Nach zwei Jahren Papierkram und einer nicht mehr nachvollziehbaren Warterei, war es am Donnerstag soweit. Der Vertrag wurde unterschrieben und das Haus der Großmutter wurde verkauft. Ich habe es an ein Bauunternehmen verkauft und es wird in ein paar Tagen abgerissen werden. Ich fuhr nach dem Notartermin noch einmal hin, weil noch ein paar wenige Teile in der Diele standen die ich mitnehmen wollte…. und machte einen Fehler. Ich ging ein letztes mal durch das ganze Haus.
Die Räume sind leer.

Als ich die Fotos machte, schien die für einen kurzen Moment die Sonne, als ob sie mich daran erinnern wollte, dass diese alten Mauern sehr viel Schönes zu erzählen haben und dass das Haus bessere Tage gesehen hat, als die letzten zwei Jahre.

Es ist das Haus in dem ich den Großteil meines Lebens verbracht habe. Es kamen Erinnerungen an längst vergangene Tage hoch, als noch Leben im Haus herrschte…


Oberes Zimmer war eine Weile mein Schlafzimmer bis ich mich entschied daraus mein Büro zu machen. Dort schrieb ich zahlreiche der Blogeinträge aus dem alten Blog „Augenblicke“.
(Nachtrag: Das kleine Video ist im Zuge der Umänderungen von Photobucket leider unwiederbringlich verloren.)
Das Video machte ich unfreiwillig. Es lief einfach mit als ich von einem Raum zum anderen ging. Durch die unendliche Stille hallen Schritte…
Auf der Rückfahrt liefen unentwegt die Tränen.
Mein Gott, was hab ich getan?
Ich habe meine Erinnerungen verkauft!


























Ist es eigentlich noch in Mode sich einen Avatar zuzulegen? Man hört schon lange nichts mehr von 







Ich dachte mir, dass ich mir für die Wintermonate ein Bouquet an Fernsehsendern freischalten würde, weil ich in der dunklen Jahreszeit verstärkt zu hause bin. Da ich in den 110 Sendern die ich eh schon zur Verfügung habe schmerzlichst englische Sender vermisse, war die Wahl schnell getroffen. Das sogenannte 




Ich könnte darüber schreiben, welches ungutes Gefühl ich hatte, nachdem ich die Nachrichten am Freitag Abend spät nach der Vorstellung sah. Ich könnte drüber schreiben, dass mich zum ersten mal eine unerklärliche Angst befiel, wahrscheinlich weil es so nah ist und ich unzählige SMS nach Paris losschickte um zu sehen ob all meine Lieben in Sicherheit sind. Ich könnte darüber schreiben dass eine Kollegin vom Theater am Tag danach wie versteinert durch die Gegend lief weil eine Freundin von ihr in dem tragischen Konzert war und jetzt schwer verletzt im Koma liegt. Ich könnte darüber schreiben dass am gleichen Abend eine Ankleiderin nicht zur Vorstellung erschien weil die Züge von Belgien aus nicht nach Luxemburg fuhren und ich für den schnellen Umzug im Stück einspringen musste…
Stattdessen schreibe ich über ein Stück das ich vor dem oben genannten hatte. Es ist wahrscheinlich das erste Stück in meinem Leben in den ich menschlich soviel zurück bekam wie nie zuvor.


Es gibt im Schauspiel so ein paar Göttinnen. Dame Judy Dench und Meryl Streep zum Beispiel. Eine die ich unbedingt dazu zähle ist Dame Maggy Smith, über die die Welt nicht viel weiß, weil sie sehr selten Interviews gibt. Das erste mal dass sie mir angehehm auffiel war in der Agatha Christie Verfilmung