St. Jean-de-Luz: Ein Ausflug zu Vivian nach San Sabastian

Eigentlich wusste ich es schon seit meinem letzten Besuch hier in San Sebastian. Die Wanderausstellung der Bilder von Vivian Maier ist zur Zeit dort  zu sehen.
Ich hatte mich ja erst vor gar nicht so langer Zeit für eine NO ART Sendung mit Vivian Meier beschäftigt. Es gibt sie noch immer in Replay zu sehen, ab der 24:40 Minute. Doch einen Hacken hatte die Sache. Ich hatte selbst noch nie eine Ausstellung von der zu Lebzeiten völlig unbekannten Frau gesehen…

Doch ich greife dem Tagesgeschehen wieder vor… ich bin unmöglich.

So sah es heute morgen aus als ich schwimmen ging. Nicht sehr einladend und von der großen Hitze die halb Europa im Griff hat, war hier noch nichts zu spüren, doch sie wurde für den Tag angekündigt.

Wir fuhren, wie schon das letzte mal mit den Oui-Bus. Eine herrliche Alternative zum Zug der ja wegen der verschiedenen Spurgrößen nicht nach Spanien fährt. Wir brauchten knappe 35 Minuten nach San Sabastin. Schneller geht es auch nicht mit dem Auto.

Das ist das Foto das ich der Redakteurin der NO ART Sendung schickte und die mir unumwunden zurück schrieb dass sie gerade sehr neidisch auf mich und die D. sei.  Als Entschädigung kaufte ich ihr etwas, von dem ich hier aber nicht verraten kann was es ist, denn ich glaube sie liest hier klammheimlich mit.

 

 

Ich kannte alle Fotos bis auf das letzte mit den Kontaktabzügen. Es sieht ein wenig aus wie Fotostory. Das 2te Bild von oben ist das was ausgesucht wurde. Doch finde ich die anderen auch sehr schön weil sie die Geschichte das alten kranken Mannes erzählen, der nur mit Hilfe des Polizisten und eines weiteren Hänflings ins Präsidium geführt werden kann…. Einerseits schön und doch sehr traurig.

Als wir aus dem Museum kamen war es richtig heiß draußen geworden. Wir setzten uns in eine Bar mit einem Txakoli und ein paar Pinchos.

Anschließend besuchten wir die Kirche San Vincente was wir nicht geplant hatten. Doch der Hitze wegen waren wir mehr als froh uns in einer alten Kirche auszuhalten. Diese hat übrigens einen der schönsten barocken Altäre aus Spanien.

Der Künstler Eduardo Chillida Belzunce der aus dem Baskenland stammt und durch die ganze Stadt Kunstwerke stehen hat, hat auch hier vor der Kirche ein paar sehr beeindruckende Plastiken stehen.

Gegen 17:00 ging es dann zurück.

Da wir für den Abend noch ein paar Freunde sehen sollten und bis dahin noch etwas Zeit war, gingen wir noch einmal schwimmen. Meiner Meinung die beste Idee die für diesen heißen Tag haben konnten.

Ich hatte es schon vorgestern hier bei einem Optiker vor Ort machen lassen. Den Sonnenclip für meine Brille hatte zwar schöne verspiegelte Gläser, doch sind sie inzwischen zerschrammt und nicht dunkel genug. Ich habe sie, so weit es möglich war, in der fast gleichen Farbe ersetzen lassen und ein dunkleres Glas gewählt. Jetzt sieht sie so aus.

***

Am Abend denn trafen wir uns in Erromardie mit ein paar Freunden, und wer auf Instagram folgt hat dieses Foto bereits  gesehen.  Für diesen einen Moment war es der schönste Ort der Welt.

St Jean-de-Luz: Schwimmen, Friseur und Kino

Mit der Überschrift ist eigentlich alles schon gesagt.

Ein wunderbar ruhiges Meer am Morgen für die Schwimmrunde.

Dabei meinte die M. bei Instgram, dass es doch schlecht für die Surfer wäre. Richtig die Gegend hier ist bekannt für seine Wellen. Aber etwas weiter nördlich beim Strand von Guethary sind  die Wellen wenstlich besser.

Wie gesagt ein ruhiges Meer und frrrrrrisch. Das macht sehr schnell sehr munter.

Am Mittwoch sowohl wie am Samstag gibt es hier ein Wochenmarkt, der einiges mehr zu bieten hat als in Luxemburg.  Es gibst unter anderen ein afghanischer Händler der immer frisch zubereitete Gerichte anbietet.
Als ich das allererste mal hier war, hatte ich mir auch mehrere Dinge bei ihm gekauft und sie waren herrlich. Heute kauften die D. und ich auch bei ihm fürs Abendessen.

Da ich den Friseurtermin in Luxemburg versemmelt hatte musste ich notgedrungen hier etwas finden. Ich fand einen allerliebsten Barbershop mit dem lustigen Namen Madame Moustache.  Außer dass es nicht ganz so kurz ist, wie wenn ich zu meinem Friseur des Vertrauens in Luxemburg gehe, sieht es sehr gut aus.

 

Tagesgespräch war die bleischwere Hitze in ganz Europa. Hier aber nicht. Der Beweis:

das war die Temperatur abends als wir aus dem Kino kamen.

Die D. wollte sich einen Film ansehen den sie bei den Filmfestspielen in Cannes bei den Filmfestspielen verpasst hatte. Zombie Child. Ich begleitete sie.
Was für ein seltsamer Film. Es geht um eine Mädchen Elite Schule in Frankreich und eine Zombie Zwischenfall von 1964 auf Haiti.  Ob der Film auf wahren Begebenheiten beruht sei mal dahingestellt. Tatsache ist, dass es Vodoopriester dort gibt.  Bis zu einem gewissen Grad ist die Geschichte auch interessant und gut erzählt doch rutscht sie ins Geistermärchen ab, das ich beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen konnte.
Vor allen der Schluss ist sehr seltsam, schwach und enttäuschend.

Wir machten beizeiten Schluss denn morgen geht es etwa früher los. Wir fahren nach San Sebastian um uns eine Ausstellung anzusehen auf die ich mich jetzt schon sehr freue. Aber davon morgen mehr.

St. Jean-de-Luz: Wolken & Frische

Ganz Europa macht sich auf eine gewaltige Hitzewelle gefasst. Doch Wetteraussichten für das Baskenland sind eher gut. Heute waren es nur schnuckelige 27 Grad, die man gut aushält. Und es soll auch gar nicht so heiß hier werden die nächsten Tage.

Das Wetter sah eher trüb aus am Morgen obwohl es gar nicht kalt war.
Ein Schwimmrunde.  Aber dazu mehr etwas später.
Da sich nicht wirklich ein Standtag ankündigte, beschlossen wir eine Runde nach Socoa zu wandern.   Um dorthin zu gelangen muss man immer einmal um den ganzen Hafen laufen, da die Einfahrtschneise der Schiffe nicht überbrückt ist. Man läuft ein Stück weiter hinter dem Hafen über eine größere Brücke. Von dort aus hat man ein schöne Aussicht auf die Rhune, den ‚Hausberg ‚ der Basken, der heute in Wolken gehüllt war, nur die Spitze war zu sehen.

***

Auf dem Weg nach Socoa besichtigten wir den Friedhof den ich schon einmal letztes Jahr abgelichtet hatte. Die Perspektive täuscht vor dass er riesengroß ist, was aber nicht unbedingt stimmt.
Es ist immer wieder interessant die Friehofsgebräuche anderer Länder zu entdecken. Fotos wollte ich keine machen, aber es stehen auf fast jedem Grab viele kleine Gedenktafeln aus Stein oder Marmor, oft auch mit einem Foto der Verstorbenen. Das mit dem Foto ist immer leicht verstörend, denn plötzlich hatte dieser Name auf dem Grabstein, der so keine Bedeutung hat, ein Gesicht…

In Socoa selbst gab  es dann Mittagessen. Wir hatten geplant mit dem Bus zurückzufahren doch er schien nicht zu fahren. Oder wir hatten ihn just verpasst. Also gingen wir die Strecke wieder zurück.

Auf dem unteren Bild sah ich zum ersten Mal die Distanz dich im Schwimmen zurücklege, entweder bis zu den schwimmenden Ponton oder dann hoch bis zur oberen weißen Bojenlinie

 

Es muss ja nicht jeden Tag Restaurant sein. Also gab es nach einen kleinen Einkaufsrunde ein Tomaten Salat mit Aprikosen, eingelegtem Paprika, Mozzarella, Basilikum und Räucherlachs.  Ich glaube dieser zum Teil improvisierte Salat wird einer meiner Klassiker werden, denn er schmeckte WOW!

And the fête goes on…

Zu früh erwacht, doch es hielt mich nichts mehr im Bett. Die Aussicht auf einen Kaffee und anschließend einer Runde schwimmen im Meer ließ mich aufstehen als wenn nichts am Abend davor gewesen wäre.

Doch als wir dann zum Strand hoch gingen wehte ein starker Wind und das Hin- und Zurückschwimmen zu den Bojen schien gefährlich und mühsam der Wellen wegen. Also stampften wir taillenhoch energisch durchs Wasser gute 500 Meter hin und zurück.

Die St. Jean Feierlichkeiten dauern übrigens drei volle Tage. wir machten uns darauf gefasst dass es heute eine genauso heftige Party geben würde wie gestern. Aber es weitaus ruhiger. Ein sehr spätes Frühstück nahmen wir in der Plies d’Assiettes, das Früstücksresturant dass wir schon eine ganze Weile immer wieder besuchen.  Sie haben auch auch einen Mittagstisch, und es gibt jeden Tag immer wieder andere leckere Dingen. Und so wurde ein Brunch daraus:

In der kleinen Buchhandlung neben unsere Wohnung fand ich einen neues Comicbuch, das mich gleich elektrisierte.

Die, die dieses Jahr auf der re:publica waren, wissen wo das Interesse für Moby Dick herkommt.
Ich nahm das Buch mit zum Strand.  Wenn ich es aus habe werde ich berichten.

Das Wasser war am Nachmittag weitaus ruhiger als am Morgen. Die grüne Fahne war gehisst. und so konnt ich dann doch meine große Runde schwimmen.
Die D. und ich kamen uns vor wie gepöckelt durch das Salzwasser und paniert durch den Sand. Und dann passierte was mir jedesmal passiert und inzwischen könnte ich gescheiter sein… Ich handelte mir auf den Schultern  der Armen und der Brust einen leichten Sonnenbrand ein, Anstatt mich gleich ordentlich einzucremen.

Später dann kamen wir noch einmal an diversen Bars vorbei wo immer noch Hochstimmung herrschte. Die klassische Tracht für die Feiertage ist sieht man gut auf folgendem Foto. Schwarz mit rotem Halstuch.

Am Abend dann im Essentiel, ein Restaurant das wir das letzte mal entdeckten und in dem man sehr gut speisen kann.

Da s es gestern jedoch so spät geworden war machten wir heute zeitig Schluss.
Ich schrieb noch diesen Beitrag und begab mich ins Bett mit Moby Dick.

Abflug nach St Jean-de-Luz

Gegen 10:00 hielt mich nichts mehr zu hause. Ich war bereits gegen 6 Uhr wach und obwohl ich mich noch einmal hätte umdrehen können und weiterschlafen, war die Gefahr zu groß zu verschlafen. Somit hatte gegen 9 schon alles erledigt ohne mich groß anzustrengen.

Es ist zum ersten mal dass ich ins Baskenland non-stop fliege. Das erste mal nahm ich das Auto, was ich nie wieder tun werde, denn die Strecke ist einfach zu lang und mit Autobahngebühren und dem Zwischenstopp zu teuer. Das zweite mal flog ich die Stecke mit von Metz aus nach Lyon und dann nach Biarritz. Das dritte mal war mit dem Zug. Und jetzt Sommer gibt es eine direkte Verbindung von Luxemburg hierher.

Die D. hatte mit bereits vor ein paar Tagen ein  Link geschickt in dem alles Events standen die an diesem Wochenende in St. Jean stattfinden. Ich hatte das nicht richtig ernst genommen… little did I know.

Als wir ankamen, waren die Straßen zu einem Großteil bereits abgesperrt und wir mussten ein Teil des Weges zu Fuß gehen. Wir kamen in die Wohnung und das einzige was uns schon im Flugzeug nur vorschwebte, war endlich ins Meer zu kommen.

Gesagt getan. Herrlich und herrlich kalt, aber herrlich.

Wir sahen schon sehr viele Mensch die den Look für den heutigen Tag an hatten. Schwarz und rot, die Farben von St.Jean.
Zurück in der Wohnung hatten wir Lust auf Apéro und stützten uns in Getümmel.

Heute wird der Namenstag des St. Jean also des heiligen Johann gefeiert. Es ist zugleich in Luxemburg der Vorabend zum Nationalfeiertag, wo heute übrigens auch die Hölle los ist.  Ich war aber schon seit Jahren nicht in der Innenstadt um mir das Feuerwerk anzusehen oder den ganzen Trubel mitzumachen, weil sehr früh sehr schnell ausartet.

In St. Jean läuft das alles sehr viel freudiger und schöner ab und die Stadt ist in so einem Ausnahmezustand als ob hier vorab der 14 Juli (der berüchtigte Quatorze Juillet) gefeiert wird. Durch die ganze Innenstadt wandern Musikkapellen aller Art. Eine der tollsten fand ich gleich zu Anfang.  Eine reine Frauen Trommel Gruppe.

Ich staunte nicht schlecht als plötzlich Dschingis Kahn mit Moskau lief. (Die Tippfehler im Tweet sind der Aufregung geschuldet)

In der Bar de la Marine, unserem Stammcafé zum Apéro trinken, hatten wir etwas Mühe einen Tisch zu bekommen. Unser Stammkellner der S. war aber gleich zur Stelle. Es gab ein Lillet.

Anschließend ging es weiter zur Boëte die eine Bar in der Straße aufgerichtet hatte und nebst Getränken an dem Abend nur frische Garnelen, Austern und Tapas verkaufte.

Ich hatte selten so Lust auf Garnelen pulen wie hier.

Sie sind im übrigen so frisch dass man das kleine Erfrischungstuch kaum braucht um den Geruch von den Fingern zu bekommen.

Dann ging es weiter durch die Straßen tanzend und singend.  Auf dem Hauptplatz war eine Band die baskische Lieder spielte und alles tanzte mit. In einer Seitenstraße nicht weit von der Wohnung war ein DJ der 80er Jahre Disco spielte und alle (die D. und ich inklusive) tanzten mit.

Im Bild oben spielte eine brasilianische Band und alles tanzte Capouera und Samba.

Eine tolle Nacht.
Ich saß noch bis weit nach Mitternacht auf dem kleinen Balkon und schrieb, diesen Beitrag fertig und ging dann auch zu Bett.

Stippvisite in Saarbrücken

Ich erwachte mit tausend Dingen im Kopf die alle noch erledigt werden müssen. Das ist ein stressiges Gefühl, lässt sich aber leider nicht vermeiden.  Koffer herauszuholen, Klamotten auswählen, eine letzte Waschmaschine starten, mehrere Telefonate abwickeln, und wenn man glaubt man hätte den Großteil aller Dinge abgewickelt, winken in der Ferne schon wieder ein paar Neue.

Eine interessante aber nicht unwichtige Kleinigkeit entdeckt.  Wie bei vielen anderen Fluggesellschaften kann man auch bei Luxair 24 Stunden im voraus einchecken. (bei manchen sogar 48 Stunden) Das Einchecken übers Internet vergibt automatisch ein Sitzplatz. Wenn einen dieser nicht gefällt konnte man bis vor kurzem immer noch gratis ändern. Seit einer Weile nun kostet das 8 €. Nichts ungewöhnliches das machen viel so.  Doch bei Luxair geht das immer noch wenn man eingeschriebener Kunde mit Konto ist.  Ha!
Interessant ist auch noch immer dass man einen Koffer bis 23 kg ohne Zuschlag mit aufgeben kann und man wie ein zahlender Kunde behandelt wird. Schon allein deswegen zahle ich gerne etwas mehr um nicht, wie bei Rayanair, wie ein Stück Schlachtvieh in den Flieger getrieben zu werden.

Am Nachmittag bekam ich eine SMS einer Praktikantin, die sich bei mir bedankte, für den Tipp sich in der Saarbrücker Oper vorzustellen zwecks eines Ausbildungsplatzes.  Aufmerksame Leser wissen dass die Chefmaske dort, die B.  eine meiner besten Freundinnen ist und ich bei ihrem Sohn Patenonkel bin. Ein schlagartiges schlechtes Gewissen überkam mich, da ich mich schon so lange nicht gemeldet hatte, und ich rief sie an. Wir verabredeten uns spontan für den Abend.

Der Garten von der B. liegt nicht direkt am Haus sondern man muss um den Häuserblock herum gehen und dann durch mehrere kleine Nachbargärten durchschreiten bevor man in einem kleinen verwunschenen naturbelassen Garten ankommt mit alten Bäumen. Irgendjemand hat dort vor Jahren Klatschmohn gesät, der immer wieder kommt.

Die erste Frage des kleinen C. an mich war ob ich inzwischen besser Fußball spielen könnte. Fußball ist zur Zeit sehr bei ihm angesagt und er ist ein glühender Anhänger von Ronaldo. Nun ja.

Und während wir gemütlich draußen saßen mit Crémant, hüpfte der kleine C. dem Ball hinterher.  Wir tranken auf des Leben, auf das schöne Wetter, gesunde Kinder und überhaupt alles Gute was uns im Leben geschenkt wurde.

Erste und letzte Vorstellung

Ich hatte beschlossen am Morgen noch wegen ein paar Einkäufen doch schnell nach Trier zu fahren. Doch nach der längeren „Tagung “ am Abend davor (ich lag erst um gegen halb drei im Bett!!!) ließ ich es bleiben.  Ich las im Internet und stellte im Kopf eine Liste zusammen mit all den Dingen die noch erledigt werden müssen.
Ich gab meiner Haushaltshilfe noch ein paar Anweisungen und eine Liste an unerledigten Dingen die ich selbst aus Zeitmangel und Prokrastination nicht gemacht habe. So zum Beispiel der großen Spinnenparty in kleinen Keller ein Ende bereiten.

 

Am Abend dann die Premiere von Die Nacht vor Crécy im TNL. Es war ein schöner Abend in dem ich seit langem mal wieder ein sehr liebe Arbeitskollegin traf, die das Stück für die nächsten Vorstellungen übernehmen wird. Darum auch die Überschrift erste und letzte Vorstellung. Ich werde ab Samstag für eine Weile im Süden Frankreichs sein.

 

Dienstag & Mittwoch

Während den Endproben wird es immer etwas ruhiger hier.

Zudem gab der Dienstag nicht so viel Blogtaugliches her. Am Abend nach der Probe die leicht nervig war hatte ich Lust auf ein Glas Wein. Ich wollte zudem allein sein.  Ich fuhr entgegen meiner Gewohnheit ins Renert.

Es war insgesamt ein ruhiger Abend in der Stadt. Auch auf der immer recht gut besuchten Terrasse des Renert war es ruhig. Ich überflog die Überschriften der Tageszeitung. Am Tisch neben mir saßen vier Anzugträger im in meinem Alter und drüber. Zu Anfang hörte ich nicht weiter hin doch dann drehte ich mich um und sah zum Tisch hinüber. Ein Großteil der ADR Mischpoke  saß da.  Ab da konnte ich mich soviel anstrengen wie ich wollte ich bekam jedes Wort mit. Einer der Kläger von dieser Geschichte saß mit am Tisch.  Zu gerne hätte ich den Herren den Abend ein wenig versaubeutelt, aber ich war zu müde.

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Am Mittwoch dann Generalprobe. Sie lief sehr glatt und ich kam mehr als beizeiten weg. Hier ein paar kleine Ausschnitte aus den Fotos die ich für die Maskenbildnerin machte, die das Stück nächste Woche übernehmen wird.

Die Narbe  sieht sehr fake aus, und für einen Film würde sie auch nicht durchgehen. Doch da ich erstens nicht die Zeit hatte, und auch vom Budget her nicht genug da war, musste eine Narbenplastik ausreichen. Ich hätte sie auch einfach nur aufmalen können, doch dann hätte ich den 3D Effekt nicht.

 

Später dann fuhr ich noch kurz in Rooftop, weil ich den F. noch einmal sprechen musste. Es wurde ein viel zu langer lustiger Abend mit unter anderem,  einer belgischen Journalistin, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte.  Thematik war die sehr außergewöhnliche ur-luxemburgische Mehrsprachigkeit, mit der sie auch nach 25 Jahren immer noch hadert.  Sie versteht sehr gut Luxemburgisch aber das Sprechen macht ihr immer noch Schwierigkeiten.
Am schlimmsten wären die Worte Uhr, Haare, Ohr und Hure, die auf Luxemburgisch sehr ähnlich klingen.
Auer ist Uhr,  Hoer ist Haare,  Ouer  ist Ohr,  Houer ist Hure.
Es mache sie wahnsinnig. Es gab in dieser Hinsicht auch schon böse Versprecher, denn schöne Haare und schöne Hure als Kompliment liegen weit auseinander.

Wattebällchen & Arbeit

Das dumpfe Gefühl, so als ob der Kopf mit Wattebällchen gefüllt wäre, war auch noch am Morgen nach der Migräne vorhanden. Da der Schmerz weg war, konnte ich gut damit leben. Ich wurschtelte ein wenig zu hause herum und räumte alles weg was gestern auf besagten Gründen liegengeblieben war.

Ich setzte noch ein paar berufliche Termine für die Woche fest, da sich die Theatersaison ja dem Ende zuneigt und vieles noch vorbereitet werden muss wenn es im September wieder losgeht.

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Am späten Nachmittag dann Arbeit am Theater, die Spaß machte. Doch ein paar kleine Änderungen wird es doch noch geben.

Der Geburtstagsfeier zweiter Teil

Am Donnerstag hatte die N. den Tag bereits ein wenig gefeiert. Ich berichtete darüber. Doch am Sonntag sollte dann die etwas größere Feier stattfinden, mit allen Geschwistern und deren Anhänge. Die N. hatte mich auch dazu geladen.
Es sollte ein Grillparty werden, und ich hatte versprochen, dass ich etwas zum Nachtisch beisteuern würde. Wenn ihr mir auf Twitter oder Instagram folgt habt ihr es schon gesehen.

Da ich die Anzahl der Personen nicht genau wusste war ich nicht sicher wie groß ich die Torte machen sollte und nahm die Form eine Nummer größer. Der Rhabarber Belag wurde dafür ein wenig dünner. Das mit den Erdbeeren war eine Idee die ich bei Sally gesehen hatte. Zudem mussten die Erdbeeren weg.

Und so traf ich an dem Nachmittag eine Familie wie ich selbst nie gekannt habe. Die N. hat drei Geschwister.  Ein ältere Schwester, ein jüngeren Bruder und eine sehr viel jüngere Schwester. Gefeiert wurde bei N. s‘ Bruder, der ein Haus etwas abseits der Stadt hat, mitten im Grünen, zu zusammen mit seiner Frau und seiner dreijährigen Tochter.
Ich kenne die Familiengeschichte weitgehend (die so manche Tiefpunkte hatte)  und die vier halten zusammen wie Pech und Schwefel auch wenn ab und an die Fetzen fliegen, wie in jeder guten Familie.  Es war eine etwas größere Runde.

 

 

Am frühen Abend dann, kurz bevor wir zurück fuhren, verspürte ich einen altgewohnten Schmerz im Kopf, den ich als Migräne deutete. Ich deutete richtig denn als ich Zuhause war, ging gar nichts mehr und ich musste mich sofort ins Bett legen. Es ist seit Jahren  das erste mal dass ich wieder so niedergestreckt wurde.  Sehr viel später so gegen Mitternacht (ich hatte zwei Tabletten genommen) überlegte was die Ursache gewesen sein könnte.  Ich kam zum Schluss dass es wahrscheinlich eine Kombi von zu wenig Wasser und dem Roséwein gewesen sein musste, den ich bis dato noch nicht kannte.

 

Die graue Eminenz

Ein langer arbeitsamer Freitag, der seine wohlverdienten Früchte trug und ich kann ruhigen Gewissens in Wochenende starten. Ich wollte nämlich den Samstag frei haben, da ich einer Einladung nicht fern bleiben wollte. Aber dazu mehr morgen.

Ich startete den Tag so:

Wenn man den Tweet öffnet sieht man das ganze Foto.

Das Wetter war sehr angenehm am  Nachmittag als ich aus den dunklen Theater herauskam. Ich kam an der Bonomeria vorbei. Ganz ehrlich, ich kann dort nicht einfach so vorbeiziehen und KEIN Eis kaufen.  Es würde sehr viel Kraft kosten, und der Mensch ist bekanntlich so konzipiert den Weg des geringeren Widerstandes zu gehen. Ich bin da keine Ausnahme.

Da noch so schönes Wetter war, beschloss ich noch einen Spaziergang durch die Innenstadt zu machen. Ich setzte mich im Renert auf die Terrasse und las die letzte Ausgabe vom New Yorker die ich am Morgen aus dem Briefkasten geholt hatte. Ich habe mir seit einer Weile angewöhnt als erstes die ausführliche Kinokritik zu lesen. Es überraschte mich sehr dass sie den  Film Rocketman über Elton John gut fanden, da  ich der vorgefassten Meinung war, es wäre wieder so ein  ‚weder Fisch noch Fleisch‘  Film.

Per Instagram versicherte man mir dass ein Apéro um 17:15 nicht zu früh ist. Doch wie man auch auf dem Foto oben erkennen kann, schlug das Wetter langsam um und ich ging nach hause.

Eine Verabredung für den Abend zerschlug sich, was mich ein wenig traurig machte und ich mir die Frage stellte ob ich diese Bekanntschaft/Freundschaft überhaupt pflegen will / soll / kann…  Kennt ihr den Begriff aus dem englischen ‚He’s a fruit fly’…?  Das bringt es sehr genau auf den Punkt.
Da ich aber die Tischreservierung nicht absagen wollte ging ich alleine hin und gönnte mir:

Ja genau so!

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Und Nicholas Sparks kann mir jetzt auch den Buckel runterrutschen, (obwohl er davor mit seinen Liebesromanen mir auch nicht den Buckel hochgekrochen ist)

Nicholas Sparks tried to prevent a “gay club” at the Christian school he founded.

Dabei habe ich ernsthaft versucht vor gefühlten 100 Jahren mal etwas von ihm zu lesen. Dabei habe ich gelernt dass ich Schmalz lieber esse als lese.

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Leichte Sprache & Tony Awards von letzter Woche

https://twitter.com/Mareicares/status/1139470578509918208

Der Tweet ging heute ein wenig viral in meiner Twittertimeline und finde die Idee großartig.

Ich werde das auch machen. Ich schreibe heute einen Text in ‚Leichter Sprache‘.
Heute  ist Samstag. Als ich heute morgen aufstand regnete es ein wenig.  Doch dann waren die Wolken weg. Ich gehe zum Markt.  Ich kaufe ein Glas Marmelade, ein paar Aprikosen und Rhabarber. Beim Bäcker kaufe ich noch ein Dinkel Brot. Die M. und die K. sind auch auf dem Markt. Wir setzen uns auf die Terrasse im Café, gleich neben dem Markt. Wir trinken Kaffee. Auch der B. kommt und setzt sich dazu.  Die Sonne scheint. Es ist schön draußen zu sitzen.  Die K. die M. der B. und ich haben uns immer viel zu erzählen.  Wir sitzen eine gute Stunde lang und reden und reden…

Und hiermit endet der Text in ‚Leichter Sprache‘.

Versucht es selbst einmal. Es ist gar nicht so einfach.

Wo war ich…? Ach ja, auf dem Markt!  Das Foto oben ist eines vom letzten Jahr. Denn die Ecke sieht zur Zeit sehr viel baustelliger aus.

Am Abend dann eine kleine Stippvisite im Bovary mit der N. die nach endlosen Besprechungen große Lust auf einen Drink hatte.

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Letztes Wochenende fanden die Tonys statt. Wieder mit dem grandiosen James Corden.  Wenn jemand „es“ kann, dann er.

Die Ouvertüre:

 

Den Gesichtsausdruck üben wenn man den Tony nicht bekommen hat:

 

Und eine Performance in einer Werbepause die man nie gesehen hätte, wenn James sie nicht in der Late Late Show gezeigt hätte:

Ein Geburtstag

Es ist erstaunlich wie viele Menschen das digitale Erdeben dann doch bewegt hat. Ich fand ein paar interessante Blogbeiträge die ich bis dato nicht kannte.

Hier

Hier

Und hier.

Vor allem bei letzterem finde ich es schade, denn ich hätte gerne bei der Story mehr erfahren.

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Die N. hatte Geburtstag.

Da ich den ganzen Tag im Theater verbracht hatte freute ich mich über ein wenig Abwechslung. Ich schenkte ihr einen Abend im Oro e Argento   Zugegeben ist es nicht ganz uneigennützig, denn ich war auch schon  sehr lange nicht mehr dort.  Im Blog beschrieben habe ich es hier.

12 von 12 im Juni

An dem fatalen Tag, an dem mein Internet einen Erdrutsch erlebte, wollte ich ein „Over The Top“ 12 von 12 machen, indem ich es auf 31 von 31 hochschrauben wollte. Mehr geht ja logischerweise nicht.  Irgendwie war das eine Lektion dass es nicht klappte und heute mache ich schön brav was alle machen; ein ganz normales 12 von 12. Wer nicht weiß was das ist, bitte hier nachlesen.

Da zur Zeit meine Arbeit ja nicht blogbar ist, kann  ich nur sagen, dass heute wieder so ein Tag war.  Jedoch musste ich mich auf die Suche nach Material machen.

Das Wetter war vielversprechend schlecht. Am Morgen regnete es was das Zeug hielt.

Später dann klärte es ein winzig kleines bisschen auf und ich beschloss dann doch loszufahren.

In der Garage lichtete ich diese Flasche ab, mit der eine Geschichte verbunden ist, die  ich noch nie im Blog erzählt habe.

Ich fand sie erst vor kurzem wieder und sie steht dort im Regal mit viel anderem Arbeitsmaterial, das ich nicht mehr im Keller unter bekomme. (Ich MUSS diesen Sommer dringend wieder einmal gründlich ausmisten!)  Die Flasche stammt von meiner ersten Reise nach Hermannstadt in Rumänien, wo alljährlich eine großes Theaterfestival stattfindet. Ich war für eine Kollegin eingesprungen, die anderweitig beschäftigt war, (und wahrscheinlich froh war dass sie das Stück los war, denn es war sehr chaotisch!) Es war ein gewaltiges Theaterstück mit fast 20 Darsteller.  Es gab jedoch kein Maskenplan und keine wirklich guten Fotos der Schminke. Ich konnte mir nur alles zusammenreimen und raten.
Ich hatte vorsichtshalber auch meine Alkoholfarben eingepackt, weil ich am Rande mitbekommen hatte, dass ein paar Wunden zu schminken seien die sich aber unter dem Kostüm befinden und erst später sichtbar  sein sollten. Für gewöhnlich werden sie entweder aufgeklebt oder man schminkt sie mit Alkoholfarben, die wasserabweisend sind und nicht abgehen auch wenn Kleidung darüber reibt.  Ich hatte nur einen letzten Rest an 90% Alkohol mitgenommen denn ich war überzeugt dass ich Sibiu schon welchen finden würde in einer Apotheke.
Denkste!
Das einzige was man mir verkaufte war die Flasche oben. 70% statt 90% mit einer großbusigen  sexy Krankenschwester, zudem noch knallblau eingefärbt, damit ich ja nicht auf die Idee käme ihn zu trinken.  Zum Schminken völlig ungeeignet, denn er hätte mir alle Farben meiner Palette verdorben. Also verwendete ich meinen eigenen mitgebrachten Rest höchst sparsam und den blauen Alk zu abschminken.  Ich habe die Flasche damals mit zurückgebracht, als Erinnerung. Wenn man hier so eine Flasche zu Verkauf anbieten würde, würde es einen Aufstand geben.

 

Wenn ich aus den Innenhof des Wohnhauses raus fahren will muss ich durch diese enge „Schleuse“ fahren, die unten nochmal mit einem Garagentor gesichert ist.  Als ich hier einzog hatte ich noch den großen Peugeot 308 CC und es war nicht so einfach ihn rein und raus zu manövrieren.

Ich fuhr nach Trier und kaufte alles was ich brauchte in den Läden meines Vertrauens.  Da es zur Zeit immer noch eine ziemlich eklige Baustelle gibt um in mein gewohntes Parkhaus zu gelangen muss ich jedes mal einen kleinen Umweg fahren. An der roten Ampel fiel mir der Kirchturm auf, den ich schon lange kenne aber nicht aus diesem Blickwinkel.  Hier fiel mir zum ersten mal auf dass er gewaltig schief steht.
Der schiefe Turm von Trier.

Am frühen Abend dann, ich war schon seit einer Weile zurück, ging ich zu Fuss in die Innenstadt. Es hatte kurz bevor ich los ging wieder geregnet und in der Ferne sah ich einen Regenbogen.

Ich traf mich der D. im Dipso und ich twitterte das Besteck, das wir bekamen, womit auch klar sein dürfte was wir zu essen hatten.

 

Wie immer wenn ich mit der D. unterwegs bin, geht die Unterhaltung von…bis. Heute war eines der Themen mein Blog. Die D. ist eine meiner treuesten Leserinnen, auch wenn sie bis dato noch nie einen Kommentar hinterlassen hat. Wir redeten auch über das kleine Erdbeben, und über den einen Eintrag in dem ich etwas konkreter werden musste. Manchmal tut es gut, auch im realen Leben ein Feedback über mein digitales Leben zu bekommen…
Manchmal so wie jetzt, fällt mir das Schrieben leicht und geht mir flott von der Hand. Doch es gibt auch Tage an denen es sehr anstrengend ist und ich bekomme kaum einen anständigen Satz hin.
Die D. meinte was denn mit den 1000 Fragen wäre. Ja, in der Tat, waren die 1000 Fragen immer ein guter Ersatz, wenn es mal nicht so richtig flutschte. Doch die habe ich schon längst durch und könnte eigentlich etwas Neues gebrauchen. Die D. meinte sie würde mir Fragen ausarbeiten, um sich im gleichen Moment bewusst zu werden, dass das sehr viel Arbeit werden würde.
„Ich kann dich ja nicht fragen ob du gerne eine Diskokugel sein möchtest“, sagte sie halb scherzend.
„Danke, meinte ich, das war ich in meinem früheren Leben!“

Es folgen noch ein paar Fotos vom Nachhauseweg:

 

***

 

Das letzte Foto ist die neue Werekampagne von Bernard Massard für Ihren Crémant „Cuvée de l’Écusson“
Der Slogen aber, „Le charme à l’état brut“ ist fast schon so alt wie ich.*
* Ich saß noch fast eine geschlagene Stunde um einen alten Werbefilm zu finden in dem sie schon diesen Slogan gebrauchten… vergebens. Es war dann auch 1 Uhr und ich ging ins Bett.

Fünf Fragen

qimono / Pixabay

Leider musste ich der A. absagen  sie in Südfrankreich zu besuchen, denn ich bin hier gefordert.
Aber da es sich um Proben handelt kann ich hier nicht darüber berichten.

Darum heute mal was anderes.

Ich fand bei Herr Rau fünf Fragen.

5 Sings you’re employed in a toxic workplace

  1. There’s Emotional Manipulation („We’re Like A Family!“) 
  2. Gratitude Is Expected From Employees
  3. Bullying And Humiliation Are Considered Motivation Tactics
  4. Public Reception Is More Important Than Fixing Problems
  5. There Is No Communication

Interessante Theorie.

Zu 1: Wenn es im meinem Job so wäre, wäre es unerträglich. Und doch fühlen sich manche Projekte an wie ein große Familie. Aber dann ist es ehrliches Grundgefühl.
So bekam ich vor ein paar Tagen ein Video zugesandt, das hinter den Kulissen aufgenommen wurde während einer großen Sommerproduktion. Alle die das Video bekamen ,waren so in ‚Awwwwww‘ dass wir beschlossen ein Datum zu finden wo wir uns alle wiedersehen.

Zu2: Nein. Es ist eher umgekehrt. Ich brauche keine Klinken mehr zu putzen und ich muss auch nicht klüngeln gehen. Im Gegenteil. Die Produzenten rufen bei mir um mich zu bekommen. Somit nehme ich mal dass meine Arbeit geschätzt wird.

Zu3: Ja, das gibt es leider. Aber aber ich bin bis dato weitgehend verschont geblieben. Ich habe es aber mehr in Filmproduktionen erlebt als im Theater.

Zu4: Nein.  Das Endprodukt, sprich die Vorstellung, ist das was das Publikum sieht. Das heißt alle Fehler müssen vorher beseitigt sein, oder die Vorstellung läuft nicht.

Zu5: Das wäre fatal.  Reibungslose interne Kommunikation ist das A und O einer guten Produktion. Doch je nach Regisseurin führt und deren Regieassistentin  ist es manchmal sehr anstrengend. Dann hilft nur sich durchschlängeln und intuitiv das zu tun was ich nach Bauchgefühl und Erfahrung für richtig halte.

Pfingstmontag

Buttercremetorte Rhabearbertorte zum Frühstück.

Angedacht war ein Runde Schwimmen in einem Schwimmbecken an dem ich jahrelang vorbei gefahren bin auf dem Weg zu meiner Tante Gritty, als sie noch lebte und im Wohnheim war.  Doch im Bad selbst war ich noch nie. Ich mied diese Strecke, weil sie lange Zeit emotional  zu aufgeladen war, mit Trauer, Wut, und schlechtem Gewissen, dass ich nicht mehr für Gritty getan habe als das was ich tat.  Ich schweife ab…
Doch da ich am Sonntag den Tipp bekam dieses Schwimmbad unbedingt einmal zu besuchen wollte ich hin.  Da das Watter aber sehr durchwachsen aussah wollte ich es nicht riskieren, denn es sind dann doch gute 45 Minuten Fahrt bis dorthin. Also ließ ich es bleiben.

***

Vor wenigen Tagen bekam ich den Link für ein Video. Ihr erinnert euch dass ich vor Wochen über die Erstellung einer Perücke berichtet hatte? Wir erinnern uns.
Ich schickte gleich nach den Fertigstellung die Perücke per Eilpacket weg. In diesem sehr beeindruckenden Trailer für das Theaterstück sieht man sie.

Pfingstsonntag in der „Alten Heimat“

Aber der Reihe nach. Die Ausbeute vom Wochenmarkt am Samstag, sprich der Rhabarber, wurde zu einer Torte verarbeitet und duftete auf dem Balkon vor sich hin während dem Abkühlen.

Und sie ist mir diesmal außerordentlich gut gelungen.  Ich hatte die Eiermasse mit etwas Sahne, braunem Zucker, Muscovado Zucker und Vanille Extrakt, verfeinert und es wurde ein Knaller.

Die D. rief an und fragte mich ob ich Lust auf ein Eis in der Bonomeria hätte. Hatte ich.  Der kleine Eisladen in unserem Viertel ist Sonntags ein wahnsinniger Magentpunkt, dass es manchmal sehr lange dauert bis dran kommt. Die ganze italienische Community aus der Umgehend trifft sich dort.  Und das will was heißen! Hinter der winzigen Theke drängeln sich manchmal bis zu vier Bedienungen, damit die es schneller vorwärts geht.  Doch das Warten lohnt sich!

Wir schlabberten in aller Sehlenruhe unser Eis.

„Was hast du denn heute noch vor?“, fragte die D.
„Nichts im Besonderen aber ich hätte Lust auf einen Ausflug.“ sagte ich. “ Wie wäre es mit einem Abstecher in meine alte Heimat? Dort ist heute Pfingstkirmes.“

Gesagt, getan.

Früher, also vor gut zehn Jahren oder noch früher war die alte Heimat ebenfalls ein Magnetpunkt. Ein Touristenepizentrum. Und bei der Hinfahrt befürchtete ich dass ein Parkplatzsuche eine längere Angelegenheit werden würde. Doch es war kein Problem.  Auf dem großen Platz am Bahnhof fand ich schnell eine Stelle.

Die Kirmes hat sich in all den Jahren ein wenig verändert und doch sind es immer noch gleichen Gesichter denen man dort begegnet.

Eine kleiner Spaziergang war jedoch schön. Man merkt dass sich langsam etwas bewegt in der Stadt. Unterwegs sah ich die M., den A., die K., die J., dem M., die S., den L. und alles waren hocherfreut mich wiederzusehen.

Ich zeigte der D. einen den wohl ältesten Geschenkeladen aus Luxemburg. Boutique  „Da Gitta“.


Der ganze Laden hat sich in alle den Jahren um keinen Deut verändert. Eine Schulfreundin, die M. arbeitet seit 33 Jahren dort., und es ist wohl ihr zu verdanken dass der Laden immer noch so gut läuft.
Ich fand zwei neue Postkarten für meine 1:1 Übersetzungen von deutschen Sprüchen ins Englische.  Bei folgender brach in schallendes Gelächter aus.

Ein gemütliches Abendessen im Petit Poete.
Die D. und ich staunten übrigens nicht schlecht als wir die Rechnung bekamen die weitab unter den irrealen Preisen war die wir in der Hauptstadt bezahlen.

Muppetshow

Kennt ihr das? Schon im Traum selbst, fragt ihr euch was der Schwachsinn soll.
Ich träumte die Nacht von Uhren für Damenfußball die man nicht so bekommt sondern extra ausgebrütet werden müssen.

***

Samstagmorgen heißt Wochenmarkt und Muppetshow.

Es gibt am Samstag morgen eine ganze Reihe von Freunden und Bekannten die immer auf den Wochenmarkt da sind. Man trifft sich im Renert und plaudert was die Woche über war, lästert ein bisschen und irgendwie fühlt es sich manchmal an wie eine Muppetshow.
Manchmal so wie heute kommen auch ernstere Themen zur Sprache. Zum Beispiel warum ich schon so lange Single bin. Ein heikles Thema. Aber ich denke dass ich die Antwort kenne, wenn auch ohne Gewähr.  Ich strahle nach außen eine Stärke und Selbstsicherheit aus, die potenzielle Partner zurückschrecken lässt, es überhaupt zu versuchen….
Ein Thema das ich Im Besonderen behandeln sollte, aber letztendlich ändert es nichts. Ich bin wie ich bin.

***

Hinter dem Tresen sah ich diese schöne Rotweinflasche deren Etikett mit dem Fuchs von Hand gemalt,  eigen fürs Renert hergestellt wurde.

Mittagessen gab es im Bellami , von dem ich nicht wusste dass es am Samstag Mittag geöffnet hätte. Ich hatte Saltimbocca a la Romana. Nicht ganz das Original wie die Italiener es braten, aber lecker war es doch.

Am Abend dann die die zweite und bereits letzte Vorstellung der Kiddies im Theater von denen ich ja schon gestern berichtete.

Sturmwinde

Man könnte die Überschrift doppeldeutig auslegen. 🙂

Aber am Nachmittag kamen ohne Regenbegleitung sehr heftige Sturmböhnen auf, was recht ungewöhnlich ist. Ich kenne das so nur von Südfrankreich wenn der Mistral weht.
Ich hechtete auf dem Balkon herum um alles festzuzurren, und sah bei andern Balkons um mich herum schon Dinge fortfliegen.

Am Abend dann Premiere des Jugend-Club Stückes „Alles oder Näischt“ im TNL. Das TNL ist das einzige Theater in Luxemburg das eine Kinder-, eine Jugend- und seit neuestem auch eine Erwachsenengruppe hat für Amateure die gerne in ihrer Freizeit Theater spielen wollen, zusammen mit Profi Kreativen. Die verschiedenen Gruppen werden von Theater Pädagogen geleitet und nach einem Jahr kommt jeweils ein Theaterstück heraus, das dann öffentlich gezeigt wird. Das Tolle daran ist, dass zumindest die Jugendgruppe seit ihrem Bestehen schon ein paar spätere Profis mit richtiger Schauspielausbildung hervorgebracht hat.
Das Stück “ Alles oder Näischt“ entstand im kreativen Prozess und ist ein Blick hinter die Kulissen eines Theaters, in dem ein Stück aufgeführt wird das völlig schief geht. Also ein Theaterstück im Theaterstück. Die Kiddies kamen selbst mit der Idee und ich fand das höchst spannend.
Da sie fast alle doppelte Rollen spielen, (eine Märchenfigur und der Darsteller dahinter) war viel Maske gefragt.

Ich habe schon so einige Stücke mit Jugendlichen hinter mir, alle im Alter von 12 – 16 Jahren, (also die Zeit in der die Pubertät so richtig zu tragen kommt) aber diese ganze Truppe ist außergewöhnlich nett. Es sind elf Mädels und zwei Junges und niemand tanzt aus der Reihe.

Was mich sehr gewundert hat ist ihr Musikgeschmack. Zur Motivation und Energie aufbauen hören sie Musik aus den … 80er Jahren!   Mit der Begründung dass das wirklich gute Musik damals war. Das was man heute im Radio hört wäre alles nur Mist!
Vielleicht liest ja ein Musikproduzent hier mit und nimmt sich das zu Herzen!

***

Am späten Abend dann wilde dunkle Wolken und seltsame Lichter.

 

 

Theater & Links 2,3,4

Ich nahm mir am Morgen ein wenig mehr Zeit um dem WMDEDGT zu schreiben. ( Danke Frau Brüllen, es ist eine sehr gute Übung, wenn man wie ich gerne die Tendenz hat sich aus Zeitmangel nur noch in Stichworten auszudrücken)

Zwischendurch versuchten immer wieder Kommentare mich davon zu überzeugen wie verbrecherhaft ’sie‘ ist, bis ich so fuchsteufelswild war, dass ich den zweiten Beitrag schrieb.
Seid froh, dass ich fast eine geschlagene Stunde daran gesessen habe und nicht gleich den ersten Entwurf rausgeschickt habe.
Die Netzgemeinde kann manchmal so ekelhaft sein.

Aber es gibt auch noch mein analoges Leben in dem ich meine Brötchen verdiene und das musste gleich im Anschluss bedient werden.

Es stand eine Generalprobe an die zumindest in der Maske sehr gut verlief. Da sie aber nicht wie gewohnt zu den original Spielzeiten stattfand, sondern weitaus früher, war auch weitaus früher Schluss.

Am Abend dann eine sehr gemütliches Essen im Bovary draußen,  wo man  nicht mehr ohne Jacke sitzen konnte. Es war merklich kühler geworden. Zu Anfang überlegte ich noch ob ich jemanden mitnehmen sollte, doch da ich den New Yorker Ausgaben sehr hinterher hinke und mittlerweile schon drei Stück in der Tasche ungelesen mitschleppe, beschloss alleine zu bleiben.
Die Spezialität des Hauses ist ein seit einer Weile ein Nachtisch.

***

Mit 21 hat sie alle Länder der Welt bereist. (fr.)
Als ich das las und vor allem das Eingangsfoto sah, wo sie im botanischen Garten in Singapur steht, überfiel mich wieder dieses Reisefieber. Ihr wisst schon…

***

Und dann wäre da noch diese spannende Geschichte der geheimen Polizeiakten in Luxemburg.

Maître Vogel (der bekannteste Star-Anwalt in Luxemburg) schreib zwei öffentliche Briefe, einen an den Justizminister und einen an den Verteidigungsminister um Einsicht in seine eigene geheime Polizei Akte zu bekommen.
Es gibt also in Luxemburg neben dem „Casier Judicaire“, also dem polizeilichen Führungszeugnis, das sich jeder ausstellen lassen und einsehen kann, noch eine weitere geheime Akte über jeden Bürger, die man aber nicht einsehen kann.
Nun ist es ein offenes Geheimnis dass es diese Akten gibt, ich wusste es schon lange. Doch dass es jetzt so öffentlich zu Sprache kommt ist neu.

Zwischenruf: Warum ich das tue was ich tue

Kapa65 / Pixabay

Ich poste selten zweimal am Tag aber ich muss es wohl.

Ich möchte das noch einmal in aller Deutlichkeit hervorheben,  weil sich bestimmt einige fragen, warum ihr Kommentar hier nicht erscheint.

Mein Blog ist nicht der Ort für große Moraldiskussionen über Schuld oder Unschuld oder um eine Linkliste einzustellen mit alledem was über Marie Sophie Hingst aka  Fräulein Read On geschrieben wird. Das könnt ihr gerne im eigenen Blog, oder in öffentlichen  sozialen Plattformen tun, oder bei denen die das in ihrem Blog zulassen, aber nicht hier.

Ja, es stimmt, ich habe ihr eine Hand ausgestreckt und ihr Hilfe angeboten,  im Ermessen dessen was ich überhaupt für sie tun kann und stehe immer noch dazu.  Ihr müsst nicht mit meiner Haltung einverstanden sein, ich verlange das gar nicht.  Ich kann euch nur erklären warum ich das tue.

Ich kenne das Gefühl ganz allein in der Ecke zu stehen und über sich die Moralapostel fliegen zu sehen, wie große schwarze Krähen, die sehr laut und mitunter sehr hässlich krächzen . Diese Krähen mögen so noch recht haben, doch ich kann in dieser Situation nicht anders als mich  zu dem zu stellen der allein in der Ecke steht, möge sie / er noch so schuldig sein.
Das kommt wahrscheinlich dadurch dass ich in meiner Kindheit und Jugend sehr oft der war,  der alleine da stand und ich war mehr als dankbar, für jeden der mir eine Hand hinhielt.

Im Klartext: jeder der hier versucht  Überzeugungsarbeit zu leisten, wie schuldig sie ist, wird rausgefiltert.  Erspart euch die Mühe.

#WMDEDGT & Links 2,3,4

Einmal im Monat will es Frau Brüllen wissen.  Schändlicherweise verpasse ich meistens das Datum.  Aber diesmal habe ich dran gedacht.

Früh erwacht weil jemand in der Avenue oben lang und anhaltend auf die Hupe drückte.
Kaffee auf dem Balkon. Es hatte merklich abgekühlt und irgendwann in der Nacht musste es auch geregnet haben denn der Innenhof war nass.
Rechnungen bezahlt. zwei Stück davon relativ heftig, beide jedoch auch in freudiger Erwartung auf  ein paar Dinge die auf mich zukommen.
Ein bisschen im Haushalt gewerkelt.
Mich dann wieder auf den Balkon gesetzt und endlich das Buch angefangen das ich in Freiburg gekauft hatte, von Leonardo Da Vinci. Zu seinem Jubiläum hatte die Buchhandlung dort ein ganzes Schaufenster voll mit Biografien und ich kaufte nach Bauchgefühl die von  Walter Isacson, da es mir die ausführlichste schien, ich kurz in die ersten Seiten hineingelesen hatte, und der Klappentext der einzige war der die Homosexualität von Da Vinici ganz offen aussprach.
Walter Isacson / Leonardo Da Vinci Die Biographie (Amazon Link)
Ein Arbeitskoffer aus dem Keller ins Auto gewuchtet da ich um 15:00 im Theater sein sollte.
Dazwischen war aber, da es schon wieder sehr warm geworden war, noch Zeit für ein Eis in der Bonomeria.

Pünktlich in Theater eingetroffen und die Kollegin die mit zugesagt hatte, in die Arbeit eingewiesen. Es wurde ein arbeitsintensiver Nachmittag, da alle Akteure neu und frisch waren, und der Großteil davon in Märchenfiguren umgewandelt wurde. Doch alles lief wie an Schnürchen und machte Spaß.
Während der Vorstellung,  bei der es lange Zeit nichts zu tun gibt, gab ich wieder meinem Spleen nach, Perücken selbst anzuprobieren.  Zwischenzeitlich sah ich dass Herr Rau im Blog den vorigen Beitrag  kommentiert hatte und ich bekam einen Lachkrampf. Ein echter Sitcom Moment.
Er schrieb: „Es überrascht sicher niemanden, der dich kennt, wie flott du darauf bist!“
In dem Moment sah ich so aus:

Ich lud die Kollegin ein, da alles so schön und reibungslos geklappt hatte, und wir  uns in Ruhe über die letzten Monate auszutauschen wollten.  Wir landeten auf meiner Lieblings-Dachterrasse dem Rootop. Wir tauschten unsere letzten Arbeiterfahrungen aus und dass zwei sehr gute Kolleginnen aus der Branche das Handtuch warfen und inzwischen in komplatt anderen Jobs tätig sind.  Wir sind nicht so viele (gute) Maskenbildner in Luxemburg und wenn viel Arbeit angesagt ist, bin ich immer sehr froh auf Kolleginnen zurück greifen zu können die Arbeiterfahrung haben und bei denen ich nichts lange erklären muss.
Alle meinen Zeitungsapps hatten mir Warnungen geschickt dass es am Abend sehr stürmisch werden würde. Mit Blitz und Donner, Wind, kräftigen Schauern und Hagel.

Und so sah es aus bevor es richtig losging. Ich kam noch so just trockenen Fußes in mein Wagen bevor es  so richtig schüttete und brauchte fast 15 Minuten bis ich in der Wohnung ankam.
Und dann versuchte ich etwas was mir mit dem Handy noch nie gelungen ist. Ich fotografierte (halbwegs) einen Blitz!


Ich lag zeitig im Bett und las noch ein wenig in Leonardos Biographie.

***

Via Kaltmamsell

Einer der hirnrissigsten Studien die ich seit langem gelesen habe.
Dating-Apps: Risiko für Essstörungen steigt
„Moment, ich kotze mich kurz schlank für das Selfie für die Dating App.“
Ich frage mich manchmal wer solche Studien in Auftrag gibt.

***

Im gleichen Zusammenhang wie oben stellt hier Juramama  aber die richtigen Fragen:
Die ultimative Speck-Show.

Aber wir lassen völlig ungerührt unsere Kinder, unsere Töchter und Söhne, an Zeitschriftenregalen vorbeigehen und sie im Zweifel für 1,90€ eine frauenverachtende Scheisse im Magazinformat kaufen, dass ich mich frage: Haben wir eigentlich noch alle Latten am Zaun?

 

Fotos vom Fest

Ein heißer Tag, mit einer Schwüle bei der man das abendliche Gewitter regelrecht spüren konnte. Ansonsten nichts blogtaugliches. Außer:

Die Fotos vom Rosentag sind da!

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

 

Thomas und Inés – Rosentag am 25.05.2019 in der alten Kongresshalle München ©Smilla Dankert

What a night! Danke Smilla Dankert für die tollen Fotos! Ein so schönes Foto von mir Action hatte ich noch nicht!

Proben, Rhabarber & Rosenstrauch

Ich ließ es gemütlich angehen, das große Plus an meinem Job, dass selten morgens in aller Frühe schon etwas passiert. Meine Haushaltshilfe, die F. kam und machte mich diskret wie sie ist darauf aufmerksam, dass ihr heiß geliebter Essigreiniger alle wäre. Sie hatte es mir schon gesagt bevor ich nach München fuhr. Beschämt sauste ich zum Supermarkt um die Ecke. Dort strahlte mich auch ein Bündel frischer Rhabarber an und Kirschtomaten und noch ein paar Dinge die dann alle mit mussten.

Am Nachmittag wohnte ich einer sehr holperigen Probe bei, die am Wochenende Premiere haben wird. Es ist zu schaffen aber es wird  sehr viel Arbeit werden. Mehr kann ich erst in den kommenden Tagen erzählen. Es war jedoch beizeiten Schluss und ich war am frühen Abend Zuhause.
Die A. rief an, die inzwischen in Südfrankreich angekommen ist wegen einer Oper und erzählte mir dass Ihr Koffer, weil sie über Charles de Gaules (Paris) flog nicht mitgekommen sei. Sie sei aber nicht weiter verwundert, man hätte sie vorgewarnt dass es die Spezialität dieses Flughafen sei, Koffer zu verschlampen.

Ich rief die N. an und lud sie spontan zum Essen ein.

Ich hatte Lust auf Grillzeug, richtete den Tisch her und machte eine große Schüssel Salat.


Zum Nachtisch gab es Rhabarbertorte, derweil sich wieder ein dramatisches Wolkenschauspiel bot, das ich nicht unabgelichtet vorbei ziehen lassen konnte.

Ach ja, den Rosen geht es prächtig.

Warmer ruhiger Sonntag

Vorgestern Abend saß ich noch lange draußen und fühlte mich pudelwohl auf meinem kleinen Balkon. Irgendwann wurden die Geräusche vom Marathon weniger und es wurde dunkel und still.

Irgendwann in der Nacht wachte ich auf und kam nicht mehr zur Ruhe, setzte mich noch einmal hinaus und betrachtete die Sterne. Es war so warm und lauschig dass ich nicht mal etwas zum überwerfen brauchte.  Nachts, nackig auf dem Balkon, war auch eine Premiere.

***

Am Morgen dann ein paar kleine Schleierwolken Himmel. Mit einem Flieger denn ich aber nur wenig hörte weil der Wind in die entgegengesetzte Richtung blies. Die Schleierwolken sind im Header, der von Klick zu Klick immer wieder wechselt. Es wurde ein genau so schöner und warmer Tag wie gestern.  Ich wurschtelte ein wenig im Haushalt herum und las viel im Internet.  Durch den uns allen bekannten Umstand der unsere Bloggerwelt zum beben brachte, erfuhr mein Blog einen gewaltigen Aufschwung an Klicks und Besuchern. Doch ich wünschte es wäre nicht so, zumindest nicht aus diesem einzigen Grund… Nun ja.

Zum Mittag gab es hausgemachte Rindfleisch Bifana (ohne Brot) mit Grillgemüse. Die Bifana brutzelte auf den Elektrogrill, das Gemüse in der Küche in der Grillpfanne. Anschließend hatte ich tierisch Lust auf Eis. Doch ich war zu faul um den sehr rudimentären Schlabberlook gegen etwas präsentables  auszutauschen und so holte ich die Eismaschine hervor und machte mir selber welches.

Es wurde Vanille Eis was aber nicht so aussieht weil ich Muscovado Zucker genommen hatte der sehr aromatisch ist und der Vanille noch mal ein gewisses Extra verleiht. Das Eisrezept selbst findet ihr hier.

 

Ein heißer 1. Juni

19:30
Ich sitze in der Abendsonne auf dem Balkon, ich höre die Nachbarn über und unter mir, sie sitzen auch alle draußen. Es ist still in der Stadt. es fahren kaum bis gar keine Autos. Es ist ING Nacht Marathon. Doch plötzlich kreisen ein paar Hubschrauber über dem Viertel und zerstören die Idylle.

Ein heißer Tag ,in vielen Hinsichten.

Ich musste früh raus da ich einen Termin wieder weitab draußen hatte. Ein Hochzeitspaar das hergerichtet werden wollte.
Ich schrieb der gestrigen Eintrag zu Ende, den ich jetzt als ein wenig zu emotional empfinde, aber ich lass ihn jetzt so.
Ich kaufte mir zuvor aber den Spiegel, den es in Luxemburg immer erst ab Samstag gibt und nicht wie in Deutschland schon weitgehend am Freitag. Die Online Ausgabe wollte ich gestern nicht, mit all dem Gefriemel das es bedeutete hätte ihn auf’s iPhone zu laden.  Zudem war ich mit Freunden im Rooftop, die sehr wohl wissen dass sich ein Teil meines Lebens im Netz abspielt, aber ich wollte mich auch nicht völlig aus dem Gespräch ausklinken. Ich hätte es sehr unfreundlich empfunden.
Ich überflog den Artikel schnell und merkte dass ich mich damit eingehender befassen muss und nicht jetzt schnell im Vorbeigehen bevor ich eine Stunde Autofahrt vor mir habe.

Es wurde ein langer Vormittag und Mittag.  Das Brautpaar war, verständlicherweise sehr aufgeregt. Ich versuchte alles in meiner gewohnten Ruhe zu tun und beide (ja auch der Bräutigam) waren  im Stuhl während des Schminkens sehr entspannt. Das Auto das sie zur Kirche führte war aufgehübscht. Ich befestigte noch den Schleier fuhr ihnen noch bis zur Kirche hinterher, richtete noch einmal die Schleppe der Braut, bevor sie zum Altar schritten, und der Auftrag war erledigt. Ich fuhr zurück.

***

In der Twittertimeline war das Hauptthema natürlich die gestrige Read On Affaire. Ich las den Spiegelartikel in aller Ruhe.
War ich mit dem was ich gestern geschrieben hatte töricht? Nein. Ich stehe nach wie vor dazu. Ich begreife aber jetzt das Ausmaß der Lügen- und Phantasiekonstruktion das sie aufgebaut hat. Dass musste irgendwann zusammenbrechen.  Doch hat  sie letztendlich niemandem geschadet als nur sich selbst und ihrer Familie.
Und wer mir jetzt das moralische Ausmaß von dem Schlamassel erklären will: danke ich habs  verstanden!  Und doch empfinde ich Mitleid mit ihr.

Nachtrag: Im Übrigen finde ich von so manchen bei Twitter wie in manchen Blogs und in deren Kommentaren, dieses unablässige Nachtreten und noch einen draufsetzen und noch einen und und,… als höchst widerlich und unangenehm! Ich hoffe dass diejenigen ihren eigenen hohen moralischen Ansprüchen immer selbst gerecht werden und nie die Lage kommen, eines Tages vor dem eigenen Abgrund zu stehen.

Wenn man öffentlich zur Schlachtbank geführt wird

Eigentlich….EIGENTLICH hatte ich die Idee es heute mal mit Fotos richtig krachen zu lassen. Ich wollte 12 von 12 auf die absolute Spitze treiben indem ich einen 31 von 31 machen würde.  Ich hatte auch am Morgen frohgemut losgelegt. Schießlich musste ich ganze 31 Fotos zusammenbekommen.

Losgehen sollte es mit diesen wunderschönen Schäfchenwolken, die ich früh am Morgen vom Balkon aus sah und die ich extra als Pano für den neuen Header des Blogs abgelichtet hatte.

Weiter sollte es mit diesem Bild gehen, das ich machte kurz bevor ich los ziehen wollte. Weitere Fotos sollten folgen auf dem Weg in die Innenstadt, zum Uhrmacher wegen einer neuen Batterie für meine Armbanduhr, dann später das zufällige Treffen mit der D. die ich sowieso am Nachmittag gesehen hätte. Ich hatte die Kaffeetasse im Renert abgelichtet, das Croissant bei Oberweis und das neue Baugerüst um die innerlich abgerannte Barsserie Guillaume…

Ich hatte am Nachmittag jede Menge Bilder in der Galerie 39 in Dudelange gemacht von den Kunstwerken von Pina und Jean Delvaux sowie der Malerin Sandrine Ronvaux. Ich wollte euch bis ins kleinste Detail erzählen wie es ist wenn man sich Knall auf Fall in ein Kunstwerk verliebt, was das im  Inneren auslöst.

Ich wollte euch Bilder zeigen vom Rooftop in dem ich am Abend war und den „Planchette“…

***

Nein, ich werde euch etwas ganz anderes erzählen.

Als ich im Rooftop war erreichte mich eine SMS ob ich schon DEN Speigel Text gelesen hätte. Nein hatte ich nicht. Ich hatte den ganzen Tag nicht weiter in meine Twittertimeline geschaut. Die SMS schien sehr dringlich und ich wurde umgehend mit Links versorgt.  Und dann explodierte mir der Schädel.

Bloggerin täuscht Leser, Medien und Yad-Vashem-Archiv

Es geht um einen Artikel der 2017 in der Zeit erschien und von dem sich die Zeit bereits distanzierte. (Achtung, dieser Link ist nur noch wenige Tage verfügbar)

Wir haben 2017 einen weitgehend erfundenen Gastbeitrag veröffentlicht. Wie konnte es dazu kommen?

Ihr Blog Read On My Dear, Read On ist auch geschlossen.

***

Inzwischen ist es Samstag Morgen.
Alles das was oben steht habe ich am Freitag Abend geschrieben. Ich musste aufhören denn ich war sehr müde und mir drehte sich der Kopf.  Doch ich wollte einen klaren Kopf haben um  folgendes zu schreiben:

Die Bloggerin um die es sich handelt ist Fräulein Read On.

Liebes Fräulein Read On,

Ich hoffe dass du das hier liest.
Ich durfte dich letztes Wochenende an Rosentag kennenlernen. Du kamst etwas später und plötzlich standest du da, vor mir am Eingang und wir vielen uns in die Arme. Wir hatten uns noch nie vorher gesehen. Allein der Moment war es Wert gewesen den langen Weg nach München zu fahren.
Ich möchte dass du weißt dass, egal was an dieser ganzen Geschichte dran ist oder nicht, dass du Freunde hast dir zu dir halten.
Ich bin einer davon.
Ich will nicht wissen wir dir zumute ist, so öffentlich zur Schlachtbank geführt zu werden. Allein der Gedanke daran treibt mir die Tränen in die Augen, ich fühle mich hilflos, fassungslos, machtlos, ich bin wütend und traurig zugleich.  Ich kann nicht glauben dass du ein so schlechter Mensch bist. Und selbst wenn es auch nur in Teilen wahr ist, Freunde sind nicht fehlerlos und Freunde sind füreinander da, in guten wie in schlechten Zeiten.
Wenn ich irgendetwas für dich tun kann, egal was, bitte lass es mich wissen. Du weißt wie du mich erreichen kannst

Herzlichst
Joël

Aus dem Familienalbum 19 & Mixtape

Ein sehr ruhiger Tag. Blogs gelesen selbst gebloggt und dafür Fotos eingescannt für die Familienalbum Reihe:

Sommer 1985 in Wien vor dem Belvedere. Der langjährige Briefreund meiner Mutter, mit dem sie bis zum Schluss Kontakt hatte, machte das Foto. Es war der Sommer of a lifetime.
Im gleichen Jahr im Herbst sollte sich alles für mich ändern…

Das Foto wurde bei Chantal im Wohnzimmer gemacht. Wann genau weiß ich nicht mehr, aber so um die gleiche Zeit.  Das mit den Dauerwellen hörte nämlich nachdem ich die Lehre als Friseur begonnen hatte auf. Ab da hatte ich glatte Haare oder den berühmten Grace Jones Haarschnitt.

 

Das Poster vom Andreas Vollenweider das ich am Abend der Konzertes in Luxemburg kaufte. Es war das dritte Album Musikers der die elektrische Harfe erfand, und somit ist das Jahr auch klar. 1984  Mein letztes Schuljahr im LTC.  Ich war 17.
Und wenn ich beide Fotos anschaue müssen sie gleichen Abend entstanden sein. Der gleiche Schal und die Locke vorne auf der Stirn fällt genau gleich.
(Der Maskenbildner der zu viele Filme gedreht hat und immer auf  ‚Anschlüsse‘ achten muss,  lässt grüßen )

***

 

 

Ich fand eine alte Liste wieder. Tief unten in einem Schuhkarton unter einem Stapel Fotos und Negative kam sie zum Vorschein, von denen ich euch oben ein paar davon zeigte.
Es ist meine Schrift.  Es war die Zusammenstellung eines Mixtape. Ich war damals ziemlich gut darin. Ich wurde oft, manchmal auch von Wildfremden gefragt ob ich ihnen nicht ein Tape machen würde.  Manchmal sagte ich ja, sehr oft aber sagte ich nein. Ich tat es nur für Leute die ich wirklich mochte. Und von Grad des Mögens machte ich die Länge des Kassette abhängig. 90 Minuten war Standard. 60 Minuten wenn ich sie weniger mochte. 120 Minuten wenn es Freunde waren.

Für wen ich die Liste oben machte, weiß ich nicht mehr. Sie muss aber 1989 oder Ende 1988 entstanden sein. Sie ist ein bisschen wahllos zusammengestellt.  Denn darunter befinden sich ein paar kleine Schätze aber auch ein paar sehr seltsame Stücke. Die Songs müssen es aber alle Maxi-Singels gewesen sein. So weiß ich dass  ich den sehr schrägen Song von Jean-Paul Gaultier nur in der Maxi-Version beasß. Und dann den letzten von Phil Fearon konnte ich mich gar nicht mehr erinnern.
Ihr wollte sie alle hören? Ich habe sie bei Youtube in der gleiche Reihenfolge zusammengestellt.

***

Ein schon etwas älteres Podcast gehört. Gerburg Jahnke in der Sendung Querköpfe vom DLF.
Sehr schön und viel gelacht.  Hier erklärt sie auch warum sie bei der Laydies Night  nach elf Jahren aufhörte, und die Gründe, finde ich, sind sehr nachvollziehbar und verständlich.

Sitzung, Haarrettung, Sendung & Kirschen

Ich ließ den Morgen langsam angehen. Blogs lesen und selber bloggen. Zudem musste ich mich auf eine längere Sitzung  für den Nachmittag vorbereiten.
Es ging, ohne dass ich jetzt zu viel verrate, um Esch 22. (Für alle meine nicht-luxemburger Leser: Esch 22 ist der gängige Begriff für das europäische Kulturjahr 2022 das in der zweitgrößten Stadt des Landes Esch-sur-Alzette stattfindet und alle Gemeinden im Süden miteinbezieht) Es ging um Kriterien, Zuschüsse und Deadlines. Alles wichtig, staubtrocken und langweilig und was keiner sieht und hört, das aber ein Großteil der Arbeit hinter den Kulissen ausmacht wenn man, wie ich, dem Vorstand einer Künstlerplattform angehört.

Am frühen Abend rief die D. völlig entgeistert an, weil sie bei ihrem Friseur ihres  jetzt  Un-vertrauens eine andere Farbe aufgetragen hatten, mit dem Resultat dass sie jetzt so gelb wie ein Kanarienvogel aussieht. Ich beorderte sie sofort zu mir nach hause um zu sehen was noch zu retten ist.
Letztendlich war es nicht so schlimm wie sie dachte. Die noch sehr junge Friseurin hatte ihr die Haare wie einem Schaf geföhnt und als ich bis Hand anlegte war es besser. Ich gab ihr ein paar Tricks mit auf den Weg wie sie das mit dem gelb in den Griff bekommt.

Nach einem Apéro im Rooftop und einem Abendessen im Grünewald war die Welt wieder in Ordnung.

***

Ich hatte völlig vergessen euch den Link zur meiner letzten NO ART ON AIR Sendung zu geben:

Ich stellte Vivian Meier vor, die ich wahrscheinlich vielen von euch nicht mehr vorstellen muss, denn im Netz ist die Frau inzwischen keine unbekannte Größe.
Wer sie noch nicht kennt: aber der 24:40 Minute.

***

Und dann wären da noch die Freiburger Kirschen die ich auf Drängen der C. mitgebracht habe. Zu Anfang wollte ich nicht, sah sie aber dann im Café Schmidt im Laden und kaufte eine Kiste mit 10 Stück.  Die Kirchen werden mit Stiel und Stein ein Jahr lang in Schnaps eingelegt, dann wieder herausgefischt und einzeln mit einer dunklen Schokoladencouverture überzogen.
Ich wusste nicht dass man eine der sieben Todsünden so einfach in einer Konditorei in Freiburg kaufen kann.  Wer sie einmal gekostet hat wirft „Mon Chéri“  in den Müll !

Noch ein Shoppingcenter

Alexas_Fotos / Pixabay

Die erste Nachricht die ich am Morgen las, war, das noch ein Shoppingcenter in Luxemburg eröffnet hat. Noch größer und bombastischer als alle anderen zuvor. Es soll von der Quadatmeterzahl her, der größte in Luxemburg sein.
Nun wusste ich schon lange dass er kommen wird. Er steht in dem neuen sehr umstrittenen Teil der Cloche d’Or, der, wenn einmal ganz fertig gestellt ein künstliches scheußliches Monstrum sein wird, das  die angrenzenden Autobahnen noch mehr belasten wird als sie es eh schon sind, denn das Mobiltätskonzept hingt der Chose sehr hinterher.
So wird die Trambahn diesen Teil von Luxemburg voraussichtlich erst 2025 erschließen!
Zudem sind solche riesigen Zentren mit 36.000 Quadratmeter Geschäftsfläche absolut nicht mehr der Zeit angepasst.  Der Trend, den ja alle befürworten, geht immer mehr hin zu kleineren Läden die mit dem Rad oder zu Fuß in den eigentlichen Wohnvierteln gut zu erreichen sind.  Also genau das Gegenteil.
Man munkelt auch schon dass es ein ähnliches Desaster werden wird Shoppingcenter Belval Plaza im Süden des Landes das groß angepriesen wurde aber kein Mensch ging hin. Fazit: nach einem guten Jahr schlossen viele Geschäfte ihre Türen.
Werde ich hingehen? Ich denke eher nicht.

***

Den Nachmittag verbrachte ich mit einem Fotoshooting in einer  kleinen Kirche, weitab von Schuss in Deutschland in einem winzig kleinen Dorf bei Bitburg.  Es dauerte dann doch etwas länger als ich gedacht hatte. In der Kirche selbst waren einige interessante Fresken an der Decke von einem mir unbekannten Maler. Die Gesichter sahen ziemlich modern aus.
Bei diesem Fresko aber musste ich unweigerlich schmunzeln.  Der Löwe hat sehr… menschliche Züge.

 

Von München nach Luxemburg

Das Hotel war fast leer.  Kurz vor 8:00 Uhr war ich der einzige im Frühstücksraum.  Ich überflog noch einmal die Beiträge der Tage davor im Blog im merkte dass ich da vieles nicht verlinkt hatte. So zum Beispiel das Hotel Augustin oder die alte Kongresshalle in der das große Fest stattfand.
Ich ich fuhr zeitig los und geriet glücklicherweise in keinen Stau, was erstaunlich war, denn auf der Gegenfahrbahn sah ich mehrere Unfälle und Baustellen.  Überhaupt war die Fahrt sehr ereigenislos aber auch sehr lang. Mit zwei Pausen, die eine 30 Minuten, die andere 15 Minuten, brauchte ich doch gute sechs Stunden.

Am Abend sah ich die A. und die N. samt Pablo und wir saßen auf der Terrasse des Hotels Parc Belair, die jetzt, da alles grünt und blüht, eine der schönsten im meinen Viertel ist. Die A. hatte miese Laune was die N. und ich aber in Griff bekamen.  Es war ein sehr lustiger Abend der damit endete, dass die A. , die uns angeboten hatte und nach hause zu fahren. wegen einer selsamen Baustelle plötzlich auf der Autobahn Richtung Esch landete und eine gewaltigen Umweg fuhr.
Wir haben Tränen gelacht.