Ein sehr langer Tag, der für mich ungewöhnlich früh begann, an dem ich viel auf einer Stelle stand oder saß und mich weiter nicht viel bewegte. Mein Rücken zahlte es mir mit Schmerzen heim.
Gegen 16:00 Uhr machte ich Schluss weil ich die Nase voll hatte. Zum Glück schreibt mir da niemand eine Uhrzeit vor.
Ich fuhr fix mit der Tram zum Auchan, ein größerer Supermarkt der direkt an der Haltestelle liegt und damit gut erreichbar ist, weil ich Dinge brauchte die ich n meinem kleinen Markt an der Ecke nicht bekomme. Als ich zur Haltestelle ging hörte ich von der Königswiese her ein gewaltiges Pfeifkonzert. Sehr beunruhigend und ich ahnte dass die Gegner schon wieder unterwegs wären. Waren sie auch. Es ist beschämend, welche Ausmaße das in Luxemburg annimmt. Inzwischen auch mit massiver Hetze und Einschüchterungsversuchen. Aber wahrscheinlich müssen noch viel mehr Menschen sterben bevor es ein Einsehen gibt.
Den Abend mit der A. , der N, und dem T. im Al Grappolo verbracht. Die N. hatte einen Tisch reserviert. Ohne Reservierung geht es nicht, denn es ist immer sehr gut besucht.
Später ging es noch auf einen Absacker zur N., der aber kurz ausfiel weil sehr müde waren.
Ihr könnt euch an all die elenden Baustellen Beiträge aus der Straße erinnern? Lärm und Gehämmer ohne Ende. Das trug heute nun endlich seine Früchte. Ich bekam Glasfaser Internet. Ich hatte schon Fiber als ich noch in der kleinen Wohnung lebte, vor über vier Jahren. Als ich dann umzog musste ich notgedrungen wieder zurück zur DSL Leitung weil es in der Straße noch nicht verlegt war, was alles andere als erfreulich war. Alles brauchte im Vergleich wieder elend lang. Downloads dauerten eine gefühlte Ewigkeit. Aber das hat jetzt ein Ende.
Und währendessen der Techniker vom Keller in mein Stockwerk sauste und wieder hinunter, beeilte ich mich, so lange die DSL Leitung noch nicht gekappt war, all die Büroarbeit zu erledigen die noch anstand. Denn wenn ich die neue Leitung habe muss ich alle Geräte neu im Netz anmelden. PC, Fernseher, Smartphone, Internetwecker, Drucker…
Die ganze Aktion dauerte dann doch länger als gedacht. Ich kam so just noch dazu ein wenig Unverblogbares zu tun.
Wieder daheim orderte ich Essen vom Red Face, sah mir zwei Folgen Murdoch Mysteries an und ging früh zu Bett.
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Aus dem Konzert das Adele in London gab ein Ausschnitt, der sehr emotional ist. Sie sah ihre erste Lehrerin wieder. Lasst euch nicht von dem Emma Watson Titel stören, die ist nur für einen Sekundenbruchteil zu sehen, es ist die andere weitaus interessantere Emma (Thompson) die ihr eine Frage stellt.
Ein guter Tag. Zumindest erwachte ich nicht mit den unerträglichen Kopfschmerzen wie am Tag davor.
Interessanterweise wenn ich die Arbeit die tagtäglich ansteht einfach erledige, ohne über den ganzen Rest nachzudenken, geht es einigermaßen, selbst dann wenn ich das Ganze noch nicht in seinem Ausmaß erfassen kann. Das ist nämlich genau der Punkt bei dem ich immer in wenig in Panik gerate, wenn ich die Übersicht nicht habe, bzw. noch nicht habe. Aber warum es sich einfach machen es auch komplizierter geht…
Zwischendurch noch einmal fix zum Fernsehstudio weil ich die Aufnahmen von Saarbrücken noch nicht abgeliefert hatte. Die Sendung wird übrigens (dem Gefühl nach) eine der sehr unterhaltsamen werden.
Am Abend wollte ich mir einfach etwas Gutes tun. (Die, die schon lange hier mitlesen, werden jetzt denken, dass ich das eh beständig tue, aber wenn ihr genau hinschaut, dem ist ist nicht so) Ich versuchte mein Glück in der Skybar, eines meiner Lieblingsrestaurants, und bekam sofort einen Tisch.
Espresso Mrtini
Baklava mir Champions gefülltTagliatta vom FasanTiramisu mit Trüffel
Und dann sah ich am Tisch im Eingang das hier:
Ein Adventskranz an dem die erste Kerze brannte. Und schlagartig kamen Bilder aus der Vergangenheit hoch. Es ist Dezember. Ein Monat den ich schon lange nicht mehr mag. Ein Monat der der mich immer wieder, obwohl es mit Jahren besser geworden ist, zurück katapultiert zu dem Menschen die nicht mehr da sind. Mein Bruder, meine Mutter, mein Vater… Größer war die Familie nicht. Keiner davon ist mehr da. Und es schmerzt immer noch, obwohl sie inzwischen so weit weg sind. Sie leben in mir weiter… Ich spiele oft das Gedankenspiel, als ob sie noch da wären und wie es ihnen jetzt wohl ginge. Kämen sie noch klar mit der Welt in der wir jetzt leben?
Zum Glück riss mich der Chefkoch Renaud Nols aus meinen dunklen Gedanken, als er sich an meinen Tisch setzte und wir urplötzlich über alles mögliche redeten. Ich habe ihm nicht gesagt was mich davor beschäftigte, aber ich bin ihm dankbar, dass es mich aus dem Loch rausholte. Für die, die noch nicht so lange hier mitlesen; Renaud war der Chefkoch, der meinen 50. Geburtstag ausgerichtet hat. Das war damals noch im Annexe…
Als ich wieder daheim war schrieb ich Renaud eine Sms um mich zu bedanken, dass er mich aus sehr dunklen Gedanken gerissen hat.
Daheim schaute ich mir eine Doku im SWR an. Aidas Geheimnise, ist eine sehr emotionale Reise in die Vergangenheit zweier Brüder die sich nicht kannten.
Ich erwachte mit brüllenden Kopfschmerzen am Morgen. Nicht der Migräneschmerz den ich ja auch kenne, sondern als ob da ein Druckausgleich stattfinden müsse. Oder ist das etwa ‚der‘ Kopfschmerz, wenn das Drecksvirus zugeschlagen hat? Wie fühlt der sich überhaupt an? Eher wie Migräne oder anders? Noch vor dem ersten Kaffee und der Dusche, machte ich einen Schnelltest. Negativ. Draußen stürmte und regnete es. Also schrieb ich es dem Wetter zu, denn ich hatte mit nichts am Tag davor übertrieben. Ich nahm eine 1000er Dafalgan und damit wurde es langsam besser, doch das wattige Gefühl begleitete mich den ganzen Tag über.
So ganz happy war ich nicht drüber, denn am frühen Nachmittag sollte die Aufzeichnung der Sendung stattfinden. Ich war bis dato noch nie krank für eine Sendung. Ich setzte mich also noch einmal hin ging alle Fakten durch und versuchte mir alle Namen zu merken, dich ich wissen musste. Ich stöberte durch den vollgestopften Schrank (ich hab nichts anzuziehen!) was ich für die Sendung anziehen sollte, entschied mich für für dunkle Farben.
Am Sonntag werde ich den Link aus der Mediathek posten.
Dann zog ich nochmal los um Unverblogbares zu verrichten und war am frühen Abend wieder daheim.
Anschließend zog ich noch einmal os weil um mir als Zuschauer ein Theaterstück in Mamer anzusehen, bei dem ich leider nicht auf der Premiere sein konnte.
Moi, je suis Rosa! verfolgt die Geschichte einer Statue, die als Kunstwerk 2001 ein paar Meter neben der „Gëlle Fra“ stand und für viel Aufregung und Diskussionsstoff sorgte. Sehr sehenswert!
Sehr müde. Nein, nicht die Müdigkeit die mich erwischen würde wenn ich das Virus hätte, sondern einfach eine übergroße physische Müdigkeit.
So hatte ich mir den Montag einfach mal frei genommen, obwohl ich mir eigetnlich etwas vorgenommen hatte. Aber die A. machte mir einen Vorschlag der sich wenn auch nur zum Teil mit dem deckte was ich vorhatte.
Wir fuhren nach Trier. Sie zu einem Termin etwas ausßerhalb, ich derweil nochmal in den Perückenladen meines Vertrauens.
Mittagessen in der Trier Breasserie. es war gut dass ich einen Tisch vorbestellt hatte.
Anschließend bekam die A. eine kleinen Shoppinganfall. Ich kann das nachvollziehen, ich habe die auch bisweilen. Das letzte mal mir ihr in Knokke.
Wieder daheim, wollte ich noch ein wenig arbeiten, aber ich fiel das Länge nach aufs Bett und schlief sofort ein. als ich dann eine Stunde später erwachte, machte ich mich zubettgehfertig und schlief sofort wieder ein.
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Den Dienstag mit etwas mehr Energie als die Tage davor.
Ich musste nach Saarbrücken. Ein Treffen mit der B. die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Anschließend fix in die Stadtgalerie von Saarbrücken wegen ein paar Bildern. Am Samstag in der No Art Sendung seht ihr mehr davon.
Anschließend noch ein paar unverblogbare Dinge getan, die sich aber gut anfühlten. Es geht wieder im größeren Schritten voran.
Langsam bekomme ich einen Tunnelblick. Ich sehe nur noch das Datum vom 24 Dezember vor meinen Augen. Zwischendurch wird zwar nach so einiges passieren was sehr erfreulich sein wird, aber wegen der „Situation“ freue ich mich mal nicht zu früh.
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Ihr wollt Entspannung? Wie wäre es mit meinem liebsten Restaurator? Es kann ganz groß, aber er kann auch ganz klein.
Der Samstag war dann wie angekündigt, elend lang und nach fast 13 Stunden, (ich bin derzeit der einzige der Abendcrew der eine Doppelbelastung hat) merkten auch die Kollegen dass ich stiller geworden war und nur noch funktionierte.
Daheim dann war ich so müde, dass es nur noch zwei große Gläser Gimber-Wasser reichte und ich ging sofort ins Bett. Schlafen ging natürlich nicht und ich hörte mir eine Folge von Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen an, die zur Zeit alle im DLF Kultur wiederholt werden und hier als Podcast gemischt mit anderen, zu hören sind. Die Folge war ein wenig dröge und ich schlief darüber ein.
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Am Sonntagmorgen erwachte mit bösen Gliederschmerzen, die mehrere Dinge bedeuten können. Ein Erkältung ist im Anmarsch (nein), ich hatte am Tag davor übertrieben, (ja ) ich hatte während der Nacht ein seltsame Schlafposition (wahrscheinlich), oder das Wetter schlägt dramatisch um. Letzteres konnte ich mit einem Blick aus dem Fenster feststellen. Es schneite und der Himmel war sehr dunkel.
Ich watschelte durch die Wohnung, machte mir Kaffee, trat auf den Balkon, sah dem Schnee zu, dachte daran dass es anderswo schöner ist und man im Meer schwimmen könnte, stöhnte laut, begab mich zum Schreibtisch und schrieb schon mal ein wenig was vor.
Da das Wetter vorschrieb drinnen zu bleiben, kam ich auf die Idee mir selbst eine Challenge zu setzen. Ich wollte wissen ob ich es noch kann. Zeit für ein Brot zu backen.
Und während der Teig vor sich hin ging, hüpfte ich unter die Dusche.
Das Endresultat sah großartig aus und duftete die Wohnung voll.
Doch dann musste ich los, wegen Unverblogbarem. Aber die Vorfreude am Abend in frisches Brot zu beißen war gross und so ging ich leichten Schrittes aus dem Haus. Ich malte mir das ganze mit einem feudalen Omelette aus ,mit Schinken und Käse und dazu die letzten paar Tomaten als kleiner Salat und dazu das frische Brot… Doch es kam anders.
Als ich bereits am frühen Abend wieder daheim war, schlug die Müdigkeit mit einer solchen Wucht zu, dass es nur für ein Butterbrot mit Käse reichte. Wahrscheinlich war es dem Umstand geschuldet dass ich endlch seit Wochen der Doppelbelastung los bin und nur noch eingleisig fahre. Ich lag sehr früh in den Federn.
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Ihr kennt sicherlich alle die sogenannten ‚Reacts to‘ Videos. Sie werden mir immer wieder vorgeschlagen vom YouTube Algorithmus, doch die meisten sind sinnlose Zeitverschwendung. Es gibt jedoch Ausnahmen wie Georgina, eine Gesangs- und Stimmtrainerin, die sich das neueste Lied von Adele – Easy on me vornahm, ihre Technik erklärt und warum das so gut ankommt.
Zwei Tage in denen es nichts zu berichten gibt mit Ausnahme, dass nichts wirklich so läuft wie geplant und das Virus wieder im nahen Umfeld wieder zugeschlagen hat. Aber mehr als aufpassen, regelmäßig Schnelltesten und sich impfen lassen, kann man ja nicht. Doch macht es mich irgendwie ein wenig kirre. Es muss dann spontan umgedacht und umdisponiert werden und im schlimmsten Fall geht ein Projekt den Bach runter. Die Regierung hier hat beschlossen dass sich alle bis 18 Jahre geboostert werden können, wenn die Erstimpfung sechs Monate zurück liegt. Es wäre genug Impfstoff vorhanden. Ich verfolge indessen mit Argusaugen, was die Franzosen beschließen, da ich ja Ende des Jahres nach St.Jean will. Also werde ich in den nächsten zwei Wochen auch boostern, denn dort sind die Regeln ein wenig strenger als hier aber ich will nicht überrascht werden, dass das Alter (das dort zur Zeit bei 65 liegt) nochmal runtergeschraubt wird, was das Boostern angeht.
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Am Freitag dann dann erwachte ich, recht spät übrigens, mit dem Gedanken, ‚ich habe frei‘! Juchuu! So ganz frei dann doch nicht. Ich musste einmal kurz nach Trier wegen Bestellungen und einmal kurz für eine Stunde ins Theater. So war es angedacht… und so kam es natürlich nicht. Ich hatte jede Menge Mails mit Fotos und allem drum und dran, die ich alle durchsehen, bewerten und kommentieren musste und war dann viel zu spät dran, weil der Laden einer der seltenen noch ist, der über die Mittagsstunde schließt.
Also reservierte ich fix einen Tisch in der Trier Brasserie und ging dann erst dort hin bevor der Laden wieder öffnete.
Kross gebratenen Zander auf Bandnudeln mit glasiertem Gemüse. Dazu ein Glas Graubrugunder. Sehr gut!
Anschließend wieder zurück fix ins Theater. Dort fragte man mich, warum ich am Abend nicht bei der Verleihung des luxembuger Filmpreises dabei bin, der am Abend im Großen Theater verliehen wird. Aus zwei Gründen: 1. bin ich seit etlichen Jahren schon nicht mehr im Filmbuisness dabei. 2. Es ist mein EINZIGER freier Abend diese Woche, bei dem ich nicht die geringste Lust hatte ihn mit Leuten verbringen, mit denen ich seit etlichen Jahren nichts mehr zu tun habe. Für ein paar Menschen tut es mit leid, die ich bei der Gelegenheit gerne wiedergesehen hätte, aber das ist verkraftbar.
Ich verbrachte dem Abend viel lieber im Grünewald! Oh ja!
Dass ich immer so spontan einen Tisch bekomme ist inzwischen meinem schieren Glück zuzurechnen, denn es ist an dem Wochenenden sehr schwer einen Tisch zu bekommen. Ich sitze dann bisweilen an ungewöhnlichen Orten, was mir aber egal ist. Mir geht es ja ums Schlemmen.
Als Amuse-Bouche gab es ein kleines Süppchen von Artischocken mit und Pastinakenchips.
Anschließend ein thailändisches Bouillon mit Waygu Rinderfilet.
Und dann Jakobsmuscheln mit Kresserisotto, einer Hummersauce und ein paar Miesmuscheln.
Der Nachtisch war ein Windbeutel mit Craquelin und einer extrem schokoladigen Cerme.
Ich genoss es seit langer Zeit wieder einmal alleine zu essen und mich voll und ganz auf die Gerichte konzentrieren zu können. Es war herrlich anregend und zugleich sehr entspannend.
Und während ich speiste und genoss, fiel der erste Schnee für diesen Winter, der aber zum Glück in der Stadt nicht liegen blieb.
Kommen wir zu den unschönen Dingen. Ich weiß jetzt schon, dass ich am Samstag denn Markt streiche und wahrscheinlich 12 Stunden am Stück durch muss. Aber das sehen wir dann morgen. Und zwischendurch hörte ich im Radio dass es eine neue südafrikanische Variante des Virus gibt. Ich weiß echt nicht mehr was ich dazu noch denken oder fühlen soll. Es macht mich nur unendlich müde.
Was ich am Sonntag völlig vergessen hatte, war die Ausbeute der Walfer Büchertage zu zeigen. Es ist nicht so viel geworden wie sonst, aber immerhin.
Eine Eigenheit die mir übrigens dort auch sehr bewusst wurde, war dass man mich inzwischen wiedererkennt. „Sie sind doch regelmäßig bei der Sendung…?“ „Ja bin ich.“ Und da ich ja unter anderem Bücher vorstelle wurden mir ein paar sehr hoch angepriesen. Ein legitimes Unterfangen, aber ob ich die Bücher in der Sendung vorstelle weiß ich noch nicht.
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Der kleine Schlagabtausch in den Kommentaren ließ mich dann länger nachdenklich werden. Zumal die zweite Antwort von der Kommentatorin erstaunte mich dann doch. Wenn ich etwas gelernt habe mit den Jahren, dann ist es zwischen den Zeilen zu lesen und in ihrer zweiten Antwort, die ja um einiges heftiger ausfiel, gab sie etwas sehr Privates preis. Zudem war unser beider Ton auch sehr privat, woraus ihr schließen könnt , dass wir uns persönlich kennen. Nach ein paar kurzen Mailen, kann ich einiges besser bei ihr nachvollziehen, warum sie es nicht tut. Versteht mich nicht falsch, ich nehme ihre Entscheidung die Impfung zu verweigern nicht in Schutz, im Gegenteil ! Doch um sie nicht bloß zu stellen und doch eine Antwort zu liefern; der Hauptgrund ist Angst, und das, meine Damen und Herren, ist etwas was ich nachvollziehen kann.
Ich möchte weiteres Beispiel zeigen: (ich breche jetzt gerade sämtliche mir auferlegten Regeln, nicht über dritte zu schreiben, aber ok, die Betroffenen bleiben anonym) Ich habe eine Bekannte, die mir vor ein paar Wochen gestand, dass sie auch noch nicht geimpft ist und ich fragte sie warum. Sie schämte sich fast es mir zu sagen, doch sie hat eine schiere Panik vor Spritzen, allein schon das Wort bereitet ihr Unbehagen. Es gäbe da in der Vergangenheit ein paar sehr traumatische Erlebnisse. Ich habe sie gefragt, wenn die Impfung anders verabreicht würde, es dann besser wäre, eine Schluckimpfung zum Beispiel. Ja, meinte sie, dann wäre es kein Problem. Also verweigerte sie die Impfung nicht an sich, was ja schon mal ein gutes Zeichen ist. Mit viel gut zureden meinerseits und vieler anderer Freunde, einem gewaltigen Joint und einer vollen Stunde Entspannungsübugen am Tag selbst, ging sie dann ein mit einer guten Freundin hin, bekam dort zum Glück eine sehr verständnisvolle Krankenpflegerin und weinte danach vor Freude, dass sie es endlich geschafft hatte.
Angst ist ein mächtiger Gegner und die Scham sie einzugestehen. Und die Gründe dafür können, wenn offen und ehrlich ausgesprochen, manchmal gut nachvollziehbar sein. Was ich hingegen verwerflich und zum kotzen finde ist , wenn Schwurbler und Radikale sich das zu Nutze machen, diese Angst auffangen und mit falschen und gefährlichen Argumenten untermauern.
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Eine schnelle Tagesberichterstattung:
Ich musste zwecks Material noch einmal fix nach Trier und zurück. Es bleib nicht einmal Zeit für ein gescheites Mittagessen und ich schaufelte in der Trier Gallerie im chinesischen Schnellrestaurnt, Hühnchen mit gebratenen Nudeln, Gemüse und Erdnussosße rein. Es schmeckte doch ich fühlte mich danach sehr träge und hätte ein Nickerchen gebraucht.
Wieder zurück, stand noch eine Besprechung an, die mich noch einmal alles umdenken ließ, so dass die nächsten Tage wahrscheinlich so unverblogbar werden, dass sie ausfallen.
Der Wein von gestern hatte dann erstaunlicherweise gar keine Hinterlassenschaften in Form von Schädelbrummen oder gar ausgewachsenem Kater. Ich hatte am Morgen lediglich einen sehr trockenen Hals was mich darauf schließen ließ, dass ich ausgiebig und viel geschnarcht hatte.
Eigentlich hätte ich am Morgen nach Trier gesollt, doch der Haufen an Papierkram ließ mich im Büro bleiben. Und so ackerte ich toujours durch bis es an der Zeit war, Unverblogbares zu tun.
Doch von einer Sache möchte ich noch berichten. Sie passierte in den Kommentaren des Postings vom Sonntag. Ich bin selten so heftig in meinen Aussagen, aber hier musste es wohl sein. Es war auch nur eine Frage der Zeit, wann es denn endlich passieren würde.
Früh zu Bett weil ich am Tag danach früh raus musste.
Ich war früh wach. Es war noch dunkel draußen. Das gestrige Posting hatte schon am Abend feriggeschrieben es fehlten nur die Fotos, das ging fix.
Dann wollte ich los zum Supermarkt das Brot besorgen für die Käsefondue und anschließend nach Walferdange zu den ersten Büchertagen nach zwei Jahren Ausfall. Doch der Nachbar im ersten Stock fing mich ab. Er bat mich doch bitte die Garagentür aufzulassen damit er die Schäden, in der Wand, sprich Bohrlöcher, wo er einfach durchgebohrt hatte, auf meiner Seite wieder zu verspachteln. Zudem wollte er mir unbedingt einen Kaffee anbieten.
Ich musste den Plausch aber etwas abkürzen, da ich wirklich bei Zeiten in Walferdange sein wollte.
Da war es ja das erste mal wieder seit zwei Jahren war dass der Bückermarkt stattfand, hatte man einiges geändert. So waren die einzelnen Hallen wieder alle ihrer Thematik nach geordnet und nicht wie davor gemischt. Es gab eine Halle nur mit Kinderbüchern, eine nur für die Verlage und eine nur für Gebrauchtbücher. Zudem gab es ein wenig weiterab in einer Villa sämtliche Lesungen. Das machte es an sich einfacher etwas zu finden. Was ich weniger gut fand, aber es war der Pandemie geschuldet; jede Halle nur einen Eingang und einen Ausgang und man musste immer wieder von hinter Hallen hervor laufen, bis man wieder vorne die nächste Halle gelangen konnte. Ich grüßte viele Bekannte.
Am Abend dann hatte ich Gäste zum Essen eingeladen, bzw. die A. hatte das arrangiert.
Der gedeckte Tisch.
Es gab Käsefondue mit Käse den der Bruder der A. am Tag davor aus der Schweitz mitgbracht hatte.
…und es gab Blue auf Canapé nachdem sie mit Darwin über längere Zeit durch die Wohnung getobt war.
Nachtisch war mein Vanilleeis mit hausgemachten Himbeercoulis den der J. mitgebracht hatte.
Wir knackten insgesamt viereinhalb Flaschen Fendant. Die Hälfte der fünften Flasche war in der Fondue verarbeitet worden. Nein, fragt nicht nach Sonnenschein. Gegen 23:00 war Schluss.
Oh, was für ein schöner blauer Himmel, dachte ich, als ich am frühen Morgen zum Fenster hinausschaute. Zumindest wird das ein schöner Einkauf auf dem Wochenmarkt. Ich kaufte Salat, Minikartoffeln und frische Mandarinen. Im Renert traf ich die D. die gestern Geburtstag hatte und wir begossen das mit einem Glas Julie Crémant. (Ein bisschen früh am Tag aber Geburtstag hat man nur einmal im Jahr)
Seit gestern sind die Weihnachtsmärkte geöffnet. Ein bisschen verstreuter durch die Stadt als sonst. Auf der Place Guillaume steht eine Neuheit. Die Schlittschuhlaufbahn, die sonst dort stand, wurde auf die Königswiese verlegt. Besuch der Weihnachtsmärkte nur mit 3G und alles und jeder wird geprüft.
An den zertifizierten Schnelltest Zentren standen lange Schlangen, vor allem der in der Grand Rue verstopfte fast die gesamte Fussgängerzone. Kostenpunkt für ein Test der 24 Stunden gilt, sind 5€. (Meiner Meinung nach sollte er 50€ kosten. Wer nicht einsichtig ist, soll zahlen!)
Zugegeben, unsere Zahlen sind hoch, aber nichts im Vergleich was zur Zeit in Deutschland abgeht. Ganz zu schweigen von Österreich, wo man sich wieder von allem verabschiedet. Und so lange es hier nichts schlimmer wird, wird auch nichts geschlossen werden.
Den Mittagstisch nahm ich im Grand Café mit weil ich Lust auf ein ordentliches Stück Fleisch hatte. Ich wählte ein ‚ drei Wochen dry aged‘ Steak mit Béarnaise und Ofengemüse. Sehr gut, wenn auch ein stolzer Preis. War mir wurscht, ich hatte was ich wollte.
Schnell noch zu V&B für kleine Teller, damit der Tisch morgen Abend wenigstens chic aussieht:
Den Rest des Tages dann mit Unverblogbarem verbracht. Relativ früh ins Bett.
Nach einer kurzen Nacht, (ich musste mir den Wecker stellen) machte ich mich fertig für eine Besprechung.
Zwischen durch las ich auf Twitter dass Mumu nicht so ganz begeistert ist, von dem neuen Album von Adele:
Gerade mal ins neue Adele Album gehört. Alles angespielt. Es gefällt mir definitiv nicht. Zu amerikanisch. Gejaule. Ihr neuer Wohnort hat leider zu stark abgefärbt. Gott sei Dank habe ich das Album nicht gekauft. #adele
Ich hörte kurz rein. Nun ja, es ist anders. Ich hatte mir schon immer gewünscht dass sie irgendwann mal ein bisschen was singt was ein wenig mehr Rhythmus und Tempo hat. Das ist bei ein paar Liedern der Fall, aber es ist R&B mit teilweise verzerrten Backround Stimmen. Die Balladen, die sich am Ende des Albums befinden, davon hatte ich drei schon auf YouTube gesehen, als Ausschnitte aus dem Konzert in L.A. Und davon war ich nur sehr mäßig begeistert. Das war so der erste Eindruck, vielleicht muss ich auch die nächsten Tage genauer hinhören.
Morgens im Fahrstuhl. Kleine Äuglein, kurz vorm gähnen.
Nach einer gefühlten Endlosbesprechung, fuhr ich Besorgungen machen. Diesmal kaufte ich gleich zwei Flaschen Gimber, nach dem ich in letzter Zeit ziemlich süchtig bin. Das wird für eine Weile reichen.
Zudem fand ich ein paar Blümchen.
Nach den Einkäufen war ich so platt dass ich mich noch einmal hinlegen musste.
Anschließend begann ich mit der Nachtischproduktion für Sonntag. Die A. hatte mir an Tag davor mitgeteilt, dass am Sonntag Abend ein Käsefondue bei MIR stattfindet. Ah ja? Na gut. Ich müsste mich um nichts kümmern, nur um den Nachtisch, für vier Personen, mich mitberechnet. Ah ja? Na gut!
Es wird Vanille Eiscreme geben, die nun wirklich nicht schwer herzustellen ist. Zudem kam die Eismaschine endlich mal wieder in den Einsatz. Den ganzen Sommer über stand sie nämlich erstaunlich still.
Ich wurschtelte also ein bisschen hier, ein bisschen da, wollte ein wenig lesen, was aber nicht klappte, weil mir augenblicklich die Augen zufielen. Ich versuchte mir etwas im Fernsehen anzuschauen, was den gleichen Effekt hatte, Ich schlief sofort ein. Fazit: ich ging sehr früh zu Bett.
Ich werde mich selbst in den Hintern treten, wenn ich den Donnerstag nicht verblogge. Aber er wird aus reinen Zeitgründen kurz werden. Das Stück das gestern seine Uraufführung in Luxemburg hatte, aber schon über 100 Jahre alt ist, ist Liliom. Es wurde meines Wissens nach nie hier gespielt. Dabei wurde das ungarische Stück mehrfach verfilmt. Auf französisch von Firtz Lang mit Chales Boyer in der Hauptrolle. Und dann gibt es auch eine deutsche Version die kaum noch jemandem zuzumuten ist, mit Hans Albers.
Das Publikum scheint es sehr gemocht zu haben, dem 10-minütigen Applaus zu urteilen.
Ich hatte vorgehabt die Premierenfeier nicht zu besuchen, ging dann aber doch hin, was schön war, denn ich sah ein liebe Kollegen wieder, die ich schon lange nicht gesehen hatte. Doch musste ich auch die Uhr im Blick behalten, denn am Freitag sollte ich noch einmal sehr früh raus.
Und mehr war da auch nicht was blogwürdig gewesen wäre. Ausser dass ich abends frohgemut nachhause kam, weil endlich einer meiner Vorschläge ohne Murren angenommen wurde…
***
… und am Dienstag Morgen per SMS wieder im Mülleimer landete. Das war der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte. Nach einem kurzen Wutausbruch( den aber niemand in der Wohnung mitbekam) beschloss ich, dass ich das Projekt jetzt im Kopf beende, mich nicht mehr investiere und nur noch das tue, was von mir verlangt wird. Punkt.
Stattdessen konzentrierte ich mich auf ein anderes Projekt und ich fuhr am Morgen nach Trier zwecks Bestellungen. Allein schon die Fahrt dorthin, die freudige Begrüßung mich endlich wiederzusehen, und das Wühlen in Kisten und Kästen, das Durchblättern von Katalogen und bestellen hob meine Stimmung erheblich.
Um dem noch eins draufzusetzen, nahm ich den Mittagstisch im der Trier Brasserie mit.
Der Mittagstisch war etwas, was man in Luxemburg eher selten findet, was ich aber sehr mag und für gewöhnlich nur an Sonntagen serviert wird. Gänsebraten mir Rotkohl und Knödel. Sehr klassisch, sehr lecker, und ich fühlte mich ein klein wenig überfressen, was aber wohl eher mit dem Nachtisch zu tun hatte.
Es ist schon erstaunlich wie versöhnlich Essen wirken kann, sogar wenn die Menschen, um die es sich dreht, nicht anwesend sind.
Ich schaute noch kurz bei Engbers vorbei ob ich kein schickes Hemd finde, fand aber nichts was mir gefiel.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit „Ja und Amen“ sagen und kurz nach 22:00 war ich daheim.
Ich weiß ja dass die meisten meiner Leser aus Deutschland kommen und den Luxemburgern muss ich folgendes Produkt nicht vorstellen. Die kennen, hassen, lieben oder meiden es.
Eggnog ist ein Getränk das es in Luxemburg schon so lange gibt wie ich denken kann. Wie und warum die Firma Luxlait jedes Jahr, von Ende Oktober bis an Anfang Januar, das Getränk auf den Markt bringt, weiß ich nicht. In unseren Breitengraden trinkt man das so gar nicht. In den Staaten, Kanada und England ist es bekannter. Doch in Luxemburg findet es immer wieder reißenden Absatz, und wir seit ein paar Jahren auch kräftig beworben. Mein Vater liebte das Zeug. Zu Anfang durften mein Bruder und ich es absolut nicht trinken, weil es ein wenig nach Weinbrand schmeckte und jeder davon überzeugt war, dass auch welcher drin sei. Doch es ist lediglich ein Aromastoff. Ich mag es sehr und könnte es trinken bis mir schlecht davon wird (was mitunter schon der Fall war)
Am späten Nachmittag rief die N. an um mich zu einer Vernissage mitzunehmen in der Gallerie 39 in Dudelange.
Gestern war alles über den ganzen Tag vernebelt, heute Dauernieselregen. Nun ja.
Ich war vor dem Wecker wach, verbloggte schnell den Vortag. Mehrere Telefonate machten mich schon wieder wuschig. Nun ja.
Auf dem samstäglichen Markt kaufte ich eine große Tüte Mandarinen. Zudem hatte der Grieche endlich wieder die richtig gute Pistazienpaste mit der ich Pistazien Eis herstellen kann.
Im Supermarkt Alima in der Innenstadt fand ich einen neuen kleinenLaden von den ich zu Anfang dachte, es sei ein Pop up. Nein, erklärte mir die Besitzerin, der Laden bleibt aber die Produkte sind sozusagen Pop up. Wildstuff.lu hat neue innovative Produkte aller Art. Ich kaufte Pralinen:
Jede einzelne Praline sieht aus wie ein kleines Schmuckstück und schmeckt noch viel besser.
Am Abend machte ich es mir gemütlich auf dem Sofa mit einem schönen Glas Wein und schaute mir die Doku über den Bayreuther Skandal von 1976 an als Patrice Chéreau den Ring inszenierte. Ich bin kein Fan von Wagner, war ich nie und werde es auch nie werden. Aber die Nibelungensage fasziniert mich schon sehr.
Zugegeben, es ist eher selten dass die Stadt im Nebel versinkt. In meiner Alten Heimat war das keine Ausnahme sondern eher die Regel.
Ich musste zeitig raus. Geschlafen habe ich übrigens sehr gut. Die Matratze hat die gewollte nötige Härte ohne aber knallhart zu sein, weil die erste dünne Lage eine Gelschicht hat. Aber man versinkt nicht darin wie in einer Memoform Unterlage, die ich als sehr unangenehm empfinde. Ich habe immer das Gefühl ich würde darin ersticken. Wenn ich ich Ende des Jahres immer wieder die gleichen Fragen beantworte, wird die Matratze sicherlich unter ‚teuerste Anschaffung‘ kommen, aber auch eine der wichtigsten.
Den Morgen verbrachte ich mit Unverblogbarem*.
Mittagstisch bei Namur:
Lammkeule. Das ist nicht jedermanns Geschmack, aber ich liebe Lammfleisch.
Den Nachmittag ging es dann richtig zu Sache, aber mit Volldampf in ALLEN Gassen so sehr, dass ich bisweilen gerne laut geschrien hätte. Zudem stand das Telefon nicht still.
Am Abend ging ich mit einer Kollegin gemeinsam auf die Ausstellung der Art Week. So richtig hatte ich den Kopf nicht dafür fand aber ein paar sehr schöne Dinge.
Diese Steine sehen so täuschend echt aus, sind aber aus Papier. Wenn der Himmel es gut mit mir meint und ich am Sonntag noch einmal Zeit dafür habe, werde ich noch einmal die Art Week besuchen. Dann gibt es auch ein paar Fotos mehr. Haltet mir die Daumen, denn es rupfen und reißen alle an mir, so sehr, dass ich heute kurz davor war alles hinzuschmeißen.
Ich war spät daheim.
***
* Wer hier schon länger mitliest, wird gemerkt haben, dass das Wort in letzter Zeit sehr häufig vorkommt. Das hat einerseits damit zu tun, dass ich mir strengere Regeln auferlegt habe, was Dritte im Blog angeht. Da ich seit einer Weile ein kleines Plugin benutze, das mir fehlerhafte Links aufzeigt, stoße ich auch immer wieder auf Postings aus längst vergangenen Tagen, an denen ich mich so gar nicht an die Regel gehalten habe. Umschreiben im Nachhinein ist schwer aber alle Postings, aber alles auf Privatmodus umstellen, scheint mit auch nicht die richtige Lösung zu sein. Da ich in den letzten Jahren, in denen ich ein ausführlicheres Tagebuchblogging mache, aber von sehr viel mehr berichte, wird es schwierig. Ich werde es jetzt mal so handhaben, aber vielleicht ändert sich das auch wieder.
Neben viel hin und her, gab es heute ein großes lang ersehntes Highlight.
Ich dachte schon daran als ich heute Morgen erwachte und mein Rücken zwickte. Es war das letzte mal dass ich auf diesem Misskauf von dem ich von Anfang nicht so richtig überzeugt war, schlief. Die neue Matratze kam heute an!
Den Anschaffungspreis nach zu urteilen, muss ich darauf schlafen wie ein König. Das berichte ich dann morgen.
Für heute fällt das Posting aus Gründen sehr kurz aus.
Der Dienstag war bis auf den Abend so vollgepackt mit Dingen über die nicht schreiben kann, dass ich nur über den Abend berichten werde. Zwischenzeitlich hatte ich jedoch noch eine Absage der Darstellerin die für den Abend gefragt hatte, weil ihre Stimme völlig versagte.
Doch das Glück meinte es gut mit mir und ich fand sofort Ersatz.
Die J. war zufällig frei und hatte nichts weiter vor. Wir probten einmal kurz vorab, doch es ging wie am Schnürchen.
Ich war dann doch ein klein wenig nervös weil es nicht mein tägliches Brot ist, AUF der Bühne zu stehen. Aber die Lesung ging erstaunlich gut und ich bekam viel positives Echo, was mich sehr freute. Was immer wieder sehr interessant ist in solchen Lesungen, was den Zuhörern tatsächlich vom Text hängen bleibt und was sie wirklich begeistert. Das erfuhr ich in der anschließenden Diskussion.
Ich fuhr mit sehr vielen guten Eindrücken wieder heim. Ich werde Ende des Jahres dem Text noch einmal ein wenig umzschreiben und dann gebe ich ihn raus. Anwärter gäbe es dafür.
***
Der Mittwoch dann war wieder sehr Holterdipolter. Ich war spät ins Bett gekommen und musste viel zu früh raus.
Ich war kaum wach, als ich schon die ersten Anrufe bekam wegen diverser Änderungen. Ich wurde zu Dingen genötigt die ich gar nicht im Plan hatte, sondern erst in mehreren Wochen. Ich flog durch die Stadt wegen allerlei Besorgungen.
Dieses Wochenende wird die Art Week stattfinden, aber in einer Zeltstadt auf dem Glacis. Nebenan, wo die Tramstation ist steht wie gewohnt ein Kunstwerk, von dem ich zuerst dachte es sei von Wim Delvoye, weil es von ihm ähnliches gibt. Doch es ist jemand anderes.
Am Abend war ich dann früher fertig als gedacht, was mich aber sehr freute Ich wollte mir etwas gutes tun. Ich hatte zwischen zwei Dingen die N2 getroffen und sie erzählte mir, dass sie gestern mit meiner A. in der Skybar war. Der Gedanke verankerte sich wie ein Ohrwurm. Tja…
Es geht doch nichts über ein mit der Hand geschnittenes Beefsteak Tartare mit einer kleinen Kugel Buffala, Pesto und Pommes. Ja, die Skybar kann auch einfache Gerichte, aber just darin liegt die Kunst sie perfekt hinzubekommen.
Als Nachtisch ein perfektes Zitrusfrüchte Törtchen mit Matchaeis.
Am Abend schaute ich mir zwei Dokus an. Eine über Cary Grant über den ich herzlich wenig wusste. Die andere war über Jane Fonda, die ganz am Ende einen sehr berührenden Satz sagt, den ich mir zu Herzen nahm. Aber seht selbst.
Ein sehr langer Tag, der so früh begann dass ich mir den Wecker stellen musste. Letztendlich kam ich dann doch ein wenig zu spät an. Es war die erste Leseprobe des Märchens für Weihnachten angesagt. Huii… das wird alles sehr schön!
Anschließend fuhr ich zu einer weiteren Probe, diesmal in eigener Sache. Am Dienstag Abend werde ich einen neuen Text im Rahmen des Word in Progress vorstellen. Ich hatte schon ein paar mal hier Blog darauf hingewiesen. Es wird ein Hörspiel Text sein. Darum hatte ich schon vor Monaten die Schauspielerin Marie Jung gefragt ob sie dem Text mit mir zusammen lesen würde und sie hatte zu meiner großen Freude zugesagt. Also probten wir am Nachmittag einmal den Text durch. Ihr dürft gerne kommen. Eintritt ist frei. Es ist ein Covid Event, also den Impfpass nicht vergessen.
Später war dann noch einmal über Stunden hinweg Unverblogbares angesagt. Dort setzte ich dann die in Gedanken durchgespielten Lösungen um, und siehe da, alles klappte!
Ich fuhr frohgemut heim.
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Zur Entspannung und weil es immer wieder schön zu sehen ist, was unter all dem Oberflächenschmutz hervor kommt; hier die Reinigung eines Bildes von Julian Baumgarnter.
Und so schön wie der Samstag wettermäßig war, so trist war des Sonntag.
Ich besuchte einen Freund, dem es zur Zeit nicht gut geht. Mehr möchte drüber nicht schreiben, weil es ja nicht ich bin, sondern jemand anders.
Später grübelte ich lange darüber nach, wie ich ihm helfen könnte. Doch ich kann es nicht. Das einzige was ich für ihn tun kann, ist für ihn da zu sein und ihm ab und zu, wenn auch nur kurz, ein klein wenig Heiterkeit in sein Leben zu bringen, wobei ich nicht einmal weiß, ob das überhaupt gewollt oder gut für ihn ist. Aber mehr kann ich nicht tun. Später warf ich mir selbst vor, nur das eigene schlechte Gewissen damit beruhigt zu haben. Diese Hilflosigkeit macht mich wahnsinnig.
Ein absolut strahlender Sonnenscheintag. Das machte das Aufstehen leicht. Ich rockte fix den Rest des längern WMDEDGT Post runter und machte mich auf den Weg zum Wochenmarkt mit Kopfhörern und (ratet mal) Abba auf den Ohren. Die wenigen schnellen Songs des Albums (das übrigens nur 37 Minuten dauert) gehen ins Ohr und bleiben auch drin. Allen voran die Auskopplungen sowie No Doubt About It und Keep An Eye On Dan.
Ich wollte Pfeffer haben vom Gewürzstand und ein paar Mandarinen. Zudem schaute ich noch einmal fix im Buchladen vorbei wegen einem Buch das ich in der Kulturzeit entdeckt hatte. Wenn es was taugt werde ich es hier vorstellen.
Die Sonne trieb viele Menschen hinaus und die Stadt war voller als sonst, auch die Terrasse vom Renert. Die D. und ich entschieden uns für ein Mittagessen im Wëllem. Es sind einfache Gerichte doch immer mit einem kleinen Twist. Bouletten, Hühnchen aus dem Wok, und eine Kürbissuppe, alles leicht asiatisch angehaucht jeweils mit ein paar Kartoffelpuffer. Außergewöhnlich aber sehr gut.
Anschließend saß ich noch eine Weile mit den K. zusammen, den ich schon aus der Alten Heimat kenne seit er ein kleiner Knirps war. Seine und meine Mutter waren eine Weile Arbeitskolleginnen und Freundinnen.
Wieder daheim überfiel mich eine gewaltige Müdigkeit, da ich nicht so gut geschlafen hatte (keiner wird happyer sein als ich, wenn nächste Woche die neue Matratze da sein wird) und legte mich noch einmal hin.
Am Abend schaute ich dann kurz in die Wetten Dass… Show rein, was ich mir vorgenommen hatte nicht zu tun. Ich tat es dann doch. Nostalgie stellte sich nicht ein, aber das traurige Gefühl dass die Show der Vergangenheit angehört und besser nicht exhumiert worden wäre. Manchmal ist es besser Dinge ruhen zu lassen und keinen krampfhaften Versuch zu starten etwas wiederzubeleben, was nie wieder zum werden wird was es einmal war. Da hilft auch kein Publikum dass bei jeder Gelegenheit wie auf Kommando eine Standing Ovation vollzieht.
Stattdessen fing ich ein vielversprechendes Buch von Jean-Paul Maes an; Rehaugen.
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PS in eigener Sache. Das Jahr geht langsam auf sein Ende zu und ich wage schon mal den ersten zaghaften Versuch meine Leserschaft an den Fotorückblick zu erinnern. Es würde mich freuen wenn ihr mitmacht. Wie das geht steht oben der Leiste und dort findet ihr auch den Link zum Rückblick vom letzten Jahr. Dass ich so früh schon darauf hinweise kommt daher, dass es dann doch mehr Arbeit ist aus allen Fotos eines Jahres die besten 24 Stück heraus zu fischen. Ich habe schon damit begonnen und die erste Hälfte des Jahres habe ich schon durch.
Eine Frage die mich ebenfalls vor kurzem erreichte war, wie es denn mit der Montagsfrage aussieht. Ich hatte sie ja ins Leben gerufen als es für Tagebuchblogger im Lockdown besonders schwierig war etwas zu schreiben weil die Tage sich hinzogen ohne dass man wirklich etwas unternehmen konnte. Das ist ja jetzt seit Monaten nicht mehr der Fall (und wird auch hoffentlich nie wieder kommen) Aber wenn, werde ich sie wieder einführen.
Ich hatte mir fest vorgenommen auszuschlafen, weil ich erst später los musste. Das gelang mir wie schon lange nicht mehr. Ich erwachte um halb zehn! Huch!
Kaffee, Verbloggen des Vortages, Mails durchsehen und beantworten, das Übliche halt.
In den Nachrichten las ich dass heute das neue Album von ABBA rauskommt. Also nahm ich mir die Zeit es in Ruhe anzuhören. Warum ich so ein Tamtam deswegen mache, der lese bitte hier und vor allem hier.
Es sind zehn Songs, drei davon kamen schon vorab heraus. Gehen wir sie der Reihe nach durch.
I Still Have Faith In You Die erste Auskopplung des Albums und ein gewaltiger Song mit bombastischen Klängen und einem Text, der mir zu sehr Epos war, von Anfang an, auch bei mehrfachem Hören.
When You Danced With Me Mit den Flöten und dem Marsch Rhythmus hat es was von einem irischen Volkslied, was nicht unschön ist, mich aber nicht so sehr von Hocker haut. Was sie aber hier und vielen folgenden Songs beweisen, ist dass sie gut Geschichten erzählen können.
Little Things Eine Weihnachtsballade die sehr spurlos an mir vorbeigehen wird. Hoffentlich!
Don‘t Shut Me Down Der mit Abstand beste Titel des ganzen Albums. Auch hier wieder eine Story, die sehr bewegend ist. Er war beim ersten Hören für mich sehr emotional. Zudem ein ganz gemeiner Ohrwurm denn ich über Wochen nicht los wurde.
Just A Notion Die dritte Auskopplung, die erst vor wenigen Tagen herauskam. Das Lied wurde schon in den 70ern geschrieben und aufgenommen, aber nie ganz fertig gestellt. Es erinnerte mich sofort an ein anderes Lied, das in der gleichen Zeit entstanden ist. When I Kissed The Teacher, das ich sehr mochte.
I Can Be That Women Noch eine Ballade., die wieder eine großartige Story erzählt in der ich alles fast plastisch vor mir sehe. Aber so richtig gefällt sie mir nicht.
Keep An Eye On Dan Eine der seltenen Upbeat Songs, der aber gar nicht so beginnt sondern langsam dazu wird. Sehr komplex im Aufbau und man muss ihn mehrfach hören. Hier singen auch zum ersten mal wieder die Jungs mit.
Bumblebee Noch eine Ballade, der ich aber gar nichts abgewinnen kann.
No Doubt About It. Eine wieder etwas schnellere Nummer, aber mit Tempowechsel. Gefällt mir, muss ich aber noch ein paar mal hören. Bei den Song habe ich den Verdacht dass er auch schon weitaus früher geschrieben wurde.
Ode To Freedom Der Titel sagt es bereits. Eine Ode, sehr klassisch aber irgendwie dann doch enttäuschend.
Als ich das Album zum ersten mal ganz durch hatte, war mir der Text vom Don‘t Shot Me Down um einiges klarer: I‘m not the one you knew, I‘m now and then combied, and I‘m asking you to have an open mind. Ja, sie sind nicht mehr die selben wie vor 40 und noch mehr Jahren. Das Album ist nicht das was mir einerseits erhofft hatte, aber was genau hatte ich mir denn erhofft? Ich weiß er auch nicht.
Aber es ist,zumindest für mich, ein schöner Abschluss mit einem Teil meiner Kindheit und Jugend, Ich habe die letzten Wochen viele ihrer alten Songs wieder gehört und viele alte, schöne aber auch traurige Begebenheiten kamen wieder hoch. Ich dachte an viele Menschen und Orte an die ich lange nicht mehr gedacht hatte. Und jetzt nach dem Hören des Voyage Albums, das dann doch ein wenig enttäuschend war, bin ich nicht traurig oder böse. Es ist in Ordnung.
Werde ich mir die Show in London ansehen nächstes Jahr? Ich weiß es nicht.
Am frühen Nachmittag fuhr ich los um diverse Besorgungen im Großhandel zum tätigen der auf der anderen Seite der Stadt liegt. Um hin und zurückzukommen brauchte ich eine volle Stunde. Freitags durch die Stadt fahren ist ein echtes Unding. Die einen trödeln, andere rasen und hupen, weil sie nicht schnell genug ins Wochenende kommen.
Ich arbeitete ein Reihe von Dingen im Theater ab und suchte nach Lösungen. Ein paar fand ich, aber so ganz zufrieden bin ich immer noch nicht.
Anschließend fuhr zum kleinen Supermarkt meine Vertrauens in meinem Viertel und kaufte das Nötigste fürs Wochenende.
Beim Fernseheinschalten fiel ich auf die Sendung Kulturzeit, die Tori Amos wegen ihrem neuen Album im Interview hatten. Es erinnerte mich an eine verflossene Liebschaft. Der D. aus Atlanta, war ein Fan von ihr. Wir hatten uns vor etlichen Jahren auf Facebook wiedergefunden, bis er aus welchen Gründen auch immer, sein Profil löschte. Das ist Jahre her und weiß seitdem nicht wo er ist und wie es ihm geht. Ich sollte irgendwann mal unsere Geschichte aufschreiben. Er wäre um ein Haar, wegen einem Wort fast ein Mitglied meiner Familie geworden…
Außerdem ,aber das wusste ich, zeigten sie Bilder aus der Fondatin Beyeler die zur Zeit eine große Retrospektive über Goya ausstellt. Ich weiß zeitlich nicht wie ich dieses Jahr die noch mitnehmen kann. Mist! Vielleicht Anfang nächsten Jahres im Januar.
Ich schaute mir die gestrige Folge von Miss Marple an, die ich aber schon kannte und eine weitere Folge von Murdoch.
Aufgewacht mit Kopfschmerzen, die aber nicht vom Wein kamen oder sonstigen Exzessen, denn ich hatte keine. Ist das noch der Rest an Schmerz von gestern? Ich nahm eine Ibu. Draußen sonniges Wetter.
Was ich gestern auch noch tat, war meine PC auf Windows 11 upzudaten. Es soll „aufgeräumter“ sein. Nun ja. Für mich war es wieder das übliche Suche-und- Finde Spiel. Wenn jemand anders z.B. meine Putzhilfe, Dinge in der Wohnung anders wegräumt, finde ich sie nicht wieder. Genau so verhält es sich hier. Ich musste eine Weile suchen bis ich wieder alles dort war, wo es hingehörte.
Als ich am Morgen dann schreiben wollte, begegnete ich schon dem ersten Problem. Das Snippet Tool funktionierte nicht mehr. Auf Anraten von mehreren Foren installierte ich mir das Greenshot Tool. Scheint bis jetzt einwandfrei zu klappen.
Solche Aktionen erinnern mich immer an meine Anfangszeit mit PC und Co. als ich mir noch alles mit Learning by Doing aneignen musste. Ich kaufte mir Zeitschriften mit CD Roms mit vielen unnützen und wenigen nützlichen Helfern. Ich bastelte an Homepages herum und lernte html lesen. Frust und Freude lagen stets sehr nah beieinander. Hach, das waren noch Zeiten.
Gegen 11:00 hatte ich denn heiß ersehnten Friseurtermin, der letzte Woche krankheitsbedingt ausfiel. Als ich losging hatte das Wetter wieder umgeschlagen und es regnete. Wahrscheinlich waren auch die drastischen Wetterumschwünge an den Kopfschmerzen schuld.
Den Nachmittag mit diversen unverblogbaren Dingen verbracht. und irgendwann löste sich der Kopfschmerz langsam in Wohlgefallen auf. Uff. So heftig war es schon lange nicht mehr.
Am Abend hatte die J. eingeladen zu sich nachhause an die Mosel. Sie erst vor kurzem umgezogen und zeigte uns ihr neues Heim.
Anschließend ging zu Restaurant Desom. Ein Winzer der auch ein Restaurant besitzt. Ich hatte schon von ihm berichtet, weil die N. auch gerne hingeht.
Es war ein sehr schöner angenehmer Abend, an dem auch viele lustige Anekdoten auf erzählt wurden.
Am Dienstag blieb ich sehr häuslich weil Zeug vorbereiten musste. Der Wetter trist und grau. Abends schaute ich mit die zweite Folge von McDonald & Dodds an, die ich allerdings ein wenig sehr mit den Haaren herbeigezogen fand. Ich sah übrigens dass beide Folgen schon im ZDF liefen im Oktober.
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Der Mittwoch ging mit einem sehr frühen Termin beim Frisör meines Vertrauens los, weil ich dort einen Termin für jemand anders geordert hatte. Ja, solche Termine gibt auch aus Gründen.
Anschließend schnell im Regen zum Markt weil ich Lust auf Gemüse hatte und ein Kaffee mit der D. im Renert.
Auf der Place d’Armes wurde der Christbaum angeliefert.
Zurück ging es dann durch die Grand Rue wo sich ja mehrere Geschäftslokale im Popup Modus befinden. Einer davon hatte just gewechselt und war mir auf Anhieb sofort sympathisch, weil groß im Schaufenster „Schokolade“ geschrieben stand und das in glich mehreren Sprachen.
Tofino ist ein Laden der Schokolade herstellt aber mit einem völlig anderen Verfahren als man sonst kennt. Hier haben sich zwei Ingenieure zusammen getan, die absolut keine Ahnung von Konfiserie hatten und haben eine Methode entwickelt wie man andere Geschmäcker in die Schokolade bekommt ohne mehr Fett oder Rahm hinzuzufügen.
Der junge Mann der uns den Laden vorstellte gab uns Kostproben von verschiedenen Sorten. Es sind immer nur kleine Pastillen, die man auf der Zunge zergehen lassen soll und nicht zerbeißen. Aber dafür sind die Geschmäcker sensationell. Einer davon mit Timut Pfeffer, hatte es mir ganz besonders angetan. Es werden auch demnächst Kurse dort angeboten werden. Ich kann jedem nur raten reinzugehen und zu kosten.
Alles andere findet ihr auf der Homepage und auf Insta
Von dort ging es dann noch einmal fix zu einem weiteren Termin, der mich aber weniger begeisterte. Im Gegenteil, es versaute mir den Rest des Nachmittags.
Wieder daheim bekam ich seit sehr langer Zeit zum ersten mal wieder den Anfang einer Migräne. Ich nahm sofort etwas dagegen ein hoffte auf dass es nicht zu schlimm werden würde. Es ging so gerade nochmal gut. Eine Stunde hinlegen im abgedunkelten Zimmer halfen. Letztendlich fragte ich an was es wohl gelegen haben könnte, was ich die letzten Tage oder heute anders gemacht habe. Ich fand keine Antwort. Oder war es gar die Schokolade? Das wäre entsetzlich!
Am Abend schaute ich mir den letzten Stream von Emily D. Baker an, die sich die neuesten Klagen und Gerichtsbeschlüsse im Fall Brtiney Spears vornahm, die ja jetzt endlich, nach 13 Jahren aus der Vormundschaft herauskommt. Was ich an Baker sehr schätze ist, dass sie kein Blatt vor den Mund und nimmt und die ganzen Gerichtsakten so erklärt dass sie für jedermann verständlich sind. Was sie aber auch allein durch das Lesen der Akten erkennt, ist wie viel Dreck am Stecken die Eltern bei der ganzen Geschichte haben.
Ein für mich unnötiger Feiertag an dem man seiner Toten gedenken soll. Ich tue es schon das ganze Jahr über, denn es vergeht kein Tag an dem mir nicht mindestens einer der Familie im Kopf herumschwirrt. Ich brauche dafür nich einen Tag extra.
Ich tat viel häusliches was sonst mitunter liegen bleibt. Am Abend fand ich eine neue Krimiserie im dritten französischen Fernsehen, die mir recht gut gefiel. Mc Donald & Dodds. Die erste Staffel betrug nur zwei Folgen. Hoffentlich bleibt es nicht dabei.
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Neue Musik von Joy Crookes.
Sie wird stimmlich oft mit Amy Winehouse verglichen, was ich aber ungerecht finde da sie schon ein ganz eigenes Timbre besitzt.
Als ich diesen Song zum ersten mal hörte spitzten sich meine Ohren.
WordPress gratulierte mir am Sonntag zu 15 Jahren WordPressnutzung. Was sie nicht wissen, ist dass ich davor mit Blogger.com arbeitete, die zu der Zeit aber noch sehr unzuverlässig waren. Im Januar wird das Blog übrigens großjährig.
Am Nachmittag dann zusammen mit der D. und der V. im Kino. Wir wollten uns den neuen Wes Andersson Film ansehen The French Dispatch. Davon mal abgesehen dass ich sowieso ein großer Wes Anderson Fan bin, wollte ich dann doch ein klein wenig wissen um was es in dem Film geht und schaute mir den Trailer an…
…und verstand gar nichts. Na gut. Es ist Wes Anderson. Allein schon die Bilder im Trailer sind eine Wucht.
Ich bin selten so beschwingt, ja fast euphorisch aus einem Film gekommen wie aus diesem. Ich habe gar keine Lust euch den Film in irgendeiner Form zu beschreiben weil ihr ihn euch ansehen sollt ohne irgendeine Voraberklärung, außer vielleicht dieser: Es ist eine große Hommage an das Wochenmagazin The New Yorker, das ich ja im Abo habe. Einer der letzten Bastionen in der Journalisten sich so richtig über Seiten hinweg austoben können und ein Thema in seiner Komplexität von allen erdenklichen Seiten beleuchten. Mehr möchte ich nicht verraten. Ich hatte ein Dauergrinsen im Gesicht und war begeistert von der ersten bis zur letzten Minute. Die sehr eigene schräge Welt von Anderson kombiniert mit mehreren großartigen Geschichten und einem nicht enden wollenden Reigen an Hyper-Mega-Superstars. Der Film ist ein Genuss von vorn bis hinten. Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Kinofilm. Eine ganz große Empfehlung von mir.
Nach dem gestrigen Aufreger, sollte ich dann doch wieder zur gewohnten Berichterstattung wieder übergehen.
Fangen wir beim Freitag an. Ich hatte am Abend davor nur widerwillig früh Schluss gemacht, weil ich wusste, dass ich Freitag wieder früh raus musste.
Ich arbeitete Dinge ab, die nicht unschön aber auch nicht wirklich schön waren, weil improvisiert. Genauer kann ich es nicht erklären ohne in ein Fettnäpfchen zu treten. Aber es schient immer wieder so als ob die Leute die an oberster Stelle sitzen, absolut keine Ahnung haben.
Den Abend hatte ich dann endlich einmal wieder frei. Es fühlte sich an als ob ich schon Monate lang keinen Abend mehr für mich gehabt hätte.
Ich entschloss mir etwas Gutes anzutun. Zusammen ging ich mit der A. in die Skybar. Ich hatte wahnsinnige Lust auf noch einmal das Lamm zu essen dass ich das letzte mal hatte. Doch die die Speisekarte war neu und das Lamm weg. Stattdessen hatten sie Fasan auf der Karte der sich sehr verlokend anhörte.
War er auch.
Später kam noch der T. dazu und wir gingen anschließend in eine alte Bar in Merl in der ich ein oder vielleicht zweimal war, in die A. aber regelmäßig geht, weil sie einen recht großen Tanzsaal haben und dort immer Freitags Salsa Tanzkurse angeboten werden, für die Die A. sich angemeldet hat.
Ich blieb ein Weile, schaute zu und machte aber früh Schluss, weil mir die ganze Müdigkeit der Woche zu schaffen machte. Derweil fand ich dann auch den Tweet über den ich gestern schrieb.
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Der Samstag begann mit sehr viel Regen. So sehr dass ich der D. simste ich würde nicht zum Markt kommen. Wir entschieden uns die Einkäufe in meinem großen Supermarkt meines Vertrauens zu machen. Er war recht voll aber es war nicht unangenehm voll. An der Käsetheke jedoch mussten wir ein gute Weile warten. Wir kauften alles ein für zünftiges Raclette. Das letztem mal dass wir beide Raclette hatten war an dem gleichen Abend als wir tagsüber nach Mainz zur Banksy Austellung fuhren. Es war jedoch eine Enttäuschung.
Am Nachmittag schrieb ich den gestrigen Tweet und hatte zwischendurch noch eine Besprechung.
Am Abend dann das heiß ersehnte Raclette das richtig lecker war und ich überfraß mich total.
Es ist Samstag Nachmittag. Eigentlich hatte ich nicht vor ein Posting über den Freitag zu machen, obwohl er hätte schön sein können, wenn mir nicht am späten Abend der Kargen geplatzt wäre und ich meiner Wut heute irgendwie Luft machen muss.
Die mir auf Twitter folgen, werden ahnen was jetzt kommt. Es geht um einen Tweet, der es sogar am Freitag Abend auch in die Nachrichten schaffte. Jean Reuter, ein Arzt auf der Intensivstation im CHL, beschrieb die aktuelle Lage im Krankenhaus.
Den Owend gëtt nees «Fräiheet» op der Marche blanche geruff. Iwwerdeems preparéiert de CHL sech drop nees OP’en ofsoen ze mussen, well et enk gëtt am Spidol, notamment op der Intensivstatioun. Bal en Drëttel vun der Intensivstatioun sinn nees Covid-Patienten. All NET geimpft. 1/3
An dem selben Abend wurde wieder zur ‚Marche blanche‘ aufgerufen. Die Marche Blanche ist eine Querdenker Gruppierung, die sich allesamt nicht impfen lassen wollen und ihre „Freiheit“ und „Rechte“ hoch vor sich hertragen, jedoch im gleichen Atemzug behaupten, sie wollen keine Spaltung der Gesellschaft. (was absoluter Quatsch ist, denn mit Ihrer Aktion bewirken sie genau das Gegenteil) Sie kommen alle wie Engel daher, ganz in weiß gekleidet, ich nehme mal an, dass es die Unbeflecktheit darstellen soll. Dass es auch den schalen Beigeschmack der White Supremacy hat, scheint sie nicht zu stören. Zu dieser Gruppierung, deren Leader unter allen Umständen anonym bleiben wollen, (das wird in Luxemburg aber nicht funktionieren, denn jeder kennt jeden) gehört auch ein sehr umstrittener Arzt, der vor kurzem seine Approbation entzogen bekam und voraussichtlich für ein Jahr nicht mehr praktizieren darf.
Währenddessen bereitet man sich ernsthaft im CHL darauf vor, wichtige OPs wieder zu verschieben, weil ein Drittel der Intensivstation wieder voll ist mit ungeimpften Covid Patienten und eine Besserung ist nicht in Sicht.
Ich versuche oft solche Dinge nicht in mein Blog einfließen zu lassen, doch hier platzte mir dann doch der Kragen. Und wenn ich schon gestern Abend etwas dazu geschrieben hätte, wäre um Längen heftiger ausgefallen.
Die Regierung in Luxemburg hat bis jetzt auf den gesunden Menschenverstand und die Solidarität gesetzt. Ab Morgen, dem 1. November ist damit Schluss. Es wird keine kostenlose Tests mehr geben. Gut so! Der nächste Schritt sollte meiner Meinung nach die 2G Regel sein.
PS: ich möchte in den Kommentaren NIEMANDEN lesen der mir den geringen Prozentsatz der Menschen vor Augen führt, die sich aus gesundheitlich Gründen nicht impfen lassen können. Für die wird sich sicherlich eine schnelle und einfache Regelung finden lassen. Hier geht es um die Menschen die ihre eigene Freiheit aus nicht nachvollziehbaren und/oder egoistischen Gründen über die der anderen Menschen stellen und für die das Wort Solidarität nur einseitig gilt.
All das Unverblogbare wäre nicht so schlimm wenn ich nicht noch zusätzlich andere Dinge zu tun hätte.
So war heute ein Zahnarzt Termin geplant, bei dem ich kurz davor war ihn anderweitig zu verlegen weil es nur ein Checkup war und ein wenig Zahnstein entfernen. Doch ich nahm ihn dann doch wahr. Der Zahnarzt hatte auch nichts zu beanstanden. Jetzt habe ich wieder Ruhe bis nächstes Jahr Mai.
Eine Stunde später hatte ich einen Serologietest um zu sehen wie gut mein Immnunsystem ist was die Seuche angeht. Ich hatte vom Gesundheitsministerium einen Brief bekommen ob ich gewillt wäre an der Studie teilzunehmen. Ja, war ich. Ich buchte den Termin über Internet. Der Test war in einer Maison Medical, die sehr versteckt in einer kleiner Seitenstraße liegt und die ich gar nicht kannte. Es ging alles ultrafix und ich war binnen 10 Minuten wieder draußen. Man nahm mir fünf Tropfen Blut vom Finger. Das Resultat bekomme ich in zwei Wochen per SMS mitgeteilt. Ich bin sehr gespannt ob ich das Virus bereits hatte oder nicht. Ich bin ja immer noch der Meinung dass ich mir das Virus bereits im März letzten Jahres eingefangen hatte.
Von dort aus fuhr ich wieder nach Hause und klemmte mich hinter den Computer. Es waren Mails zu schreiben und Rechnungen zu zahlen.
Ein freudige Mail erreichte mich auch was dir neue Matratze angeht. Sie wird übernächste Woche geliefert. Endlich. Es wurde Zeit.
Den Abend verbrachte ich dann ein letztes mal mit dem sehr langen unverblogbaren Ding. Es war schön und es ist schade dass es vorbei ist, andererseits bin ich froh, denn ich bin todmüde und würde gerne mal wieder ein wenig früher ins Bett kommen.