Video am Sonntag & Zirkus

Folgenden Tweet fand ich am Sonntag Morgen meiner Timeline von Tracey Thorn:

Und somit wusste ich was ich bei diesem ekligen Schmuddelwetter, das Luxemburg wieder seit Samstag Abend fest im Griff hat, machen sollte. Der Film hat mich sehr bewegt, nicht nur weil verschiedene unentdeckte Ecken von London zeigt, sondern weil er die Menschen aus der Zeit zeigt, ohne sie auszustellen. Wunderschön und absolut sehenswert !!!!

Bitte schön:

 

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Das Wetter wurde immer schlimmer und am Nachmittag, als ich mich nach Saarbrücken aufmachen wollte, stürmte es so sehr dass mir ein wenig bange war ob ich es bis nach Saarbrücken schaffe. Doch irgendwie schaffte ich es ganz gut und ich war beizeiten in der Vorstellung des Cirque Bouffon, zu der mich die B. eingalden hatte.

Es war wunderschön uns es erinnerte mich sehr an die Variété Show Limbo Unhinged,  die ich Anfang des Jahres in Sydney gesehen hatte , mit dem Unterschied dass diese hier sehr viel kinderfreundlicher gestaltet war und eben nicht sexy, aber von der Acrobatic her ging es in die gleiche Richtung.

Und als ich zurück fuhr später am Abend dachte ich mit Wehmut zurück an die Show in Australien und an die  ganze Reise überhaupt und dass ich unbedingt noch einmal dorthin zurück will…

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EmmyMadeInJapan ist eine YouTube Köchin der anderen Art. In ihrer Serie Hard Times geht sie auf Rezepte ein in denen die Menschen erfinderisch wurden weil, die Nahrungsmittel knapp waren und man nicht alles haben konnte. Aus der Serie fand ich ein Rezept, wie man aus Grapfruit Schalen ein falsches Steak machen kann:

Briefwahl, Wochenmarkt, Proben & Pläne.

Ich hatte noch immer diesen Zettel dass ich ein Einschreiben auf großen Postamt am Bahnhof abzuholen hätte. Es gibt nichts lästigeres als dort in der Schlange zu stehen. Doch an diesem Samstag Morgen ging es erstaunlich schnell. Es waren sogar mehr Schalter extra für die Einschreiben geöffnet als sonst.
Es war mein Stimmzettel für die Briefwahl. Am 14. Oktober wählen wir eine neue Regierung.

Anschließend fuhr ich hoch zum Wochenmarkt und  kaufte ein paar wenige Dinge. Da ich wegen der  OP immer noch leicht kaubehindet bin, wollte ich nicht so zuschlagen wie sonst. Ich saß eine Weile im Renert als die Sonne sich endlich durchsetzte und es war ein Genuss auf der Terrasse zu sitzen.

Die D. kam vorbei und verabredeten uns zum abendlichen Aperitif da wir ein paar Dinge zu besprechen hatten, aber dazu später mehr.

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Den Nachmittag verbrachte ich einer Druchlaufprobe des ersten Stückes der Saison im Kapuzienertheater. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt, es wird eine Komödie werden…

Während der Probe bekam ich einen Nachricht aus Saarbrücken von der B. die eine Eintrittskarte übrig hatte für den französischen Zirkus Bouffon der dort gastiert. Da ich nichts geplant hatte sagte ich zu. Die Fotos der Zirkus Homepage sehen vielversprechend aus…
Ich berichte morgen…

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Am Abend dann ging ich mit der D. ins Rooftop und und ich gestand ihr dass ich gerne noch einmal zurück nach St.Jean möchte, allein um von dort aus noch einmal das Guggenheim zu besichtigen, denn Mitte Oktober beginnt dort eine große Retrospektive der Arbeiten von Alberto Giacometti, die so einzigartig sein wird wie selten eine Ausstellung davor von dem Künstler. Da Giacometti nebst Louise Bourgeois einer meiner liebsten Bildhauer ist, MUSS ich das sehen.

Wir setzten die Daten fest, und ich kann jetzt voller Vorfreude bestätigen dass ich dieses Jahr noch einmal in den Südwesten Frankreichs kommen werde, mit einem Abstecher nach Spanien.

Andere Medikamente & ein neues Online Magazin

Die letzten Tage drehten sich hauptsächlich um meine Zahn OP. Als ich am Freitag Morgen erwachte war die Schwellung noch keinen Deut besser und ich hatte das Gefühl als ob das Antibiotikum gar nicht greift. Es schien mir sogar als ob es schlimmer wäre als am ersten Tag, denn beim morgendlichen Blick in den Spiegel erblickte ich einen Hamster…
Ich rief den Stomatologen an und hörte über den Anrufbeantworter, dass er bis Montag nicht zu erreichen sei. Also rief ich meinen Zahnarzt an und bekam Gott sei Dank sofort einen Termin noch am gleichen Morgen.

Ich bekam neue Medikamente die mich den Rest des Tages sehr schläfrig machten. Doch ich spürte gegen Abend schon die erste Besserung. Uff.

Zwischendurch bekam ich zwei Anrufe aus zwei verschiedenen Theatern. Einmal wegen einer vermeintlichen Budgetkürzung und einmal wegen einer Umbesetzung, von der ich zwar wusste, aber jetzt wäre auch noch eine Perücke von Nöten.

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Am Abend war war dann die große Eröffnungsparty des neuen Online Magazins Maddi .

Mady Lutgen, die Maddi ins Leben rief, hat das Ganze von quasi von Null aus gestartet. Mit Kickstarter bekam sie das nötige Budget zusammen und der Startschuss der Magazins viel heute um 6 Uhr.

Da ich Mady nicht erst seit gestern kenne, weiß ich wie lange sie an dem Projekt gearbeitet hat, wie viele Rückschläge sie einstecken musste und wie viel Herzblut da hinein floss.

Maddi wird die etwas andere Zeitschrift werden die sich vor allem, aber nicht nur, an Frauen richtet. Es wird sie auf Luxemburgisch und Englisch geben, das mich zu Anfang überraschte, aber letztendlich für Luxemburg absolut Sinn macht. Es wird in naher Zukunft eine App kommen die ein wenig wie deine „beste Freundin“ fungieren soll, indem sie dir viele Events in der Umgebung anzeigt und auch die Events die Maddi selbst startet.

Ich hoffe dass Maddi ein Erfolg wird, denn sie versucht hier etwas hochzuziehen das traditionellen Journalismus mit Internet in einer neuen Form verbindet, gekoppelt mit einer Art Community, die es für Luxemburg so noch nicht gab.

Go Maddi go!

1000 Fragen 441-460

OyeHaHa / Pixabay

441. Wie persönlich ist deine Einrichtung?
So persönlich wie sie nur sein kann. Jedes einzelne Stück hat seine Bedeutung.

442. Welchen Songtext hast du jahrelang verkehrt gesungen?
Gar keinen, weil ich das nämlich höchst peinlich finde und ich mir den vorab lieber ein in geschriebener Forma ansehe bevor ich in lauthals mitsinge.

443. Würdest du gern viele Höhepunkte erleben, auch wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?
Dazu müsste erst mal definiert werden was ein Höhe- und was ein Tiefpunkt ist. Ich habe  beides oft genug gehabt, dass schlichte Ruhe auch sehr erstrebenswert sein kann.

444. Mit wem hattest du vor Kurzem ein gutes Gespräch?
Mit dem S.

445. Was trinkst du an einem Tag vorwiegend?
Kaffee.

446. Welches Lied hast du zuletzt gesungen?
Den Refrain von diesem unsäglichen Ohrwurm.
Hört ihn euch bitte NICHT an!
Und wenn ja, dann ist es allein eure Schuld!
Ich hab euch gewarnt!
Das geht NIE wieder weg!!!!

447. Kannst du über dich selbst lachen?
Ja.

448. Wann hast du zuletzt eine Kopfmassage gehabt?
Beim Friseur letzte Woche.

449. Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?
Lange schlafen, Frühstück auf dem Balkon, Sonntagsrätsel auf D Radio Kultur.

450. Machst du manchmal ganz alleine einen langen Spaziergang?
Ja.

451. Wann hast du zuletzt Fotos eingeklebt?
Vor wenigen Wochen als ich in der Fotokiste Ordnung schaffen wollte.

452. Worüber hast du vor Kurzem deine Meinung geändert?
Nicht später als gestern über eine Person die sich endlich zu sich selbst bekennt.

453. Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben?
Vorgestern als ich die Zahnschmerzen hatte.

454. Glaubst du an eine offene Beziehung?
Ja, aber dafür braucht es sehr viel Vertrauen.

455. Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest?
Jede Form von Partnerschaft müsste in der Gesellschaft so akzeptiert sein, dass es keinen Unterschied mehr macht ob man Mann oder Frau ist und wen man liebt. Doch das gesetzlich zu verordnen wäre schwierig. Meiner Meinung nach würde es aber die ganzen feministischen Bewegungen zum Großteil überflüssig machen. ( Ob das tatsächlich so wäre sei mal dahingestellt, aber es würde sehr vieles einfacher machen)

456. Was würdest du mit einer Million Franken tun?
Reisen, sehr lange und sehr oft.

457. Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier?
Das war ein alter Teddybär den es leider nicht mehr gibt, an den ich mich auch nur sehr wage erinnern kann. Es gibt nicht einmal auf Fotos.

458. Was war deine weiteste Reise?
Australien  und Neukaledonien.

459. In welcher Haltung schläfst du am besten?
Seite oder auf dem Bauch.

460. Zu wem gehst du mit deinen Problemen?
Zu niemandem. Ich weiß das klingt sehr seltsam, aber es muss schon knüppeldick kommen, dass ich andere um Hilfe bitte.

Aua!

Ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch.

Ich hatte es über Wochen erfolgreich verdrängt!
Doch am Wochenende fiel es mir wieder ein. Ein Stomathologen Termin.

Dazu vielleicht ein kleine Erklärung. Im Deutschen wird der Begriff Stomatologie für zahnärztliches Gedöns im Allgemeinen gebraucht. In Luxemburg und in Frankreich läuft es aber auf Spezialisierung des Zahnarztberufes hinaus, von jemandem sich mehr mit dem Kieferknochen und dem Zahnfleisch beschäftigt.

Es wurde ein Weißheitszahn entfernt, der, weil er zu wenig Platz hatte, sich unter den letzten und vorletzten Backenzahn geschoben hatte, dort Probleme machte, und beide Backenzähne mussten auch weg.

Ja, ich weiß, der letzte Satz bereitet schon beim lesen Schmerzen

Doch da musste ich durch, und es war nicht ohne. Da ich mich verkrampfte im Zahnarztstuhl hatte ich anschließend Nackenschmerzen, die aber ein paar Stunden später wieder nachließen. Die Prozedur an sich dauerte nicht sehr lange, war aber sehr heftig. Mitunter hatte ich das Gefühl als man mir den Kiefer sprengen würde. Der Stomatologe meinte anschließend dass ich wahrscheinlich ein paar blaue Flecken haben werde.
Doch die wird man dank der Bartes kaum sehen.

Das Foto machte ich als die Betäubungsspritzen noch die volle Wirkung zeigten. Das Gesicht stand leicht schief. Vor allem beim Lächeln wollte die linke Seite nicht richtig.

Ich machte mich auf das Schlimmste gefasst, wenn die lokale Anästhesie nachlassen würde. Ich hatte schon die verschriebenen Schmerzmittel griffbereit hingelegt.  Doch war ich leider nicht schnell genug und ich lag für eine Stunde da und dachte der Kopf würde mir explodieren. Danach wirkten die Pillen endlich und ich fühle mich wie schaumgebremst.

Ein bisschen bloggen, lesen, und netflixen; mehr war für den Rest des Tages nicht drin.

Die sozialen Netzwerke und ich

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Heute mal was anderes als Tagebuchbloggen.

Wer hier schon etwas länger mitliest weiß, dass dabei bin mir Facebook abzugewöhnen, weil Facebook einfach …out ist. Dass ich trotz allem mein Profil dort beibehalte, hat weitgehend mit meinem Job zu tun und der Einfachheit halber mich dort wiederzufinden und zu kontaktieren. Eigene Posts werden immer weniger.

Twitter ist inzwischen ein ziemlich raues Pflaster geworden. Da habe ich letztens ein Tweet, der als Aufreger gedacht war, über eine Singvogelart die in den 70ern gegessen wurde und inzwischen geschützt ist, als alten Hut dahingestellt, was er ja auch ist.  Ich wurde im Thread derart niedergeknüppelt als ob es keinen Morgen für mich gäbe.
Ansonsten lese ich viel wüstes Zeug von feigen Trollen mit hohem Frustrationslevel und geringer Schulbildung.
Meine eigenen Tweets beschränken sich weitgehend auf die Verlinkung der Blogeiträge oder Retweets von lustigen Sachen.

Und dann wäre da noch Instagram, das mir mehr wie eine Beautyversion von Twitter vorkommt. Irgendwie wird das regiert von schönen Menschen, die jeden Tag schöner werden und nur schöne Dinge tun mit schönen Partnern in schöner Umgebung.
Ich selbst folge ein paar Beauty Gurus aus beruflichen Gründen weil sie halt sehr viele Produkte testen und deren Urteil weitgehend vertrauenswürdig ist.  Damit ich das tun kann habe ich auch ein Konto dort auf dem ich aber nichts weiter poste. Das letzte Foto war vor fast 2 Jahren!
Doch muss deren Algorythmus mich auf dem Kieker haben, denn ich bekomme stossweise immer neue Follower ohne dass ich irgendwas dafür tue. Vielleicht sollte ich doch irgendwann…?
Ach ich weiß es doch auch nicht.

Da lobe ich mir mein Blog im den ich selbst regiere und so schön oder hässlich bin wie ich es will und mir redet keiner rein oder traktiert mich mit Algorythmen.

Bin ich altmodisch?

Zwei Geburtstage

Das Gefühl habe ich jedes Jahr zur gleichen Zeit, mitte September. Ich bin auf mehr Geburtstagsfeiern eingeladen als sonst im Jahr. Gibt es tatsächlich so viele die unter dem Sternzeichen der Jungfrau geboren wurden? Gibt es so viele Paare die Weihnachten, das Fest der Liebe, und die kalten Wochen danach als Anlass zum Kuscheln und mehr genommen haben?

Gesten war ich auf zwei Geburtstage eingeladen.
Und auf beiden Feiern lagen Freude und Trauer so nah beieinander, dass ich am Ende nur noch eine großer Erschöpfung spürte, die mich wie ein Stein ins Bett fallen ließ.

Die erste Feier war im Park Tony Neumann über den ich schon einmal berichtete und der für mich einer der schönsten Parks der Stadt ist.
Die S. die zwei Tage nach mir Geburtstag hat, rief mich an und fragte ob ich nicht bei Zeiten da sein könnte, um einen Tisch im Park zu besetzen sonst würde es schwierig werden mit dem Picknick. Also musste ich aus dem Stand von 0 auf 100 hochfahren, damit ich zeitig dort war. Doch ich es stellte sich heraus dass der Platz kein Problem war.

Es war sehr entspannt und die Feier war nicht groß. Das Wetter war großartig und wir lagen auf Decken in der Sonne.  Die S. begräbt zur Zeit, wie ich vor ein paar Jahren, ein Familienmitglied nach dem anderen. Zwischenzeitlich bekam sie einen weiteren Telefonanruf der noch einmal alles über den Haufen schmiss. Und zwischen der Wiedersehensfreude  wegen langer nicht gesehenen Freunde und  der Trauer war alles sehr emotional.

Zwischenzeitlich rief die A. und an und erzählte mir die neuesten Schandtaten von meinem Patenkind Dalton, dass er dann doch nicht so gut erzogen wurde wie man sie das glauben machen wollte.  Sie ließ ihn gestern eine Weile an der Longe laufen, bis er urplötzlich keine Lust mehr hatte, regelrecht eine Pirouette drehte und die A. am Halfter über den Sand durch die Halle zog.  Das geht natürlich überhaupt nicht. Zudem sah es so aus als ob er das schon mehrfach probiert hätte mit Erfolg.
Alle rieten ihr einen Zureiter zu engagieren, der das Pferd täglich trainiert und auch länger mit ihm arbeiten kann, damit Dalton seine Macken verliert.

Wir verabredeten uns für den frühen Abend um zur nächsten Party zu fahren. Ihre Cousine, die Besitzerin der Hostellerie du Grünewald feierte ihren runden Geburtstag und es war gewaltiges Fest vorbereitet worden.

Doch auch hier bekam die A. kurz bevor einen Anruf, dass ihre Tante in die Klinik eingeliefert worden sei mit einer Kopfverletzung und einem Blutgerinsel. Das verdarb des A. natürlich die Feier weil einiges organisiert werden musste, da die Tante keine direkte Nachkommen hat und zurückgezogen lebt. (Es erinnerte mich viel an meine Tante Gritty.)

Kurz nach 11 Uhr plumpste ich in mein Bett und schlief sofort ein.

Dalton ist da

Wer schon eine Weile mitliest weiß, dass ich vor kurzem Pate von einem Pferd wurde. Er heißt Dalton. Die ausführliche Geschichte könnt ihr hier lesen.

Heute kam er in Luxemburg an. Pünktlich auf den Tag.

Nach der langen Fahrt sah er ein wenig verdattert aus.
Zudem haben sie ihm die Mähne vorne gerade abgeschnitten. Das lässt ihn ein wenig wie Mireille Matieu aussehen. Ich glaube da muss ich die nächsten Tage nochmal ran; so sieht das doof aus.

Und da ich ja Pate bin will die Tradition dass ich Dragees mitbringe. Ich persönlich mag Dragees überhaupt nicht, weder mit Schokolade noch mit Mandeln.
Ich fand bei meinem Konditor an der Ecke etwas viel besseres. Mandiants, die man mir hübsch einzeln verpackte.

***

Mein Namensvetter Joël twitterte folgen den Link:

https://twitter.com/JollySea/status/1039560199781068801

Da war ich dann doch sehr überrascht, denn das wusste ich nicht!
Hier sind beide Links des zweiteiligen Artikels.
Teil1 / Teil2
Es soll mir keiner nachsagen ich würde es euch mit den Links nicht leicht machen 😉

Die irre Freitag

Wenn so viel an einem Tag passiert, wäre ich froh ich könnte mir das ein wenig aufteilen auf andere Tage fürs Blog wo es stinklangweilig ist aber, Tagebuch ist nunmal Tagebuch.

Eines vorweg, es werden sehr viele Fotos.

Früh am Morgen bereitete ich alles vor für das erste Meeting im Theater. Ich hatte schon so einiges noch vor der den Ferien vorbereitet. Das sollte sich als sehr nützlich erweisen, denn es wurde alles angenommen, und ich kann dem Endspurt des ersten Theaterstückes der Saison entspannt entgegen sehen.

Nach dem Friseurtermin, der sehr nötig war, traf ich mich mit der N. die ich schon eine Weile nicht gesehen hatte. Die N. sollte an diesem Nachmittag ihr Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr einlösen und ich durfte mit.
Es war ein Rundflug über Luxemburg in einer Piper und ich durfte mit. Das tolle für die N. war, sie durfte den Flieger in der Luft steuern.

Wir flogen von der Hauptstadt aus in nördliche Richtung bis hoch nach Diekirch bis um uns dann an der Sauer und der Mosel zu orientieren und wieder in den Süden zu fliegen, vorbei an meiner alten Heimat weiter hinunter bis zur Mosel.

Die alte Heimat.

 

Die kleine Ansiedlung an Häusern etwas außerhalb der Ortes in der ich aufwuchs. Und bei näherer Betrachtung sah ich das was ich schon wusste aber noch nicht gesehen hatte:

Am linken Ende der Siedlung ist eine leere Parzelle auf der kein Haus mehr steht. Dort stand mein Elternhaus. Es wurde vor wenigen Wochen abgerissen.
Doch trotz diesem kleinen Stich im Herzen, war es ein wunderschöner Rundflug, den ich um alles in der Welt nicht hätte missen wollen.

Die N. und unser Pilot.

 

MERCI N.!!!!!

***

Von dort aus ging es dann ins Rooftop wo die A. uns erwartete mit einer weiteren Überraschung. Ich bekam eine Reihe von kleinen Geschenken die alle auf etwas größeres hinwiesen. da ich ja für meinen Geburtstag nicht hier war, kam das Geschenk jetzt nach.

Die N. dokumentierte das ganze mit Fotos, die ich aber unmöglich alle einstellen kann. Hier ein paar davon:

Ein Tiernapf? Nein eine herzförmige Silikonbackform.

 

Ich stehe völlig auf dem Schlauch. Minigewürze und ein Mini Einkaufswagen…

 

Eine Shoppingtour im Supermarkt????? Nein. Die A. brach zusammen vor Lachen.

 

Und dann bekam ich den letzten Umschlag….

Einen Gutschein für einen Kochkursus von einem Tag mit einem der größten Sterneköche aus Luxemburg.
WOW!

Die Rückfahrt

Der erste Teil der Fahrt am Mittwoch war ereignislos wenn auch lang. Ich mag einfach nicht mehr so lange fahren.

Das Hotel das ich mir bei Orléans ausgesucht hatte, war völlig in Ordnung, doch das angeschlossene Restaurant war ein Reinfall. Ein gehetzter gestresster Service. Dann war das Gericht das ich bestellte so gerade genießbar. Ich war zu müde zum reklamieren und ich ging einfach ins Bett.

***

Den Rest der Fahrt nach Luxemburg erwies sich als schnell aber sehr trist. Es regnete quasi die ganze Strecke durch und die Temperaturen waren so kanpp unter 20 Grad.

Willkommen in Lxuemburg.

***

Später am Nachmittag schickte mir die D. die neue Eisvariante von Bargeton in St.Jean. Rhabarber!
Ach Menno! Ich will die auch kosten!

Noch viel später saß ich im Rooftop:

…das wieder geöffnet ist, nachdem es für die Schobereasse geschlossen hatte.
Es war schön, aber es war schweinekalt.

1000 Fragen 421-440

OyeHaHa / Pixabay

 

421. Welches Ritual hast du beim Duschen?
Wenn das Duschgel oder die Seife die ich benutze etwas Ritualhaftes hat, dann ja.  Aber eine bestimmte Reihenfolge der zu reinigenden Oberflächen habe ich nicht.

422. Wie gefährlich ist deine Arbeit?

Eigentlich gar nicht wenn man gute Nerven und ein dickes Fell hat.

423. Welchen Kinofilm hast du sehr genossen?
Da ich früher sehr viel ins Kino ging und heute immer noch versuche mindestens einmal die Woche zu gehen, könnte ich jetzt ein Liste an Filmen angeben die genial fand. Einer meiner absoluten Lieblinge ist aber immer noch Cabaret von Bob Fosse.

424. Welches Brettspiel magst du am liebsten?
Keines.

425. Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt?
Meiner Großmutter als sie noch lebte. Es war eine Urlaubskarte.

426. Wie eng ist deine Beziehung zu deinen Verwandten?
Die paar wenige sehr entfernte Verwandten die ich noch habe, sah ich die letzten Jahre nur auf Beerdigungen. Also tendiert es gegen Null.

427. Wann hast du zuletzt in ein Mikrofon gesprochen?
Bei diesem Radio Interview.

428. Hast du gelegentlich Freizeitspaß?
Ja. Was man auch immer darunter verstehen mag 😉

429. Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages?
Heute war nichts schönes dabei. Gestern war es der Strand und das tolle Abendessen

430. Macht du manchmal einen Mittagsschlaf?
Oh ich LIEBE den Mittagsschlaf! Aber leider kann ich den nicht immer halten.

431. Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird?
Ja, sonst würde ich dieses Blog nicht schreiben.

432. Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel?
Das große Rätsel meiner Meinung nach ist, dass es keines gibt!

433. Kannst du dich gut beschäftigen?
Ja. Ich bin sehr selten gelangweilt.

434. Kannst du Dinge leicht von dir abschütteln?
Das hängt von den Dingen ab. Wenn es mich emotional sehr mitgenommen hat ist es schwieriger.

435. Wie voll ist dein Bücherregal?
Das neue Bücherregal ist noch nicht so voll dass ich schon wieder aussortieren müsste. Ich hoffe dass das auch nicht mehr so schnell vorkommt.

436. Bist du mit deiner Handschrift zufrieden?
Ja.

437. Können deine Hände machen, was dein Kopf will?
Ich verstehe die Frage nicht. Meine Hände machen grundsätzlich was mein Kopf will. Die führen kein Eigenleben.

438. Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel?
Wenn ich an Projekten arbeite, stehe ich oft über Stunden vor dem Spielgel.

439. Klagst du schnell über körperliche Beschwerden?
Nein. Wenn es kleine Wehwehchen sind machen sie mich lediglich wütend.

440. Klickst du auf Facebook manchmal auf „gefällt mir“, obwohl du anderer Meinung bist?
Nein. Ich bin mit dem „Gefällt mir“ austeilen sehr sparsam. Und in letzte Zeit noch weniger da ich kaum noch Facebook nutze.

St. Jean-de-Luz Tag 13: Der letzte Tag

Ich schreibe die Überschriften nicht gerne.
Zumal nicht wenn es mir so außerordentlich gut gefallen hat wie hier.

Am Morgen stand noch ein vorletztes mal Schwimmen auf dem Programm. Das letzte mal wir morgen früh sein bevor ich die Heimreise antrete.

 

Zwischenzeitlich suchte ich ein Hotel für eine Übernachtung, da ich die 1200 km bis nach Luxemburg nicht an einem Tag fahre.
Ich fand ein recht schönes Best Western kurz vor Orléans.

Ein letztes Mal Schwimmen am Nachmittag, und während ich in Sand lag sah ich den Schäfchenwolken zu.

…die sich immer mehr zu etwas Größerem von der Südost Seite verdichteten:

Es ist schon beeindruckend, wenn am Meer etwas am Himmel aufzieht. Letztendlich sah es aber schlimmer aus las es tatsächlich war.

Ein letztes Mal in der fantastischen Boëte essen:

 

Zwischendurch alles durchgehen was ich eingekauft habe und was ich auch für die D. mit nach Luxemburg nehmen muss.

Es sieht nach sehr viel aus, ist aber letztendlich nicht.

In Luxemburg soll es um einiges kälter sein als hier…brrr. Nun ja.

Es war wunderschön hier und es waren wunderbare Ferien die ich um nichts in der Welt hätte missen wollen. Merci D. !!!!!

 

St. Jean-de-Luz Tag 12: Der alljährliche Jahrestag

Am Tag davor prosteten die D. und ich uns zu, um Mitternacht und ich bekam ein Geschenk:

Das ist ein Badetuch aus baskischem Webtuch von Lartigue, das aber so schön und weich und chic ist, dass ich es als Plaid für das Sofa zu Hause nehmen werde.
Ein weiteres Geschenk das ich mir selbst gemacht habe ist diese neue Umhängetasche:

Gefertigt von einer Lederdesignerin hier vor Ort. Manufactoum hat echt sehr viele schöne Sachen.

***

Als ich dann heute morgen aufstand war ich frohgemut und freute mich auf die Schwimmrunde im Meer, bis ich die traurige Nachricht bei Fräulein Read On las. Es war schon seit Tagen abzusehen dass das unausweichliche passieren würde, doch wenn es dann tatsächlich passiert ist immer noch mal ein Schock. Ich kenne das leider aus zu vielen eigenen Erfahrungen.

Der Himmel war ein wolkenverhangen, doch das Schwimmen im Meer macht so frei und klar im Kopf wie selten etwas anderes. Ich wanderte noch eine Weile am Strand herum als mir noch etwas anderes bewusst wurde:
„Ich werde heute so alt wie mein Vater…“

Ich weiß nicht ob das jemand versteht. Es war für mich die letzten Jahre sehr wichtig all den Ballast der Vergangenheit abzuwerfen und ein Leben zu führen das meines ist, und nicht eine Fortsetzung in den Fußstapfen von jemand anderem.  Wer hier schon etwas länger mitliest weiß was ich meine. Ich habe sehr viele Dinge bewusst „über Bord geworfen“ und weggegeben obwohl mir klar war, dass ich manches bereuen würde.
Es ist auch immer eine Gratwanderung zwischen sich selbst verleugnen und mit der zu Vergangenheit leben, die man nun einmal hat. Eine ganz klare Abgrenzung für mich war, dass ich vor zwei Jahren zum ersten mal für Weihnachten ganz bewusst weg fuhr.  Das war im Nachhinein betrachtet einer der wichtigsten Schritte für mich, endlich loszulassen.  Heute, mit 52 Jahren kann ich sagen dass ich das Leben führe, was ich immer führen wollte, dass die Geister der Vergangenheit noch immer präsent sind, doch sie plagen mich nicht mehr.

***

Ich verbrachte einen herrlichen Tag mit der D. Wir gingen etwas später schwimmen als sonst und frühstückten erst gegen 11 Uhr. Danach las ich ausführlich im Internet und bloggte eine wenig. Am Nachmittag zogen wir ein wenig um die Häuser, will heißen, wir waren auf der Suche nach ein paar neuen Kleidungsstücken für den Gemahl der D. der in Luxemburg nur selten etwas in seiner Größe findet, so wie ich auch. Bei ihm ist es am unteren Ende der Skala, bei mir am oberen Ende.

Anschließend ging es noch einmal zu Strand um eine weitere Runde zu schwimmen. Ich weiß jetzt schon dass ich das sehr vermissen werde wenn ich wieder in Luxemburg bin.

Abend hatte die D. einen Tisch in einem Sternerestaurant in Guethari reserviert.  Das Briketenia hat einen Michelin Stern.

Wir saßen draußen leicht erhöht und konnten bis zur Bucht von St.Jean sehen, es war eine Wucht. Und da war wieder dieses goldene Licht, das sich heute nach dem Sonnenuntergang auch noch mal in ein rosa verwandeln sollte.

Ganz weit hinten, am Fuße des Berges erkennt man das Meer.

 

Ich habe nicht daran herumgebastelt, die Wolken waren tatsächlich rosa.

 

Und auf solchen rosa Wolken flogen die D. und ich kulinarisch durch die nächsten 2 Stunden. Ein perfekteres Menü hätte ich mir für meinen Geburtstag nicht wünschen können. Ich habe weiter keine Fotos gemacht, weil ich für einmal nicht ans Blog dachte sondern einfach nur genießen wollte. Das Dessert jedoch lichtete ich ab:

 

Die D. die nach dem Kalbsmedaillon (das Hauptgericht), mehr als pappsatt war, verkündete lautstark, dass sie nichts mehr hinunter bekäme, ich könnte ihr Dessert getrost mitessen, sie wolle nur einmal „kosten“.
Das kleine schokoladige Etwas im Hintergrund bewirkte bei ihr eine wundersame Magenerweiterung und sie verputzte ihn mit allem drum und dran.
Auch mein kleiner Cheescake war der Himmel auf Erden.
Wir beglückwünschten die Chefin und den Küchenchef die am Ende zu uns an den Tisch kamen zu kompletten Menü und dass sie einen Konditor hätten der nicht mit Gold aufzuwiegen wäre.

Mit dem Taxi ging es anschließend zurück nach St. Jean.

St. Jean-de-Luz Tag 11: Ein Ausflug nach Hendaye und Hondarribia

So sah der Strand heute morgen aus. Ein paar Regentropfen hielten uns nicht davon ab unsere Runde zu schwimmen. Es ist immer wieder verrückt wie sehr die Farben und das Licht wechseln, wenn das Wetter umschlägt.

Wir fuhren heute mal ausnahmsweise nicht mit dem Wagen sondern mit Bus und später mit dem Schiff:

Es ging nach Hendaye, eine Stadt die an der Grenze zu Spanien liegt. Sie ist weitaus weniger „niedlich“ als St. Jean hat aber einen riesigen Strand der sich über mehrere Kilometer zieht. Hier auf dieser Luftaufnahme sieht man das sehr gut.  Von dem kleinen Hafen aus ging es mit einer Minifähre nach Hondarribia in Spanien.
Natürlich ist alles Baskisch. Doch auf den spanischen Seite ist noch viel ersichtlicher als auf der Französischen Seite. Vieles ist nur in Baskisch geschrieben, was in Frankreich zum Beispiel nicht der Fall ist. Es gibt immer auch die französische Übersetzung.
Auf der Französischen Seite gibt es diesen unvergleichlichen Savoir Vivre, den ich auf der anderen Seite vermisste. Hondarribia ist irgendwie verschlafener und in den Geschäften sind sie weitaus weniger freundlich. Der Unterschied war frappierend.

Dabei waren wir extra hingefahren weil dort ein großes Fest stattfinden sollte, mit Riesenpuppen. Es herrschte auch eine Art Aufbruchstimmung und sehr viele hatten etwas saftgrünes an. Und überall sah man diese Plakate hängen:

Da ich ja gestern über die Baskischen Kuchen berichtete, war ich neugierig ob die im spanischen Teil genau so schmecken wie in Frankreich.

Ja und nein. Der Mürbeteig war etwas gröber und die Vanillecreme war nicht so lecker. Der andere Kuchen mit Schokolade war etwas völlig anderes. Mit einer Joghurtcreme und einer dicken Schicht Schokolade überzogen. Nicht schlecht aber sehr mächtig.

***

Man hatte den Umzug der Puppen für 17:00 angekündigt, doch sie hatten gründlich Verspätung. Wir waren schon kurz davor wieder zum Hafen zu gehen als es endlich losging.

Anschließend fuhren wir dann zurück nach St Jean.

St. Jean-de-Luz Tag 10: Sonne, Süßes & Kino

Das Wetter ändert hier so schnell dass die Vorhersagen nicht mithalten. Also nehmen wir was kommt, die Wahl haben wir ja eh nicht.

Strahlender Himmel, Sonnenschein. Heute morgen war das Schwimmen im Meer war göttlich. Es ist vor allem klasse weil noch fast kein Mensch da ist und man das Meer quasi für sich alleine hat. Ich schaffte es endlich einmal bis zu den Bojen und zurück zu schwimmen.

Ich kaufte ein paar Mitbringsel für zuhause. (Was es ist kann ich hier nicht schreiben, es lesen ja alle mit!)

Die D. hat sich vorgenommen mir ALLE süßen Köstlichkeiten der Basken vorzusetzen. Eine davon ist der baskische Kuchen.  Ein Mürbeteigkuchen mit einer Füllung. Den ihr hier unten seht ist die Solo Version. (bereits geviertelt weil er gleich mit der Tasse Kaffee wegschnabuliert wird)
Das Original ist größer und ist für mehrere Personen gedacht.

Das Original ist es mit schwarzer Kirschmarmelade gefüllt, aber der hier hatte eine Vanillecreme und war auch… mjam.
Dann gibt es noch die baskischen Macarons. Weitaus einfacher als z.B. die schweizer Luxemburgerli, die ich ja schon einmal vorgestellt hatte.
Sie sind größer und mich mit einer Creme gefüllt sondern einfach naturbelassen. Hier schmeckt man noch richtig die Mandeln raus.

 

Bevor wir ins Kino gingen gab es noch ein Eis.

Die Eisdiele Bargeton ist nicht groß aber dafür sehr sehr lecker mit ungewöhnlichen Sorten, die man nicht so schnell findet.
In dem Becher waren 3 Sorten Sorbet: Orange, Grapefruit und rote Traube. Der absolute Wahnsinn.
Hier werden keine Konzentrate verarbeitet wie bei den meisten Eisdielen, hier werden noch richtige Saisonprodukte genommen. Und das schmeckt man sofort.

***

Im Kino sahen wir dann eine Vorpremiere von I Feel Good, die erst Ende September in die Kinos kommt, im Beisein des Regisseurs.
I Feel Good mit Jean Dujardin, hatte ich schon als Trailer in Luxemburg gesehen und war neugierig, weil Dujardin ein sehr guter Darsteller ist und vor allem auch ein guter Komiker.

Es geht um einen Landstreicher der es nie in seinem Leben zu irgendetwas gebracht hat, der von großen Geld träumt, von der großen Idee die er haben wird um damit den großen Reibach zu machen…
Er wurde in der großen Emmaus Kommune von Pau in Frankreich gedreht, und der Großteil der Statisten sind Bewohner dieser Kommune.

Auch wenn der Film zu Anfang etwas zu lange braucht um in die Gänge zu kommen und stellenweise ein wenig wirkt wie ein Nummernprogramm, so ist er doch erfrischend anders und ein „Fell Good“ Film im besten Sinne der Wortes. Empfehlenswert!

St. Jean-de-Luz Tag 9: Bilbao

Heute erfüllte sich ein kleiner Traum.

Da es heute morgen wieder sehr nach Regen aussah und somit eine Strandpromenade oder überhaupt wandern in St. Jean nicht in Frage kam, fuhren wir noch ein Stück weiter nach Spanien hinein. Es ging bis nach Bilbao. Es sind gute 130 km die aber fix gefahren sind denn es ist nur Autobahn.

Seit ich vor etlichen Jahren in der Bundeskunsthalle in Bonn war, als die Guggenheim Kollektion dort zu sehen war, weil das Museum in New York renoviert wurde, (Renée, erinnerst du du dich?) war es immer mein Wunsch das Guggenheim in Bilbao zu sehen.

Ich habe viele Fotos gemacht:

 

Das Gebäude an sich ist schon ein Kunstwerk.

 

 

Puppy von Jeff Koons

 

Der Tulpenstrauß von Jeff Koons hatte ich schon vor Jahren in der Beieler Foundation in Basel gesehen als dort eine Retrospektive seiner Werke zu sehen war…

 

…genau so wie die Riesenspinne der fabelhaften, großartigen, genialen (ich könnte noch lange mit Superlativen weitermachen) Louise Bourgeois.

In den Ausstellungsräumen durfte leider nichts ablichten außer dieses gewaltige organische Ungetüm von Joana Vasconcelos in der Haupthalle das man unmöglich komplett auf ein Foto bekam. Es ist übrigens ganz aus Stoff genäht:

 

 

 

Das folgende Bild brachte mir den Rüffel eines Wärters ein, aber es war mir ehrlich gesagt egal:

Das ist ein wunderschöner Anselm Kiefer.

 

Und dann gibt es noch ein gewaltiges Kunstwerk von Richard Serra der allem Luxemburgern ein Begriff sein dürfte, verzierte er doch in Luxemburg den großen Kreisverkehr auf Kirchberg mit einem Kunstwerk. Hier im Guggenheim ist gewaltige Metallstrukturen die man durchlaufen kann und sie regelrecht körperlich erfährt.

Und dann habe ich noch ein kleines Kunstwerk erstanden, aber das zeige ich euch wenn ich wieder in Luxemburg bin.

***

Abends ging es dann noch einmal in die Boëte in St. Jean, wo es  köstliche Schwertmuscheln gab. Aber das erzähle ich morgen in einem Nachtrag.

St. Jean-de-Luz Tag 8: Ein Regentag

Ich der Nacht ging ein derartiger Wolkenbruch nieder, dass ich davon wach wurde. Er dauerte fast eine Stunde lang, was mich leicht beunruhigte, denn anderweitig wären jetzt die Keller vollgelaufen, doch hier, so nah am Meer hat kaum jemand einen Keller.

Am Morgen sah St. Jean wir frisch gewaschen aus. Die Himmel war immer noch wolkenverhangen aber es regnete nicht. Also machten die D. und ich uns auf um eine Runde zu schwimmen.

Das Wasser war angenehm warm und wir schwammen wir gewohnt, doch im Hintergrund kündigte sich eine neue Regenfront an. Als wir zurückgingen stellte man folgendes Schild auf:

Nun ja…jetzt waren wir ja bereits drin.
Aber die D. meinte sie würden dies immer nach einem Wolkenbruch aufstellen weil ein paar Abwasserkanäle Gefahr laufen ungefiltert ins Meer zu fließen.  Damit sichert sich die Gemeinde ab, damit niemand sie verklagen kann, man hätte sich Salmonellen oder ähnliches zugezogen.  Sie würde aber weiterhin schwimmen gehen und  es sei noch nie etwas passiert.

Nach dem Schwimmen gingen wir eine Runde einkaufen und beratschlagten was man denn so heute Abend kochen könnte. In der Markthalle inspirierte mich nichts.
Gegen Mittag gingen wir in ein kleines Kaffee in einer  Seitenstraße in dem ich noch nicht war.

Ich trank einen guten Kaffee und aß ein schlechtes Bananenbrot. (Wahrscheinlich bin auch durch das Bananabread das von Australien her kenne zu verwöhnt)

Wir gingen von dort aus an der Kirche vorbei. Ich hatte ja schon darüber berichtet dass den Sonnenkönig Ludwig XIV. dort geheiratet hat.
So sieht sie sie von innen aus:

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Ein nachmittägliches Nickerchen, vollbrachte wahre Wunder. Es darf bloß nicht zur Gewohnheit werden, denn um es sich wieder abzugewöhnen ist richtig schwer.
Ich recherchierte ein wenig was es denn hier noch so an Restaurants gibt, die einen Umweg wert wären. Da die Boëte bereits an vierter Stelle im Tripadvisor steht (wo wir an Tag davor waren) ging ich mal deren Liste der Top 10 zusammen mit der D. durch. Alles was Tripadvisor so vorschlägt sollte man immer doppelt prüfen, denn ihr kennt ja die Story von dem Londoner Restaurant das es bei Tripadvisor auf Platz 1 schaffte und nie existierte.

Wir entschieden uns für nr. 6 Xaya la Cave a Manger. Und gleich in der ersten französischen Kritik wurde auf die leichte Unfreundlichkeit hingewiesen, die wir wir heute in voller Bandbreite zu spüren bekamen, so sehr dass wir NICHT hingingen.
Stattdessen gingen wir noch einmal zum l’Alcalde – l’Écailler wo wir weitaus besser empfangen wurden.

St. Jean-de-Luz Tag 7 : Getaria/Christóbal Balenciaga Museoa

Es wurde ein Tag mit vielen Wolken wenig Sonne und Gewitter angekündigt. Alles sollte sich bewahrheiten. Ein idealer Tag also um einen Ausflug zu machen.

Wir fuhren wieder über die Grenze ins spanische nach Getaria, der Geburtsort vom Modeschöpfer Christobal Balenciaga. Dort gibt es ein großes Museum zu seinen Ehren.

Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch einen gewaltigen Wolkenbruch mit Blitz und Donner. Doch als wir in dem kleinen Dorf ankamen regnete es fast nicht mehr.

 

 

 

 

Es war zwar verboten im Museum Fotos zu machen, aber eines machte ich trotzdem. Da die meisten Werke hinter Glas waren und sehr schwach beleuchtet, damit sie nicht verblassen, war es eh schwierig gute Fotos zu machen.

Es war eine reine Werksausstellung was mich ein wenig enttäuschte, denn ich hätte gern mehr über Balenciaga selbst gewusst, aber darüber erfährt man gar nichts im Museum. Wikipedia gibt auch nichts über ihn her. Er war ein sehr verschwiegener Mann, der in seinem Leben nur ein einziges Interview gab. Heute noch wird er als der große Wegweiser der Pariser Haute Couture angesehen.
Telegraph.co.uk – The mysterious Chrstóbal Balenciaga
In der Ausstellung steht ein sehr schöner Spruch von Christian Dior: “ Wir Modeschöpfer tun was wir können mit den Stoffen. Balenciaga macht was er will !“

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Wir wanderten noch ein wenig in Getaria herum das nicht sehr groß ist.  Die Straße um hinzufahren, am Meer vorbei ist atemberaubend schön und ist so konzipiert dass man sie auch wandern kann.

Unten am Hafen futterten wir ein paar Tapas:

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Apropos Futtern:

Die D. hatte mir von Anfang an von den zwei Normannen in St.Jean-de-Luz erzählt, die hier ein tolles Fischrestaurant haben. La Boëte liegt hier gleich um die Ecke und ist ein urgemütliches kleines Restaurant, bei dem man zeitig vorbestellen muss denn es ist jeden Abend proppenvoll.

Als Vorspeise gab es ein paar sehr gute Shrimps.

Sorry, der Teller ist schon halb leer gefressen 😐

Ich hatte Kalamar in einer ungewöhnlichen aber erstaunlichen guten Coca-Cola Caramel Sauce.

Dazu gab es einen spanischen Wein:

…der richtig lecker war.

St. Jean-de-Luz Tag 6: Im Kino – BlacKkKlansman

Ich hatte heute angekündigt alles etwas langsamer angehen zu lassen. Die Blase an dem einen Fuß ist an einer sehr doofen Stelle und es wird wohl etwas länger dauern bis verheilt ist. Bis dahin wäre es nicht schlecht wenn ich etwas weniger rumlaufen würde.

Ich ging heute morgen etwas später schwimmen:

Das Wetter schlug heute ein wenig um. Am Morgen waren dicke Wolken über dem Meer, doch kalt war es nicht.

Zum Markt ging ich trotzdem mit. Wir kauften wunderschöne Tomaten und ein wunderschönes Stück Thunfisch.

Dann zeigte die D. mir in einer Bäckerei DIE Spezialität der Basken. Der baskische Kuchen ist aus Mürbeteig gefüllt mit einem Kirschkompott. Sehr mächtig, sehr lecker.

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Ein fahrbarer Untersatz ist in St. Jean ein Problem, denn obwohl man dann an Ort und Stelle mobil ist, weiß man trotzdem nicht so richtig wohin damit. Die ersten beiden Tage parkte ich in einer Straße nicht weit entfernt von der Wohnung und bezahlte die Parkgebühr über eine App. Das klappte einwandfrei, ist aber nicht geschenkt, den die Parkgebühren sind ziemlich hoch.
Dann fand ich einen Platz in unserer Straße wo man für lau parken kann, doch die Plätze sind heiß begehrt und die Franzosen parken hier Stoßstange an Stoßstange.
Als ich an Tag davor von St. Sebastian zurück kam, fand ich gar keinen Platz, war müde, und stellte ihn in die Tiefgarage nahe am Strand. Das kostete satte 20€ als ich heute morgen wieder rausfuhr.
Ich fand schließlich etwas weiter abgelegen ein einer Seitenstraße ein Platz….uff.

Ich rechnete auch heute die globale Summe der Mautgebühren zusammen von Luxemburg nach St. Jean:

Sie ist schlicht irreal:
104,60 € für ein Strecke.
Das gleiche zahle ich nochmal wenn ich nächste Woche zurückfahre. Die Benzinkosten liegen bei ungefähr 175.-€ für ein Fahrt. Hin und zurück wird das global ungefähr um die 550.-€ kosten. Das Hotel, das ich dazwischen brauche rechne ich nicht mit ein, da ich die Strecke auch in einem Wisch fahren könnte.
Da wird fliegen sehr viel billiger und schneller!
Und das fühlt sich irgendwie sehr falsch an.

***

Am Nachmittag (man sollte gute Gewohnheiten nicht aufgeben) war ich mit der D. im Kino.
Auf dem Programm: BlacKkKlansman von Spike Lee.
Es geht um die wahre Geschichte des Ron Stallworth der es als erster Afroamerikaner fertig brachte in den KluKluxKlan als Mitglied aufgenommen zu werden.
Lee geht sehr gekonnt mit der Geschichte um und beschönigt nichts. Er stellt zu einem gewissen Punkt sogar die Black Panther Bewegung dem KKK gegenüber. Filmisch erlaubt er sich ein paar schöne Handgriffe, die nur er sich als Afroamerikanischer Regisseur erlauben darf, (was ich wiederum auch nicht OK finde) Ganz hervorragend der Hauptdarsteller John David Waschington, aber vor allen hat Adam Driver mich sehr überzeugt.
Es ist ein wichtiger Film, der sich mit einem Teil amerikanischer Geschichte beschäftigt, der nicht vergessen werden darf. Er soll und muss unbedingt gesehen werden, und vor allem in Schulen in den kommenden Jahren gezeigt werden.
Und genau da liegt das Problem. Der Film ist sehr didaktisch aufgebaut und viel zu lang. Aus seinen 2 Stunden und 10 Minuten könnte man locker volle 20 Minuten herausstreichen, vor allem bei zwei verschiedenen Reden, bei denen man nach ein paar Minuten verstanden hat worum es geht. Es wird wie so oft alles zu Tode erklärt.
Der Film ist mit Abstrichen sehenswert, doch ein Meisterwerk ist es nicht.

Am Abend bereitete ich das Abendessen zu. Verschiedene Sorten von Tomaten in einem großen Salat, dazu ein Thunfischtartar.  Dazu fand ich diesen leichten Roséwein der vom Namen her passt wie die Faust aufs Auge 🙂 :

St. Jean-de-Luz Tag 5: St. Sebastian & Guétary

Stillleben mit Badehose und Badetuch. (Nein ich stand nicht nackt dabei.)

Die Überschrift ist heute sehr heilig.
Aber wenn man so nah an der spanischen Grenze ist, kann man nicht, nicht hinfahren.

Die D. war am Morgen beim Friseur und ich las für zwei Stunden das Internet leer. Dann machten wir uns auf den Weg.  St.Sebastian liegt ein knappe halbe Stunde entfernt.

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Sebastian
Der sich sexy in Schmerz windende heilige Sebastian.

 

Aus dem Augenwinkel entdeckte etwas im Wasser und schaute dann genauer hin.
Wunderschön große riesige Fische die Hafenbecken schwammen.

Ich erstand ein paar neue Schuhe, ein Hemd, Bermudashorts, zwei Badehosen, und ein Parfüm samt passendem Duschgel.

***

Zum Mittagessen kehrten wir im Astelena ein. Die D. kannte die Bar von früher.

Eine Bar mit Tapas wie ich sie noch nie davor gesehen habe. Allein Beim Anblick bekam man doppelt so viel Hunger wie man eigentlich verspürte.

Und dieses kleine Ministeak war phänomenal lecker.

 

Wir machten eine kleine Bootsfahrt durch die Muschelbucht, deren Strand noch sehr belebt war für einen Montag.

 

Später bei einem Kaffee fand ich diese Servietten auf denen auf Baskisch und Spanisch gegen Gewalt gegen Frauen geworben wurde.  Die D. erzählte mir, dass es in Spanien ein ziemlich heißes Eisen sei, da hier die Zahl der Frauen, die durch häusliche Gewalt ums Leben kommen außergewöhnlich hoch ist.

***

Anschließend fuhren wir nach Guéthary, ein Ort etwas oberhalb von St. Jean.

Dort sahen wir weit draußen die Surfer. Überhaupt ist die Gegend zwischen St. Jean und Biarritz ideal für Surfer. Das kleine Café das die D. mir zeigen wollte hatte leider geschlossen. Die Terrasse jedoch ist wunderschön. Guétary insgesamt ist aber ein wenig „Paris-Plage“ wie die D sagte, und das merkte man auch.

Anschließend fuhren zurück in die Wohnung und saßen bis es stockdunkel war, auf den Balkon.

 

 

St. Jean-de-Luz Tag 4: Hot!

Huiii war das heiß!

Ihr müsst euch jetzt immer vorstellen, dass ich jeden morgen im Meer bade und eine Runde schwimme, und so aussehe wir im Posting von Tag davor. Ich werde das jetzt nicht jeden Tag fotografieren, gell?

Da hier am Meer nicht wirklich ein Lüftchen ging war es an diesem Sonntag sehr schwül. Die D. hatte vorgeschlagen dass wir noch ein Stück weiter gehen sollten ,als die Pointe de St. Barbe, wo am Tag davor schon waren. Ein gutes Stück weiter kämen wir nach Erromardie, das auch sehr schön wäre.
Da ich mir gestern durch meine eigene Dummheit, zwei Blasen an den Füßen gelaufen hatte, (ich hätte anständige Schuhe anziehen sollen, anstatt Schlappen) war ich ein wenig beunruhigt ob ich das schaffen würde, es klappte aber ohne zu viel Aua.

 

 

Diese Klippen könnte man auch leicht verwechseln mit Klippen in Schottland:

 

Ein wenig weiter befinden sich noch die Schießbunker aus den zweiten Weltkrieg sie versiegelt wurden, auf den Türen gibt es aber schöne Garfitti.

In Erromardie angekommen, kehrten wir in eine weitere Guinguette ein. Ich hatte völlig vergessen ein Foto zu machen, doch fand ich hier auf Google Maps ein Foto das genau die Plätze zeigt, an denen wir saßen, nämlich an dem Havanna Club Fass…

 

***

Auf dem Rückweg bemerkte ich ein seltsame Inschrift:
Wenn man genau hinschaut  sieht man im Berg im Hintergrund das Wort ‚NON‘ (Nein) stehen. Darüber könnte man noch die Buchstaben L, G, und V vermuten. Es stammt von einer Protestaktion, die eben diesen Berg betrifft. Der Berg heißt „La Rhune“ und ist DER mythische baskische Berg. Er ist nur sehr schwer zugänglich, denn es führt keine Straße hinauf. Es gibt nur eine Zugverbindung.
Nun sollte dieser Berg touristisch mehr erschlossen werden mit einer Straße und einem großen Erholungsgebiet im Disney Stil.
Die Basken wehen sich seitdem mit allen Mitteln dagegen.

***

Am Abend aßen wir auf der Terrasse des JOA mit einer atemberaubenden Sicht über das Meer. Wenn ich denn Sonnenuntergang nicht fotografiert hätte; es wäre unverzeihlich gewesen.  Die Speisen waren übrigens auch sehr gut.

 

St. Jean-de-Luz Tag 3: Golden

Der Titel Golden von Kylie ging mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf.
Und wenn ich mir jetzt die Fotos ansehe die ich am Morgen gemacht habe, verstehe ich auch warum.
Das Licht ich St. Jean-de-Luz ist nicht wie am Mittelmeer wo es auch schon sehr schön ist.
Die D. erzählte mir auch vom Philosophen Roland Bathes der einmal behauptete das Licht in St Jean sei von einer luminosen Luminosität.

Hier ist es regelrecht golden. Und nein ich habe rein gar nichts an den folgen Fotos retuschiert. Es ist tatsächlich so blau und so gelb. Indian Summer in seiner reinsten Form.

golden
Auf dem Weg zu Strand morgens kurz vor 8.

 

Gibt es die Farbe Perlmuttblau?

 

Ein frisch gebadeter Joël aus dem Meer.

***

Anschließend gab ganz frische Croissants und Baguette zum Frühstück auf dem Balkon.

Und während ich das hier schreibe merke ich dass meine Lieblingsgeräusche (Meeresrauschen) und Glücksmomente (Kaffee morgens bei Sonnenschein auf den Balkon) nach denen ich in den ‚1000 Fragen‘ gefragt wurde, hier die einzige Realität sind.

Am späten Morgen kauften wir noch ein wenig ein für das bevorstehende Abendessen. In der Markthalle gibt es einen Stand wo die Leute elend Schlange stehen, doch sie werden mit den tollsten Köstlichkeiten nachhause gehen.

Wir hatten Glück es waren nur 4 oder 5 Leute vor uns dran.

***

Der Nachmittag war für den Strand vorgesehen und für einen kleinen Spaziergang.

Rechts vom Strand befindet sich der Hügel St.Barbe, wo man ungefähr eine gute halbe Stunde geht bis man da ist. Dort befindet sich auch die kleine Guinguette Le Middle von Jean-Pascale Lacoste, einem französischen Sänger und Fernsehmoderator. Dort gab es den Apéro des Abends.

Prost

 

St. Jean-de-Luz Tag 2: Schwimmen morgens vor acht

Zwei Dinge möchte ich klarstellen. Vielleicht habe ich mich auch nicht richtig ausgedrückt. Ich bin hier in St. Jean privat untergebracht, sonst wäre das wahrscheinlich nicht so ohne weiteres möglich gewesen zumindest nicht ohne dass es mich ein kleines Vermögen gekostet hätte.

Ich erwachte früh. und bevor St Jean richtig erwacht war schwamm ich schon meine erste Runde im Meer quasi alleine. Es war herrlich! Da ich mich nicht traute irgendwelche Wertsachen mitzunehmen nahm ich kein Smartphone mit und konnte kein Foto von dem Ereignis machen. Das wird morgen nachgeholt. Versprochen.

Heute Mittag kam die D. mit dem Zug aus Luxemburg nach und brauchte inklusive umsteigen so lange wie ich vorgestern von Luxemburg nach Poitiers, dank TGV.

Ich holte sie vom Bahnhof ab.

Wir legten uns am Nachmittag an den Strand, lasen, redeten, schauten den Leuten um uns herum zu und waren schon fast tiefenentspannt.

***

Am Abend zogen wir ein wenig um die Häuser bevor wir uns ein Restaurant aussuchten und ich machte ein paar Fotos von den Dingen die in St Jean-de-Luz bemerkenswert sind.

Da wären zum Beispiel die typischen rot/weißen Häuser aus den Baskenland, die hier nur über einen steinernen Deich zu erreichen sind von den ein kleine Brücke jeweils zum Haus führt.

So sieht es von oben zur Seite des Meeres und und zu den Brückenhäusern aus.

Geht man über den Damm weiter kommt man zum Hafen in dem ein Haus ein wenig heraus sticht, da es eher eine holländische Fassade hat. Es ist das Geburtshaus von Maurice Ravel.
Es sind überhaupt verschiedene Baurichtungen vertreten die teilweise an Spanien oder sogar Italien erinnern.

Im Vorhof des Rathauses steht eine Bronze von Ludwig XIV. der hier in St Jean-de-Luz heiratete.

Wir aßen anschließend in einem Fischrestaurant und futterten ein gewaltige Platte an allerlei gegrilltem Fisch.
Wir lernten ein sehr sympathisches Paar vom Nachbartisch kennen. Beide wohnen in Limoges, verbringen aber regelmäßig immer wieder ein paar Tage hier, weil er aus der Gegend stammt. Er gab uns sehr viel Tipps was man sich noch alles in der Nähe ansehen kann.

Aber das seht ihr dann die nächsten Tage.

 

Blogroll

Foundry / Pixabay

Ich hatte schon lange keine Blogroll mehr. Einerseits weil es mir lästig war sie beständig zu aktualisieren, weil es halt immer wieder sogenannte Karteileichen gibt. Andererseits weil ich Anfragen bekam von wegen Linkaustausch, was mich aber nicht interessierte irgendwo in irgendeinem Blog zu stehen das über Dinge schreibt die mich partout nicht interessieren. Ich schaffte meine eigene Roll ab und es kehrte Ruhe ein.

Doch inzwischen finde ich dass es wieder an der Zeit ist gute Blogs zu verlinken. Das meiste was ich nämlich an Blogs in Luxemburg finde, sind Blogs die sich alle als „Influencer“ sehen vor allem in der Mode, Kosmetik, Food und seit neuestem steht Tratsch und Klatsch hoch im Kurs. Die paar wenigen die ich wirklich mochte schreiben jetzt entweder hauptberuflich oder sie haben ganz aufgehört.

Also werde ich langsam eine neue Blogroll vervollständigen, mit den Blogs die auch ich regelmäßig lese.

Da ich zur Zeit ja nicht zu hause und die auf meine Home PC eine Liste angelegt ist (und hier natürlich nicht…typisch) verlinke ich jetzt erst mal die die ich alle eh regelmäßig lese. Der Rest folgt später.

Der langen Fahrt zweiter Teil und der erste Tag in St. Jean-de-Luz

Ich hatte sehr schlecht geschlafen. Da ich mir den Wecker sehr früh gestellt hatte, erwachte ich als ich endlich eingeschlafen war. Nun ja.
Ich würgte einen Kaffee hinunter und machte mich auf den Weg. Es waren ja nochmal 470 km.

Die Fahrt durch Bordeau war nicht besonders. Ich wusste dass ich auf einen  Stau zusteuern würde der sich aber als weniger schlimm erweisen sollte als gedacht. Ein Laster hatte auf der Autobahn Feuer gefangen. Als ich daran vorbei fuhr war er schon abtransportiert.  Es gibt einen recht tollen Service auf den französischen Autobahnen: Der Radiosender Info Autoroute 107,7 Je nach Gebiet wird die gleiche Welle von verschieden Studios versorgt.

Irgendwann fing ich jedoch an Hörbücher abzuspielen und hörte von Marc Uwe Kling, Der Tag an dem die Oma der Internet kaputt gemacht hat. Eine sehr schöne Geschichte.
(Affiliate Link)

Und dann war ich endlich da.

Ich wanderte ein bisschen umher und merkte, dass St. Jean-de-Luz nicht gut für meinen Geldbeutel sein wird. hier gibt es nach einem ersten Überblick zu viele zu tolle Geschäfte.
Aber davon morgen mehr.

***

Die Kaltmamsell erinnerte mich via diesen Artikel daran, dass vor 30 Jahren kam der Film Bagdad Café in die Kinos kam. Ich war in Cannes zu einer Zeit  als der Cousin meiner Mutter noch dort wohnte und sich um die Villa eines Millionärs kümmerte, der die meiste Zeit im Jahr nicht anwesend war.  Ich weiß noch dass ich mir den Film zwei mal angesehen habe, weil ich ihn so schön fand und das Lied „Calling you“ mir irre unter die Haut ging.  Es war das Jahr 1988 und dieses Jahr sollte sich sehr vieles für mich ändern…
Wenn ich recht überlege sollte sich alles ändern…
Ich sollte endlich frei atmen können…
Aber das ist eine andere Geschichte….

Der langen Fahrt erster Teil

Eigentlich hätte alles anders sein sollen. Aber gut. Es ist wie es ist und verpasste Dinge waren dann eben nicht für mich bestimmt.
Heute war der erste Tag der langen Fahrt nach St. Jean-de-Luz.
Ein paar Telefonanrufe verhinderten, dass ich bei Zeiten weg konnte. (Vor allem der letzte Anruf war sehr lästig.)
Die ersten 760 km verliefen ereignislos, und ohne Zwischenfall. Ich fuhr jedoch durch ein paar kräftige Regenschauern.

Jetzt bin ich in einer sehr flachen Gegend  bei Poitiers, und ich habe keine Lust mehr nach der stundenlangen Fahrt mir noch das Futuroscope anzusehen, weswegen der Zwischenstopp hier geplant war. Es war eigentlich vorgesehen, dass ich schon am Dienstag abreisen würde, doch dazu kam es nicht, aus Gründen die nicht ins Blog gehören.

Das Hotel ist groß und schön aber auch ein wenig in die Jahre gekommen.

Gemütlich in der Bar  bei einem Glas Sauvignon gebloggt und die Welt war wieder in Ordnung.

Das Restaurant war eines von der Sorte die versuchen in einer gewissen Zeit die Leute so flott wie möglich durchgeschleust zu bekommen. Ich mag das im Prinzip gar nicht, aber das Essen für diese Art von Restaurant war  erstaunlich gut.

Das war die Ausbeute des Vorspeisenbuffets.

Als Hauptspeise gab es Stör. Sehr gut!

Und dann kam die Nummer des Abends.
Ich saß gleich neben dem Schkoladenspringbrunnen, der für Kinder (wie für mich) zu gut riecht als dass man da nicht zumindest einmal einen Löffel hinein halten würde.
Es kam eine spindeldürre Mutter mit ihren noch spindeldürreren Tochter an das Dessert Buffet. Das Mädchen, 9 oder 10 Jahre alt, starrte die die Schockofontaine an und hatte Sternchen in den Augen.  Es war so offensichtlich was sie wollte.
„Warum nimmst du dir nicht ein paar frische Früchte?“ fragte die Mutter in einem, dem Gesundheitswahn verfallenen Ton. Augenblicklich waren die Sternchen aus den Augen des Mädchens verschwunden, sie drehte sich zur Mutter, steckte sich den Finger in den Mund als ob sie kotzen müsste und nahm aus Trotz überhaupt nichts.
Wenn die Kleine in 10 Jahren 150 Kilo wiegt, … aber das ist eine andere Diskussion.

***

Sehr gelacht über den Post von Frau Brüllen. Frau Brüllen kennt ihr! Sie ist die Erfinderin von #WMDEDGT (Was machst du eigentlich den ganzen Tag) an jedem 5ten des Monats. Ich habe da auch schon das ein oder andere mal mitgemacht, wenn ich am 5ten des Monats daran denke. Vielleicht klappt es ja für September.

1000 Fragen 401-420

OyeHaHa / Pixabay

401. Was isst du am liebsten, wenn du frustriert bist?
Bei Frustration habe ich früher geraucht. Da ich seither noch nicht so richtig frustriert war, kann ich noch nicht sagen ob ich das jetzt durch Nahrung ersetze oder etwas anderes.

402. Hast du mal etwas Übernatürliches oder Unerklärliches erlebt?
Nein.

403. Welche Herausforderung musst du noch bestehen?
Wenn es beruflicher Natur wäre, dann wäre es herauszufinden was ich machen werde wenn ich nicht mehr Maskenbildner sein will.

404. Wer hat dich in deinem Leben am meisten beeinflusst?
In jungen Jahren wahrscheinlich meine Eltern. Aber letztendlich sind es summasummarum mehr die Menschen um mich herum als die Eltern.

405. Was ist kleines Glück für dich?
Morgens bei Sonnenschein auf dem Balkon den ersten Kaffee trinken.

406. Tust du manchmal etwas aus Mitleid?
Da ich der felsenfesten Überzeugung bin, dass Mitleid noch nie jemandem geholfen hat!
Aber wenn ich es tue, dann aus einer Müdigkeit heraus, weil ich keine Kraft mehr habe jemanden zu überzeugen oder ihm anderweitig zu helfen.

407. Wann hast du zuletzt einen Abend lang nur gespielt?
Wenn unter spielen auch Daddeln fällt, dann kommt das mindestens ein- oder zweimal die Woche vor.

408. Bist du gut in deinem Beruf?
Ich denke ja. Aber Maskenbildner ist ein künstlerischer Beruf und entweder es gefällt dem Gegenüber was ich mache, oder nicht.

409. Wen bewunderst du?
Ich bewundere Leute die trotz aller Hürden, Schwierigkeiten und Rückschläge in ihrem Leben nie aufgegeben haben und heute mit beiden Beinen im Leben stehen und erfolgreich sind.

410. Hast du eine gute Gewohnheit, die du jedem empfehlen würdest?
Da ich zu hoher Selbstkritik neige, gibt es da nichts was ich von mir empfehlen könnte, es sei denn versuchen das Leben trotz allem zu genießen und versuchen so positiv wie möglich zu bleiben.

411. Was überspringst du in der Zeitung?
Die Sportseiten.

412. Was machst du, wenn du graue Haare bekommst?
Nichts. Ich hab sie ja schon.

413. Was war auf deinem letzten Instagram-Foto zu sehen?
Da ich so gut wie gar nicht instgramme, ist das nicht weiter von Belang.

414. Stehst du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund?
Hintergrund.

415. Wie oft lackierst du dir die Nägel?
Wenn ich mit einer Schauspielerin beratschlage was für ein Nagellack sie für die Rolle nehmen soll und ich pinsele mir die Farbe auf die eigenen Nägel. Also nicht so häufig.

416. Bei welchen Nachrichten hörst du weg?
Sportresultate. Es gibt nichts Belangloseres.

417. Bei welcher TV-Sendung würdest du gern mitwirken?
Gar keiner.

418. Womit belegst du dein Brot am liebsten?
Die letzte Zeit habe ich ein Faible für Schinken und Käse zusammen. Aber das ändert sich auch wieder.

419. Was ist deine größte Schwäche?
Essen.

420. Wie kumpelhaft bist du?
Gar nicht. Ich bin entweder ein Freund, ein guter oder entfernter Bekannter, oder auch noch ein Arbeitskollege, aber ein Kumpel bin ich nicht.

Links 2,3,4

Luxemburger Wetter in seiner reinsten Form. Vor zwei Wochen hätte man die Temperaturzahl noch umdrehen können und sie wäre richtig gewesen. Und überhaupt war heute der erste Tag in diesem Jahr an dem mit kalt war. Der Entschluss  im Januar noch einmal loszufliegen verfestigt sich immer mehr.
Das ging so weit dass ich am Nachmittag meine Reiseagentin aufsuchte…

***

Wunderschönes Cover der New York Times, das ich heute im Briefkasten hatte. Es wollte nicht nur ein Journalist über Aretha schreiben
Sämtliche Nachrufe kann man hier lesen. Insgesamt sind 1, 2, 3, 4, 5, 6 Stück.

***

So wie das Annexe jetzt aussieht wird es nächste Woche nicht mehr aussehen. Es wird renoviert. F., der Besitzer, hat mir bereits die neuen Lampen gezeigt. Es kommen neue Stühle und neue Tische und neue Farben.
Wenn zurück bin aus St. Jean de Luz bekommt ihr neue Eindrücke meines Lieblingsrestaurants. Das ist das letzte Foto mit der alten Deko.

***

Als ich heute morgen diese unglaubliche Nachricht las, dass der Papst dazu rät sämtliche Kinder bei denen die Homosexualität schon im Kindesalter ersichtlich sei, zum Psychiater zu schicken, war mir als ob mich jemand gegen den Kopf gestoßen hätte.
WIE BITTE? Und was kommt als nächstes? Die Inquisition??? Teufelsaustreibungen??? Hexenverbrennungen???
Am Abend wurde dann kräftig zurückgerudert:  Vatikan zieht umstrittene Äußerung zu homosexuellen Kindern zurück.
(Das ist SpOn Link. Wer Adblocker hat,weiß dass die Seite zerschossen wird…gell?)

Ich war schon im Begriff einen Shitstorm gegen den Papst aufzufahren. An der Aussage ist so viel falsch, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Nun gut.
Es ist mir (aber vor allem dem Papst!!!) erspart geblieben!

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Via Kaltmamsell
Die Nachrufe der New York Times sind legendär. Doch gab es eine Zeit in der, wenn man kein Mann und weiß war, nicht berücksichtigt wurde. NY Times nimmt das jetzt nach.
Obituaries Overlooked
Sehr spannende Leute dabei, von denen ich viele nicht kannte. Diane Arbus z. B., die Fotografin die behinderte Menschen zu einer Zeit fotografierte, in der man sie lieber versteckte.

Sonntag in der City

Spät aufgewacht. Am Morgen war das kalte Schmuddelwetter der letzten zwei Tage war wie weggeblasen.

Kaffee, Bloggen, Duschen und Haushalt.

Nachmittags wanderte ich ein wenig durch die Stadt und graste nach langem mal wieder Pokémons ab . Ich bin immer noch auf einem sehr niedrigen Level, doch heute konnte ich drei Eier ausbrüten und fand jede Menge neuer Pokémon die ich noch nicht hatte. Früher in der alten Wohnung war das alles etwas einfacher weil ich einen Pokéstop gleich vor der Haustür hatte, und dort über Stunden hinweg alles mögliche abstauben konnte. Ich hatte immer genug Pokébälle.

***

Die Fotos könnte man meinen entstanden mitten in der wilden Natur weitab der Zivilisation. Vielleicht am Meer, dem letzten Foto nach zu urteilen.
Weit gefehlt.
Das ist an der Place de l’Étoile/Boulevard Grand-Duchesse Charlotte. Ein Grundstück das schon seit weit über zehn Jahren nicht bebaut wurde.

***

Jodie Foster beantwortet die Google Fragen die am meisten über sie gestellt wurden.

Ein Samstag Morgen Kaffee in einem anderen Lokal

Kurz vor 7 war ich bereits wach und hörte draußen ein Geräusch das sich an anhörte wie das Klappern von Pferdehufen.
Ich hatte im Büro bei Fenster auf Kipp stehen lassen und  was das ‚klapperte‘ war der Regen der auf die Metellumschalung des Balkons tropfte.
Es ist fast jedes Jahr so dass bei Beginn der Schobermesse das Wetter umschlägt und der Sommer vorbei ist.

Bloggen, Duschen, Kaffee (die Reihenfolge war anders) und los.

Ich verabredete mich mit der D. gegen 11 im Café Piazza das sich ebenfalls auf der Place Guillaume befindet zum üblichen Kaffee. Das Renert hat, wie ich ja schon letzte Woche berichtete, geschlossen.
Wir beschlossen uns am Nachmittag einen Film anzusehen:

So wie letzte Woche sah ich auch diese Woche eine Adaption von einem Ian McEwan Roman. On Chisel Beach ist die Geschichte eines Paares das dem Druck der Gesellschaft 1962 nicht standhält. Die Stroy kulminiert in einer desaströsen Hochzeitnacht. Mir hat der Film eigentlich gut gefallen, auch wenn er stellenweise sehr vorhersehbar ist, sind die beiden jungen Darsteller sehr überzeugend.

Anschleßend ging en wir in die Réserve, eine Weinbar in der ich schon ein paar mal letztes Jahr war. Ich lernte zwei Freundinnen der D. kennen die ich bis dato nicht kannte. Die I. und die S. Es wurde ein sehr lustiger Abend mit etwas zu viel Wein.

***

Als ich über den Tod von Dieter Thomas Heck las, versetzte mir das schon einen Stich. Er war irgendwie immer da, zum Teil auch durch die Dauerwiederholungen der ZDF Hitparade auf ZDF Neo.  Wusstet ihr übrigens dass seine Karriere nicht mit der Hitparade begann sondern schon davor bei RTL Radio und dass die Zuschauer ihm seinen Vornamen ausgesucht hatten?
Für all meine deutschen Leser eine gute Übung um Luxemburgisch zu lesen: Dieter Thomas Heck ass gestuerwen.

In den Kommentaren (die man ja nie lesen sollte) schreib jemand dass er auch ein Album herausbrachte: Es ist Mitternacht, John. OMG!!! Warum ich das nicht kannte … vielleicht habe ich auch verständlicherweise verdrängt.

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Gestern auf eine australische Werbung geklickt. Diese Badehosen sind so unmöglich, dass sie schon fast wieder schön sind. Ich war sehr versucht eine zu bestellen.
Budgy Smuggler

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Sehr viel Wäsche

Am Freitag morgen reisten die N. der A. und der kleine T. ab.

Es ist ja nicht so als ob ich es nicht gewusst hätte, aber so richtig bewusst wurde es mir erst als sie weg waren, dass ich ein enormen Berg Wäsche zu bewältigen hätte.

Wäsche

Das ist in sofern erwähnenswert, dass ich solche Berge nicht gewohnt bin.
Und jetzt höre ich die Mutter mit 4 Kindern die das liest, laut lachen….

Dann stellte ich mich erschrecken fest dass, die kleine Fernbedienung für die Garagentore kaputt ist. Zum Glück hatte ich vor etlichen Jahren vorgesorgt und eine neue auf Vorrat gekauft. Zudem fand ich noch eine alte Fernbedienung der gleichen Marke von meiner Mutter, die aber für das Garagentor in der alten Heimat vorgesehen war.
Das Tor gibt es übrigens seit vier Wochen nicht mehr.
Es ist nicht so als ob ich es nicht gewusst hätte. Man hatte mir über dritte Personen vor etlichen Monaten berichtet, dass das Haus samt Garage nicht stehen bleiben würde. Doch versetzte es mir einen Stich als ich es vor wenigen Tagen hörte. Ich werde es mir nicht ansehen.

Also fuhr ich am Nachmittag zu diesem Garagentor Hersteller, und kaufte eine neue.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich mit … Wäsche.

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Immer wieder schaue ich ab und an auf australischen Newsseiten vorbei weil…. nun ja…Australien eben. Ich war eine Weile dort und es fehlt mir…irgendwie.
Mein Schulfreund H. der ja dort lebt postete folgenden Kommentar:

Nun ist das erstens mal ein Post der mich so nicht überrascht.  Aber ich war neugierig was Murdoch denn jetzt in Australien ausgefressen hat. Ich fand das hier und verstand warum H. so wütend ist.

Is Murdoch’s empire „waging a war on the Prime Minister of Australia“?

…The ‘Foxification’ of Australian politics…

In der Tat, da wäre mir auch speiübel.