Der „heimliche“ Fotografierdienst war auch unterwegs.
Zwischendurch rief ich den H. an, um ihm für Weihanchten zu wünschen und ich glaubte ihn in Australien, doch er befand sich zur Zeit im Vietnam. Er schickte anschließend viele Fotos der Reise. Ich glaube der Vietnam wird eine meiner nächsten größeren Reisen sein.
An Weihnachten schwimmen oder stehpaddeln? Kein Problem.!
Es taten übrigens sehr viele, weil es in der Sonne angenehm warm war. Auch die D. wagte einen Schwumm. Mir jedoch war das Wasser mit 14 Grad zu kalt. Meine Schmerzgrenze liegt bei 19 Grad. Daunter geht es nicht.
Wir setzten uns kurz auf die Terasse des Grand Hotels, die verständlicherweise sehr gut besucht war und tranken einen Kaffee. Es ist eine der schönsten aber auch eine der teuersten Terrassen der Stadt. Zwei Kaffee und eine Flaschen 0,5 schlugen mit 17 Euro zu buche. Peng! Das machte der opulente Weihnachtsbaum im Hotel auch nicht wett:
Ein Nickerchen später machten wir und an das Abendessen. Die D. hatte vor längerer Zeit schon, kleine Stövchen gekauft zum Zweck einer Raclette ohne Elektro Ofen. Und die Dinger funktionnierten sehr gut und mit weitaus weniger Käsebratgeruch, der sich im ganzen Haus festsetzt:
Käse gab vier verschiedene Sorten vom Käseladen vor Ort, die alle sehr gut waren, und jetzt das ich das am Tag danach schreibe, nicht schwer auf dem Magen lagen. Überfressen fühlte ich aber, das war aber meine eigene Schuld. Ich schaute noch ein wenig Zeugs auf dem Tablett und ging recht früh zu Bett, denn der lange Spaziergang am Meer und Rumliegen an Strand hatte mich sehr müde gemacht.
Die Nacht war sehr kurz. Da es am Vorabend länger dauerte, wegen der Einpackerei und Putzerei des ganzen Zeugs, war ich erst kurz nach Mitternacht in den eigenen vier Wänden. Doch der Wecker klingelte unbarmherzig um 5:30. Ich erwachte mit leichten Orientierungsschwirigkeiten. Wo bin ich? Warum klingelt es? Aber ich musste raus, denn ich hatte den Rucksack noch zu packen. Ich entschied mich dreimal um, was alles reingehört und was hier bleibt.
Ich war heilfroh dass ich ein Taxi geordert hatte zum Bahnhof, denn es regnete und stürmte und das nicht zu knapp. Wenn ich einen Bus hätte nehmen müssen wäre ordentlich nass geworden.
Im Zug:
Ich hörte die letzten Podcast Folgen vom Krieg und Frieden die den ganzen Dezember durch in der ARD Audiothek erschienen waren. Sehr tristes Wetter draußen:
In Paris ging es dann erstaunlich schnell, da es im Vergleich zu sonst, wie ausgestorben wirkte. Ich war noch nie so schnell mit dem Taxi einmal quer durch Paris von der Gare de l‘Est nach Montparnasse zum nächsten Bahnhof. Die meisten Pariser waren wahrscheinlich schon am Abend davor losgefahren. Der Taxifahrer erzählte mir dass er am Vorabend Haufenweise Menschen zu den Bahnhöfen im Süden von Paris brachte.
Der Zug war dann wesentlich voller als der davor.
Je mehr wir uns von Paris entfernten umso mehr klarte der Himmel auf:
Im Bordrestaurant holte ich mir einen Kaffee ind war erstaunt, dass ich dort etwas fand, an das ich sehr lange nicht gedacht hatte und mich sofort in die Kindheit zurückwarf:
Diese Schokolade gab es nur wenn ich mit den Eltern in Frankreich im Urlaub war. Ich kann mit nicht erinnern dass es sie je in Luxemburg gab. Ich wusste nicht mal, dass es sie überhaupt noch gibt. Geworben dafür wurde massiv im Fernsehen und mit den Tiermotiven wurde vor allem auf Kinder abgezielt. Funktionierte perfekt. Denn wenn mein Bruder oder ich sie in einem Laden entdecken, ging das Gequengel los. Heute kaufte ich sie aus reiner Nostalgie. Was ich nicht mehr wusste war, dass sie sehr sehr süß ist und eigentlich gar nicht so toll schmeckt.
Und dann endlich! Noch mit dem Koffer auf zum Apéro!
Ich hatte den Herrn im Hintergrund völlig übersehen. Er wollte sich wegducken, lächelte dann aber mit in die Kamera.Jaaaaa!
Die D. hatte für den Abend einen Tisch im Suisse ergattert. Es waren nämlich nur sehr wenige Restaurants geöffnet.
Es gab ein Boullion mit Maultaschen gfüllt mit Krabben und hinter eine herrliche Seezunge, wie ich sie nie in Luxemburg finde, geschweige denn esse.
Sehr emsiges Arbeiten am Morgen. Ich musste so gut wie alles fertig haben bevor, ich dienstlich wieder losmusste. Aufräumen, Klamotten raussuchen, Koffer packen. allerletzte Papiere wegarbeiten. Zudem wurde das Posting vom Fotorückblick fertig, bis auf ein Foto, das ich die nächsten Tage machen werde. Ich schaffte demnach fast alles weg was ich mir vorgenommen hatte. Uff… Es fehlt nur noch der Rucksack.
Zwischendurch kam die A. kurz vorbei und verabschiedete sich da wir uns über die Feiertage nicht sehen werden.
Am Abend dann:
Ein Blick vom Maskenspiegel der Seitenbühne aus, auf den Requisitentisch, und eine Seitengasse mit Blick auf die Bühne.
Ich sprach gestern ja von der Arbeit einer Souffleuse. Die C. ist für dieses Stück auch die Dramaturgin (weil niemand für den Job vom Flüstern vorgesehen war) und wollte im Blog verewigt werden. Bitteschön:
Derweil ich die Aussicht oben auf die Bühne genoss, schickte mir die D. ihre Aussicht die ich ab morgen auch haben werde:
Und morgen gibt es ein längeres Posting aus dem Zug.
Die Tage sind lang und elend und zumindest am Donnerstag, vom Wetter her, eine Zumutung. Wenn das Dienstliche mehr Spaß machen würde, wäre es erträglicher. Aber jeder hat nur das Ende im Visier, das am Samstag sein wird.
***
Am Freitag Morgen kam die traurige Nachricht dass der frühere Intendant vom Grand Théâtre am Abend davor verstarb.
Insgesamt war der Freitag auch eine Zumutung vom Wetter her und es ist nicht verwunderlich dass so viele Menschen krank werden. Auf dienstlicher Seite gab es deswegen sogar einen kompletten Ausfall eines Darstellers, der aber glücklicherweise ersetzt werden konnte.
Da sah ich zum ersten Mal wie kompetent eine Souffleuse sein muss. Sie saß hinter der Bühne mit Mikrofon, gleich neben den Maskentisch für die schnellen Umzüge, blicke auf den Blidschirm ihres Laptops und sprach die Sätze immer wenige Sekunden früher ein, als sie kommen mussten. Der Darsteller auf der Bühne hatte ein Knopf im Ohr. Ganz besonders schwierig war es bei längeren Passagen, da die Souffleuse kein Knopf im Ohr besaß, sondern ganz genau hinhören musste. Ich saß daneben, mucksmäuschenstill und hatte Schweißausbrüche, schon allein vom Zusehen dieser hochkonzentrierten Arbeit.
Morgen noch eine Vorstellung.
***
Ein totaler Random Fact den ich bis jetzt nicht wusste. Ich sah das gestern per Zufall. Ihr kennt dieses Lied alle:
Sogar mein Vater der ja erzkonservativ war, sich jedoch für elektronische Musik interessierte, ( er hatte alle Alben von Jean-Michel Jarre) fand das Lied gut. Dass das Lied auch etwas mit Luxemburg zu tun hatte war mir aber neu. Die weibliche Stimme aus dem Lied, die die ganzen französischen Texte einsprach, ist eine Luxemburgerin, die als Studentin damals in London war.
Vor ein paar Tagen zeigte ich euch das Blödelfoto mit den milchig durchsichtigen Maske. Inzwischen bin ich in meinem dienstlichen Teil im Leben wieder bei anderen Masken angekommen;
…und ich hasse es. Nicht einmal so sehr der Umstand, dass ich eine tragen muss sondern, wie sich hier einzelne Menschen benehmen und mit welcher Häme hier auf einzelne Personen losgegangen wird, die nichts dafür können. Das Maul groß aufreißen und gewaltige Sprüche klopfen kann der hirnrissigeste Dummkopf. Sie aber dort loslassen wo es eventuell Konsequenzen haben könnte, tja, da zeihen dann alle den Schwanz ein. Es verschafft aber ein recht guten Überblick über diverse KollegInnen und wie ich sie ab jetzt einzustufen habe. So schön wie es zu Anfang war, so eklig ist die Stimmung jetzt. Ich hoffe dass sich das die nächsten Tage bessert.
***
So langsam fange ich an ein gewaltiger Fan von Voiceplay zu werden. Auf YT spielen die vier Jungs ein Spiel, bei dem einer eine Melodie mit Text vorgibt und die anderen müssen dann etwas dazu erfinden. Und so entstehen diese schönen A Capella Songs.
***
Zur Zeit drehen die Scammer und Phishing Experten alles auf, was ihnen zu Verfügung steht. Grad in Luxemburg ist es in den letzten Wochen besonders schlimm. Die Methoden werden immer dreister. Da sind solche große Gegenangriffe eine Wohltat:
***
Gestern Abend eine Miniserie auf Netflix angefangen, die mir jetzt bis zur vierten Folge gut gefällt. Carole And The End Of The World. Sie gibt eine sehr melancholische Stimmung vor und wie sich sie Welt benehmen würde wenn ihre Tage gezählt wären.
… so wie sich das gehört. Zugegeben, es war am Samstag auch schon schön.
Ein kleiner Spaziergang durch die Stadt.
Ja, Renert hat im Dezember Sonntags geöffnet und sie haben vor das im Winter angebaute Châlet ein paar Tische gestellt, für Tage wie diese, auch wenn sie rar sind.
Ich war seit sehr langer Zeit nicht mehr über die Passerelle spaziert. Auch das Petrusstal, über das sie führt, habe ich lange Zeit gemieden. Das kleine Flüsslein Petruss wurde seiner ganzen Länge nach aus dem Betonbeet geholt, wieder renaturiert und das war alles sehr viel Baustelle. Der Teil bei Skaterpark scheint jedoch soweit fertig zu sein. Ich hoffe innigst, dass sie das mit der Renaturierung ernst meinen und später nicht alles ‚fuschneigelutscht‘ ausschaut wie aus Katalog.
Ich ging weiter zum Bahnhof, mein altes Viertel in dem ich davor wohnte:
In dem Gebäude oben, in dem jetzt die Raiffeisen Bank ist, war in 80ern eine BIL Bank. Und über das Haus kann ich eine Geschichte erzählen, aber nicht heute. Die werde ich niederschreiben wenn ich aus dem Weg nach St.Jean bin, denn ich werde die Reise diesmal mit dem Zug fahren, da habe ich Zeit und Muße genug um das zu tun.
Der Turm von Bahnhof sieht noch immer gleich aus. Es ist aber das einzige was geblieben ist. Alles andere drumherum ist immer noch Baustelle oder wird eine werden. Die große Bushaltestelle ist schon lange weg.
Am Abend gab es wie gewohnt viel Unverblogbares und das wird noch eine Weile so weitergehen, bis Weihnachten.
Nenne uns eine Sache, von der du hoffst, dass die Leute sie über dich sagen.
Ich mag solche Vermutungsfragen nicht, denn ich weiß ja nicht was andere über mich denken und will es mitunter auch gar nicht wissen.
***
Die Tage sind lang und mit viel Zeug angefüllt über das ich nicht schreiben kann, darum gibt ein bisschen was aus dem Internet.
Ein leicht dämlich, gruseliges Foto kann ich euch zeigen. Eine der Requisiten die letzten Endes nicht eingesetzt wurde.
Die D. Schickte mir am Samstagmorgen ein Foto:
Dort werde ich auch bald sein. Bald wird es wieder vom Meer geben und wie ich in die Fluten springe, bzw. davor stehe und es nicht tue, weil das Wasser viel zu kalt ist.
***
Ich setzte mich Tage ebenfalls schon hin und suchte die Fotos aus dem Blog aus für den Fotorückblick 2023. Da könnt ihr gerne mitmachen wenn ihr wollt. Wie das genau geht erkläre ich hier. Und da es ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt habe ich da schon ein wenig vorgearbeitet. Zu sehen gibt es sie am 31. Dezember.
***
Die Bûche de Noël von Claire Saffitz! Da könnte ich jetzt sofort reinbeißen.
Großmutter Thérèse, Gattin eines Bäcker- und Konditormeisters, (den ich leider nie gekannt habe) bug immer eine Bûche zu Weihnachten. Ich sollte es einmal selbst versuchen… Aber nicht dieses Jahr. Die Tage habe jetzt schon nicht Stunden genug…
Angedacht war am Montag eine Einkaufsrunde im benachbarten Ausland, die ich ja vor Tagen gestrichen hatte.
Ansonsten gab der Montag wenig Berichtenswertes her.
An Dienstag dann, war ich dienstlich im Einsatz. Es bringt nichts viel darüber zu schreiben oder gar Werbung dafür zu machen, denn alle Shows sind bis auf wenige Plätze restlos ausverkauft.
Und da es sonst nichts weiter zu berichten gibt, denn meine Tage werden damit bis Weihnachten damit ausgefüllt sein, mache etwas anderes. Da wäre eine Tagesfrage:
***
Was sind deine liebsten körperlichen Aktivitäten oder Übungen?
Schwimmen und Spazieren was ja so halbwegs wandern ist, aber eigentlich auch nicht. Und dann wäre da noch tanzen, also Abends weggehen und mir den Teufel aus dem Laib tanzen, bis morgens um 4:00. Das zählt für mich auch zu körperlichen Aktivitäten. Aber alles was in Richtung Muckibude geht, ist so gar nicht meins.
***
Und dann gibt es da noch ein Buch mit dem ich zugegeben ein wenig late to the Party bin, denn es kam schon vor mehreren Monaten raus. Doch als ich es letzte Woche fand, kaufte ich es sofort ohne nachzudenken, da ich das Erste auch habe, über das hier schrieb. Hier nun das zweite Buch:
Es ist wie das erste Buch auch weitaus dunkler und wilder als das was man davor von diesem seltsamen Tier gewöhnt war.
Wenn es die nächsten Tage hier etwas ruhiger werden wird und es nicht einer täglichen Berichterstattung gleicht, keine Sorge. Ich bin noch da, es geht mir gut, es ist einfach nur zu viel los und mein Tag hat auch nur 24 Stunden.
Ein seeeehr ruhiger Sonntag. Der Vortag hatte Action genug. Ich bloggte alles weg und ließ mir Zeit dabei. Darum ging es erst sehr spät online. Doch ich wollte den Tag nicht häuslich verbringen, obwohl das Wetter nicht einladend war. Ich schaute was im Kino lief. Oh, eine Vorpremiere sogar und es gab noch Karten!
Na dann, Wonka. Ich hatte schon mehrfach gehört dass es der ideale Feelgood Film sei.
Ja, er ist es. Sehr unterhaltsam. Timothée spielt seine Rolle perfekt. Und wie das so ist bei diesen Blockbustern, gibt es immer eine Nebenfigur die man mit einem großen Namen besetzt. Gut, bei diesem Film sind durch die Bank ALLE Rollen mit englischen Superstars besetzt, aber Hugh Grant ist großartig.
Ein langer Samstag, bei dem ich auch eine kleine Reise in meine Vergangenheit machte. Aber das erkläre ich weiter unten.
Am Morgen bei ekligstem Wetter auf den Wochenmarkt. Ich brauchte nicht sehr viel und war auch, nach einem Kaffee und einem ‚warmen Apfel‘ im Renert, auch schon wieder auf dem Heimweg. Ich wurde, so will es das Gesetz, zweimal klitschnass.
Am Nachmittag und dem frühen Abend stand ein bisschen Unverblogbares an.
Und dann folgte ich der spontanen Einladung mit ins Barnum zu kommen. Ein Cabaret/Restaurant/Bar, das man so in Großstädten findet, aber nicht zwingendermaßen in einem etwas größeren Dorf weitab von allem.
In diesem ‚Dorf‘ habe ich vor sehr vielen Jahren auch über Jahre hinweg immer wieder gearbeitet. Ich schrieb erst vor kurzem darüber. Ich hatte, auf dem Weg dorthin, einige Flashbacks, da ich seit der Zeit nicht mehr dort war.
Und der Abend war ein echtes Erlebnis.
Madame Yoko führte durch den Abend kokettierte immer wieder mit dem Publikum. und sang auch live.
Mir gefiel vor allem Loulou Velvet, die nicht nur das klassische Darg-Genre bedient sondern auch im Burlesque zuhause ist. Und das machte ihre Nummern ganz besonders.
StarStar
Es war ein riesige Party und kurz nach 2:00 Uhr morgens war ich wieder daheim.
Außer dass ich mir am Abend eine Tarte Tatin mit Tomaten machte, weil ich Heißhunger darauf hatte.
***
Am Freitag war da schon mehr los.
Es gab dienstlich Unverblogbares, das aber sehr locker und unstressig war. Es machte richtig Spaß und wenn alle Projekte so wären, kann ich mir nicht vorstellen in Rente zu gehen.
Ich war früher daheim als gedacht und ging noch zum Thym & Citron ein kleiner französischer Krämerladen der erst vor kurzem hier nebenan eröffnet hat, nachdem der schreckliche Feinkostladen der überteuert und gar nicht fein war, endlich seine Tür geschlossen hatte. Ich hatte schon einmal vor etlichen Jahren von Thym & Citron berichtet als ich noch in der kleinen Wohnung war, denn dort gibt es Ihren ersten Laden.
Ich fand endlich das Obst das mich glücklich macht. Und bevor sich jemand in dem Kommentaren echauffiert über den Beitrag zur Klimaerwärmung; ja, ich weiß das und ich versuche das auch sonst nicht zu tun und möglichst lokal mein Obst und Gemüse zu kaufen. Aber bei Kirschen kann ich nicht widerstehen.
Ich kann mich sogar noch an die Kirschen im Dezember letzten Jahres in Melbourne erinnern.
Zugegeben die Kirschen waren nicht billig, aber das war mir völlig bewusst.
Am Abend hatte ich eine Einladung zu Weihnachtsmarkt in Ettelbrück wahrgenommen, zusammen mit den Jungs vom Rainbow Center.
Den Weihnachtsmarkt gibt es nur an einem Wochenende und wird von den dort ansässigen Clubs organisiert. Was mich sehr erstaunte, war dass die Preise aller Speisen und Getränke sehr human waren im Gegensatz zu denen auf den Weihnachtsmärkten der Großstadt. Allzulange blieb ich aber nicht, denn am Samstag muss ich früh raus und es steht so manches auf dem Programm.
***
Das Video ist schon jahrelang auf YT. Bloopers zwischen zwei Derek Jacobi und Ian McKellen.
Wie konnte dies Serie ungesehen an mir vorbei gehen?
Am Morgen ging es mir nicht so besonders. Ich hatte mich im Bett verlegen und stand mit gehörigen Rückenschmerzen auf. Erst als ich brav meine Übungen von Chiropraktiker gemacht hatte und es mehrfach geknackst und gequietscht hatte, ging es einigermaßen und ich konnte zumindest die Spülmaschine ausräumen.
Am Nachmittag dann musste ich eine paar dienstliche Dinge außerhalb erledigen, die mir aber sehr flott von der Hand gingen und Spaß machten.
Und dann sah ich bei FB dass ein Bekannter aus Berlin, den ich weit über zehn Jahre nicht gesehen hatte, seine letzte Reise antrat. Es ist seit ein paar Jahren ein seltsames Gefühl, wenn es Menschen in meinem Umfeld dahinrafft, die so plus/minus mein Alter haben. Zugegeben das gab es immer, aber mit fortschreitendem Alter kommt es immer öfter vor. Jetzt fange ich langsam an zu verstehen, was meine Großmutter fühlte, als sie einmal nach einem Blick auf die Todesanzeigen in der Zeitung sagte, dass sie jetzt die Letzte aus ihrer Schulklasse sei. Alle anderen hätten das Zeitliche gesegnet…
Am Abend hatte ich einen Termin mit der P. mit der ich nächstes Jahr ein Projekt machen werde das in den 20er Jahren spielt und auf dass ich mich sehr freue, denn ich hatte schon lange nichts mehr aus der Epoche.
***
Miriam fragt:
Den Keller und die Garage gründlich ausmisten und das wird jetzt mit reichlich vollen Terminkalender bis Jahresende auch nicht mehr passieren. Im Sommer ist es mir zu warm und Winter zu kalt dafür. Das sind so die Grundargumente es immer wieder aufzuschieben. Und dabei wäre zumindest der Keller in einem Nachmittag getan und ich hätte endlich wieder Platz. Aber es hängt auch damit zusammen, dass ich dort sehr viel Arbeitsmaterial lagere und mich schlichtweg nicht traue davon Zeug zu entsorgen. Denn immer wenn ich das mache, habe keinen Monat später ein Projekt in dem ich es brauchen werde. Das kam schon mehrfach vor. Oder ist das auch wieder nur ein Vorwand?
Anfangs war die Idee eine Einkaufsrunde im benachbarten Ausland zu machen. Das war der letzte Gedanke bevor ich einschlief. Doch erwachte ich erst um 10:00 Uhr, huch! So lange hatte ich schon lange nicht mehr durchgehend geschlafen. Ich verwarf die Einkaufsrunde.
Der erste Blick aus dem Fenster war auch mit einem ‚Huch‘.
Ein neuer Kran im Landschaftsbild von hinteren Balkon. Der stand gestern noch nicht da.
Ich kümmerte mich um Büroangelenheiten.
In der ARD Audiothek fand ich ein Buch das ich nie gelesen hatte, weil ich nie die Geduld dazu fand und weil es mich nur nebensächlich interessierte. Krieg und Frieden von Leo Tolstoi. Ein Hörspiel das 1967 aufgenommen wurde. Es ist also nur ein Jahr jünger als ich.
Ich hörte drei Folgen.
Dann musste ich raus wegen dienstlichen Angelegenheiten.
***
Das mit dem Ohrwurm ist ein komplexere Angelegenheit. Manchmal kommen sie auch total unangekündigt. So sah ich vor Wochen schon die neueste Staffel von Babylon Berlin im Fernsehen.
Und da war ein Lied gesungen von Max Raabe aber später dann, ich denke es war in der dritten Folge, in einer weitaus knalligeren Version vom Meret Becker – Ein Tag wie Gold.
Nicht auf das Video klicken! Ich hab euch gewarnt!
Die endgültige Fassung des Montag zurrte ich erst spät am Abend davor fest und die war machbar und eigentlich ganz ok. Aber dann…
Ich hatte dienstlich im Ausland einen Termin, bei dem ich zu Anfang nicht alleine fahren sollte, sondern mit einer Kollegin. Das zerschlug sich dann am Sonntagabend, denn die Kollegin lag mit Erkältung im Bett. Also fuhr ich alleine und traf auch alle Entscheidungen selbst. Das wäre alles kein Problem gewesen, wenn es nicht bei meiner Abfahrt in Luxemburg angefangen hätte zu schneien. Aus der führ gewöhnlich einstündigen Fahrt wurden eine Stunde Dreiviertel. Beim Termin lief alles glatt. Da ich durch die Kälte fast 20% mehr von der Ladung der Autobatterie verbraucht hatte, musste ich bevor ich zurückfuhr, nachladen. Zum Glück kannte ich eine Ladestation die mit 500kw sehr schnell lädt und brauchte nur knappe 30 Minuten um wieder genug Saft zu haben.
Dazwisch gab es ein Mac Donald Kaffee:
Doch die Fahrt zurück dauerte wegen dem anhaltenden Schneefall noch länger. Sumasumarum saß ich fast vier Stunden hinter Lenker, was ich nicht mehr gewohnt bin und auch nicht mehr mag.
Zudem konnte ich nicht wie gewohnt ein Hörbuch oder ein Podcast hören, weil ich zu sehr auf die Straße aufpassen musste, ganz speziell auf all die Angsthasen die auf der Autobahn krochen, weil da ein paar Schneeflocken fielen . Ich rase ja auch nicht weil es energiesparender ist, aber kriechen und sich ins Hemd machen vor Angst, gefährdet alle. Vor allem hatte ich viele davon im Verdacht, dass sie mit Sommerreifen daherkommen.
Am Ende war ich grantig, müde und hatte leichte Kopfschmerzen. Doch damit war es nicht getan und ich musste dienstlich auch noch mal in Luxemburg ran. Das war jedoch schnell erledigt und ich sah mich schon auf dem Sofa liegen
Frage an die Runde: Wie werdet ihr einen Ohrwurm los?
Ich hatte seit Freitag Abend einen der sich ganz gewaltig im mein Hirn eingefressen hatte. Auch nach der Party im Ground gestern, wo ich sehr viele andere Musik hörte, ging er einfach nicht weg. Da bleibt nur eines: Combattre le mal par mal. Das Böse mit Bösem bekämpfen.
Das Lied war das Eröffnungslied vom Film The last Days of Disco, was in den 70ern mal ein großer Hit war. Ich musste es aber erst suchen denn ich kannte weder Titel noch Sängerin. Nur die eingängige Melodie von dem Song machte mich wahnsinnig. Leider sind bei solchen Suchaktionen die Musikstreamingdienste wir Apple,Deezer oder Spotify völlig nutzlos, da deren Algoryrhmus rein gar nichts taugt. Aber YouTube taugt da schon mehr. Und ich fand den Titel sofort.
Nachdem ich das Lied mehrfach gehört hatte, war der Ohrwurm weggespült. Combattre le mal par le mal. Es klappt bei Ohrwürmern perfekt.
Ansonsten gibt es für den Sonntag wenig zu berichten. Ich pflegte nebst dem Ohrwurm auch einen Kater, dem ich dann doch irgendwann mit einer Kopfschmerztablette zu Leibe rücken musste. Selber schuld.
Ich bin noch den Link der No Art On Air Sendung schuldig, wo ich das Buch von Joël Adami vorstelle. Bitteschön.
Am Morgen fix auf den Wochenmarkt, weil ich Brot vom Eifeler Bäcker wollte. Ich packte mich zum ersten mal komplett winterlich ein mit Mantel, Schal und Handschuhen sowie Winterschuhe. Es herrschten Minustemperaturen. Es sollte aber schönes Wetter werden doch die Sonne kam erst spät. Blue war übrigens auch da:
Am frühen Nachmittag kam dann endlich die Sonne zeitenweise hervor und ich fuhr mit der D. zum Mudam auf den Marché des Céateurs, der seit langen Jahren endlich wieder stattfand.
Das Mudam ist immer noch eine architektonische Wucht. Diesen hohe Räume mit den Fenstern sind immer noch große Klasse.
Vor dem Mudam machte ich dann folgendes Foto, das für mich schon eines der Schönsten vom Dezember sein wird. Und wie der Zufall es so will, werde ich immer wieder beobachtet beim Fotografieren. Da muss es wohl eine Person in meinem Umfeld geben die geheimdienstlich unterwegs ist 😉
Am Abend gab es dann die Weihnachtsfeier von Rosa Lëtzebuerg in der Caravelle in Bartrigen.
Am Abend hatte ich mich für das Weihnachtsessen von Rosa Lëtzebuerg angemeldet in der Caravelle in Bertrange. Das Restaurant kannte ich von Namen und weil es eine Institution ist.
Danach ließ ich mich dazu überreden, noch mit auf die Wr Party im Ground zu gehen.
Den Freitagmorgen gründlich vertrödelt. Es gab nur einen Termin am Abend.
Gegen Mittag rief die A. an, ob ich Lust hätte auf einen Wellnessnachmittag. Hatte ich, aber ich musste davor noch ein paar Dinge im Schnellverfahren erledigen. Es waren Einkäufe für die Putzhilfe wie Essigreiniger und sonstige Fenster- und Fussbodenkosmetik. Zudem holte ich das Sommerfederbett in der Reinigung ab, das ich letzte Woche abgegeben hatte.
Ich war zum ersten mal in der Therme in Strassen. Sie gefiel mir gut obwohl ich eine Entscheidung, nämlich eine Reihe von Wänden mit Capitonnage zu überziehen, etwas befremdlich fand. Aber schön ist die Anlage schon. Fotos gingen leider nicht. Aber hier gibt es ein paar.
Am Abend hatte ich eine Karte für die Cinématheque genommen für einen Film, den ich nie gesehen hatte. The Last Days of Discovon Whit Stillman, der selbst anwesend war.
Vor dem Film gab es ein kleines Interview mit ihm und ein paar Clips aus anderen Filmen.
Ich muss gestehen, dass ich außer dem Namen vom Regisseur nicht wissentlich Filme von ihm kannte obwohl ein paar davon in Cannes liefen, das war aber,glaube ich, vor meiner Cannes-Pilgerzeit.
Last Days Of Disco katapultierte mich in meine Disco Ära zurück, obwohl die Jahre später war, als die im Film. Es ging um einen Club in New York angelehnt an den legendären Studio 54 in den ich immer einmal wollte, wenn ich damals das nötige Kleingeld gehabt hätte. Was mich vor allem sehr an meine Zeit erinnerte war, wie man es fertigbrachte sofort reinzukommen und nicht elend lange anzustehen.
Ich sah eine sehr junge Kate Beckinsale die fast nicht wiedererkannte und Chloë Sevigny
Ich lachte laut auf als ich sah, dass die beiden Hauptprotagonistinnen aus dem Film nicht zu Fuß kamen, sondern kehrt machten und dann mit dem Taxi vorfuhren. Das machte ich auch immer, wenn ich ins legendäre Metropolis wollte. So hieß der heutige Lenox Club damals. Ich fragte sogar bei der Taxi Gesellschaft immer die Stretch-Limo mit den verdunkelten Fenstern an. Sie hatten eine und sie war nicht teurer als einen anderer Wagen. Wenn sie frei war, hatte der just 20-jährige Joël seinen großen Auftritt und war sofort im Club drin. Alle machten Platz. Ich sah nach sehr viel mehr Geld aus als ich hatte. Es ging um Schein nicht um Sein.
Die Story vom Film selbst ist aber etwas zu dünn. Zudem gibt es paar Darsteller, wie zum Beispiel der Besitzer des Clubs, die schwach besetzt waren.
Später gab es noch einen kleinen Absacker und dann ging es fix heim, denn es war eisig kalt geworden.
***
Was war die schwerste Entscheidung, die du jemals treffen musstest? Warum?
Oh je. Da gibt es eine, die mir heute noch nahe geht. Es war eine Entscheidung, die für mich fast überlebenswichtig war und doch habe ich bis heute das Gefühl, dass ich dabei jemanden im Stich gelassen habe. Es war eine wichtigsten Entscheidungen meines Lebens.
Realistisch betrachtet ,ob ich sie getroffen hätte oder nicht, hätte es nichts an der schrecklichen Situation geändert, in der sich diese Person befand. Auch von der Person selbst habe ich nie einen Vorwurf oder eine Klage gehört. Im Gegenteil, sie hat verstanden warum ich das mache und mich sogar darin bestärkt. Aber bis heute bleibt da ein Schatten und die Befürchtung, dass ich schlechtes Karma produziert habe und sich das irgendwann rächen wird. Das ist alles sehr kryptisch, aber mehr kann und will ich aus Gründen nicht sagen.
Der Höhepunkt am Mittwoch war die Aufzeichnung der No Art Sendung. Für mich die letzte dieses Jahr.
Ich stelle den ersten Roman meines bloggenden Namenvetters Joël Adami vor.
Mehr dazu erfahrt ihr am Samstag. bzw. am Sonntag.
***
Donnerstag stand eine Stippvisite in Metz im Centre Pompidou, zusammen mit der D. an.
Die Austellung Bonne Chance von Elmgreen und Dargset, war ein echter Knüller.
Ich habe extra den erklärenden Text am Anfang der Ausstellung Bonne Chance abgelichtet. Und ich muss sagen, die war so sehr nach meinem Geschmack wie schon lange keine Ausstellung mehr. Die D. und ich haben uns sehr gut amüsiert.
Ich gehe nicht oft genug ins Centre Pompidou. Ich sollte es wirklich öfters im Jahr besuchen.
Nach der Ausstellung machten noch einen Abstecher in einen niedlichen Buchladen mit dem schönen Namen La Pensée Sauvage.
Ich fand zwei sehr spannende Comicbücher, aber davon morgen mehr.
Vielleicht ist es das war mir gefehlt die letzten Wochen und Tage. Ein Weihnachtsmarkt. Nein nicht wirklich. Aber nach dem ersten gewaltigen Ansturm am Wochenende trat ich meinen ersten Gang über den Markt am Dienstag an. Und das war die richtige Entscheidung, denn es war verhältnismäßig ruhig. Kein Regen aber dafür eisig kalt.
Doch zuerst ging es los mit einem Kaffee im Renert.
Ich mag Glühwein nicht besonders. Die meisten Sorten die man hier auf dem Weihmachtsmarkt bekommt, sind entweder so süß, dass man augenblicklich zur Zuckerstatue kristallisiert oder so sauer, dass es einem die Löcher in den Stümpfen zusammenzieht, weil sie als nicht süß angepriesen werden. Ich habe bis dato noch nie einen getrunken, der mir wirklich geschmeckt hat und der nicht aus fuseligem Wein hergestellt wurde, dass man am Folgetag mit Brummschädel erwacht. Nun ja.
Dann lobe ich mir der kleine Restaurantstand Kugener bei der „Gëlle Fra“. die sich auf Flammkuchen spezialisiert haben und den so herstellen wie ich ihn von ganz früher aus dem Elsass kenne. Und dazu gab ein gescheiten Pinot Gris:
Herrlich!
Ja, die vielen bunten Lichter machen die langen dunklen Tage erträglicher.
Ich erwachte gegen 5:20 und die Nacht war vorbei. Schlafen ging nicht mehr. Dabei war ich nicht so früh ins Bett gegangen, dass ich mein Quantum an Schlaf schon durch hätte. Ich stand auf, versuchte im Buch zu lesen, das für die Sendung am Mittwoch lesen soll, aber es ging nicht. Also ließ ich mich von allerlei YT Videos berieseln.
Unter anderem sah ich bei Cecilia Blomdahl vorbei, die auf Spitzbergen wohnt. Sie lädt jede Woche ein Video hoch. Dort sind sie inzwischen in der Phase angekommen, in der sie überhaupt gar kein Tageslicht mehr haben. Der Himmel wird gar nicht mehr hell nicht mal für eine Stunde in der man glauben könnte, da wäre ein leichter Schimmer eines Tages zu erkennen. Es bleibt stockfinster. Und sie freut sich darauf. “ The cozy time of the year“, nennt sie es.
Ich finde es faszinierend, dass es Menschen gibt, die das toll finden, weil ich das nämlich bekanntlich gar nicht so finde und ich versuche zu verstehen warum. Wenn die Tage hier kürzer werden, werde ich trübsinnig und habe düstere Gedanken. Was findet man an der totalen Dunkelheit schön? Wenn ich das für mich irgendwie erschließen könnte, vielleicht fielen mir die Winter dann weniger schwer?
Ich würde sie zudem gerne einmal fragen ob sie dabei das Zeitgefühl verliert. Es gibt nämlich das Phänomen bei den Höhlenforscher, wenn sie tagelang unter Tage durch Grotten wandern, dass ihnen das Zeitgefühl verloren geht und sie ihren Ablauf sehr durchstrukturieren müssen, damit es klappt.
Ich schlummerte dann doch noch einmal kurz weg, was an sich gut war. Weniger gut daran war, dass ich wirres Zeug träumte. Aber das muss wohl so sein.
Am frühen Nachmittag machte ich mich dann auf um ein letztes mal Unverblogbares zu tun, Und damit wäre dieser Auftrag dann auch zu Ende. Es war übrigens der erste größere Auftrag, seit Bad Ischl und er versöhnte mich wieder mit der Barockepoche.
Am Abend traf ich die A. auf unserer beider Winterterrasse. Doch wir machten früh Schluss.
Den Freitag verbuche ich unter und Unverblogbarem, emsiger Büroarbeit und Arbeitsterminen. Zudem war dir Putzhilfe da und ich nutzte die Zeit um eine Reihe Einkäufe für die Arbeit zu machen. Außerdem musste ich ein Buch anfangen, das ich für spätestens Dienstag ausgelesen haben muss. Mit alldem was für das Wochenende noch ansteht wird das schwierig werden.
***
Am Samstag Morgen erwachte ich gerädert, ich hatte schlecht geschlafen. Eine Runde über dem samstäglichen Wochenmarkt so wie ein Kaffee und ein und einen ‚heißen Apfel mit der D. und ihrem Mann, im Renert.
Am Nachmittag eine hochspannende Doku auf Arte gesehen, über einen der Ritter der Tafelrunde der bis vor kurzem völlig unbekannt war. Der Ritter Ségurand, der verzaubert wird und gegen einen imaginären Drachen kämpfen muss. Der Mittelalter Forscher Emanuele Arioli suchte zehn Jahre durch ganz Europa nach den Fragmenten der Geschichte bis er sie mit viel Glück wieder zusammen findet. Und wieder einmal zeigt sich welchen verheerenden Einfluss die Kirche und der Papst darauf hatten, dass die Sage so in Vergessenheit geriet.
Am Abend gestaltete sich dann sehr stressig aber das gehört nicht hierhin.
Am Morgen musste ich früher raus als angedacht. Das war so mittel gut, weil das Wetter wieder umgeschlagen hatte, von gestern schön, auf heute eher sehr bedeckt und mein Kopf wummerte leicht.
Irgendwann fiel mir ein, dass ich doch schon mal anfangen könnte Fotos rauszusuchen für den Fotorückblick 23. Vor allem Januar und Februar würden schwierig werden, weil es, erstens sehr viele Fotos gibt, und zweitens, es sollen ja nur zwei pro Monat sein. Dabei las ich mich im eigenen Blog fest, in den Postings aus Neuseeland und Australien. Ach ja, das war alles sehr schön vor fast einem Jahr…
Die A. kam kurz vorbei wegen technischem Krimskrams. Aber wir mussten das kurz halten, weil ich bereits um 13:00 für eine Runde Unverblogbares antreten musste. Das lief ohne Zwischenfälle sehr rund. Ich wünschte mir es wäre immer so.
Später ging es kurz zum Renert weil ich Lust auf einen warmen Apfel hatte und in Ruhe ein wenig hier vorschreiben wollte.
Noch ist die Place Guillaume vor dem Gemeindehaus leer und wird es auch wahrscheinlich bleiben. Die Schlittschuhlaufbahn wurde auf die Königswiese verlegt. Für die restliche Weihnachtszeit wird wohl der Markt dort zweimal die Woche stattfinden und mehr nicht. Aber ein zusätzliches Karussell steht schon mal:
Ich überlegte lange was ich mit dem ‚angefangenen‘ Abend überhaupt machen will. Will ich heim? Nee! Will ich in Ruhe irgendwo speisen? Ja! Aber wo? Es ist immer wieder die gleiche Frage die sich stellt, wenn die Auswahl der Lokale zu groß ist. Bovary? Nein, da war ich erst letzte Woche. Der neue Koreaner? Nee, da war ich nicht später gestern Mittag, obwohl die ich nichts darüber geschrieben hatte. Wo dann? Lentz? Nein, dass ist zwar ok, aber zu teuer für das was sich auf dem Teller tummelt. Wëllem? Nein, der hat einen neuen Koch und den werde ich einmal für den Mittagstisch versuchen. Der Inder in der rue Louvigny? Ja schon, da war ich seit sehr langer Zeit nicht mehr, aber ich hatte keine Lust auf indische Küche.
Und so ging der Gedankengang noch eine Weile weiter. Kann das jemand nachvollziehen der, so wie ich, in einer Großstadt größeren Stadt wohnt? Ich wollte keine Experimente machen und etwas Neues ausprobieren. Ich wollte eine gute Küche, möglichst nicht zu teuer. Meine Wahl viel auf das Restaurant und vor allem den Koch, dem ich seit fast 10 Jahren ununterbrochen treu bin.
Das Dessert bestand aus GEMÜSE. Es war ein Millefeuille aus Kartoffeln mit einer Süßkartoffelcreme und einer leicht säuerlichen Soße mit Himbeeressig.
Es war die richtige Wahl. Zudem gab es eine neue Menükarte.
Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass das oben Beschriebene ein schon fast dekadentes Luxusproblem ist. Wenn ich in einem kleinen Dorf leben würde, mit einer Dorfkneipe die Schnitzel mit Pommes anbietet, wäre die Auswahl schnell getroffen.
***
Claire Saffitz, meine liebste Köchin aus dem Internet hat ein Pizzaofen gebaut :
Sehr früh raus…puh! (Also für meine Verhältnisse war es sehr früh)
Der Tag versprach endlich einmal schön zu werden.
Kurz nach 8:00 Uhr gab es schon heftig Unverblogbares. Aber ein bisschen was kann ich zeigen.
Da ich im barocken Bereich dieses Jahr mehr als gründlich gebrieft worden war, ging es mir jedoch leicht von der Hand.
Am frühen Nachmittag dann noch einmal schnell ins benachbarte Ausland für ein paar Einkäufe. Ich musste DIE SONNENBRILLE anziehen um zu fahren!
Wieder daheim war der Tag auch schon fast gelaufen. Zudem hatte ich Rückenschmerzen.
Am Abend schaute ich mir ein Musical an, das ich schon oft hätte live sehen können, nur hatte ich nie Lust dazu. 2011 bereits feierte das Phantom der Oper in London seinen 25 Geburtstag. Daraufhin wurde eine Show speziell für die Royal Albert Hall kreiert mit ein größeren Aufwand. Diese Show gibt es schon seit einer Weile auf YT zu sehen.
Mit einem Ups… hörte es am Samstag auf. Mit einem Ups ging es am Sonntag los. So spät bzw. früh bin ich schon lange nicht mehr von einer Party heimgekehrt. Dafür hatte ich erstaunlich wenige Nachwehen.
Der Sonntag gestaltete sich dafür umso ruhiger. Ich sah mir unter anderem eine Doku übet Jane Mansfield an.
Ich wusste nur wenig über sie.
Am Abend dann, für den Geburtstag das D., hatte ich guten Käse für ein Fondue bei ihr daheim organisiert und brachte auch die Utensilien dafür mit, wie den Caquelon und die elektrische Platte.
Wir aßen zu dritt jeder eine doppelte Ration und keiner fühlte sich seltsamerweise überfressen, was ich der Qualität des Käses zuschreibe.
Den Montag dann weitgehend ebenfalls daheim verbracht. Ich fing ein Buch an, das ich wahrscheinlich fürs Fernsehen lesen muss. Ich muss es mir noch absegnen lassen. Wenn nicjt stelle ich es hier vor.
Am Abend gab es unverblogbare Arbeit im Hülle und Fülle, aber sie fühlte sich gut an und machte Spaß.
***
Den Dienstag verbuchen wir ebenfalls unter Häuslichkeit. Der kleine Basilikumstock der noch immer hier stand wurde restlos abgeerntet und die Blätter kamen in den Dörrautomat, der schon lange nicht mehr zu Einsatz kam.
Das dauerte eine Weile weil man nicht über 35 Grad gehen soll.
Derweil bug ich nochmal fix ein Bananenbrot weil hier vier kleine, hochrreife Bananen ein trauriges Dasein fristeten und die mussten weg.
Am Abend dann ins Kino mit der D. und V., genauer gesagt in die Cinématheque. Auf dem Programm ein Film von 2021 von Charlotte Gainsbourg über ihre Mutter Jane Birkin. Ein sehr privater und emotionaler Film, der sicherlich nicht einfach war für die Tochter. Ein sehr schöner Film und ich war dass ich zugesagt hatte obwohl ich zu Anfang nicht richtig wollte.
Und dann huchtig heim denn am Mittwoch geht es sehr früh los.
Die Frage kommt als Tagesfrage wie gerufen, da heute die Walfer Büchertage begonnen haben.
Aber von vorne.
Mit düsteren Gedanken erwacht. Nicht schön. Nach drei Tassen Kaffee und der Fertigstellung des Blogposts ging es besser. Auf dem Wochenmarkt den Sonntag mit der D. besprochen und ihr noch ein paar andere unverblogbare Dinge erzählt. Unter anderem über einen Umstand, bei dem eine Hand nicht weiß was die andere tut. Eine sehr doofe Geschichte, die mit sich brachte, dass ich mein Wochenende nicht so planen konnte, wie gern gewollt hätte.
Von dort aus mit dem Bus zu den Büchertagen. Es war wie immer. Sehr viele bekannte Gesichter. Ich kam kaum vorwärts. Hallo hier und Küsschen da. Manche der Verlage legen ihre neuesten Erscheinungen schon so dass sie zum ersten mal auf der Buchmesse zu haben sind. Ich kaufte:
Eines davon ist von der N. die ebenfalls eine Lesung hatte:
Am Abend dann ein wenig Arbeit…
… und anschließend ging zur letzten Fairytales Party. Ich hatte das Gefühl als ob es wensentlich voller war als sonst, weil wahrscheinlich alle wussten, dass es die letzte sein würde.
Und natürlich gab es auch Gogo Tänzer.
Ich tanzte bis in dir frühen Morgenstunden. Das letzte mal dass ich auf den Wecker sah war es 4:55. Ups!
Viel Unverblogbares die letzten Tage. Das ist aber insofern ganz gut, da es mich vom Wetter ablenkt, das nur noch eine Zumutung ist.
Darum mache ich was anderes. Zum Beispiel das was in der Überschrift steht; eine Tagesfrage:
Wenn du irgendwo auf der Welt leben könntest, wo wäre das?
Wherever he laid his head was his home.
Ich reise ja gerne und viel und wenn möglich lange am Stück. Und dort wo ich dann bin ist kurzfristig auch mein Zuhause. Darum die Überschrift.
Ich bin aber eigentlich recht glücklich dort wo ich bin, nämlich hier in Luxemburg. Wenn es um 1000 – 1500 km südlicher liegen würde, möglichst am Meer, wäre es perfekt.
***
Neue bzw. alte Musik gefunden. Izzy Perri. Insta spülte ihn mir in die Tumeline. Überzeugt hat mich ein Coversong von Britney – Toxic. Er modelte ihn so um als ob er bereits Anfang der 80er erschienen wäre. Das gibt ihm eine Yazoo/Depeche Mode Vibe. Ich habe bei Apple eine Playlist zusammengestellt, mit dem was mir so bei ihm gefällt.
Ein Tag mit viel fleißigem Arbeiten am Rechner. Ich hasse diese Tage doch ich bin anschließend immer sehr froh wenn ich damit durch bin und ich fühle mich als ob ich pfundweise abgenommen hätte.
Da es den ganzen Nachmittag und am frühen Abend auch regnete und teilweise auch hagelte, blieb ich daheim.
We’ve been drawn deeper and deeper back into the past, until time has seemed to collapse in on itself, and I find myself thinking of TS Eliot, and the opening lines of “Burnt Norton”:
Time present and time past Are both perhaps present in time future, And time future contained in time past.
But I don’t say that out loud because I suspect that – with great affection, and in the way that only siblings are allowed – they would laugh at me. And fair enough.
Tracey Thorn
Ich kannte das Zitat aus Burnt Norton nicht. Aber es ist ein sehr tröstlicher Gedanke.
***
Der andere Text ist von Novembernebel und ich fand ihn bei der Kaltmamsell: Es geht um Macht.
Ein spannender Text, bei dem mir meiner eigenen Macht und wie ich das so handhabe, bewusst wurde.
***
Ein Bild von mir das man so NIE in der Öffentlichkeit sehen wird, höchstes hier, und in einer Umkleidekabine:
Es gab mal eine Zeit in der ich regelmäßig zu Weihnachtsfeiern eingeladen wurde. Bei einer ganz bestimmten Feier war der Ugly Christmas Swaeter Pflicht. Ich hatte noch nie einen und dekorierte dann einen Pulli mit Christbaumschmuck um, nach den Motto „früher war mehr Lametta“. Vor drei Tagen fand ich eine ganze Serie an Pullis in einem Discouterladen. Einer scheußlicher als der andere. Ich probierte einen an und war… nein, bei aller Liebe, ich kann das nicht anziehen!
***
Weil mir das heute so nebenbei auffiel:
Müsste das bei Instagram nicht Bezahlabzeichen heißen?
Wer ist die berühmteste oder berüchtigtste Person, die du je getroffen hast?
Ha Ha Ha! Das wüßtet ihr wohl gern. Das ist genau eine der Fragen die ich hier nicht beantworten werde. Ich kenne jede Menge sehr bekannte Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, sei es aus Kunst und Kultur oder Politik. Interessanterweise ist es auch immer wieder die Frage, die ich bestellt bekomme wenn, ich meinem Beruf erwähne. Es ist einfach so, dass ich tagtäglich mit berühmten (ich mag das Wort nicht) bekannten Persönlichkeiten aus vielen Gesellschaftsbereichen zu tun habe. Wenn ich hier das Wort „unverblogbar“ schreibe, hat es sehr oft damit zu tun.
***
Was aber nicht unverblogbar ist, ist der Umstand dass ich heute mit brüllenden Kopfschmerzen aufstand. Ich nehme mal an dass es weterbedingt war. Ich fuhr den Wagen zur seinem „Wellnesszentrum“ und er bekam eine Innen- und Außenreinigung. Es war höchste Zeit. Ich mache das für gewöhnlich so drei bis vier mal Jahr.
Die Wellnessprozedur dauerte aber länger als gedacht und deshalb fuhr ich mit dem Bus zwischendurch wieder in die Innenstadt., da in Howald, wo ich das Auto hinbringen musste, außer Baustellen wahrlich kein Bär steppt.
Am Abend noch einmal das berühmt berüchtigt Unverblogbare.
Da ich beizeiten Schluss machen konnte und ich nicht schon wieder vor der Glotze hängen wollte. (Lesen wäre bei dem Kopfbrummen, das mich den ganzen Tag begleitete, eh nicht drin gewesen) Also ging ich ins Bovary, seit langer Zeit mal wieder alleine. Und das war eine gute Idee, denn es war ruhig dort und ich konnte den Rest des Tages verbloggen. Das schaut übrigens jetzt fast immer so aus:
Ich nehme seit neuestem das iPad und die kleine Tastatur mit. Das ist angenehmer zum Schreiben.
Zu Essen gab es auch:
Tagliatelle mit Lachs. Nichts Außergewöhnliches, aber dafür gut. Ich blieb nicht sehr lange dann ich war müde. Zudem hatte sich die Sonne den ganzen Tag nicht ein einziges mal gezeigt. Dieses Wetter macht einfach mürbe.
Was für ein völlig verregneter und grauer Tag! Aber ich musste raus. Nach einer kurzen Telefonbesprechung musste ich los. Ich musste ins benachbarte Ausland für ein paar Einkäufe und die Fahrt dorthin, war alles andere als lustig. Es regnete ohne Unterlass und auf der Autobahn mit all den Lastern und ich im kleinen Fiat500; das war keine lauschige Spazierfahrt. Auf dem Rückweg vermied ich die Autobahn und fuhr Landstraße, was eine gute Idee gewesen war, denn unterwegs im Auto hörte ich von einem Laster der eine Panne just in dem Teil in den Baustelle ist.
Wieder daheim wieder daheim gab ein längeres Zoom Meeting in dem alles bis Ende Woche besprochen wurde und die kommenden Tage werden gut gefüllt sein. Kein Fehler, denn das lenkt vom miesen Wetter ab.
Es war noch recht früh. Ich beschloss daheim zu bleiben und den Rest einer angefangenen Serie wegzubingen. Deadloch ist eine achteilige Krimikomödie auf Amazon Prime.
Sie speilt in Tasmanien (jaaaaa! Meine Insel!) Gleich zu Anfang erinnerte es mich ein klein wenig an Muriel’s Wedding in dem es ja auch sehr unbedarfte und schräge Charaktere gibt. Doch hier schlägt es dann ab der zweiten Folge in heftigen Klamauk um, der streckenweise sehr unglaubwürdig ist. Wenn man das durchhält bis zur vierten Folge, wird es wieder einigermaßen spannend. Doch es bleibt durch und durch klamaukig, was der Geschichte nich sehr dienlich ist, im Gegenteil es ging mir irgendwann auf die Nerven. Dabei wäre es vom Plot her eine recht unterhaltsame Kriminalgeschichte gewesen. Wenn die Serie eine zweite Staffel bekommen sollte, wäre jetzt die Gelegenheit einzusteigen, denn jetzt sind die Charaktere angelgt und man könnte sich ein wenig mehr auf den Krimifall konzentrieren.
Da der Sonntag eh sehr ruhig war gibt es nichts weiter zu berichten.
Allerdings habe ich seit ein paar Wochen wieder das Problem, dass der Server sich aufhängt, wenn ein automatisches Backup gemacht wird. Als ich nämlich am Sonmtag Abend vorschreiben wollte, meldete sich der Monitoring Service, dass meine Homepage wieder nicht erreichbar sei. Ich schrieb eine Mail und seit heute Morgen geht es wieder, doch die Seite war für volle 12 Stunden weg.
Ich kann da leider nicht viel tun, außer es immer wieder beim Provider zu melden, da ich da überhaupt keinen Einfluss darauf habe. Die Damen und Herren vom Support haben Abhilfe versprochen, doch das wird wohl eine Weile dauern.
Hat jemand das gleiche Problem? Und wenn ja, wie wurde das behoben. Es scheint nämlich ganz offensichtlich an meiner Datenbank zu liegen, die ja mit den Jahren gewaltig geworden ist. Ich bin inzwischen bei fast 4GB Text und Fotos.