Der Fotorückblick 2023

Ich habe das Gefühl dass die Jahre immer schneller vorbei fliegen. Der Rückblick geht jetzt schon in seine vierte Runde. Es kommt es mir vor als ob ich das erst letztes Jahr erfunden hätte.
Beim Zusammenstellen wurde mir erst bewusst, wie abwechslungsreich dieses Jahr war und das es in den Sommermonaten, die ja sehr heftig waren, auch viele schöne Momente gab.

Am Ende dieses Postings findet ihr wie gewohnt Mr. Linky, bei dem ihr euch gerne eintragen könnt wenn ihr mitmacht. Der Beitrag wird bis zm den 10. Januar oben angeheftet bleiben. Alle neueren Beiträge befinden sich logischerweise darunter.

Januar

Auckland
Mit dem H. zusammen in Hobart
Milford Sound

Februar

Perth am Hafen
Melbourne by night

März

April

Im besten vegetalen Restaurant der Welt
Faitytales

Mai

Calido
Stand von St.Jean-de-Luz

Juni

Remerschen Baggerweiher
Blue am Strand von Knokke

Juli

Festspielhaus in Bad Ischl
Auf der Brücke über die Traun

August

Mein Wohnort für zwei Monate
Markus aka Parov Stelar in Salzburg

September

Schobermesse
Ich wurde ein Jahr älter
Berlin

Oktober

Mudam

November

Einlösung des Geburtstagsgeschenks
Erste Tage des Weihnachtsmarktes

Dezember

Ein Abend im Barnum
St.Barbe in St.Jean-de-Luz

Unten könnt ihr euren Fotorückblick eintragen. Mister Linky kann aber nur Englisch und kennt daher keine ü, ä und ö oder gar é, ê und è. Auch mein ë von Joël mag er nicht. Schreibt entweder Umlaute wie ae ue oder oe und lasst sämtliche Hütchen und Häkchen weg. Wenn ihr es doch tut bildet er nur ein blankes Feld ab.

Ein Spaziergang nach Socoa & eine traurige Nachricht

Wieder einer der Tage an dem kein Wölkchen den Himmel trübte.

Wir machten einen Abstecher nach Socoa, das so gesehen, immer noch zu St.Jean gehört aber am anderen Ende der Bucht liegt.

Diese Mülltonnen sind neu. Die D. und ich waren uns einig, dass sie etwas völlig anderem vom Design her sehr ähneln, aber das überprüfe ich die Tage und berichte.

Die Wellen die an die Deiche knallen und die riesigen Betonquader, sind immer ein einzigartiges Schauspiel, dem ich über Stunden hinweg zusehen könnte.

Zum Abendessen gingen wir kurz in die Piles d‘Assiettes. Ich hatte ein Bobun den ich leider nicht abgelichtet habe.

Der Abend endete mit einer traurigen Nachricht. Am Samstag verstarb eine Kollegin von mir: Katja Reinert-Alexis.

Katja war schon lange Maskenbildnerin bevor ich meine ersten Gehversuche in der Branche machte. Sie hatte den Beruf sehr viel früher erlernt als ich. Richtige Freunde waren wir nie, aber ich schätzte sie sehr, weil sie mir sehr viel beigebracht hat. In Wissensvermittlung war sie nämlich immer sehr großzügig. Vor etlichen Jahren hatte mich zwei Wochen lang mit nach Paris genommen als Assistent, weil sie dort an einer Maskenschule Kurse gab und hatte mir beigebracht, wie man mit Airbrush schminkt. Das war damals sehr von Nöten, weil es die einzige Methode war, die zu Beginn der ganzen HD Filmerei gute noch Resultate erzielte. Alles andere sah schmierig und schlierig aus.

Die letzten Jahre habe ich sie kaum noch gesehen. Doch sie schien sehr glücklich zu sein mit ihrem Partner, denn im November feierten sie Verlobung.

R.I.P. Katja

***

Und das war dann auch schon das letzte Posting für dieses Jahr. Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2024!

Um 23:59 kommt der Fotorückblick, der bis ungefähr zum 10. Januar oben angeheftet bleibt. Alle neueren Postings findet ihr logischerweise darunter. Ihr könnt beim Fotorückblick gerne mitmachen wenn ihr wollt. Wie das geht erkläre ich hier.
Wir lesen uns in 2024.

Ein Ruhetag in St.Jean-de-Luz

Ich bin ja nicht nur hier um durch die Gegend zu rennen. Wir waren drei Tage hintereinander Unterwegs weil wir den Wagen hatten, und das musste ausgenutzt werden. Bilbao stand zu einem Moment noch auf dem Programm, doch das strichen wir. Zudem ist Bilbao wesentlich einfacher mit den Bus zu erreichen, als die Stecke selbst zu fahren.

Die D. und ich gingen heute ein wenig getrennte Wege. Während sie am Morgen und am späten Nachmittag zwei Termine wahrnahm, wanderte ich ein wenig durch die Gegend, las und schrieb.

Am Morgen wanderte ich am Meer entlang

Später gab es einen kurzen Snack in der Mia Toscana. Und danach einen ein Kaffee im Grand Hotel, den wir auf der Terrasse angedacht hatten, aber als wir dort ankamen fing es an zu regnen, also verkrochen wir und nach innen.

Es ist ein wirklich schönes Hotel, wenn es denn nur nicht so teuer wäre.

Am Nachmittag schaute ich mir die letzten beiden, aber vor allem die letzte Folge von Carol and the End of the World an. Ich kann die Serie wirklich empfehlen, obwohl ich ja finde dass das Ende so gestrickt ist, dass es nach einer zweiten Staffel schreit. Denn Carol, die unendlich langweilige Frau, findet bereits in der vorletzten Folge ihr Glück und damit hätte für mich die Serie beendet sein können.

Am Abend ging es ins Exe Nami, das kleine japanische Restaurant.

Die D. Hhatte einen Salat und ich überbackenes Gemüse. Anschließend gab für uns beide Tempura Fisch mit einem Sud, Reis und einer Miso Suppe. Sehr gut.

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Wenn du ein Sportteam gründen würdest, welche Farben und welches Maskottchen hätte es?

Regenbogenfarben und das Maskottchen wäre ein wahrscheinlich ein Wombat oder ein Kasawari.

Ein Ausflug nach San Sebastian

Der Tag kündigte sich trüber an, als all die Tage davor. Ideal also um eine Stadtbesichtigung zu machen. Zudem war es der letzte Tag an dem wir den Leihwagen hatten.

Während ich den den Vortag noch verbloggte war die D. schon auf Wanderschaft und schickte mir dieses Foto:

Rosa Wolken am Strand.

In San Sebastian war wie gewohnt viel los, Touristen gibt es hier immer zu jedem Wochentag zu jeder Jahreszeit. Einen kurzen Abstecher zu unserem Leiblingsschuhladen, ergab jedoch nichts. ICh fand keine Paar dass mir zusagte.

Unterwegs sahen wir aber in einem der kleinen Parks ein Krippenspiel das ungewöhnlich groß und in dem ein Großteil von Jesu Geburt dargestellt wird.

So groß habe ich noch selten ein ganzes Krippenspiel gesehen. Die Fotos sind nicht zwingenderweise in der richtigen Reihenfolge. Das jedoch die Geschichte fast komplett dargestellt wird erinner mich an die Krippe meiner Kindheit in der Basilika in Echternach. In der die Flucht aus Ägypten dargestellt wurde und die Ermordung der Kinder durch Herodes.

Ganz groß war aber hier die Ankunft der drei Könige dargestellt (das letzte Bild unten) denn ich Spanien waren der Drei Könige mehr gefeiert als Weihnachten selbst.

Weiter ging es zum St. Telmo, dem Kunstmuseum.

Eine spannende Ausstellung über die Gehirnforschung und ein paar interessante Kunstwerke dazu.

Was ich sehr schade fand, war der Umstand dass nur auf obreren großen Tafeln ein wenig Text in Französisch oder Englisch stand. Die Exponate selbst waren nur mit spanischem oder baskischen Erklärungen versehen.
Ich wusste mir mit der Übsetzungsapp zu helfen, die mir die spanischen Texte ins Deutsche übersetzte, was aber umständlich war.

Wir machten beizeiten Schluss in San Sebastian. Denn durch das viele Rumgerenne waren der letzten Tage waren wir beide müde.

In St.Jean ging es dann noch zu Bargeton, bei dem ich die köstliche Bûche Glacée versuchte. Die D. hatte sie schon einigen Tagen probiert. Davon habe ich leider kein Foto gemacht, aber die war extrem lecker.

Am Abend gab es den Rest des Raclette Käses den wir nicht geschafft hatten ab Heiligabend.

Ein letztes Foto vom Balkon aus:

Ein Ausflug nach Capbreton

Wir haben ein Leihwagen, das erzählte ich gestern schon. Heute ging in eine andere Ecke. Ein Stück nördlicher von Bayonne, beginnt die Gegend der Landes. Wir fuhren nach Capbreton, dass definitiv nicht mehr zum Baskenland gehört. Und dort ist der Vibe und die Menschen mit Abstand anders, als in St.Jean-de-Luz.

Vom eigentlichen Epizentrum des Dorfes habe ich keine Fotos gemacht, denn das war eher enttäuschend. Von den Geschäften her geht es eher in die alternative Richtung, was an sich ok ist. Aber es sieht stellenweise auch sehr schmuddelig aus und CBD Shops gibt es in dieser einen Straße, wenn ich richtig gezählt habe, drei Stück. Mag sein, dass das zu einem Bobo Lifestyle dazugehört… Ich bin da nicht so der Fan davon.

In Capbreton befindet sich auch der einzige Hafen aus dem ganzen Landes Gebiet. Er ist beachtlich groß.

In dem Bootshafen laufen vom Landesinneren her, nicht ein oder zwei, nein drei Flüsse zusammen, bevor sie ins Meer fließen. Das macht es ziemlich spannend und weitläufig von einer Seite des Hafens zur andern zu kommen. Aber man muss auch den ganzen Weg zurücklaufen, denn es gibt an einer Stelle keine Verbindung, die das eine einfacher gemacht hätte.

Die drei Flüsse.

Unterwegs sehr viele Kormorane gesichtet:

Auf der gegenüberliegenden Seiten des Hafen, also Richtung Hossegor, fanden wir ein tolles Restaurant: Monsieur Mouette mit Blick über den Hafen. Wir aßen nur einen kleinen Happen, denn Abend gab es nochmal eine große Fresserei im Bidaian. Aber der Umweg zu Monsieur Mouette lohnt sich schon.

Wieder in St.Jean legten wir uns für eine Weile an den Strand. Ich machte dieses Selfie von mir.

Rücklings auf dem Strand liegend. Ich sollte in Zukunft meine Selfies nur noch im Liegen machen. Ich habe viel weniger Falten…

Am Abend ging es dann ins Bidain:

Es war großartig wie immer. Aber es war auch rappelvoll.

Für den letzten Absacker, bevor es in die Federn ging, saßen die D. und ich draußen vor dem Bidain in einem lauen Lüftchen. Die Entscheidung für die Feiertage ins Baskenland zu kommen war mehr als richtig.

Gute Nacht.

Ein Ausflug nach Pau

Im Sommer in St.Jean ein Auto zu mieten, ist ein Unding. Im Winter ist das von der Preisen eher machbar. Wir wollten immer schon einmal nach Pau. Es gibt auch Zugverbindungen aber die sind umständlich und spärlich gesät, so dass es sich nicht lohnen würde, es sei denn man übernachtet.

Also auf nach Pau!

Die Fahrt dauerte eine Stunde zwanzig.

Pau gehört nicht mehr zum Baskenland sondern zu der Gegend des Béarn, die am Fuße der Pyrenäen liegt. Die weitverbreitete Meinung, dass die Sauce Béarnaise von hier stammt, ist aber falsch. Warum sie so heißt kann man hier nachlesen.

Es war wieder fantastisches Wetter, so dass wir die ganze Gebirgskette gut sehen konnten. Zu einem Zeitpunkt war der Himmel so sehr blau, dass es fast unnatürlich aussieht, doch ich schwöre, ich habe nicht an den Fotos herumgebastelt.

DIe Bergkette
Die alte Seilbahn die zum Bahnhof führt.
Die Kirche
Das Schloss
Das Riesenrad des Weihnachstsmarktes

Kurz nach nach 1:00 meldete sich der Hunger. Wir fanden eine kleine alte Brasserie auf der Place Royal. die ein Tagesmenü hatte.

Später wanderten wir noch ein wenig durch Stadt.

Da wir nur eine erste Erkundung der Stadt gemacht hatte beschlossen wir dass wir uns das nächste mal vorab ein wenig besser informieren und sehen was man sich alles auch innenwendig ansehen kann. Wir hätten uns das Schloss ansehen können, das aber nur mit geführter Tour und azu hatte wir bei dem herrlich Wetter keine Lust.

Gegen 17:00 Uhr fuhren wir zurück.

Viele (weihnachtliche) Fotos

Ein Spaziergang Richtung St. Barbe:

Der „heimliche“ Fotografierdienst war auch unterwegs.

Zwischendurch rief ich den H. an, um ihm für Weihanchten zu wünschen und ich glaubte ihn in Australien, doch er befand sich zur Zeit im Vietnam. Er schickte anschließend viele Fotos der Reise. Ich glaube der Vietnam wird eine meiner nächsten größeren Reisen sein.

An Weihnachten schwimmen oder stehpaddeln? Kein Problem.!

Es taten übrigens sehr viele, weil es in der Sonne angenehm warm war. Auch die D. wagte einen Schwumm. Mir jedoch war das Wasser mit 14 Grad zu kalt. Meine Schmerzgrenze liegt bei 19 Grad. Daunter geht es nicht.

Wir setzten uns kurz auf die Terasse des Grand Hotels, die verständlicherweise sehr gut besucht war und tranken einen Kaffee.
Es ist eine der schönsten aber auch eine der teuersten Terrassen der Stadt. Zwei Kaffee und eine Flaschen 0,5 schlugen mit 17 Euro zu buche. Peng! Das machte der opulente Weihnachtsbaum im Hotel auch nicht wett:

Ein Nickerchen später machten wir und an das Abendessen. Die D. hatte vor längerer Zeit schon, kleine Stövchen gekauft zum Zweck einer Raclette ohne Elektro Ofen. Und die Dinger funktionnierten sehr gut und mit weitaus weniger Käsebratgeruch, der sich im ganzen Haus festsetzt:

Käse gab vier verschiedene Sorten vom Käseladen vor Ort, die alle sehr gut waren, und jetzt das ich das am Tag danach schreibe, nicht schwer auf dem Magen lagen. Überfressen fühlte ich aber, das war aber meine eigene Schuld. Ich schaute noch ein wenig Zeugs auf dem Tablett und ging recht früh zu Bett, denn der lange Spaziergang am Meer und Rumliegen an Strand hatte mich sehr müde gemacht.

Von Luxemburg nach St. Jean-de-Luz

Die Nacht war sehr kurz. Da es am Vorabend länger dauerte, wegen der Einpackerei und Putzerei des ganzen Zeugs, war ich erst kurz nach Mitternacht in den eigenen vier Wänden. Doch der Wecker klingelte unbarmherzig um 5:30. Ich erwachte mit leichten Orientierungsschwirigkeiten. Wo bin ich? Warum klingelt es? Aber ich musste raus, denn ich hatte den Rucksack noch zu packen. Ich entschied mich dreimal um, was alles reingehört und was hier bleibt.

Ich war heilfroh dass ich ein Taxi geordert hatte zum Bahnhof, denn es regnete und stürmte und das nicht zu knapp. Wenn ich einen Bus hätte nehmen müssen wäre ordentlich nass geworden.

Im Zug:

Ich hörte die letzten Podcast Folgen vom Krieg und Frieden die den ganzen Dezember durch in der ARD Audiothek erschienen waren. Sehr tristes Wetter draußen:

In Paris ging es dann erstaunlich schnell, da es im Vergleich zu sonst, wie ausgestorben wirkte. Ich war noch nie so schnell mit dem Taxi einmal quer durch Paris von der Gare de l‘Est nach Montparnasse zum nächsten Bahnhof. Die meisten Pariser waren wahrscheinlich schon am Abend davor losgefahren. Der Taxifahrer erzählte mir dass er am Vorabend Haufenweise Menschen zu den Bahnhöfen im Süden von Paris brachte.

Der Zug war dann wesentlich voller als der davor.

Je mehr wir uns von Paris entfernten umso mehr klarte der Himmel auf:

Im Bordrestaurant holte ich mir einen Kaffee ind war erstaunt, dass ich dort etwas fand, an das ich sehr lange nicht gedacht hatte und mich sofort in die Kindheit zurückwarf:

Diese Schokolade gab es nur wenn ich mit den Eltern in Frankreich im Urlaub war. Ich kann mit nicht erinnern dass es sie je in Luxemburg gab. Ich wusste nicht mal, dass es sie überhaupt noch gibt. Geworben dafür wurde massiv im Fernsehen und mit den Tiermotiven wurde vor allem auf Kinder abgezielt. Funktionierte perfekt. Denn wenn mein Bruder oder ich sie in einem Laden entdecken, ging das Gequengel los. Heute kaufte ich sie aus reiner Nostalgie. Was ich nicht mehr wusste war, dass sie sehr sehr süß ist und eigentlich gar nicht so toll schmeckt.

Und dann endlich! Noch mit dem Koffer auf zum Apéro!

Ich hatte den Herrn im Hintergrund völlig übersehen. Er wollte sich wegducken, lächelte dann aber mit in die Kamera.
Jaaaaa!

Die D. hatte für den Abend einen Tisch im Suisse ergattert. Es waren nämlich nur sehr wenige Restaurants geöffnet.

Es gab ein Boullion mit Maultaschen gfüllt mit Krabben und hinter eine herrliche Seezunge, wie ich sie nie in Luxemburg finde, geschweige denn esse.

Ich wünsche euch allen fröhliche Weihnachten.

Letzter dienstlicher Tag

Sehr emsiges Arbeiten am Morgen. Ich musste so gut wie alles fertig haben bevor, ich dienstlich wieder losmusste. Aufräumen, Klamotten raussuchen, Koffer packen. allerletzte Papiere wegarbeiten. Zudem wurde das Posting vom Fotorückblick fertig, bis auf ein Foto, das ich die nächsten Tage machen werde. Ich schaffte demnach fast alles weg was ich mir vorgenommen hatte. Uff… Es fehlt nur noch der Rucksack.

Zwischendurch kam die A. kurz vorbei und verabschiedete sich da wir uns über die Feiertage nicht sehen werden.

Am Abend dann:

Ein Blick vom Maskenspiegel der Seitenbühne aus, auf den Requisitentisch, und eine Seitengasse mit Blick auf die Bühne.

Ich sprach gestern ja von der Arbeit einer Souffleuse. Die C. ist für dieses Stück auch die Dramaturgin (weil niemand für den Job vom Flüstern vorgesehen war) und wollte im Blog verewigt werden. Bitteschön:

Derweil ich die Aussicht oben auf die Bühne genoss, schickte mir die D. ihre Aussicht die ich ab morgen auch haben werde:

Und morgen gibt es ein längeres Posting aus dem Zug.

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Und noch etwas gruseliges zum Abschluss:

Die Tage ziehen sich hin

Innenhof des Theaters

Die Tage sind lang und elend und zumindest am Donnerstag, vom Wetter her, eine Zumutung. Wenn das Dienstliche mehr Spaß machen würde, wäre es erträglicher. Aber jeder hat nur das Ende im Visier, das am Samstag sein wird.

***

Am Freitag Morgen kam die traurige Nachricht dass der frühere Intendant vom Grand Théâtre am Abend davor verstarb.

Im LW gab es ein Nachwort.

Insgesamt war der Freitag auch eine Zumutung vom Wetter her und es ist nicht verwunderlich dass so viele Menschen krank werden. Auf dienstlicher Seite gab es deswegen sogar einen kompletten Ausfall eines Darstellers, der aber glücklicherweise ersetzt werden konnte.

Da sah ich zum ersten Mal wie kompetent eine Souffleuse sein muss. Sie saß hinter der Bühne mit Mikrofon, gleich neben den Maskentisch für die schnellen Umzüge, blicke auf den Blidschirm ihres Laptops und sprach die Sätze immer wenige Sekunden früher ein, als sie kommen mussten. Der Darsteller auf der Bühne hatte ein Knopf im Ohr. Ganz besonders schwierig war es bei längeren Passagen, da die Souffleuse kein Knopf im Ohr besaß, sondern ganz genau hinhören musste. Ich saß daneben, mucksmäuschenstill und hatte Schweißausbrüche, schon allein vom Zusehen dieser hochkonzentrierten Arbeit.

Morgen noch eine Vorstellung.

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Ein totaler Random Fact den ich bis jetzt nicht wusste. Ich sah das gestern per Zufall. Ihr kennt dieses Lied alle:

Sogar mein Vater der ja erzkonservativ war, sich jedoch für elektronische Musik interessierte, ( er hatte alle Alben von Jean-Michel Jarre) fand das Lied gut. Dass das Lied auch etwas mit Luxemburg zu tun hatte war mir aber neu. Die weibliche Stimme aus dem Lied, die die ganzen französischen Texte einsprach, ist eine Luxemburgerin, die als Studentin damals in London war.

Umschwung & Zeugs aus dem Internet

Vor ein paar Tagen zeigte ich euch das Blödelfoto mit den milchig durchsichtigen Maske. Inzwischen bin ich in meinem dienstlichen Teil im Leben wieder bei anderen Masken angekommen;

…und ich hasse es. Nicht einmal so sehr der Umstand, dass ich eine tragen muss sondern, wie sich hier einzelne Menschen benehmen und mit welcher Häme hier auf einzelne Personen losgegangen wird, die nichts dafür können. Das Maul groß aufreißen und gewaltige Sprüche klopfen kann der hirnrissigeste Dummkopf. Sie aber dort loslassen wo es eventuell Konsequenzen haben könnte, tja, da zeihen dann alle den Schwanz ein. Es verschafft aber ein recht guten Überblick über diverse KollegInnen und wie ich sie ab jetzt einzustufen habe.
So schön wie es zu Anfang war, so eklig ist die Stimmung jetzt. Ich hoffe dass sich das die nächsten Tage bessert.

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So langsam fange ich an ein gewaltiger Fan von Voiceplay zu werden. Auf YT spielen die vier Jungs ein Spiel, bei dem einer eine Melodie mit Text vorgibt und die anderen müssen dann etwas dazu erfinden. Und so entstehen diese schönen A Capella Songs.

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Zur Zeit drehen die Scammer und Phishing Experten alles auf, was ihnen zu Verfügung steht. Grad in Luxemburg ist es in den letzten Wochen besonders schlimm. Die Methoden werden immer dreister.
Da sind solche große Gegenangriffe eine Wohltat:

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Gestern Abend eine Miniserie auf Netflix angefangen, die mir jetzt bis zur vierten Folge gut gefällt. Carole And The End Of The World. Sie gibt eine sehr melancholische Stimmung vor und wie sich sie Welt benehmen würde wenn ihre Tage gezählt wären.

Sonne am Sonntag

… so wie sich das gehört. Zugegeben, es war am Samstag auch schon schön.

Ein kleiner Spaziergang durch die Stadt.

Ja, Renert hat im Dezember Sonntags geöffnet und sie haben vor das im Winter angebaute Châlet ein paar Tische gestellt, für Tage wie diese, auch wenn sie rar sind.

Ich war seit sehr langer Zeit nicht mehr über die Passerelle spaziert. Auch das Petrusstal, über das sie führt, habe ich lange Zeit gemieden. Das kleine Flüsslein Petruss wurde seiner ganzen Länge nach aus dem Betonbeet geholt, wieder renaturiert und das war alles sehr viel Baustelle. Der Teil bei Skaterpark scheint jedoch soweit fertig zu sein. Ich hoffe innigst, dass sie das mit der Renaturierung ernst meinen und später nicht alles ‚fuschneigelutscht‘ ausschaut wie aus Katalog.

Ich ging weiter zum Bahnhof, mein altes Viertel in dem ich davor wohnte:

In dem Gebäude oben, in dem jetzt die Raiffeisen Bank ist, war in 80ern eine BIL Bank. Und über das Haus kann ich eine Geschichte erzählen, aber nicht heute. Die werde ich niederschreiben wenn ich aus dem Weg nach St.Jean bin, denn ich werde die Reise diesmal mit dem Zug fahren, da habe ich Zeit und Muße genug um das zu tun.

Der Turm von Bahnhof sieht noch immer gleich aus. Es ist aber das einzige was geblieben ist. Alles andere drumherum ist immer noch Baustelle oder wird eine werden. Die große Bushaltestelle ist schon lange weg.

Am Abend gab es wie gewohnt viel Unverblogbares und das wird noch eine Weile so weitergehen, bis Weihnachten.

Tagesfrage & Sonstiges

Nenne uns eine Sache, von der du hoffst, dass die Leute sie über dich sagen.

Ich mag solche Vermutungsfragen nicht, denn ich weiß ja nicht was andere über mich denken und will es mitunter auch gar nicht wissen.

***

Die Tage sind lang und mit viel Zeug angefüllt über das ich nicht schreiben kann, darum gibt ein bisschen was aus dem Internet.

Ein leicht dämlich, gruseliges Foto kann ich euch zeigen. Eine der Requisiten die letzten Endes nicht eingesetzt wurde.

Die D. Schickte mir am Samstagmorgen ein Foto:


Dort werde ich auch bald sein. Bald wird es wieder vom Meer geben und wie ich in die Fluten springe, bzw. davor stehe und es nicht tue, weil das Wasser viel zu kalt ist.

***

Ich setzte mich Tage ebenfalls schon hin und suchte die Fotos aus dem Blog aus für den Fotorückblick 2023. Da könnt ihr gerne mitmachen wenn ihr wollt. Wie das genau geht erkläre ich hier. Und da es ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt habe ich da schon ein wenig vorgearbeitet. Zu sehen gibt es sie am 31. Dezember.

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Die Bûche de Noël von Claire Saffitz! Da könnte ich jetzt sofort reinbeißen.

Großmutter Thérèse, Gattin eines Bäcker- und Konditormeisters, (den ich leider nie gekannt habe) bug immer eine Bûche zu Weihnachten. Ich sollte es einmal selbst versuchen…
Aber nicht dieses Jahr. Die Tage habe jetzt schon nicht Stunden genug…

***

Tagesfrage & Comic

Angedacht war am Montag eine Einkaufsrunde im benachbarten Ausland, die ich ja vor Tagen gestrichen hatte.

Ansonsten gab der Montag wenig Berichtenswertes her.

An Dienstag dann, war ich dienstlich im Einsatz. Es bringt nichts viel darüber zu schreiben oder gar Werbung dafür zu machen, denn alle Shows sind bis auf wenige Plätze restlos ausverkauft.

Und da es sonst nichts weiter zu berichten gibt, denn meine Tage werden damit bis Weihnachten damit ausgefüllt sein, mache etwas anderes. Da wäre eine Tagesfrage:

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Was sind deine liebsten körperlichen Aktivitäten oder Übungen?

Schwimmen und Spazieren was ja so halbwegs wandern ist, aber eigentlich auch nicht. Und dann wäre da noch tanzen, also Abends weggehen und mir den Teufel aus dem Laib tanzen, bis morgens um 4:00. Das zählt für mich auch zu körperlichen Aktivitäten. Aber alles was in Richtung Muckibude geht, ist so gar nicht meins.

***

Und dann gibt es da noch ein Buch mit dem ich zugegeben ein wenig late to the Party bin, denn es kam schon vor mehreren Monaten raus. Doch als ich es letzte Woche fand, kaufte ich es sofort ohne nachzudenken, da ich das Erste auch habe, über das hier schrieb. Hier nun das zweite Buch:

Es ist wie das erste Buch auch weitaus dunkler und wilder als das was man davor von diesem seltsamen Tier gewöhnt war.

Wenn es die nächsten Tage hier etwas ruhiger werden wird und es nicht einer täglichen Berichterstattung gleicht, keine Sorge. Ich bin noch da, es geht mir gut, es ist einfach nur zu viel los und mein Tag hat auch nur 24 Stunden.

Im Kino: Wonka

Ein seeeehr ruhiger Sonntag. Der Vortag hatte Action genug. Ich bloggte alles weg und ließ mir Zeit dabei. Darum ging es erst sehr spät online. Doch ich wollte den Tag nicht häuslich verbringen, obwohl das Wetter nicht einladend war. Ich schaute was im Kino lief. Oh, eine Vorpremiere sogar und es gab noch Karten!

Na dann, Wonka. Ich hatte schon mehrfach gehört dass es der ideale Feelgood Film sei.

Ja, er ist es. Sehr unterhaltsam. Timothée spielt seine Rolle perfekt. Und wie das so ist bei diesen Blockbustern, gibt es immer eine Nebenfigur die man mit einem großen Namen besetzt. Gut, bei diesem Film sind durch die Bank ALLE Rollen mit englischen Superstars besetzt, aber Hugh Grant ist großartig.

***

A propos Timothée Chalamet: Graham Norton hatte sein Sofa selten so hochkarätig besetzt wie letzte Woche. Und da war Thimothée mit dabei und der ‚Unbedeutendste‘.

Barnum

Ein langer Samstag, bei dem ich auch eine kleine Reise in meine Vergangenheit machte. Aber das erkläre ich weiter unten.

Am Morgen bei ekligstem Wetter auf den Wochenmarkt. Ich brauchte nicht sehr viel und war auch, nach einem Kaffee und einem ‚warmen Apfel‘ im Renert, auch schon wieder auf dem Heimweg. Ich wurde, so will es das Gesetz, zweimal klitschnass.

Am Nachmittag und dem frühen Abend stand ein bisschen Unverblogbares an.

Und dann folgte ich der spontanen Einladung mit ins Barnum zu kommen. Ein Cabaret/Restaurant/Bar, das man so in Großstädten findet, aber nicht zwingendermaßen in einem etwas größeren Dorf weitab von allem.

In diesem ‚Dorf‘ habe ich vor sehr vielen Jahren auch über Jahre hinweg immer wieder gearbeitet. Ich schrieb erst vor kurzem darüber. Ich hatte, auf dem Weg dorthin, einige Flashbacks, da ich seit der Zeit nicht mehr dort war.

Und der Abend war ein echtes Erlebnis.

Madame Yoko führte durch den Abend kokettierte immer wieder mit dem Publikum. und sang auch live.

Madame Yoko
Star
Loulou Velvet
Loulou Velvet

Mir gefiel vor allem Loulou Velvet, die nicht nur das klassische Darg-Genre bedient sondern auch im Burlesque zuhause ist. Und das machte ihre Nummern ganz besonders.

Star
Star

Es war ein riesige Party und kurz nach 2:00 Uhr morgens war ich wieder daheim.

Obst & Gemüse

Wenig her gibt der Donnerstag.

Außer dass ich mir am Abend eine Tarte Tatin mit Tomaten machte, weil ich Heißhunger darauf hatte.

***

Am Freitag war da schon mehr los.

Es gab dienstlich Unverblogbares, das aber sehr locker und unstressig war. Es machte richtig Spaß und wenn alle Projekte so wären, kann ich mir nicht vorstellen in Rente zu gehen.

Ich war früher daheim als gedacht und ging noch zum Thym & Citron ein kleiner französischer Krämerladen der erst vor kurzem hier nebenan eröffnet hat, nachdem der schreckliche Feinkostladen der überteuert und gar nicht fein war, endlich seine Tür geschlossen hatte. Ich hatte schon einmal vor etlichen Jahren von Thym & Citron berichtet als ich noch in der kleinen Wohnung war, denn dort gibt es Ihren ersten Laden.

Ich fand endlich das Obst das mich glücklich macht. Und bevor sich jemand in dem Kommentaren echauffiert über den Beitrag zur Klimaerwärmung; ja, ich weiß das und ich versuche das auch sonst nicht zu tun und möglichst lokal mein Obst und Gemüse zu kaufen. Aber bei Kirschen kann ich nicht widerstehen.

Ich kann mich sogar noch an die Kirschen im Dezember letzten Jahres in Melbourne erinnern.

Zugegeben die Kirschen waren nicht billig, aber das war mir völlig bewusst.

Am Abend hatte ich eine Einladung zu Weihnachtsmarkt in Ettelbrück wahrgenommen, zusammen mit den Jungs vom Rainbow Center.

Den Weihnachtsmarkt gibt es nur an einem Wochenende und wird von den dort ansässigen Clubs organisiert. Was mich sehr erstaunte, war dass die Preise aller Speisen und Getränke sehr human waren im Gegensatz zu denen auf den Weihnachtsmärkten der Großstadt. Allzulange blieb ich aber nicht, denn am Samstag muss ich früh raus und es steht so manches auf dem Programm.

***

Das Video ist schon jahrelang auf YT. Bloopers zwischen zwei Derek Jacobi und Ian McKellen.

Wie konnte dies Serie ungesehen an mir vorbei gehen?

Achterbahn

Es gibt Tage die sind wie eine Achterbahn.

Am Morgen ging es mir nicht so besonders. Ich hatte mich im Bett verlegen und stand mit gehörigen Rückenschmerzen auf. Erst als ich brav meine Übungen von Chiropraktiker gemacht hatte und es mehrfach geknackst und gequietscht hatte, ging es einigermaßen und ich konnte zumindest die Spülmaschine ausräumen.

Am Nachmittag dann musste ich eine paar dienstliche Dinge außerhalb erledigen, die mir aber sehr flott von der Hand gingen und Spaß machten.

Und dann sah ich bei FB dass ein Bekannter aus Berlin, den ich weit über zehn Jahre nicht gesehen hatte, seine letzte Reise antrat. Es ist seit ein paar Jahren ein seltsames Gefühl, wenn es Menschen in meinem Umfeld dahinrafft, die so plus/minus mein Alter haben. Zugegeben das gab es immer, aber mit fortschreitendem Alter kommt es immer öfter vor. Jetzt fange ich langsam an zu verstehen, was meine Großmutter fühlte, als sie einmal nach einem Blick auf die Todesanzeigen in der Zeitung sagte, dass sie jetzt die Letzte aus ihrer Schulklasse sei. Alle anderen hätten das Zeitliche gesegnet…

Am Abend hatte ich einen Termin mit der P. mit der ich nächstes Jahr ein Projekt machen werde das in den 20er Jahren spielt und auf dass ich mich sehr freue, denn ich hatte schon lange nichts mehr aus der Epoche.

***

Miriam fragt:

Den Keller und die Garage gründlich ausmisten und das wird jetzt mit reichlich vollen Terminkalender bis Jahresende auch nicht mehr passieren. Im Sommer ist es mir zu warm und Winter zu kalt dafür. Das sind so die Grundargumente es immer wieder aufzuschieben. Und dabei wäre zumindest der Keller in einem Nachmittag getan und ich hätte endlich wieder Platz. Aber es hängt auch damit zusammen, dass ich dort sehr viel Arbeitsmaterial lagere und mich schlichtweg nicht traue davon Zeug zu entsorgen. Denn immer wenn ich das mache, habe keinen Monat später ein Projekt in dem ich es brauchen werde. Das kam schon mehrfach vor. Oder ist das auch wieder nur ein Vorwand?

Neuer Nachbar

Anfangs war die Idee eine Einkaufsrunde im benachbarten Ausland zu machen. Das war der letzte Gedanke bevor ich einschlief. Doch erwachte ich erst um 10:00 Uhr, huch! So lange hatte ich schon lange nicht mehr durchgehend geschlafen. Ich verwarf die Einkaufsrunde.

Der erste Blick aus dem Fenster war auch mit einem ‚Huch‘.

Ein neuer Kran im Landschaftsbild von hinteren Balkon. Der stand gestern noch nicht da.

Ich kümmerte mich um Büroangelenheiten.

In der ARD Audiothek fand ich ein Buch das ich nie gelesen hatte, weil ich nie die Geduld dazu fand und weil es mich nur nebensächlich interessierte. Krieg und Frieden von Leo Tolstoi. Ein Hörspiel das 1967 aufgenommen wurde. Es ist also nur ein Jahr jünger als ich.

Ich hörte drei Folgen.

Dann musste ich raus wegen dienstlichen Angelegenheiten.

***

Das mit dem Ohrwurm ist ein komplexere Angelegenheit. Manchmal kommen sie auch total unangekündigt. So sah ich vor Wochen schon die neueste Staffel von Babylon Berlin im Fernsehen.

Und da war ein Lied gesungen von Max Raabe aber später dann, ich denke es war in der dritten Folge, in einer weitaus knalligeren Version vom Meret Becker – Ein Tag wie Gold.

Nicht auf das Video klicken! Ich hab euch gewarnt!

Ein elender Montag

Die endgültige Fassung des Montag zurrte ich erst spät am Abend davor fest und die war machbar und eigentlich ganz ok. Aber dann…

Ich hatte dienstlich im Ausland einen Termin, bei dem ich zu Anfang nicht alleine fahren sollte, sondern mit einer Kollegin. Das zerschlug sich dann am Sonntagabend, denn die Kollegin lag mit Erkältung im Bett. Also fuhr ich alleine und traf auch alle Entscheidungen selbst. Das wäre alles kein Problem gewesen, wenn es nicht bei meiner Abfahrt in Luxemburg angefangen hätte zu schneien. Aus der führ gewöhnlich einstündigen Fahrt wurden eine Stunde Dreiviertel. Beim Termin lief alles glatt. Da ich durch die Kälte fast 20% mehr von der Ladung der Autobatterie verbraucht hatte, musste ich bevor ich zurückfuhr, nachladen. Zum Glück kannte ich eine Ladestation die mit 500kw sehr schnell lädt und brauchte nur knappe 30 Minuten um wieder genug Saft zu haben.

Dazwisch gab es ein Mac Donald Kaffee:

Doch die Fahrt zurück dauerte wegen dem anhaltenden Schneefall noch länger. Sumasumarum saß ich fast vier Stunden hinter Lenker, was ich nicht mehr gewohnt bin und auch nicht mehr mag.

Zudem konnte ich nicht wie gewohnt ein Hörbuch oder ein Podcast hören, weil ich zu sehr auf die Straße aufpassen musste, ganz speziell auf all die Angsthasen die auf der Autobahn krochen, weil da ein paar Schneeflocken fielen . Ich rase ja auch nicht weil es energiesparender ist, aber kriechen und sich ins Hemd machen vor Angst, gefährdet alle. Vor allem hatte ich viele davon im Verdacht, dass sie mit Sommerreifen daherkommen.

Am Ende war ich grantig, müde und hatte leichte Kopfschmerzen. Doch damit war es nicht getan und ich musste dienstlich auch noch mal in Luxemburg ran. Das war jedoch schnell erledigt und ich sah mich schon auf dem Sofa liegen

Was ich dann auch tat.

Ohrwurm & Buch

Frage an die Runde: Wie werdet ihr einen Ohrwurm los?

Ich hatte seit Freitag Abend einen der sich ganz gewaltig im mein Hirn eingefressen hatte. Auch nach der Party im Ground gestern, wo ich sehr viele andere Musik hörte, ging er einfach nicht weg. Da bleibt nur eines: Combattre le mal par mal. Das Böse mit Bösem bekämpfen.

Das Lied war das Eröffnungslied vom Film The last Days of Disco, was in den 70ern mal ein großer Hit war. Ich musste es aber erst suchen denn ich kannte weder Titel noch Sängerin. Nur die eingängige Melodie von dem Song machte mich wahnsinnig. Leider sind bei solchen Suchaktionen die Musikstreamingdienste wir Apple,Deezer oder Spotify völlig nutzlos, da deren Algoryrhmus rein gar nichts taugt. Aber YouTube taugt da schon mehr. Und ich fand den Titel sofort.

Nachdem ich das Lied mehrfach gehört hatte, war der Ohrwurm weggespült. Combattre le mal par le mal. Es klappt bei Ohrwürmern perfekt.

Ansonsten gibt es für den Sonntag wenig zu berichten. Ich pflegte nebst dem Ohrwurm auch einen Kater, dem ich dann doch irgendwann mit einer Kopfschmerztablette zu Leibe rücken musste. Selber schuld.

Ich bin noch den Link der No Art On Air Sendung schuldig, wo ich das Buch von Joël Adami vorstelle. Bitteschön.

Marché des Créateurs, Weihnachtsessen von Rosa Lëtzebuerg& Wr

Am Morgen fix auf den Wochenmarkt, weil ich Brot vom Eifeler Bäcker wollte. Ich packte mich zum ersten mal komplett winterlich ein mit Mantel, Schal und Handschuhen sowie Winterschuhe. Es herrschten Minustemperaturen. Es sollte aber schönes Wetter werden doch die Sonne kam erst spät. Blue war übrigens auch da:

Am frühen Nachmittag kam dann endlich die Sonne zeitenweise hervor und ich fuhr mit der D. zum Mudam auf den Marché des Céateurs, der seit langen Jahren endlich wieder stattfand.

Das Mudam ist immer noch eine architektonische Wucht. Diesen hohe Räume mit den Fenstern sind immer noch große Klasse.

Vor dem Mudam machte ich dann folgendes Foto, das für mich schon eines der Schönsten vom Dezember sein wird. Und wie der Zufall es so will, werde ich immer wieder beobachtet beim Fotografieren. Da muss es wohl eine Person in meinem Umfeld geben die geheimdienstlich unterwegs ist 😉

Am Abend gab es dann die Weihnachtsfeier von Rosa Lëtzebuerg in der Caravelle in Bartrigen.

Am Abend hatte ich mich für das Weihnachtsessen von Rosa Lëtzebuerg angemeldet in der Caravelle in Bertrange. Das Restaurant kannte ich von Namen und weil es eine Institution ist.

Danach ließ ich mich dazu überreden, noch mit auf die Wr Party im Ground zu gehen.

Es war 4:00 Uhr als ich im Bett lag. Huch!

Therme, Disco & Tagesfrage

Den Freitagmorgen gründlich vertrödelt. Es gab nur einen Termin am Abend.

Gegen Mittag rief die A. an, ob ich Lust hätte auf einen Wellnessnachmittag. Hatte ich, aber ich musste davor noch ein paar Dinge im Schnellverfahren erledigen. Es waren Einkäufe für die Putzhilfe wie Essigreiniger und sonstige Fenster- und Fussbodenkosmetik. Zudem holte ich das Sommerfederbett in der Reinigung ab, das ich letzte Woche abgegeben hatte.

Ich war zum ersten mal in der Therme in Strassen. Sie gefiel mir gut obwohl ich eine Entscheidung, nämlich eine Reihe von Wänden mit Capitonnage zu überziehen, etwas befremdlich fand. Aber schön ist die Anlage schon. Fotos gingen leider nicht. Aber hier gibt es ein paar.

Am Abend hatte ich eine Karte für die Cinématheque genommen für einen Film, den ich nie gesehen hatte. The Last Days of Disco von Whit Stillman, der selbst anwesend war.

Vor dem Film gab es ein kleines Interview mit ihm und ein paar Clips aus anderen Filmen.

Ich muss gestehen, dass ich außer dem Namen vom Regisseur nicht wissentlich Filme von ihm kannte obwohl ein paar davon in Cannes liefen, das war aber,glaube ich, vor meiner Cannes-Pilgerzeit.

Last Days Of Disco katapultierte mich in meine Disco Ära zurück, obwohl die Jahre später war, als die im Film. Es ging um einen Club in New York angelehnt an den legendären Studio 54 in den ich immer einmal wollte, wenn ich damals das nötige Kleingeld gehabt hätte. Was mich vor allem sehr an meine Zeit erinnerte war, wie man es fertigbrachte sofort reinzukommen und nicht elend lange anzustehen.

Ich sah eine sehr junge Kate Beckinsale die fast nicht wiedererkannte und Chloë Sevigny

Ich lachte laut auf als ich sah, dass die beiden Hauptprotagonistinnen aus dem Film nicht zu Fuß kamen, sondern kehrt machten und dann mit dem Taxi vorfuhren. Das machte ich auch immer, wenn ich ins legendäre Metropolis wollte. So hieß der heutige Lenox Club damals. Ich fragte sogar bei der Taxi Gesellschaft immer die Stretch-Limo mit den verdunkelten Fenstern an. Sie hatten eine und sie war nicht teurer als einen anderer Wagen. Wenn sie frei war, hatte der just 20-jährige Joël seinen großen Auftritt und war sofort im Club drin. Alle machten Platz. Ich sah nach sehr viel mehr Geld aus als ich hatte. Es ging um Schein nicht um Sein.

Die Story vom Film selbst ist aber etwas zu dünn. Zudem gibt es paar Darsteller, wie zum Beispiel der Besitzer des Clubs, die schwach besetzt waren.

Später gab es noch einen kleinen Absacker und dann ging es fix heim, denn es war eisig kalt geworden.

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Was war die schwerste Entscheidung, die du jemals treffen musstest? Warum?

Oh je. Da gibt es eine, die mir heute noch nahe geht. Es war eine Entscheidung, die für mich fast überlebenswichtig war und doch habe ich bis heute das Gefühl, dass ich dabei jemanden im Stich gelassen habe. Es war eine wichtigsten Entscheidungen meines Lebens.

Realistisch betrachtet ,ob ich sie getroffen hätte oder nicht, hätte es nichts an der schrecklichen Situation geändert, in der sich diese Person befand. Auch von der Person selbst habe ich nie einen Vorwurf oder eine Klage gehört. Im Gegenteil, sie hat verstanden warum ich das mache und mich sogar darin bestärkt. Aber bis heute bleibt da ein Schatten und die Befürchtung, dass ich schlechtes Karma produziert habe und sich das irgendwann rächen wird. Das ist alles sehr kryptisch, aber mehr kann und will ich aus Gründen nicht sagen.

Sendung & ‚Bonne Chance‘

Der Höhepunkt am Mittwoch war die Aufzeichnung der No Art Sendung. Für mich die letzte dieses Jahr.

Ich stelle den ersten Roman meines bloggenden Namenvetters Joël Adami vor.

Mehr dazu erfahrt ihr am Samstag. bzw. am Sonntag.

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Donnerstag stand eine Stippvisite in Metz im Centre Pompidou, zusammen mit der D. an.

Die Austellung Bonne Chance von Elmgreen und Dargset, war ein echter Knüller.

Ich habe extra den erklärenden Text am Anfang der Ausstellung Bonne Chance abgelichtet. Und ich muss sagen, die war so sehr nach meinem Geschmack wie schon lange keine Ausstellung mehr. Die D. und ich haben uns sehr gut amüsiert.

Ich gehe nicht oft genug ins Centre Pompidou. Ich sollte es wirklich öfters im Jahr besuchen.

Nach der Ausstellung machten noch einen Abstecher in einen niedlichen Buchladen mit dem schönen Namen La Pensée Sauvage.

Ich fand zwei sehr spannende Comicbücher, aber davon morgen mehr.

Weihnachtsmarkt

Vielleicht ist es das war mir gefehlt die letzten Wochen und Tage. Ein Weihnachtsmarkt. Nein nicht wirklich. Aber nach dem ersten gewaltigen Ansturm am Wochenende trat ich meinen ersten Gang über den Markt am Dienstag an. Und das war die richtige Entscheidung, denn es war verhältnismäßig ruhig. Kein Regen aber dafür eisig kalt.

Doch zuerst ging es los mit einem Kaffee im Renert.

Ich mag Glühwein nicht besonders. Die meisten Sorten die man hier auf dem Weihmachtsmarkt bekommt, sind entweder so süß, dass man augenblicklich zur Zuckerstatue kristallisiert oder so sauer, dass es einem die Löcher in den Stümpfen zusammenzieht, weil sie als nicht süß angepriesen werden. Ich habe bis dato noch nie einen getrunken, der mir wirklich geschmeckt hat und der nicht aus fuseligem Wein hergestellt wurde, dass man am Folgetag mit Brummschädel erwacht. Nun ja.

Dann lobe ich mir der kleine Restaurantstand Kugener bei der „Gëlle Fra“. die sich auf Flammkuchen spezialisiert haben und den so herstellen wie ich ihn von ganz früher aus dem Elsass kenne. Und dazu gab ein gescheiten Pinot Gris:

Herrlich!

Ja, die vielen bunten Lichter machen die langen dunklen Tage erträglicher.

Schnee & Villa Beggen

Der erste Blick aus dem Fenster. Aber er blieb nur auf den Dächern liegen, nicht auf der Straße:

Das machte die Entscheidung häuslich zu bleiben, leicht.

Ein Bild bin ich noch von gestern schuldig, das aus Australien kam umd mir sofort Lust auf mein Lieblingsobst machte:

Kiiiiiiiirschen. Ich will auch Kirschen!!!

Ansonsten musste ich lesen.

Am ging es mit der D., der V., und der N. in die Villa Beggen. Ein kleines sehr gemütliches Café mit guter Musik und leckeren Burgern.

Sonntag

Ich erwachte gegen 5:20 und die Nacht war vorbei. Schlafen ging nicht mehr. Dabei war ich nicht so früh ins Bett gegangen, dass ich mein Quantum an Schlaf schon durch hätte. Ich stand auf, versuchte im Buch zu lesen, das für die Sendung am Mittwoch lesen soll, aber es ging nicht. Also ließ ich mich von allerlei YT Videos berieseln.

Unter anderem sah ich bei Cecilia Blomdahl vorbei, die auf Spitzbergen wohnt. Sie lädt jede Woche ein Video hoch. Dort sind sie inzwischen in der Phase angekommen, in der sie überhaupt gar kein Tageslicht mehr haben. Der Himmel wird gar nicht mehr hell nicht mal für eine Stunde in der man glauben könnte, da wäre ein leichter Schimmer eines Tages zu erkennen. Es bleibt stockfinster. Und sie freut sich darauf. “ The cozy time of the year“, nennt sie es.

Ich finde es faszinierend, dass es Menschen gibt, die das toll finden, weil ich das nämlich bekanntlich gar nicht so finde und ich versuche zu verstehen warum. Wenn die Tage hier kürzer werden, werde ich trübsinnig und habe düstere Gedanken. Was findet man an der totalen Dunkelheit schön? Wenn ich das für mich irgendwie erschließen könnte, vielleicht fielen mir die Winter dann weniger schwer?

Ich würde sie zudem gerne einmal fragen ob sie dabei das Zeitgefühl verliert. Es gibt nämlich das Phänomen bei den Höhlenforscher, wenn sie tagelang unter Tage durch Grotten wandern, dass ihnen das Zeitgefühl verloren geht und sie ihren Ablauf sehr durchstrukturieren müssen, damit es klappt.

Ich schlummerte dann doch noch einmal kurz weg, was an sich gut war. Weniger gut daran war, dass ich wirres Zeug träumte. Aber das muss wohl so sein.

Am frühen Nachmittag machte ich mich dann auf um ein letztes mal Unverblogbares zu tun, Und damit wäre dieser Auftrag dann auch zu Ende. Es war übrigens der erste größere Auftrag, seit Bad Ischl und er versöhnte mich wieder mit der Barockepoche.

Am Abend traf ich die A. auf unserer beider Winterterrasse. Doch wir machten früh Schluss.

Freitag & Samstag

Den Freitag verbuche ich unter und Unverblogbarem, emsiger Büroarbeit und Arbeitsterminen. Zudem war dir Putzhilfe da und ich nutzte die Zeit um eine Reihe Einkäufe für die Arbeit zu machen. Außerdem musste ich ein Buch anfangen, das ich für spätestens Dienstag ausgelesen haben muss. Mit alldem was für das Wochenende noch ansteht wird das schwierig werden.

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Am Samstag Morgen erwachte ich gerädert, ich hatte schlecht geschlafen. Eine Runde über dem samstäglichen Wochenmarkt so wie ein Kaffee und ein und einen ‚heißen Apfel mit der D. und ihrem Mann, im Renert.

Am Nachmittag eine hochspannende Doku auf Arte gesehen, über einen der Ritter der Tafelrunde der bis vor kurzem völlig unbekannt war. Der Ritter Ségurand, der verzaubert wird und gegen einen imaginären Drachen kämpfen muss. Der Mittelalter Forscher Emanuele Arioli suchte zehn Jahre durch ganz Europa nach den Fragmenten der Geschichte bis er sie mit viel Glück wieder zusammen findet. Und wieder einmal zeigt sich welchen verheerenden Einfluss die Kirche und der Papst darauf hatten, dass die Sage so in Vergessenheit geriet.

Am Abend gestaltete sich dann sehr stressig aber das gehört nicht hierhin.

Fotos für den Rückblick & Luxusproblem

Am Morgen musste ich früher raus als angedacht. Das war so mittel gut, weil das Wetter wieder umgeschlagen hatte, von gestern schön, auf heute eher sehr bedeckt und mein Kopf wummerte leicht.

Irgendwann fiel mir ein, dass ich doch schon mal anfangen könnte Fotos rauszusuchen für den Fotorückblick 23. Vor allem Januar und Februar würden schwierig werden, weil es, erstens sehr viele Fotos gibt, und zweitens, es sollen ja nur zwei pro Monat sein. Dabei las ich mich im eigenen Blog fest, in den Postings aus Neuseeland und Australien. Ach ja, das war alles sehr schön vor fast einem Jahr…

Die A. kam kurz vorbei wegen technischem Krimskrams. Aber wir mussten das kurz halten, weil ich bereits um 13:00 für eine Runde Unverblogbares antreten musste. Das lief ohne Zwischenfälle sehr rund. Ich wünschte mir es wäre immer so.

Später ging es kurz zum Renert weil ich Lust auf einen warmen Apfel hatte und in Ruhe ein wenig hier vorschreiben wollte.

Noch ist die Place Guillaume vor dem Gemeindehaus leer und wird es auch wahrscheinlich bleiben. Die Schlittschuhlaufbahn wurde auf die Königswiese verlegt. Für die restliche Weihnachtszeit wird wohl der Markt dort zweimal die Woche stattfinden und mehr nicht. Aber ein zusätzliches Karussell steht schon mal:

Ich überlegte lange was ich mit dem ‚angefangenen‘ Abend überhaupt machen will. Will ich heim? Nee! Will ich in Ruhe irgendwo speisen? Ja! Aber wo? Es ist immer wieder die gleiche Frage die sich stellt, wenn die Auswahl der Lokale zu groß ist. Bovary? Nein, da war ich erst letzte Woche. Der neue Koreaner? Nee, da war ich nicht später gestern Mittag, obwohl die ich nichts darüber geschrieben hatte. Wo dann? Lentz? Nein, dass ist zwar ok, aber zu teuer für das was sich auf dem Teller tummelt. Wëllem? Nein, der hat einen neuen Koch und den werde ich einmal für den Mittagstisch versuchen. Der Inder in der rue Louvigny? Ja schon, da war ich seit sehr langer Zeit nicht mehr, aber ich hatte keine Lust auf indische Küche.

Und so ging der Gedankengang noch eine Weile weiter. Kann das jemand nachvollziehen der, so wie ich, in einer Großstadt größeren Stadt wohnt? Ich wollte keine Experimente machen und etwas Neues ausprobieren. Ich wollte eine gute Küche, möglichst nicht zu teuer. Meine Wahl viel auf das Restaurant und vor allem den Koch, dem ich seit fast 10 Jahren ununterbrochen treu bin.

Das Dessert bestand aus GEMÜSE. Es war ein Millefeuille aus Kartoffeln mit einer Süßkartoffelcreme und einer leicht säuerlichen Soße mit Himbeeressig.

Es war die richtige Wahl. Zudem gab es eine neue Menükarte.

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass das oben Beschriebene ein schon fast dekadentes Luxusproblem ist. Wenn ich in einem kleinen Dorf leben würde, mit einer Dorfkneipe die Schnitzel mit Pommes anbietet, wäre die Auswahl schnell getroffen.

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Claire Saffitz, meine liebste Köchin aus dem Internet hat ein Pizzaofen gebaut :

Früher Start & Musical

Sehr früh raus…puh! (Also für meine Verhältnisse war es sehr früh)

Der Tag versprach endlich einmal schön zu werden.

Kurz nach 8:00 Uhr gab es schon heftig Unverblogbares. Aber ein bisschen was kann ich zeigen.

Da ich im barocken Bereich dieses Jahr mehr als gründlich gebrieft worden war, ging es mir jedoch leicht von der Hand.

Am frühen Nachmittag dann noch einmal schnell ins benachbarte Ausland für ein paar Einkäufe. Ich musste DIE SONNENBRILLE anziehen um zu fahren!

Wieder daheim war der Tag auch schon fast gelaufen. Zudem hatte ich Rückenschmerzen.

Am Abend schaute ich mir ein Musical an, das ich schon oft hätte live sehen können, nur hatte ich nie Lust dazu. 2011 bereits feierte das Phantom der Oper in London seinen 25 Geburtstag. Daraufhin wurde eine Show speziell für die Royal Albert Hall kreiert mit ein größeren Aufwand. Diese Show gibt es schon seit einer Weile auf YT zu sehen.

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Vertraust du deinem Instinkt?

Nicht genug!

Sonntag und Montag und Diemstag

Mit einem Ups… hörte es am Samstag auf. Mit einem Ups ging es am Sonntag los. So spät bzw. früh bin ich schon lange nicht mehr von einer Party heimgekehrt. Dafür hatte ich erstaunlich wenige Nachwehen.

Der Sonntag gestaltete sich dafür umso ruhiger. Ich sah mir unter anderem eine Doku übet Jane Mansfield an.

Ich wusste nur wenig über sie.

Am Abend dann, für den Geburtstag das D., hatte ich guten Käse für ein Fondue bei ihr daheim organisiert und brachte auch die Utensilien dafür mit, wie den Caquelon und die elektrische Platte.

Wir aßen zu dritt jeder eine doppelte Ration und keiner fühlte sich seltsamerweise überfressen, was ich der Qualität des Käses zuschreibe.

Käse von Mons gibt es im Cactus.

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Den Montag dann weitgehend ebenfalls daheim verbracht. Ich fing ein Buch an, das ich wahrscheinlich fürs Fernsehen lesen muss. Ich muss es mir noch absegnen lassen. Wenn nicjt stelle ich es hier vor.

Am Abend gab es unverblogbare Arbeit im Hülle und Fülle, aber sie fühlte sich gut an und machte Spaß.

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Den Dienstag verbuchen wir ebenfalls unter Häuslichkeit. Der kleine Basilikumstock der noch immer hier stand wurde restlos abgeerntet und die Blätter kamen in den Dörrautomat, der schon lange nicht mehr zu Einsatz kam.

Das dauerte eine Weile weil man nicht über 35 Grad gehen soll.

Derweil bug ich nochmal fix ein Bananenbrot weil hier vier kleine, hochrreife Bananen ein trauriges Dasein fristeten und die mussten weg.

Am Abend dann ins Kino mit der D. und V., genauer gesagt in die Cinématheque. Auf dem Programm ein Film von 2021 von Charlotte Gainsbourg über ihre Mutter Jane Birkin. Ein sehr privater und emotionaler Film, der sicherlich nicht einfach war für die Tochter. Ein sehr schöner Film und ich war dass ich zugesagt hatte obwohl ich zu Anfang nicht richtig wollte.

Und dann huchtig heim denn am Mittwoch geht es sehr früh los.