Wellness in Weiskirchen

Der C. und ich hatten es schon lange geplant.  Nach unserem letzten Ausflug an dem wir nach Metz gefahren waren und uns sie Ausstellung im Centre Pompidou angesehen hatten, hatten wir gleich ein Folgedatum festgezurrt.
Ich hatte vorgeschlagen dass wir einen Tag in der Seezeitlodge verbringen sollten.  Ich war mit der A. und der N. Anfang des Jahres dort, weil wir  der N. zum Geburtstag einen Aufenthalt dort geschenkt hatten.  Doch leider gibt es keine Tagestickets fürs Wochenende. Also musste ich fix umdenken und  fand das hier:

Das Parkholtel in Weiskirchen mit angeschlossenem Wellnessbereich den man auch so nutzen kann. Ich hatte mehrere Hotels angerufen von denen ich auch wusste dass sie ein Schwimmbecken haben, den mir ging es mehr ums schwimmen als Sauna.  Das Parkhotel war eines das alles bot.

Die Anlage ist nicht sooo nigelnagelneu, doch es war sehr angenehm. Das Bistro innerhalb der Anlage kann man allerdings getrost vergessen, es sei denn man möchte nur etwas trinken. Die Snacks die sie anbieten sind wie in jeder großen Schwimmhalle, Fertigzeug  aus der Tiefkühlruhe.

Ich absolvierte zwei große Schwimmrunden, einmal von 60 Minuten und später nach der Dampfsauna noch einmal eine von 30 Minuten.  Wenn jetzt jemand fragt wie viele Meter ich geschwommen sei; keine Ahnung. Ich zähle die Bahnen nicht, ich schwimme immer toujours durch mal schneller mal langsamer und schaue zwischenzeitlich auf die Uhr.  Das Zählen der Bahnen stresst mich weil ich immer verzähle. Es heißt ja auch Wellness und nicht Wellstress.

Draußen war es nass und kalt und auf der Rückfahrt regnete es ununterbrochen. Zu Hause machte ich es mir seit langem mal wieder gemütlich vor dem Fernseher.

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Da die Sendung NO ART ON AIR ein wenig umgemodelt wurde, gibt es auch ein neues Intro das individuell für jede Sendung angepasst werden kann, je nachdem welcher Reporter da ist. Hier seht ihr mein Intro. (FB Link)

Muppetshow am Wochenmarkt & Mont St. Lambert

Es wird langsam Herbst.

Ich erwähnte es schon einmal davor. Am Samstagmorgen auf dem Wochenmarkt bzw. später im Renert ist eine Muppetshow angesagt. Da der Name Renert ja die luxemburgische Ableitung vom ‚Reinecke‘ Fuchs ist, passt das ja auch irgendwie. Man sitzt zusammen schwatzt und lästert bisweilen was das Zeug hält. Ab und an kommt es mir so vor als würden wir alle wie Waldorf und Stetlar auf dem Balkon der Muppetshow sitzen, weil alles und jeder kommentiert wird.
Das schöne daran dass fast kein Wochenende vergeht indem ich nicht jemand neues kennenlerne.

Ich machte ein paar Besorgungen für den Kühlschrank.

Am Abend erstes Wiedersehen seit St. Jean mit der A. und der N. Wir waren im Mont St. Lambert. Ein früheres Bistro, heute ein Restaurant ist das asiatische Gerichte anbietet ohne die ganze dazugehörige Deko.  Da ich bereits ein komplettes Mittagessen verputzt hatte (ich hatte mir von Markt Würstchen und Kartoffelsalat mitgebracht) aß ich nur ein paar Gyoza.

Es wurde nicht zu spät, da ich am Sonntag einen Ausflug mache und dafür etwas früher aufstehen muss.

Zurück in Luxemburg

Während meinen Aufenthalt in St.Jean festgestellt, dass ich mir auf dem kleinen Laptop irgendein Mist eingefangen habe den ich nicht wegbekomme. Bei jedem Abspeichern von den Blogpostings, (ich schreibe meistens tagsüber ein wenig vor und Abends oder am Morgen danach geht’s dann online) setzt sich im immer wieder eine Textzeile im unteren Bereich fest die da nichts verloren hat. Ich muss sie immer manuel entfernen. Ich habe schon mal versucht sämtliche Add-ons auszuschalten doch es hilft nicht. Da es aber nur auf dem mobilen kleinen Rechner ist und nicht auf dem Heimrechner, denke ich dass es etwas mit den Browser zu tun hat.
Werde mich am Wochenende darum kümmern.

In Luxemburg herrscht das typische Regen- ,dunkle  Wolken-, keine Sonne- Wetter. das für den Herbst normal ist. Aber es ist überhaupt nicht kalt.

Ich wurschtelte am Morgen herum und   breitete eine Reihe von Dingen vor für die nächsten Tage. Anschließend ein paar Einkäufe, unter anderem eine neue Gießkanne für die kleinen Pflanzen. Als ich gestern Abend zurückkam stellte ich fest dass die praktische Gießkanne mit Sprühaufsatz vom Fensterbrett des Balkon heruntergeweht worden war. Es hätte dem Plastik nicht schaden dürfen, doch ist der in kürzester Zeit (ich hab die Kanne noch nicht mal ein Jahr) brüchig geworden. Dabei war sie mit ihrem Sprühaufsatz sehr praktisch um die Monstera Blätter zu reinigen.

Mist.

Am Mittag war ich mit R. verabredet, den ich schon seit Monaten nicht gesehen hatte.  Wir trafen uns im Renert. R. ist Regisseur und Schriftsteller und mein erster Ansprechpartner wenn ich Texte schreibe, die etwas anderes sind als Blogpostings. Ich gestand ihm dass ich für nächstes Jahr etwas, sagen wir ‚ambitioniertes‘ ,angenommen habe, wo ich mit seiner Hilfe rechne. Es sagte mir unumwunden zu. Uff…

Dass Luxemburg dröhnt vor Baustellen, ist nicht neu. Gerade in den letzten Monaten finde ich es besonders schlimm und ich bin froh dass ich nicht in Hörnähe wohne. Doch ab und an sollte ich auch positive Dinge in dieser Hinsicht berichten.  So ist zum Beispiel der Platz Um Piquet fast ganz wieder hergestellt, nachdem es jahrelang ein gewaltiges Loch war.  Seit ein paar Tagen steht dort ein Kunstwerk das ich lange vermisst habe, weil es so schön bunt und fröhlich ist.

1995 als Luxemburg zum ersten mal Kulturhauptstadt in Europa war, gab es eine wunderschöne Ausstellung durch die ganze Stadt von Niki de Saint Phalle. Die Stadt kaufte damals eine der Statuen und sie stand all die Jahre vor dem Hamiliusgebäude am Boulevard Royal.  Doch wegen der Tram musste sie weichen.  Jetzt ist sie wieder da!

Eine Zugfahrt nach Luxemburg

Es ging sehr früh los und ich war vor dem Wecker war. Kurz nach nach 7 stand ich am Bahnhof.  Im Zug eine spanische Familie bestehend aus Großmutter, Mutter und drei sehr lauten Kindern im Alter von 5 bis 9 Jahren. Weder Omi noch Mutti hatten Kindern irgendeine Beschäftigung eingepackt. Kein Buch, kein Spiel, nichts um die Gören zu bespaßen, die letztendlich nur laut rumplärrten. Ich saß direkt hinter ihnen und hätte am liebsten alle umgebracht. Ich stöpselte mir irgendwann die Ohren mit den Kopfhörer zu weil es einfach nicht mehr zum Aushalten war. Ich hoffte auf den Fahrkartenkontrolleur, der ihnen sagen würde dass sie sich im Zugabteil geirrt hätten und eigentlich in die zweite Klasse gehörten…
Wunschdenken. Ich musste sie bis Paris ertragen. Doch irgendwann beruhigte es sich, allein schon aus dem Grund weil ich sehr verächtlich schnaufen und sehr böse dreinschauen kann. Das schien zu helfen.

Ich hörte den sehr spannenden Podcast vom DLF zu Ende, den ich vor Tagen angefangen hatte. Der Spion des Vatikans.

40 Minuten bevor wir in Paris ankamen wurden die Gören wieder unruhig und ich zog die Kopfhörer wieder an. Versteht mich nicht falsch, die Fahrt ist lang und langweilig und die Kiddies können nicht dafür, aber die Großmutter sowohl wie die Mutter hätte ich mit den Köpfen gegen die Wand klatschen können weil die Kinder gewähren ließen und auf ihre Smartphones starrten, denn nach fast  vier Stunden Fahrt war es ihnen egal.

Da schien mir der Druck in den Ohren der durch eine Reihe von Tunnels verursacht wird, kurz bevor wir nach Paris kamen fast wie eine Erlösung.

Umsteigen in Paris von Montmartre nach Gare de l‘Est. Das letzte mal war ich so beladen dass ich das Taxi nahm, zudem war es an einem Sonntag und es ging ziemlich flott durch Paris. Heute nahm ich die Metro. Und es ging besser als erwartet.  In jeder anderen größeren Stadt wäre es mir egal. In Paris bin ich immer wieder froh wenn ich schnell weg bin. Ich mag die Stadt nicht.

In Luxemburg angekommen flitzte ich sofort mit Koffer und allem von Bahnhof aus zu einer intensiven Besprechung zwecks eines Stückes Ende des Jahres.  Als ich dort rauskam war ich groggy und hatte Kopfschmerzen.  Zudem trat genau das ein was ich schon Wochen davor vorausgesagt hatte und das machte mich wütend. Ich kann hier nicht im Detail davon berichten…

Zurück in der Wohnung stellte ich fest dass der Aufzug nur noch sehr begrenzt benutzt werden darf, weil der Motor fast kaputt ist.  Auch nett.

Hundemüde, vom langen Herumgesitze im Zug packte ich nur den Koffer aus und schaute was der Vorratsschrank und die das Tiefkühlfach hergaben:

Es wurde  mittelprächtig. Sah gut aus aber schmeckte soso lala.

Ein Ausflug nach Bayonne mit geführtem Rundgang

In der Nacht hatte es kräftig geregnet. Auch am Morgen ging noch mal ein Schauer nieder. Doch klärte es ein klein wenig auf und wir konnten los zur Schwimmrunde. Und mit dem kräftigen Wellengang war das eine kleine Herausforderung. Mich legten zwei Wellen einmal kurzerhand nieder. Die D. genau so. Aber es war herrlich!

Anschließend Dusche und Abfahrt nach Bayonne zu einer Ausstellung in das neu eröffnete Musée Basque Bonnat-Helleu das in den nächsten Jahren noch einmal ein ordentliche Vergrößerung erfahren wird.

Die Sammlung die dort ausgestellt wird war jahrelang nicht zu sehen und ist vom Maler Léon Bonnat der auch Sammler war und seiner Heimatstadt Bayonne alles vermachte.

Dann machten wir ein architektonische Führung durch das Viertel ‚ Petite Bayonne‘. Der Stadtführer mit dem Namen Andy war ein Neuseeländer der seit 35 Jahren dort wohnt,einen herrlichen kleinen Akzent im französischen hat und uns alles mit eine sprudelnden Begeisterung erklärte, warum Bayonne so ist wie es ist.

Eigentlich ist Vauban an allem Schuld.
Als der Festungsarchitekt vom König nach Bayonne geschickt wurde, stand aufgrund des Flusses Nivelle vor einem Problem. Er musste eine Festung um den Stadtkern bauen doch es war kein Platz und die ganzen Faubourg waren höher gebaut als der Kern. Die Vorstadtviertel mussten weg und all die Leute dort wurden  im Stadtkern untergebracht.

Das hatte zur Folge dass es dort sehr eng wurde. Man baute ab da höher und es wurden Häuser in zweiter Reihe gebaut und um Platz zu sparen bediente ein Treppenhaus immer zwei manchmal sogar drei Häuser. Doch die hinteren Häuser hatten kaum bis gar kein Tageslicht.
Noch heute ist Bayonne eine die dicht besiedelste Stadt Frankreichs.

Man fing erst in den 80er Jahren an nach Lösungen zu suchen.

Wir bekamen Hinterhöfe und Treppenaufgänge zu sehen die man sonst nicht sieht.

Letztes Haus ist derart windschief als ob es gesoffen hätte. Das sind aber die meisten Häuser hier weil man auf sumpfigen Boden gebaut hat und der Wassergehalt des Bodens ständig ändert und die Häuser über die Jahre hin und her geschwankt sind. Auf dem Bild auch der quirelige Andy.

Anschließend ging es zurück nach St.Jean und wir probierten nochmal eine neues Restaurant.

Das Instincts befindet sich in der gleichen Straße wie mein heißgeliebter Eisladen Bargeton über den ich schon mehr als einmal berichtet habe. Der Laden ist ein wenig spartanischer gehalten in der Deko, was aber nicht abschrecken sollte den das was dort zu essen gibt ist eine Wucht.

Céleri confit – Crevette Grise – Pourpier Ich bin nicht der große Sellerie Fan, aber der schmeckte sensationell.

Pintadede Souraïde – Potimarron – Cive rôties für mich und gegenüber für die D. Poisson du jour(ein Art Dorade) – Chou Fleur – Fenouil – Orange

Prunes d’Ente – Dulcey – Sarrasin und für die D.  Figuesd’Arcangues – Miel d’Itxassou – Meringue

Alles sehr lecker und ich glaube ich habe in St.Jean noch ein weiteres Lieblingsrestaurant gefunden.

Später las ich noch folgenden Beitrag über Xavier Bettel der mich sehr sehr stolz auf meinen Premierminister machte.

Xavier Bettel makes history at UN General Assembly

Ausflug nach Cambo-les-Bains

Etwas das ich gestern nicht erwähnt habe:

Das Haus in dem sich das Restaurant Kaiku befindet ist das älteste Haus in St.Jean-de-Luz von 1540. Während einer großen Feuersbrunst in der viele Häuser niederbrannten, war es das einzige Haus das stehen blieb.

***

Ihr musst euch ab jetzt immer vorstellen dass jeder Morgen mit dem gestrigen Ritual beginnt. Im Meer schwimmen. Der Himmel jedoch war bedeckt und für den späten Nachmittag hatte man Regenschauer voraus gesagt.

Ein idealer Tag um gleich nach dem Schwimmen ein Ausflug zu machen in ein kleines Städtchen im Hinterland das ich noch nicht kannte. Combo-les-Bains dehalb weil es dort ein Thermalbad gibt.

Der eigentliche Grund genau dort hin zu fahren war der Mann von Azénor.

Er war einer der Besitzer von der Boëte und klinkte sich dann aber aus um sein eigens Ding zu starten. Er eröffnet jetzt im Oktober ein Fischgeschäft. Wir sahen uns die Umbauarbeiten an und waren schwer beeindruckt. Das wird ganz toll werden, vor allem weil er nicht nur vorhat Fisch zu verkaufen sondern auch einen Mittagstisch anzubieten. Ich bin sehr gespannt und werde nächstes Jahr berichten.

Wir aßen gemeinsam zu Mittag im Cyrano. Es heißt übrigens sehr vieles dort Cyrano, nach dem bekannten Figur Cyrano de Bergerac, weil der Schriftsteller Edmont Rostand,der einst das sehr erfolgreiche Theaterstück über ihn schrieb, dort eine Villa hatte, die heute ein Museum ist. Besichtigt haben wir es nicht weil wir nicht so viel Zeit eingeplant hatten. Das wird jedoch nachgeholt.

Wir wanderten noch ein wenig herum in der kleinen Stadt und wir fanden gleich neben der Kirche einen kleinen Weg den Ich kurzerhand in Eidechsenavenue umwandelte. Siehe Foto:

Dann entdeckte ich ein verlassene Villa in einem verwunschenen Garten.

Wunderschön. Wenn sie mir von innen so gefällt wie von außen, würde ich sie sofort kaufen wenn der Preis stimmt und nicht zu viel renoviert werden muss. (Ja, ja, ja,….man wird doch wohl träumen dürfen)

Am Abend dann in die Boëte, nach dem Motto, kein St.Jean ohne Boëte.

Es gab ein Ei auf Krabben und Stockfisch mit einer Chorizzo Soße.
Zum Schluss gab es ein Art Apfelkompott, das diese Konsistenz aber nur hat, weil es beständig im Tiefkühler gelagert wird. Ihr könnt euch also denken dass das Zeug so einiges an „Umdrehungen“ hat. Aber es ist sehr lecker.

Seuftzen vor Glück in St.Jean-de-Luz

Das Ritual am Morgen das mit keinem Geld der Welt zu bezahlten ist,
Aufstehen, aufs Klo gehen, eine Tasse Kaffee, Badehose anziehen, zwei Minuten zu Fuß laufen, ins Meer schwimmen gehen.

Ein paar Besorgungen machen.
Durch die vertrauten Straßen wandern.
Nachsehen ob noch „alle“ da sind.
Bei Constance in der Pile d’assiettes frühstücken.
Bei Azénor vorbeischauen ob sie ihr Atelier geöffnet hat.
Einen freudigen Quitscher über das Wiedersehen hören.
Nach einem Ring fragen der mir schon auf ihrer Instagram Seite aufgefallen ist.

Ich bin eigentlich nicht der Fan von, nennen wir es mal „Bikerschmuck“.
Doch dieser Totenkopf mit seinem Onyx in einem Auge und dem Fischschuppenmuster an den Seiten und auf den Schädel, ist so speziell… Zudem passte er wie für mich gemacht auf den Mittelfinger. Zudem sieht er am Finger so gar nicht protzig sondern eher diskret aus. Wenn ihr ihn noch besser abgelichtet sehen wollt schaut auf Azénors Instagram vorbei.

Am Nachmittag schwimmen, schwimmen, schwimmen und am Strand lesen. Sich in Muße üben, wie man früher sagte.
Es hat absolut nichts mit Faulenzen zu tun!

Ein Apéro in der Bar de la Marine.

Deux Lillet, s’il vous plaît.

Für den Abend hatte die D. in ein Tisch im Kaiku bestellt, ein Restaurant an dem wir schon sehr oft vorbei gegangen sind jedoch noch nie probiert hatten.

 

Ein Glas herrlich trockenen Rosé Champagner zu Anfang.

 

Das gab es dazu. Ganz toll war Melonenschlabberzeug in dem hohen Glas mit Strohhalm.

 

Amuse-bouche . Gerillte Wassermelone mit Pistazien

 

Foie gras de canard des Landes mi-cuit au Jurançon, rhubarbe confite, sorbet fraise et rhubarbe, gel hibiscus, oxalys

 

Langoustines « Pêche au Casier » rôties, émulsion coco et citron vert, légumes croquants, lasagne à l’ardi gasna

 


Merlu de ligne de Saint Jean de Luz rôti, petits légumes bio de saison façon barigoule, bouillon mousseux à l’agastache

 


Intermède sucré bestehend aus Mirabellen mit weißer Schokolade.

 


Traditionnel soufflé du moment

Sorry ich das nicht alles aus dem französischen übersetzte, aber Google und Co. können das inzwischen auch ganz gut.

Eine Zugfahrt nach St. Jean-de-Luz

Oh je!

So hatte gestern das Posting geendet. Ich hatte mir fest vorgenommen, gegen Mitternacht zu hause zu sein von der Feier. Doch es wurde 3:00 Uhr morgens…

Drei kurze Stunden Schlaf.

Ich tröstete mich damit dass ich eventuell im Zug schlafen könnte.

Am  Bahnhof machte ich folgendes Foto:

Das alte Accinauto Gebäude, dessen Fassade bereits den zweiten Umbau überlebt. Ich kenne die Pläne nicht was dahinter oder drumherum gebaut wird, doch ich bin überzeugt dass es wieder so ein scheußlicher moderner Klotz werden wird, in den die Fassade integriert werden wird. Und von Nachhaltigkeit …lassen wir das!

Die Zugfahrt bis Paris war reibungslos. Die Landschaft die an mir vorbeiflog ist langweilig. Man nennt diesen Teil Frankreichs auch die große Kornkammer. Man sieht nur endlos große Getreidefelder und vereinzelt kleine Bauernhöfe und Dörfer. Ich versuchte bei den 300km/h und mehr ein Foto vom Wald zu machen der inzwischen schon paar Herbstfarben angenommen hat:

Umsteigen in Paris. Von der Gare de l’Est nach Monparnasse mit der Metro. Linie 4, 12 Stationen. Alles mit Brumschädel, der langsam etwas migränenhaftes bekamm. Nicht schön, selber Schuld.

Im Bahnhof Monparnasse fand ich eine Apotheke, die geöffnet hatte. Uff, meine Rettung.

Pünktliche Abfahrt

Irgendwann aus ungeklärten Gründen hielt der Zug mitten auf der Strecke, und wir bekamen eine leichte Verspätung.

Nach der ersten Haltestelle Bordeau ist es immer noch ein TGV, aber er fährt weitaus langsamer. Wir tuckerten weiter nach Dax, Bayonne, Biarritz und dann endlich St. Jean!!!!!

Großes Hallo mit der D. die ich schon seit Wochen nicht gesehen hatte.

Am Meer!!!!!

Mein erster Gang zum Eisladen der inzwischen das beste Vanilleeis von ganz Frankreich herstellt. Ich berichtete darüber. Ich beglückwünschte den Besitzer der selbst hinter der Theke stand. Als Eis wählte ich 3 Kugeln Vanille. Und was soll ich sagen; es schmeckt feiner, seidiger, cremiger und weniger süß, als das was ich Zuhause herstelle.  Herr Bargeton hat den Titel nicht umsonst bekommen!

In der Bar de la Marine ein Apéro:

Das es Wochenende ist und in ganz Frankreich wie auch in Luxemburg die Journée du Patrimoine stattfinden, war auch hier etwas mehr los.  Man sang und tanzte zu basksichen Liedern.  Der Marktplatz war proppenvoll.

Dann Abends im Restaurant l‘ Essentiel, dessen Küche noch besser geworden ist.

Es ist so schön noch einmal dieses Jahr hier zu sein.

Der offizielle Geburtstag der A.

Ein Samstag der so begann wie immer, mit dem üblichen Gang zum Wochenmarkt. Doch eigentlich brauchte ich nichts, dann ab Sonntag bin ich für  ein paar Tage weg.
Große Überraschung als ich im Renert ankam.  Die scheußliche Baupalisade ist endlich verschwunden!

Ich trank einen Kaffee mit der K. und es war fast wieder so wie früher. Die Muppetshow war fast perfekt. Ich besorgte noch schnell ein Geschenk für den Abend und fuhr dafür extra nach Strassen. Da die A. am Abend ihren Geburtstag nicht allein feierte sondern gemeinsam mit einem langjährigen Freund, dem T. der dieses Jahr auch „nullte“, dachte ich dass ein kleines Präsent doch angebracht wäre.

Als ich dann zu hause war, stellte ich im Atelier im Keller alles so zurecht dass  ich die A. empfangen konnte und ihr die versprochene Geburtsgasfrisur und Makeup machen konnte.

Und dann kam die Party!

Die A. und der T.

 

Der Lieblingsarbeitskollege A. der A. Ein riesengroßer Kerl und genau so lieb wie groß.

Es war sehr schön und wird wahrscheinlich der letzten Tag in Luxemburg gewesen sein an dem wir draußen feiern konnten und es Temperaturen es so just noch einmal zuließen. Ich war kurz nach 3:00 zu hause und es wurde eine sehr kurze Nacht. Aber davon morgen mehr…. oh je.

Aus dem Familienalbum 21

Tagebuchtechnisch gibt es nichts zu berichten. Also gibt es mal wieder ein Familienfoto.

 

 

Es muss an einem Sonntag gewesen sein. Von meinem Bruder Gilles ganz rechts, ist es wahrscheinlich eines der letzten Fotos. Es kann sein dass es noch ältere Fotos gibt, von Freunden, die ich nicht habe.  Es wurde aufgenommen in dem Sommer an dem der Brieffreund meiner Mutter aus Wien zu Gast war. Es gibt nämlich noch ein Foto von Gilles im dem er das gleiche Hemd an hat und auf dem Motorrad sitzt, das der Brieffreund ebenfalls schoss.
Es war das Foto das meine Mutter nach seinem Tod vergrößern und einrahmen ließ…
Mein Vater lebte zu der Zeit schon lange nicht mehr.
Dass ich mit Strinband und schwarzer Sonnenbrille da sitze, hat den Grund dass ich am Abend davor, wie fast jedes Wochenende zu der Zeit, heftigst gefeiert hatte. Stirnband deshalb weil es in Mode war und ich wieder einmal versuchte meine Haare lang zu bekommen, ohne dass sie beständig ins Gesicht fallen.

Graue Haare

Zuerst noch ein Bild von vor ein paar Tagen als das Theaterfest war.

Der Vizepräsident, die Leiterin und der Präsident des Künstlerkollektivs.

Im Spiegel im Bad fällt es mir nicht so sehr auf wie jetzt hier auf dem Foto. Ich habe im letzten Jahr ordentlich an grauen Haaren zugelegt. Aber vielleicht leuchten sie auch nur etwas mehr in der Sonne.

***

Morgens das übliche Wegbloggen des Vortages. Da es am Abend davor aber etwas spät geworden war, war auch heute alles etwas später.

Dann wieder akuten Bürokram abarbeiten. Ich tue das die letzte Zeit mit einer mir ungewohnten Akribie, da ich Ende es Jahres alles weg haben möchte, weil ich ja dann auch für eine Weile weg bin, und sich die Dinge dann eh anhäufen werden.

Erfreulicherweise noch einen größeren Auftrag bekommen der perfekt in den Zeitplan passt.

Am Nachmittag dann eine bestellte Herbst/Winterjacke abgeholt, weil sie mir einfach sehr gut gefiel und ich erst vor kurzem zwei Stück entsorgt habe die nicht mehr passten, bzw. sich in ihre Bestandteile auflösten.

Am Abend Zuhause ein bisschen gedaddelt, ein bisschen gelesen und den Wecker auf früh gestellt, denn morgen steht jede Menge an, was ich wegschaffen muss.

Unterhaltung mit einer Dame

Am Morgen bloggte ich kurz und bündig. Anschließend Papierkram.

Gegen Mittag kam die N. zu Besuch und bat mich ein paar Papiere einzuscannen die sie für die wichtige Familienangelegenheiten brauchte. Währenddessen eine Tasse Kaffee auf dem Balkon.

Da das Wetter wunderschön aber sehr frrrrrisch war ( in der Nacht hatte es auf 4 Grad abgekühlt), zog ich los zu einem Spaziergang durch die Stadt zum erstem mal wieder in einer etwas dickeren Jacke.

Strahlend blauer Himmel und wenn man im Schatten steht wirkt er sehr satt blau, obwohl er blasser ist als im Sommer.

Ich wollte den neuen New Yorker in aller Ruhe im Renert auf der Terrasse lesen. Doch ich sass noch keine zwei Minuten als sich eine ältere Dame (85) neben mich setzte. Sie erkannte mich nicht mehr, denn ich hatte schon mal vor Wochen eine angeregte Unterhaltung mit ihr.

„Sie kennen mich?“
„Ja! Sie hatten mir beim letzten mal erzählt dass sie nach Berlin fahren würden. Eine Busreise.“
Sie schaute mich leicht misstrauisch an. “ Ja ich war in Berlin! Es war wunderschön…“

Und dann war sie nicht mehr zu bremsen. Den New Yorker konnte ich vom Programm streichen. Sie erzählte mir was sie alles in Berlin erlebt hatte und dass es eigentlich eine Studienreise war. Sie war in Potsdam und in Dresden und… Es nahm kein Ende. Als ich irgendwann dazwischen schnell, währendem sie Luft holte, einwerfen konnte, dass ich Ende des Jahres auch eine größere Reise machen werde, erzählte sie mir dass sie vor gar nicht so langer Zeit in Bali gewesen sei…

„Wissen sie, ich hab niemanden zu reden. Ihnen kann ich das alles erzählen weil sie das verstehen und selber reisen. Aber alle meine Freunde und Bekannte in meinem Alter interessieren sich für gar nichts mehr. Sie rasten und rosten vor sich hin. Ich kann das nicht…“

Der Satz gab mit zu denken. Ich hoffe sehr dass ich, auch wenn ich vielleicht den jüngeren damit auf die Nerven gehe, weil ich meine Klappe nicht halten kann, genau so im Alter noch reisen kann und die Welt erkunden und nicht vor mich hinroste.

Ich zog weiter und überlegte im Herumschlendern was ich machen sollte, denn ich hatte nichts geplant.

In der ganzen Stadt gibt es Gehirne zu sehen.

Es ist eine Aktion von der Uni Luxemburg. Na gut, dann posten wir das mal per Instagram. Ist ja für einen guten Zweck.

Ich fuhr mit dem Aufzug ins Pfaffental nahm dort den Zug Richtung Dommeldange, denn das Rooftop hatte heute wieder geöffnet nach der Sommerpause.

Auf dem Weg zwischen Aufzug und Bahnhof entdeckte ich etwas das mir noch nie aufgefallen war.

Ein Tretbecken!

Großes Hallo im Rooftop.

Doch auch wenn das Wetter sehr schön war blieb ich nicht lange den es war wirklich kalt.

Im Grünewald dann erstes Testessen der neuen Menükarte (was ich nicht wusste, aber völlig in Ordnung):

Es war der absolute Knaller. Vor allem die Lammkoteletts waren so wow wie ich sie selten gegessen habe. Das Dessert mal wieder ein Baba au Ruhm. Ich bin sooo vorhersehbar.

Nach der Sommerpause

Der Dienstag ist schnell erzählt.  Die erste Folge nach der Sommerpause der Sendung NO ART ON AIR wurde aufgenommen. Davon erzählen kann ich leider nichts bis sie ausgestrahlt wird. Doch ein Foto davon kann ich zeigen, weil es gestern auch auf Instagram kursierte.

Die Aufnahmen haben ein wenig länger gedauert, weil wir ein völlig neues Setup haben und sich alle daran gewöhnen mussten.  Neue Kameraeinstellungen, neue Beleuchtung, neue Tische…. ( ich verrate schon viel zu viel!)

Anschließend traf ich noch ein paar Bekannte aus der Kulturszene als ich am Renert vorbei ging und wir erzählten uns das Neueste was sich über den Sommer zugetragen hat.

Jemand will auf den Arm

Am Morgen mit erschrecken festgestellt dass der Kaffeevollautomat leckt. Mist. Dabei mache ich ihn regelmäßig sauber. Doch beim Auseinandernehmen habe ich immer ein Tablett im hinteren Teil übersehen bei dem das Abflusslöchlein inzwischen mehr als verstopft war. Selbst schuld.
Überhaupt war heute der Tag der Filterreinigung, denn die Waschmaschine verlangte auch eine größere Reinigung.

Ich musste mehrere Dinge für den Tag danach vorbereiten, weil die erste Sendung nach der Sommerpause von NO ART aufgezeichnet wird. So viel kann ich verraten, das Format ändert sich ein wenig,  Den Link zur Mediathek werde ich einstellen sobald die Sendung ausgestrahlt wird.

Die N. , die sich im Juli den Fuß gebrochen hat, wird zusehends fitter und sie macht große Fortschritte. Sie traute sich am Nachmittag allein in die Stadt und absolvierte ein paar Besorgungen mit Krückstock. Wir trafen uns anschließend im Vis-a-vis. Später dann fuhren wir per Taxi ins Bovary zum Abendessen und die A. samt Pablo kam auch dazu.

Es ist immer das gleiche Spiel. Wenn wir zusammen an einem Tisch sitzen und Pablo ist mit dabei, wurmt es ihn irgendwann, dass er nicht der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ist und quietscht und bettelt so lange bis auf einem Schoß sitzt. In letzter Zeit bin ich meistens das Opfer.

***

Ich sah  heute erst, dass eine meiner liebsten Hörbuchstimmen, Fransika Pigulla, bereits im Februar diesen Jahres verstorben ist. Die meisten kennen sie von der Serie Akte-X als Synchronstimme von Gillian Anderson. Doch habe ich über die Jahre auch viele Hörbücher durch sie kennengelernt, die ich wahrscheinlich nie gehört hätte wenn sie sie nicht eingelesen hätte.

Video Links

Da heute ein sehr ruhiger Sonntag ist mache ich mal was anderes.

Ich werde immer wieder gefragt was ich als Maskenbildner von Makeup Tutorials halte die auf YouTube kursieren und ob ich mir das ansehe, und wenn ich bejahe werde ich belächelt. Dann werde ich wohl das auch irgendwann tun…
Nein, ganz sicher nicht. Ich bin mehr als genug mit dem Blog beschäftigt.

Wer sich in der Welt der Schminke gar nicht auskennt, wird vielleicht erstaunt sein welch ein riesiges Umsatzpotenzial die Branche hat. Es gibt  Kosmetik Firmen die im Internet entstanden sind und inzwischen Millionen Umsätze machen. Auch viele der YouTuber können durch die Werbung mehr als prächtig davon leben.

Viele dieser Kanäle werden aber von Meschen geleitet die das einfach aus Spielerei angefangen haben und nie eine richtige Ausbildung in Maske hatten. Somit sind die meisten auch nicht ernst zu nehmen und das was sie an Produkten anpreisen, ist sehr oft von mittelmäßiger bis schlechter Qualität.
Lustig sind oft die Dramen und Skandale die dabei entstehen. Denn es hat sich um diese ganzen Makeup Persönlichkeiten ein Kreis an sogenannten Drama Channels gebildet die jeden ihrer Schritte begleitet. Die Klatschpresse ist ein katholischer Kinderchor dagegen.

Unter den ganzen Youtubern gibt es aber auch ein paar richtige gute Maskenbildner die wertvolle Tipps geben und von denen ich mir auch schon manches abgeschaut habe.

Ganz oben steht bei mir Lisa Eldridge von der ich auch ein sehr gutes Buch gekauft habe vor Jahren.

 

Dann gibt es Wayne Goss der auch eine eigene wirklich gute Serie an Makeup Pinsel hat, die dementsprechend kosten. Leider sind die Titel seiner Videos immer ein wenig reißerisch und auf Clickbait aus.

Eine andere Maskenbildnerin die ich schätze, vorausgesetzt sie macht richtige Tutorials, was leider nur noch selten vorkommt, ist Nikkie de Jager alias Nikkie Tutorials. Sie arbeitet aber auf einem anderen Niveau und schminkt sich volle Pulle was nicht jedermanns Geschmack ist. Doch finde ich bei ihr oft Ideen die ich fürs Theater umsetzen kann. Inzwischen verkauft sie sich aber mehr selbst, als dass sie dem Namen ihres Kanals gerecht wird.

Nebenher schaue ich noch oft Tati Westbrook, die keine Maskenbildnerin ist, sondern sich einen Namen als Produkttesterin gemacht hat. Über die Jahre ist ihr Urteil sehr vertrauenswürdig geworden und wenn ich etwas kaufe was sie gut bewertet kann ich sicher sein, dass ich nicht enttäuscht werde.

Und dann gibt es alle die, die nur sich selbst verkaufen. Jeffree Star, Mani MUA, Laura Lee, Jaclyn Hill und James Charles um nur ein paar zu nennen. Ihre Beliebtheit geht mit den Skandalen einher die sie verursachen oder deren Opfer sie sind. Es hat nicht mehr wirklich etwas mit Maske zu tun sondern ist nur noch aufgeblasenes Getue.

Wochenmarkt und Theater

Und noch so ein Tag der sehr lang war aber für’s Blog schnell abgearbeitet ist.

Am Morgen schönes Wetter, das schon mal die Stimmung hob. Wochenmarkt. Ich sauste nur kurz zum Eifeler Bäcker und zur Maremaldenfrau, sowie zum den einem Käsehändler der nicht immer da ist aber eine sehr gute Auswahl hat. Ich kaufte ein Stück Stilton, den ich fast nie in Luxemburg finde.
Anschließen Kaffee mit der K. im Renert und dann ging es noch zur Kaffeerösterei meines Vertrauens. Gegenüber von der Rösterei ist ein Geox Laden, den ich noch nie betreten hatte. Doch da ich mich schon länger nach ein paar sehr leichten Turnschuhen umsehe (ich hatte ja schon auf der Braderie gesucht und nichts gefunden) die ich Ende des Jahres mit auf die Reise nehme.

Sie sind super leicht und aus recyceltem Material.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich ein paar Meter weiter auf den Stand des Künstlerkollektivs. Es war das alljährliche Theaterfest und alle Theater hatten ihre Stände in der Fußgängerzone aufgestellt und stellten das neue Theaterprogramm für die Saison 19-20 vor. Das Kollektiv ist an sich kein Theater, da es ja mehr als nur diese eine Sparte vertritt, aber wir machen trotzdem jedes Jahr mit.

Auch wenn ich mit folgenden Sätzen den Unmut anderer auf mich ziehen werde…
Das Theaterfest ist kein Theaterfest mehr.  Dazu gehören außer Flyer und Programme verteilen, auch kleine Performancen von denen es dieses Jahr nicht eine gab. Zudem gab es immer einen Verkaufsstand an dem man Kostüme aus vergangenen Theaterstücken kaufen konnte. Ich selbst hatte in einem Jahr mal einen Make-up Stand gemacht wo man mir zusehen konnte wie ich Leute verschönere/verunstalte.

Aber vielleicht ändert es sich ja das wieder.

Am Abend dann mit der A. und einem Freund aus Frankreich ins Pablito, in dem ich beschämernderweise noch nie  war, das jedoch keine 50 Schritte von mir entfernt liegt.
Ich werde die Tage ausführlicher über das kleine mexikanische Restaurant berichten.

Freitag in Kurzfassung

In der Nacht davor ein Wolke gegen 23:00 Uhr die urplötzlich sehr rot leuchtete. Ich deutete das auf ihre Bewegung hin und dass sie über den beleuchteten Teil der Autobahn zog.

Ich halte das heute sehr kurz obwohl der Tag lang war und viel passiert ist.

Am Morgen ein Meeting für das Stück das erst im Dezember kommen wird. Zudem gestand ich einer Person, die das nicht wusste, dass ich ein Bild von ihr habe. Diese Person wusste wohl dass es diese Bilder gibt, nicht aber dass ich eines besitze.

Anschließend fuhr ich zum Fernsehstudio wegen der Aufnahmen für das neue Intro von NO ART. Ich hatte mir am Tag davor schon einige Gedanken gemacht was ich dafür anziehen soll weil das Intro für längere Zeit seine Gültigkeit haben wird, also sollte das Outfit möglichst neutral aussehen.
Das ganze dauerte länger als gedacht, weil ich auch die Aufnahmen abgeben musste die ich vor ein paar Wochen bei einem Ausflug mit der D. gemacht hatte.

Anschließend blieb nicht mehr sehr viel Zeit und ich fuhr in die Innenstadt zum Renert. Ich sah dort zwei Hochzeitsgesellschaften zu die aus den Rathaus kamen und las den letzten New Yorker ausführlich.

Am Abend war dann eine kleine Feier des Künstlerkollektivs angesagt und ich war erst kurz nach Mitternacht zurück um wie ein Stein ins Bett zu fallen .

Ein Tagesgast

Pablo war sehr früh da.

Kurz nach 7 Uhr stand er noch sehr verschlafen mit der A. in meiner Wohnung und fragte sich was er hier soll. Da die A. heute früh weg musste und erst spät wiederkommen sollte, konnte sie ihn nicht den ganzen Tag alleine lassen. Als ich ihm zu fressen gab, war jedoch soweit alles in Ordnung.

Ich bloggte den Rest vom Vortag weg. Pablo entdeckte meine flauschigen Badezimmerteppiche und nahm einen sofort in Beschlag.

Etwas später gingen wir eine große Runde durch den Park und anschließend zur N. in meinem alten Viertel. Ich musste noch ein paar Besorgungen machen und dorthin wollte ich Pablo nicht mitnehmen. Also parkte ich ihn kurzerhand bei der N.
Als ich ihn wieder abholte fing es an zu regnen und wir nahmen den Bus. Zu Anfang hatte ich Bedenken, doch Pablo stieg ein als ob er sein Leben lang Bus gefahren wäre.

Am Nachmittag schaute er mit mir fern. Leider habe ich kein Dog TV mehr. Wir erinnern uns.

Anschließend nochmal eine Runde durch den Park gleich nebenan.

Ich möchte Pablo nicht in Verlegenheit bringen falls er das jemals lesen sollte. Aber sein „geschäftlichen'“ Gewohnheiten sind ein wenig eigen, obwohl durchaus verständlich. Der Park nebenan ist nicht „sein“ Park. Er ist es nicht gewohnt sein großes Geschäft an der Leine zu verrichten, aber ich kann ich ihn dort bei aller Liebe nicht frei laufen lassen.  Zudem gibt es in diesem Park sehr viel Ablenkung. Es gibt dort sehr viele andere Hunde. Es gibt einen kleinen Weiher, (Pablo liebt Wasser!) und es gibt Enten auf dem Weiher. Alles Dinge die sehr spannend sind und von Geschäft abhalten und mich auf die Geduldsprobe stellten…bis dann endlich.

Anschließend ging es zurück und die A. kam auch bald und holte ihn wieder ab.

Heuschrecke, Friseur,Besuch in einem Heim & Zwiebelquiche.

Heuschrecke am Morgen

Sie hatte sich fest an die Balkontür gekuschelt da ihr kalt war. Ich hob sie auf, machte ihr Frühstück  und bugsierte sie dann über das Balkongeländer. Ich sah sie in dem kleinen Strauch von Nachbargrundstück fliegen.

Anschließend dann Friseur.  Ich werde euch das Resultat nicht zeigen, denn es ist das gleiche wie alle drei Wochen.

Am Mittag dann ein intensives Meeting vom Künstelrkollektiv, das zwei Stunden toujours durch ging. Anschließend dröhnte mir der Kopf.

Am Nachmittag eine Visite in einem  Heim in Erpeldange, das speziell für Demenz- und Altzheimerkranke gebaut wurde. Ich besuchte die Räumlichkeiten, hinsichtlich des eines Projektes, das von MIL a.s.b.l. organisiert wird.  Ich kann hier leider erst etwas darüber erzählen wenn  das Projekt richtig in die Gänge kommt. Das was auf der Seite von MIL steht muss vorerst reichen.

Erpeldange ist etwas außerhalb und es brauchte eine gefühlte Ewigkeit bis wir wieder in der Stadt waren. Ich kam Zuhause an und war k.o.
Dabei hatte ich tierisch hunger.

Ich machte mir seit etlichen Jahren mal wieder eine Zwiebelquiche.

Wer jetzt wissen will wie das Rezept ist, tja… Manche werden mich dafür kreuzigen, weil ich auch Fertigprodukten manchmal nicht widerstehen kann, aber was solls…

Ich machte meinen Mürbeteig nicht selbst. Ja, ich weiß, er geht sehr fix und doch greife ich gerne ab und an auf einen Fertigteig zurück, weil es einfach noch schneller geht.

Zugegeben ich habe lange nach einem guten Teig gesucht, denn der Teig den man hier an jeder Ecke bekommt ist der von Herta und der ist schlicht ungenießbar. Auchan hat aber einen aus eigener Herstellung und der ist richtig gut im Geschmack und backt gut durch wenn man sich an ein paar Regeln hält.

Man muss ihn vorab blind backen. Immer. Zudem sollte man eine Quicheform mit Löchern nehmen, die ich hier schon mehrfach gezeigt habe.

Für diese Quiche habe ich 6 große Zwiebeln genommen, geschält, geschnitten und mit ein wenig Olivenöl in einer Pfanne langsam weich gedünstet, mit einer ordentlichen Prise Pfeffer. In einer separaten Pfanne habe ich ungefähr 150 Gramm geräucherten Speck leicht angebraten,gab ihn anschließend zu den Zwiebeln und ließ ihn noch eine kleine Weile mitgaren. Salz braucht man keines den der Speck salzt genug. Die Zwiebeln mit dem Speck auf den blindgebackenen Mürbeteig geben. Drei Eier verquirlen mit ein wenig Milch und darüber geben. Wer mag, das muss aber nicht sein, kann hier noch ein wenig Käse darüber raspeln. Ich hatte noch Comté den ich fix schredderte darüber gab. Anschließend noch mal Pfeffer darüber. Ich nahm tasmanischen Pfeffer, weil ich den so liebe und ich mir welchen von dort mitgebracht hatte.
Man bekommt ihn aber hier, z. B. bei Violas.

Ich überfraß mich total. Ich verputzte die Hälfte.

Anschließend setzte ich mich eine Weile auf den Balkon denn es war absolut nicht kalt, als ich die Knaller vom Abschlussfeuerwerk hörte. Die Schobermessr ist vorbei.

So ein Tag…

Heute ist so ein Tag an dem ihr am besten nachlest was ich in den Jahren davor über den Tag geschrieben habe:

Hier, hier, hier, hier, hier, hier, und hier.

Ich fuhr zum Reisebüro meines Vertrauens und wir bastelten die nächste große Reise fertig.  Es sind drei Aufenthalte dabei die ich schon einmal besucht habe, aber mehr dazu wenn es soweit ist.

Am Abend dann Dinner in der Skybar mit der A. und der N.

Die sensationelle Vorspeise. Flusskrebse. Ganz besonders toll fand ich die kleinen Microtomaten, die im Mund zerplatzten und jedes mal eine Geschmacksexplosion im Mund hinterließen.
Mein Hauptgang war Steinbutt, den ich aber nicht abgelichtet habe.

Mein Herzenskoch Renaud Nols, der mir damals das ganze Menü für den 50. Geburtstag gekocht hatte im Annexe, und jetzt in der Skybar arbeitet, kam an unseren Tisch:

 

Ich bekam Geschenke. Alle kann ich euch noch nicht zeigen, aber das eine Hauptgeschenk schon, für das ich dann extra nach Mitternacht noch ein kleines Shooting im Wohnzimmer machte:

Villeroy & Boch hat eine brandneue Serie an Geschirr herausgebracht. Die A. sah sie im Laden als sie sich nach etwas anderem erkundigte und sie die Serie am auspacken waren.
MetroChic .  Ich war total geflasht. Es ist die erste Geschirrkollektion die mir richtig gut gefällt und perfekt zu meiner Einrichtung passt. Ich bekam zwei Kaffeetassen mit Unterteller und Löffel.

***

Beim Einschlafen noch den sehr spannenden Podcast gehört. Der seltsame Fall des Adam Molinnus.

Sonntag/Montag zwischen Zahnreinigung und Museum

Sehr ruhiger Sonntag mit Regen aber einem schönen Foto am Abend als die Sonne den Himmel brennen  ließ. In Echt kam das noch viel besser, als auf den Foto.

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Dafür ging es Montag gleich am Morgen los mit einem Zahnarzt Termin. Ich weiß nicht wie das in anderen Ländern geregelt ist,  aber wenn man in Luxemburg nicht jedes Jahr einmal zur Vorsorge geht, erstattet die Krankenkasse bei Eingriffen weniger.

Auf dem Weg zurück sah ich ein große schwarze Wolke über der Stadt. 10 Minuten später hatte ich die Meldung. Im der Tiefgarage Rousegärtchen, im dem ich noch vor zwei Jahren selbst einen Platz angemietet hatte, brannte ein Wagen.

Autobrand in der Tiefgarage

Da beim Zahnarzt nichts weiter zu beanstanden war, außer dass ich demnächst ein paar Termine festzurren muss für zwei Implantate, (wir erinnern uns an die Unvernunft meines Weisheitszahns, der mich auch zwei Backenzähne kostete) fuhr ich zur Bonomeria und gönnte mir ein Eisshake und Kaffee.

Am Nachmittag machte ich mich auf den Weg zur einer Ausstellung im Stadtmuseum, die ich mir schon länger vorgenommen hatte und weil sie jetzt gerade aktuell ist. Doch wie so oft im Leben denkt man nicht an den Wochentag, und am Montag hat das Stadtmuseum geschlossen.
Also setzte ich mich weiter in Bewegung und schaute mir eine Ausstellung im Cercle Cité von der Phototheque an. Anlass dafür ist ein neues Buch vom Fotojournalisten Jean Weyrich.

Fotos in der Ausstellung waren nicht erlaubt

Die meisten Fotos sind kurz vor und nach meiner Geburt gemacht worden und ich schwelgte bei vielen der Ablichtungen in Erinnerungen. Eine davon fand ich ganz besonders lustig. Es zeigt die teils verdutzen teils empörten Gesichter der städtischen Bewohner, als das erste Schnellrestaurant Wimpy in Luxemburg eröffnete.  Ich selbst ging in ersten Jahren als ich im Lycée Technique war auch öfters dorthin.

Ich wanderte noch ein wenig durch die Innenstadt wie ich es oft und gerne tue.

Als ich im Park ankam entdeckte ich die ersten Zeichen des Herbstes:

Die Blätter der Bäume verfärben sich schon leicht gelb. Aber ich WILL noch keinen Herbst!

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Obwohl ich manche Kanäle bei  YouTube abonniert habe, enthält mir das Abo bisweilen Videos vor, (auch wenn die Benachrichtigung eingeschaltet ist!) sonst hätte ich folgendes bei Erschienen  gepostet.
Ein Video von Simone Giertz von der  ich ein großer Fan bin. Simone baut für ihr Leben gern „Dinge“.  Ihr Lieblingsbeschäftigung war lange Roboter zu bauen die beim Essen helfen. Anfang August kam jetzt ein Video wo sie nach Neuseeland eingeladen wurde zur der Firma Weda Workshop,  die sämtliche Lord of the Rings Filme ausgestattet hat und noch viele mehr. Sie würden ihr ein Kostüm bauen.

Weko & Tracey Torn

 

Der Morgen fühlte sich ein wenig schaumgebremst an. Warum weiß ich auch nicht so recht.

Ich bloggte alles vom Vortag weg und googelte recht lange nach einem Wort aus dem luxemburgischen das die wenigsten noch kennen. Weko Brout.  Das Wort kam im oder nach dem zweiten Weltkrieg auf.  Es war immer noch die  Zeit des Darbens und Mehl war ein kostbares Gut. Insbesondere Weißmehl gab es nicht viel . Doch viele hatten auch keine Lust mehr auf das ewige Vollkorn und Brote die sich lange frisch hielten, sich aber wie Ziegelsteine anfühlten.  Man entwickelte eine Mehlmischung die man Weko nannte, die jedoch ein Graham Brot ist. Großmutter erzählte immer dass mein Großvater, der ja von Beruf Bäcker war, daran beteiligt gewesen sein soll.
Google gibt nichts gescheites her bei der Suche über Weko, aber vielleicht weiß ja jemand meiner geschätzten Leser etwas…

Ich erhielt einen Anruf der D. aus St.Jean.

Als ich mich dann auf den Weg zum Wochenmarkt machen wollte, fing es an heftigst zu regnen. Also strich den Markt. Raus musste ich trotzdem. Ich hatte den letzten Wasserfilter bereits entsorgt ohne nachzuschauen ob ich noch einen auf Vorrat hätte. Sehr klug, Joël!
In solchen Momenten bin ich dann doch sehr froh einen fahrbaren Untersatz zu haben.

Eine neues Buch angefangen von Tracey Torn. Ich habe schon recht oft über sie geschrieben und dass sie eine großartige Musikerin ist.  Anfangs des Jahres brachte sie ien neues Buch heraus über ihre Zeit als Tennager in den Suburbs .

Großartig ist dass ich mich teilweise darin wiedererkenne, und die Gedanken und Gefühle dort nicht anderes waren las hier. Ich werde ausführlicher berichten wenn ich es aus habe.

Am Nachmittag blieb es trocken und ich machte mich auf zu Auchan für ein paar Einkäufe. Ein großer Fehler an einem Samstag Nachmittag dorthin zu gehen. Es war proppenvoll und das Gequengel der Kinder hatte ein sehr hohen  Dezibel Level.
Ich sollte es inzwischen besser wissen. Nun ja.

Am Abend auf Arte eine Doku über das Lügen.

Mein Croque Monsieur Rezept & ein Abstecher nach Trier

Ich bin euch noch den Croque Monsieur vom Vortag schuldig.

Für mich ist das Comfort Food erster Klasse.
In der Regel nimmt man Weißbrot, eine Scheibe Emmentaler und eine Scheibe Schinken.
Doch mein Croque Monsuier ist immer eine gepimpte Version davon, die sehr unterschiedlich ausfallen kann. Grundsätzlich nehme ich kein Weißbrot, sondern das was ich an Vollkornbrot vorrätig habe. Hier war es Grahambrot, (das meine Großmutter auch immer Weko Brot nannte) mit Leerdammer Charactère und gekochtem Vorderschinken, dazwischen ein Stück eingelegte rote Paprika und eine der Innenseiten der Brotscheiben wurde mit Tomatenpesto bestrichen.  Von außen wird der Toast ebenfalls leicht eingebuttert. Eine andere Variation wäre innwändig ziwschen Käse und Schinken noch ein wenig Kräuter der Provence zu streuen und wer es schärfer mag ein paar Tropfen Tabasco.
Zum Toasten nehme ich ein extra dafür  kleinen Kontaktgrill, den ich schon in der kleinen Wohnung hatte und dort sehr oft zum Einsatz kam.

Eine Grillpfanne auf den Herd tut es auch.

***

Am Morgen eine größere Besprechung wegen einem Herzensprojekt, der Mil A.S.B.L.
Näheres darüber berichte ich wenn es soweit ist.

Dann am Nachmittag, da das Wetter sich doch zu halten schien, ein schneller Abstecher nach Trier.

Ein Laden den ich dort grundsätzlich meide, weil ich dort nie rauskomme ohne etwas gekauft zu haben, ist der Laden von Edith Lücke
Im Gegensatz zu Luxemburg gibt es in Trier gibt noch mehr Läden in keine Kette sind. Edith Lücke ist einer davon. Ihr Laden kann sich echt sehen lassen und  steht einer Ludwig Beck Parfümabteilung in München in nichts nach.

Ich kaufte etwas neues…von Gurelain.
Ich bin mir nicht sicher ob ich den Duft wirklich mag… ich muss ihn ein paar Tage testen.

Am Abend dann schaute ich den Rest  der ersten Staffel der Krimis 4 Blocks die ich in der Nacht davor auf ZDF Neo angefangen hatte. Sehr gute Serie. Sehr spannend wenn auch sehr bloody und gewalttätig.

WMDEDGT im September ’19

Eines dieser zahllosen Bilder die das Smartphone aus unerfindlichen Gründen selbständig macht.

An jedem fünften des Monats will Frau Brüllen es wissen. Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Eigentlich schreibe ich ja jeden Tag was ich den ganzen Tag mache.  Zudem vergesse ich oft das Stichdatum diesen einen Tag ein wenig expliziter zu beschreiben, als die anderen Tage. Aber da es nun wieder mal soweit ist und der Tag bis auf eine Sache wenig hergibt…bitte.  Let’s go!

Ich stand spät auf weil ich vom Vortag und Völlerei der kleinen Feier, schlecht geschlafen hatte. Außer Kaffee ging am Morgen nichts. Sogar am Mittag, war für Essen noch kein Platz.
Ich bloggte erstmal alles von Vortag weg, inklusive Fotos hochladen und skalieren. Und dann war es auch schon 11:00 Uhr.
Meine Haushaltshilfe die F. kam.  Da ich die Tage davor nicht dazu gekommen war, ging ich los und kaufte ihr alle ihre Haushaltsmittelchen, von denen auf einen  Schlag vier Stück alle waren.
Ich überlegte was ich am Nachmittag machen könnte. Ich wollte etwas fürs Theater überprüfen, ob das mit der einen Perücke so klappen könnte wie ich mir das vorstelle. Ich schaute auf den Probenplan ob die Darstellerin heute probt, doch das tat sie nicht, also ließ ich es bleiben.
Ich müsste eigentlich auch nach Trier, doch Lust dazu hatte ich keine.
Ich schickte der K. , im Reisebüro meines Vertrauens eine SMS, ob sie am Nachmittag Zeit für mich hätte.  Leider nein, sie ist bis Anfang nächster Woche nicht da.
Also wurschtelte ich ein wenig im Haushalt herum. Ich zog einen Berg Wäsche aus dem Wäschekorb den ich seltsamerweise übersehen hatte.
Es kühlte am Nachmittag empfindlich ab. Ein kühler Wind kam auf und ich zog die kurzen Hosen aus und lange an. Ich glaube in Luxemburg ist es mit dem schönen Sommerwetter vorbei. Für den Rest Woche werden die Temperaturen nicht mehr über 20 Grad hinauskommen. Mist…

Zum Lesen hatte ich keine Lust also schmiss ich den Fernseher an und fand eine DVD im Schrank die ich immer noch nicht gesehen hatte, von den Ghibli Studios. When Marnie was there, ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Joan G. Robinson von 1967.  Ich bin ein großer Fan der Anime Filme der Ghibli Studios und war schon etwas traurig als bekannt wurde dass der große Hajo Miasaki in Rente gehen würde. Dies ist der erste Film von den Studios der nicht unter seiner Schirmherrschaft herauskommt.
Der Film berührte mich mehr als mir lieb war. Es ist die Geschichte eines sehr verschlossenen Waisenkindes, und allein schon dieser Umstand macht mir zu schaffen wegen meiner eigenen Situation…

Versteht mich nicht falsch, es geht mir nicht um Mitleid. Oft wenn ich versuche Freunden zu erklären, dass ich ein permanentes Gefühl der Einsamkeit empfinde, verstehen sie nicht, dass sie daran nichts ändern können.  Seitdem alle meine nahen Verwandten verstorben sind, habe ich Freunde, die fast so etwas wie Familie sind. Aber eben nur fast. Dieses eine große Loch wird bleiben und das kann nichts und niemand ausfüllen.  Das ist so, damit muss ich leben, und an Tagen an denen mir so ein Film um die Ohren fliegt, ist es mir bewusster als sonst.
Aber ist Okay!

Abendessen war ein hausgemachter Croque Monsieur, oder auch zwei.

Die kleine Feier

Doch zuerst eine kleine Spielerei:

Das Bild habe ich nicht im Nachhinein bearbeitet, sondern ist so entstanden.  Ich entdeckte vor ein paar Tagen eine Kaleidoskoplinse und hielt sie vor die das Samartphone. Das kam dabei heraus.

***

Eigentlich war de Reise in die Cevennen so angedacht, dass die N. mitfahren sollte. Doch die N. brach sich ja am Anfang ihres Urlaub den Fuß… Und so planten wir noch in den Cevennen eine kleine Feier in der wir Speisen kochen und zubereiten, die wir im Urlaub gegessen hatten, und luden die N. ein, damit sie wenigstens ein bisschen Urlaubsfeeling hat.

Ich stellte mich also am Morgen in die Küche um ein Vanilleeis herzustellen.

Es gibt in den Cevennen ein verboten guter Nachtisch. Die „Coupe Cévénole“ besteht aus zwei oder drei Kugeln Vanilleeis, mit einer Kastaniencreme und Sahne. Danach schwört man sich dass man nie wieder etwas essen wird in seinem Leben, denn man spürt wir die Kalorien LKW-weise regelrecht den Schlund hinunterrutschen… nun ja.

Die A. machte ihre berühmt berüchtigten Zucchini mit Ras El Hanut und die V. hatte versucht die Vorspeise nachzukochen die wir im Hotel Balm hatten; eine salzige Creme brulée mit Steinpilzen und Parmesan.

Verabredungen

Ich wüsste zu gern wo die Schmerzen in der Schulter herkommen. Ich weiss nicht wo ich was falsch gehoben oder gedreht habe. Am Morgen jedenfalls war er noch sehr präsent. Ich bloggte mit viel ‚Aua‘.

Ich beschloss Zuhause zu bleiben. Doch gegen Mittag rief die K. an und fragte was ich den so treiben würde, sie sei jetzt aus Italien zurück und wollte mich sehen. Da ich eh Besorgungen machen musste fragte ich sie ob sie mitgeht in die Concorde. (Eine der beiden Shoppingmalls in die ich gehe, die andere ist Auchan. Alle anderen betrete ich nur unter Prügelstrafe)

Ich nutzte die Gelegenheit ihr die Skybar dort zu zeigen, die sie noch nicht kannte. Es gab viel zu erzählen. Wir aßen ein Häppchen und ich machte anschließend meine Einkäufe, weil ich für morgen einen Nachtisch machen muss für eine kleine Feier.

Am Abend war ich mit Mady verabredet.
Mady ist die erste online Frauenzeitschrift in Luxemburg und trägt den Namen ihrer Gründerin. Sie hat das Magazin mit einem Crowdfunding gestartet, den auch ich unterstützt habe. Das Magazin läuft jetzt seit einem Jahr. Der Name des Magazins wird aber ein wenig anders geschrieben, mit i statt y.  Madi.
Wir trafen uns im Renert, das seit dem Braderie Montag wieder geöffnet hat.

Dort auf der Place Guillaume herrschen zur Zeit die Baustellen und es ist wahrlich nichtabzusehen wann das endlich alles erledigt sein soll. So ist zum Beispiel diese elende Baupalissade vor der Tür des Renert noch immer nicht abgebaut, obwohl der neue Aufzug in die Tiefgarage fertiggestellt und operativ ist.

Auf dem Foto, ebenfalls zu sehen, das Rauthaus, das der Hingucker für Touristen ist. Es wurde schon VOR den Sommerferien mit einem Baugerüst eingekleidet, obwohl den ganzen Sommer über NICHTS passiert ist.
Und während ich dort saß und auf Mady wartete schickte die D. ein Bild aus St.Jean, sie wäre auch beim Apéro.  Allerdings mit einer Aussicht, bei der ich mit meiner Aussicht nicht mithalten  kann:

***

Der ursprüngliche Plan mit Mady war eine Runde über die Schobermesse zu drehen. Da ich aber gestern schon dort war und  keine Lust auf Geschrei und Pommesgestank hatte, hatte ich vorsichtshalber das Auto mitgenommen und Schlug vor, nach Contern in die Conter Stuff zu fahren, die ich schon vor ein paar Wochen erwähnt hatte.  Es hatte mir das letzte Mal gut gefallen und es muss ja nicht immer die gehobene Küche zu Spitzenpreisen sein.

Es gab Cordon Bleu mit Champignonsauce, Bratkartoffeln und Salat.

Ach ja, wer dieses Logo vom Madi Magazin (Instalink) sieht:

… die richtige Mady stand tatsächlich Modell dafür.

***

Am Abend dann waren die Schmerzen aus der Schulter wie weggeblasen. So strange….

Braderie, erster Arbeitstag & Schobermesse

Der Sonntag war lang, sehr lang. Die lange Fahrt von den Cevennen zurück nach Luxemburg ermüdete die A. und mich mehr als gedacht. Ich war Zuhause nur noch fähig den Koffer auszupacken, die Mitbringsel zu verstauen, ein paar Seiten zu lesen, und schon war ich eingeschlafen.

***

Ich hatte mir aber für Montagmorgen den Wecker gestellt, denn ich wollte früh los. Es ist Braderie Montag , und wollte mich umsehen nach ein paar neuen leichten Laufschuhen, mit denen ich gegebenenfalls auch durchs Wasser waten kann, ohne dass sie gleich kaputt gehen. Ich brauche die für später im Jahr. Vielleicht schaffte ich ja noch fündig zu werden bevor ich ins Theater musste.
Die Braderie ist der große Sommerschlussverkauf, bei dem die ganze Oberstadt wie auch die das Bahnhofsviertel komplett für den Verkehr gesperrt sind und alle Läden dürfen einen Stand vor der Ladentür errichten.
Ich zog beizeiten los und fand…natürlich… nicht das was ich wollte. Ich hatte auch nicht so viel Zeit zum suchen, denn ich musste um halb elf im Theater sein.

Im Theater dann die erste Lesung eines Stückes bei den jetzt die Vorproben beginnen, denn aufgeführt wird es erst in Dezember. So viel kann ich verraten, es ist ein großartiger Cast an Darstellern.
Da die Lesung kürzer dauerte als geplant, ging ich noch mit ein paar von den Kollegen mit zur Schobermesse zur Friture Henriette.  Ja, die Friture mit der das Künstlerkollektiv vor vier Jahren eine Tournee durch das ganze Land machte
(Und beim Suchen des Links, fand ich heraus dass es Sonntag sieben Jahre sind, in denen ich in der Hauptstadt wohne)

Da es noch früh am Nachmittag war es nicht so voll und wir drehten eine Runde über das Gelände.  Die E. war auch gekommen und zeigte uns einen winzig kleinen Popcornladen auf dem Glacisfeld, der alle möglichen Geschmacksrichtungen in Popcorn verkauft.

Ich kaufte mir Caramel/Schoko.
FBLink: Popcornboxlux
Insta: Popcornboxlux

Ich ging zurück und machte mich an den Berg Wäsche von Reise. Dabei riss ich mir die Schulter. Anfangs fiel es mir nicht so sehr auf aber am Abend schmerzte es ganz gehörig. Und schon wieder ein Wehwehchen mehr. Mist.

Letzter Tag in den Cevennen

…Sonntag geht es zurück.

Ich erwachte ein wenig benebelt. Die A. genau so. Und sie beschrieb es sehr treffend:
„Ich erwachte mit dem Geschmack eines toten Hamsters im Mund.“
Ja, das bringt es so ziemlich auf den Punkt.
Nein, fragt mich nicht wie tote Hamster schmecken…

Kaffee. Alles vom Vortag wegbloggen. Duschen. Auf zum Samstagsmarkt in Génolhac.

Ich kaufte ein paar Kleinigkeiten für Zuhause. Tapenade, Schwarze Oliven mit Kräutern, kandierter Ingwer und ein bisschen Roséwein. Zudem fand ich endlich mal wieder Kastanienmehl, das ich in Luxemburg nur selten oder gar nicht bekomme.

Als wir wieder zuhause waren fing es an zu regnen mit Blitz und Donner.

Mein Blogplatz die letzten Tage.

Am Nachmittag Hausputz. Wenn wir könnten würden wir eine Firma dafür nehmen, doch in dieser dünn besiedelten Gegend gibt es nichts dergleichen. Doch da der Regen den ganzen Nachmittag anhielt, war es ok, denn viel anderes außer lesen, hätten wir nicht tun können.

Am Abend ging es nach Vilfort zum Hotel Balm.

Ich hatte es schon einmal ausführlich beschrieben.

Der Aufenthalt war diesmal etwas kürzer, aber schön war es doch.

Ab Montag wieder aus Luxemburg.