Umgelegte Termine, eine Ausstellung & Raclette

Am Mittwoch schon wieder mit Bravour ein Termin verpasst. Mist! Das ist jetzt das zweite mal in zwei Wochen!
Als ich es bemerkte rief mich an und entschuldigte mich und legte den Termin auf Donnerstag in die Mittagsstunde.

Ich musste dafür in die Alte Heimat fahren, was mich zu anderen Uhrzeiten mehr Nerven gekostet hätte. In den Mittagsstunden jedoch war der Verkehr erträglich. Schon vor Wochen hatte mich der besagte Herr per FB angeschrieben. Herr J. kannte ich vom Pflegeheim in dem ich Tante Gritty untergebracht hatte. Er hatte sich um dem ganzen Papierkram gekümmert und war mein Ansprechpartner für alles Administrative im Pflegeheim.  Herr J. war auch damals in der Reportage die RTL über Alzheimer Patienten machte und in dem sie mich und Tante Gritty an einem Nachmittag filmten.
Herr J. ist inzwischen Direktor des Altenheims inder Alten Heimat geworden in dem meine Mutter über 20 Jahre Krankenpflegerin gewesen war. Er würde mich gerne als Maskenbildner zwecks seiner kirchlichen Hochzeit nächstes Jahr buchen. Nun ist das einer dieser Aufträge die ich nur sehr selten annehme, doch hier nahm ich an.
Es war seltsam wieder in dem gleichen Haus zu sein in dem ich als Jugendlicher soviel ein und aus gegangen bin als meine Mutter noch lebte…

Als ich wieder in der Wohnung war  kam die Sonne plötzlich zum Vorschein.

Ich nahm endlich die Blumenkästen in Angriff. Ich schnitt alles Welke ab, ließ aber ein paar kleine Stängel stehen. Vielleicht sprießt ja nächstes Jahr wieder was aus.

***

Am Abend besuchte ich zusammen mit der D. die Vernissage einer Gemäldeausstellung im der Abtei Neumünster. Ganz besonders toll fand ich die Bilder von Chantal Maquet und Dany Prüm die ich schon länger kenne. Das große Katzen Triptychon von Dany Prüm (4 Meter breit!) gefiel mir ganz besonders gut.

Mit Ausnahme von zwei Bildern von Patricia Lippert  und den beiden ober erwähnten Malerinnen konnte man den Rest getrost vergessen.

Nach der Ausstellung die wir schnell durchlaufen hatten gingen wir nebenan in eine winzige kleine Weinbar, in der man auch speisen kann. Le Vin Fins (FB Link) ist eines der Lokalen das ich selten auf dem Bildschirm habe, das jedoch sehr schön und urgemütlich ist. In der kalten Jahreszeit bieten sie Raclette an und die D. und ich hatten große Lust darauf.

Ich Raclettepfannen werden mit drei Teelichtern beheizt, das erstaunlicherweise sehr gut klappt und der ganze elektrische Kabelsalat entfällt. Ich kannte das System bereits, hatte es aber noch nie live gesehen. Als Käse gab es auch nicht den üblichen Raclette Käse sondern Tomme de Savoie und ein ein weiterer Tomme der auf einem kleinen Bauernhof nahe unserer Grenze in Frankreich hergestellt wird. Ich mochte beide Sorten sehr da sie etwas weniger Fett haben und waren auch leichter bekömmlich.

1000 Fragen 621-640

OyeHaHa / Pixabay

621. Von wem hast du vor Kurzem Abschied genommen?
Wenn damit ein alltäglicher Abschied gemeint ist, war es gestern von meiner Putzhilfe der F., als sie die Wohnung verließ.
Wenn damit ein definitiver Abschied gemeint ist, ist es der B. über den ich hier geschrieben habe.

622. Bist du (oder wärst du) eine Jungenmutter oder eine Mädchenmutter?
Ich bin weder noch und schon gar nicht Mutter. Da ich nie Kinder wollte, hat sich die Frage gar nicht erst gestellt.

623. Hast du schon mal individuelle Ansichtskarten gestaltet?
Nein. Doch in meiner Jugend als Briefe und Ansichtskarten noch hoch im Kurs waren.

624. Wir würde dich deine Familie beschreiben?
Das müsste man die Familie fragen wenn sie noch da wäre.
Ich mag die Fragen nicht in denen ich die Meinung von Drittpersonen wiedergeben soll!
Dabei entsteht nur dummes Gerede. Man soll die betreffende Personen immer selbst fragen.

625. Wonach suchst du deine Kleidung aus?
In Geschäften suche ich nach der passenden Größe und ob sie mir gefällt. Ein zusätzliches Kriterium, wäre noch die Qualität. Läden wie Zara, H&M, Cos, und dergleichen versuche ich zu vermeiden.

626. Welche deiner Eigenschaften magst du nicht?
Ich gebe Gelüsten zu häufig nach. Mein Bauchumfang bestätigt es.

627. Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?
Keines. Ich liebe Abwechslung.

628. Mit welchem Gefühl spazierst du durch den Zoo?
Gute Frage! Wenn ein Zoo der reinen Erhaltung bedrohter Tierarten dienen soll, wäre das für mich ok. Aber ein Zoo ist nicht nur dafür da, sondern auch zum Vergnügen der Menschheit. Ich gehe seit eine Weile immer mehr mit gemischten Gefühlen durch einen Zoo.

629. Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen?
Bei jeder Gelegenheit in der ich zu lange Geduld bewiesen habe und dann der berühmte Tropfen das Fass  zum Überlaufen brachte. Meine Reaktion ist dann immer unverhältnismäßig heftig und keiner versteht warum.

630. Welcher Film ist für dich der beste/ resp. schlechteste Film, der jemals produziert wurde?
Mein großer Klassiker den ich mir immer wieder ansehen kann ist Cabaret von Bob Fosse.
Was den schlechtesten Film angeht, habe ich sehr viele gesehen, doch vergesse ich sie auch wieder schnell. Einer der mir jedoch in Erinnerung geblieben ist, weil ich ihn in einer Sneak Preview gesehen hatte, war Acción Muntante. Der Saal war bis auf den letzten Platz ausverkauft, leerte sich aber nach jeder Massaker Szene immer mehr.

631. Ist jeder Tag ein neuer Anfang?
Nein, das wäre unsagbar anstrengend.

632. Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin?
Ich date nicht oder nur sehr wenig. Und wenn dann wäre es ein Restaurant.

633. Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten?
Als ich Durchfall hatte und kein Klo in der Umgebung war.

634. Kannst du jemanden imitieren?
Nicht so richtig. Eher nachäffen.

635. Was hättest du viel früher tun müssen?
Nichts. Alles kommt zu seiner Zeit wenn es für mich bestimmt ist. Sonst würde ich ein Leben in beständiger Reue führen.

636. Singst du im Auto immer mit?
Nicht immer, aber oft.

637. Mit wem würdest du gern tauschen?
Mit niemandem. Alles ist gut so wie es ist.

638. Wann hast du zuletzt heftig gejubelt?
Vorvorgestern als zwei Jobs an einem Tag angeboten bekam.

639. Wie läuft es in deinem Liebesleben?
Ich habe zur Zeit keines also läuft es auch nicht.

640. Wodurch wirst du inspiriert?
Inspirationen für die Arbeit oder fürs Blog hole ich mir beim Lesen, Herumwandern, in Ausstellungen…überall.

Sonntag mit Büchern & Montag mit Schnee

Und als ich am Montagabend vor mich hinköchelte (ich hatte Gäste) schaute zum Fenster hinaus und entdeckte das hier: Schnee!

 

Aber der Reihe nach.

Hier noch ein kleiner Nachtrag vom Wort. Dort gibt eine schöne Reihe von Fotos von Samstagabend zu sehen, die A. und ich sind auch dabei.

Foto by Matic Zorman / Zusammen mit der Zirkusdirektorin und der A.

***

Sonntag schlief ich gründlich aus und erwachte erst spät. Da an diesem Wochenende auch die Büchertage in Walferdange stattfanden, wollte ich trotzdem unbedingt hin, allein schon um die N., die dort war zu necken, da ich ja jetzt wieder eine Weile „Die Preisträgerin“ nennen kann. Die N. seuftze: „Wenn man solche Freunde hat braucht man keine Feinde.“ Aber sie weiß ja wie es gemeint war…❤️❤️❤️

Ich kaufte Bücher. Da sich neben den ganzen Verlagen auch ein gebrauchter Büchermarkt dort befindet schlug ich guten Gewissens zu. Das ist die Ausbeute:

Das tolle Buch von Leonardo da Vinci ergatterte ich gebraucht für knappe 20.-€ Ein wunderschöner Bildband und da nächstes Jahr sein 500. Todestag ist, wird es sicherlich ein paar Sonderausstellungen geben. Ich bin also gut gewappnet.
Einer wunderschöner Sammelband mit allen Niederschriften von Theodor Storm für den lächerlichen Preis von 1.-€ erstanden.
Kermart hat eine neue Serie mit Kurzgeschichten auf Luxemburgisch gestartet und die ersten 5 Bändchen sind erschienen.
Das grüne Buch ist ein Bildband von Patrick Galberts dessen Ausstellung ich leider verpasst hatte.

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Der Montag begann mit einer Großaktion. Aufräumen war angesagt, denn die Putzhilfe sollte gegen 11 Uhr da sein und ich hatte das ganze Schminkzeug vom Vortag noch nicht weggeräumt, in der Hoffnung es würde sich von alleine…. tat es aber nicht.
Kurz nach 10:00 schritt ich schon eilig zu einem Arbeitstermin, den ich kurzfristig angenommen hatte. Eine Filmaufnahme einer politischen Persönlichkeit. Es ging recht schnell und flott und ich war gegen Mittag bereits wieder draußen.

Ich kaufte alles für ein Abendessen ein da ich am Abend Gäste haben sollte. Ich hatte mich für Ossobuco und Kartoffelpüree entschieden.
Anschließend gab es selbstgmachtes Vanilleeis mit dem eingelegten Quittenscheiben von denen ich ja schon berichtet hatte.
Ich habe beides leider nicht abgelichtet, die Gäste waren aber kugelrund vollgefressen und sehr zufrieden.

 

 

Ein Job mit Folgen

Schlecht geschlafen. Dabei hatte ich mit dem Alkohol am Vorabend im Grünewald nicht übertrieben. Nun ja.

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Heute kam der Tag den ich vor zwei Jahren so gar nicht gemocht hatte. Ich hatte es damals auch nicht im Blog erwähnt, weil es einfach nur ein Job gewesen war. Diesmal sollte das etwas anders sein.
Der Job war die Damen des Vorstandes des Roten Kreuzes für den großen Wohltätigkeitsball zurecht zu machen nach dem Motto der zwanziger Jahre. Ich mache solche Arbeiten nicht so gerne, da ich dann „Fußvolk“ zurecht machen machen muss, das sich gerne so benimmt als ob es beim Friseur sitzen würde. Wenn ich auf Film- oder Theaterprojekten arbeite ist das Machtverhältnis anders gelagert und die Darsteller sowohl wie ich arbeiten in einem kreativen Prozess zusammen und die Befindlichkeiten sowie der persönliche Geschmack stehen nicht an erster Stelle.
Den Job hatte ich damals durch die A. bekommen, die die Saaldeko gestaltet hatte.

Der Wohltätigkeitsball findet nur alle zwei Jahre statt, und da die A. letztes mal mit ihrer Deko so erfolgreich gewesen war, wurde sie gefragt ob sie sie diesmal noch einmal gestalten würde. Der Ort wäre das Zelt vom Circus Renz Manege, die jedes Jahr zur Weihnachtszeit in Luxemburg gastieren. Somit wurde das Zelt schon weitaus früher aufgebaut. Die A. fragte mich ob ich auch wieder mit dabei wäre. So richtig Lust hatte ich keine, doch die A. kann sehr überzeugend sein.

Samstag war es dann soweit. Es hatten sich fünf Damen angemeldet inklusive der A. Da es leider nicht anderes machbar war,musste ich allesamt bei mit in der Wohnung zurecht machen. Als ich dann alle fertig hatte, kam ich dran:

 

 

 

Es war ein schöner Abend, mit einem sehr guten Catering, sehr schönen Showeinlagen der Artisten vom Circus und einer Versteigerung zum Zwecke der Wohltätigkeit, die sich in einer finanziellen Größenordnung bewegte bei der ich nicht mehr mithalten konnte.
Da ich jedoch sehr müde war hatte ich keine Lust darauf im Anschluss noch lange das Tanzbein zu schwingen und ich ging kurz nach Mitternacht nach hause.

Eine Überraschung, ein Film & ein Abendessen

Der Donnerstag endete mit einer großen Überraschung für die N.
Irgendwie hatte ich das nicht mitbekommen, dass an dem Abend der Luxemburger Literatur Preis verliehen wurde.
Die N. bekam den Preis ‚Coup de Coeur du Jury‘ und war überglücklich!

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Ich bekomme den New Yorker in letzter Zeit sehr unregelmäßig. Ich habe schon öfters reklamiert, aber es ändert sich nicht. So landete vorgestern erst die Ausgabe vom 9 November in meine Briefkasten.
Als ich das Halloween Cover (oben links) sah musste ich jedoch schmunzeln. Die New Yorker verpasst keine Gelegenheit Trump eins auszuwischen. Ich war neugierig wie viele Cover ich eigentlich habe, auf denen Trump zu sehen ist. Es sind nicht wenige:

Aber ich glaube dass sie damit Trump eher ein Gefallen tun…

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Die D. fragte mich ob ich Lust hätte mit ins Kino zu kommen. Da ich erst wieder am Abend eine Verabredung hatte und das Wetter besser geworden war ging ich zu Fuß hin.
Auf dem Programm:
The Sisters Brothers von Jaques Audiard. Ein Western. Nun bin ich nicht der große Western Fan, doch der hier ist außergewöhnlich gut. Die Hauptrollen sind besetzt vom immer sehr guten John C. Reilly, den ich noch nie gesehen habe dass er eine Rolle schlecht spielt, und von Joaquin Phoenix, der ja schon öfters bewiesen hat dass er kann.
Beide sind Brüder und Kopfgeldjäger für einen Commodore.
In einer weiteren Rolle sehen wir Jake Gyllenhall als Detektiv.

Zu Anfang dachte ich dass es wieder so ein Epos Schinken wird, doch weit gefehlt. Er ist stellenweise sehr lustig. Außergewöhnlich daran ist dass der Film komplett in Europa gedreht wurde und nicht in Hollywood.

***

Am Abend war ich mit dem A. aus der alten Heimat verabredet. Er kam zusammen mit seiner Freundin der J. und wir waren in der Hostellerie du Grünewald, die beide noch gar nicht kannten.
Ich hatte Steinbuttknödel, die ich leider nicht abgelichtet habe. Sehr luftig mit  Hummersauce und Kürbiskernöl.

Wir redeten viel über die Unterschiede der Alten Heimat und der Hauptstadt und über meine  und A. zukünftigen Projekte. Für einen letzten Absacker gingen wir noch ins Rooftop, in dem es mir an dem Abend etwas zu laut war, denn eine größere Gruppe feierte Geburtstag. Da es sehr kalt war beschlossen wir jedoch zeitig Schluss zu machen und ich war kurz vor Mitternacht zu Hause.

Aus dem Familienalbum 15

Ich wuchs mit einem Hund auf.
Ich kannte ihn seit meinem dritten Lebensjahr.
Raxy war aus dem Tierasyl. Sie war eine Promenadenmischung sah aber einem kurzhaarigen Leonenberger nicht ganz unähnlich. Er saß für sei Leben gern auf dem Stuhl, damit er zum Fenster hinaussehen konnte.

Beide Fotos wurden von Großmutter Marie gemacht, weil sie halt so sehr gestellt aussehen.

Als Raxy starb war ich im Internat und so untröstlich wie nie davor. Das letzte mal als ich sie sah, war an einem Sonntagabend kurz bevor ich zurück ins Internat gefahren wurde. Ich sehe sie noch um die Ecke nach mir schauen als ich hinaus ging und in den Wagen stieg…

Kino am Mittwoch / Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald

Der Morgen nach der Fresserei vom Vorabend war dann doch ….nun ja. Ich ging alles etwas langsamer an.
Eine SMS der D. trudelte ein ob ich nicht Lust hätte mit ins Kino zu gehen.
Hatte ich.
Auf dem Programm, Fantstic Beasts der zweite Teil.
Ich hatte den ersten Teil nicht gesehen, weil…ja warum eigentlich?

manseok / Pixabay

Der zweite Teil ist, dramaturgisch so schön erzählt dass einem keine Sekunde langweilig wird. Dabei ist Geschichte von Grindelwald selbst gar nicht so super spannend. Vom Plot her erinnerte es mich doch sehr Harry Potter und sein Gegenspieler der Dunkle Lord, die auf eine gewisse Weise miteinander verbunden waren. Das ist hier auch der Fall nur eben zwischen Dumbledore und Grindelwald die eine gemeinsame Vergangenheit haben.
Johnny Depp als Grindelwald ist sehr überzeugend und in einer der Schlussszenen in der er eine Rede hält noch um einiges furchterregender. Man kommt nicht umhin um an die heutigen politischen Zustände zu denken. Mehr kann ich jetzt nicht preisgeben sonst verrate ich zu viel.

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Am Abend nachdem ich alle Schauspieler für die Vorstellung zurecht gemacht hatte, fuhr zu Fabrice im Rooftop, das inzwischen wieder zu einer Art Holzhütte  für die Wintermonate umgewandelt wurde. Es war gemütlich und lustig und ich war nicht zu spät im Bett.

Zurück nach Luxemburg & Cuisine des Amis

Der Montag ist schnell erklärt.
Unter strömendem Regen schritten wir vom Hotel zur Gare de l’Est und nahmen den Zug zurück nach Luxemburg. Ich hatte mich ein wenig in den Zeiten verrechnet und ließ eine Besprechung platzen, die ich aber am Dienstagmorgen nachholte. Am Abend hatte ich Vorstellung und fiel später wie ein Stein ins Bett, obwohl der Tag nicht so anstrengend war. Es ist schon seltsam wir sich eine Zugfahrt in der man ja nichts tut außer rumsitzen und lesen, das den Müdigkeitslevel steigen lässt…

***

Der Dienstag fing mit der oben erwähnten Besprechung an. Ich werde im Dezember, da ich ja beschlossen habe keine große Reise im Winter zu unternehmen, mit einer zeitgenössischen Oper beginnen, die ihre Uraufführung aber erst im Februar haben wird. Die Oper selbst ist ( ich kann es ruhigen Gewissens sagen, da es ja schon offiziell ist) von keinem gierigeren als Alexandre Desplat!
Man hat mich als Maskenbildner vorgeschlagen und ich werde die ganze Crew Mitte Dezember zu einem ersten Gespräch treffen.

Anschließend machte ich auf die Suche nach Strasssteinchen und allerlei Geglitzer, da ich am Samstag einen Galaabend betreuen werde, doch davon berichte ich wenn es soweit ist. Da es in Luxemburg zwar einen Bastelladen gibt, von dem ich aber weiß dass er nicht sooo viel Auswahl hat, fuhr ich nach Trier in die Bastelstube. Das Geschäft hat einen eigenen Parkplatz  den es sich mit einem sehr tollen Biosupermarkt teilt, den ich auch schon seit langem wieder aufsuchen wollte, und so schlug ich zwei Fliegen mit einem Schlag.

Wieder zurück mache ich ein Foto zum Fenster hinaus weil das Licht so seltsam war.

Für den Abend hatte ich mich seit ewigen Zeiten mal wieder für eine Cuisine des Amis im Dipso angemeldet. Wer schon länger hier mitliest kann sich vielleicht an diese bisweilen sehr schönen Abende erinnern. Der mir am tiefsten in Gedächtnis eingegraben ist, ist der von René  Matthieu.
Ein paar Stunden später starb Tante Gritty. Ich habe es damals so im Blog nicht erwähnt, doch lagen Freud und Leid  so nah beieinander, dass es mich fast zerriss.

Es war ein wunderbarer Abend an dem ich ein paar sehr nette Bekannte und Freunde wiedersah, denen ich schon lange nicht mehr begegnet war. Der Koch war Jeremmy Parjouet aus den Lion d’Or, das ich zu meiner großen Schande gestehen muss, noch nie besucht habe.

Das gab es zu essen:

Ganz hervorragend war das Gericht unten links auf dem Bild, das nicht so besonders aussah. Es war ein Stück Sellerie in einem am Tisch daraufgeträufelten Daschi Sud mit zwei verschiedenen Gemüse Cremes und kleinen gerösteten Brotscheiben. Knaller!
Auch der Baba au Rhum rechts war sehr lecker mit kleinen Apfelstückchen und Basilikumsahne….Himmel!

Ich sah an dem Abend jemand wieder, mit dem ich demnächst zusammenarbeiten werde, aber darüber schreibe ich wenn es soweit ist.

Zingaro

Eine seltsame Überschrift mag man denken. Auch für mich, der das gar nicht vorher kannte. Doch letztendlich war das der Grund warum wir in Paris sind.
Doch der Reihe nach:

Ich erwachte spät. Es war fast 9 Uhr und ich erschrak ein bisschen, dass ich so spät erst wach geworden war. Ich hatte nach der Fresserei am Vorabend bei Mme Shawn geschlafen wie ein Stein.

Wir, die N. , die A. und ich marschierten kurz nach zehn Uhr los, denn das Frühstück im Hotel war bereits um 9:30 vorbei. Wir fanden dann auch gleich quer auf der anderen Straßenseite ein Café. Es regnete in Strömen, und es sollte uns den ganzen Tag begleiten bis auf wenige Stunden.   Die A. wollte uns ihr Viertel, die rue Mouftard, zeigen wo sie zu ihrer Studentenzeit gewohnt hatte. Ich kannte die Ecke kaum, obwohl dort  die Maskenbildnerschule ist die, ich mehrfach besucht hatte. Da ich aber den ganzen Tag dort in Intensivkursen steckte sah ich nie etwas von der Gegend.

Ich erwarb einen neuen Schal, die A. ein Abendkleid und die N. eine Tasche.
Anschließend kehrten wir im Café Léa ein in dem die A. einen Tisch reserviert hatte zum Brunch.
(Die Fresserei nahm kein Ende)

Von dort aus gingen wir hoch bis zur Ile-de-France mit der Notre Dame.

Der Regen weichte uns alle regelrecht auf und ich hatte irgendwann keine Lust mehr durch den Regen zu latschen, auch die A., deren Schuhe durch und durch aufgeweicht waren. Wir gingen also zurück zum Hotel zogen uns um.

Der eigentlich Grund warum wir überhaupt in Paris waren folgte jetzt. In den Cevennen im Sommer, als wir A. s Geburtstag feierten, hatten wir ihr einen Ausflug nach Paris geschenkt mit einem Besuch der neuesten Zingaro Show.

Die Show ist etwas außerhalb von Paris im Fort d’Aubervillier und wir fuhren mit der Metro hin.

Mit dem Bild oben wird wohl jeder verstanden haben dass es eine Pferdeshow ist.
Die Ställe, die Manege und der Vorraum sind alle komplett aus Holz gebaut. Vor allem die Vorhalle in der man wartet ist mit unglaublich vielen Kostümen und Requisiten vergangener Shows ausgestattet, dass man viel zu schauen hat.

 

 

Bevor die Show losging wurden wir ununterbrochen darauf aufmerksam gemacht, dass das Handy unbedingt ausgeschaltet sein müsste und es quasi unter Strafe stünde Fotos zu machen.
Wir wurden ebenfalls gebeten bis zum Ende der Show keinen Applaus zu geben, da es die Konzentration der Pferde stören würde.

Und was wir dann sahen war so unglaublich dass man es eigentlich nicht fassen konnte. Die Show findet völlig ohne Reiter statt. Es sitzt nie jemand auf dem Rücken eines Pferdes.  Die Pferde steuern die Show quasi im Alleingang. Es sind zwar fast immer Trainer zu sehen doch greifen sie wirklich in das Geschehen ein. Man sieht nur dass die Pferde sehr die Ohren spitzen und dann urplötzlich alle wie auf Kommando kehrt machen und einem Leitpferd folgen. Man hört und sieht aber nie den Befehl oder den Auslöser. Eine Szene die mich sehr beeindruckte war eine nachgestellte Kriegsszene, in der die Pferde alle zum Teil rücklinks auf dem Boden liegen und sich nicht mehr bewegen. Zwischen den Pferden liegen die Soldaten wir tot. Und im Halbdunkel sieht man richtige Wölfe auftauchen und zwischen den Pferden und Soldaten umherschleichen und nach Fressbarem suchen.  Man taut sich kaum zu atmen…
Überhaupt traute sich der ganze Saal während der ganzen Show kaum zu atmen. Sogar kleine plärrende Kinder waren mucksmäuschenstill.
Es sind fast zwei volle Stunden Show ohne Pause und man ist begeistert, leicht verstört und man hat Muskelkrämpfe, weil man sich nicht traute sich während der ganzen Show zu bewegen. Ich hatte so etwas noch nie gesehen und auch die A. die schon mehrere Shows hier gesehen hatte meinte auch, dass diese Show so außergewöhnlich sei wie keine andere davor.

Wieder zurück in der Vorhalle kaufte die A. das Buch der Show und die Verkäuferin ermunterte sie zum legendären Direktor Bartabas zwecks Autogramm zu gehen, der u.a. auch für seine Wutausbrüche bekannt ist. Doch er war sehr nett und die A. sehr froh.

Vom Luxemburg nach Paris

Es regnete und nieselte in Luxemburg ununterbrochen. Ich hatte am Tag davor noch mit K. ausgemacht dass wir uns auf dem Wochenmarkt sehen, doch der Blick morgens hinaus zum Fenster war so was von nicht ermunternd, dass ich absagte. Stattdessen ging ich den Tag sehr langsam an mit, bloggen, lesen, Kaffee und Tasche packen für zwei Tage. Ich packe dementsprechend für die beiden Tage denn das Wetter verspricht in Paris nicht besser zu werden als hier.

Kurz nach Mittag schritt im strömenden Regen hinunter zum Bahnhof um dort die A. und die N. auf dem Bahnsteig zu treffen.

Pünktlich in Paris suchten wir unser Hotel auf, das ich nur empfehlen kann, Soft Hotel.

Wir trafen uns mit der C. die eine langjährige beste Freundin der A. mit der sie in Paris studiert hat. Wir besichtigten wir die Ausstellung im Palais de Tokio.

Das sind Spinnweben verschiedenster Spinnen aus der ganzen Welt. Aber so wie Thomás Saraceno sie in Szenen setzt mit Licht ist schon sehr außergewöhnlich und sehr schön. Es geht durch  die ganze Ausstellung ausschließlich um Spinnennetze und wie das ganze Universum mit jedem einzelnen Mensch und Tier verbunden ist.
Sehr schön sehr außergewöhnlich und beeindruckend.

 

Und dann erwarb ich ein Kunstwerk!!!!

Die die schon länger mitlesen, können sich erinnern dass ich eine sehr schöne Ausstellung von Yayoi Kusama im Brisbane in Australien sah.  Das erste was ich in der Buchhandlung entdeckte war ein Kunstwerk der Japanischen Künstlerin in Form eines Kissens, doch es war winzig klein und sehr teuer. Doch dann entdeckte ich eines auf einem oberen Regal das wesentlich größer war und ich schlug zu, denn es war im Vergleich zu dem kleinen Kissen eher günstig.
Abends speisten wir bei Madame Shawn eine pariser Kette von thailändischen Restaurants die sehr lecker und gut sind. Fotos habe ich leider keine gemacht, aber ich habe mich seit langem  mal wieder völlig überfressen.

 

Mindestens ein Foto aus Paris mit Eiffelturm.

Eine Magenverstimmung & Art Week

Am Donnerstag nach der Vorstellung hatte ich einen Bärenhunger weil ich den dan ganzen Tag nicht dazu kam etwas gescheites zu essen. Mein erster Gedanke war ins Annexe zu gehen. Doch als ich am Palais de Chine vorbei kam ging ich dort hinein und bekam sofort einen Tisch. Ich hatte schon lange nicht mehr chinesisch gegessen und freute mich darauf. Ich hatte ein paar Dim Sum anschließend Hühnchen mit Gemüse. Es war lecker aber etwas davon muss nicht in Ordnung gewesen sein denn noch in der Nacht zu Freitag hatte ich eine Magenverstimmung die mich lange wach hielt.
Am Morgen sah ich dementsprechend gerädert aus.

Am Abend als sich der Magen wieder einigermaßen beruhigt hatte, ging ich mir dem B. und der K. zur Art Week. Es ist die alljährliche große gemeinsame Ausstellung aller Kunstgalerien aus Luxemburg und sie laden auch jedes mal Galerien aus anderen Ländern ein. Letzte Jahr hatte ich dort ein Kunstwerk erworben und war neugierig ob ich dieses Jahr wieder eine Liebe auf den ersten Blick habe würde. Ich hatte auch etwas gefunden doch es war weitab von meiner Preisvorstellung und zudem zu teuer für das was es war.

Sehr schön fand ich aber die Plastiken von Hannes Helmke

***

…und ab morgen wird aus Paris berichtet.

 

1000 Fragen 601-620

OyeHaHa / Pixabay

Der November und die Arbeit bringen leider mit sich dass es nicht sehr viel zu berichten gibt.
Darum eine Runde 1000 Fragen:

601. Worauf achtest du bei jemandem, dem du zum ersten Mal begegnest?
Tja, da lässt der Maskenbildner grüßen : Ich schaue mir sein/ihr Gesicht genau an.

602. In welcher Hinsicht könntest du etwas aktiver sein?
Sport.

603. Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle?
Ja. (Ich stelle mir vor ich würde sie nicht spielen, das macht irgendwie keinen Sinn)

604. Welcher Lehrer hat einen positiven Einfluss auf dich gehabt?
Durch die Bank weg meine Sprachenlehrer in Deutsch, Englisch und Französisch.

605. Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst?
Hörspiele und das damit verbundene Kopfkino und Musik.

606. Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt?
Den Ausgang der Wahlen in Luxemburg.

607. Wärst du gern wieder Kind?
Nein.

608. Was kannst du stundenlang tun, ohne dass es dir langweilig wird?
Serien anschauen. Binge Watching.

609. Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort?
Ich denke das war Ende der 90er Jahre als ich für die erste große amerikanische Filmproduktion in Luxemburg arbeitete und die Produzenten wurden auf mich aufmerksam.  Von da an gingen regelmäßig Aufträge ein und konnte davon leben.

610. Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden?
Nur dann wenn ich etwas neues entdecke das noch nicht kenne.

611. Welchen kleinen Erfolg konntest du zuletzt verbuchen?
Die Frisur einer Schauspielerin im letzten Stück, die wie die Faust aufs Auge passte für die Rolle.

612. Wirst du am meisten jünger oder älter geschätzt?
Seit ein paar Jahren wieder jünger.

613. Wann hast du zuletzt Sand zwischen den Zehen gespürt?
Vor drei Wochen als ich St. Jean-de-Luz war.

614. Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?
Gute Frage! Ich weiß nur was NICHT für mich wollten, das war nämlich das was ICH wollte.

615. Welches Gerät von früher fehlt dir?
Es gab früher ein Schwamm mit einem Hohlraum und Reißverschluss in den man die winzig kleinen Restseifenstücke einfüllen konnte. Da ich seit langem keine Duschgel mehr nehme sondern ein Stück Seife wäre dieser Schwamm wieder sehr von Vorteil, wenn das des Stück auf sein Ende zugeht. Könnte das mal wieder jemand erfinden oder gibt es das noch?

616. In welcher Hinsicht denkst oder handelst du immer noch wie ein Kind?
Da gibt es nichts mehr. Ich bin erwachsen.

617. Heilt die Zeit alle Wunden?
Ja, aber die Narben bleiben.

618. Bist du romantisch?
Ja. Zumindest was Beziehungen angeht. Ansonsten bin ich Realist.

619. Was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?
Träume können wahr werden, aber man muss Geduld haben und nicht locker lassen.

620. Was machst du mit Souvenirs, die du bekommen hast?
Das hängt davon von wem ich sie bekommen habe und zu welcher Gelegenheit.
Da ich weitgehend versuche jegliche Sammelleidenschaft zu vermeiden, wird vieles irgendwann entsorgt.

Premierentag

Premierentag.

Da ich sonst nicht zu tun hatte stand ich erst gegen 9 auf und las davor gemütlich die neueste Ausgabe vom New Yorker. Darin befindet sich ein Kurzportrait des Ravenmaster Christopher Skaife aus dem Tower of London, dem ich schon seit geraumer Zeit auf Twitter folge. Er hat vor kurzem ein Buch (affilate Link) herausgebracht über sein Leben im Tower mit den Raben, von denen man ja sagt dass, an dem Tag an dem die Raben den Tower verlassen, das britische Königreich zu Staub zerfallen wird…

https://twitter.com/ravenmaster1/status/1038872175552421888

***

Die Premiere verlief gut. Ich selbst fühle mich bei diesem Stück ein wenig unterfordert, obwohl es neun Schauspieler sind. Doch da es ein zeitgenössisches Stück ist muss da nicht großartig viel umgemodelt werden…
Nach der Vorstellung überfiel mich eine sehr große Müdigkeit und Kopfschmerzen und ich verabschiedete mich früher als gewöhnlich.

 

Eingelegte Quitten, Early Bird Ticket & andere Ereignisse.

Es ist ein seltsames Gefühl seit zwei Tagen Nachrichten von meiner „Verhängnisinsel“ auf allen Kanälen zu hören.
Neukaledonien hat sich ja mit einer deutlichen Mehrheit gegen die Abtrennung von Frankreich entschieden.
Beim Rückwärtsblättern im Blog fand ich auch ein paar Details die ich darüber aufgeschrieben hatte. Ich kann mich erinnern dass diese Spannung zwischen den Kanaken und dem Rest der Bevölkerung deutlich zu spüren war. Auf dem Fernsehkanal der Insel sah ich mindestens zwei oder drei Debatten, pro/contra Unabhängigkeit. Auch ich spürte immer wieder diese misstrauischen Blicke.

***

Am Morgen legte ich ich die Quitten in Earl-Grey ein, die ich für Sonntag vorgesehen hatte.
Das Original Rezept findet hier bei der Kaltmamsell in den Kochrezepten.
Eine sehr schöne Sammlung übrigens die ich ab und an durchforste wenn ich nicht weiß was ich kochen soll.

Ich habe aber ein paar kleine Änderungen vorgenommen. Ich nahm zum Beispiel kein Earl-Grey, weil ich keinen im Haus hatte, sondern Countess Grey den man mir von Fortnum&Mason aus London mitgebracht hatte. Das daumengroße Stück Ingwer wurde bei mir noch etwas größer da das Stück weg musste. Zudem sah ich während dem Schneiden der Quitten dass die Stücke schnell braun wurden. Ich drückte also fluchs die Biozitrone aus (deren Schale ja im Sud mitköchelete), vermischte den Saft mit Wasser und schüttete das über die schon fertig geschnittenen Scheiben, aus dem ich sie später wieder herausfischte , bevor sie in den Kochtopf mit dem Sud wanderten.

Das Resultat:

***

Gegen Mittag kam ein Tweet:

https://twitter.com/republica/status/1059399493169373185

Geordert, bezahlt und abgespeichert.
Ich bin werde dort sein!
Vom 6 bis zum 8 Mai 2019

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Und dann passierte etwas, das mir so auch noch nicht vorgekommen ist.

Mein Putzhilfe und beste Seele, die F. war kurz nach Mittag da. Da ich viel Papaierkram erledigen musste, den ich nicht aufschieben konnte, verzog ich mich mit dem Laptop raus auf den hinteren Balkon. Es waren gute 12 Grad und sie Sonne kam langsam zum Vorschein. Mit einer Jacke demnach kein Problem.
Plötzlich hörte ich im Innenhof ein Wagen starten. Es war die F. die alles erledigt hatte und wahrscheinlich nicht mehr zu Terrassetür hinausgeschaut hatte und die Wohnung verließ.
„Ok, dachte ich, dann kannst du ja wieder im Büro weiterarbeiten.“
Doch die Tür zum Küche und zum Schlafzimmer waren zu! Die F. hatte mich ausgesperrt! Da sie meistens allein in der Wohnung ist, weil ich mich immer verdrücke wenn sie herumwirbelt, hatte sie mich völlig auf dem Balkon vergessen und die Tür geschlossen. Gott sei dank hatte ich das Smartphone mitgenommen und ich konnte sie anrufen.
Es war ihr sehr peinlich…

Ein Live Update Tag

Das hier wird  etwas Neues. Ich weiß nicht ob ich es den ganzen Tag durchhalten werde und es mit dem Smartphone nicht zu kompliziert wird, aber ich kann es nicht wissen wenn ich es nicht versuche. Dieser Tag wird live verbloggt!

10:03 / Heute ist mein erster freier Tag seit …ich weiß nicht.
Eigentlich wollte Quitten einkochen die ich gestern auf dem Wochenmarkt gekauft habe, nach dem Rezept der Kaltmamsell. Doch wenn ich jetzt zum Fenster hinaus schaue und dieses wunderbare sonnige Wetter sehe, nein. Die Quitten können auch warten bis heute Abend. Das schöne Wetter ist muss ausgenutzt werden. Also Frühstück, Dusche, und los!

15:30 / Endlich finde ich ein paar Minuten Zeit. Ich sitze im Kaffee ‚Beim Cyrille‘ in der Fußgängerzone und frage mich was ich eigentlich hier soll. Aber der Reihe nach.

Eine Baustelle. Nichts erinnert mehr an das Haus das 50 Jahre dort stand.
Ich klingelte höflich bei den Nachbarn und fragte ob ich von ihrem Garten aus ein Foto machen könnte. Sie waren hellauf begeistert, dass sie mich nach vielen Jahren wieder sahen.

Das Fundament für das neue Haus ist schon fast fertig aber es wird wesentlich kleiner werden. Wir redeten über eine Stunde lang über alles mögliche was in den letzten Jahren sich so zugetragen hat in der Gegend. Es war schön die beiden wiederzusehen. Anschließend für ich zurück ins Zentrum der kleinen Abteistadt und war entsetzt wie ruhig es dort war trotz Sonntag und dem guten Wetter.

20:15 / Wieder zurück in der Hauptstadt. Ich war jedoch nach den Kaffee unschlüssig was ich machen wollte. Ich rief den A. an der zu hause war und nur einen Katzensprung entfernt wohnt. Ich lud mich selbst auf eine Tasse Kaffee ein. Wir verabredeten uns in zwei Wochen zu einem Dinner in der Hostellerie.

***

Eines habe ich heute definitiv dazu gelernt. Die Erinnerungen verblassen und die Emotionen sind dahin. Das was mich einst mit der alten Heimat verband gibt es nicht mehr. Die Stadt hat sich in der letzten fünf Jahren verändert und ich auch. Wir passen nicht mehr zusammen. Wir müssen ab jetzt getrennte Wege gehen. Alles ist im Fluss, alles ist gut. Ich habe losgelassen und die Hände frei…

Aus dem Familienalbum 14

Ein Schuhkarton der schon etwas länger ungeöffnet im Schrank in der Eingangsdiele stand, fiel mit heute in die Hände und brachte ein paar kleine Juwelen hervor.

Tante Gréidi und Onkel Nicolas. Über beide habe ich schon berichtet, hier über Gréidi, hier über Nicolas.
Es war an einem heißen Sonntag Nachmittag auf der Terrasse im elterlichen Garten.

***

 

Meine Eltern im September 1971 in Nizza. Ich weiß das so genau weil es hinten auf dem Foto stand und ich es erst entdeckte als ich es einscannen wollte.

***

 

Mein Bruder Gilles wollte malen. Schließlich sah die Dose mit der Penaten Creme von der Form und Größe genau gleich aus, wie die Fingerfarben die ich besaß und mit denen er nicht spielen durfte.
Die gute tiefweiße klebrige Penaten.
Mutter steht die Begeisterung ins Gesicht geschrieben!

 

1000 Fragen 581-600

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581. Wie kannst du es dir selbst leichter machen?
Indem ich nicht immer alle zu erledigenden Aufgaben wie eine Last ansehen würde. Das hat sich zwar mit den Jahren gebessert, aber es könnte noch ein Stück mehr sein.

582. Worum weinst du ins geheim?
Das letzte Mal war aus Enttäuschung über die ausgebremste Weltreise.

583. Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben?
Ja.

584. Hast du jemals einen Liebesbrief erhalten?
Ja.

585. Spendest du regelmäßig für einen guten Zweck?
Ich spende aber nicht regelmäßig.

586. In wie vielen Weltstädten bist du gewesen?
Da wäre erst einmal zu definieren was eine Weltstadt ist. Wikipedia macht eine Reihe von Unterschieden. Wenn ich die Städte aus der Liste des Globalization and World Cities Research Network herauspicke, sind es 27 Stück.

587. Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich?
80er Jahre, neonfarbene Klamotten.

588. Ist deine Grundeinstellung positiv?
Ja.

589. Wie reich wärst du gern?
Mein Traum wäre es ja permanent auf Reisen zu sein. Das bräuchte mehr Geld als ich jetzt habe.

590. Darf man lügen, um jemanden zu schützen?
Wenn man dabei nicht gerade ein Mord vertuscht… Es hängt von den Umständen ab.

591. Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft?
Bücher.

592. Was ist als Kopie besser als das Original?
Es gibt verschiedene Songs bei denen das manchmal der Fall ist, aber ich möchte mich jetzt nicht auf einen bestimmten festlegen.

593. Hörst du gut auf deinen Körper?
Mehr als noch vor Jahren.

594. Von welchem Beruf weißt du nicht, was man da genau macht?
Mein Asset Manager auf der Bank. Da wüsste ich gerne was der so den ganzen Tag macht.

595. Was stimmt nicht, wenn du dich jetzt umschaust?
Hier stehen noch zwei leere Koffer rum die ich mal in den Schrank bzw. in Keller tragen sollte.

596. Was wünschst du dir für die Menschheit?
Vernunft, Intelligenz, Nächstenliebe.

597. Gehst du unter die Leute, wenn du dich allein fühlst?
Ja, aber das Gefühl kommt selten vor.

598. Welche Droge würdest du gern ausprobieren, wenn sie legal wäre?
Ich habe so ziemlich alles probiert was nicht legal war, und ich bin heilfroh das nichts davon bleibende Schäden hinterlassen hat. Heute reizt mich an illegalen Drogen nichts mehr.

599. Wann hattest du zuletzt Schmetterlinge im Bauch?
So richtig und das über Tage hinweg, war bevor ich die Weltreise antrat.

600. Wie oft schaltest du dein Telefon aus?
Ein- oder zweimal pro Tag.

Ein Rückblick auf vergangene Allerheiligen & ein Jubiläum das keines ist

Dass ich seit ein paar Tagen nur noch jeden zweiten Tag schreibe, hat wie üblich mit der Arbeit zu tun, die auch vor dem 1.November Feiertag nicht halt macht.
Ich musste aber erst am späten Nachmittag ran und der Vormittag war dem häuslichen Rumwuschteln vorbehalten.

Allerheiligen
Kennt jemand dieses Grünzeug? Ich habe es im Frühjahr in den Kübel eingepflanzt und es sieht immer noch sehr gut aus. Sollte ich es für den Winter zurückschneiden? Schlägt es dann im nächsten Frühjahr wieder aus? Kennt sich da jemand aus?

 

Allerheiligen ist so ein Tag den ich nicht besonders mag, weil er mich halt sehr viel an Menschen erinnert, die nicht mehr da sind. Die A. mit der ich gestern Abend auf einen Absacker war, fragte mich ob ich zur Gräbersegnung auf den Friedhof ginge.
Nein, ich muss mir ja nicht absichtlich Schmerz zufügen…

Ich war neugierig was ich eigentlich all die Jahre über an Allerheiligen geschrieben und getan habe. Zumindest so trüb und trist wie das Wetter dieses Jahr ist war es letztes Jahr nicht.

So machte ich 2017 ein Spaziergang bei strahlend schönem Sonnenschein.
2016 war ich bei Freunden der N. und wir verkosteten Wein auf einem privaten Abend.
2015 machte ich einen Spaziergang durch das Petrustal.
2014 habe ich nichts aufgeschrieben, aber wenn ich mich richtig erinnere saß ich zuhause und mir war sehr elend zumute.
2013 besuchte ich meine Mutter am Tag davor im Krankenhaus und schrieb ein paar kurze Zeilen.
2012 war das Jahr in dem ich eine Blogpause von April 2012 bis Mai 2013 eingelegt hatte.
…und davor lebte ich noch in der alten Heimat.

***

Und eben gratulierte mir WordPress dass ich mich vor 12 Jahren zum ersten mal bei ihnen eingeloggt habe.
Das stimmt insofern, dass ich mich bei WordPress.com angemeldet habe.
Das Script WordPress von wordpress.org nutze ich schon etwas länger.

Was nächstes Jahr nicht stattfindet & eine Quiche

Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß dass ich Anfang dieses Jahres eine Weltreise antrat, die in der Mitte ein jähes Ende fand. In Neukaledonien platze mir ein der Blinddarm und ich musste notoperiert werden. Das bremste mich derart aus, dass ich zurück nach hause flog.
Ziel war es für Anfang nächsten Jahres einen Teil der Reise nachzuholen und ich hatte auch schon erste Vorbereitungen getroffen. Doch seit Freitag weiß ich dass nichts daraus werden wird, weil ich an etwas anderes nicht mehr gedacht habe, weil ich es völlig verdrängt hatte.  Ich möchte nicht näher darauf eingehen, aber es ist auch zum Teil meine eigene Schuld.
Also nehme ich 2020 in Angriff und plane da noch mal etwas Größeres.

Das will aber nicht heißen dass ich die zwei geplanten Monate zu hause sitzen bleibe…

***

Der Sonntag war zum vergessen. Ich netflixte eine neue Serie von Sabrina, war jedoch nach der dritten Episode schon etwas angeödet. Zudem ist die Story fadenscheinig.

Der Montag wurde richtig kalt und zwischendurch regnete es. Ich hatte im Theater zu tun. Ich brachte die Perückenanprobe erfolgreich hinter mich. Letztendlich kam man zu dem Schluss dass man keine brauchen würde. Auch gut.

Ich kaufte noch ein bisschen was ein für den Abend und stellte eine Lauchquiche her:

Die Eier/Milch Mischung hätte ein bisschen mehr Salz vertragen, aber sonst war sie hervorragend.
Ich gebrauchte wieder die Tarteform mit den Löchern die ich bei einem Ausflug nach Wissembourg gekauft hatte.

Sie begeistern mich immer wieder. Der Boden wird knuspriger, sie backen insgesamt besser durch, sie sind antihaftbeschichtet und da sie einen Hebeboden haben ist es ein Kinderspiel die Quiche aus der Form zu bekommen.

Von Keksen und einer Fassade & eine Webserie

Heute morgen war es dann schon richtig kalt im Vergleich zur letzter Woche.
Als ich kurz nach 8 Uhr erwachte war ich erstaunt wie dunkel es noch ist. Doch das ändert sich ja ab nächster Woche.

***

Auf dem Wochenmarkt kaufte ich alles für eine Gemüse Quiche die ich am Sonntag machen werde, und ein bisschen Obst.

 

Bei der Plätzchenfrau meines Vertrauens, fand ich die bretonischen Kekse die sie immer macht, aber in einer neuen Variante, mit sogenanntem Blé Noir. Das machte mich dann doch neugierig und ich kaufte ein paar. Blé noir, das wusste ich nicht, ist nichts anderes als Buchweizenmehl.
Sie schmecken hervorragend, sind aber von der Farbe her sehr viel dunkler.

***

Dann wäre da noch das erste Gebäude von den drei des Royal Hamilius, dessen Fassade langsam ihrem Endzustand ähnelt:

Fassade

Ich finde dieses Milchkaffee-Gold Farbe eigentlich sehr schön wenn es sich um einen Stoff handelt. Als Fassadenfarbe glaube ich, dass man sich sehr schnell daran satt gesehen hat und es in ein paar Jahren mit den Abgasen und dem Staub eine sehr hässliche Farbe sein wird.

***

Am Nachmittag hörte ich auf DLF Kultur, während ich in der Küche werkelte, eine Kritik über eine Videoserie aus dem Netz, von der ich noch gar nichts gehört hatte.
An Emmy For Megan ist eine kleine Internetserie die genau darauf abzielt, was der Titel aussagt. Megan will einen Emmy für diese kleine Webserie. Insgesamt sind es 6 Folgen. In der ersten Folge (die nur knappe 6 Minuten dauert) quietschte ich bereits vor Vergnügen, weil es meine Art von sehr trockenem Humor ist.
Absolut sehenswert!

Aber leider hat Megan im September bei der Emmyverleihung, in den zwei Kategorien in denen sie nominiert war, keinen Preis erhalten. Das war einerseits sehr zum Verdruss von Megan selbst, andererseits zu unser aller Vergnügen, denn jetzt kommt eine zweite Staffel.

***

Am Abend war ich mit der N. ins Al Grapollo. Ein kleines italienisches Restaurant in meinem alten Viertel am Bahnhof.

Ich hatte ein Portion Tagliatelle mit Trüffel, die einfach nur ‚Wow‘ war. Manchmal braucht man es wirklich nur ein Teller Nudeln um glücklich zu sein.

Les grands Espaces

Etwas später aufgestanden als sonst. Da heute im Theater nichts anstand, habe ich sehr viel Haushaltszeug erledigt das noch von vor dem Urlaub rumlag. Rechnungen wuden bezahlt.  Es wurde wie schon vorgestern den ganzen Tag nicht richtig hell. Viele Wolken, keine Sonne. An solchen Tagen könnte es auch regnen, tat es aber nicht. Denn so wie ich gestern in der Zeitung las wird die Wasserhaushaltslage in Luxemburg langsam bedenklich, wenn nicht kritisch.

***

Ich bin euch noch das Comicbuch schuldig, das ich auf der Rückreise von St. Jean im Flieger las.

Wenn ich an Comiczeichnerinnen denke fällt mir nur Claire Bretécher ein. Doch seit der letzten Woche kam eine neue  Zeichnerin hinzu, die mich mit ihrem neuesten Buch sehr rührte.

In dem Buchladen in St.Jean-de-Luz die eine kleine aber gut sortierte Ecke von Comicbüchern haben, fand ich  letzte Woche Les Grands Espaces von Catherine Meurisse. Das Buch hatte ein kleines Herzchen an die Ecke geklemmt, was bedeutet, dass es eine Empfehlung des Ladens ist. Die Verkäuferin meinte, es sei eines ihrer Lieblingscomicbücher für dieses Jahr.

In Les Grands Espaces schildert Meurisse ihre eigene Kindheit auf dem Lande wo sie mit ihrer Schwester groß wird und alles entdeckt was Kinder in der Natur und in einer dörflichen Idylle entdecken können. Übersetzt heißt Les Grands Espaces, die großen Räume und handelt einerseits von der großen Räumlichkeit mit viel frischer Luft und Platz, die man auf dem Land nun einmal hat, doch von den großen Phantasieräumen der großen Schriftsteller die  sie durch ihre Eltern kennenlernen. Zola, Proust…
Mit sehr viel Liebe gezeichnet und sehr vielen kleinen Anekdoten gespickt, quietschte ich mehrfach vor Vergnügen beim Lesen.

Überhaupt habe ich meine Liebe zu Comicbüchern wiederentdeckt.
Eine der seltenen Dinge die ich von meinem französischen Vater übernommen habe, der leidenschaftlich gerne Comics las, die ja in Frankreich schon sehr früh einen weitaus höheren Stellenwert genossen als sonst in Europa.

1000 Fragen 561-580

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561. Bedauerst du etwas?
Ja, da gibt es mehrere Begebenheiten mit verstorbenen Personen, über die ich auch schon hier im Blog berichtet habe, die leider nicht mehr rückgängig zu machen sind. Aber ich habe mich damit abgefunden, dass es so ist.

562. Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?
Das ist immer noch Belleville Rendez-Vous, oder original auf französisch, Les Triplettes de Belleville.


(Und jetzt wenn ich den Trailer sehe, hätte ich große Lust ihn mir wieder ganz anzusehen.)

563. Was würdest du deinem Kind gern fürs Leben mitgeben?
Ich habe keine Kinder und  die Gefahr ist sehr gering dass ich je welche haben werde.

564. Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?
Den Seuftzer habe ich bei jedem Buch. Entweder ist er aus Enttäuschung weil das Buch schlecht war, oder weil es leider schon zu Ende ist, oder weil es wunderschön war, oder mich sehr erschüttert hat.  Seufzten kann man zu jeder Gelegenheit.

565. Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?
NEIN!

566. Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?
Ein Bild ausmalen weiß ich nicht mehr. Aber ich male oft Facecharts, was aber genau genommen kein Ausmalen ist.

567. Wer war deine Jugendliebe?
Tarzan.

568. Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?
Für mich selbst für eine Party vor sehr sehr vielen Jahren.

569. Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?
So wie es wahrscheinlich im Magazin stand in der meine Wohnung gezeigt und besprochen wurde. Modern mit 50er Jahre Elementen.

570. Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?
Mit der V., weil wir uns schon seit unserer Jugend kennen.

571. Wie viele Stunden am Tag verbringst du vor dem Computer?
3-4 Stunden manchmal mehr.

572. Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?
Nein. Dazu müsste ich einen Partner haben.

573. Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht machen zu müssen?
Wenn es Dinge sind die ich wirklich nicht gerne mache, nehme ich sehr gerne meine Arbeit und die unmöglichen Arbeitszeiten als Vorwand um es nicht zu tun.

574. Gehst du gern ins Kino?
Ja.

575. Wie großzügig bist du?
Das kann ich selbst nicht einschätzen, doch wenn ich große Projekte unterstütze sei es im Crouwdfunding, oder als stiller Teilhaber, kann es so schlecht nicht sein.

576. Was versucht du zu vermeiden, weil du Angst hast?
Dazu müsste es etwas geben wovor ich Angst hätte, doch die habe ich nicht mehr.

577. Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?
Binge-watching.

578. Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?
Smoking.

579. Wie geht es dir wirklich?
Eigentlich ganz gut.

580. Worauf hast du zuletzt schweren Herzens mit Nein geantwortet?
Als ich mit der A. und der N. ein Wochenende in einem Kurhotel buchen wollte, und ich leider absagen musste, weil ich Vorstellungstermine hatte.

Ankommen mit Erinnerungen, ein Wiedersehen und der Tag danach

Ein Foto von der D. das sie morgens in aller Frühe machte als es dämmerte.

© Die D.

Bvor wir abflogen fotografierte ich noch die Bar in der wir regelmäßig ein Aperitif oder ein Kaffee tranken und das in Luxemburg das Café Renert wäre. Die Bar de la Marine:

***

Der Rückreisetag verlief ereignislos. Niemand hatte einen Koffer stehen lassen. (siehe Hinreise)
Wir flogen die gleiche Strecke verkehrt herum, von Biarritz nach Lyon mit Umsteigen und weiter nach Metz, wieder zu dem winzig kleinen Flughafen. Unterwegs las ich den Comic von Catherine Meurisse „Les Grands Espaces“ aus, auf den ich in einem nächsten Post eingehen werde.

Und dann sah ich das Verkehrschaos das jeden Tag auf der Autobahn A31 stattfindet, das jeden Tag tausende von Fahrern verursachen. Kilometer um Kilometer, Stoßstange an Stoßstange. Es war nach nach 17:00 Uhr und wir fuhren glücklicherweise in die entgegengesetzte Richtung wieder nach Luxemburg-Stadt rein. Ich habe das ja früher auch getan, von Osten das Landes aus aber Gott sei Dank nie zur Rushhour. Aber ich bin froh dass ich das nicht mehr tun muss.

***

Am Abend sah ich die A. und seit sehr langer Zeit mal wieder mein Patenkind Dalton.

 

Ist er nicht wunderschön? Dalton geht es gut. Er hat sich gut eingewöhnt, und ist weitaus braver als zu Anfang. Die Wirkung der OP die ihn zum Wallach machte zeigt langsam ihre Wirkung. Er widert nicht mehr jede Mähre an, guckt zwar noch immer sehr interessiert, aber benimmt sich nicht mehr wie toll. Doch seine kleinen Eigenwilligkeiten hat er noch. Er geht sehr ungern an der Longe. Also wird er jetzt ohne Longe trainiert, was auch ganz gut klappt aber der Trick einfach kehrt zu machen und in eine andere Richtung zu laufen macht er doch noch ab und an.

Die A. bat mich nach seinem Schweif zu sehen der jetzt einfach zu lang war. (Auf den Foto oben sieht man es gut. Er tritt sich fast rein.)
Ich schnitt gute 20 Zentimeter davon ab.

***

Am Mittwoch musste ich mich dann um die nächste Theaterproduktion kümmern in der eine grauhaarige Perücke verlangt wird. Grau war überhaupt das Motto das Tages. Es wurde einfach nicht hell.

Durch einen Laster der eine Panne hatte kam ich nicht beizeiten in die Mittagsvorstellung im Kino und ich verpasste den Film den ich mir mit der D. ansehen wollte.

Abends ging ich ins Rooftop.

Das Tolle am Rooftop ist, dass es jetzt wieder diese heimelige Atmosphäre hat, im Gegensatz zu der Unbeschwertheit im Sommer wo man draußen sitzen konnte.

Ein letztes Mal

…am Strand entlang bis hoch zu St.Barbe.

Ein letztes Mal die wilden Klippen sehen, die auf dem Foto nur halb so spektakulär aussehen wie in echt.

Ein letztes Mal den kleinen Park um St.Barbe herum ansehen mit der schönen Aussicht über die Bucht von St. Jean.

Mit einem letzten Gruß von St.Jean de Luz von der D. und von mir.  Am Dienstag geht es zurück.

1000 Fragen 541 – 560

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541. Führst du Tagebuch?
Ja, hier. Im Blog!

542. Welche Personen sind auf deinem Lieblingsfoto abgebildet?
Ich habe kein Lieblingsfoto.

543. Hast du häufig unnötigerweise Schuldgefühle?
Ja, aber ich arbeite daran.

544. Was magst du am Sommer am liebsten?
Die Sonne und die Wärme. Ich hasse Kälte.

545. Auf was kannst du am leichtesten verzichten?
Das mag jetzt seltsam klingen da ich ja ein Genussmensch bin, der sehr gerne isst. Aber ich kann auf Essen verzichten. Ich habe das mehrfach in Fastenkuren getan und es ist gar nicht schwer.

546. Wie häufig gönnst du dir etwas?
Wahrscheinlich zu oft.

547. Mit welcher Art von Fahrzeug fährst du am liebsten?
Ich bevorzuge nicht wirklich eine Art von Fortbewegung. Ich fliege gerne.

548. Wovon bist du glücklicherweise losgekommen?
Ich könnte jetzt rauchen schreiben, aber ich denke dass es da mal vor sehr vielen Jahren eine Beziehung gab, aus der ich glücklicherweise ohne finanzielle und körperlichen Schäden herausgekommen bin.  Doch ich habe erst später erfahren in welchen Schlamssel ich mich selbst gebracht hatte.

549. Woran denkst du morgens zuerst?
Das hängt davon ab wie viel Schlaf ich hatte und ob der gereicht hat. das erste was ich mache ich auf die Uhr oder den Wecker schauen.

550. Was hast du vom Kindergarten noch in Erinnerung?
Da gibt es viele kleine bruchstückhafte Erinnerungen.

551. Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant?
Ha! Ich bin gerade auf einer Kurzreise.

552. Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?
Definitiv ein Stadtmensch!

553. Mit welcher Person, die du nicht persönlich kennst, fühlst du dich verbunden?
Da habe ich lange überlegt ob es da nicht einen Promi gäbe, in welcher Sparte auch immer, doch es gibt niemanden.

554. Was gibt dir in schweren Zeiten Halt?
Mein unverbesserlicher Optimismus.

555. Bist du gut zu dir selbst?
Ja. Ich quäle mich nur ungern.

556. Was bedeutet Freundschaft für dich?
Freundschaften sind das wichtigste das es gibt. Sie sind mir sogar noch wichtiger als eine Beziehung.

557. Wer hat dich in letzter Zeit überrascht?
Die A. und die N.

558. Traust du dich, Fragen zu stellen?
Ja.

559. Hast du Dinge vorrätig, die du selber nie isst oder trinkst?
Ja. Würfelzucker wenn Besuch da ist. Ich nehme nie Zucker in den Kaffee.

560. Setzt du dir Regeln, die du dir selber ausgedacht hast?
Sagen wir so: Regeln unterdrücken die Spontaneität, die ich für sehr wichtig halte. Wenn es eine Regel gibt dann, dass ich mir spontane Einfälle und Ideen nicht durch Regeln ersticken lasse, wohlgemerkt dies alles im Rahmen des Legalen bleibt.*

*Die Antwort klingt sehr geschraubt aber es ist tatsächlich so.

Nebel über St. Jean

Ein ruhiger Sonntag. Ich wachte erst spät auf. Es sah seltsam aus draußen. Die D. meinte dass es Nebel sei der sich aber verziehen würde.
Das war auch der Fall aber er zog erst spät ab.

Am Strand sah man noch Sokoa im Nebel wabern, aber St.Jean war sonnendurchflutet.
Ich schwamm eine Runde aber das Wasser kam noch kälter vor als vor zwei Tagen. Da sagte jemend, es hätte 17 Grad. Dann waren es jetzt wohl 16 oder noch weniger. Ich brauchte wirklich eine Weile bis ich mich daran gewöhnt hatte. Doch konnte ich meine Runde schwimmen.

Irgendwann kam dann auch Sokoa auf der anderen Seite der Bucht zum Vorschein:

Am späten Nachmittag jedoch zog es wieder komplett zu.

Und da es heute nicht mehr zu berichten gibt, gibt es gleich eine Runde 1000 Fragen hinterher.

Ein Ausflug nach Bayonne & ein Abendessen im Zoko Moko

Der Tag fing sehr bedeckt und es blieb auch so den ganzen Tag. Wir beschlossen einen Ausflug nach Bayonne zu machen. Wir fuhren mit dem Bus.

Es ist neben Biarritz die nächst größere Stadt in der Gegend. Sie erinnerte mich sehr an größere Städte in Spanien wie Barcelona doch seltsamerweise auch an Amsterdam.

Bayonne hat einen ziemlich einzigartigen Charme mit vielen Geschäften die keine Ketten sind sondern Geschäfte von richtigen Einzelhändlern, mit bisweilen sehr originellen Namen. „Saperlipopette“, „L’Aprentie“, „Les Tontons Flingueres“.

Den Buchladen oben fand ich lustig das es einen mit genau dem gleichen Namen in Luxemburg gibt. Ich hatte schon einmal über den Laden berichtet, als er fast endgültig seine Tore schloss.

Wir fanden den Laden vom baskischen Parfümeur Christian Louis. Jeder seiner Kreationen hat eine Geschichte. So war ich zu Anfang sehr angetan von einem Duft der St.Jean-de-Luz hieß. Allein der Name machte mich neugierig.   Der Doch dufte enttäuschte mich dann. In einer anderen Ecke sah ich das berühmte Buch von Patrick Süßkind und die Verkäuferin erzählte mir er hätte ein Parfüm zu Ehren der Figur aus dem Roman Jean-Baptiste Grenouille, erfunden. Es würde aber nur so heißen und nicht so riechen oder den gleichen Effekt haben wie des Parfüm im Buch.

Ein toller zitroniger und limoniger Duft, so wie ich sie in letzter Zeit sehr mag.

Bayonne besitzt eine große Kathedrale die mich von Innen sehr an die Kathedrale in Luxemburg erinnert, ganz einfach weil beide von Jesuiten gebaut wurden. Doch hier in der Bayonne sind um den Hauptaltar noch einmal mehrere kleine Altäre gebaut und das sieht recht spektakulär aus:

***

Am Abend speisten wir wieder im Zoko Moko, in dem wir schon einmal am Anfang der Woche waren, von dem ich aber nichts im Blog erwähnt hatte.
Wir waren vom letzten mal sehr begeistert und buchten gleich noch einmal einen Tisch für den Samstag.

Ich hatte:

Makrele mit allerlei frischem Gemüse. Die Gurke und die Möhre hatte man kunstvoll zu einem Teppich gewoben.
Anschließend hatte ich Ente mit Pfifferlingen, die ich auch abgelichtet habe, die auf den Foto aber nicht nicht sehr appetitlich aussah. Geschmeckt hat sie aber hervorragend.

Und dann kam das Dessert das man unbedingt im Vorraus bestellen musste:

Ein wirklich federleichtes Soufflé mit Izarra.
Dazu ein Kugel Vanille Eis, die aber nicht so richtig passte. Besser wäre etwas säuerliches gewesen. Limone oder Zitrone z.B.

Ein Tag am Strand

Da die letzten Tage in St. Jean aufregend genug waren legen wir heute einen Faulenzer Tag ein.

Eine kleine Episode von gestern bleibt noch zu berichten. Als ich den Mietwagen zurück brachte ist es ja unabdinglich das Fahrzeug wieder voll aufgetankt zurückzubringen. Ich fuhr also gleich nachdem ich von der Autobahn kam, zur Automatik Tankstelle an dem großen Supermarkt. Die Tankuhr zeigte an dass nicht einmal ein Viertel vom Benzin verbraucht war. Ich tankte voll und stellte erstaunt fest, dass die Tankanzeige sich nicht bewegt! Das ist blöd, denn die von der Vermietung müssen einem ja nicht unbedingt glauben. Ich legte als beweis noch die Tankrechnung dazu, und schaute am darauffolgenden Tag noch einmal im Büro rein. Doch es war alles in Ordnung, denn wie es scheint gibt es Schwierigkeiten mit der Tankanzeige in vielen Renault Clios‘.

Den Nachmittag verbrachte ich am Strand mit Lesen eines mitgebrachten Buches, das ich letztes Jahr auf ein paar Seiten angefangen hatte, aber dann wieder weg legte weil ich den Nerv nicht dafür hatte. Die große Flatter von Leonie Ossowski stand, als ich 16 war auf dem Pflichtlektüre der Klasse. Ich hatte dem Film nicht gesehen weil es… nun ja, ein deutscher Film im deutschen Fernsehen und mein Vater deutsches Fernsehen nicht duldete….ich schweife ab.
Von der Story weiß ich nicht mehr viel, aber ich weiß noch dass, die Umstände in denen die beiden Jungs Richie und Schocker in diesen Baracken wohnten so als als ob es tiefstes Mittelalter wäre und dass alle in der Klasse es für unglaubwürdig hielten. Doch wir wurden eines besseren belehrt.

***

Und hier das Foto das bereits für Aufregung sorgte:

The Old Man And The Sea

Am Abend waren wir im Boëte und es war wie immer herrlich.
Ich hatte endlich meine heißgeliebten Schwertmuscheln, von denen es am Dienstag keine gab. Anschließend hatte ich Petersfisch mit einer Mangosoße, die „WOW“ war.

Ich habe schon so oft über die Boëte berichtet und euch noch nie gezeigt wie es von innen aussieht. Hier sieht man wie das vor 3 Jahren dort angefangen hat…

Wenn ihr je einmal hier sein solltet, es ist die beste Fischadresse vor Ort.

Alberto Giacometti im Guggenheim in Bilbao

Wir standen etwas früher auf als gewöhnlich.
Der Grund warum wir überhaupt noch einmal so spät im Jahr in St. Jean-de-Luz sind, ist folgender:
Heute wurde eine Sonderausstellung von Alberto Giacometti im Guggenheim in Bilbao eröffnet. Die D. wird in ihrer Funktion als Kulturjournalistin darüber berichten und ich durfte als Fotograph und Kameramann mit.

Es war der perfekte Tag um nach Bilbao zu fahren, denn es war trübes Wetter und es war Regen angesagt.

Der Empfang im Guggenheim war sehr angenehm, ausnahmslos alle waren sehr freundlich und nett. Nach einer  ersten Pressekonferenz im Auditorium, ging es dann hoch in die Säle der Ausstellung. Mit stockte der Atem. Es war umwerfend.  Es sind über 200 Objekte zu sehen und es ist die größte Retrospektive seit jeher.

Ganz toll fand ich den Kontrast der kleinsten Figur die Giacometti je hergestellt hat, im Kontrast zu den riesigen Stahlformen von Richard Serra im Hintergrund, von denen ich ja schon im Sommer berichtet hatte.

Ich könnte euch jetzt noch mindestens 50 Fotos zeigen. Aber das würde zu weit führen.

Nachdem wir die Hallen mit der Sonderausstellung mehrfach durchlaufen hatten, war ich emotional sehr leer.  Die Gacomettifiguren rufen so viele Gefühle hervor. Man möchte sie streicheln sie bisweilen trösten, ihre Geschichten hören. Sie sehen allesamt sehr verletzlich aus, manchmal erinnern sie an ausgegrabene Fossilien, manchmal an ein kaputtes Spielzeug das seit Jahren auf den Dachboden lag.

Ich weiß noch, als ich meine erste Skulptur in der Beieler Foundation in Basel sah, hätte ich sie am liebsten mitgenommen.
Doch auch seine Zeichnungen sind sehr spannend und genau im gleichen Esprit wie  die Figuren. Es gab jedoch auch Phasen in seiner Schaffenszeit in der er völlig andere Formen schuf die mehr an Gottheiten von afrikanischen Urvölkern erinnern.

Anschließend waren wir vom Museum mit allen Presseleuten zum Mittagessen  ins hauseigene Restaurant  eingeladen. Wir wurden bekocht wie die Könige. Wenn der Gedanke dahinter stecken sollte einen positiven Bericht darüber zu schreiben, das hätte nun wirklich nicht gebraucht.  Den hätten sie von mir mit oder ohne Mittagsessen bekommen.
Während dem Essen saßen wir neben der Pressesprecherin, die uns erklärte dass auf den Tag das Museum 21 Jahre alt wurde. Zu Anfang hätten sie um 400.000 Besucher im Jahr gehabt. Jetzt sind es weit über eine Million im Jahr.

Wenn Luxemburg sich doch endlich mal ein Beispiel an solchen Unternehmen nehmen würde. Hier wurde ganz klar aufgezeigt dass zeitgenössische Kultur einer Stadt zu neuem Glanz verhelfen kann und großen wirtschaftlichen Aufschwung bringt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24 Februar nächstes Jahr zu sehen. Es ist echt eine Reise wert, denn so viel Giacometti auf einmal wird es so schnell nicht mehr geben.

Ein Tag in Bildern aus St.Jean

Als wir heute morgen zum Bahnhof von St.Jean marschierten viel mir dieses Plakat auf. Es geht noch immer um den Berg Larrun den man in einem Freizeitpark umgestalten will. Ich hatte schon einmal davon berichtet.
Im Hafen baggerte man den Schlamm und die Sedimente aus.

 

Es gibt immer wieder kleine schöne Details an der Häuserfassaden, wie die zwei Köpfe.

 

Ein größerer Sparziergang brachte die D. und mich heute auf die äußerste linke Seite der Bucht bis zum Fort de Socoa auf der ich noch nicht war. Die Bucht mit dem Fort sind hier zu sehen.Die rechte Seite hatten wir ja schon einmal bis nach Erromardie beschritten.

Ein Foto von der anderen Seite der Bucht

Die Bucht von St.Jean wäre nicht so ruhig wenn nicht vor etlichen Jahren drei große Deiche gebaut worden wären die mit gewaltigen Wellenbrechen ausgestattet sind.

Am Fort de Socoa befindet sich schöne eine Fotoausstellung in der genau erklärt wird wie die gewaltigen 50 Tonnen schwere Blöcke ins Meer transportiert werden und dort vor die Deiche gekippt werden.

Auf dem Deich von Socoa kann man auch wandern aber auf eigene Gefahr.

 

 

Vom Deich aus sieht man auch sehr schön den Friedhof der Seeleute, der sehr viel größer ist als man denkt.

 

Der besagte Deich vom Festland aus.

 

Das Fort de Socoa.

 

Und morgen, darauf freue ich mich seit Wochen, wir aus Bilbao berichtet !!!

Bonjour St. Jean-de-Luz

Die Freude wurde aber gleich am Morgen leicht getrübt, durch folgenden Vorfall:

Da nach der Ferienzeit kein Flieger mehr von Luxemburg direkt nach Biarritz geht, mussten von dem kleinen Flughafen in Metz aus starten, mit einem Zwischenstopp in Lyon.  Als die D. und ich dort ankamen, war die Abflughalle geräumt und alle standen auf dem Parkplatz. In der Damentoilette hatte hatte man eine „herren“lose Tasche gefunden. Also wurde das Sprengkommando angefordert. Eine Flugbegleiterin erklärte uns dass es bereits das dritte Mal in zwei Monaten sei. Als wir ankamen war die Aktion bereits seit einer Stunde zugange. Doch nach einer weiteren Stunde war alles vorbei und wir konnten wieder hinein. Der Vorfall brachte glücklicherweise nur einen Flug in Verzug. Unser Flug konnte rechtzeitig starten und wir bekamen auch den Anschlußflug in Lyon.

 

 

Bonjour St.Jean!!!

Es ist so schön wieder hier zu sein. Und die erste Aktion die wir starteten (die Koffer waren mal so gerade ausgepackt) war eine Runde schwimmen.
Huiiii das Wasser wann dann doch etwas kälter als das letzte mal und es brauchte etwas länger bis man sich daran gewöhnt hatte. Doch es war herrlich!!!

Und Abends:

 

Wir schlemmten in der Boëte was das Zeug hielt.