Ich war dankbar, dass der leicht wummerende Brümmschädel, ausblieb. Ich nahm vorsorglich eine Schmerztablette, wie man mir im Impfzentrum angeraten hatte, dann dürfte das alles nicht so heftig werden. Interessanterweise spürte ich am Tag nach dem Pikser erst die Einstichstelle im Oberarm.

Ein Interview mit den Vize-Premier Minister am Morgen im Radio gab Hoffnung. Es werden noch ein paar Einschränkungen wegfallen. So wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Ausgehbeschränkung ab dem 12. Juni, ganz aufgehoben, was schon mal eine sehr große Erleichterung wäre.

Nach ein bisschen Wohnung aufräumen und Wäsche, machte ich mich auf in die Innenstadt wegen Einkäufen für die Theateraufführung.

Zu meinem Erstaunen fand ich genau das was ich suchte. (Sephora erstaunt mich manchmal doch)

Im Renert wo ich den Mittagstisch wahrnehmen wollte, war die Küche geschlossen, da der Koch in Quarantäne ist, wegen Kontakttracing. Tja, auch wenn ich oben über kommende Lockerungen geschrieben habe und unsere Zahlen verschwindend gering sind, vorbei ist es noch lange nicht.

Also ging ich dort hin wo ich schon sehr lange nicht mehr war; in die Brasserie Guillaume. Ich hatte letzte Sommer darüber berichtet, wie lecker und wie irreal teuer es war.

Aber eines muss man ihnen lassen. Es ist IMMER über die Maßen lecker und sie verwenden nur Spitzenqualität. Der Thunfisch war allererste Sahne.

Es ist übrigens das einzig mir bekannte Lokal, das den Pavolva auf der Speisekarte hat. Meines Wissens wird er sonst nirgends in der Stadt angeboten. Zudem ist es das National Dessert in Australien und Neuseeland und wer hier schon länger mitliest, weiß warum ich das bestellte. Und er sah spektakulär aus! Was für eine riesige Portion!!!

Anschließend war mir ein bisschen schlecht, weil ich mich total überfressen hatte. Kein Wunder bei dem Monster Nachtisch.

Ich schleppte mich nach hause wo ich mich kurz hinlegen wollte, bevor ich ins Theater musste, doch die Putzhilfe war am wüten und so wurde nichts daraus. Inzwischen hatte auch die Impfung mit voller Wucht zugeschlagen und ich fühlte mich wirklich krank. Alle typischen Symptome einer Grippe. Vor allem Gliederschmerzen und eine belegte Stimme, so als ob ich Schnupfen, Halsweh und Husten hätte, was aber nicht der Fall war. Sehr seltsam. Hinzu kam eine bleierne Müdigkeit.

Im Theater dann bat ich darum früher gehen zu dürfenn, da ich nicht weiter gebraucht wurde und die Abschlusskritk nicht unbedingt brauchte.

Früh zu Bett.

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Das Moby mal ein Album bei dem Deutsche Grammophon Label herausbringen würde, hätte auch niemand gedacht. Mit Reprise hat er seine großen Hits verklassischt. Ich habe das Album nur zum Teil durchgehört, und ich bin sehr angetan.
Überhaupt finde ich dass Moby eine recht interessante Persönlichkeit ist. Seine Biografie (der erste Teil erschien 2016, 2019 kam der zweite Teil), steht schon eine Weile auf meiner Liste.

Impf, die zweite

Wieder so ein Tag an dem ich morgens wieder alles bewusster machte als sonst, das war schon beim ersten Pikser so. Zum Teil aber auch, weil ich heute eine Aufzeichnung von No Art mit der N. als Stargast habe.

Überpünktlich um kurz nach 11:00 trat ich im Impfzenrtum an. Diesmal spürte ich nicht mal den Einstich. Ich diskutierte mit der Ärztin/Krankenpflegerin über Schokolade, weil sie keine mag. (Die Abneigung gegen Schokolade , wurde das schon wissenschaftlich erforscht? Ist das ein Gendefekt? Oder ist das heilbar?)

Ich fragte bei Twitter nach:

Anschließend im Sauseschritt zur Corniche wo die Sendung aufgezeichnet wurde. Am Samstag seht ihr das Resultat.

Durch das herrliche Wetter zurück durch den Park in die Wohnung:

Und dann ab ins Theater in dem alles wie am Schnürchen lief. Da die Probe früher war, war ich schon kurz vor neun Uhr wieder draußen und plötzlich merkte ich, dass ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte. Da ich so früh schon zur Sendung da sein musste, war keine Zeit gewesen etwas zuhause zu essen oder einen Mittagstisch irgendwo wahrzunehmen.

Im Chinese King gab es Hühnchen Satay.

Die Terrasse ist nicht die schönste aber die Speisen sind wirklich immer einwandfrei und ich bin heilfroh dass sie die schwierige Zeit der Schließung überstanden haben.

Wellness & Probe

Da ich am Dienstag in einer No Art Sendung mitmache musste ich mich heute dafür ein wenig vorbereiten. Ich werde eine 500 Seiten Starke Schwachte vorstellen. Mehr darüber morgen.

Gegen halb zehn hatte mein Gefährt ein Termin in seinem ureigenen Wellnesscenter. Also musste ich notgedrungen mit hin. Eine Innen- und Außenreinigung war bitter nötig.

Währenddem sich das Gefährt hegen und pflegen ließ, ging ich hinüber zu meinem Supermarkt des Vertrauens, an dem auch ein kleines Restaurant angeschlossen ist. Dort gab es einen Becher Kaffee und ich setzte mich damit auf die Terrasse und schrieb schon ein wenig hier im Blog vor. Das Viertel an sich ist nicht spannend, denn es ist eine Gewerbe- und Industriezone in der zur Zeit viel abgerissen wird. Auch der Matratzenladen in dem ich mal Kunde für die kleine Wohnung war, ist nicht mehr da. Das ganze Gebäude sieht verlassen aus und wird sicherlich dem Bagger zum Opfer fallen. Dort fand ich aber zu meiner großen Überraschung eine Popup Gallerie von Valerius.

Darin ausgestellt werden die neuesten Bilder von Eric Mangen, der hierzulande kein Unbekannter ist.

Durch die großen Panoramafenster konnte ich das Foto oben machen, das fast so aussieht als ob ich die Ausstellung besucht hätte, doch sie hatte geschlossen.

Eric Mangen stammt aus dem Streetartbereich und hat sich hier vor allem mit Neonfarben ausgetobt. Es ist nicht so ganz mein Ding, aber wem es gefällt; die Gallerie ist am Wochenende nach Terminvereinbarung noch bis zum 16. Juni zugänglich.

Zum Mittagstisch fuhr ich fix in die Oberstadt zum Renert und anschließend ins Theater. Ich betreue dieses Stück zur Zeit, sah heute den ersten Durchlauf und war sehr begeistert. Haltet euch ran denn es gibt sehr wenige Plätze.

Am Abend bekam ich die Schlüssel der kleinen Wohnung zurück. Der R. der jetzt so lange dort war, zog aus, weil er mit seiner Frau eine größere Wohnung braucht wegen dem Nachwuchs. Doch er verlässt sie ungern, weil er dort, wie ich auch, sehr schöne Jahre verlebt hat.

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Heute im Wort: Die Flucht der Luxemburger über die Grenze.

Nichts treibt die Luxemburger so sehr um wie der überhitzte Wohnungsmarkt… Verwundern kann das nicht angesichts der astronomischen Preise, die auf dem Wohnungsmarkt inzwischen gefragt werden. Laut der Statistikbehörde Statec liegt der Durchschnittspreis eines Hauses im Kanton Luxemburg bei rund 1 350 000 Euro. Je weiter man sich von der Hauptstadt entfernt, desto günstiger wird es zwar, aber im Landesdurchschnitt müssen Hauskäufer knapp 900 000 Euro berappen…

Für meine Luxi-leser nichts neues. Ich selbst kann mich mehr als glücklich schätzen dass ich Besitzer und nicht Mieter bin. Doch wollen das auch viele meiner Freunde und Bekannte werden und darum wandern viele ins nahe Ausland ab.

Der Spitzenreiter ist Frankreich mit aktuell fast 28000 Einwohnern aus dem Großherzogtum.

In meinem nahen Umfeld habe ich aktuell drei Menschen die das vor kurzem getan haben oder tun werden.

Ja, Luxemburg ist ein begehrenswertes Ziel, aber nicht um jeden Preis.

Die Montagsfrage 14

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. Wie es dazu kam steht hier. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Was war dein liebstes oder schönstes Ausflug- / Reiseziel als Kind /Jugendlicher?

Bei dieser Frage bin ich mir ein wenig unschlüssig, weil es mehrere gab. Im ersten Grundschuljahr machten wir am Ende des Schuljahres einen Ausflug in den Parc Merveilleux in Bettembourg. Fotos davon und wie ich ihn nach etlichen Jahren zum ersten mal wieder besucht habe gibt es hier.


Ein anderes Ziel ist Korsika, das meine Eltern heiß und innig liebten, seit ihrer Hochzeitsreise. In den darauffolgenden Jahren ging es immer wieder dorthin.

Das kleine Hotel du Pont in Porto in dem wir regelmäßig zu Gast waren. Das Foto machte ich im September 2006, auf meiner letzten Reise dorthin.

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Unten könnt ihr euren Link von eurem Post aus dem eigenen Blog eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Sonntag & Hotel der Schlaflosen

Es ist erstaunlich wie wenig Lust ich Sonntags zum Schreiben habe. Da am Montagmorgen ja immer die Montagsfrage erscheint, die sich zu meiner Freude immer größerer Beliebtheit erfreut (und damit auch der Druck steigt gescheite Fragen zu finden) ist es mir fast wurscht ob ich den Sonntag verblogge oder nicht.

Diesen Sonntag hatte ich mir fest vorgenommen NICHTS zu tun.
Ein Anruf der N. mit einer freudigen Nachricht, die sie wahrscheinlich viel Mühe gekostet hat es uns bis jetzt nicht zu verraten. Die A. ,pragmatsich wie sie manchmal sein kann hatte gleich die üblichen Fragen gestellt. „Hast du vor zu heiraten?“ und „Bist du schwanger?“, konnte die N. jedoch getrost verneinen.
Da aber alles noch nicht hieb- und stichfest ist, kann ich auch hier nicht mehr darüber schreiben, doch wenn es wirklich klappen sollte freue ich mich sehr für sie.
Später bekam ich noch eine Einladung zu einem Geburtstag, auf die ich mich sehr freue.

Ich las weiter im Buch von Ralf Rothmann- Hotel der Schlaflosen. Doch zwischendurch musste ich immer wieder Pause machen, da die Kurzgeschichten es in sich haben. Interessant finde ich dass der Erzählstil von Geschichte zu Geschichte wechselt. Diese Wechsel lassen bisweilen eine seltsame Distanziertheit aufkommen, andere wiederum sind so nah und roh, dass man es kaum aushält. Allen voran die Erzählung ‚Hotel der Schlaflosen‘, die dem Buch den Namen gibt, schüttelte mich so sehr, dass ich froh war in dem Augenblick nicht alleine zu sein. Eines haben alle Erzählungen gemeinsam. Die Protagonisten gehen allesamt einen Schritt zu weit ins Verderben, in die Finsternis, in das Ungwollte, dass es kein Zurück mehr gibt.
Von mir eine absolute Leseempfehlung, aber ihr seid gewarnt.

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Diesen Tweet schwirrte in der Timeline an mir vorbei:

Ich habe mir weitgehend abgewöhnt Druckos zu lesen, weil ich mich dann sehr oft aufrege. Doch hier tat ich es und wurde belohnt. Es gibt eine komplette Doku über dieses berühmte Foto „Men at Lunch“.
Der Mann auf dem Foto im Tweet ist nicht Charles C. Ebbets sondern Thomas Kelly. Das ändert aber nichts an dem Umstand dass das Foto Ebbets zugeschrieben wird, was durchaus sein kann, denn an dem besagten Tag waren mehrere Fotografen zugegen, die alle ihr Leben riskierten um ein gutes Foto zu schießen.
Ein sehr schöne Doku, wenn zu Beginn auch ein wenig langatmig.

Ein Samstag fast wie aus dem Bilderbuch

Fangen wir gleich mal mit dem Bild des Tages an das ich von der Terrasse des Wëllem aus schoss. Was für ein herrlicher Tag mit Wolken aber auch auch jeder Menge Sonne und KEIN Regen!

Ich hatte mir morgens etwas mehr Zeit genommen um die Montagsfrage gründlich wegzubloggen. Richtig gut ausgeschlafen hatte ich übrigens nicht.
Später war ich mit dem B. im Wëllem verabredet zum Mittagessen. Samstags gibt es dort kein Tagesmenü, sondern eine Reihe von verschiedenen Häppchen die man sich zusammenstellen kann. Man könnte auch Mezze dazu sagen doch sind sie nicht aus der libanesischen Küche, sondern eher alle asiatisch.

Ich hatte ein paar Gyoza mit Hühnchen süßsauer mit Sesam, Chilli, und noch ein paar Kräutern. Wunderbar. Der B. hatte Sushi bestellt, zu denen ich ihn geraten hatte, da es dem Koch A. seine Spezialität ist. Er macht wunderbare Sushi.

Tout vient à point qui sait attendre.“
Ein Spruch den Großtante Gréidi zu Lebzeiten gerne und bei jeder passenden Gelegenheit vom Stapel ließ. Heute traf er absolut zu.
Ich fand im Antiquitäten Laden in der rue Beaumont einen gläsernen Eiskübel MIT entsprechender Zange. Ich wollte schon seit Jahren ein solchen haben. Es gab in im elterlichen Hause einen, den ich aber bei der Auflösung nicht mehr wieder fand. Entweder ging er zu Bruch oder meine Mutter hatte ihn entsorgt.

Das ist er. Schlicht, ohne Geschnörkel, mit Einsatz, damit das Eis nicht im Wasser schwimmt nach einer Weile. Sehr schön.

Später sah ich die M. im Vis-à-vis wieder worüber ich mich sehr freute. Die M. ist seit letztem Jahr in Rente kann es aber nicht ganz lassen ab und an doch im Bistro auszuhelfen, dass sie über Jahrzehnte selbst geführt hat.

Wieder daheim legte ich mich eine Weile hin und saß später lesend auf der Terrasse. Ich hatte mir vom Bäcker nebenan eine kleine Quiche mit Lachs gekauft zum Aufwärmen. Es stellte sich aber heraus dass es eine Gemüsequiche war.

Sie war so mittellecker. Ich habe überhaupt festgestellt dass der Bäcker in punkto Quiche mit den Gewürzen eher geizig ist.
Ich genoss die letzten Sonnenstrahlen bis kurz nach neun, daddelte noch eine Runde und ging ins Bett.

Langer Tag

Endlich, ENDLICH kein Regen mehr und einen ganzen Tag lang Sonne mit Wolken.

Da ich am Freitag wieder an dem Projekt gearbeitet habe über das ich schweigen muss, beantworte ich die Montagsfrage:

Kannst du fünf Dinge aufzählen die du partout nicht ausstehen kannst?

Ich habe ein paar mal in den Antworten der anderen Blogger gelesen, dass sie die Intoleranz partout nicht haben können. Das wäre bei mir im Prinzip auch der Fall, wenn ich denn meine eigene Intoleranz anderen gegenüber anderen einstellen könnte, was ich aber bisweilen nicht kann. Manchmal ist sie meines Erachtens nach sehr berechtigt. Also lassen wir die Intoleranz mal aus der Liste weg.

-Mangelnde Körperhygiene und die damit verbundenen Gerüche.

-Ungerechtigkeiten.

-Kleinkrämerei, Kleinkariertheit, Scheuklappen aufhaben.
Das ist nicht alles so ganz das gleiche, aber es geht in die selbe Richtung, von Unoffenheit.

-Tierinnereien

-Wermut- und Kamillentee. Ganz schlimm! Allein schon der Geruch bringt mich zum Würgen.
Wermut als Apéro mag ich ich jedoch sehr.

***

Am Abend verfolgte ich ein Bild. Seit Februar 2021 geht ein Bild um die Welt und wird von einem YouTube Künstler zum nächsten geschickt. Ich stieß darauf weil ich schon seit einer Weile die Videos von Nerdforge anschaue und sie aktuell die letzten waren die an dem Bild arbeiten durften. Initiator der Idee war Ten Hundred, der es zu Slew schickte, der zu DokeTV, der zu Smoe Nova in Deutschland und schließlich landete es jetzt in Norwegen in der Nerdforge. Eine schöne Idee! Der nächste Künstler wird Alpay Efe sein, dessen Kunstwerke ich sehr schätze, weil…ach schaut selbst bei ihm vorbei.
Wenn es fertiggestellt ist, wird es in einer Auktion versteigert werden.

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Via die Kaltmamsell
Exkurs im Gendern von Herzbruch.
Mit dröhnt der Kopf ein wenig nach der Lektüre weil ich gerade sehr viel dazugelernt habe und manches auch nicht verstanden habe.

Haarschnitt, Chiro & ein Anruf

Gute Laune am Morgen

Ich hatte Lust zu tanzen

Ja die Nummer ist steinalt, aber sie klappt immer noch.

Anschließend ein Termin beim Friseur. Nach drei Wochen war es so massiv nachgewachsen dass es wirklich von Nöten war.

Gleich am frühen Nachmittag folgte der nächsten Termin beim Chiropraktiker, der meinte dass er den Nacken und die damit verbundenen Schmerzen im Ellenbogen, die bis in den Vorderarm strahlen, bis nächste Woche im Griff hätte. Und ich muss sagen dass diese Woche die Schmerzen schon sehr viel weniger waren als die Woche davor und ich keine Ibu mehr nahm. Ein paar spezielle Bewegungen sind immer noch schmerzhaft aber bei weitem nicht mehr wie davor.

Am Nachmittag bekam ich einen Anruf einer unbekannten französischen Nummer. Die Frau stellte sich mir als Marie vor, die älteste Tochter von Tante Alice aus Mulhouse. Ich hatte an Weihnachten über Alice geschrieben, und darüber dass ich beschlossen hatte nicht weiter nachzuforschen.
Ob ich Joël sei.
Sie hätte meine Nummer erst jetzt in den Papieren ihrer Mutter gefunden, da sie nach einem Jahr, endlich den Mut gefunden hätte die Hinterlassenschaften ihrer Mutter durchzusehen, die in ein paar Kartons zu ihr gebracht worden waren und das erst Monate später, nachdem Alice bereits verstorben war.
Alice starb bereits 2020 im April an Covid. Es wäre alles sehr tragisch gewesen, da niemand sie hätte besuchen können und sie alleine im Altenheim verstarb. Es war zu einem Moment, als das Virus besonders heftig wütete in der Region. Ich kann mich sogar erinnern dass Luxemburg ein paar Intensivfälle aus Mulhouse aufgenommen hatte, weil dort Platzmangel herrschte.
Marie erzählte mir, dass sie die einzige der drei Töchter gewesen sei, die mit Alice regelmäßig Kontakt gehabt und sie regelmäßig besucht hätte. Ihr beiden jüngeren Schwestern, allen voran die mittlere, bei der mein Vater Pate gesehen war, hätte schon vor sehr vielen Jahren den Kontakt zu ihr abgebrochen.
All diese Dinge hat Alice mir nie erzählt. Wahrscheinlich schämte sie sich dafür.
Marie fragte nach meinen Bruder Gilles, bei dem Alice Patentante gewesen war. Ich musste ihr dann von Gilles erzählen und wie er zu Tode kam. Und als ich es erzählte fühlte es sich so ungewohnt an, weil ich schon so viele Jahre nicht mehr über ihn gesprochen hatte und irgendwo nagte das bei mir an alten Narben. Man vergisst diese Narben mit der Zeit, doch sie sind immer noch da.
Ich erzählte ihr dass Alice mich jedes Jahr kurz vor Weihnachten angerufen hätte.
Mehr konnte ich Marie nicht erzählen, denn mehr gibt es nicht. Marie ist im Grunde die Tochter des Cousins meines Vaters. Unser letzter stammbaumtechnisch gemeinsamer Verwandte wäre der mein Urgroßvater…
Wir wünschten uns beide alles Gute für die Zukunft und wenn ich mal im Elsass wäre solle ich mich doch bei ihr melden. Doch war es jedoch klar, dass das es nie der Fall sein würde, dass sie sich das nicht von mir erwarten würde und ich es nicht tun würde.

Nach dem Gespräch brauchte ich etwas Alkoholisches. Ich füllte mir ein großes Glas mit Lillet und Eis. Somit wäre nun wirklich die allerletzte Verbindung zur Familie meines Vater gekappt…

Zwei Tage: Pfingstdienstag & Mittwoch

Was ich vom Montag vergessen hatte:

Ich bug einen Gugelhupf. Er zerbrach mir aber beim Stürzen weil ich die Form nicht eingefettet hatte. Selbst schuld…

***

Dass der Dienstag in Luxemburg noch mal den Titel Pfingsten bekommt, hat weitgehend mit meiner Alten Heimat zu tun. Da herrscht jedes Jahr der Heilige Ausnahmezustand ( in nicht pandemischen Zeiten) wegen der Springprozession. Ich habe da in all den Jahren mehr als einmal darüber berichtet.

Ich hatte am Morgen kurz angedacht hinzufahren, bis mir bewusst wurde, dass ich das ja gar nicht will, und es gar nicht stattfindet.

Das Wetter kennt seit ein paar Tagen, obwohl es gefühlte Jahre sind, nur noch das Sturm- und Regenprogramm mit winzigen Verschnaufpausen, in denen es einmal kurz blauem Himmel und Sonne zeigt. Ein Unding sondergleichen, man kann nichts planen.

Darum blieb ich weitgehend drinnen und beschäftigte mich mit anderen Dingen. Wäsche waschen und im Kleiderschrank für Ordnung sorgen. Dabei habe ich wieder festgestellt, dass ich immer noch viel zu viel habe, das ich gar nicht mehr anziehe. Die anderthalb Jahre Pandemie haben manches garderobenmäßig verändert. Früher zog ich mich gerne schick an auch wenn es nicht unbedingt einen Grund dafür gab. Inzwischen ist mir das weitgehend abhanden gekommen. Ich ziehe an was bequem ist, sich easy waschen lässt und mich im Alltag nicht nervt. Arbeitsmäßig muss ich nicht per se einer Kleiderordnung folgen, die für die meisten meiner Kollegen alles in Schwarz vorsieht. Es ist wurscht was ich anziehe, Hauptsache ich erscheine nicht splitterfasernackt.

Dabei habe ich mich gefragt ob ich das Aufbrezeln vermisse. Ja und Nein. Einerseits bin ich ja Modell bei einer Schneiderin für ein maßgeschneiderten Anzug, auf den ich mich schon sehr freue. Ich habe sogar schon extra ein paar neue Schuhe dafür erworben. Doch werden wir noch einmal Gelegenheiten haben um solche Klamotten anzuziehen? Darum ist es mir im Umkehrschluss sehr egal wie ich aussehe.

Früh ins Bett.

***

Der Mittwoch fing mit einem Missgeschick an über das ich über Stunden hin untröstlich war. Mir rutschte meine absolute Lieblingstasse aus der Hand und sie zerschellte in tausend Scherben. Es war die Tasse die ich mit viel Sorgfalt und Mühe aus Australien mitgebracht hatte, von der Keith Haring Ausstellung in Melbourne.

Ich setzte mich sofort an den Rechner um Ersatz zu ordern, doch diese spezielle Tasse war für die Ausstellung extra angefertigt worden und gibt es so nicht noch einmal. „Heul…“

Ich fand bei Ligne Blanche, die die Teller herstellen, eine ähnliche Tasse aber nicht die gleiche.

Ich beschloss mir etwas Gutes zu tun und fuhr im Regen ins Stadtzentrum zum Mittagstisch im Renert. Ich machte einen Schnelltest und speiste seit sehr langer Zeit mal wieder im Lokal. Es gab Prince Orloff. Sehr gut.

Nach ein paar Einkäufen (ich hatte mich unter anderem umgeschaut nach einem neuen kleinen Staubsauger für die kleine Wohnung, aber keinen gekauft weil ich den Preis erst verdauen muss) fuhr ich wieder zurück zur Wohnung in der die Putzhilfe am wüten war. Ein Anruf der A. rettete mich. Sie brauchte Rat für eine neue Brille. Und mit viel hin und her entschied sie sich für eine komplett neue Form und Farbe. Es gab anschließend ein Drink auf der luftigen Terrasse von der Skybar, die ich auch schon sehr lange nicht mehr besucht hatte. Doch angenehm war es nicht. Wir bleiben auch nur kurz.

Am Abend schaute ich mir vom Kanal des Cirque du Soleil einen Teil der Show ‚Kurios‘ an. Großartige Gestalten und Kostüme. Ich war bei dieser Show ganz besonders begeistert von den einzelnen Hauptcharakteren und mit wie viel Sorgfalt sie entworfen wurden.

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Wenn ich wieder nach London komme, irgendwann und diese Show läuft noch, werde ich sie mir ganz gewiss ansehen.

Aus dem Familienalbum 37 & Pfingstmontag

Den Vortag weggebloggt.

Da ich mit Amazon Prime auch über die Funktion Amazon Photos verfüge, habe ich jetzt mal von allen Festplatten alle Fotos seit Anbeginn meiner PC Ära hochgeladen und um sie zu sortieren. Da herrschte nämlich ein heilloses Durcheinander mit Ordenrn und Unterordern dass ich gar nichts mehr wiederfand. Dabei fand ich ein Foto wieder über das ich mich sehr freute. Ich hatte es lange nicht gesehen und hatte schon Angst, dass es für immer verloren sei. Es entstand auf einem Film kurz bevor ich mit dem Bloggen anfing.

Ja, das ist Derek Jacobi und das Bild entstand Dezember 2003. Auch wenn der Film letztendlich nicht der große Hit war, so erinnere ich mich doch gerne an Derek, denn er war immer sehr nett. Ein echter Gentleman halt. Dass er hier so blass ist, hatte mit der Rolle zu tun die er spielte.

A propos Film: Aus Gründen, wie man so schön sagt, suche ich zur Zeit den Film Liliom von Fritz Lang, mit Charles Boyer in der Hauptrolle. Der übliche Verdächtige hat den Film, aber zu einem unmöglichen Preis. Da ich ihn für Recherchezwecke brauche, kann und will das Geld dafür nicht ausgeben. Vielleicht findet sich ja jemand unter meinen Lesern, der den Film hat.

Wettermäßig war der Tag zum vergessen. Ich las und schreib viel. Einen Moment dachte ich daran dass ich ja vielleicht die Montagsfrage beantworten könnte, doch ich lass da dann doch noch ein paar anderen Bloggern den Vortritt. Sie ist nämlich gar nicht so einfach zu beantworten, wenn man mal darüber nachdenkt.

Am Abend schaute ich ein bisschen Gedöhns auf Arte an. Unter anderem den Karambolage Beitrag über den Eurovision Song Contest, die Reliquie von Turin und was der Mann denn so trägt.

Die Montagsfrage 13

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. Wie es dazu kam steht hier. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Kannst du fünf Dinge aufzählen die du partout nicht ausstehen kannst?

Ich werde die Woche in der Frage beantworten. (Nein, ich verbessere den Satz davor nicht, ich lass den jetzt so!)

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Unten könnt ihr euren Link von eurem Post aus dem eigenen Blog eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Pfingstsonntag

In fremden Wohnungen auf Sofas schlafen, Nun ja. Viel geschlafen habe ich nicht und fühlte mich auch ein wenig gerädert durch den Rotwein. Kurz nach 8:00 Uhr war ich schon wieder wach. Ich hatte knapp drei Stunden geschlafen.

Die Bewohner selbst schliefen noch, doch ihre Katze leistete mir in der Küche Gesellschaft. Ein sehr schönes Tier:

Kurz vor Mittag war ich wieder zuhause in und legte mich erst mal hin. Schlaf nachgeholt. Ich hatte mir geschworen dass ich keine einzige SMS oder Anruf bezüglich der Arbeit annehmen würde, jedoch eine konnte ich nicht ignorieren, ‚seufz‘.

Am Nachmittag riefen die A. und die N. an und wir verabredeten uns in der Innenstadt auf einer Terrasse. Wir wählten den Bazaar aus da die auch ein paar Mezze anbieten.

Und ich muss sagen dass sie sehr lecker waren. Überhaupt ist der Service dort auch besser geworden.

Dann erhielt ich einen Anruf, der alles ein wenig über den Haufen warf und ich musste sofort los. Ein Verwandter eines Freundes liegt im Sterben. Und obwohl ich da eigentlich nicht viel tun kann, reicht es auch manchmal einfach zuzuhören und den anderen weinen zu lassen.

Als ich zurückging stand ich fast an der Stelle an der ich eines der ersten Fotos gemacht habe, das ich auf Instagram gepostet habe.

August 2017

Und heute sieht das so aus:

Mai 2021

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Das ist ja mal ein rattenscharfes E-bike ! Ich fühle mich gerade sehr in Versuchung gebracht sehr viel Geld auszugeben.

Eurovision Song Contest

Ich hatte mir nach dem langen Freitag vorgenommen am Samstag regelrecht nichts zu tun. Das war mit Ausnahme vom Marktbesuch und einer Einladung am Abend auch der Fall.

Ich war jedoch unschlüssig ob ich wirklich zu Markt gehen sollte, denn es war kalt, regnerisch und stürmisch. Ich erst kurz vor Mittag los. Mit der D. die ab Mittwoch wieder in weg sein wird speiste ich im Wëllem zu Mittag. Ich hatte bereits berichtet, dass der Koch, der zuvor im Dipso war dort in der Küche steht. Ich hatte ein Gemüsewok mit Hühnchen auf thailändische Art. Sehr lecker.

Am Nachmittag legte ich mich noch einmal kurz hin bevor ich abends zu Freunden nach Mamer fuhr um zum ersten mal, seit etlichen Jahren wieder den ESC in der Gruppe anzuschauen.

Derweil gab es Spaghetti Bolognese und reichlich Rotwein.

Ich war dann sehr enttäuscht vom Ausgang des Wettbewerbs. Der Hardrock von Italien war wirklich nicht mein Favorit. Die Schweiz hätte mir besser gefallen oder auch Frankreich. Nun ja.

Es war abgemacht dass ich dort schlafen würde weil es mit der Punktevergabe eh bis nach Mitternacht gehen würde und ich dann nicht mehr heim fahren könnte, wegen der Sperrstunde. Und es wurde sehr spät…

Antwort auf die Montagfrage

Da heute wieder einer dieser Tage ist, an dem ich an einem Projekt arbeite, über das ich schweigen muss, machen wir was anderes.
Nur so viel: Es war ein guter Tag an dem es nicht regnete und die Stimmung recht ausgelassen war.

Am Abend jedoch sah ich wilde Wolken,…

…die sich zu einem Donnerwetter zusamnebrauten:

Das Bild gibt leider nicht wieder wie schwarz die Wolken tatsächlich waren. An einem gewissen Punkt konnte man den Regen und die Feuchtigkeit von weitem so sehr spüren als ob man neben einer aufgedrehten Dusche stehen würde.

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Ich hatte die Frage ja gestellt, weil ich etwas überprüfen wollte:

Kannst Du Dich noch an eine Begebenheit aus deiner Kindheit erinnern in der es ums Essen ging? Erzähl mal!

Ich habe oft festgestellt dass Kindheitserinnerungen im Zusammenhang mit Essen, zumindest was meine Generation angeht, nicht immer die Besten sind. Das ist auch bei mir der Fall.

Es gab im elterlichen Haus immer sehr viel Fleisch, weil mein Vater ein außerordentlicher Fleischesser war. Ein Steak kurz durch Pfanne gezogen ohne irgendeine Beilage reichte ihm oft schon. Er liebte Koteletts, und es ist mit ein Grund warum ich sie heute hasse. Die dicken Fettränder schnitt ich immer weg weil ich sie nicht mochte. Das war mit meinem Vater immer der Punkt an dem es Geschrei gab. „Du isst alles was auf dem Teller liegt!“ Manchmal schnitt ich dann die Fettränder so klein dass ich sie ohne einmal darauf zu kauen, hinunterschlucken konnte. Wahrscheinlich ist das heute mit der Grund warum ich Pillen ohne Wasser nehmen kann. Aber der Trick funktionierte nicht immer. Bisweilen würgte ich derart daran dass es Ohrfeigen setzte.
Die einzige Ausnahme war Leber. Die musste mein Vater alleine essen, da meine Mutter sie auch nicht mochte und sie mich und meinen Bruder nicht dazu zwang sie zu essen.
Es gibt heute noch gewisse Fleischstücke vom Rind wie vom Schwein, die ich nicht essen kann, weil es mich extrem ekelt.

Zwei Tage: Fast wieder wie „ Normal“ & Termin beim Chiropraktiker

Das sehr spät zu Bett gehen, wäre fast fatal gewesen, denn ich hatte am Morgen ein PCR Termin. Doch ich kam so gerade noch rechtzeitig an. Uff.

Auch heute machte der Regen wieder vieles zunichte. Zwischen zwei Schauern versuchte ich schnell ein paar Einkäufe zu erledigen und saß für den Rest des Tages viel am Rechner.

Am Abend jedoch hatte die C. mich und zwei weitere Gäste ins Podenco eingeladen.

Es war zum ersten mal seit Teneriffa dass ich wieder Abends in einem Restaurant speiste. Auf der Terrasse kann man das ohne Schnelltest, für innen bieten alle Gaststätten einen Schnelltest an, den man absolvieren muss bevor man zu Tisch geht.

Zu trinken gab es Rueda Wein und das reichlich. Überhaupt war das Essen großartig.

Es war eine lustige Runde. Folgendes Bild durfte ich mir Genehmigung aller hier einstellen.

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Ich spürte am Donnerstag Morgen dann doch ein klein wenig den Wein.

Am späten Vormittag hatte ich einen Termin beim Chiropraktiker, den die N. mir schon mehr als einmal empfohlen hat. Ich habe seit mehreren Wochen unangenehme Schmerzen im Ellenbogen und es geht einfach nicht weg. Als ich mit der A. in Knokke war, riet die Freundin der A., die K., die Ärztin ist, eine Weile Ibu einzunehmen und zu schauen ob es dann nicht besser wird. Es wurde ein klein wenig besser, aber als ich die Medikamente absetzte, ging es wieder los. Ich bin inzwischen überzeugt dass es keine klassische Sehnenscheidenentzündung ist, sondern dass irgendwas eingeklemmt ist.

Ich erklärte ihm genau welche Schmerzen ich habe und bei welchen Bewegungen es besonders weh tut. Er tastete ein wenig ab drückte auf zwei Stellen und meinte dass es definitiv keine Entzündung wäre sondern eine ausgewachsene Verspannung die vom Nacken herrührt.

Nach der Behandlung fühlte ich mich wie durch den Wolf gedreht und er meinte dass ich schon noch ein paarmal wiederkommen müsse.

Da die Praxis des Chiro nicht allzu weit vom Bovary entfernt fuhr ich dorthin zum Mittagstisch.

Das Tagesmenü war Hühnchen mit Peffersoße, Gemüse und Kartoffelpüree. Nichts weltbewegendes aber sehr gut. Davor gab es eine kleine Gemüsesuppe.

Und als ich dort saß, kamen viele Erinnerungen zurück, an die manchmal verrückten Abende die ich schon dort verbracht habe und dass ich mich mehr als glücklich schätzen kann, dass ich in einem Land lebe, dass sich ob der Pandemie nie verrückt machen ließ und ich jetzt schon viele Freiheiten wieder genießen kann.

Nach dem Mittagstisch fuhr ich zur Probe. Das sieht und hört sich alles sehr gut an.

Am Abend dann zum ersten mal dieses Jahr, als Zuschauer im Theater. Ivanow lief bereits letzte Spielzeit als ich in Australien war.

Dann ging es fix zurück und in die Federn, denn morgen muss ich für meine Verhältnisse sehr früh raus.

Mampf & Theater

Das Foto und Highlight des Tages. Mignons vom Schwein mit Speck ummantelt an Senfsauce , mit Broccoli und Kartoffelstampf. Frisch zubereitet vom Koch im Renert und verspeist auf einer regennassen Terrasse. Großartig und wetterbedingt ein Trauerspiel.

Aber fangen wir von vorn an. Ich hatte so tief und fest geschlafen am Tag davor und war vor allem so schnell weg gewesen, dass das Licht im Schlafzimmer noch am Morgen brannte.

Ich hatte vom Gesundheitsministerium einen Brief bekommen, dass ich mir eine Packung Schnelltests abholen könnte und das an diesem Morgen. Na gut. Ich brauche sie zwar nicht unbedingt, doch da wir in den nächsten Monaten nur in ein Restaurant können mit Schnelltest (gültig für 24 Stunden) oder PCR (72 Stunden) kommen sie gerade recht. Die Gaststätten haben ein gewisses Kontingent bekommen, wenn die aufgebraucht sind, muss man 4€ pro Test zahlen. Die Apotheken haben sich auch darauf eingestellt und bieten sie ebenfalls mit Bescheinigung an. Dann kostet es aber ein paar € mehr.

Ich holte die Tests ab, (seltsamerweise in der Nachbargemeinde Bertrange) und entschied mich in die Oberstadt zu fahren zum Mittagstisch im Renert. Siehe Foto.

Ich entschied mich früher ins Theater zu fahren. (Ich gestehe, jedes mal wenn ich das Auto nehme für ein so kurze Fahrt, die ich auch zu Fuß machen könnte, habe ich ein schlechtes Gewissen, aber hier ging es nicht anders, weil ich auch mein ganzes Material wieder mit mitnehmen musste, da es die letzte Vorstellung war)
Am Ende gab es einen Umtrunk, der sich länger hinzog.

Zuhause war ich dann noch viel zu putzmuter um ins Bett zu gehen und schaute mit die zweite Staffel von Love, Death & Robots an. Ich war schon sehr begeistert gewesen von der ersten Staffel. Es sind Zeichentrickkurzfilme, alle im Sci-fi Modus. Kleine konzentrierte Geschichten, die mit sehr wenigen Bildern eine utopische, manchmal distopische Welt beschreiben und dabei ein Problem der Zukunft aufzeigen. Nicht unbedingt etwas für Mimosen, denn stellenweise geht grausam zu. Doch wenn euch das nichts ausmacht ein absolute Empfehlung von mir.

Sehr spät zu Bett und das hatte Folgen, aber davon morgen mehr.

Aprilwetter im Mai & ein neues Buch

Irgendwie hab ich am Sonntag Abend doch glatt vergessen ein paar Zeilen zu bloggen und sei es nur der Form halber.

Nun ja, der Sonntag hatte nicht sonderlich viel Spannendes zu bieten. Es regnete immer wieder und am Nachmittag musste ich los ins Theater für ein 5 Uhr Vorstellung. Alles lief wie am Schnürchen, keine besonderen Vorkommnisse. Am Abend schaute ich mir eine alte Folge von Miss Marple an mit Julia McKenzie. Ich kannte die Geschichte schon, doch hier war sie um einiges komplexer dargestellt, als in einer anderen Reihe mit Joan Hickson.

Am späten Abend von der Terrasse aus

***

Der Montag war wetterbedingt ein Unding. Ich hatte per se geplant die Wohnung auf Vordermann zu bringen weil sich stellenweise die Dinge stapeln. Es war demnach eine Runde Entsorgen angesagt. Doch zwischendurch lockte die Sonne manchmal ganz kurz, dass ich beschloss nach draußen zu gehen. Wenn ich dann einen „Stappel“ abgearbeitet hatte, regnete es wieder und ich blieb drinnen. Zumindest habe ich viel weggeschafft.

Am Abend im Theater, weil ich fast zwei Stunden im Leerlauf war, hatte ich mir ein Buch heruntergeladen, von dem ich schon vor Wochen eine fantastisch positive Kritik im DLF Büchermarkt gehört hatte. Der Rezensent überschlug sich regelrecht mit loben Worten.
Ralf Rothmann: Hotel der Schlaflosen
Ich las vorab ein paar Kritiken von Käufern, wovon eine sehr davon abriet, weil das Buch mit den Erzählungen sehr grausam wäre. Ich lud mir also vorsichtshalber die gratis Leseprobe. Doch gleich die erste Erzählung fesselte mich so sehr, dass ich das ganze Buch kaufte. Und richtig, bei der zweiten Erzählung ,Hotel der Schlaflosen, die dem Buch auch den Titel gibt, schüttelte es mich. Es ist nichts für zart Besaitete. Ich musste auch erst einmal tief durchatmen.
Eine komplette Rezension folgt wenn ich es ganz gelesen habe. Nur soviel schon vorab, Rothmann hat einen fantastischen Schreibstil, der sich sehr gut liest.

Die Montagsfrage 12

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Heute möchte ich mal etwas überprüfen, was mir in all den Jahren in denen ich Blog schreibe, immer wieder auffiel. Heute geht es um Erinnerungen.

Kannst Du Dich noch an eine Begebenheit aus deiner Kindheit erinnern in der ums Essen ging? Erzähl mal!

Ich werde die Frage morgen beantworten, da habe ich mehr Zeit zu schreiben.

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Unten könnt ihr euren Link von eurem Post aus dem eigenen Blog eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Kurz aber schön

Und so toll wie der Tag gestern war, so beschissen war es heute.

Ich hatte schlecht geschlafen. Zuerst schien es als ob da doch ein wenig Sonne…aber nein. Als es dann richtig anfing zu regnen, zog ich bereits in Betracht nicht auf den Markt zu gehen. Letztendlich ging ich dann doch. Der Regen hatte auch viele abgehalten und es waren erträglich viele Mensch da.Ich kaufte alles ein was ich brauchte fürs Wochenende um nicht zu verhungern. Da ich eh nicht viel Zuhause sein werde, wird das völlig reichen. Kaffee gab es später mit der D, der K, und dem B. im Piazza. Doch war es sehr ungemütlich feucht und kalt.
Die K. nahm mich mit dem Wagen mit zurück in die Wohnung, denn es hatte inzwischen richtig losgelegt mit dem Regen. Und diese übertriebenen Schauern sollten wir den ganzen Tag nicht loswerden.

Ich werkelte ein wenig zuhause herum bevor es Zeit war ins Theater zu gehen. Dort hingegen war es ausgesprochen erfreulich weil ich ein paar alte Bekannte wiedersah.

Neue Reifen, Blue & Futterstoff

Ein Termin für das Aufziehen der Sommerreifen am Wagen ließ mich gleich am Morgen einmal quer durch die Stadt fahren. Es wird teuer werden, denn ich brauche vier neue. Das hatte zur Folge dass es nicht wie gewohnt, in knapp 40 Minuten erledigt ist, sondern länger dauerte.

Wenn ich schon im alten Viertel meiner Großeltern bin, kam mir die Idee das Grab aufzusuchen und nach dem Rechten zu sehen. Ich muss zugeben dass ich mich die letzten Jahre wenig darum gekümmert habe. Es war demnach auch keine Überraschung als ich den Grabstein stellenweise moosbewachsen vorfand. Zudem war ein weiterer Buchstabe abgelöst und hatte sich an einer Kante eingeklemmt. Ich kann ihn aber wieder befestigen lassen.

Ich sah mir die Namen an. Für mich sind sie kein Schall und Rauch. Als ich klein war und jedes Jahr zu Allerheiligen mit aufs Grab musste, kannte ich niemanden der dort lag. Inzwischen kenne ich über die Hälfte. Der Name meines Bruders versetzt mir immer noch eine Stich ins Herz…

Ich beschloss dass ich etwas unternehmen muss. Die moosbewachsenen Stellen sehen schlecht aus. Es gibt hier eine Firma, grabpflege.lu die das alles wieder auf Vordermann bringt. Hat einer meiner geschätzten Luxilesern die schon mal in Anspruch genommen, oder kennt noch ein anderes Unternehmen?

Ich fuhr mit dem Bus zurück in die Oberstadt. Ich beschloss den Mittagstisch in Renert in Anspruch zu nehmen. Da ich recht früh dort war bekam ich einen guten Tisch. Ich lass im letzten New Yorker die Kurzgeschichte von Magret Atwood, als die mit A. mit Blue vorbeisauste. Ich wollte nicht über die ganze Terrasse nach ihr schreien und rief sie an. Die A. war in Eile und, fagte mich ob ich ein wenig Zeit hätte, setzte mir Blue hin und meinte dass sie in 20 Minuten wieder da sei. Aus den 20 Minuten wurde fast eine Stunde. Die Stadt bevölkerte sich zusehends und den kostbaren Parkplatz, den sie aufgegeben hatte, war nicht mehr zu ersetzen.

Ich aß derweil meinen Mittagstisch in frecher* Begleitung.
*Ich sage hier immer frech, aber Blue ist eine sehr gut erzogene Hunddame, die nichts mehr liebt als in der Stadt unterwegs zu sein und die man überall hin mitnehmen kann, denn sie kann sich benehmen.

Ich fuhr mit dem Bus wieder zurück und holte den Wagen ab. Unterwegs erreichte mich eine Nachricht, dass die Stoffe für den Anzug da wären. Also flitzte ich fix zur Schneiderei.

Das ist der Futterstoff:

Ich war überwältigt. Mann, ist der schön! Der Stoff selbst ist auch schon da, aber den zeige ich noch nicht.

Abends dann die letzte Vorstellung des Musicals. Zwischendurch sah ich einen doppelten Regenbogen.

Der unnütze Feiertag

Ich empfinde den Christeishimmelfahrt Feiertag schon seit Jahren als einer der unnützesten Feiertage des Jahres. Ich weiß dass ich mir mit dieser Aussage eine Shitstorm unter den katholisch Gläubigen auf mich ziehen werde. Ich bin zwar katholisch aber nicht gläubig , also kann ich diese Aussage vertreten.

Angedacht war ein Spaziergang durch die Parks der Stadt und eventuell den großen Limpertberger Friedhof, den ich nur von ein oder zwei kurzen Aufenthalten kenne, als ich vor gefühlten 100 Jahren mal mit einer Filmcrew dort war. Ich fahre regelmäßig mit der Tram daran vorbei, und die Idee dazu kam mir am Tag davor.

Doch das Wetter das recht trüb und auch kalt war, machte all diese Pläne zunichte. Somit ist der Feiertag schnell erzählt.

Ich blieb daheim, las im Internet und ich in Büchern, daddelte ein Runde Runscape, und sah mir eine Show von Sarah Millican an.

Sarah Millican lernte ich vor etlichen Jahren als Gast in der Graham Norton Show kennen. Eine komplette Show von ihr hatte ich aber bis dahin noch nie gesehen. Während der Pandemie stellte sie mehrere davon integral online.

Millican scheut vor keinem Thema zurück, und genau das mach ihre Stärke aus und macht sie zugleich sehr liebenswert.

Später am Abend fing ich eine neue Serie auf Netflix an. Jupiter’s Legacy in die ich aber nicht so richtig einstieg, aber vielleicht kommt das ja noch.

Hektik

Ein Tag mit vielen Terminen.

Der erste war von der angenehmen Sorte. Es war nämlich Mittwoch und Markt. Da ich ein klein wenig spät dran verstöpselte ich mir die Ohren mit Musik und ging dann im strammen Tempo der Musik zum Zentrum. Dabei viel mir auf für wie viel Zeug die Ohren in letzter Zeit herhalten müssen. Siehe Foto:

Zwei Drittel davon hat nichts mit dem Ohr an sich zu tun.

Ich traf die D. und später auch den B., der uns erzählte dass frühere Koch aus der Weinbar jetzt im Wëllem arbeitet. Der A. kenne ich schon sehr vielen Jahren und weiß wie gut er kochen kann. Wir verabredeten uns dort zum Mittagstisch.

Zwischenzeitlich musste ich aber einmal schnell zur Klinik zum wöchentlichen, inzwischen leidlichen, Test. Das Schlechte daran, ich muss bis nach Kirchberg fahren. Das Gute daran, die Tram fährt dorthin und das im inzwischen 4 Minuten Takt. Ich kam an, es war niemand vor mir, und ich kam sofort dran. Ich nahm sofort die nächste Trambahn und fuhr wieder zurück.

Ich bin immer wieder fasziniert vom dem Farbenspiel im Innern der Wagen.

Mittagstisch dann im Wëllem:

Ragout de Boeuf à la pariseinne mit Gemüse und kleinen Kartoffelpuffern. Sehr sehr köstlich.

Anschließend ein Termin mit dem Elektriker meines Vertrauens, der sich um mehrere Dinge in der kleinen Wohnung und in meiner Wohnung kümmern musste. Das in der kleinen Wohnung bekam er sofort hin. Der Konverter für die LED im Badezimmerschrank war kaputt und in nicht weniger als fünf Minuten war das ersetzt. Im meiner Wohnung war es schwieriger. Die Klingel an der Wohnungstür gab schon vor längerem den Geist auf und einer der beiden Abzugsventilatoren im Badezimmer hatte auch keine Lust mehr. Bei beiden konnte er den Fehler nicht finden und versprach hoch und heilig er würde in den nächsten Wochen noch einmal vorbei schauen.

Und dann war es auch schon Zeit wieder ins Theater zu sausen zur vorletzten Vorstellung.

Alte Heimat & Antwort auf die Montagsfrage

Da am morgen ein Termin ausfiel, worüber ich mich insgeheim freute, (obwohl, jetzt da es hier steht ist es nicht mehr geheim) ließ ich den Morgen langsam angehen.
Ich bloggte alles vom Vortag weg uns las lange und ausführlich im Internet.

Als vor ein paar Monaten las, dass in meiner Alten Heimat neue archäologische Funde zu Tage kamen, wunderte mich das nicht. Der Ort ist einer der ältesten aus Luxemburg und wenn man dort auch nur ein wenig buddelt findet man altes Zeug.
Die Fundstelle ist mitten im Ort, auf dem Marktplatz und wie es scheint, ist es das Kloster, das der Lokalheilige im 7. Jahrhundert erbauen ließ.
Die Stelle selbst hat auch in der sehr viel jüngeren Vergangenheit für viel Unruhe und Streit gesorgt und das über Jahrzehnte. Ich wohnte in einer kleinen Dachwohnung, ein paar Jahre lang, gleich nebenan, und bekam das alles hautnah mit. In meiner Jugend stand dort ein Hotel, eines der besten vor Ort und es war eine Legende, allein schon wegen der großen Feiern und Bälle die dort veranstaltet wurden. Die Terrasse war eine der bestbesuchten weit und breit und es war im Hochsommer ein Ort für gediegenes „M’as-tu vu?“.
Nachdem sich niemand mehr fand um das Hotel weiterzuführen wurde das Gebäude zum großen Politikum. So sehr, dass niemand mit all den Auflagen auch nur daran dachte, das Gebäude zu übernehmen und es zu sanieren. Und so stand es über Jahrzehnte mitten auf dem Marktplatz wie gewaltiger Schandfleck und verrottete. Nach all den Jahrzehnten die ins Land flossen, hat die Stadt nun endlich beschlossen das Gelände selbst zu kaufen. Was in den 90ern noch hätte renoviert und saniert werden können, musste nun völlig abgerissen werden.
Die Kulturministerin hat sich jetzt wegen der Funde eingeschaltet und das Projekt gestoppt. Die Stadt ist in Aufruhr.

All meinen Bloggerbekannten im Internet nachgelesen und mich mit vielen mitgefreut, dass sie jetzt auch so langsam Termine für Impf haben. Langsam traue ich mich Hoffnung zu schöpfen, dass ich ein paar davon vielleicht noch dieses Jahr wiedersehe.

Als ich gegen Mittag raus wollte regnete es in Strömen und ich ließ es bleiben.

Am Abend dann wieder eine Vorstellung ohne weitere Vorkommnisse. Da sonst weiter nicht viel passiert ist, außer einer Vorstellung des Musicals, beantworte ich heute meine eigene Montagsfrage:

Wenn du einen deiner fünf Sinne aufgeben müsstest, auf welchen kannst du am ehesten verzichten und warum?
Da ich ja schon eine Diskussion mit der D. darüber hatte versuche ich die ein wenig nachzuvollziehen.
Bei mir halten sie Schmecken und Riechen die Waage, wobei ich eher auf den Geschmackssinn verzichten könnte als auf den Geruch. Das mag sehr seltsam klingen für jemand wie mich der gerne isst und trinkt und jeglichen lukullischen Genüssen absolut verfallen ist.
Aber nichts Schmecken zu können bzw. nichts zu riechen kenne ich zum Teil wenn ich schwer erkältet bin und damit könnte notgedrungen leben.

***

Die neueste Restaurierung von Baumgartner geht in eine etwas ungewöhnliche Richtung. Ein Ölbild das durch unzähligen Schäden zu einem Artefakt geworden ist und nun als solches erhalten werden soll. Was ich an Julian hier wieder sehr schätze ist seine total unaufgeregte Art zu erklären warum er das macht.

Sonntag & Montag in einem Wisch

Der Sonntag war, was das Wetter angeht, wunderschön. Ich hätte mir gewünscht es wäre nicht unbedingt der Sonntag gewesen, weil Sonntags sind alle frei und alle unterwegs. Also blieb ich tagsüber zuhause schreib im Blog, las, und ließ mir die Sonne auf den Bauch auf dem Balkon scheinen.

Am Abend dann die letzte Vorstellung von „So Dunkel hier“.

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Den Montag ließ ich gemütlich anlaufen. Das Wetter hatte alles am Sonntag an Sonne und warmen Temperaturen verschwendet und es blieb nicht mehr für Montag übrig. Im Gegenteil, es regnete wieder.

Gegen Mittag statte ich einem anderen Projekt einen Besuch ab über das ich aber schweigen muss.

Ich hatte ins Auge gefasst, da der Elektrogroßhandel nicht weit entfernt ist, mich dort umzusehen zwecks einem neuen Staubsauger. Der kleine Dyson den ich vor fast zehn Jahren gekauft hatte, gibt langsam den Geist auf. Doch da ich sehr viel Zeit vertrödelt hatte mit den Kollegen zu tratschen, (muss auch ab und zu mal sein) musste ich den Elektrohandel streichen und Gas geben, dass ich ins Theater komme. Es lief dort alles mit der gewohnten Routine ab, mit Ausnahme dass ein Darsteller zu spät kam. Da kam mir dann wieder einmal zugute, dass ich den Plan, wann wer zur Maske kommen muss, mit viel Luft zwischen den Terminen angelegt habe. Somit ging es trotzdem auf.

Zuhause hatte ich nicht die geringste Lust zum Kochen und orderte eine Pizza per Lieferdienst. Es ist zum ersten mal überhaupt dass ich eine Pizza bestelle seitdem ich in dieser Wohnung bin.
Früher mochte ich Pizza sehr. Jetzt nicht mehr und das hat zwei Gründe, bzw. es stecken zwei Geschichten dahinter. Es hat einerseits mit schlechten Pizzen zu tun, bei denen es mich anschließend ekelte und andererseits gibt es eine traurige Geschichte, die ich nie aufgeschrieben habe in Verbindung mit meinem Vater. Ich werde sie in den nächsten Tagen mal aufschreiben, wenn es weniger zu berichten gibt.
Die Pizza die ich geordert hatte war ok, riss mich aber nicht vom Hocker.

***

Fernsehunterhaltung hatte ich keine geplant, zappte einmal kurz durch die Kanäle, blieb eine Weile bei Inspektor Barnaby hängen, bis ich merkte dass ich den schon gesehen hatte und mich sogar noch an den Mörder erinnern konnte.

Dafür lieferte mir YouTube die Abendunterhaltung. Ihr kennt sicher alle den Film von François Ozon „8Frauen“ in dem er es fertigbrachte, die größten französischen Diven in einem Film unterzubringen. Der Film war ein Kammerspiel und basierte auf dem gleichnamigen Theaterstück von 1961, 8 Femmes. Das Original fand ich nun im Theaterkanal der INA wieder.

Die Montagsfrage 11

Jeden Montag stelle ich eine Frage, die ihr in eurem Blog beantworten könnt. An welchem Tag der Woche ihr das macht bleibt euch überlassen. Am Ende des Postings sammelt Mr. Linky die Einträge aus eurem und aus anderen Blogs und es wäre nett wenn ich mich verlinkt.

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Als ich am Samstag mit der D. auf der Terrasse vom Renert saß, rätselten wir herum was ich als nächste Montagsfrage stellen könnte. Und dabei kam diese Frage auf. Je mehr wir darüber diskutierten, umso komplexer wurde sie.

Wenn du einen deiner fünf Sinne aufgeben müsstest, auf welchen kannst du am ehesten verzichten und warum?

Ich werde die Frage wieder in der Woche beantworten, weil ich, jetzt da ich das schreibe, Sonntag ist, und wunderschönes Wetter, das regelrecht danach schreit dass ich eine Runde draußen drehe.

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Unten könnt ihr euren Link von eurem Post aus dem eigenen Blog eintragen. Mister Linky kann nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.