Gegenüber: Vis à Vis

Es ist zur Zeit die Ecke meines Vertrauens, weil sie nicht weit vom Kapuzinertheater entfernt ist.  Das Foto schoss ich gegenüber vom „Gegenüber“, dem legendären Kaffee  Vis à vis. Ich selbst sitze im ersten Stock an meinem fast angstammten Platz bei Namur am Mittagstisch.

Die Kneipe Vis à vis kenne ich bereits seit meiner frühen Jugend. Ich ging regelmäßig hin mit meiner damals besten Freundin, der C. Die C wohnte in der gleichen Straße. Jeden zweiten Tag nach der Schule gingen wir hin kurz vor Mittag. Die Besitzerin war damals eine andere wie heute. Wir tranken ein Bier. Wir waren knappe fünfzehn. (Heute ginge das nicht mehr)

Eine „tulipe“, so hieß die Form des Glases. Es war eine Zeit in der wir alles und jeden lustig fanden. Die C. und ich bekamen regemäßig Lachanfälle die schon fast nicht mehr normal waren. Das ging bis hin zu  tränenüberströmten Gesichtern und Bauchmuskelkater vor Lachen. Die meisten davon ereilten uns im Vis a vis. Ich mochte die Kneipe damals schon sehr.

Und manchmal schließt sich ein Kreis auf seltsame Weise. Ihr erinnert euch dass ich nach Gläsern suchte in einer Tulpenform? Nun die heutige Besitzerin des Vis à vis hat mir zu sechs neuen Stück verholfen.

Tja…

So gesehen in der rue Beaumont. Kurt mag ja recht haben. Aber was tun, wenn der Kalender immer voller wird und man kaum noch Luft kriegt? Dabei ist es die Kombi zwischen Job und privaten Verpflichtungen die das ganze so schwierig macht. Es ist grad sehr schwierig und ich sehne mich nach Muße.

Pappendag

Als ich vor ein paar Tagen, einen sehr seichten Aufruf im Radio hörte, man sollte ihnen schreiben, warum man den besten Papa der Welt hat und man könnten dann was gewinnen von bla, bla, bla…, dachte ich an ihn.  Später am gleichen Tag sah ich folgendes Schild im Bekleidungsgeschäft meines Vertrauens:

1987 habe ich zum letzten Mal den Tag mit ihm begangen. Ich weiß nicht was ich ihm geschenkt habe, wenn überhaupt. Ich wohnte da schon nicht mehr zu hause.  Es waren wahrscheinlich Zigarren oder irgendetwas in der Art. Parfüm mochte er nicht, und wenn dann war es ab und an mal ein Tröpfchen Old Spice, was aber sehr selten war. Krawatten zog er keine an. Er war schon in Rente mit 49. Er hatte zwei gewaltige Depressionen hinter sich bei der er jedes mal im Krankenhaus über Wochen mit Psychopharmaka voll gepumpt wurde, bis es wieder ging. Er hatte sich noch viel vorgenommen hinsichtlich das Hauses, wollte den Speicher ausbauen, wollte endlich seine ganze Eisenbahnanlage aufbauen, wollte hier, wollte da… Angefangen hat er alles zu Ende gemacht hat er nichts. Am Ende saß er nur zu hause und schaute Fern.

Ende Februar 1988 kippte er morgens um und hatte so etwas wie einen epileptischen Anfall. Danach konnte er nicht mehr sprechen. Er kam ins Krankenhaus und wurde mehrfach durch den Scanner gejagt bis man endlich fand wo sich der Tumor im Kopf befand. Von Februar bis September bekam er dreimal den Schädel rasiert und aufgebohrt. Mir wird heute noch mulmig bei den Gedanken… Es waren die 80er und der medizinische Stand weit entfernt von dem heutigen.

Oktober 1988 war er nicht mehr da.

Er war ein Vorkriegskind.  Sein Vater hatte früh erkannt, dass die Mutter* ihn nicht so erziehen könnte und wollte, wie er es für richtig hielt. Und so ging es gleich nach Grundschule auf ein Internat. Der zweite Weltkrieg und der viel zu frühe Tod seines Vaters machten ihm einen Strich durch die Berufskarriere. Sein Vater starb an einer Jod Vergiftung. Da war er knapp siebzehn. Die Mutter konnte ihn nicht mehr im Internat lassen, dafür reichte das Geld nicht aus. Er musste arbeiten. Er machte den Lastwagenführerschein und fuhr mit Bohrtürmen durch ganz Frankreich. Während einem Urlaub bei seiner Tante in Luxemburg lernte er meine Mutter kennen.

Es gibt in seiner Biographie große Lücken. Vielleicht hat er es auch irgendwann mal erzählt, doch  habe ich mich damals nicht interessiert dafür.
Seine Geschichte war mir egal. Er war mir egal. Ich habe mich zeitlebens nie richtig verstanden mit ihm. Erst als ich mit 19 zu hause auszog und wir uns nicht mehr jeden Tag sahen wurde unser Verhältnis besser. Zumindest stritten wir uns nicht mehr. Er verstand meine Welt nicht und umgekehrt. Wir waren wie zwei Fremde. Ein Vater Sohn Gefühl gab es nicht.

Heute tut es mir leid dass ich ihn nicht besser kennengelernt habe und dass ich so wenig Verständnis für ihn hatte. Manchmal stelle ich mir die Frage, was wäre wenn er heute noch leben würde, ob er noch in unserer Welt zurecht käme. Er wäre jetzt 79 Jahre und mit den heute gängigen Lebensentwürfen (auch mit meinem) überfordert.  Er war jedoch immer sehr technikbegeistert und ich denke dass Internet, Smartphones und Tabletts ihm großen Spaß gemacht hätten…

*Vor Jahren schrieb ich im alten Blog einen Beitrag über Großmutter Marie.

Zu viel

Wenn ich etwas weitgehend aus Blog heraus lasse, wenn auch mit Ausnahmen, dann ist es mein Job.
Im Sommer schrieb ich über die Rock-Oper Kveldulf und über die Friture Henriette on Tour, weil es große Projekte waren und mein Name sowieso damit verbunden war. Zudem war es eher Werbung für die Projekte selbst.

Ansonsten schreibe ich selten darüber. Gestern fragte mich jemand warum? Warum ich mein Blog nicht zu Werbezwecken nutze um mehr Aufträge zu bekommen? Das hat drei Gründe:

1. Ich bin absolut nicht davon überzeugt dass mein Blog mir mehr Jobs einbringen würde. All meine Jobs bekomme ich über die Theater und Produktionshäuser selbst und über die Menschen mit denen ich seit Jahren zusammen arbeite und die von meiner Arbeit überzeugt sind. Persönliche weitergeleitete Referenzen und Mund-zu-Mund Propaganda sind das wichtigste. Da hilft keine Vita auf Hochglanzpapier und keine poppig aufgemachte Homepage. Ich mache das seit Jahren so und es klappt einwandfrei.

2. Mein Job basiert auf Diskretion und Verschwiegenheit, weil er intim ist. Ich fasse die Menschen an, sehe, höre und erlebe Dinge die nicht in ein Blog gehören, weil sie dritte betreffen. Zudem sind in manchen Verträgen Verschwiegenheitklauseln eingfügt.

3. Mein Blog ist mein Hobby, das ich vor über zehn Jahren als solches angefangen habe und in dem ich tun und lassen kann was ich will. Wenn ich es jetzt mit dem Job verbinden täte wäre es wieder was berufliches und eine weitere Verpflichtung.

Es gibt natürlich immer wieder Phasen wo die Aufträge spärlich gestreut sind, so wie die letzte Saison, die  einer meiner schlechtesten war. Aber damit muss man leben und es nun mal der Preis den man für die Freiheit und Unabhängigkeit bezahlt.

Dafür scheint diese Saison eine wesentlich bessere zu werden zumindest in der Auftragszahl. Zwischen Wiederaufnahmen und Übergaben, sind all die neuen Projekte angesiedelt und es sind gerade ziemlich viele auf einmal. Manchmal wird es mir dann fast zu viel, doch kann, will und darf ich mich nicht beklagen. Nur merke auch ich mit den Jahren, dass es mir schwerer fällt; ich werde schließlich nicht jünger.

Ein Stöckchen

…das ich einfach bei der Kaltmamsell habe mit gehen lassen.

1. – Münchener Oktoberfest? (Unbedingt! / Keinesfalls! / Was ist das?)
Nach der Schobermesse ist vor der Schobermesse ich muss da nicht noch eine Weisswurst/Bier/Bretzel Version haben.

2. – Haben Sie Ihren Volkswagen schon abgestoßen?
He he. Ich hatte nie einen. Ich wüsste nicht mal dass ich je einen gefahren hätte.

3. – Erinnern Sie sich noch an das erste Musikstück, das Sie sich gekauft haben? (Vinyl, CD, Download?) Hören Sie sich das heute noch gerne an?
Oh ja. Ich hab sie aber nicht mehr. Es war eine Schallplatte, die Hit Explosion hieß und ein Mega Beschiss war. Die Songs waren nicht die Originale und abgekürzt.

4. – Spielen Sie ein Musikinstrument? Trauen Sie sich damit vor Zuhörer?
Nein, ich hab nie eines gespielt.
Ich war in einem Kinderchor.

5. – Im Preisausschreiben gewinnen Sie eine Penthauswohnung in Berlin, London, Paris, Prag oder Wien. Welche suchen Sie sich aus?
London.
Und ich würde zumindest die Hälfte des Jahres dort wohnen.

6. – Bevor Sie den Löffel abgeben: Welches Ding müssen Sie vorher unbedingt noch gedreht haben?
Mir fällt da spontan nichts ein. Ich habe so ziemlich alles ausprobiert was ich wollte.

7. – Halb acht Uhr abends. Sie kommen völlig gerädert (aus der Arbeit) nach Hause. Was passiert, sobald der Mantel an der Garderobe hängt und die Schuhe in der Ecke stehen?
Ein Drink. Das kann von Kaffee über Tee bis hin zu Wein, Crémant und auch mal was stärkeres sein.

8. – Kochen Sie selbst? Was kommt auf den Tisch, wenn die leeren Teller schon nach einer Stunde im Geschirrspüler stehen müssen?
Bin gerade in einer Phase in der ich ein wenig kochfaul bin. Da ich zur Zeit solo bin, gehe ich lieber essen. Und nein, mir macht es nichts aus allein im Restaurant zu sitzen, im Gegenteil ich genieße es dann keine Unterhaltung zu haben.

9. – Golf, Ski, oder Tennis? (Oder doch lieber die TV-Fernbedienung?)
Ski ist ein totales no go. Meine Knochen sind mir heilig und ich mag meine lieber heil als gebrochen.
Golf könnte ich irgendwann mal in Betracht ziehen wenn ich mehr Zeit habe.
Tennis ist so gar nicht mein Fall.
Schwimmen versuche ich so weit wie möglich jede Woche zwei- bis dreimal durchzuziehen.
Aber die Fernbedienung ist auch immer wieder eine sehr willkommene Option 🙂

10. – Wir schreiben das Jahr 2025. Was ist für Sie die auffälligste Neuerung im Vergleich zu heute?
Außer dass ich dann 59 Jahre alt bin?
Keine Ahnung, bin ich Hellseher?

11. – Sie packen Ihren eigenen Flüchtlingskoffer. Was muss da rein? (Fünf Dinge braucht der Mensch.)
Smartphone und Tablet mit Ladekabeln und ein Backup.
Ein paar Fotos noch…vielleicht.
Wenn es wirklich irgendwann mal tatsächlich dazu kommen sollte, würde ich wahrscheinlich andere Dinge mitnehmen. Ich weiß es nicht.

Ein Abend an der Mosel

Die Schlange im chinesischen Supermarkt war lang, sehr lang. Ich war kurz davor die tiefgefrorenen Kaffir Blätter wieder die Tiefkühltruhe zu werfen und wieder zu verschwinden. Doch hatte ich zugesagt das ich das Zeug mitbringen würde. Ich fuhr anschließend an die Mosel. Ein gemeinsamer Kochabend war angesagt. Seit der M. mit mir in der Fastenkur war und ich ihm von Ottolenghi vorgeschwärmt hatte, hatte er diese Idee eines Kochabends im Kopf.  Wir kochten zu fünft fünf verschiedene Gerichte, die allesamt hervorragend schmeckten.

Anschließend saßen wir auf der Terrasse von man aus einen schönen Blick über das Moseldorf hat. Sehr warm war es nicht und uns war allen bewusst dass es eine der letzten Abende sein wird wo wir draußen sitzen können, bevor das feuchte, kalte, luxemburgische Dreckswetter endgültig zuschlägt. Dabei überzeugte mich das Iphone das es auch bei Vollmond sehr schöne Fotos machen kann. So wie das hier:

Ellis Kaut

Per Zufall erfuhr ich heute dass Ellis Kaut verstorben ist. In Luxemburg wurde sie eigentlich erst bekannt, als ihr Kobold, der Pumuckl, ins Fernsehen kam. Durch einen Nachbarsjungen aus meiner alten Heimat lernte ich ihn bereits in den 70er Jahren kennen. Der A. hatte sämtliche Schallplatten von ihm, die man damals seltsamerweise nicht in Luxemburg fand. Ich kann mich noch erinnern, dass wir bei A. im Zimmer saßen und uns gekugelt haben vor Lachen über die Streiche von Pumuckl. In den Hörspielen sprach damals auch schon Hans Clarin den Koblod. Meister Eder, war Alfred Pongratz und nicht, wie später in der TV Serie, Gustl Bayrhammer. Die Verfilmungen gefielen mir übrigens weitaus weniger als die Hörspiele. Vielleicht war ich einfach schon zu alt als diese ausgestrahlt wurden.
Jetzt nach dem Tod von Ellis Kaut verstarb die letzte der Crew der lustigen Geschichten.

Ech muss mech vu mir trennen

Ich habe es leider nicht geschafft, zur Premiere des Videos „Bonjour An Awuer“. Die Arbeit hielt mich davon ab. Dieses Video war der Auslöser warum ich diese Reportage mit meiner Tante zuließ. Doch vielleicht sollte ich das Ganze von vorn erzählen.

Ich las im Sommer einen Aufruf, dass ein Chor für ein Lied von Serge Tonnar zusammengestellt werden sollte. Das Familienministerium hatte bei ihm ein Lied über Demenz in Auftrag gegeben.  Den Refrain sollte ein Chor singen. Wenn man Lust und Zeit hätte sollte man sich an einem Nachmittag in der Abtei Neumünster einfinden. Ich hatte Zeit und große Lust dazu.  Der Chor wurde riesig. Es fanden sich an die 150 Leute ein  und es war ein unglaubliche und schöne Erfahrung. Ein Crew von RTL war auch zugegen und ich kannte die Reporterin, die sich fragte warum ich hier, sei… und so entstand die Reportage von mir und Tantchen.

Heute am Weltalzheimertag kam das Lied raus.

Und hier ist das Video. Mir trieb es es die Tränen in die Augen. Der Text ging mir sehr nahe. Zudem ist es ein typischer Serge Tonnar Ohrwurm den man nicht mehr los wird.

Und hier findet hier das Making Off.

Ein Glas

Dieses Glas kenne ich seit meiner Kindheit. Sie wurden immer für den Sonntagstisch hervorgeholt und wurden dann mit Rotwein befüllt.  Ab und an wurden sie auch für Bier genommen, und später als meine Mutter ihr Faible für Vanilleeis mit heißen Waldfrüchten entdeckte, wurden sie auch dafür genutzt.

Eigentlich ist diese Tulpenform ideal für alles.  Wein, Cocktail, Nachtisch und unter Umständen auch für dunkles Bier.

Es müssen irgendwann mal mindestens 12 Stück gewesen sein. Als ich in die neue Wohnung zog nahm ich 2 Stück mit. Eines zerdepperte die Spülmaschine. Jetzt habe ich nur noch eines und bin auf der Suche nach neuen. Ich fand welche per Zufall welche im einem Café auf der Place de Paris als ich ein Apérol Spritz bestellte. Doch von den Bedienungen konnte mir niemand sagen woher sie stammen.

Wenn jemand vom meinen geschätzten Lesern auf Streifzügen durch Einrichtungshäuser diese Gläser in bauchiger Tulpenform mit kurzem Stiel findet, bitte melden.

Blogger_LU

Doch bevor ich was über die Facebookgruppe Blogger_LU schreibe, hier ein Foto meiner neuen sehr umweltfreundlichen Tastatur aus Bambus. Die Haptik ist sehr schmeichelhaft für die Fingerkuppen und vom Klang her erinnert sie mich an die meine allererste Tastatur von meinem allerersten Computer…. *klack,klack,klack,…klock*

Ja, ich arbeite noch immer mit einer ganz klassischen Agenda im Moleskine Look, (es ist aber nicht von der Marke) und werde das auch nicht zugunsten eines elektronischen Kalenders aufgeben. Ich habs versucht und es machte mich wahnsinnig.

***

Ich fand die Gruppe auf Facebook vor Monaten schon und trat ihr bei. Ich war außerordentlich erfreut, dass es endlich wieder so eine Gruppe gibt, denn von den Bloggern der ersten Generation zu denen ich mich rechne sind nicht mehr viele übrig. Es waren damals auch nicht sehr viele aber immerhin versuchte ein Werbeunternehmen alle Luxiblogger zu gewinnen für eine Gruppe zu gründen, natürlich mit Hintergedanken…. (das waren noch Zeiten *snif*…schöööön)

Am Samstag Nachmittag war also eines der monatlichen Bloggertreffen von Blogger_LU angesagt. Ich war noch leicht groggy von Ze Party am Tag davor und fühlte mich seit langem mal wieder so alt wie ich wirklich bin. Darum schreibe ich auch erst heute darüber. Mit dem Alter braucht die Regenerierung von Exzessen etwas länger als einen Tag… ich schweife ab.

Das Treffen war um 15:00 beim Konditor meines Vertrauens, was mir sehr gefiel. Ich stellte in der Facebookgruppe, meine Zusage und von „unsicher“ auf „nimmt teil“ und schmiss mich in mein neustes Outfit, das ich mir zum Teil in Düsseldorf gekauft hatte. Mir war schon klar dass ich nicht zu den Jüngeren gehören würde. Die „Chefin“ der Gruppe ist eine Fashionbloggerin von Clothes & Camera und mein Outfit würde ,wenn auch nicht offensichtlich, „unter die Lupe genommen“ werden.  Ich hechtete durch die Fußgängerzone weil ich ein wenig spät dran war, und mich zu lange mit den beiden vorigen Posts gequält hatte (das ich aber meinem leicht be…… Zustand zuschrieb).

Da nichts wirklich angesagt war, ob ein Tisch reserviert sei, oder ob man sich vor der Konditorei treffen sollte, ging ich hinein in der Hoffnung ich würde das schon irgendwie herausfinden. Ich ging nach oben in die Etagen und fand die Gruppe sofort.

Und… ging an ihnen vorbei!

Es saßen ungefähr 12 Mädchen alle im Alter von ungefähr 20 Jahren am Tisch, alle durchgestylt und fein zurecht gemacht. Mein erster Eindruck war sofort, “ da gehörst du nicht hin“. Ich ging noch eine Etage höher und tat so als würde ich jemand suchen nur um mich selbst zu fragen, ob ich nun soll oder doch nicht. „Stell dich nicht so an, es ist ein Bloggertreffen und nicht die Fashionweek!“

Vielleicht wäre jetzt der Moment um etwas zu erklären. Vom Beruf her würde ich voll da reinpassen. Ich bin Maskenbildner für Theater, Film und Foto, und müsste, könnte, sollte mich auch immer für den neuesten heißen Scheiß interessieren. Doch ich bin diesbezüglich weitab von Gut und Böse und die Welt der Mode tangiert mich seit Jahren nur noch peripher. Zudem ist mein Blog nicht darauf angelegt mich und meinen Beruf zu verkaufen, sondern mich als Privatperson darzustellen, wenn auch mit Abstrichen. (ganz gläsern bin dann doch nicht)

Ich schlich dann noch mal an der Mädelsgruppe vorbei und schaute genauer hin.
„Nee, Joël, da passt du echt nicht rein. Hau ab!“
Ich hätte von all denen der Vater, wenn nicht der Großvater sein können. Und wenn ich mich dazu gesetzt hätte, wäre ich mir vorgekommen wie Hugh Hefner. Vielleicht lag es auch an meiner „the morning after“ Verfassung, denn normalerweise komme ich allem und jedem zurecht.

Vielleicht ist es auch einfach nur eine neue Ära von Bloggern die das Bloggen (denn ich habe inzwischen ein wenig in Blogger_LU herum gestöbert wer da alles bloggt) anders auffasst als ich das tue. Es sind größtenteils Bloggs die keinen persönlichen Anspruch mehr haben, sondern nur thematisch aufgebaut sind. Obwohl zwei alte Hasen aus meinen zarten Blogger Anfängen auch dabei sind.

So und jetzt erwarte ich mir ein paar Kommentare, bitte.

Ein Geburtstag in Bildern

Da die letzten Tage nach der Kur mit unzähligen Meetings und Rennereien angefüllt waren, kam ich gar nicht dazu irgendetwas für zu planen, bis mich zwei gute Geister darauf hinwiesen, dass ich doch bitteschön etwas TUN sollte. Die Frage war was?

Ich entschied mich für einen Ausflug. An meinem Geburtstag stieg ich morgens kurz nach 8 ins Auto zusammen mit einem der guten Geister. Es ging nach Neuss zur Museumsinsel Hombroich, von der ich schon mal vor langen Jahren im alten Blog berichtet hatte. Um genau zu sein, ich habe es eben nachgesucht; es vor 11 Jahren.
Ich schrieb damals:

Die perfekte Fusion zwischen moderner Architektur, zeitgenössischer und klassischer Kunst und Natur. Es war wie ein Rausch. Ich habe so viele Fotos gemacht von der Insel, dass ich zum ersten mal bereute, nicht mehr Speicherplatz auf der Memorykarte in der Digitalkamera zu haben.

In den elf Jahren haben sich die Kameras aber sehr verbessert und heute kann ich hier so einiges an Fotos und Videos zeigen.

Das Verrückte daran ist vor allem die Kombination. Von einer Sekunde zur anderen, in der man nur durch eine Tür schreitet geht man in eine andere Welt über und genau so wieder zurück. Das einzige was man am Eingang bekommt ist ein Plan der Areals damit mit sich nicht vollends verläuft. Es ist didaktisch nichts ausgeschildert und Wegweiser gibt aus auch keine.

So ein Pavillon, das im Plan lediglich als begehbare Skulptur bezeichnet wir steht im nirgendwo. Im Inneren befindet sich gar nichts. Doch der Widerhall darin ist so klar und mit so viel Echo, dass man denkt man stünde in Kathedrale.

Inmitten einer Auenlanschaft die der Natur gößtenteils überlassen wird, nur stellenweise wird pflegend eingegriffen, findet man dann größere recht unauffällige Pavillons in denen das passiert was ich vorhin beschrieben habe. Man tritt in eine andere Welt.

 

Eines der spektakulärsten Bilder ist das hier. Das kleine Männlein rechts neben dem Bild bin ich.

Nicht weit entfernt von der Museuminsel befindet sich die Langen Foundation, die vor 11 Jahren, als ich zum ersten Mal dort war, gerade ergeöffnet hatte, mit einer spektakulären Austellung bei der schlichtweg alle großen Maler des 20. Jahrhundert vertreten waren.

Die Ausstellung die jetzt dort zu sehen ist ist ein Retrospektive von Olafur Eliasson, der sich mit Licht, Farbe und Formen auseinandersetzt. Ich war ein wenig enttäuscht, denn ich hatte mir mehr erwartet.

Hier ein Panorama Foto vom Eingang.

Abends ging es dann nach Düsseldorf wo wir im sehr empfehlenswerten Nikko Hotel übernachteten.

Bov Bjerg / Auerhaus

Endlich hab ich das Buch aus. Ich hatte es schon vor der Fastenkur angefangen und merkte irgendwie dass mir die Geschichte nicht gut tat, wahrscheinlich weil sie mir zu nahe ging.

Bov Bjerg ist ein Blogger, der seinen ersten Roman herausgebracht hat. Ich kannte ihn davor nicht und der Name Bov hörte sich auch eher nach einem Pseudonym an. Doch wie es scheint, heißt er tatsächlich so.  Vor ein paar Monaten entdeckte ich also dieses Buch in Bloggosphäre und las dass es  von  Jugendlichen in den 80ern handelt. Ich dachte dabei sofort an einen meiner absoluten Lieblingsfilme aus der Zeit The Breakfast Club.

Auerhaus erzählt die Geschichte von vier Jugendlichen die zusammen in ein altes Haus ziehen. Einer von ihnen, Frieder, hat einen Selbstmordversuch hinter sich und auf Anraten der Ärzte soll er nicht mehr zu hause auf dem elterlichen Bauernhof bleiben sondern umziehen. Also zieht er zusammen mit seinem besten Freund, aus dessen Perspektive die Geschichte geschrieben ist, und zwei Freundinnen. Auerhaus wird abgeleitet von dem Song Our House der Band „Madness“.

Das Buch erinnerte mich sehr an meine 80er und meine konfusen Gedanken, Träume und Wunschvorstellungen, (von denen aber ein paar in Erfüllung gingen, wenn ich heute zurückdenke..) Aber wie ich in vielen anderen Berichten lese geht es den meisten so.

Meine Leseempfehlung für die kühlen Herbsttage. Bov Bjerg / Auerhaus

Absolut lesenswert

 

Grav3yrdgirl

Heute möchte ich jemand vorstellen deren Volg (nicht Blog) ich seit einer Weile verfolge. Sie nennt sich Grav3yardgirl, heißt mit richtigem Namen Rachel „Bunny“ Meyer und kommt aus Texas. Sie ist eine der erfolgreichsten Vlogerinnen auf YoutTube und hat über 2Mio Follower. Inzwischen macht sie ungefähr eine halbe Million Dollar im Jahr, die ich ehrlich gesagt auch gerne verdienen möchte mit meinem Blog, aber das…. Ich schweife ab.

Sie ist ein Profi in nichts. Sie ist einfach nur sie und das reicht völlig aus. Sie ist ein bisschen Gothik ein bisschen Prinzessin, ein sehr viel girly.

http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2014/06/25/article-2669725-1F20E19900000578-713_634x350.jpg

Sie hat mehrere Rubriken in ihren Vlogs, bei denen die lustigsten die „Does this thing really work“ Videos sind. Das einzige was ich mich zu Anfang sehr gestört hat: sie hat eine sehr,sehr,sehr gewöhnungsbedürftige Stimme. Zudem ist sie sehr laut, aber das weiß sie selbst. Sie stellt oft die irrsinnigsten Produkte vor, die in Europa nicht die geringste Chance hätten auch nur ansatzweise einen Markt, aber in den Staaten finden sie reißenden Absatz. Es geht soweit das Firmen ihr mittlerweile Produkte zum Testen schicken, selbst auf die Gefahr hin dass sie sie zerreißt. Eine Zeit lang probierte sie alle möglichen Fisiermöglichkeiten aus, um Locken in die Haare zu kriegen. (Eine davon wird übrigens jetzt auf der Schobermesse in der Schäffer Allee angeboten, die auch nicht taugt) Zwei von diesen neuen seltsamen curling Methoden wollte ich mir selbst anschaffen, doch sie hielt mich glücklicherweise davon ab. Sie bezeichnet sich selbst als sehr ungeschickt. Wenn ich aber ihr Endergebnis sehe, hat sie doch ein recht gutes Händchen um mit neuen Dingen klar zu kommen.

Ich bin inzwischen ein Mitglied ihrer „Swamp Family“. Sie hat binnen weniger Stunden mit einem Video mehr Zuschauer als mancher Fernsehsender.

Großartig ist natürlich wenn etwas schief geht. Die Wow Cup zum Beispiel.

Schnappschuss

…von gestern.

Ich saß mit der „Comtesse du Plateau Bourbon“ (sie war vor sehr langer Zeit ein Gastbloggerin hier) im Scott’s auf der Terrasse am Fluss. Neben uns saßen ein paar sehr laute Spanier von denen sich der Reiher aber nicht stören ließ. Er watete sehr langsam im Wasser, dass zu Zeit äußerst niedrig ist, auf der Suche nach Fisch. Ein bisschen später fing er ein winzig kleines Fischlein, das mir fast leid tat…

Bericht einer Stippvisite

Eine Stippvisite in der Heimat des Ex brachte manche Aufklärung, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte. Gesehen habe ich ihn nicht aber ich verstehe jetzt so einges besser was mir davor nicht klar war.

Ich wollte ein paar Fotos machen, damit ich hier etwas zum vorzeigen habe, aber es regnete in Strömen. Darum gibt es ein paar Links.

Wer französisches Brot mag und vor allem Patisserie ist in Münster bei Épi gut aufgehoben. Ich frühstückte gestern morgen dort. Herrliche richtige französische Croissants und Weissbrot so wie es sein soll. Zu finden ist die Bäckerei am Alten Fischmarkt. Man versicherte mir dass es keine Kette ist, doch dem ist nicht so.

Ein Gewürzladen wie ich noch nie einen gesehen habe, gibt es im Salzhof. Dort fand ich auch endlich die lange gesuchten Gewürzmischungen die man bei Ottolenghi braucht. Ich wünschte es gäbe Violas‘ in Luxemburg.

Songtexte

Vor ein paar Minuten lief der der Uraltsong von BAP „Verdamp lang her“ im Radio. Er erinnerte mich immer an eine Person mit der ich mal gut befreundet war, aber mein Vertrauen so missbrauchte wie selten jemand zuvor. Heute ist es „Somebody I used to know„. Diese Person mochte das Lied sehr und konnte es auswendig mitsingen. Ich habe mir nie die Mühe gemacht dem Text richtig zuzuhören, weil BAP sowieso nie mein Fall war.

Als das Lied eben im Radio spielte suchte ich nach den Lyrics und fand sie ins Hochdeutsch übersetzt hier: Verdammt lang her.

Und der Text zog mir regelrecht die Schuhe aus….

Es ist in der Tat lange her dass ich an deinem Grab war,
Und wir miteinander gesprochen haben,
So lange, dass ich mich nicht daran erinnern kann.

Doch was im Leben nie so war,
Wird auch heute nicht so sein,

Du bist und bleibst der,
Der mich nie verstanden hat.
Er würde mein Bild von dir verfälschen,
Wenn es so wäre.

Braderie

Das Wort Braderie heißt übersetzt Durcheinander. Irgendwie stimmt das ja auch. Es ist ein großes Durcheinander an Ständen und Auslagen von allem Erdenklichen was umsetzbar ist und zu Geld gemacht werden kann . Es ist der größte Straßenverkauf im Jahr der Hauptstadt.

Dieses Jahr beschloss ich seit langem mal wieder dass meine Garderobe ein paar neue Teile bekommen muss. Ich fand zwei Jeans Hosen, ein Hemd, eine neue Bettgarnitur und ein paar Schuhe.

Die Schuhe zeig ich euch, denn ich finde sie sehr schön.

Kenzo

 

Am späten Vormittag war dann auch schon Schluss denn die Menschenmassen schoben sich durch die Straßen und es wurde höchste Zeit für mich zu gehen, da ich das nicht ertrage.

Fasten Tag 14 – Sonne tanken & Drehorgeln

Für die nächsten Tage, das habe ich im Wetterbericht gesehen, ist durchwachsenes Wetter in Luxemburg angesagt. Also gilt es hier am Bodensee nochmal richtig Sonne zu tanken.

Der letzte Tag und der letzte Eintag. Morgen fahre ich nach Hause. Es war eine schöne Zeit hier und weniger heftig als letztes Jahr. Ich habe in den zwei Wochen 8 Kilo abgenommen und bin jetzt auf einer Gewichtszahl die ich vor 16, 17 Jahren hatte.  Aber ich muss mich jetzt auch ranhalten, dass ich das Gewicht behalte und es nicht wieder hoch geht. Das Fasten werde ich beibehalten, einmal im Jahr eine richtige Kur und dazwischen immer wieder einen Fastentag einlegen. Für mich, der schon so manches ausprobiert hat, bis dato effektivste Methode und das Gewicht in den Griff zu kriegen und einen klaren Kopf zu bekommen.

Da ich mir ja wieder Kaffee gönne, war ich heute morgen wie gewohnt Café im Rathaus. Es war noch früh und wenige waren unterwegs. Gleich neben dem Café stand einsam schon ein Mann mit einer Drehorgel. Ich wusste nicht die SO up-to-date sind. Aber hört selbst:

Dass es ausgerechnet DAS Lied sein muss, war weniger erfreulich.

Es ist 18:00 Uhr. Ich schreibe heute früher da ich anschließend noch packen will. Den Seeblick am Schreibtisch werde ich vermissen.

Tschüß Überlingen, bis nächstes Jahr.

Fasten Tag 13 – Vorletzter Tag

Ein langer schöner Sommertag mit fast 30 Grad.

Nach dem üblichen Check und dem Frühstück zusammen mit dem M. ins Rathaus auf einen Kaffee. Er schmeckte hervorragend.

Zu Mittag gab es ein Kartoffelbrei mit Gemüse, nachmittags einen Apfel und ein Joghurt und Abends eine Suppe und Reis mit Gemüse. Zusammengerechnet 800 Kalorien. Es war alles in allem so viel dass ich nicht alles schaffte.

Am Nachmittag fuhr ich mit M. ins 20 Minuten entfernte Stetten ein Geschenk für meine Nachbarin kaufen, die während meiner Abwesenheit den Briefkasten leert und nach der Wohnung schaut. Was es genau ist kann ich leider nicht sagen, denn die Nachbarin liest hier mit….

Anschließend lag ich noch eine Weile am Pool rum und genoss eine Bräunugsanwendung 🙂

Ich habe die Biographie der Großfürstin Maria Pawlowna aus. Eine sehr seltsame Frau deren Leben ein Film wert ist. Hochinteressant fand ich aber auch das ganze Umfeld in dem sie im Kreml aufwuchs als Nichte vom letzten Zaren Nikolaus II.  Vom Zarenpalast zu Coco Chanel / Gunna Wendt

Fasten Tag 12 – Fastenbrechen

So sieht es Morgens aus wenn ich erwache bevor die Sonne aufgeht. Dieser Himmel zwischen rosa und blau ohne dass es je lila aussieht…. wunderschön. (Auf den Foto ist es leider nicht so)

 

Ich hatte es gestern schon angekündigt, Fastenbrechen. So nennt man das Abrechen der Fastentage. Bei Buchinger achten sie sehr auf diesen und die Folgetage, den sogenannten Aufbau, denn sie sind sehr wichtig. Heute morgen hatte ich noch meinen allmorgendlichen Tee mit Honig. Zu Mittag gab es ein warmes Apfelkompott mit etwas Zimt gewürzt. Zu Abend gab es ein deftige Gemüsesuppe mit Kartoffeln.  So weit so gut.

Ich hatte für mich aber schon gegen 10 Uhr mit Fastenbrechen begonnen. Ich war im Kaffee im Rathaus und habe mir einen richtigen großen Kaffee bestellt, ohne Zucker, ohne Milch. (Mach ich sonst auch nie in den Kaffee)  Herrlich….

Hatte ich diese Gaststätte schon mal gezeigt? Nein? Bitte. Den Namen finde ich klasse.

Ein Foto von vor ein paar Tagen als ich in Meinau war, bin ich noch schuldig. Im Beitrag „Ein Tag in Bildern“ hatte ich am Ende einen Baum gezeigt, der auf dem folgenden Foto auch zu sehen ist. Ganz am Ende der Insel im Hintergrund steht noch ein Bäumchen; das ist das gleiche.

Fasten Tag 11 – Einmal Lindau und zurück

Heute Morgen der letzte Einlauf. Gott sei dank. Anschließend der vorletzte Wechselguss. Übermorgen hab ich noch einen. Nach dem Schwimmen und Mittagssaft machte ich mich fertig zu einer Fahrt ins blaue.

Ich habe noch nichts von ihr erzählt, aber seit ein paar Tagen unterhalte ich mich angeregt mit einer Pariserin der P. Sie ist schon zum dritten mal hier. Und sie hat im Gegensatz zu mir echte Probleme die Kilos los zu werden. Es geht bei ihr sehr langsam. Die letzten beiden Male als sie hier war, hat sie das Gelände der Klinik nicht einmal verlassen, und kennt schlicht und ergreifend gar nichts von der Gegend.

Als ich die P. fragte ob sie mitkommen möchte, sagte sie zu, was mich ehrlich gesagt erstaunte. Pünktlich um halb zwei fuhren wir ab. Ich wusste nicht dass Lindau so weit weg ist, die Fahrt dauerte fast eine Stunde. Das Schlimme daran ist, dass man durch Hagenau durch fahren muss, wo nur 30 km/h erlaubt sind und der Stau praktisch vorprogrammiert ist. Es soll zum Lärmschutz dienen aber zur guten Luft trägt es nicht bei. Wir kamen in Landau an und parkten vor der Brücke die hinüber zur Insel führt. (Ja, Landau ist eine Insel) Mit sehr vielen alten Häusern teilweise aus dem Mittelalter.

Ich habe hier nur eine Häuserwand abgelichtet. Die hier ist von d,er alten Bibliothek.

Was mir in Lindau auffiel, es gibt unglaublich viele Eisdielen oder es kam mir zumindest so vor. Überall leckte und schlabberte jeder ein Eis, sei es im Becher im Glas oder in der Waffel. Vielleicht kommt es auch daher dass ich jetzt beim Fasten, noch mehr darauf achte als vorher. Wir setzen uns ein eines der zahllosen Eiskaffees und tranken einen Tee (was sonst).

Die P. war die ganze Zeit nur am Strahlen und war so ausgelassen wie ich sie nie in der Klinik erlebt habe.

Ich kaufte mir zwei neue Badehosen, eine in giftgrün die andere in dezent schwarz. Als ich dann auf die Uhr sah, erschrak ich ein wenig, denn ich dachte an den Rückweg und dass wir nicht zeitig zurück sein würden für das Abendessen. Unterwegs wurde uns beiden auch ein wenig mulmig, denn die Staus waren echt heftig vor allem in Hagenau. (wenn das einer von Hagenau lesen sollte, bitte ändert da mal was dran) Doch wir schafften es rechtzeitig da zu sein und bekamen unser Süppchen.

Anschließend ging ich noch in die Lehrküche zu einer Kochvorführung. Da ich morgen eh mit dem Fasten aufhöre, und mir das Hungern nicht mehr so schwer fällt, dachte ich, ich könnte mir das antun. Es gab ein paar tolle Tipps für Brotaufstriche die sehr lecker aussahen. Gekostet habe ich sie nicht.

Und Morgen: FASTENBRECHEN!!!

Fasten Tag 10 – Konstanz und andere Geschichten

So sitze ich hier abends und schreibe:

Vor zwei Tagen entdeckte ich einen Laden mit Barfußschuhen. Hä? OK, das muss ich probieren.

Gleich nach den üblichen Ritualen am Morgen ging hin. Sie sehen eigentlich aus wie Strümpfe, aber man kann sie draußen zum laufen tragen. Ich hab mit ein Paar gekauft und bin nun gespannt ob die was taugen. Es gibt sie hier, von Leguano.

Auf der Bushaltestelle wurde ich wieder Zeuge des Alltags der Vianney Bewohner. Ich kam zeitgleich mit einem anderen älteren Mann an der mich höflich grüßte und sich auf die Bank setzte. Ein zweiter Mann kam sehr viel jünger und man merkte gleich dass bei dem etwas nicht stimmt. Er setzte sich ebenfalls auf die Bank weitab von dem älteren Herrn. Der Jüngere zog wortlos eine Packung Tabak aus der Hosentasche und drehte eine Zigarette. Der Ältere betrachtete ihn gar nicht. Als der Jüngere fertig mit drehen war, hielt er dem Alten die Zigarette wortlos hin. Dieser nahm sie ohne zu danken. Das ganze sah sehr bizarr aus da es von Anfang an so schien, als ob beide sich nie davor gesehen hätten. Dabei sind es wahrscheinlich Zimmernachbarn.

Da das Wetter heute ausgesprochen schön war, und ich keine Lust hatte am Pool zu liegen, entschied ich mich für eine offene Cabriotour nach Konstanz. Konstanz war wie üblich gut gefüllt mit Menschen aber ich hatte Glück und fand sofort einen Parkplatz mitten in der Innenstadt.

In Luxemburg kennt man das Traditionshaus Zwick für sehr klassische Herrenbekleidung. Hier gibt es das Gleiche und der Name ist fast identisch:

Ich wollte mir den langen Fahrtweg ein wenig versüßen und so fuhr ich über Meersburg nach Überlingen zurück. Es nimmt nicht sehr viel mehr Zeit in Anspruch. Das schöne daran ist, dass man ein Teil mit einer gewaltigen Fähre über den See fährt.

Das ist das Oberdeck. Dort gibt es eine kleine Imbissstube. Ich wollte mir eine Flasche Wasser kaufen aber es gab keine, weder an der Theke noch im Automaten. Also zog ich mir meiner Schuld völlig bewusst einen Kaffee aus dem Automaten, da es wirklich sonst nichts gab was ohne Kalorien gewesen wäre. Ich nahm zwei, drei Schluck und warf den Becher weg. Der Kaffee schmeckte scheußlich….

Fasten 9 – Ein trüber Montag

Ich schlief gut und war gegen 6 Uhr wach.

Um halb 10: ein Kneip Wechselguß und diesmal nicht nur die untere Hälfte sondern den ganzen Körper. HiiiiHaaa! Da kommt gute Laune auf!

Anschließend nahm ich den Bus und fuhr in den Stadtkern. An der Haltestelle sprach mich eine alte Frau an, die ich noch vage von letzten Jahr kannte. Es fiel mir wieder ein. Sie hatte letztes Jahr einen Streit im Bus  angezettelt weil jemand mit dem Handy telefonierte. Doch jetzt war sie sehr nett. Sie fragte mich nach der Uhrzeit und ob ich auch den Bus nehmen würde. Es waren noch genau 2 Minuten bis der Bus kam und er war pünktlich. In diesen 2 Minuten habe ich mehr über sie und das Hospiz erfahren in dem sie wohnt als ich wissen wollte. Am Hintereingang der Buchingerklinik gibt es einen Weg der Spaemann heißt und gleich daneben eine Bank die dem gleichen Mann gewidmet ist. Sie erklärte mir dass sie ihn kannte und er Seelsorger des Viannhy Hospitz (ich hoffe ich schreibe es richtig) war. Immer wenn ich meinen Abendspaziergang mache, komme ich an dem Haupthaus des Hospizes vorbei. Es muss sich um eine erzkatholische Einrichtung handeln, denn an der Hauswand hängt ein gewaltiger Christus und über dem Eingang steht „Haus der Vorsehung“. Neben den Haupthaus gibt es aber auch noch mehrere andere Häuser rundherum die älter aussehen aber nicht auffallen. Dort sah ich auch schon öfter seltsame Gestalten ein und aus gehen. Also nicht nur Senioren sondern auch geistig Behinderte. Sie selbst sei jetzt schon über neun Jahre hier und es gefiele ihr gut. Dann erzählte sie mir noch etwas über das Nachbarhaus und über die Leute die dort wohnen und die sie nicht ausstehen kann.  Der Bus kam… Uff.

Es gab einen Tee (was sonst) in Kaffee im Rathaus.

Ein Traubensaft zu Mittag. Anschließend wollte ich schwimmen gehen aber es würde zu kurz werden mit dem Osteopathie Termin um 15:00. Ich weiß nicht wie es anderen geht aber die Osteopatin die ich habe ist richtig gut. In 2 Sitzungen hat sie alles wieder in Ordnung gebracht.

Danach war Lesezeit angesagt, denn draußen konnte man nichts tun. Es regnete.

Fasten Tag 8 – Ein Sonntag mit Regen

Der Sonntag ist einer der ruhigsten Tage in der Klinik. Ich wachte später auf als sonst (es war kurz vor 7) und machte mich fertig für den alltäglichen Morgencheck. Blutdruckmessen und Wiegen. Nach der ersten Tasse Tee zog ich mich um und ging schwimmen. Der Morgen versprach sonnig zu werden. Ich lag ein wenig faul herum und und las.

Irgendwann war es Zeit zu Hauptsalon zu gehen und die erste „Mahlzeit“ in Form von einem Glas Saft zu mir zu nehmen. Anschlie0ßend Leberwickel für 30 Minuten und dann wieder an den Pool. Als gegen 3 Uhr die großen dunkle Regenwolken aufzogen, verzog ich mich in mein Zimmer.

Und da bin ich jetzt. Ich habe alle meine Blogs gelesen denen ich regelmäßig folge, und ich werde mich jetzt wieder in die Biographie der gestern erwähnten Großfürstin stürzen. Es wird ein ruhiger Abend werden.

Gestern fragte mich jemand ob ich Hunger verspüren würde. Nein, nicht so richtig. Es ist hier in dieser Klinik in diesem Ambiente mit schöner Landschaft und See, mit all den anderen Kurgästen, die genau das Gleiche tun, eigentlich gar nicht so schwer. Ich weiß dass zu hause viele Leute mir wieder sagen werden, dass sie sich das nicht vorstellen könnten. Allein die Vorstellung dass es nichts Konsistentes zu essen gibt, macht sie kirre. Dabei gibst es ja nicht Nichts. Ich führe mir täglich 250 Kalorien zu. Morgens in Form von Tee mit Honig, Mittags mit einem Saft oder einer Suppe, Nachmittags mit einem Apfelschalentee mit zwei Stück Zitrone und abends mit einer Suppe.

Ich habe mir zudem überlegt ob ich die den Namen der Klinik hier preisgeben soll. Manche von euch werden es erraten haben. Wenn ich schon, wie vor ein paar Tagen, schreibe, dass ich nach der Buchinger Methode faste, und in Überlingen bin, kann ich nur in der Buchinger-Wilhelmi Klinik selber sein. Es gibst hier zwei andere Kliniken die diese Methode auch anbieten, aber über die kann ich nichts sagen.

Fasten Tag 7 – Ein Tag in Bildern

…und ein bisschen Text. Ich hatte keine Anwendung heute also machte ich blau.

Gegen halb neun ging ich hinunter zum Bootssteg, was eine Stunde zu früh war. Doch wollte ich Überlingen einmal morgens sehen bevor der Rummel los geht.

Das sind die Momente warum ich so gerne hier bin wenn alles noch ganz still ist und der See noch einen leichten Dunstschimmer hat.

Man sieht ein paar Schwäne die das Lied „Alle meine Entchen“ kennen. Gesungen haben sie es nicht aber vorgeführt.

Es blieb noch Zeit für eine Tasse Tee, (was sonst) in meinem Lieblingskaffe im Rathaus.

Als ich zum Steg ging machte ich noch ein mal ein Foto von diesem doch sehr ausgefallenen Brunnen, von dich schon letztes Jahr erzählt habe. Der Bodenseereiter ist eine Sage, und der Künstler Peter Lenk hat sie als Brunnen verewigt.

Der Reiter selbst ist dem hier ansässigen Schriftsteller Martin Walser nachempfunden, was letzterem gar nicht gefiel. Hier der Kopf einmal von nah mit Taube.

Das Boot legte ab. So sieht Überlingen vom Wasser aus.

Wir waren eines der ersten Boote das auf der Insel Meinau ankam. Und somit war es noch sehr ruhig auf der Insel. Ich wanderte fast den gleichen Weg wie vor einem Jahr. Ich besichtigte das Schloss aber dieses mal von innen. Eine kleine Ausstellung von einem Chirurgen, der in seiner Freizeit Bilder malt, wurde ausgestellt. Nun ja…

An das urgemütliche Schlosskaffee grenzt gleich das riesige Palmenhaus.

…und hat aber im Palmenhaus selbst auch ein paar Tische und Stühle stehen. Also gab es einen Tee (was sonst) unter Palmen.

(Den Keks hab ich nicht gegessen) Nebenan in dem kleinen Shop (es gibt mehrere auf der Insel) kaufte ich ein Buch über die Mutter des Grafen Lennart von Bernadotte, der die Insel zu dem gemacht hat was sie heute ist.  Sie war die Großfürstin Maria Pawlowna und eine sehr exzentrische Figur. Vom Zarenpalast zu Coco Chanel.

Ich werde nicht viele Bilder der Insel zeigen, auf der Seite der Insel gibt es mehr als genug zu sehen, bei Google findet ihr Millionen Bilder, und vom letzten Jahr sind auch noch ein paar zu sehen. Den versteinerten Baumstamm fand ich genial.

Und die Mammutbäume sind unglaublich.

An einer Stelle dachte ich an meine Eltern, als ich die gewaltigen Akapanthustöpfe sah. Meine Mutter liebte sie und freute sich jedes Jahr aufs neue wenn sie ein paar Blüten hatten. Auf der Terrasse standen 4 gewaltige Kübel, aber mit weniger Blumen als hier.

Als am späten Nachmittag die Insel sich immer mehr füllte mit Menschen verließ ich sie über diese Stege.

Zum Abschluss noch ein Bild von einem Baum. So sieht er nicht besonders aus. Doch er steht so weit außen vor dass man ihn von Überlingen aus sieht. Ich versuche die nächsten Tage ihn von hier abzulichten.

Ich hoffe die Tour hat euch gefallen.

Fasten Tag 6 – Ein ruhiger Tag

Die gestrige Einweisung der Coaches ließ mich heute morgen mit gewaltigen Muskelkater aufwachen. Also war meine Devise für heute alles etwas langsamer angehen zu lassen. Ich schwamm heute nur einmal und das nur 40 Minuten statt einer Stunde. Ich bekam meinen Wechselguss. Anschließend setzte ich mich in den Stadtpark bis zum Mittag zum lesen.

Da ich, wie gestern erzählt, der A. versprochen hatte ich würde sie schminken, ging ich dann weiter zur Drogerie und sondierte das Terrain was für sie in Frage käme. Nach dem Mittagstisch, gingen die A. und ich zum Friseurtermin und sie war froh dass ich dabei war, da sie kein Wort Englisch oder Deutsch kann, nur französisch und türkisch. Irgendwie war sie sehr gestresst wegen der ganzen Situation und heilfroh dass ich da war. Doch die Situation klärte sich schnell auf, da auch eine türkische Friseuse dort arbeitete. Der Stress löste sich in Luft auf. Nach dem Schminken tranken wir noch eine Tasse Tee (was sonst) und gingen zurück zur Klinik.

Der M. und die A. fuhren anschließend noch nach Konstanz, was ich mir aber nicht mehr antun wollte. Ich legte mich an den Pool. Ich fand neben dem Liegestuhl das hier:

Ein winzig kleiner Wiesenpilz.

Ich las noch ein wenig und ließ den Tag in aller Ruhe ausklingen.

Fasten Tag 5 – Fitness und gute Taten

Der Ausblick von meinem Fenster:

Als ich gestern Nachmittag durch Überlingen ging, schaute ich mir die Leute an. (Ist ja eine Lieblingsbeschäftigung von mir) Durch die Bank weg ist das Publikum sehr bieder. Alle sind unglaublich sportlich angezogen, fahren Fahrrad und haben sehr langweilige Haarschnitte. Stöckelschuhe sind rar, Turnschuhe der absolute Hit. Alle wirken unglaublich gesund, gluten- und laktosefrei. Der Unterschied zwischen Touristen und Einheimischen ist nicht richtig sichtbar. Einheitsbrei.  Ich habe mich dem Look gezwungenermaßen ein wenig angepasst, weil es praktischer ist, schon allein wegen der Anwendungen in der Kur. Darum gibt es auch kein Foto von mir.

Heute stand ein persönliches  Fitnesscoaching an, das ich mir liebend gern erspart hätte. Doch der Arzt hatte mich dazu gedrängt. Der Coach (der -mit Familienname auch noch wie ein Gericht aus einem Kebap Laden heißt) war sehr nett aber auch sehr bestimmt in seinen Anweisungen. Er zeigte mir ein paar Übungen die sehr harter Tobak waren und die ich so wahrscheinlich nie machen werde. Allein schon der Fitnessraum der eher einer Muckibude ähnelt, schreckte mich ab. Da schwimme ich doch lieber meine zwei Stunden täglich.

Nach dem Leberwickel ein Runde Schwimmen und anschließend in der Sonne liegen und lesen.

Man lernt hier viele wirklich interessante Leute kennen. Die A. zum Beispiel ist hat eine Crêperie bei Beaune in Frankreich. Sie erzählte mir dass sie in 6 Jahren 27 Kilo zugenommen hat. Sie ist hier wegen Erschöpfungszuständen. Ihre Familiengeschichte ist nicht die schönste und doch ist sie eine lebenslustige Frau die schnell Anschluss findet. Inzwischen sitzen wir zu mehreren Abends zusammen und löffeln unser Süppchen. Ich habe der A. etwas versprochen, was ich für gewöhnlich nicht tue. Ich werde sie schminken und ihr ein paar Tipps geben… Meine Gute Tat für diese Woche.

Fasten Tag 4 – Hunger

Nach einer sehr unruhigen Nacht mit Rückenschmerzen, (ich hatte gestern dann doch übertrieben mit den 9 km) stand ich auf und mir war gar nicht wohl. Den Einlauf werde ich nicht mehr erwähnen. Ich bekam heute noch einen und morgen noch mal, und dann nur jeden zweiten Tag bis zum Fastenbrechen.

Ich bekam den ersten Wechselguss. Ich wusste ja was auf mich zukommen würde, da ich letztes Jahr schon einmal eine Anwendung dieser Art hatte. Allerdings war man gnädig, es wurden nur die Beine warm und kalt abgebraust. Es brachte meinen Kreislauf derart in Schwung, dass ich anschließend sofort noch eine Runde schwimmen ging. Mein Rücken zahlte es mir anschließend mit kräftigen Schmerzen heim. Selber schuld.

Wettermäßig war der Tag zum vergessen. Es regnete immer wieder mal mehr mal weniger und als ich den Saft zu Mittag getrunken hatte, (mit einer Schmerztablette) und den Leberwickel hinter mir hatte. dachte ich dass ich einen Lesenachmittag einlegen sollte. Doch das Wetter klärte sich langsam auf und beschloss doch noch mal hinunter in der Stadtkern zu gehen. Ich schlenderte lange im Bücherladen herum und fand so einiges was ich noch lesen möchte, u.a. das verschollen geglaubte neue Werk von Harper Lee, Geh hin und stelle einen Werter. Hat das jemand von euch schon gelesen?

Zurück in der Klinik begab ich mich zur meiner ersten Ostheopatie Anwendung. Wer auch immer sagt dass es Humbug sei, der erkläre mir bitteschön warum ich mich jetzt wie ein frischgeschlüfpter Flummiball fühle. Die ganzen heftigen Verspannungen im Nacken sind weg. Die Ostheopatin meinte ich sollte nächste Woche nochmal vorbei kommen, aber dann müsst es für eine Weile gut sein.

Nun habe ich diesen Beitrag mit der Überschrift Hunger betitelt, also sollte ich auch etwas darüber schreiben. Das Hungergefühl ist diesmal nicht so schlimm wie bei der letzten Kur. Meine Gedanken aber kreisen beständig ums Essen und ich hätte schon große Lust dieses oder jenes zu verspeisen was ich so auf meinen Spaziergängen in Überlingen sehe. Doch dann rufe ich mich selber zur Vernunft. Ein anderes Beispiel wäre eine Zeitschrift die heute im Buchladen entdeckte, mit hundert Rezepten was man alles mit Äpfeln anstellen kann. Ich blätterte sie durch und nahm mir vor, da jetzt da die Apfelzeit beginnt mal wieder mehr selbst zu kochen. Zugegeben mir lief das Wasser im Mund zusammen als ich die Fotos sah. Doch ich stellte die Zeitung zurück ging  zum nächsten Kaffeehaus und trank einen Kräutertee…

Zudem, und davon bin inzwischen überzeugt, wissen wir verfressene Europäer nicht was richtig Hunger haben bedeutet. Ich glaube unser Körper würde erst nach +/-40 Tagen richtig Alarm schlagen.  Und da bin ich mit meinen 10 Fastentagen (oder letztes Jahr 15 Tagen) weit davon entfernt.

So sieht übrigens der Morgentee und der Nachmittagstee aus: