Sehr lange ausgeschlafen. Es war nach 9:00 als ich erwachte. Und für alle die sich wundern dass die Posts hier im Blog doch schon gegen 6:00 morgens kommen; ich schreibe meistens abends alles vor und es veröffentlicht sich dann morgens auf der eingestellten Uhrzeit.
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Da ich um 17:00 eine Besprechung hatte überlegte ich was ich denn bis dahin so anstellen könnte. Ich entschied mich endlich das Bild in Angriff zu nehmen, das ich schon so lange für das Wohnzimmer vorgesehen hatte.
Vielleicht bedarf dies einer Erklärung:
Das Bild jagt mit immer wieder ein Schauer über den Rücken, da ich es selbst gesmacht habe und jedes mal wenn ich es betrachte denke ich mir, dass ich es auch in sehr groß an der Wand sähe.
Ich ging zum Fotoladen und bestellte. Man sah sich im Laden zuvor das Foto an, ob man es von der Auflösung her gut genug sei, und nahm noch ein paar kleine Verbesserungen vor.
Merke: iPhone Fotos sind von der Qualität her so gut, dass man Abzüge von 100×100 cm bestellen kann.
Das Bild sollte in 10 Tagen da sein…
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Am Abend ging lud mich die A. zusammen mit einem Arbeitskollegen, der für eine Theaterproduktion aus extra Larochelle eingeflogen wurde, in ein neues Popup Restaurant ein das ich noch nicht kannte.
The Farm ist nebst dem inzwischen geschlossenen Siriously! und dem Chiche (alles Popup Restaurants) ebenfalls in Hollerich angesiedelt in einer Straße die auch in den nächsten Jahren ihr Aussehen sehr verändern wird wegen den Trambahn.
Der Look des Restaurants ist fast nicht zu beschreiben. Da François, der das Ganze leitet, früher Filmsets gebaut hat, hat er sich hier nach Herzenslust verausgabt um eine heimelige Atmosphäre in einer alten Wurstküche zu schaffen. Das ist in der Tat sehr sehr speziell.
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Am Samstag Nachmittag war ich zu einem Geburtstagsdrink nach Esch eingeladen wo auch der Gaymat stattfand. Séraphine Mirage hatte Geburtstag.
Nein ich war nicht für die Maske verantwortlich, die der brüllenden Hitze übrigens sehr gut standhielt.
Respekt!
Frau Vollmer erinnerte mich heute morgen früh daran dass der 12. ist.
Ah ja!
Schön!
Mit was könnten wir den den 12von12 Tag füllen?
Ich entschied mich für eine Ausstellung von der ich schon viel Gutes gehört hatte, die Thierry! Ausstellung. Es bedarf einer Erklärung für alle meine nicht luxemburger Leser. Wenn man hierzulande von Thierry spricht, spricht man nicht von irgendeinem Thierry, sondern von dem Schauspieler Thierry van Werveke der vor fast 10 Jahren verstarb.
Man schreitet über den roten Teppich zum Pomhouse in Dudelange in dem sich die Austellung von Thierry befindet.
Thierry hatte nur eine ganz kleine Rolle in diesem Film, auf dem ich damals auch mitgearbeitet habe. Das Resultat war ein etwas seltsamer Film, der nicht richtig einzuordnen war. Aber es war auch der Film der mir beibrachte, dass mein Job über Wochen hin fürchterlich elend sein kann und wenig Spaß macht.
Eine wunderschöne Ausstellung die sehr bewegend war. Zumal ich Thierry ja kannte und mehrfach mit ihm gearbeitet habe. Absolut sehenswert.
Und dann wurde mir plötzlich bewusst, dass ich ja in Dudelange bin und gleich neben der Thierry Ausstellung auch The Bitter Years von Edward Steichen ausgestellt sind, DIE ICH NOCH NIE GESEHEN HABE!
Der erste Teil der Bilder ist unten im Wasserturm ausgestellt, der zweite Teil ganz oben im Wassertank. Durch die Mitte der Trums geht ein Aufzug. Man erklärte mir, da ich einige der sehr berühmten Fotos der Sammlung vermisste, dass dies der zweite Teil der Ausstellung sei. Der erste Teil wäre im Archiv. Jetzt verstand ich auch endlich warum die Ausstellung so klein ist, denn es passt nicht alles rein.
Hoch fuhr ich mit dem Aufzug, hinunter ging ich zu Fuß und machte ein paar Aufnahmen der Gegend.
Am Abend ging es mit der D. in die alte Heimat. Es war eine spontane Entscheidung, denn es war schönes Wetter. Wir speisten im Steak House, unter völlig neues Leitung, aber sie geben sich sehr viel Mühe. Anschließend gingen wir eine kleine Tour spazieren und ich zeigte der D. ein wenig meine alte Heimat.
Der Marktplatz hat endlich den fürchterlichen Schandfleck verloren. Die sogenannte Petite Marquise gibt es nicht mehr. Was ich aber sehr vermisse ist das abendliche Treiben auf den Terrassen und Plätzen in der Innenstadt. Es sind kaum noch Touristen unterwegs. Der Marktplatz war gegen 21:00 wie leergefegt.
Vor ein paar Tagen erwähnte ich in einem Post meine Grundschule, und dass es so hässlicher Klotz gewesen ist. Nun das ist nicht besser geworden und ist heute noch so.
Das Schild ist gleich neben der Schule. Bisous et Salut. Warum nicht gleich Kiss and Fly?
Merke: Einen Joël an einem Mittwoch Nachmittag, nachdem er beim Zahnarzt zur Kontrolle war, in die nächstgrößere Stadt ohne Plan und Ziel fahren zu lassen, ist keine gute Idee. Daraus wird meistens eine Shoppingtour.
Zudem hinkte der Zahnazt seinen Terminen hinterher und ich kam so spät dran, dass keine Zeit mehr blieb um rechtzeitig mit der D. ins Kino zu gehen. Kino am Mittag fällt somit diese Woche aus.
Eigentlich wollte ich nur „schnell“ zu Violas weil ich keine gute Vanille mehr hatte zum Eiscreme herstellen. Doch das kam dabei heraus:
Linoncello brauchte ich eh für ein Gericht. Koriandergewürz fehlte auch. Der Rest ist alles ‚oh das könnt ich doch mal…‘ und ‚ah das war doch in dem Dings Rezept, oder?‘
Ich bin ein hoffnungsloser Fall.
Zumal es anschließend noch weiter ging ohne Rücksicht auf Verluste.
Der Sommerschlussverkauf, den es eigentlich nicht mehr gibt, lässt grüßen.
Bei Sør werde ich immer fündig…leider.
Ich bin nicht der Sneaker Typ, aber wenn sie so aussehen mit Gürtel von Floris van Bommel.
Bei diesem Frotté Polohemd meinte der Verkäufer, es käme modemäßig alles wieder. Da war ich dann doch etwas baff, weil ich nicht wusste wann Frotté zum letzten Mal in anderen Bekleidungsstücken vorkam außer in Bademäntel. In den 70ern?
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Herr Womke aus Bielefeld (der wie ich ein Blogger der ersten Stunde ist) berichtet wie er zur Werbeikone für eine Fernsehsendung von Tele5 wurde. #Schlefaz und #SektionBielfeld
Das Konto teilt Artikel aus den Mainstream Medien die derzeit bei Rechtspopulisten und Neonazis sehr populär sind.
Was ich daraus erkenne ist erstens, was für einen gewaltigen Mist diese Medien produzieren und dass sie damit der rechtsradikalen Ecke voll in die Hände spielt. Und zweitens, wird es höchste Zeit für einen verantwortungsvollen Journalismus, der erkennt welchen Schaden er anrichtet, wenn er nicht verantwortungsvoll ist.
Und wenn ihr mir nicht glaubt, dann lest was da aus der „seriösen Presse“ im rechten Milieu geteilt wird. Wenn man es in so geballter Form präsentiert bekommt, wird man echt wütend.
Heute werde ich über etwas berichten das heute ebenfalls in den Zeitungen steht und mich unmittelbar betrifft, auch in beruflicher Hinsicht. Zudem hat es mit meinem besten Freunden zu tun die ziemlich oft hier im Blog mit den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen erwähne. Da beide aber heute in ihren offiziellen Posten inne hatten, werde ich die Namen ausschreiben.
Da das Schreiben für mich immer noch etwas ist, was ich zwar sehr gerne mache, aber nichts mit meinem Beruf zu tun hat, ist es immer so eine Gradwanderung für ein Tagebuchblogger was ich den jetzt ins Blog schreibe und was nicht.
Genau so verhält es sich mit engen Freundschaften, die über die Jahre hin entstanden sind mit Menschen die ich primär aus meiner Arbeitswelt kenne. Für jemanden der angestellt ist, das wahrscheinlich nicht so ein großes Problem wie für jemanden der freischaffend ist und immer aufpassen muss wenn er was erzählt und auch was ich hier schreibe.
Ich hatte vor Wochen eine Einladung bekommen zur Programmvorstellung der nächsten Spielzeit 18/19 des Merscher Kulturhauses. Die war gestern morgen und ich ging hin.
Der Präsident des Merscher Kulturhauses Marc Fischabch (u.r) hielt eine Ansprache, sowie die Direktorin (o.r.) des Verbandes der Gehörlosen, da das Merscher Kulturhaus eines der ersten Häuser in Luxemburg sein wird, das versucht so viel wie möglich die gehörlosen Sprache in einer Form in die Vorstellungen miteinzubeziehen, sei es dass ein Übersetzer da ist, sei dass die Vorstellung übertitelt wird.
Es war ebenfalls die letzte Programmvorstellung für jetzige Direktorin Karin Kremer (l.), weil sie Ende des Jahres in Rente geht.
Karin ist seit der Zeit in er es mir wirklich nicht gut ging eine liebe Freundin geworden und sie gehört zum festen Clan der sich regelmäßig Samstags auf dem Wochenmarkt trifft. Als vor ein paar Wochen endlich feststand wer den ihr Nachfolger werden würde, war ich sehr froh:
Claude Mangen, der noch Programmdirektor vom 100,7 wird die Stelle für 2019 übernehmen. Claude kenne ich solange ich selbst in der Kultur arbeite und mit ihm zusammen hatte ich meine ersten großen Theaterprojekte in Luxemburg wie z. B. die West Side Story im Jahre 2000.
Vielleicht kann sich auch jemand an den Beitrag der Bettendorfer Tschechow Kirschen erinnern…
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Folgendes Foto zeigt den teuersten Kaffee den ich je gekauft und getrunken habe.
Dabei ist das Foto so unspektakulär. Das ist der Kaffee den ich aus Bali mitgebracht hatte, den berühmten Luwak Kaffee. Wie der Kaffee hergestellt wird habe ich hier beschrieben .
Er schmeckt ziemlich kräftig und doch fein und ist eigentlich gar nicht bitter. Er ist aber etwas säuerlicher als das was ich sonst an Kaffee gewöhnt bin. Und diese kleine Tasse im Bild hat umgerechnet so um die 10 € gekostet.
Ja ich weiß, es ist Montag und die Fragen kommen immer erst am Donnerstag. Doch weil ich Sonntag ein ‚Extrem Gammeltag‘ eingelegt habe und da wirklich nichts davon erwähnenswert ist, hier eine Runde 1000 Fragen.
221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Das mag es sicherlich geben. Ich habe es aber nie gehabt.
222. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Ich finde ja, meinen besten Freunde sagen nein.
223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Nein. Dazu stehe ich zu fest mit beiden Beinen auf dem Boden.
224. Steckst du Menschen in Schubladen?
Als ich noch tagtäglich mit Kunden zu tun hatte war es es nicht anders machbar. Der Kunde kommt rein und du taxierst ihn sofort ob seiner Kleidung seinem Aussehen und seiner Körpersprache.
225. Welches Geräusch magst du?
Meeresrauschen und das Plätschern eines Baches.
226. Wann warst du am glücklichsten?
Immer wieder im Urlaub am Meer.
227. Mit wem bist du gern zusammen?
Mit der A., der N. und dem F.
228. Willst du immer alles erklären?
Manchmal, aber schon beim Luftholen um den ersten Satz zu sagen, merke ich dass es keinen Sinn macht.
230. Was war deine größte Jugendsünde?
Einmal alles ausprobieren was es an Drogen in meiner Jugendzeit gab. Kokain, LSD, Hasch und sonst noch ein paar bunte Pillen. Heroin habe ich nur gesnifft, da ich zu viel Angst vor Spritzen hatte.
231. Was willst du einfach nicht einsehen?
Dass ich endlich bin.
232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
Manchmal wünschte ich mir es gäbe noch welche, doch die, die sie erzählen könnten, sind nicht mehr da.
233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gern noch einmal erleben?
Das wäre ein Tag an dem es mir in meinen Jugendjahren besonders schlecht ging. Wenn ich den jetzt noch einmal erleben würde, könnte ich mir sagen dass alles gut werden würde, und ich würde es glauben, weil ich es mit Gewissheit weiß.
234. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Zeit!
235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
Nein. Ich will nicht wissen was kommt!
236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Meiner Phantasie setze ich keine Grenzen, ansonsten denke ich dass ich weiß wo ich hingehöre.
237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Ja, mehrfach. Doch es ging immer glimpflich aus, sonst wäre ich nicht mehr hier.
238. Hast du einen Tick?
Nein. Ich habe Eigenheiten, die ich aber nicht als Tick bezeichnen würde.
239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Eine Momentaufnahme, von der man aber erst im Nachhinein weiß, dass es Glück war. Im Moment selbst wird man sich dessen nicht bewusst.
240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Die Person oder Personen sind leider nicht mehr da und haben vor mir das zeitliche gesegnet.
(Hui. Diese Fragerunde um einiges heftiger als die Runden davor.)
Doch zuvor schnell 2 Links bevor es zu spät ist hinsichtlich der Literaturtage in Klagenfurt. Frau Modeste und die Kaltmamsell sind vor Ort und berichten.
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Ich hatte mal kurz angedeutet dass es mich wurmt dass ich das mit Marcel Proust und ‚Auf der Suche nach der verlorenen Zeit‘ nicht hinbekomme. Jetzt da ich den ersten Comic Band gelesen habe, geht das um einiges besser. Stéphane Heuet der Zeichner beschäftigt sich schon seit Jahren mit Proust und hat inzwischen 6 Comic Bände herausgebracht.
Der erste Band über die Kindheitserinnerungen und die berühmte Madelaine in Lindenblütentee getunkt, die den ganzen Schwall an Erinnerungen auslöst… es ist alles drin. Spannend ist natürlich die Genauigkeit mit der Heuet die Zeichnungen von Combray anfertigt, das es tatsächlich gibt (eigentlich heißt es Illiers-Combray), das man auf Google Maps nachchecken kann.
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Die A. hat nebst Hund und Schlidkröte auch ein Pferd, bzw. sie kümmert sich um ein Pferd. Ich war jetzt schon mehrfach dabei wenn sie abends das Pferd von der Weide holt um es in den Stall zu führen.
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Ich bin kein Fußballfan aber an dem gleichen Abend an ich das Pferd mit der A. von der Weide holte, spielte Belgien gegen Brasilien und das Rooftop übertrug das Spiel auf einer Leinwand. Niemand hätte gedacht die die Belgier die Brasilianer nach hause schicken würden. Die N. die auch dort war und Belgierin ist, war völlig aus dem Häuschen.
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Für den Samstag hatte ich zwei Geburtstagseinladungen, eine am späten Nachmittag, eine am Abend.
Eine war der 75. Geburtstag meiner Nachbarin. Der andere eine Einladung die die N. erhalten hatte, war von einem Anwalt, der seinen 50. feierte. Beides war auf seine Weise schön, doch ich war froh als ich endlich zu hause war.
In welchem Jahr gewann Corinne Hermès für Luxemburg zum letzten mal den Grand Prix Eurovision de la Chanson? Es war 23 April 1983.
An dem Samstag wurden in unserer Familie sehr viele Fotos geschossen und es das letzte mal dass jemand geheiratet hat. Dabei entstand folgendes Foto:
Es kann sogar sein dass ich selbst dieses Foto schoss, ich weiß es nicht mehr.
Es war die Hochzeit von Tante Gritty und ihre Schwester (meine Mutter) machte ein Foto von meinem Bruder und meinem Vater. Es war am Ende des Abendessens, den die Cognacgläser stehen auf dem Tisch.
In einem der nächsten Posts werde ich versuchen auch ein Foto von mir auf dieser Hochzeit zu finden.
201.Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Lustigerweise habe ich da sofort an meine allerersten Nachbarn gedacht als ich noch in der alten Heimat lebte. Die kannte ich eigentlich nicht sehr gut. Hier im Haus kenne ich Nachbarin über mir so lange wie sie im Haus wohnt. Unter mir ist es jemand neues, der OK zu sein scheint.
202.Hast du oft Glück?
Nicht mehr und nicht weniger als andere.
203.Von welcher/m FreundIn unterscheidest du dich am meisten?
Wahrscheinlich vom A., der absolut nicht in der selben Branche arbeitet wie ich oder den Rest der Menschen die mir nahestehen.
204.Was machst du anders als deine Eltern?
Ich arbeite in Kunst und Kulturm eine ganz andere Richtung als meine Eltern.
205.Was gibt dir neue Energie?
Ruhe.
206.Warst du in der Pubertät glücklich?
Als ich mit 14 ins Internat kam, ja.
207.Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Weiß ich nicht mehr. Ich denke aber dass es auf einem Nachtdreh war.
208.Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Mit einem Lottogewinn?
209.Blickst du oft um?
Nicht mehr oder weniger der Durchschnitt
210.Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Diese Frage setzt voraus dass ich ein Geheimnis hätte, was nicht der Fall ist. Jeder weiß über mich soviel wie er wissen muss bzw. wissen will.
211.Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Über nichts, da ich zur Zeit keinen Partner habe.
212.Worauf freust du dich jeden Tag?
Nichts im besonderen.
213.Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Letztens dachte ich viel an die C. deren Todesanzeige ich schon vor Monaten in der Zeitung fand. Ich hatte seit Jahren keinen Kontakt mehr mit ihr. Die C. war eine Jugendfreundin mit der ich so unglaubliche Lachanfälle hatte, dass von außen bedenklich erschien. So wie die Todesanzeige geschrieben war, muss sie an einer Krankheit gestorben sein, an der sie litt.
214.Wie gehst du mit Stress um?
Ich sehe den meisten Stress in meinem Beruf als etwas Positives.
215.Gibst du dich gelegentlich anders, als du in Wirklichkeit bist?
Nein. Warum sollte ich?
216.In welchem Punkten gleichst du deinem Vater?
Im Aussehen. Sonst nicht.
217.Kann man Glück erzwingen?
Nein.
218.Welcher Streittyp bist du?
Einer von der Sorte der selten, sehr selten streitet.
219.Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Nein, das braucht eine Weile.
220.Wie klingt dein Lachen?
Laut, bisweilen dreckig.
Das schöne an diesen Kinobesuchen am Mittag mit der D, ist die der Umstand dass ich ja blindlings mitlaufe in alle Filme die die D. sich ja von Berufswegen ansehen muss. Die meiste Zeit weiß ich nur den ttel vom Film und sonst nichts.
Adrift fällt unter die Kategorie angenehme Überraschung, die ich vom Thema nicht erwartet hätte.
Adrift ist die wahre Geschichte von Tami Oldham Ashcraft die den Film auch mit produziert hat. Der Film hätte auch richtig böse ins Hemd gehen können und eine kitischig tragische Liebesgeschichte sein können. Doch das ist er nicht. Das ist aber vor allem den beiden sehr guten Darstellern Sam Claflin und Shailene Woodley zu verdanken.
Eine große Empfehlung von mir.
Ihr könnt euch den Trailer ansehen doch er wirkt eher abschreckend.
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Nach dem Kino waren wir jetzt mehrfach im Kin Khao, ein Thairestaurant das im Kinepolis Komplex selbst ist. Es wurde vom Explorator auch mit Preisen ausgezeichnet. Ein hervorragendes Restaurant mit einer schönen Deko.
Allerdings sollte man nicht den Macker hinsichtlich der Schärfe spielen. Den wenn die Bedienung im Restaurant sagt dass es scharf ist, ist es richtig Hot!
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Ich habe neues Wort gelernt: Gelsenkirchener Barock.
Sehr spannendes Thema, da es den hier in Luxemburg zwar sicherlich auch gab, aber wahrscheinlich doch anders. Wie hätte er wohl hier geheißen? Zolver Barock?
Ich hatte im letzten Post von den Büchern gesprochen die nun endlich auch alle in der neuen Wohnung sind. Darunter befand neben einem großen Stoß Papierkram auch eine kleine Fotomappe die unter anderem dieses Foto enthielt:
„Autsch! Was ist das denn?“
Rückenschmerzen!
„Was soll das denn jetzt?“
Vielleicht habe ich nur falsch gelegen im Bett.
Ein Dosis Paracetamol half.
Wehwehchen im Alter… nun ja.
Da für den Nachmittag Bücherschleppen angesagt war, konnte ich mir Rücken bei besten Willen nicht leisten. Endlich endlich kommen all meine Bücher aus der alten Wohnung zu mir zurück.
Der R. half mir und ich war heilfroh dass ich das nicht alleine machen musste. Zu zweit waren wir mit Einpacken plus Transport in zwei Stunden fertig. Jetzt sieht es im Flur so aus:
…doch das nehme ich morgen in Angriff.
Die D. mit der ich ja meistens Mittwochs ins Kino gehe, hatte angerufen und wir waren ins Annexe. Das Schauspiel mit dem brennenden Hochhaus habe ich euch mindestens schon zweimal gezeigt. Doch haute saß ich so günstig auf der Terrasse dass ich mehrfach knipsen konnte während einer halben Stunde ungefähr.
Und plötzlich „brennt“ einer der beiden Türme, und nach einer halben Stunde sieht es wieder so aus als ob nichts passiert wäre.
Die D. entdeckte eine poetische Wolke:
Die D. entdeckt heute überhaupt sehr viel. Auf einem Ausflug nach Metz ins Centre Pompidou sah sie auf einem der französischen Bahnhöfe folgende Werbung…
…wobei sie sich die berechtigte Frage stellte, ob die Franzosen das Wort Schleuderpreis überhaupt kennen?
Ein wunderbarer Sonntag Sommertag wie aus dem Bilderbuch.
Beinahe hätte ich diesen Post als er schon halbfertig geschrieben war ins Nirwana geschickt, weil ich ihn nicht abgespeichert hatte. Das kam mir früher nicht so oft vor. Gab es früher in WP nicht eine Funktion die automatisch während dem Schreiben alle paar Minuten abspeicherte?
Ich werde alt…
Es ist schön zu wissen, dass man wichtig ist, dass meine Meinung zählt und geschätzt wird. Ich habe den Nachmittag mit einer Person verbracht die einen Text für einen Preisausschreiben einreichen wird und davor meine Meinung wissen wollte. Mehr kann und darf ich hier nicht sagen, da ich ja nie weiß wer hier alles mitliest.
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Ein Schälchen voller selbstgemachtem Glück! Bananen- und Aprikoseneis.
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Ich lese schon seit einer Weile bei der Bolgess Jenny Lawson mit, die unter Depressionen leidet und sich jetzt einer TMS Therapie (repetitive Transcranial Magnetic Stimulation) unterzog. Und dieser Instagramm Post ist so bewegend.
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Ihr habt den Juni völlig verpasst und die Nase nie zur Tür hinausgestreckt? Fräulein Read On erklärt euch wie der Juni riecht. Überhaupt könnte man jeden einzelnen Post vom Fräulein verlinken! Abonniert doch einfach ihren Blog so wie ich!
(Für alle die schon am Freitag dachten das hier lesen zu können, das war Verklicker meinerseits. Zudem kann ich ja freitags noch nicht posten was am Samstag passiert.)
Zuerst möchte ich euch über ein Päckchen berichten, das schon vor zwei Tagen kam. Darin befand sich diese Dose mit Pillen.
Mal ehrlich. Wen fragt ihr wenn ihr plötzlich merkt dass euch de Haare ausgehen, die Nägel brüchig werden, die Haut ganz trocken wird und schuppt, oder ihr bekommt kleine Pickel oder rote Punkte?
Rast ihr sofort zum Dermatologen?
Nein!
Ihr fragt zuerst mal jemanden der sich tagein tagaus um nichts anders kümmert; den Friseur, die Kosmetikerin, oder in meinem Fall, den Maskenbildner. Ich als Maskenbildner kann euch immer nur das empfehlen von dem ich mit Sicherheit weiß dass es bereits bei anderen Leuten gute Resultate erzielt hat. Vorausgesetzt, ihr habt nicht irgendeine Krankheit. Denn alles was es hier in Europa auf dem Markt gibt ist so so la la und hilft nur sehr bedingt.
Nun sehe ich in letzter Zeit sehr viele Videos von Tati Westbrook, eine YouTuberin, die fünf Videos die Woche produziert in denen sie Kosmetik und Make-up Produkte testet und bewertet. Sie hat seit einer Weile ihr erstes eigenes Produkt auf den Markt gebracht und das nicht in Zusammenarbeit mit einer anderen großen Firma, sondern im Alleingang.
Halo Beauty ist ein Nahrungsergänzungsmittel speziell für Haut, Haare und Nägel. Wenn man Tati oder Halo Beauty auf Twitter verfolgt, dann kann man die Verbesserungen sehen bei vielen Leuten die diese Pillen seit einem Monat nehmen und ihr Fotos schicken. Weniger Pickel, ein klares Hautbild, keine roten Punkte mehr auf den Beinen, und, und ,und. Ein spektakuläres Wundermittel den Aussagen nach, und es machte mich neugierig.
Also habe ich mir mal eine Flasche Halo Beauty bestellt und werde das Zeug selbst testen.
Es kam vorgestern mit Post und war wesentlich schneller da als ich erwartet hatte.
Es ist mit dem Versand aber alles andere als billig! Kostenpunkt 64$!
Wenn es jedoch wirklich was taugen sollte werde ich eine größere Menge bestellen, vielleicht wird es dann billiger.
Ich werde berichten in den kommenden Wochen.
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Der Freitag war der erste offizielle freie Tag, weil ich ab jetzt keine Vorstellungen mehr habe bis September, was aber nicht heißt dass ich keine Arbeit mehr habe bis dahin. So musste ich am Freitag nach Saarbrücken ins Staatstheater zur B. Zum einen gab es eine Menge zu besprechen was das Geschäftliche angeht, zu anderen hatte ihr Mann der Puppenspieler ist Abend Premiere mit diesem Stück:
Ein politisch-philosophisches Puppenstück für Erwachsene, das ich so noch nicht gesehen habe. Es fand in einem kleinen Saal statt, der früher eine Kettenfabrik war. Mehr Info gibt es hier
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Der Samstag kündigte sich schon am Morgen sehr heiß an. Es herrschten bereits sehr hohe Temperaturen gegen 10 Uhr und ich war heilfroh dass ich ein schattiges Plätzchen im Renert erwischte.
Ich kaufte viel Obst und Gemüse und verabredete mich mit der D fürs Abendessen, was aber ein ‚Nachspiel‘ haben sollte.
Dann sprach mich eine Blog Leserin an, bei der ich mich durchaus die Kommentare erinnern konnte. So viel Kommentare erhalte ich ja eh nicht. Es ist schön zu sehen dass es Leute gibt die mich regelmäßig verfolgen und dass ich das nicht nur für mich schreibe.
Ich muss die Woche über sehr dusselig gewesen sein, denn ich hatte für Samstag Abend drei verschiedene Einladungen angenommen. Die D., die A. mit der ich zur N. wollte, und Fabrice hatte gemeint dass es wahrscheinlich ruhig im Roof sein würde und wir könnten gemeinsam Abend essen. Letztendlich einigte ich mich auf die A., mit der ich nach Esch fuhr.
Zuhause angekommen schloss ich alle Fenster und Läden und werkelte in der Küche. Ich machte Eis.
Einmal Aprikosensorbet, weil ich so schöne sehr reife Früchte auf dem Markt gefunden hatte…
…und Bananeneis. Da ich ein wenig Vanille mit in die Milch-Sahne Mischung gegeben hatte, verzichtete ich auf den Zitronensaft. Das war ein Fehler denn das Bananeneis wurde grau. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch, es sieht halt nur nicht mehr so appetitlich aus.
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Der Samstag Abend sollte sich dann noch als ein sehr angenehmer und lustiger Abend erweisen.
Ich fuhr mit er A. noch bis nach Esch zum Poema Festival. Und während ich die Augen schließen musste, wurde mir ein Gedicht erzählt und gleichzeitig wurden meine Arme geführt und mit den Armen der ganzen Körper. Ein Experiment das ich so noch nie hatte.
Irgendwo zwischen den Sträuchern sah ich eine Ente, völlig platt.
Zu Abend aßen wir in der Hostellerie du Grünewald, wo ich ‚Jack‘ kennenlernte, die kleine französische Bulldoge.
Ich hatte schon kurz in den 1000 Fragen als Antwort geschrieben. Zur Zeit höre ich ein Album rauf und runter, entweder wenn ich zu Fuß unterwegs bin oder im Auto. Record von Tracey Thorn gehört bereits jetzt im Rolling Stone Magazin zu den besten 50 Alben des Jahres.
She sounds like a woman who woke up one morning to realize she forgot how to give a fuck anymore. Rolling Stone
Besser könnte ich auch nicht sagen. Ihre glockenklare Stimme jedoch ist mit den Jahren um eine Oktave tiefer gerutscht, was ihr aber nicht schadet. Ich war nur erschrocken als ich sie nach so langer Zeit zum ersten mal wieder hörte.
Dass Thorn über all die Jahre hinweg nicht faul war, seitdem man Everthing but the Girl auf Eis legte, hört man in diesem Doppelalbum das vor drei Jahren auf den Markt kam. Ein Best of von ihren Solo Alben und Zusammenarbeiten mit anderen Bands.
181.Würdest du gern in eine frühere Zeit zurückversetzt werden?
Ich würde gerne meine Urgroßeltern kennen lernen und zwar alle acht. Vor allem die Urgroßeltern von denen ich meinen Familienname habe, denn ich weiß gar nichts über die.
182.Wie egozentrisch bist du?
Da es für Egozentrik keine Maßeinheit gibt, sage ich mal dass ich versuche es auf einem für mich gesunden Level zu halten.
183.Wie entspannst du dich am liebsten?
Mit einem Glas Wein zur Apéro Zeit.
184.Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Als Teenager war das ein Grundgefühl das ich ständig hatte. Heute kann ich sagen, dass ich es fast nicht mehr habe.
185.Worüber grübelst du häufig?
Ich stelle mit sehr oft die Frage: „Was wäre wenn…?“ Eine Frage z.B. die ich mich schon seit Jahren immer wieder stelle ist, „Was wäre wenn mein Bruder noch leben würde? Wäre er verheiratet? Hätte ich Neffen und Nichten?“
186.Wie siehst du die Zukunft?
Es kommt was kommen muss. Zur Zeit sehe ich sie aus weltpolitischer Sicht eher düster.
187.Wann bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Wenn wir von dem letzten Ex Partner sprechen, weiß ich es nicht. Das müsste man ihn fragen.
188.Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Meinem Vater und das mehr als mir lieb ist.
189.Wie verbringst du am liebsten deinen Abend?
Mit Freunden im Sommer draußen auf der Terrasse einer Bar oder eines Restaurants mit Wein und guten Gesprächen.
190.Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Ha! Ich glaube unabhängiger als ich geht wohl kaum. Der nächste Schritt wäre zum Eremiten mutieren.
191.Ergreifst du häufig die Initiative?
Das hängt ganz von der Situation ab. Beruflich muss ich es oft tun, zumal wenn ich der Chef der Projektes bin. Privat lasse ich anderen eher den Vortritt.
192.An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
An meinen ersten Hund den wir bekamen als ich zwei Jahre alt war. Ich wuchs zusammen mit ihm auf. Er starb als ich 14 war.
193.Hast du genug finanzielle Ressourcen?
Ich glaube schon.
194.Willst du für immer dort wohnen bleiben, wo du nun wohnst?
Eigentlich ja. Doch wer weiß schon was die Zukunft noch zu bieten hat. Vielleicht verreise ich je demnächst und komme nie mehr wieder.
195.Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Wenn sie berechtigt ist, nein.
196.Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein.
197.Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Ja. Täglich wenn möglich, z.b. wenn ich, wie jetzt, blogge. Es würde mir sehr fehlen wenn ich mir die Zeit nicht nähme.
198.Worüber hast du dich zuletzt kaputtgelacht?
Über einen sehr trockenen Kommentar der A. zu einem Ober in einem Restaurant. Da war ich den Tränen nahe.
199.Glaubst du alles, was du denkst?
Hä? Nein, natürlich nicht !!!!
200.Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Mein 50. Geburtstag.
Wenn ich ein paar Tage nicht poste, dann fehlt mir was. Es hat aber meistens damit zu tun dass ich in einem Projekt feststecke, dass entweder nicht ohne ist, oder es macht mir derart keinen Spaß dass ich nicht darüber schreiben mag. Zu Zeit ist letzteres der Fall. Es ist das letzte Theaterstück für diese Spielzeit das ich betreue, und wahrscheinlich hängt auch damit zusammen dass es das letzte ist und ich keine Lust mehr habe.
***
Darum gibt es ein paar Schnappschüsse die ich vor 2 Tagen machte:
Das alte Pole Nord Gebäude steht schon lange nicht mehr. So sah es mal aus. Heute steht dort ein moderner Klotz sehr unansprechend, jedoch hat die die seitliche Säule mit der Marienstatue überlebt und wurde wieder eingebaut.
Es kommen Erinnerungen zurück wie viel mich eigentlich mit diesem Gebäude verbindet. Die ersten Male dass ich dort war, war mit Tante Gritty, als ich 14 oder 15 war. Es war während der sogenannten Muttergottes Oktave, wenn Gritty für die Caritas den Stand mit den Rosenkränzen und sonstigen Götzenbildern hielt, der während zwei Wochen auf dem Märtchen stand. (Das mit dem Märtchen habe ich schon einmal erzählt hier, oder ?) Während der Mittagespause begleitete ich Gritty ab und an ins Restaurant Pole Nord. Es war französische jedoch gutbürgerliche Küche. Eine Reihe von Jahren später lernte ich die Disco des Pole Nord im oberen Stockwerk kennen, daran habe ich aber nur sehr vage Erinnerungen.
***
Ein Hausnummer weiter vom Pole Nord entfernt sah ich dieses Leuchtobjekt in der Eingangshalle und ich konnte es sofort einordnen:
Diese Halbkugel ist von Catellani & Smith. Der Stil der Firma ist unverkennbar. Ich selbst habe auch den großen Mond an der Wand im Wohnzimmer von der gleichen Marke. (Die Fotos unten sind vom letzten Jahr, als die Wohnung noch nicht ganz fertig war.)
Eigentlich hatte ich für den Sonntag das volle Gammelprogramm geplant. Doch eine SMS erinnerte mich daran dass ich irgendwas mit der A. ausgemacht hatte zur Finnisage einer Ausstellung zu gehen.
Die A. ist ja Bühnenbildnerin und gestaltet nicht nur Theaterbühnen sondern ab und an auch andere Dinge. Zum Beispiel gestaltet sie die Deko für meinen fünfzigsten Geburtstag, *oink oink*, auch die Räumlichkeiten für Ausstellungen. Die Ausstellung die gestern zu Ende ging (darum Finissage, Vernissage ist ja die Eröffnung) war eine geschichtlicher Rückblick überLuxemburg im ersten Weltkrieg. Ich musste zu meiner Schande gestehen, dass ich sie bis dahin nicht gesehen hatte.
Da sie zu Anfang in Bascharage war und eigentlich nicht geplant war um zu wandern, musste de A. noch einmal ran um sie dann so zu konzipieren dass sie in die Halle in Clervaux hinein passte.
Was mich sehr an der Ausstellung „freute“ war, dass nichts am ersten Weltkrieg glorifiziert wurde, wie es ich leider schon so oft in anderen Kriegsmuseen sah. Es wurde auch die Grausamkeit der Krieges gezeigt. Die Opfer, die Gelähmten und Verstümmelten. Es liefen Filme die die Berichterstatter in den Bunkern gedreht hatten.
Letztendlich bin sehr froh dass ich die Ausstellung dann doch gesehen habe. Ans Herz legen kann ich sie euch leider nicht mehr, dann sie wird ab heute abgerissen.
Vielleicht sollte ich vorab für meine nicht luxemburgischen Leser erklären, wie sich der Nationalfeiertag so anfühlt, was man am Vorabend so macht und am Tag selbst.
Der Vorabend verbringen viele in der Hauptstadt, weil dort einfach am meisten geboten wird in den Straßen und weil man sich traditionsgemäß das große Feuerwerk anschaut.
Ich kann mich an ein Feuerwerk erinnern, an dem ich als kleiner Junge bei Großmutter Thérèse zu Besuch war und wir standen auf der Place d’Armes. Es regnete und man sah nur jede dritte oder vierte Rakete ihren Stern im Himmel produzieren. Alle anderen flogen hoch und explodierten nicht weil sie zu nass waren. Das ist einer meiner ersten Erinnerungen daran.
Ich gehe seit ein paar Jahren nicht mehr zum Feuerwerk, weil einfach zu viel los ist und ich mich nicht von Mesnchenmassen erdrücken lassen mag. In der neuen Wohnung wohne ich etwas weiter weg vom Geschehen, davor in der kleinen Wohnung die an der Place des Martyrs liegt, war ich fast mittendrin.
Da Fabrice das Rooftop geöffnet hatte, das ja weitab vom Geschehen im Vorort Dommeldange liegt, ging ich dorthin um einen gemütlich Abend zu verbringen, der sich aber als sehr seltsam und düster herausstellen sollte. Eine entfernte Bekannte der N. war mit Freunden zugegen, von denen einer eine Art Ex-Produzent für RTL war der jetzt seine eigene Firma hat und ein aufgeblasenes Ekelpaket ist. Für gewöhnlich durchschaue ich solche Individuen sofort. Doch ließ ich mich auf ein Gespräch ein in dem sich dann herausstellte, dass er einen Maskenbildner braucht. Letztendlich merkte ich aber etwas zu spät dass daran nichts ernst zunehmen ist und er nur ein lächerliches provozierendes Männchen ist. Meine Stimmung war dahin.
Sehr viel später gingen wir noch ins Bovary in dem ich schon sehr lange nicht mehr war. Und so bekam der Abend dann doch noch eine schönen Abschluss.
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Am Morgen des Nationalfeiertages ausführlich Internet gelesen und ein sehr schönes Video bei der Kaltmamsell gesehen von Paul McCartney im Carpool Karaoke von James Corden. So schön, so positiv, dass ich Tränen in den Augen hatte:
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Anschließend war ich von der A.S. eingeladen worden die Tag im Ösling zu verbringen zusammen mit der Ch. und dem C. Da die A.S. ein Schwimmbad hat , vergaß ich natürlich mein Schwimmzeug nicht.
Es ist ein herrlicher Pool.
Es war bewölkt und sehr frisch, doch ich ging trotzdem und schwamm meine Runden.
Die A:S. hatte anschließend herrlich gekocht und einen tollen ganzen Saint Pierre gemacht. So guten Fisch hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. Wir saßen noch lange draußen und redeten über alles mögliche bis es langsam dunkel wurde.
Damit keine Missverständnisse aufkommen; ich rede von Speiseeis!
Vor ein paar Tagen berichtete ich wie es Fortuna in gewisser Weise gut mir meinte und ich den gesamten Einkauf der neuen Küchenmaschine in Form eines Gutscheines geschenkt bekam. Ich überlegte mir was ich mir schon immer mal kaufen wollte und letztendlich nie getan habe weil…zu teuer, zu wenig Platz, zu aufwendig, und, und, und.
Eine Eismaschine! Ich wollte schon immer eine Eismaschine haben. Ich weiß nicht wie viele Blogs ich schon hinsichtlich der Eiszubereitung gelesen habe und wie viele Testberichte über Eismaschinen. Meine Wahl viel letztendlich auf eine Unold 48872.
Und heute machte ich mein erstes Vanilleeis.
Ich suchte ein bisschen und fand dann dieses Rezept bei Villa Martha, das ich aber ein wenig abänderte. Statt 200gr Zucker ersetzte ich 50 gr durch Invertzucker. Die Vanilleschote ersetzte ich durch Vanilleextrakt, den ich erst kürzlich erworben hatte.
Knifflig ist hier dass die Creme davor zu Rose abgezogen werden muss, doch mit dem Induktionkochfeld ist das kein Problem. Zudem habe ich, nachdem die Creme anfing zu stocken, den Topf sofort in ein Eisbad gegeben und dort dann noch ein wenig kalt geschlagen. Ich habe dann die Creme lauwarm (nicht völlig erkaltet) in die Maschine gegeben.
Das Bild oben schickte ich der D. per SMS und keine Viertelstunde später war sie zur Stelle. Die D. hat nämlich genauso ein Faible für gut gemachtes Eis wie ich. Und was soll ich sagen. Himmel war das lecker!
Die nächsten Gäste die ich bewirten werde werden ab jetzt zum Nachtisch auf immer und ewig Eis bekommen.
Ocean’s 8. Die Frauenversion der berühmten Reihe von Soderberg. Außer, dass hier Soderberg nur Produzent ist, und nicht selbst Regie führte. Es ist einer dieser Feelgood Filme ohne extrem hohen Anspruch. Muss man nicht im Kino gesehen haben, da reicht der kleine Bildschirm zu hause auch.
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Abschlussfoto der Crew von Nain Porte Quoi? Das Stück gibt es erst wieder im Dezember in Esch im Theater zu sehen.
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Und das hier ist sie nun: Die Eismaschine. Ich habe mir extra keine Termine ins Wochenende gelegt damit ich sie gründlich testen kann. Berichte folgen.
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Und es erfreut immer wieder meine Auge wenn ich morgens erwache und ich sehe die Blümchen auf dem Balkon.
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Und jetzt nehme ich noch das letzte Stück dieser Spielzeit in Angriff! Ich wusste nicht dass es ‚Wir Kinder vom Bahnhof Zoo‘ auch als Bühnenfassung gibt. Nun ja. Aber davon gibt es mehr nächste Woche.
161.Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Ich bin eher Hund als Katze aber ich habe könnte mir auch vorstellen eine Katze zu haben.
162.Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Ich ziehe mich nackt aus und tanze um ein Lagerfeuer. Und wenn das nicht hilft, bin ich ganz einfach auch nett zu ihm/ihr.
163.Isst du eher, weil du Hunger oder Appetit hast?
Appetit, ganz klar!
164.Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?
Sollte ich mal wieder tun.
165.In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Da gibt es nichts spezielles was mich einzigartig macht. Es ist die Gesamtheit von allem. Die Mischung macht die Einzigartigkeit. Das ist nicht nur bei mir sondern bei jedem so.
167.Bleibst du bei Partys bis zum Schluss?
Kommt vor, ist aber selten der Fall.
168.Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
ZurZeit höre ich grad das neue Album Record von Tracy Thorn rauf und runter.
169.Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Früher mal, jetzt nicht mehr. Mit den Jahren bekommt man in solchen Dingen man eine unerschütterliche Standfestigkeit und Sicherheit.
170.Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?
Das letzte Mal aber das war ganz verschämt in unter der Decke im Flieger in der Business Class am Schluss von Call Me By Your Name.
171.Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Das hängt von der Aktivität ab die wir vorhaben. Aber da gibt es mehrere Personen.
172.Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
„Nichts was die im Leben widerfährt ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut wäre.“
173.Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?
Sonne, Wärme, Meer, Strand, Brise, barfuß im Sand,… Ich könnte die Liste jetzt sehr lange fortführen.
174.Wie duftet dein Lieblingsparfum?
Herb, holzig, harzig. Im Sommer jedoch eher zitrusfruchtig.
175.Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
Unberechtigte Kritik oder Kritik an meiner Arbeit.
176.Wie findest du dein Aussehen?
Außer dass ich zur Zeit wieder zu viel auf die Waage bringe finde ich mich ok.
177.Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Das hängt von den Umständen ab. Beruflich bin ich sehr streng mit mir.
178.Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Ja.
179.Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?
Da gibt es ziemlich viele. Aber wenn ich es nur auf die letzten 20 Jahre beziehe, dann wohl eher die Klassiker zu Weihnachten immer wieder gezeigt werden.
180.Füllst du gern Tests aus?
Wenn der Test im Sinne einer Prüfung ist, nein. Wenn es aber ein doofer Persönlichkeits Test aus einer Zeitung ist um mir die Zeit zu vertreiben, ja.
Es gab im Schlafzimmer von Anfang an diesen lästigen Umstand dass ich keine wirkliche Ablage hatte und außer dem Wäschekorb, keine Sitzgelegenheit. Lange suchte ich nach einem extrem barocken Stuhl der im dem Raum wie ein Hingucker funktionieren sollte. Doch ich fand nichts was mit zusagte.
Irgendwann landete ich dann doch im Möbelhaus meines Vertrauens und man riet mir zu einer Bank die ich vor das Bett stellen könnte. Gestern wurde sie endlich geliefert.
Jetzt sieht das so aus und ich bin sehr zufrieden.
Anschließend statt zu duschen das Badewasser eingelassen und das Badesalz hineingegeben das mir die A. schon vor langer Zeit schenkte. Das Wasser verfärbte sich dabei rosa. Ich machte noch Späßchen darüber mit der A. per What’s App, dass ich so ausgesehen hätte als ich aus der Wanne stieg.
Tatsache ist aber, dass ich keine 10 Minuten später nochmals unter die Dusche musste, weil das Zeug anfing wie verrückt auf der Haut zu jucken. Doch das war mir schon fast klar dass es so kommen würde. Meine Haut mag keine Pflegezusätze.
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Ausgiebig im Internet gelesen.
Vor allem den Link der Kaltmamsell über die „Gefallenen Mädchen“, also Frauen die in sogenannten Entbindungsheimen die ihre Kinder zur Adoption freigaben (gewollt oder ungewollt). Sehr heftig.
Ein Eintrag bei Frau Gröner gelesen die sie jetzt James Joyce mit Ulysses vorgenommen hat. Sie schrieb darüber wie siew auch bei Marcel Proust nie über die ersten fünf Seiten vom Combray nie hinauskam. „Uff“, dachte ich, genau wie bei mir. Doch irgendwann schaffte sie die 3000 Seiten.
Als ich der N. (und die N. ist Schriftstellerin!!!) vor einiger Zeit erzählte, dass ich mir Proust als Hörspiel vorgenommen habe, verdrehte sie die Augen und meinte nur: „Etwas Langweiligeres hast du nicht gefunden?“
Jetzt habe ich gesehen dass es ihn auch als Comic gibt! Sofort den ersten Band bestellt! Mehr dazu wenn ich ihn habe!
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Am Nachmittag einen längeren Sparziergang gemacht durch die Stadt gemacht.
Im Park fand ich ein einsames Schloss.
Ich hatte letztes Jahr an Allerheiligen einen Spaziergang durch alle Parks der Stadt gemacht. Nur der winzig kleine Square Brasseur fehlte, mit seinem Taubenschlag.Von dort aus wanderte ich einen Weg hinunter ins Pfaffental, den ich noch nie gegangen war. Er geht stellenweise ganz schön in die Knie da es doch sehr bergab geht. Unterwegs fand ich noch zwei andere Wege die ich von Namen her nicht kannte.
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Später musste ich dann zur Hauptprobe ins Kapuzinertheater.
Kleines Kuriosum in meinem Viertel. Grüne und rote Blätter an einem Baum.
Kleines Kuriosum vor der Haustür. Es kommt auf dem Foto nicht so richtig raus, aber der Mercedes hat eine etwas insektenhafte Form. Irgendwie.
Kleines Kuriosum im Theater. Diese Uhr heisst ‚Zäitgemeis‘ und ist Teil der Deko vom Theaterstück ‚Nain porte quoi?‘
Kleines ‚Kuriosum‘ auf der Place Clairfontaine. Sascha Ley und Laurent Peyfert gaben am frühen Abend ein leider spärlich besuchtes Konzert im Rahmen der Fete de la Musique, und im Anschnitt rechts im Foto unser Premierminister.
Kleines Kuriosum im alten Zeitungskiosk an der Place du Théâtre. Dort hat ein Mini Kartoffelrestaurant eröffnet.
Apropos Fête de la Musique: Man lernt aus anderen tragischen Events im Ausland. Und da sich der National Feiertag immer näher rückt, scheinen solche Betonblöcke leider unabdingbar zu sein.
Am Ende dieses wunderbaren Freitags, ein Besuch in meinem heiß geliebten Annexe, für diesen Sommer endlich an meinem Lieblingsplatz neben dem Lavendel. Mit einer herrlich kross gebratenen Dorade dazu gewürfelten Tomaten, Rucola und einer sehr raffinierten Soße. Ein Dessert auf Basis eines Zitronensorbet mit Veilchenbaiser, Vanillesahne und kleinen Stückchen vom grünen Apfel in Limettensaft mariniert. Holy fuck, was das lecker!
Und zum Abschluss ein paar Impressionen vom Heimweg währendem es langsam dunkel wurde.
Über das Alltägliche zu posten fällt mir nicht schwer und ist inzwischen eine liebe Gewohnheit, dass ich sie nicht missen möchte. Doch wenn ich über Dinge schreiben soll die ich nicht im Griff habe, und mich auch nicht damit abfinden kann dass es so ist…
Das hier ist eine gute Übung.
Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß dass ich Anfang diesen Jahres eine Weltreise antrat. Ich hatte beschlossen während dieser Zeit mit dem Rauchen aufzuhören. Einerseits weil es eine gute Gelegenheit war und man nicht im Alltagstrott steckt und weil ich an Orte käme wo es schlichtweg fast nicht mehr möglich ist zu rauchen. In Singapur zum Beispiel kostet ein Päckchen fast 20€. Zudem ist es verboten auf der Straße zu rauchen außer an seltenen dafür winzigen eingezeichneten Ecken. In Australien hängt es sehr vom Staat ab. In Queensland zum Beispiel ist es sehr schwer. Andere Staaten wie Victoria oder New South Wales, ist es nicht ganz so strikt.
Ich hatte mir für die Reise eine elektronische Zigarette zugelegt, in der ich zu Anfang noch Liquids mit Nikotin dampfte, später dann ohne. Und ich muss sagen dass mir das elektronische Ding sehr geholfen hat. Immer dann wenn der Drang zu schlimm wurde zog ich ein oder zwei mal daran. Inzwischen denke ich kaum noch daran, außer an bestimmten Momenten. Es ist vor allem Abends in Gesellschaft, bei einem Glas Wein oder Cocktail.
Dann kam die ungewollte Bauchfellentzündung mit der Notoperation in Neukaledonien, und ich musste die Reise abbrechen.
Als ich anschließend nach hause kam war ich sehr von der Rolle. Das ging so weit dass ich eines Abends auf dem Balkon saß und mir aus Neugierde und Protest gegen alles und jeden, eine Zigarette ansteckte. Sie schmeckte schrecklich, so schrecklich, dass mir fast schlecht wurde, und das war gut so.
Was mir aber aber wesentlich mehr Kopfzerbrechen bereitet ist Gewichtszunahme. Ich hatte darüber berichtet dass ich seit langem mal wieder auf eine Waage gestiegen bin und fast rückwärts wieder davon herunterfiel. Genauso ging es mir vor ein paar Tagen als ich so sehr verschätzte mit den Shorts die auf dem Marché des Créateurs im MUDAM kaufte. Ich bin so fett wie noch nie davor. Dabei esse ich nicht mehr als sonst. Verfressen war ich immer und musste mich immer in Zaum halten. Es ist auch nicht so, dass ich jetzt noch mehr Appetit hätte oder alles besser schmecken würde. Irgendjemand sagte mir dass sich der ganze Metabolismus umstellt wenn man aufhört zu rauchen und man unweigerlich zunimmt. Ich stehe der Aussage skeptisch gegenüber, aber wenn ich in den Spiegel schaue kann ich sie nur bestätigen.
Es war ein Dienstag der damit begann, dass ich auf die Waage stieg und einen Riesenschreck bekam. Aber dazu mehr in den nächsten Tagen.
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Der Gutschein von dem ich berichtet hatte, setzte ich heute im Madiamarkt in Trier um in eine Eismaschine. Da sie keine im Laden hatten bestellte ich sie. Ich werde berichten wenn sie da ist.
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Die N. hatte Geburtstag. Und ich hatte schon vorab mit der A. in Recklinghausen beratschlagt was wir ihr schenken sollten. Es lief auf einem Gutschein hinaus in dem wir die N. in die Seezeit Loge einladen für ein Wochenende. Wer dieses Wellness Hotel am Bootstalsee nicht kennt, sollte sich die Homepage vom Hotel ansehen. WOW!
Ein weiteres kleines Highlight das wir ihr mitbrachten bedarf einer Erklärung.
Die N. klagte die letzten Monate sehr über die Arbeit und dass es irre viel sei. Der Satz „Ich hatte heute einen Scheißtag“ hörten wir öfter als uns lieb war. Ein ‚Scheißkuchen‘ kam da genau richtig. Die A. fragte ihre Cousine, die Hotelbesitzerin des Grünewald, ob ihr Konditor Zeit hätte uns da was zu ‚basteln‘.
Hatte er.
Außerdem war es ihm eine Freude etwas Neues zu erfinden
Kleine Emojis aus Mousse au Chocolat mit einem kleinen Mürbeteigbehälter. So sweet. Fast zu schade zum essen. Aber nur fast…
141.In welche Länder möchtest du noch reisen?
Die Länder die ich noch für die Weltreise vorgesehen hatte.
142.Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?
Ich wünschte ich könnte fliegen, und das ist keine übernatürliche Kraft.
143.Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
Das ist bei jeder Vorstellung wenn eine Perücke oder sonstiges nicht hält und auf der Bühne runter fällt.
145.Wie flexibel bist du?
Beruflich muss ich super flexibel sein.
146.Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gern magst?
Rosinenbrot mit Kochkäse und Senf
147.Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?
Mich in Geduld üben.
148.Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Das ist eine Frage die man einem Maskenbildner nicht stellen darf.
149.Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Nein, andersrum! Mehr Kalorien und weniger Sport. 🙂 Aber eigentlich für weniger Kalorien.
150.Führst du oft Selbstgespräche?
Wenn ich sehr genervt bin, ja.
151.Wofür wärst du gern berühmt?
Berühmt sein heißt auch die Konsequenzen davon in Kauf nehmen.
Und dann stellt sich die Frage nicht mehr mit was man berühmt ist, sondern ob man das überhaupt will.
152.Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Bitter.
153.Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Meine Urgroßeltern. Und zwar alle acht.
154.Duftest du immer gut?
Ja. Es kommt selten vor dass ich kein Duftwasser an mir habe.
155.Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Durchschnittlich zwischen 10 und 20, wenn ich die Theaterstücke nicht mit zähle.
156.Googelst du dich selbst?
Ja. Sollte jeder tun. Es ist immer gut zu wissen was Google über mich weiß, bzw, nicht (mehr) weiß.
157.Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?
Ich habe mir jetzt fast fünf Minuten lang den Kopf zerbrochen, und mir fällt nichts ein. Wenn ich etwas verpasse dann war es nicht für mich bestimmt.
158.Könntest du mit deinen FreundInnen zusammenwohnen?
Im Urlaub klappt das ja ganz gut aber so im Alltag wäre das nochmal etwas anderes.
159.Sprichst du mit Gegenständen?
Ja aber das ist eher ein Selbstgespräch. Aber ich spreche ganz konkret mit Pflanzen.
Die letzte Nacht in Recklinghausen war schrecklich. Dieses Bett ging irgendwie gar nicht. Vor allem aber ging das synthetische Kissen gar nicht.
Und überhaupt das ganze Hotel geht nicht so richtig. Manche vom Personal sind alles andere als freundlich. Das Frühstück ist so gerade noch ok. Die Zimmer sind von Lieblosigkeit in der Einrichtung wie ich sie selten gesehen habe.
Die Baustelle hinter dem Hotel ist ein absolute Zumutung und machte mich am Anfang der letzten Woche wahnsinnig.
Der einzige Pluspunkt ist die Sauberkeit.
Ich erwachte sehr früh, packte den Koffer und war schon kurz nach 7 Uhr unterwegs. Zudem hatte ich gestern am Rande mitbekommen dass es in Luxemburg wieder stark regnen würde am Nachmittag, also wäre ich beizeiten zu hause. Dem war auch so.
Am Abend traf ich mich mit den drei Revue Damen, der D., der V. und der N. Die V. hatte zu sich nach hause geladen und es war ein sehr lustiger Abend der bis weit nach Mitternacht dauerte. Und das an einem Montag.
Nachdem wir alle die dann doch sehr ernüchternde Kritik gelesen hatten vom Stück (was letztendlich zu erwarten war) wollte ich mich nicht mehr mit dem Stück beschäftigen, zumindest nicht bis abends zur Vorstellung.
Ich hatte mit der A. beschlossen dass wir nach Essen ins Red Dot Design Museum fahren würden, das sich im Areal der Zeche Zollverein befindet. Es würde der A. sicherlich gefallen. Und das tat es auch:
Beim Anblick der großen Eingangshalle war sie schon völlig hin und weg.
Ich zeige euch nur eine kleine Auswahl der Objekte die für 2017 prämiert wurden, denn die Ausstellung zieht sich über 4 Etagen. Ende Juni wird das Museum für eine Weile schließen, und die Objekte von 2017 werden gegen die von 2018 eingetauscht. Eröffnung ist dann wieder im Juli.
Diese Flip Flops fand ich sehr spannend weil sie genau auf das Fußbett abgestimmt werden, von dem davor ein Abdruck genommen wurde.
Die A, war völlig hingerissen von der Ausstellung wie auch ich, obwohl ich sie zum letzten Mal 2011 gesehen hatte. Ich hatte darüber berichtet.
Anschließend speisten wir im angrenzenden Casino. Ein Restaurant das es von Design her zur Perfektion gebracht hat. Ich habe noch nie ein so gut gelungene Mischung aus „Industrial und „Cosy“ gesehen.
Die A. hatte bunten Blattsalat mit heißem Ziegenkäse und Rhabarberkompott…
…ich hatte Matjesfilet Hausfrauenart.
Es war ein herrlich entspannter Tag.
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Abends musste ich dann noch einmal ein Vorstellung fahren. (Die A. als Bühnenbildnerin hat ja jetzt nichts mehr damit zu tun)
Es war immer noch sehr heiß und kühlte einfach nicht ab meine Schauspieler litten und schwitzten was das Zeig hielt.
In der Nacht ging ein kräftiges Donnerwetter nieder mit sehr viel Regen das mich über Stunden wach hielt.
Eine Küchenmaschine.
Wie lange ich das Thema schon mit mir rumschleppe ist schon fast nicht mehr wahr. Welche kaufen? Bis jetzt hatte ich ein simples Handrührgerät. Das war auch in der kleinen Mini Küchenzeile in der alten Wohnung völlig ok, denn ich hätte nicht gewusst wohin damit. Doch jetzt in der neuen Wohnung wollte ich eine richtige Küchenmaschine haben.
Wenn man dann so wie ich, auswärtig arbeitet und am Tag der Premiere den ganzen Tag nichts zu tun hat, entscheidet man sich dafür dass man jetzt doch etwas hier an Ort und Stelle kauft. Schließlich hab ich das Auto mit und kann es bequem nach hause transportieren.
Also auf in den Elektrofachhandel zusammen mit der A. die ebenfalls in Shoppinglaune war.
Ich hatte in den letzten Wochen hin und her überlegt, ob ich wirklich so ein großes Ungestüm wie eine Kitchen Aid brauche.
Nö.
Brauche ich nicht.
Ich habe mir die letzte Zeit sehr viele Backvideos angesehen und mal so geschaut mit was die anderen so rühren. Ich entschied mich für die Bosch MUM5. Sie ist nicht zu groß und ist mit allem ausgestattet was so ein Multigerät braucht, ohne dass es ein irrsinniges Vermögen kostet. Und für mich der zwar gerne kocht und backt, aber nicht jeden Tag in der Küche steht, auf den ersten Blick ideal. Ich werde berichten.
An der Kasse fragte man mich ob ich ein Rubbellos haben möchte. Ja, möchte ich. Und ich gewann einen Gutschein von der Gesamtsumme meiner Einkäufe! Somit war die Küchenmaschine im Prinzip gratis!
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Die Premiere vom ‚Weißen Raum‘ lief erstaunlich gut. Es wurde ein lustiger Abend mit so manchem „Krähmant“. Und so sahen die Premieren Geschenke von den der A. aus:
Die Regisseurin war sehr froh dass die zweite Hauptprobe so gut verlief, und meine Arbeit wurde bis auf eine Mini Änderung auch für gut befunden.
Das animierte mich heute einen kleinen Ausflug zu machen, da ich ja nichts mehr ändern musste. Ich fuhr nach Essen ins Folkwang Museum.
Eines vorweg. Auch wenn die beiden großen Ausstellungen mich jetzt nicht sooo vom Hocker rissen, so ist und bleibt das Museum an sich einer meiner liebsten Museen überhaupt. Es ist alles von einer bestechenden Schlichtheit. Hier stehen die Kunstwerke im Vordergrund und nicht das Museum. An vielen anderen Orten ist das leider nicht so.
Und doch wenn ich jetzt so überlege, die Ausstellung von dem Schweizer Bildhauer Josephsohn ist schon ziemlich klasse.
Leider war mein Smartphone so leer dass ich es unterwegs im Auto auflud und natürlich prompt dort liegen und ließ so keine Fotos machen konnte.
In der Walther König Buchhandlung fand ich aber ein kleines Schätzchen:
Zum 65. Geburtstag der Peanuts brachte der Bastei Verlag bereits 2015 einen wunderschönen Band heraus über Charles M Schultz und wie alles begann. Im Preis war es massiv herabgesetzt und kostete nur noch 20€
Ich speiste göttlich bei Vincent & Paul. Ich hatte einer der besten Risotto seit langem mit gebratenem Spargel. Leider kein Foto weil, siehe oben.
Die Rückfahrt nach Recklinghausen war mit Hindernissen verbunden und dauerte wesentlich länger. Durch den Ruhrpott fahren ist auch kein Zuckerschlecken mehr.
Kurz nachdem ich im Theater ankam ging der Regen das Geblitze und Gedonnere los. Da es den ganzen Tag über sehr schwül gewesen war, kühlte es endlich ein wenig ab.
Die Generalprobe verlief nicht ohne Hickhack, was aber vorauszusehen war. Doch im Prinzip ist das eine gutes Omen für eine gute Premiere.